Es bedeutet soviel wie "gut durchdacht", "sehr detailliert geplant" und ist eigentlich eine Zusammensetzung mit dem Verb "klügeln" ("klug tun", "nachsinnen", "sich etwas ausdenken"), das sich wiederum von "klug" ableitet.
"Klug" wiederum kommt aus dem mhd. "kluoc", das dort sehr viel bedeutete, z.B. "fein", "zart", "tapfer", "üppig", "gebildet", "weise". Der tatsächliche Ursprung ist dunkel.
(A: gaed)
B
blöd, blodd, blottir, blot (W3)
Meine Grossmutter verwendete noch "blodd" im Sinne von "bloß", "ohne Kopfbedeckung", "nackt". Ob dies etwas mit dem ahd. "blodi" = "schwach", "zart", "unwissend", "scheu" zu tun hat kann ich nur vermuten.
Jedenfalls dürfte sich die heutige Bedeutung "blöd" aus dem Bedeutungsanteil "unwissend" entwickelt haben.
Das, auf ein älteres dt. "blotten" = "niederdrücken", "auslöschen" zurückgehende frz. "blottir" = "sich ducken" und das engl. "blot" = "löschen", "ausstreichen" (vgl. engl. "blotting paper" = "Löschpapier") dürften über die Bedeutung "schwach" wohl auch in diese Familie gehören.
...
"Definieren" kommt vom lateinischen Wort für "abgrenzen". Wie alle menschlichen Handlungen ist das Definieren in erster Linie zweckbestimmt: Man definiert einen Begriff oder einen Ausdruck, um deren Verwendung zu klären. Aus der Definition sollen sich Kriterien ergeben, anhand deren man entscheiden kann, ob etwas unter den Begriff fällt. Definieren ist also eine metasprachliche Operation, deren Zweck es ist, die Verständigung zu verbessern. Sie ist oft ausgelöst durch die Wahrnehmung einer Mehrdeutigkeit oder Vagheit, die für die weitere Verständigung schädlich wäre und folglich vorab beseitigt werden muß.
...
Interessant ist, dass das kleine Wörtchen "fein", das aus dem Französischen (frz. "fin" = "Ende", aber auch "fein", "zart") ins Deutsche wanderte, ebenfalls eine Grenzsituataion bezeichnte. Es wurde wohl schon im 12. Jh. im Sinne von "das Äußserste" (eben "das an die Grenze gehende") benutzt und wurde dann allmählich zum eher zurückhaltenden bürgerlichen Begriff für "feine Kreise".
Die jugendlichen Alternativen sind mittlerweile "das ist Spitze", "das Höchste", "super(...)" und dergleichen.
Damit kann sich "fein" etwas zurückziehen und sich wieder auf die wirklich "feinen" Dinge konzentrieren. - Damit ist es ja wieder "fein 'raus".
dumm wie Bohnenstroh (W3)
In seinen "Deutschen Redensarten" führt Kurt Krüger-Lorenzen den Ausdruck "dumm wie Bohnenstroh" auf die geringe Einschätzung der Bohne zurück - und dann auch noch nicht die Bohne sondern nur deren Stroh.
Weiterhin könnte es sich auch um eine "Verballhornung" von "dumm wie ein Bund Stroh" handeln (vgl. auch "strohdumm").
Ich selbst könnte mir noch vorstellen, dass die Verwandschaft von "dumm" mit "tumb" = "taub" eine Rolle spielt. So wie eine "taube Nuss" "unfruchtbar" ist und keinen neuen Nussbaum mehr hervorbringen kann; enthält auch Stroh keinen Samen mehr und ist unfruchtbar. Das wurde dann zur Beschreibung der geistigen Potenz eines Menschen benutzt (der eben nicht in der Lage ist einen Gedanken hervorzubringen).
Aber das ist vielleicht zu kompliziert gedacht.
könnte man auch mit "aus dem Ruder laufen" von lat. "ex" = "aus(serhalb von)" und lat. "currere" = "rennen", "laufen" ergibt "excurrere" = "herauslaufen";
An dem Begriff "Fachsimpeln" hat mich besonders der Gegensatz von Expertentum und Einfachheit, besonders die nur noch in diesem Zusammenhang gebrauchte Verbform "simpeln", interessiert. Im Duden ist sie auch nur noch in dieser Verbindung zu finden, die aus der Studentensprache des 19. Jhs. stammt, wobei "simpeln" von "versimpeln" = "beschränkt", "einfältig werden" bedeutete. Heute spricht man von Fachidiotentum. Da klingt das "Fachsimpeln" doch viel gemäßigter. Manch einer benutzt den Ausdruck mit dem neidischen Hintergedanken, mitsimpeln zu können in einer eingeschworenen Expertenrunde.
ED.
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24346
"leitete sich im Mittelalter als Soziativbildung aus "der im gleichen Hause ist" ab. Damit hatte "geheim" ursprünglich eher etwas mit vertraulich und Vertrauen zu tun. Johann Christoph Adelung merkte in seinem Grammatisch-Kritischen Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart an: "Heimlich" ist eher im gemeinen Leben, "geheim" aber vorzüglich in der anständigen und edlen Schreibart üblich." Wie kam es bloß dazu, dass Geheimhaltung später den Beigeschmack von Misstrauen und Verrat bekam?" Dazu auch "Geheimnis" = "das zum Heim gehörende", später dann "das, worüber man nicht in der Öffentlichkeit spricht".
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GEO.de - Das Goldene-Palme-Rätsel, Teil 3
GEO.de - Das Goldene-Palme-Rätsel, Teil 2
GEO.de - Wissenstest: Mount Everest
GEO.de - Das Goldene-Palme-Rätsel, Teil 1
Gewissen (W3)
(E?)(L1) http://www.freenet.de/freenet/wissenschaft/
(E?)(L?) http://www.freenet.de/freenet/wissenschaft/mensch/psychologie/gewissen/
Das schlechte Gewissen - von Heidi Krüger-Braun
Das Wort "Gewissen" ist eine Nachbildung des griechischen "syneidesis" und des lateinischen "conscientia". Alle drei Begriffe beinhalten ein "Mit-Wissen". Im "Gewissen" hat der Mensch ein "Mitwissen" um sich selbst. Ohne das "Gewissen" wäre der Mensch nicht das, was ihn als Menschen ausmacht. Doch wie kommt der Mensch zu seinem "Gewissen"? Wie erlangt er zu seiner eigenen Wahrheit über das "Wissen um sich selbst"?
...
"Intelligent" ist, wer eine "überlegte Wahl" trifft. (lat. "inter" = "dazwischen" und lat. "legere" = "wählen"; daraus "intellegere" = "innewerden", "in sich gehen", "überlegen", "erkennen").
Über das frz. "intelligent" fand das Adjektiv auch seinen Weg ins Deutsche. Im 18.Jh. hatte "Intelligenz" die Bedeutung "Verstand", "Klugheit" angenommen.
Aus dem russ. wurde "intelligéncija" zur Bezeichnung einer "sozialen Schicht geistig Schaffender" rückentlehnt.
Diese Bücher habe ich bei Amazon nicht gefunden.
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Band 2, 3 und 4 folgt jeweils 6 Wochen später.
(E?)(L?) http://www.lalisio.com/about/
Mission
Als internationales Wissensnetzwerk richtet sich Lalisio an Professoren, Studenten und Wissenschaftler. Bei Lalisio haben diese die Möglichkeit, Wissen zu finden, zu teilen und zu vernetzen.
...
Bedeutung von "Lalisio"
"Lalisio" ist lateinisch und bedeutet "kleiner Esel". Die Wahl eines Begriffes aus der einstigen Sprache der Gelehrten unterstreicht den Bezug des Portals zu den Wissenschaften. Dass die Themen "Esel" und "Wissen" zahlreiche Schnittmengen haben, deuten bereits Wörter wie "Eselsohr" und "Eselsbrücke" an. Ähnlich einem intelligenten kleinen "Lastenesel" hilft auch "Lalisio", "Wissen zu transportieren". Mit derselben überlegten Gelassenheit, wie der Esel sie ausstrahlt, können Nutzer mit Hilfe von Lalisio ihr Wissen managen und die Informationsflut meistern. Schließlich wählten die Bremer Stadtmusikanten nicht umsonst den Esel als stabiles Fundament ihrer Pyramide. Und wie ein "Goldesel" bringt Lalisio seinen Nutzern wertvolle Ergebnisse. Wie jeder Esel seine Persönlichkeit als Herdentier in die Gemeinschaft einbringt, lebt Lalisio ebenfalls durch seine einzelnen Mitglieder. So sind auch Sie eingeladen, Ihr Wissen einzubringen und vom Netzwerk zu profitieren.
Ich hoffe, ich brüskiere Sie mit dieser Überschrift nicht allzusehr.
Ich kann mich daran erinnern, einmal bei Tucholsky gelesen zu haben: "... der pfeift immer so unanständige Lieder ...". Seit ich mich mit Etymologie beschäftige komme ich mehr und mehr zur Einsicht, dass man diese Ironie verallgemeinern könnte zu: "... der sagt immer so unanständige Wörter ...".
Was ich damit sagen will: die Wertigkeit von Wörtern entsteht in unserem Kopf. - Aber genug dieser Philosophierei, kümmern wir uns also um die "Scheisse".
Geht man ganz weit zurück, so findet man ein idg. "*skei". Dieses hatte noch gar nichts anrüchiges an sich. Es bedeutete soviel wie "schneiden, teilen, scheiden". Und nicht zufällig sagen wir ja heute auch noch, "dass etwas mit dem Stuhlgang ausgeschieden wird". Aber dieses unscheinbare Wörtchen, das natürlich auch das engl. "shit" hervorgebracht hat, kann auch auf ganz noble Abkömmlinge verweisen.
Nichts weniger als das "Bewusstsein" und die "Wissenschaft" hat "*skei" hervorgebracht, nämlich im engl. "consciousness" und "science". (Und entsprechende Abkömmlinge, wie "conscience" = "Gewissen", "conscientiousness" = "Gewissenhaftigkeit".)
Das lat. "scio" = "scheiden" heisst auch "wissen", "verstehen", "entscheiden". Und die Wissenschaft schafft Wissen, indem sie das Wesentliche vom Nutzlosen "scheidet". Und der lat. "scissor", der die Speisen vorschnitt und die engl. "scissors (pair of)" und entsprechend die dt. "Schere" sind auch Abkömmlinge, zwar weniger nobel, aber auch nicht vulgär.
Aber auch andere Abkömmlinge lassen sich finden. So ist das engl. schedule" = "Zeitplan" ein Instrumentarium um die Zeit "einzuteilen".
Und dann haben wir auch noch einen Vertreter, der es in die medizinisch-psychologische Abteilung geschaft hat, die "Schizophrenie", das gespaltenen Bewusstsein. (Einige haben es allerdings geschafft, daraus Kapital zu schlagen indem sie es zur dichterischen Aussage erhöhten: "... zwei Seelen wohnen, ach, in meiner Brust ...").
Nun bleibt mir nur noch die Hoffnung, dass Sie diesen Beitrag mit wissenschaftlichen Augen sehen und es kein Grund ist, sich vom Etymologie-Portal zu "scheiden".
(E1)(L?) http://www.phrases.org.uk/meanings/
Der Link führt zu einem Beitrag, in dem man u.a. folgende Hinweise finden kann:
SHIT = "Ship High In Transit"
According to the Oxford English Dictionary the word comes from the Old English "scite" = "dung" and/or "scitte" = "diarrhœa".
I wonder if there's any connection to the Greek "skatos", also meaning "dung"?
Proto-Indo-European root "skei-" = "to cut", "split", whose descendants include "science" and "conscious" (L. "scire," to know, from "to separate one thing from another," "discern") and "schedule" and "schizo-" (Gr. "skhizein," to split).
It's "Scheiße" in German - very similar indeed.
From the Indo-European root "skei" = "to divide" comes the Old English "scitan" = "to defecate", that is the ancestor of our word "shit". "To shit" thus means strictly to divide or cut (wastes) from the body.
The Old English "scitan" = "to defecate", "befoul", was spelled "shite" by the 14th century and "shit" by the 16th century. Until the late 19th century, however, written uses are so few that we don’t know what expressions "shit" was used in.
"Shit", as slang for nonsense or lies, is an Americanism probably first used by soldiers during the Civil War as a shortening of "bullshit", another Americanism that probably goes back 30 years or more earlier, though it is first
recorded, in the form of its euphemism "bull", in about 1850.
Then in the 1870s, such terms as "to fall in the shit" = "to get in trouble" and the exclamation "shit and corruption!" were recorded. Also in wide use between the 1870s and the 1890s were such seemingly modern terms as "shit" and "bullshit" meaning "nonsense, rubbish, lies" ("chicken shit" and "horseshit" were recorded in the 1930s); "the shits", "diarrhea" "shit pot" and "shit face", both referring to a contemptible person (followed by "shit head" around 1915); "to shit on someone", to treat someone badly; and "to beat the shit out of" someone. By 1910 ‘shit or bust,’ to do or die, was common and so was "shit or get off the pot", a vulgar rephrasing of the old New England "fish or cut bait", meaning to do something or let someone else try, do something or give up. By 1918 S.O.L. was a common abbreviation for the older "shit out of luck". In World War I the old rural term "shithouse" became a popular soldier’s term for "latrine". World War II introduced such expressions as "shit list", a black list, a mental list of disliked people; "shit on a shingle", creamed
chipped beef on toast; and saw the increasing popularity of all obscenity and scatology, including "shit heel" for a contemptible person.
There was such a fantastic increase in the use of "f**k", "screw" and "shit" during World War II that it almost seemed no serviceman could complete a sentence without using one of them. This armed forces use and acceptance of these words spread to many segments of the population during and after the war, helped by veterans bringing their vocabulary to college campuses, a wartime and postwar lessening of social restrictions, increasing social mobility, new concepts of free speech, the "sexual revolution" of the 1950s and 60s, and the Women’s Liberation movement since the late 1960s.
Lexikon: Hier finden Sie rund 115.000 verifizierte lexikalische Artikel zur ersten Orientierung, inklusive
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Nicht verfügbar sind nur die jüngsten Ausgaben von SPIEGEL und manager magazin.
(E?)(L?) http://wissen.spiegel.de/wissen/index/
Index
Im Index finden Sie alle Ausgaben des SPIEGEL nach Jahren und Monaten geordnet sowie einen alphabetischen Index des Lexikons und der Wikipedia.
das inhaltliche Angebot im Internet auf hohem Niveau zu bereichern, insbesondere für Menschen in Schule und Universität.
Internetseiten zu empfehlen bzw. kritisch zu kommentieren und, wenn möglich, innerhalb eines textlichen Rahmens zu präsentieren.
Anleitung zu eigenständiger kritischer Auseinandersetzung zu geben.
einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, die Ursprungsidee des Internets nicht zu vergessen.
T
Theorie (W2)
(E?)(L?) http://odur.let.rug.nl/~vuijk/courses/ozpracticum/toetsing/ozpopdracht3.htm
Die "Theorie" entstammt dem lat. "theoria", griech. "theoría" = "Zuschauen", "Betrachten" ("theorein" = "zuschauen", "theorós" = "Zuschauer") und setzt sich zusammen aus "théa" = "Anschauen", "Schau" und "horãn" = "sehen".
Die "Theorie" ist also theoretisch ein "weisser Schimmel".
...
Bedenk ook wat het concept "theorie" eigenlijk inhoudt. Hier helpt wellicht de etymologie van het woord. In het Grieks en Latijn betekent "theoria": het "toekijken", het "beschouwen". Door observatie van verschijnselen een regelmaat ontdekken. Van het bekijken van de buitenkant van iets komen tot een poging om er een verklaring voor te vinden.
...
U
V
Verstand (W3)
15.06.2008: Es wurde ein neuer Eintrag im Forum Forum von http://www.etymologie.info geposted.
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24915
(E?)(L?) http://www.stadt-wissen.de/
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Wissen
"Wissen" (von althochdeutsch "wischan" = "gesehen haben") bezeichnet die Gesamtheit aller organisierten Informationen mitsamt ihrer wechselseitigen Zusammenhänge, die ein (vernunftbegabtes) System besitzt. Das Wissen erlaubt es einem solchen System sinnvoll und bewusst auf Reize zu reagieren. Die Epistemologie, die den griechischen Wortstamm für Wissen (episteme) im Namen trägt, ist die Lehre von der Erkenntnis. Erkenntnis folgt erst dann aus Wissen, wenn erkannt wird, welche Relevanz die Einzelinformationen für die Lösung eines gegebenen Problems besitzen. Wissen kann man demnach also als potentielle Nutzinformation definieren.
...
Haste nicht gesehen? "wissen" geht über ahd. "wian" auf die Bedeutung "gesehen haben" zurück.
Und entsprechend versteht man unter "Seher" auch heute noch einen "Wissenden". Und die Steigerung des "Wissenden" ist der "Hellseher".
... Das Wort "wissen" - übrigens auch der "Witz" - kommt jedenfalls von lat. "videre" = "sehen", wie der Frankfurter Mediziner Dr. S. vom St. Marienkrankenhaus am vergangenen Donnerstag beim Blutabnehmen erklärte. Er muss es schließlich wissen. Das habe damit zu tun, erläuterte er, dass die Leute einst nur wussten, was sie mit eigenen Augen sahen. Sprachforscher und Philosophen bestätigen das. Heute beobachten wir übrigens wieder, dass Menschen nur wissen, was sie mit der eigenen Fernbedienung sehen. Obwohl es uns lieber wäre, die Leute glaubten (und wüssten) nur, was sie in der eigenen FR lesen. ...
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Besonderheit: der Visual Index, zur Darstellung von thematischen Verknüpfungen eines Sachgebiets
(E?)(L1) http://www.digitale-bibliothek.de/band85.htm
Das »Lexikon der Naturwissenschaftler« stellt über 3.000 Forscher der Disziplinen Astronomie, Biologie, Chemie, Geologie, Medizin und Physik sowie Erfinder von der Antike bis zur Gegenwart mit ihren biographischen Daten, wissenschaftlichen Leistungen und ihren wichtigsten Veröffentlichungen vor. Auch Naturphilosophen und Mathematiker, die bedeutende Beiträge zur theoretischen Physik und angrenzenden Wissensgebieten geleistet haben, sind berücksichtigt. Aufnahme fanden weiterhin sämtliche Nobelpreisträger der naturwissenschaftlichen Disziplinen und der Medizin.
Die Ausgabe enthält rund 750 Porträt-Abbildungen sowie 600 Erklärungen wichtiger Fachbegriffe, die auf die Namen bedeutender Naturwissenschaftler zurückgehen, etwa das »Fermatsche Prinzip«, das »Ohmsche Gesetz« und die »Heisenbergsche Unbestimmtheitsbeziehung«. Meilensteine der Forschung bekommen mit diesem Nachschlagewerk ein Gesicht.
Digitale Bibl. DB000159
Horst Völz
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Durch seine einfache und verständliche Darstellung auch für Laien als Einführung und Nachschlagewerk bestens geeignet
Informationsspeicherung betrifft heutzutage jeden – vom Hobby-Sammler bis zum professionellen Archivar, Lernpsychologen oder Gehirnforscher
Auf der CD-ROM sind vier aktuelle Publikationen zum Thema Information und Speicherung zusammengefasst. Da alle Wissenschaften auf Speicherung zurückgreifen müssen, die sich mit Vergangenem befassen, also z.B. Archäologie, Geschichte, Evolution und Kriminalistik, sind dabei auch wissenschaftstheoretische und philosophische Aspekte berücksichtigt.
Während der Band »Wissen – Erkennen – Information« als Einführung dienen kann, bietet das dreibändige »Handbuch zur Speicherung von Information« detailliertes Wissen zum Thema: Band 1 behandelt Speicherung als medizinisches und biologisches Phänomen unter den Aspekten Gedächtnis, Hormone und Genetik. In Band 2 werden die vom Menschen geschaffenen »klassischen« Speichertechniken von der Schrift über den Druck, die Zeichnung, die Fotographie und den Film bis zur Schallplatte zusammengefasst. Im dritten Band sind alle aktuellen und eventuell in der Zukunft möglichen technischen Speicherformen behandelt.
Produktbeschreibung des Herstellers
Schon dem Geisterseher und dänischen Thronfolger Hamlet war die »Schulweisheit« allein nicht genug. Auch wir – obwohl inzwischen enzyklopädisch bestens versorgt – sollten jenes »Wissen« nicht ganz aus dem Auge verlieren, das nicht auf den ersten Blick einen Nutzen verspricht und der Schulweisheit mit Sicherheit gegen den Strich geht. Der Autor Hanswilhelm Haefs will uns dabei helfen, indem er augenzwinkernd die bildungsbürgerlichen Kenntnisse aufs Korn nimmt und uns fröhlich verunsichert. Oder wer wollte bezweifeln, dass der Vatikan-Staat die geringste Geburtenrate der Welt hat und Eisbären keine Pinguine fressen? Mit der digitalen Ausgabe liegen nun endlich diese und ähnliche Erkenntnisse gesammelt vor. Dank der ausgefeilten Suchmöglichkeiten gelingt es leicht, dem Autoren auf seinen labyrinthisch verschlungenen Pfaden zu folgen. Das Kaleidoskop zeigt sich hier einmal mehr von seiner spielerischen Seite, mit verblüffenden Einsichten in ungeahnte Zusammenhänge.
(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/scripts/ts.dll?mp=/art/1180/
Schon dem Geisterseher und dänischen Thronfolger Hamlet war die »Schulweisheit« allein nicht genug. Auch wir – obwohl inzwischen enzyklopädisch bestens versorgt – sollten jenes »Wissen« nicht ganz aus dem Auge verlieren, das nicht auf den ersten Blick einen Nutzen verspricht. Der Autor Hanswilhelm Haefs will uns dabei helfen, indem er augenzwinkernd die bildungsbürgerlichen Kenntnisse aufs Korn nimmt und uns fröhlich verunsichert. Oder wer wollte bezweifeln, dass der Vatikan-Staat die geringste Geburtenrate der Welt hat und Eisbären keine Pinguine fressen?
Mit der digitalen Ausgabe liegen nun endlich diese und ähnliche Erkenntnisse gesammelt vor. Dank der Suchmöglichkeiten gelingt es leicht, dem Autor auf seinen verschlungenen Pfaden zu folgen. Das Kaleidoskop zeigt sich hier einmal mehr von seiner spielerischen Seite, mit verblüffenden Einsichten in ungeahnte Zusammenhänge.
Digitale Bibl. DBSO0008
Was Sie über Naturwissenschaften heute wissen müssen
Benzinger, Olaf (Herausgeber)
Zweite aktualisierte Ausgabe
Im Mittelpunkt der allgemein verständlichen Darstellungen stehen die grundlegenden Kenntnisse und Theorien, auf Detailwissen wird bewusst und konsequent verzichtet. Was hat es mit »Schrödingers Katze«, »Superstrings«, »Fraktalen« und »Schwarzen Löchern« auf sich? Die Beiträge zur Astronomie, Atomphysik, Chaosforschung, Chemie, Evolutionstheorie, Genetik, Hirnforschung, Mathematik, Ökologie, Quantenphysik und Relativitätstheorie gehen diesen Phänomenen auf den Grund. Sie führen in Fragestellungen ein, die die Wissenschaften heute bewegen. Anhand anschaulicher und lebendiger Beispiele wird es auch dem interessierten Laien ermöglicht, die komplexen Ideengebäude der Naturwissenschaften im Aufriss kennen zu lernen.
Duden - 1T
100.000 Tatsachen!
Das große Buch der Allgemeinbildung
Kurzbeschreibung
Für die "Collection des verlorenen Wissens"® hat Claus-Peter Hutter all das aus der guten alten Zeit zusammengetragen, woran wir uns voller Wehmut erinnern und was uns auch in unserer schnelllebigen Zeit von Nutzen sein könnte. Wohl jeder hat sich schon einmal gefragt, wieso Opa eigentlich immer wusste, welche Beeren, Kräuter und Pilze man essen kann. Oder wie er es angestellt hat, aus einem Haselnusszweig Pfeil und Bogen zu basteln oder ohne eine einzige Schraube die schöne Eckbank zu schreinern. All dieses Wissen droht heute verlorenzugehen. Für alle, die das Alltagswissen aus einer vergangenen Zeit bewahren oder sich wieder aneignen wollen: "Die Collection des verlorenen Wissens"® vermittelt nicht nur Nützliches, sondern befriedigt zugleich auch unsere Sehnsucht nach einer anderen, bewussteren Gangart® des Lebens.
Über den Autor
Claus-Peter Hutter (Jahrgang 1955) hat zahlreiche Modellprojekte für praktische Naturschutzmaßnahmen konzipiert und gilt als engagierter Wegbereiter für einen unkomplizierten gesellschaftlichen Umweltdialog. Auf seine Initiative gehen Aktionen zurück, mit denen es gelang, ökologische Themen breiter gesellschaftlich zu etablieren. So initiierte C.-P. Hutter auch die ersten Umwelt-Städtepartnerschaften in Europa.
Der Autor vieler z. T. mit Preisen ausgezeichneter Bücher und Reportagen in Zeitschriften setzt sich als Präsident der Stiftung Europäisches Naturerbe international für die Erhaltung von Großlebensräumen mit ihrer traditionellen Verbindung von Natur und Kultur ein. Hauptberuflich befasst sich C.-P. Hutter als Leiter der Umweltakademie des Landes Baden-Württemberg mit der Suche nach neuen Wegen für eine breite Umweltbildung als Basis für die nachhaltige Sicherung von Umwelt- und Lebensqualität.
Goris, Eva / Hutter, Claus-Peter
Collection des verlorenen Wissens
Ein Handbuch für den Hausgebrauch
Kurzbeschreibung
Für die Collection des verlorenen Wissens hat Eva Goris all das aus der guten alten Zeit zusammengetragen, woran wir uns voller Wehmut erinnern und was auch uns in unserer schnelllebigen Zeit von Nutzen sein könnte - wenn wir uns bloß erinnern könnten, wie Oma das gemacht hat.
Wohl jeder hat sich schon einmal gefragt, was für ein duftendes Gewächs das war, das die Großmutter immer aus dem Küchengarten holte und das der Salatsauce diesen unnachahmlichen Geschmack verlieh. Oder welche Legenden sie über den Namenspatron zu erzählen wusste. Oder wie man ganz ohne Chemie wieder gesund wurde. All dieses Wissen droht heute verlorenzugehen. Für alle, die das Alltagswissen aus einer vergangenen Zeit bewahren oder sich wieder aneignen wollen, gibt es jetzt die Collection des verlorenen Wissens: ein nostalgisch angehauchtes Buch, das nicht nur nützliches Wissen vermittelt, sondern zugleich auch unsere Sehnsucht nach einer anderen, bewussteren »Gangart« des Lebens befriedigt.
Über den Autor
Eva Goris, Jahrgang 1956, ist seit 1990 Ressortleiterin Umwelt bei der »Bild am Sonntag«; Autorin zahlreicher Wissenschaftsserien wie »Tatort Tierfabrik«, »Besser essen« u.a.m. Für ihr Engagement rund um das Thema Ernährung und Gesundheit wurde ihr von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung der Journalistenpreis 2004 verliehen; 2005 wurde Eva Goris mit dem Umwelt-Medienpreis ausgezeichnet. Vor ihrer Tätigkeit für »BamS« war sie Pressesprecherin von Greenpeace Deutschland.
Über den Autor
Claus-Peter Hutter (Jahrgang 1955) hat zahlreiche Modellprojekte für praktische Naturschutzmaßnahmen konzipiert und gilt als engagierter Wegbereiter für einen unkomplizierten gesellschaftlichen Umweltdialog. Auf seine Initiative gehen Aktionen zurück, mit denen es gelang, ökologische Themen breiter gesellschaftlich zu etablieren. So initiierte C.-P. Hutter auch die ersten Umwelt-Städtepartnerschaften in Europa.
Der Autor vieler z. T. mit Preisen ausgezeichneter Bücher und Reportagen in Zeitschriften setzt sich als Präsident der Stiftung Europäisches Naturerbe international für die Erhaltung von Großlebensräumen mit ihrer traditionellen Verbindung von Natur und Kultur ein. Hauptberuflich befasst sich C.-P. Hutter als Leiter der Umweltakademie des Landes Baden-Württemberg mit der Suche nach neuen Wegen für eine breite Umweltbildung als Basis für die nachhaltige Sicherung von Umwelt- und Lebensqualität.
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Wo findet man schon alle sieben antiken und mittelalterlichen Weltwunder verzeichnet? Wer gibt eine Übersicht über den griechischen, römischen, ägyptischen, nordischen, japanischen und den Hindu-Götterhimmel? Wo sind die Kardinaltugenden ebenso wie die Todsünden aufgelistet? Kan man irgendwo die James-Bond-Filme mit dem jeweiligen Bond-Darsteller, dem Bond-Girl, dem Bösewicht, und dem Bond-Automobil nachschlagen? Wissen Sie, wieviele Musen es gibt und wie sie heißen? Was sind die Namen der zwölf Jünger Christi? Wie ist die Sitzandordnung der Instrumente beim klassischen Orchester und was bedeuten die einzelnen Ränge bei Armee und Marine? Kennen Sie den Text der Internationale? Wie sieht das Weltbild der CIA aus?
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Kein etymologisches Wörterbuch, aber eine Büchlein mit einem grossen Vorrat an "nutzlosem" Wissen, in dem sich sicherlich die eine oder andere Wortgeschichte finden lassen kann.