(E?)(L?) http://www.ceryx.de/sprache/wortsammlungen_internet.htm
...
Da befürchtet manch einer, das Internet könne der deutschen Sprache schaden: Klein- und Großschreibung sind in den Chats längst passé, Anglizismen breiten sich aus, man kommuniziert nur noch in Abkürzungen. Aber auf einigen Seiten passiert genau das Gegenteil. Hier steht das Wort im Zentrum und wird gar zum Sammlerstück erkoren.
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2. Wörterbuch - Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG):
- erarbeitet an der Akademie der Wissenschaften.
- Zeitraum: 1961-1977.
- Umfang: 130.000 Einträge.
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3. Wortinformation - Die DWDS-Wortinformation umfasst:
a) Wörterbuchartikel aus dem WDG.
b) Belege aus dem DWDS-Kerncorpus.
c) automatisch aus dem WDG extrahiert: Synonyme sowie über- und untergeordnete Begriffe.
d) Kollokationen, also Wortverbindungen, die besonders häufig gemeinsam auftreten.
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Das "Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache im 20. Jahrhundert" bietet einen bequemen lexikalischen Zugriff auf Wörter, Wortfelder, Beispielsätze und semantische Beziehungen.
Die Suchabfrage verläuft über eine Navigationsleiste, in der man zwischen "Wörterbuch", "Corpora" und "Wortinformation" wählen kann; auch eine Kombination der Optionen ist möglich. Die Darstellung ist modular aufgebaut, wobei zwischen "Kompaktansicht "und "Vollansicht" gewechselt werden kann.
Dieses als Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften entstandene Werk gilt als das größte frei zugängliche, online abfragbare Wörterbuch für die deutsche Sprache.
Die digitale Nachfolgeversion des von 1964 bis 1977 erschienenen Wörterbuchs der deutschen Gegenwartssprache bezieht überwiegend Textcorpora seit 1900 aus den Bereichen Zeitung, Belletristik, Wissenschaft, Gebrauchsliteratur und gesprochene Sprache ein.
Als Teilprojekte sind Kollokationen, Morphologie und Phonologie geplant (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften).
Das Projekt "Digitales Wörterbuch" erstellt auf der Grundlage sehr großer und ausgewogener elektronischer Corpora der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts ein digitales Wörterbuch
. Dabei baut es auf dem sechs-bändigen Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache (WDG) auf, und verknüpft dieses mit eigenen Text- und Wörterbuchressourcen.
Über 40Mio. laufende Textwörter werden im Rahmen des Projekts mit OCR-Programmen (Optical Character Recognition) digitalisiert bzw. manuell erfaßt. Hierbei handelt es sich vor allem um oftmals zeittypische, nicht wiederaufgelegte bzw. in Frakturschrift gedruckte Texte. Zeitungstext macht einen Großteil der zu digitaliserenden Textmenge aus. Ein ausführliches Beispiel läßt Sie die typischen Arbeitsschritte von der Bearbeitung eines elektronischen Textabbildes eines in Fraktur gedruckten Zeitungstextes bis zum Eintrag in die Textdatenbank nachvollziehen.
In der derzeitig verfügbaren Fassung des Digitalen Wörterbuchs werden Wörterbucheinträge des WDG mit Beispielen aus dem Textcorpus verknüpft. Es ist somit möglich, die Wörterbuchkompetenz mit den Vorkommen in realen Texten zu vergleichen. Die Verknüpfung mit eigenen Wörterbuchressourcen wird, anders als in herkömmlichen Papierwörterbüchern, nicht mehr alphabetgeleitet, sondern modular erfolgen. Eine Übersicht über die Projektkonzeption liefert die folgende Grafik. In Arbeit bzw. Planung sind derzeit die Module Kollokationen, Phonologie und Morphologie.
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/0,,9011,00.html
Die Sprachbar ist der Treffpunkt für Genießer der deutschen Sprache. Ob Goethe-Verse oder Werbeslogans: Auf dem Menü steht alles, was die deutsche Sprache aufregend und lebendig macht. Erfahren Sie mehr über besondere Vokabeln, ihre Herkunft und Geschichte.
(E?)(L?) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,2215701,00.html,2144,2215614,00.html
In der Rubrik Sprachbar bieten wir Ihnen regelmäßig Erklärungen zu Schlagzeilen aus der aktuellen Tagespresse, zu Zitaten aus der Literatur, zu Sprichwörtern, Redewendungen oder zur Grammatik. Nutzen Sie unser alphabetisches Archiv, um ältere Sprachbar-Folgen zu finden.
30.01.2010:
Sprachbar - Archiv
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv A
DW-WORLD: Abkürzungen - MfG, EDV und GmbH. Abkürzungen ohne Ende. Was ist denn das für ein Bustasa? Und was hat Herr Riegel aus Bonn damit zu tun?
DW-WORLD: Adeliges Allerlei - "Oh welch ein fürstliches Mahl", lobte die Gräfin die Herzoginnenkartoffeln. Es gibt allerlei Adeliges im Deutschen.
DW-WORLD: Äh - Äh ist ein Pausenfüller. Wenn ein Sprecher es nicht zu oft sagt, fällt es niemandem auf. Häufen sich aber die Ähs, wird es anstrengend zuzuhören.
DW-WORLD: All - Im Fernsehen kann man sie bei ihren Spaziergängen im All beobachten, die Astronauten.
DW-WORLD: (All)erlei - Das kleine Wort "all" ist allgegenwärtig. Manchmal ist es alles andere als eindeutig. Außer sonntags, wenn man hungern muss.
DW-WORLD: Alliterationen - Gerade Dichter und Denker sind oft Feuer und Flamme für Sprachspiele. Doch nicht nur in der Literatur, auch in der gesprochenen Sprache ist dieses Stilmittel gang und gäbe.
DW-WORLD: Alltagsallerlei - Der Wecker klingelt. Ein neuer Tag beginnt. Der Alltagstrott bleibt. Wenigstens gibt es den Feierabend. Doch der beginnt mit Schlange stehen im Supermarkt.
DW-WORLD: Also, gell – ohne Konjunktionen geht's nicht - Eigentlich überflüssig, ist es doch das Schmiermittel in der gesprochenen Sprache, das "Also": Um Mut zu fassen, etwas zu sagen, aber auch um Verärgerung auszudrücken.
DW-WORLD: Alter - Wer viele Lebensjahre hinter sich hat, ist alt. Doch im Alter kann man jung bleiben, nur nicht für immer. Denn einen Jungbrunnen hat noch niemand entdeckt.
DW-WORLD: Amtsdeutsch - Postwertzeichen, Fahrtrichtungsanzeiger, Spontanvegetation – Amtsdeutsch sprechen in Deutschland nur Juristen und Behörden.
DW-WORLD: Anfang - Wo fängt etwas an, wo beginnt es? Wann sagt man "Anfang", wann "Beginn"? Der Unterschied in der Wortbedeutung ist sehr gering.
DW-WORLD: Anleger - Wer Geld anlegt, sollte auf seinen Anlageberater hören. Wer mit dem Boot anlegt, sollte auf den Kapitän vertrauen.
DW-WORLD: Apfel - Die Äpfel sind reif, es wird Apfelsaft gekeltert, und der Apfelmost beginnt zu gären. Denn der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Eine lexikalische Untersuchung eines "vegetarischen" Dauerbrenners ...
DW-WORLD: Appetit auf Deutsch - Essen hält nicht nur Leib und Seele zusammen, es bereichert auch immer wieder unsere Sprache. Der Ursprung dieser Wendungen ist oft unklar, verstanden aber werden sie von jedem!?
DW-WORLD: Auf Leben und Tod - In den Tag hinein lebt der Nichtsnutz, hinter dem Mond der Ahnungslose. Todlangweilig sind manche Schulstunden, zum Totlachen manche Sketche. Lebensbedrohlich ist beides aber nicht.
DW-WORLD: Ausgezeichnet - Längst nicht alles was ausgezeichnet ist, ist auch ausgezeichnet. Ein ausgezeichnetes Essen hat seinen Preis, braucht aber keinen.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv B
DW-WORLD: Ballhörner - Werbeslogans arbeiten damit, mit "Verballhornungen". Auch Redensarten bieten sich an. Wörtlich darf man den Begriff nicht nehmen.
DW-WORLD: Banane - Klein bis groß, dick bis dünn, grün bis gelb – aber in der Regel krumm. So kennt man sie, die Banane. Eine Tänzerin verhalf ihr zum wahrscheinlich ersten künstlerischen Ruhm.
DW-WORLD: Band - Wenn mal wieder alle Bänder stillstehen, ist klar: Betroffen sind hier weder Maßbänder noch Tonbänder oder Haarbänder, sondern die Fließbänder in den Betrieben.
DW-WORLD: Bank - Eine Bank ist ein Möbelstück. Eine Bank ist aber auch ein Geldinstitut. Und wenn sie als solches kein Geld mehr hat? Dann ist die Bank bankrott.
DW-WORLD: Bären fressen Beeren - Die deutsche Sprache gilt als schwierig. Aber nicht nur die Grammatik will gelernt sein, man muss auch genau hinhören.?
DW-WORLD: Bar - In der Bar trinkt man etwas mit Freunden, das Bar zeigt uns den Luftdruck. Man kann aber auch bar bezahlen.
DW-WORLD: Bauern - Vom Mitbewohner zum "Agrarindustriellen" - richtig gut klang es nur selten. Doch der berühmte Dichter Adelbert von Chamisso weiß es besser.
DW-WORLD: Behältnis - Es wimmelt in unserem Leben von Behältnissen. Kisten, Kasten und Kartons helfen uns nicht nur beim Wohnungswechsel.
DW-WORLD: Berg - Ob sehr hoch oder eher niedrig, ob Feuer speiend oder eisig – in fast jedem Land gibt es Berge. Und von den vielen Redewendungen rund um den Berg, kann einem richtig schwindelig werden.
DW-WORLD: Beruf - Vor 50 Jahren war die Sache noch einfach: Ein Beruf wurde erlernt, ein Arbeitsplatz gesucht, und dort blieb man bis zur Rente. Heutzutage ist das Erwerbsleben komplizierter.
DW-WORLD: Besteck - Mit Besteck kann man nicht nur viel essen, sondern auch viele Worte machen. Denn Messer, Gabel und Löffel sind Bestandteil zahlreicher Redensarten und Wortschöpfungen im Deutschen.??
DW-WORLD: Blatt - Es erfreut das Auge. Es kann zum Basteln und Spielen genommen werden. Es bietet Informationen – das Blatt. Wenn es sich wendet, kann es zum Guten der zum Schlechten sein.
DW-WORLD: Blei - Zack! Das geschmolzene Blei wird in eine Schüssel mit Wasser auskippen. Das zischt und dampft einen Augenblick, und dann haben wir sie: Die gegossene Figur aus Blei.
DW-WORLD: Auf einen Blick - Liebe auf den ersten Blick – eine schöne Vorstellung. Doch manchmal dauert sie nur einen Augenblick.
DW-WORLD: Blockade - Blockieren kann man vieles. Etwa Städte, Länder oder auch das eigene Denken.
DW-WORLD: Blut - Ob blau, kalt oder gefroren – Blut ist ein ganz besonderer Saft. Es ist nicht nur das Lebenselixier des Menschen, sondern belebt sogar die Sprache.
DW-WORLD: Brille - Es sind oft die alltäglichsten Dinge, die eine erstaunliche und sehr lange Geschichte haben. Wir benutzen sie mit der größten Selbstverständlichkeit.
DW-WORLD: Brötchentaste - Drückt man auf sie drauf, kommt kein Brötchen heraus. Trotzdem heißt sie "Brötchentaste": eine neue Wortschöpfung – aber ist sie auch sinnvoll?
DW-WORLD: Bruch - "Du hast mir das Herz gebrochen!" Im Streit zerbrechen nicht nur Vasen, Teller und Tassen.
DW-WORLD: Bunte Sprache - Farbe bringt Freude ins Leben und Ausdruck in die Sprache. Gelb ist der Neid, grün die Farbe der Hoffnung. Ganz schön bunt – die deutsche Sprache…
DW-WORLD: Bunte Welt - Der eine sieht die Welt nur in Schwarz und Weiß, der andere trägt eine rosarote Brille und manch einer kann nicht genug von blauen Augen bekommen. Die Welt ist oft viel bunter, als man denkt.?
DW-WORLD: Buße - Ein Wort aus dem religiösen Bereich: Buße tun, Büßergewand, Bußprozession. Im Alltag jedoch stoßen wir wohl häufiger auf das profane Bußgeld wegen begangener Ordnungswidrigkeit.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv CD
DW-WORLD: Charaktertypen - Trittbrettfahrer brauchen kein Fahrzeug und Überflieger haben durchaus manchmal Höhenangst. Ein Blick auf verschiedene Charaktertypen.?
DW-WORLD: Dampf - Warm bis heiß und feucht, das ist er – der Dampf. Physikalisch ist seine Entstehung leicht zu erklären.
DW-WORLD: Dauer - Eine Minute kann sehr lange dauern. Sie kann auch schnell vorbei gehen. Es kommt darauf an, was man in der Zeit tut. Während der langweiligen Besprechung steht die Zeit still.
DW-WORLD: Weitgehend ausgestorben – DDR-Sprache - Selbst wer nicht aus der früheren DDR stammt, weiß, was ein "Broiler" ist. Diese Begriffe aus ostdeutschem Sprachgut haben sich gesamtdeutsch gefestigt.
DW-WORLD: Deutsche über Deutsch - Wie steht es um die deutsche Sprache? Diese Frage interessiert nicht nur die Wissenschaft. Eine Umfrage zeigt, wie die Deutschen über ihre Sprache denken.?
DW-WORLD: Dialog - Die meisten Menschen wüssten wahrscheinlich nicht, was sie sich unter "Dialog von Rindfleischmousse mit Gourmetsalat in Gebäckmantel" vorstellen sollen.
DW-WORLD: Disziplin - Sie ist untrennbar mit jeder Art von militärischer Ausbildung verbunden und gilt noch immer als typisch deutsch. Doch das ist nicht mal die halbe Wahrheit.
DW-WORLD: Gemischtes Doppel - Sie sind unzertrennlich und führen doch mitunter ein Eigenleben. Stark in der Wirkung: Das gemischte Doppel. Die Zwillingspärchen in der Alltagssprache.
DW-WORLD: Drachen - Es ist Drachenzeit, und Kinder, die dem Hausdrachen entwischt sind, lassen wieder grauenerregende, feuerspeiende Lindwürmer in die Luft steigen.
DW-WORLD: Duft - Gemeinhin wird dem Geruchssinn des Menschen eher geringere Bedeutung zugemessen. Dabei ist es häufig der Duft – oder der Gestank –, der über Zu- und Abneigung entscheidet.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv E
DW-WORLD: Echt cool - über Sprachmoden - Super, cool und affengeil. Es gab sie immer, die Sprachmoden, nicht nur unter Jugendlichen, aber dort eben besonders.
DW-WORLD: Rund ums Eck - Süße, schöne und sogar runde – Ecken gibt es viele. Um die ganze Bedeutung des Wortes zu begreifen, muss man um die Ecke denken.
DW-WORLD: Eigentlich eigen - "Willst du mein eigen sein?" fragte man früher bei einer Hochzeit. Nach einem "Ja" gehörte man einander. Das ist heute ein wenig anders. Eigentlich.
DW-WORLD: Sprachmächtiges "Ein" - Eine Buchstabenfolge ohnegleichen: E-i-n. Der unbestimmte Artikel hat es in sich. "Wiederverigung"? Unvorstellbar.
DW-WORLD: Einmachen - Es ist in guten wie in schlechten Zeiten eine bewährte Methode der Vorratshaltung: das Einmachen; etwa von frischem Obst und Gemüse.
DW-WORLD: Eis - Bei "Eis" mag man an Winter, Schnee und Frost denken, an arktische Temperaturen und überfrierende Nässe. Vermutlich ist jedoch vielen der Gedanke an einen Eisbecher angenehmer.
DW-WORLD: Ellenbogen - Ein Körperteil, das notwendig für die alltägliche Bewegung ist, aber auch gerne gebraucht wird, um sich direkt oder im übertragenen Sinne Platz zu verschaffen.
DW-WORLD: Empörendes - Sie ist so stark, sie überwältigt jeden. Eben noch schien alles ruhig, plötzlich ist sie da – die Empörung!
DW-WORLD: Energie - In einem Automobilwerk werden Autos produziert, in einem Stahlwerk Stahl, und das Werk für Haushaltsgeräte liefert Haushaltsgeräte aus. Aber werden im Bergwerk Berge gemacht? Und wieso heißen Kraftwerke "Kraftwerke"?
DW-WORLD: Englisch, wie es nur die Deutschen kennen - Die deutsche Sprache steckt voller Anglizismen. Wörter, die aus dem Englischen kommen. Doch manche klingen nur so.
DW-WORLD: Die Eselsbrücke zum Wespennest - Sprache lernen ist ja schwer genug. Oft bleibt nur die Ochsentour, das Büffeln. Zum Glück gibt’s Eselsbrücken...
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv F
DW-WORLD: Faden - Seidene, unsichtbare und rote - viele Fäden ziehen sich durch die deutsche Sprache. Nur nicht den Faden verlieren!
DW-WORLD: Fall - Zu einem Fall zu werden, ist meist unangenehm, selbst wenn es nicht gleich ein Todes- oder Mordfall sein muss. Immerhin gibt es auch noch den Glücksfall, der wiederum mit dem Zufall zu tun hat. Klarer Fall, oder? (11.05.2009)
DW-WORLD: Fallen - Fallen lauern überall, und wenn wir nur auf eine reinfallen und nur einmal hinfallen, so mag das anderen gefallen, uns nicht.
DW-WORLD: Faul - Faul sein ist wunderschön ... das wissen wir spätestens seit Pippi Langstrumpf. Aber doch nur, wenn damit das Faulenzen gemeint ist und nicht etwa der faule Kompromiss oder gar der faule Apfel. (21.04.2009)
DW-WORLD: Fehler - Von Fehlanzeigen bis Fehlzündungen - Fehler gibt es von A bis Z. Auch Entscheidungen können sich als Fehlentscheidungen herausstellen. Feststeht, niemand ist fehlerfrei, und das ist auch gut so.? (24.01.2007)
DW-WORLD: Fein - Es ist einsilbig, aber wer es benutzt, lobt mit ihm in den höchsten Tönen. Die verschiedenen Bedeutungen des Wortes gilt es zu unterscheiden.
DW-WORLD: Feier - Der 1. Mai. Internationaler Tag der Arbeit. Tag der Maifeiern und Beginn des Monats, der endgültig die kalte Jahreszeit verabschiedet und die Zeit der Sommerfeiern einläutet. Nur leider ist nicht jedem zum Feiern zumute. (02.05.2007)
DW-WORLD: Ferien - Jeder freut sich darauf und ist traurig, wenn sie zu Ende sind – die Ferien. Was bleibt ist die Vorfreude auf die nächsten schönsten Wochen des Jahres. Es sei denn, man ist ständig in Ferien. Auch das soll vorkommen. (03.07.2009)
DW-WORLD: Fix und Fertig - Manchmal ist man ganz schön fertig. Nicht mit dem Essen oder dem Mittagsschläfchen, sondern mit dem Leben.
DW-WORLD: Figur - Vor allem Frauen hadern ständig mit ihr – Politiker sind bestrebt, eine "gute" zu machen – in Dichtung, Kunst und Musik ist manche gar unsterblich geworden. Allemal gilt: Jeder kann eine gute Figur machen.? (29.06.2009)
DW-WORLD: Flüssignahrung - Waren Sie dieses Jahr schon im Freien ein Gläschen trinken – mit Freunden, in einer Weinlaube oder einem schönen Biergarten? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit!?
DW-WORLD: Deutsches Französisch - Deutsche haben ein etwas eigenartiges Verhältnis zur französischen Sprache: sie halten viel von ihr, ohne sie unbedingt zu verstehen.
DW-WORLD: Frau - Ob die Schöpfungsgeschichte Recht hatte, bleibt ein ewiger Zankapfel zwischen den Geschlechtern. Die deutsche Frau muss allerdings mit einem sprachgeschichtlichen Überbleibsel der angeblichen Abstammung vom Mann leben. (07.09.2009)
DW-WORLD: Fremd - Mancher wird mit offenen Armen empfangen, mancher erfährt Feindschaft: ein Fremder. Allerdings "fremd" ist jeder – nämlich in der Fremde. (02.11.2009)
DW-WORLD: Freude - Die Ausdrucksformen sind verschieden. Doch ob Freudengesang, Freudensprung oder Freudenfeuer, meist genügen uns die sprichwörtlichen "kleinen Freuden des Alltags". Wenn auch nicht unbedingt jetzt, zum Fest der Freude … (15.12.2008)
DW-WORLD: Hinter der Freude - Vor … in die Höhe springen. Vor … keinen Ton herausbringen und den berühmten Klops im Hals haben. Was für eine …!
DW-WORLD: Frikadelle - "Bulette" hieß die Nilpferddame, die im Berliner Zoo lebte. Leider ist sie mittlerweile gestorben und für die Frikadelle sieht es auch nicht gut aus.
DW-WORLD: Frisch - Die Frische von heute ist die Vergänglichkeit von morgen. Einige Zeit kann man sie einsperren. Lässt man sie an die Luft, ist es mit ihr jedoch bald vorbei, der Frische.
DW-WORLD: Frühling - Blühen, riechen, Hauch, endlich, ersehnt, Knospen ... Ein Wildwuchs an Worten, unsortiert, bunt wie der Frühling selbst.
DW-WORLD: Frühlingserwachen - Wer im März seinen Weihnachtsbaum immer noch nicht entsorgt hat, sollte sich nun endlich von dem guten Stück trennen. Denn der Frühling naht.
DW-WORLD: Führung - Ob in guten oder schlechten Zeiten: Führung ist gefragt. Selbstlos kann sie sein, oder autoritär. Bewirkt wird aber in jedem Falle etwas. Ob das Richtige, stellt sich meist erst im Nachhinein heraus. (21.09.2009)
DW-WORLD: Fürteile und Gegenteile - Sobald sich Gegensatzpaare als Adverb oder besser gesagt in adverbialem Gebrauch verwendet werden, sieht die Sache anders aus.
DW-WORLD: Füßelnder Fuß - Zigtausende von Kilometern legen sie im Laufe eines Menschenlebens zurück. Ohne sie wäre der Mensch im Allgemeinen ziemlich arm dran.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv G
DW-WORLD: Gastronomie – aber wie! - Bei Manni gibt es SchniPoSa, im "Körnerparadies" findet man unter dem Biosalat höchstens eine Schnecke, und in der "Teufelsküche" wird eine coole Papaya-Suppe serviert.
DW-WORLD: Gebet - Seit jeher hat sich der Mensch überall auf der Welt im Gebet an eine höhere Instanz gewandt. Dabei mögen Ort oder Art des Betens verschieden sein, die Inhalte sind es nicht – egal ob in Kirche, Moschee oder Synagoge. (30.03.2009)
DW-WORLD: Geduld - Minuten, Stunden, Tage – Warten kostet Kraft und Nerven. Vor allem dann, wenn das Ende nicht absehbar ist. Und nur wenn die Erwartungen schließlich erfüllt werden, hat es sich gelohnt, geduldig zu sein. (18.05.2009)
DW-WORLD: Gehen - "Wie geht's? – Gestern ging's noch!" Ha, ha, sehr komisch, aber vor allem wollen wir heute nicht zurückschauen, sondern nach vorne sehen, ins neue Jahr: "Ob da wohl alles gutgeht? – Wird schon gehen." (05.01.2009)
DW-WORLD: Gehen - Mal geht man seinen Weg, mal eher auf dem Zahnfleisch. Dann heißt es: Dagegen angehen, aber umgehend! Ansonsten geht nämlich irgendwann gar nichts mehr.
DW-WORLD: Geld - Geld ist schön, wenn man's hat – egal, ob auf der Bank oder im Sparstrumpf. Und am liebsten natürlich viel davon. Doch manchmal rinnt es einem nur so durch die Finger.?
DW-WORLD: Gemütlich - Typisch deutsch soll sie sein, die Gemütlichkeit, denn ein vergleichbares Wort gibt es woanders meist nicht. Aber das heißt nicht, dass sich bestimmte Vorstellungen von Gemütlichkeit nicht überall wiederfinden lassen. (04.08.2008)
DW-WORLD: Geräusche - Geräusche sind immer da – man kann ihnen nicht aus dem Weg gehen, ohne sich die Ohren zuzuhalten. Und selbst dann sind einige von ihnen nicht zu vertreiben.
DW-WORLD: Gesichter - Es gilt als der Spiegel der Seele, das Gesicht. Sympathie, Ablehnung, Kummer, Freude: Viele Empfindungen drückt es aus.
DW-WORLD: Gewürze - Märkte werden durch ihre Farbenpracht und ihren Duft bereichert. Fade schmeckt ein Essen ohne sie. Früher hart umkämpft und ein Monopol der Gewürzhändler, können sie inzwischen überall und von jedem gekauft werden. (24.08.2009)
DW-WORLD: Glatt - Die Wogen, die im Streit hochgehen, können geglättet werden, genauso wie zerknitterte Wäsche. Schön auch, wenn alles glatt läuft, doch Vorsicht, wenn es zu glatt wird, man gar aufs Glatteis geführt werden soll … (19.01.2009)
DW-WORLD: Gleich - Gleich und gleich sind nicht dasselbe. Aber gleichen sie einander? Sagen Sie nicht: Das ist mir gleich!
DW-WORLD: Gleich und anders - Es gibt Menschen, die marschieren flott von A nach B, dann gibt es welche, die grundsätzlich stolzieren, und manch andere schlurfen lustlos herum.
DW-WORLD: Glück - Für jeden bedeutet es etwas anderes, Glück zu haben oder sein Glück zu finden. Eines ist sicher: Verdienen kann man sich es nicht. Häufig fällt es einfach vom Himmel.
DW-WORLD: Gnade - "Gnädig" oder "gnadenlos": "Gnade" kann milde oder hart daherkommen – je nach Schwere einer Straftat. Wer jedoch begnadigt wird, ist frei, egal wie "gnadenlos" seine Tat war. (13.06.2007)
DW-WORLD: Gott - Gott erfreut sich in der deutschen Alltagssprache großer Beliebtheit – selbst wenn keine religiöse Gesinnung dahinter steckt.
DW-WORLD: Grau - Drückt das Grau in dieser Jahreszeit auch auf Ihre Stimmung? Dann lassen Sie doch einfach mal einen bunten Drachen steigen! Oder Sie lesen unser Stichwort, da bekommt das Grau richtig Farbe. (03.11.2008)
DW-WORLD: Grippe - Ist es nun eine Erkältung oder eine Grippe? Oberflächlich ähneln sich die Symptome. Es gibt aber deutliche Unterscheidungsmerkmale. Und das Wort "Grippe" ist ein Fremdimport.
DW-WORLD: Grübeln - Ein bisschen Mathematik hier, eine logische Schlussfolgerung da, vielleicht noch eine Abwägung der Vor- und Nachteile, und schon haben wir die Lösung unseres Problems … Nein, genau das ist Grübeln leider nicht. (15.09.2008)
DW-WORLD: Grün - Wachstum, Leben, Hoffnung, freie Fahrt – die meisten Menschen verbinden Positives mit der Farbe Grün, besonders im beginnenden Frühjahr. Nur grün hinter den Ohren oder gar grün vor Neid möchte man dann doch nicht sein. (17.03.2008)
DW-WORLD: Grund - Der Grund ist kein spektakulärer Begriff, wohl aber ein vielfältig form- und anwendbarer. Hier wird ihm mal so richtig auf den Grund gegangen.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv H
DW-WORLD: Haariges - Ob prachtvolle Perücke, stolzer Federschmuck oder bunte Punkfrisur: Haare haben seit jeher eine große symbolische Bedeutung – auch in der Sprache.
DW-WORLD: Hacke - Hacke ist nicht gleich Hacke, Gartengerät nicht gleich Ferse. Und auf was man erst so alles hacken kann.
DW-WORLD: Tollpatsch trifft Hallodri - Ein Tollpatsch ist kein Hallodri – und umgekehrt. Dennoch sind sie sich ähnlicher, als man zuerst glauben würde.
DW-WORLD: Halt - Die Sprachbar wird Halt-Bar, nein: Haltestelle. Sie wird eine Art Hafen, ein Lager, oder eine Oase.
DW-WORLD: Haltung - Rundrücken und Doppelkinn, einen eingefallenen Brustkorb oder gar einen Sitzbauch – wer möchte das schon haben?
DW-WORLD: Hand - Hände - sie sind das praktischste Werkzeug des Menschen, sie schützen, geben, empfangen. Sie können Symbol sein für Mitmenschlichkeit, aber auch Abwehr.
DW-WORLD: Handydeutsch - Niemand kann ihm mehr entkommen – dem Gequatsche am Mobiltelefon, neudeutsch "Handy". Liebeskummer, Sexprobleme, Ich-sitze-gerade-im-Zug: alles hört man mit.
DW-WORLD: Haut - Das größte Organ des Menschen ist zugleich eines der empfindlichsten. Ob Umwelteinflüsse, Ernährung oder psychische Probleme.
DW-WORLD: Haut und Haar, Herz und Hirn – vom Vermessen des Körpers - Ob mit Haut und Haar oder mit Leib und Seele – wer verliebt ist, ist das oft von Kopf bis Fuß.
DW-WORLD: Hase - Wer weiß wie sie laufen, weiß auch wo's lang geht. Das dachte sich auch ein Igel, der mit Hilfe seiner Frau einen Hasen austrickste.
DW-WORLD: Heiß und kalt - Kalte Füße, warme Herzen, heiße Öfen – das Gegensatzpaar „heiß-kalt“ ist mehr als nur eine Aussage über Temperatur.
DW-WORLD: Heizen - Holzscheite knistern im Ofen, wohlige Wärme breitet sich im Raum aus. Weniger romantisch, aber dafür effizienter als ein Kaminfeuer, sind Zentralheizungen.
DW-WORLD: Herbst - In Gedichten, der Musik, dem Gesang und in der Malerei ist ihm ein Denkmal gesetzt, dem Herbst. Ein Zeichen der Vergänglichkeit im Bewusstsein der Erneuerung.
DW-WORLD: Herbstgeräusche - Der Herbst hat seine eigene Akustik. Die Blätter rascheln und der Wind pfeift. Aber auch das Schniefen erkälteter Mitmenschen ist typisch für diese Jahreszeit.
DW-WORLD: Hindern - Hindernisse sind dazu da, aus dem Weg geräumt zu werden. Schwierig wird das vor allem dann, wenn einem ständig Steine in den Weg gelegt werden.
DW-WORLD: Hingucker - Es steckt nicht immer drin, was draufsteht, bei Aufklebern auf dem Auto. Allemal geben sie Anlass zum Nachdenken, zum Ärgern, zum Schmunzeln – oder auch zur Kontaktaufnahme.
DW-WORLD: Hölle - Heiße "Home-Story" gefällig? Dazu müssen wir zur Hölle fahren. Wie kommt man an diesen teuflischen Ort, wie wieder raus? Und was passiert dort mit der Sprache?
DW-WORLD: Holz - Holz kann man sägen und hacken und häckseln. Holz kann splittern, es kann wärmen und man kann drauf klopfen. Und darüber sinnieren ...
DW-WORLD: Humor - Humor ist ein wichtiger Bestandteil im Alltag und wird auch in der Dichtkunst verwendet. Wilhelm Busch ist ein Meister des feinen und hintersinnigen Humors.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv IJ
DW-WORLD: Jammer - Für den Entertainer Harald Schmidt ist jeder, der jammert und schlecht gelaunt durch die Gegend läuft, ein Deutscher – unabhängig von Konfession oder Hautfarbe.
DW-WORLD: Jiddisches Deutsch - Wer genau hinhört, erkennt: Alle Deutschen sprechen ein bisschen Jiddisch – sie wissen nur nicht immer, was sie da eigentlich sagen.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv K
DW-WORLD: Kaffeeklatsch - Beim Kaffeeklatsch wird selten applaudiert, dafür aber umso mehr getratscht.
DW-WORLD: Was nach dem "Kata" kommt - Es ging schon im alten Griechenland bergab. "Kata"! Denn die griechische Vorsilbe "kata" steht für "herab" oder "entgegen".
DW-WORLD: Kind - An der Sache mit dem Christkind kommt zurzeit mal wieder niemand vorbei.
DW-WORLD: Kleider machen Leute - "Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern", sinnierte einst Heinrich Heine.
DW-WORLD: Klickeradoms und Kladderadatsch - Nicht alles lässt sich ergründen. Das Phänomen der Lautmalerei bildet da keine Ausnahme.
DW-WORLD: So klug als wie zuvor - "Als" und "wie" sind zwei kleine Wörter. Mit beiden kann man Dinge miteinander vergleichen. Doch beide sind nicht miteinander gleichzusetzen.
DW-WORLD: Knie - Knie sind verletzungsanfällig: Das Gelenk kann sich entzünden, die Kniescheibe rausspringen, und ein Kreuzbandriss führt zu einer langen Verletzungspause.
DW-WORLD: König - Die Zeiten, in denen es in Deutschland noch Könige und Kaiser gab, sind lange vorbei, und die Erfahrungen mit ihnen waren selten erfreulich.
DW-WORLD: Der Ausdruck des Körpers - Manche Menschen haben Tomaten auf den Augen und andere haben Pudding in den Beinen. Im Deutschen gibt es viele Redwendungen rund um den Körper.
DW-WORLD: Komplex - Das muss man differenziert betrachten – sagen Leute, die entweder einen Sachverhalt gut zu kennen glauben oder schlicht nicht wissen, was sie sonst sagen sollen.
DW-WORLD: Kopf - Der Kopf ist für die Sprache ein bedeutungsvoller Ort. Mit ihm kann man durch die Wand rennen, man kann ihn verdrehen und verlieren – und das meist, ohne Schaden zu nehmen.?
DW-WORLD: Kopfzerbrechen über den Kopf - Als Sitz des Gehirns und also des Verstandes ist der Kopf den vielfältigsten Schmähungen ausgesetzt. Ob Dumm-, Hohl- oder Holzkopf ...
DW-WORLD: Krachmacher - Ein Fest, das besonders gut war, ist ein Kracher. Und mit Freunden kann man Krach haben, wenn die Dinge mal nicht so gut laufen. Was auch immer der Grund ist: Krach gehört zum Leben dazu.?
DW-WORLD: Kraut und Rüben - Tomaten auf den Augen oder Äpfel, die nicht weit vom Stamm fallen – Vergleiche mit Obst und Gemüse sind nicht immer vorteilhaft, aber stets anschaulich.
DW-WORLD: Kulturspeisen - Königinnenpizza, Reichskanzlerfisch, Operettenbirnen, Brotscheibe plus Rindfleisch plus Brotscheibe. Gibt es alles. Heißt aber ein bisschen anders.
DW-WORLD: Kostüm - Kleidung ist mehr als nur Körperschutz: Kleider machen Leute. Wer sich verkleidet, schlüpft in ein Kostüm und kann für einen Tag ein anderer Mensch werden.
DW-WORLD: Kraut und Rüben-Redewendungen - Wenn das Stichwort mal kein Wort ist, sondern gleich eine ganze Reihe von Wörtern und gebräuchlichen Redewendungen behandelt, dann ist alles ein wenig durcheinander.
DW-WORLD: Kreuz - Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuz: Es gibt grüne, rote, eiserne und schwarze Kreuze, Kreuzworträtsel, Kreuzungen.
DW-WORLD: Kunst - Picasso war ein Künstler – ohne Zweifel. Doch ist ein Straßenmaler auch einer? Wer ein Künstler ist und wo Kunst anfängt, ist häufig schwer zu sagen.
DW-WORLD: Kuss - Zur Begrüßung, zur Versöhnung oder zur Karnevalszeit – küssen man sich zu jedem Anlass. Aber ein Kuss ist nicht gleich ein Kuss.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv L
DW-WORLD: Lampe, Licht und Leuchter - Damit einem Menschen ein Licht aufgeht, braucht es häufig mehr als bloß elektrischen Strom – wir bringen für Sie Licht ins Dunkel.
DW-WORLD: Landpartie - Schöne Sommertage, laue Luft – ein guter Anlass für ein Picknick im Freien. Es klingt etwas altmodisch und nicht sehr aufregend.
DW-WORLD: Last - Probleme sind eine seelische Belastung. Schwere Einkaufstüten sind eine körperliche Last. Im Leben hat jeder sein Päckchen zu tragen, sagt man.
DW-WORLD: Laus - Auf unserer Kopfhaut, im Haar des Affen und selbst auf der Leber – überall fühlt sich die Laus wohl.
DW-WORLD: Leer - Trostlos, traurig, unproduktiv: Nichts Schönes verbindet man mit dem Begriff "leer". Es sei denn, leere Flaschen werden wieder gefüllt.
DW-WORLD: Leisten - Wenn man sich etwas leisten möchte, kann man sich Maßschuhe anfertigen lassen. Die werden in der Schusterwerkstatt nach Leisten angefertigt.
DW-WORLD: Das Letzte - Die Letzten werden die Ersten sein. Das letzte Wort hat im Prozess der Angeklagte. Aber: wer zuletzt lacht, lacht am besten.
DW-WORLD: Licht - Ob künstlich oder natürlich – Licht ist wichtig wie die Luft zum Atmen. Manche stellen ihres unter den Scheffel, können aber dennoch eine große Leuchte sein.
DW-WORLD: Der Liegesitz - Das Gegenteil von Aussitzen ist keineswegs Einsitzen. Für alle, die im Sitzen liegen wollen – und umgekehrt – gibt es Liegesitze.
DW-WORLD: Lügen - Kleine und große Lügen sind unsere täglichen Begleiter. Nicht immer steckt eine böse Absicht dahinter.
DW-WORLD: Luft - Zum Atmen braucht man sie. Wie Luft behandelt werden, will aber keiner. Um keine dicke Luft entstehen zu lassen, empfiehlt es sich, sie abzulassen.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv M
DW-WORLD: Macht - Die Knie zittern, die Hände schwitzen, der Bauch kribbelt – wer verliebt ist, der verliert häufig alle Macht über sich selbst.
DW-WORLD: Mal sehen - Ist alles im Leben Schicksal oder können wir vielleicht doch etwas ändern? Nichts Genaues weiß man nicht. Fest steht, dass sich in Krisenzeiten die Hilflosigkeit auch in der Sprache zeigt.
DW-WORLD: Maske - Die Idee, sein Gesicht hinter einer Maske zu verbergen, ist alt. Und egal, ob für Kulthandlungen, Jagd, Kunst oder zu Karneval – die Einsatzzwecke sind vielfältig.
DW-WORLD: Masse - Knetende Hände hauchen ihr, der Masse, Leben ein. Sie kann aber auch ihre zerstörerische Wirkung entfalten. Nicht nur in der Natur, sondern auch in der Politik.
DW-WORLD: Maß für Maß - Körpermaße sind bei jedem anders. Deshalb misst man heute auch nicht mehr mit Händen und Füßen. Manchmal ist aber auch das beste Maß einfach voll.
DW-WORLD: Matratzenhorchen und andere arabische Worte - Zucker, Spinat, Watte – diese Wörter sind arabischen Ursprungs. Integration findet in der Sprache ununterbrochen statt.
DW-WORLD: Meckerziege, Grantler und Co. - Ob Meckerziege oder Brummbär – Nörgler sind keine einfachen Zeitgenossen. Mit ihrem Stänkern und Maulen gehen sie ihrer Umgebung gehörig auf den Geist.
DW-WORLD: Mist - "Mist!" – Wenn mal wieder einer den Karren gehörig in den Dreck gefahren hat, dann wirkt es befreiend und ist außerdem erlaubt, denn "Mist" ist eines der harmloseren Schimpfworte im Deutschen. Probieren Sie es mal aus!
DW-WORLD: Müsli - "Johannes und Margarete" – heißt so etwa ein Märchen der Brüder Grimm? Nein, aber die Autoren nutzten die Koseformen dieser Vornamen: "Hänsel und Gretel".
DW-WORLD: Rund um den Mund - Wer den Mund nicht halten kann, ist noch lange nicht mündig. Ob von der Hand in den Mund oder ob direkt von Mund zu Mund – der Mund ist in aller Munde.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv N
DW-WORLD: Nabel - In der Mitte des Bauches gelegen, markiert er ein ganzes Menschenleben lang die Stelle, an der beim Embryo die Nabelschnur ansetzte.
DW-WORLD: Nachhaltig - Oft gebraucht, aber nicht immer verstanden: Nachhaltig. Das Adjektiv steht für etwas Dauerhaftes, für etwas, was bewahrt werden muss.
DW-WORLD: Nase - Kaum ein anderes Körperteil wird so häufig verspottet wie die Nase. Aber die kann sich auch wehren: Machen Sie dem Spötter doch einfach eine lange Nase.
DW-WORLD: Immer der Nase nach - Die Nase ist ein zentrales, ein wichtiges Organ. Kaum ein Körperteil trägt so viele umgangssprachliche Titel.
DW-WORLD: Nass - Sommer, Sonne, Schweiß – an heißen Tagen sehnen sich viele Menschen nach erfrischendem Wasser. Doch wenn es dann regnet, vergisst man schnell, wie wertvoll das kühle Nass ist.?
DW-WORLD: Neben - Nebenan wohnt der Nachbar, aber das ist nebensächlich. Wichtig ist der verflixte Nebenbuhler - und die mal wieder viel zu hohen Nebenkosten.
DW-WORLD: Nest - Es ist warm und gemütlich – nicht nur Vogelkinder bleiben gern mal etwas länger im Nest hocken. Die Eltern sind meist weniger begeistert über einen erwachsenen Nesthocker.
DW-WORLD: Nichts - "Nichts geht mehr", sagt der Croupier. Jetzt bleibt dem Spieler nichts anderes übrig als zu hoffen. Denn er will nicht in null-Komma-nix vor dem Nichts stehen.?
DW-WORLD: Nikolaus - Er ist zu einer unsterblichen Figur geworden, die jedes Jahr Häuser und Wohnungen besucht und die Schuhe der Kinder füllt: der heilige Nikolaus.
DW-WORLD: Note - Schüler fürchten sie – Diplomaten tauschen sie aus – für Musiker ist sie unentbehrlich: die Note. Das Wort kann aber mit noch mehr Bedeutungen aufwarten.
DW-WORLD: Nur so - Es ist ein kleines Wort, aber es kann einem Satz den letzten Schliff verpassen. Dabei kann die übermittelte Nachricht positiv oder negativ ausfallen.
DW-WORLD: Nuss- und Mandelkern - Vom zuckersüßen Naschwerk bis zum Mädchen mit den Mandelaugen: Nüsse und Mandeln sind verführerische Zutaten – nicht nur in der vorweihnachtlichen Backstube.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv O
DW-WORLD: Im Oberstübchen - Jemandem, der nicht alle Tassen im Schrank hat, fehlt es nicht an Geschirr. Gaga, meschugge oder plemplem – ein bisschen verrückt ist doch jeder.
DW-WORLD: Ohnmachtshappen - Die moderne Zeit bringt es mit sich: Für das Essen bleibt nicht mehr viel Zeit. Schnell noch ein Sandwich, ein Snack, ein "To-Go-Getränk". Hauptsache der Hunger-Ohnmacht entkommen.
DW-WORLD: Oxymoron - Kann man beredt schweigen? Möglich, aber normal ist das nicht. Das Oxymoron ist nicht normal.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv PQ
DW-WORLD: Pause - Was gibt es Schöneres als sich nach einer Radtour zu einer verdienten Pause an einem Seeufer niederzulassen? Aber auch auf der Arbeit kann man sich in einer Pause erholen.
DW-WORLD: Pfeife - Die einen lieben sie wegen der Gemütlichkeit – die Pfeifenraucher. Die anderen hören auf sie etwa beim Fußball. Bei manch anderem taucht sie im Namen auf.
DW-WORLD: Das piept - Reist ein Zugvogel mit der Bahn ? - Na, klar! Und wer das glaubt, hat einen Vogel? Die "Sprachbar" beschäftigt sich mit geflügelten Worten zum Federvieh.
DW-WORLD: Pflege - Pfleger kümmern sich um ihre Mitmenschen. Für alte Gebäude und Kunstwerke ist der Denkmalpfleger zuständig. Doch auch Freundschaften brauchen Pflege.
DW-WORLD: Pilgern - Mekka, Lourdes, Santiago de Compostela – das sind nur einige der vielen Pilgerstätten, zu denen Pilger reisen. Religion spielt dabei keine Rolle mehr.
DW-WORLD: Plüsch - Samtener Plüsch – das ist der Stoff aus dem die Träume sind, besonders die halbseidenen. Kaum zu glauben, dass Plüsch nur ein billiger Ersatz ist!
DW-WORLD: Zu Potte kommen - Zügig zu Potte kommen ist von Vorteil. Wer nicht so richtig in die Pötte kommt, muss sich aber nicht grämen. Ist oft eh alles Pott wie Deckel.
DW-WORLD: Profil - Das Profil ist mehr als nur eine Darstellung des Gesichts in der Seitenansicht. Es gibt einem Menschen unverwechselbare Kontur.
DW-WORLD: Punkt - Für den Punkt gilt: Er ist klein, "aber oho". Denn er bringt die Sprache nicht nur Punkt für Punkt voran, sondern sorgt auch für den krönenden Abschluss.
DW-WORLD: Punkt für Punkt - Manchmal ist es ganz schön schwierig, etwas auf den Punkt zu bringen. Zum Beispiel den Punkt. Ein Punkt ist ein Punkt.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv R
DW-WORLD: Rache - Rache verschafft Genugtuung. Rache ist süß. Sie kann gar nicht salzig, sauer oder bitter sein. Sie ist Lust und Befriedigung. Rache ist die gefährliche Stiefschwester der Gerechtigkeit.
DW-WORLD: Rauch - Was für ein Genuss – dieses Einsaugen des Rauchs glimmender Pflanzenteile in die Mundhöhle. Schade, dass es das Rauchen bald nicht mehr gibt - Schade?
DW-WORLD: Rauch - Seit alters her dient er dazu, Speisen einen besonderen Geschmack zu geben und haltbar zu machen, der Rauch. Einer Vogelart gab er ihren Namen.
DW-WORLD: Alte Redewendungen - Wenn jemand etwas vom Pferd erzählt, so wird er in der Regel nicht ernst genommen. Was aber, wenn das Pferd selbst etwas erzählt – über alte Redewendungen zum Beispiel ...?
DW-WORLD: Reich - 48 Milliardäre gibt’s in Deutschland, aber manche haben mit Ach und Krach gerade mal eine Milliarde erreicht. Die Armen!
DW-WORLD: Reichstag - Er brannte, wurde zerstört und war auch schon verkleidet – der deutsche Reichstag hat eine lange, schicksalhafte Geschichte.
DW-WORLD: Reue - Passiert ist passiert, da kann man nichts machen. Jede Reue kommt zu spät, denn im Voraus lässt sich nichts bereuen.
DW-WORLD: Richten - Klar, die wirklich bedeutenden Urteile werden von Richtern im Gericht gefällt. Jedes Wochenende jedoch scheint es, als gäbe es da noch wichtigere Entscheidungen ...
DW-WORLD: Vernehmliches Rieseln - Die stille Jahreszeit ist gar nicht so still, wenn man genau hinhört. Zwar rieselt der Schnee leise, aber es kann im Winter auch mal krachen.
DW-WORLD: Rolle - Etwas spielt keine Rolle oder jemand fällt aus der Rolle – es scheint, als sei es ein weiter Weg von hier beispielsweise zur Rindsroulade oder zum Purzelbaum. Doch weit gefehlt ...
DW-WORLD: Das rollende "r" - Der Buchstabe "r" ist nach dem "n", "e" und "i" der vierthäufigste Buchstabe im Deutschen. Aber wie wird er ausgesprochen? Eine kleine Lautmalerei.
DW-WORLD: Rose - Die Rose ist ein Sinnbild für Schönheit und Liebe. Besungen und gemalt, umgibt sie immer ein Hauch des Mystischen. Die Dornen werden dabei aber meist vergessen.?
DW-WORLD: Rotwelsches - Wer nicht will, dass ihn jeder versteht, braucht am besten eine eigene Sprache – wie das Rotwelsche, die Sprache der Diebe und Gauner.
DW-WORLD: Ruhe bitte! - "Heimlich, still und leise" heißt es in der Operette: ein Bühnenwerk, um das es ruhig geworden ist. Ruhig ist übrigens nicht gleich still. Beides ist leise, jedoch ...
DW-WORLD: Rutsch - Gaaanz vooorsichtig! Bloß keine abrupten Bewegungen! Das würde unweigerlich zu einem Ausrutscher führen. Also immer schön achtsam auf Glatteis!
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv S
DW-WORLD: Sack - Ein Behältnis, kein Behälter – der Sack nimmt viel auf, aber nicht alles. Er kann schützen, voll sein, nass oder auch faul. Bei Kindern ist er zu bestimmten Anlässen sehr beliebt.
DW-WORLD: Sauber - Schmutzige Wäsche kommt mit ein wenig Waschmittel in die Waschmaschine. Und schon ist sie nicht nur sauber, sondern rein. Das verspricht jedenfalls die Werbung.
DW-WORLD: Schatten-Spiele - Auf geht’s ins Schatten-Reich. Nicht immer ein finsterer Ort der Abgelebten, sondern ganz einfach Verdunklungen auf der dem Licht abgewandten Seite. Klar?
DW-WORLD: Schein - Einfach ist die Sache nicht, doch so viel ist klar: Der Schein ist nicht die Realität, sondern das, was wir von der Realität wahrnehmen. Oder wahrnehmen wollen.
DW-WORLD: Schenken - Ein Geschenk, groß oder klein, soll immer Freude machen. Von Herzen soll es kommen, keine Pflichterfüllung sein. Und es gilt: Geschenkt ist geschenkt.
DW-WORLD: Schiene - Sie hat es schon lange vor der Erfindung der Eisenbahn gegeben: Schienen. Eines hat sich nicht geändert: eine Schiene muss Halt geben.
DW-WORLD: Schießen - Waren Sie schon mal richtig verschossen? Haben Sie sich schon mal so richtig erschossen gefühlt? So viele Fragen, an die Arbeit: schießen wir los!
DW-WORLD: Schillers Zeitreise - Er war zu Besuch, einer der berühmtesten deutschen Dichter. Und er war bass erstaunt: Seit der Klassik hat sich die Sprache stark verändert. Die der Jugend erst recht.
DW-WORLD: Schirm - Dass der Schirm nicht in Mittel- oder Nordeuropa erfunden wurde, legt vor allem einen Schluss nahe: Der erste Schirm war kein Regenschirm.
DW-WORLD: Schlachten - Das Schlachten ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Der Bezug zum Schlachttier ist jedoch vor allem in Industrieländern verlorengegangen.
DW-WORLD: Schlaf - Schlaf dient der Erholung, der Entspannung. Es gibt Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, während andere schlafen wie ein Stein.
DW-WORLD: Schlag - Boxer schlagen mit den Fäusten; Vögel mit Flügeln. Freude lässt Herzen höher schlagen, aber niemand möchte vom Schlag getroffen werden.
DW-WORLD: Schmerz - Schmerz ist eine universale Empfindung. Nicht nur der Körper, auch die Seele kann Schmerzen hervorrufen.
DW-WORLD: Schnitt - Große Ereignisse bilden oft einen Einschnitt. Bei der Ernte nahm der Bauer früher einen Schnitt vor - Schnitte und Einschnitte verbergen sich oft im Sprachgebrauch.
DW-WORLD: Schnupfen - Das kennen wir doch alle: Schnupfen. Unsere Nase, scherzhaft auch Riechwurzel genannt, wird in der Erkältungszeit arg strapaziert.
DW-WORLD: Scholli und seine Freunde - Manchmal kommt es in der Sprache auf den Ton an. Da wird aus dem "lieben Freund" sehr schnell "mein lieber Freund". Wer jemanden so anredet, der will meistens kein Lob verteilen …?
DW-WORLD: Schreck - Treten Heuschrecken in Schwärmen auf, bekommt man einen Schreck. Ihren Namen haben die Heuschrecken jedoch nicht daher.
DW-WORLD: Schwein - Das Marzipanschwein mit dem vierblättrigen Kleeblatt im Maul kennen alle. Ferkel sind niedlich und werden sogar zu Kinostars.
DW-WORLD: Leichter Schwindel - "Enge, viel zu teure Wohnung in modernem Betonklotz zu kaufen." So natürlich nicht. Nur ein bisschen anders. Leicht geschwindelt. Aber nicht gelogen.
DW-WORLD: Sehnen - Menschen wünschen sich erfahrungsgemäß vieles. Meist jedoch sind es die elementaren Dinge im Leben, nach denen man sich sehnt.
DW-WORLD: Seiten - Wir können etwas auf die Seite legen oder etwas auf der Seite liegen – beides erhöht unser Wohlbefinden: Danke, Seite!
DW-WORLD: Ich liebe Sie - Genauso wichtig wie das Gespräch selbst ist oft die richtige Anrede. Aber wann sagt man "du" und wann sagt man "Sie"? Im Deutschen ist das alles eine Frage der Situation.?
DW-WORLD: Sitzen - Bevor man sitzt, muss man sich erst mal setzen. "Geh dich setzen" sagt man heute. Und schon sitzt man. Zum Beispiel auf dem Gesäß.
DW-WORLD: Sommergeräusche - Der Sommer hat einen besonderen Klang. Grillen zirpen, Vögel zwitschern und sanfter Sommerregen prasselt leise. Aber man hört auch wieder die Nachbarn.
DW-WORLD: Sonne - Die Sonne ist mal heiter, lachend oder lieb. Im Sommer brennt sie jedoch manchmal unerbittlich.
DW-WORLD: Spaltung - Wenn es denn immer so einfach wäre: ein kräftiger Hieb mit der Axt, und die Sache ist erledigt bzw. das Holz gespalten.
DW-WORLD: Spannung - Was täten wir ohne "Spannung" in unserem Leben? Uns langweilen, keinen Muskel mehr bewegen, im Dunkeln sitzen?
DW-WORLD: Spielen - Eigentlich müsste es zerbeult sein, das Spiel. Denn: viel steht auf dem Spiel und alles wird aufs Spiel gesetzt.
DW-WORLD: Sprache - Jede Sprache hat ihre Gesetzmäßigkeiten, ist ein Regelsystem – und das ermöglicht es uns, Sätze zu verstehen, die wir so noch nie vorher gehört haben.
DW-WORLD: Stamm - Was haben der Borkenkäfer oder der Geburtenrückgang gemeinsam? Genau, beide verändern den jeweiligen Stamm – auf die eine oder andere Weise.
DW-WORLD: Wir sind der Stau - Auch wenn Verkehrsmeldungen vor einem Stau warnen, manchmal muss man einfach durch.
DW-WORLD: Marmor, Stein und Eisen - Edelsteine findet man im Schmuckgeschäft, den Stein der Weisen nur durch Nachdenken – so wie Einstein. Er wurde nie steinreich, aber weltberühmt.
DW-WORLD: Stern - Ohne Sterne wären Astrologen arbeitslos, Reisende ohne Kompass orientierungslos und das Firmament ziemlich dunkel. Sterne funkeln, stehen günstig oder sinken. An Weihnachten haben sie Hochkonjunktur.
DW-WORLD: Sterne - Wir beobachten sie und – wer weiß – sie uns vielleicht auch. Manche möchten zu ihnen fliegen, andere sie vom Himmel holen. Aber Sterne sieht nicht nur, wer nach oben schaut …?
DW-WORLD: Stimmung - Die Stimmung beschreibt unseren seelischen Zustand. Sie ist einerseits individuell, aber andererseits wird auch gerne von der öffentlichen Stimmung gesprochen.
DW-WORLD: Streichen - Wurst kann man streichen und Geld auch. Brotaufstrich kann man sich dann vielleicht nicht mehr leisten.
DW-WORLD: Streik - Immer mal wieder geht gar nichts mehr. Die Bänder stehen still genau wie die Busse, und auch der Müll bleibt stehen. Die Tarifparteien konnten sich wohl mal wieder nicht einigen.
DW-WORLD: Stricken - Die Assoziationen zu unserem Stichwort können unangenehm sein. Man denke etwa an Strickpullis von Muttern – oder an diese Affäre, in die man dummerweise verstrickt ist.
DW-WORLD: Suche - Dem erleichterten Finden von Dingen geht oft ein langes und nervenraubendes Suchen voran.
DW-WORLD: Sturz - Ein Sturz aus dem Fenster kann schmerzhaft sein. Auch der Kassensturz tut manchmal weh. Und wenn es an der Börse abwärts geht, ist die Bestürzung groß.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv T
DW-WORLD: Tag - Für sonntags die guten Schuhe und für werktags die normalen – das war einmal so. Und jetzt? Ein Tag scheint wie der andere.
DW-WORLD: Tasche - Ob klein, ob groß, leer oder voll, Plastik oder Leder, ein Leben ohne Taschen – schwer vorstellbar. Viele Dinge passen mühelos in jede Damenhandtasche.
DW-WORLD: Teil - Egal ob Kuchenteil, Hinterteil oder Bestandteil, ein Teil ist immer ein Stück eines Ganzen. Wer etwas teilt, hat hinterher weniger. Nur bei der Freude verhält es sich anders.
DW-WORLD: Thron - Seit Jahrhunderten nehmen gekrönte Häupter den Thron gerne in Anspruch, um ihre Macht zu demonstrieren.
DW-WORLD: Tierisches - Der Teich ist nur einen Katzensprung entfernt, sagte die falsche Schlange zur dummen Gans. Deutsch ist ganz schön tierisch.
DW-WORLD: Tollpatsch trifft Hallodri - Ein Tollpatsch ist kein Hallodri – und umgekehrt. Dennoch sind sie sich ähnlicher, als man zuerst glauben würde.
DW-WORLD: Ton - Politiker, Sänger, Musiker, Handwerker: Alle müssen ihn richtig beherrschen, den Ton. Ansonsten kommt es zu Misstönen und Verstimmungen.
DW-WORLD: Hast du da noch Töne?! - Manchmal sucht man sie, die Töne. Dann findet man einen Ton, aber es ist nicht der richtige.
DW-WORLD: Treffen - Trifft man heutzutage seine Nachbarn, so mag das mal mehr, mal weniger erfreulich sein, doch zumindest führt das in den seltensten Fällen zu Toten oder Verletzten.
DW-WORLD: Macht hoch die Tür - Wer mit beim Vorstellungsgespräch mit der Tür ins Haus fällt, hat keine guten Karten. Besonders, wenn sich die Bewerber die Klinke in die Hand geben.
DW-WORLD: Tüte - Schultüte, Knalltüte, Flüstertüte – in verschiedenen Arten gibt es sie, die Tüte. Die Ursprungsform hat sich jedoch nicht verändert.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv UV
DW-WORLD: Über das Hetzen - Jetzt und sofort. Besser gestern als heute. Am besten gleichzeitig. Termine über Termine.
DW-WORLD: Überflüssiges - Weiße Schimmel, tote Leichen, Haarfrisur – eigentlich sind überflüssig. Doch manchmal sind die so genannten Pleonasmen als Stilmittel unverzichtbar.
DW-WORLD: Überschwang und Verriss - Verrisse verfassen oder mit spitzer Feder schreiben. Überschwängliche Begeisterung ausdrücken.
DW-WORLD: Umversonstgeblich - Umsonst klingt gut. Aber nur solange es ums Geld geht. Vergeblich klingt gar nicht gut. So wie: alles umsonst gewesen.
DW-WORLD: Unser aller ‚aber’ - Das Wörtchen ‚aber’ ist – zumindest auf den ersten Blick – nur eine Konjunktion.
DW-WORLD: Fast unzertrennlich - Aus eins mach zwei und manchmal mehr – im Deutschen gibt es viele Wörter, die aus mehreren Wörtern zusammengesetzt sind.
DW-WORLD: Verbraucher - Die Welt ist schlecht, böse und gemein und ändern kann das vor allem einer - der Verbraucher. Schade nur, dass dieser seine Macht kaum zu nutzen weiß. Dabei gibt es Vereine, die speziell für den Verbraucher da sind. (01.10.2007)
DW-WORLD: Vierundzwanzigzwölf - Schöner die Glocken nie klingen als zu der Weihnachtszeit – tatsächlich? Manchmal kann die Vorfreude auf das Fest in echten Weihnachtsstress ausarten …?
DW-WORLD: Vergeltung - Ein blutiger Anschlag hier, der Ruf nach Vergeltung dort, und bald folgen die ersten Vergeltungsschläge. Mittlerweile ist kaum mehr bekannt, dass mit Vergeltung im ursprünglichen Sinne keineswegs Negatives verbunden war. (29.12.2008)
DW-WORLD: Vergessen - Haben Sie schon mal gegen ein Kind "Memory" gespielt? Und garantiert verloren, nicht wahr? Kinder haben meist ein ausgezeichnetes Gedächtnis und vergessen selten etwas – im Gegensatz zu uns Erwachsenen ... (09.02.2009)
DW-WORLD: Verzweiflung - Wer zweifelt, der denkt. Er wägt das Für und Wider sorgfältig ab und entscheidet dann. Wer verzweifelt, der fühlt. Der Verzweifelte verliert alle Hoffnung und allen Glauben. Ihm bleibt oft nur der Mut der Verzweiflung. (21.01.2008)
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv W
DW-WORLD: Wachstum - Jeder Mensch ist irgendwann einmal ausgewachsen. Aber die Fingernägel und Haare wachsen ein Leben lang. Auch Liebe kann wachsen.
DW-WORLD: Wandern - Was heute eher als entspannender Ausflug in die Natur verstanden wird, war früher mangels Alternativen meist die einzige Möglichkeit von Ort zu Ort zu kommen.
DW-WORLD: Wanderdüne - Wanderameisen, Wanderheuschrecken, wandernde Müller – auf Wanderschaft sind viele, sogar Sandhaufen.
DW-WORLD: Warnen - Warnungen sind allgegenwärtig und mannigfaltig, ob in akustischer, optischer oder schriftlicher Form. "Ich warne dich" ist dagegen eher eine Drohung.
DW-WORLD: Stille Wasser sind tief - Wasser ist Leben. Es fließt, rauscht und rast, wenn es in Massen kommt. Es gibt viele Ausdrücke und Redewendungen rund um das nasse Element.
DW-WORLD: Waschen - Früher wurde an Waschplätzen mit Waschbrettern gewaschen. Heute übernehmen das Waschmaschinen. Schmutzige Wäsche allerdings ist ein zeitloses Phänomen.?
DW-WORLD: Weib - Weiberfastnacht ist der Tag der Weiber. Sie stürmen das Rathaus und übernehmen das Regiment. Ein symbolischer Akt, bei dem viel gelacht und gefeiert wird.
DW-WORLD: Wild - Die meisten Lebewesen, ob Pflanze, Tier oder Mensch, gibt es in mindestens zwei Varianten – einer wilden und einer domestizierten.
DW-WORLD: Wind - Er ist nicht sicht-, aber fühlbar – der Wind. Er kann einem zärtlich um die Nase streichen. Als Sturm jedoch kann der Wind auch zerstörerisch sein.
DW-WORLD: Total verwinkelt - Winkel auf dem Geodreieck. Der Schulterblick gegen den toten Winkel. Winkel auf dem Sportplatz – und der liebe Gott spielt auch eine Rolle. Im Herrgottswinkel.
DW-WORLD: Wo man so lebt - Wohnorte gibt es, die gibt es nicht: Schlauberg zum Beispiel oder Wolkenkuckucksheim. Und auch der siebte Himmel ist kein dauerhafter Wohnsitz.
DW-WORLD: Ausgewanderte Wörter - Immer mehr Deutsche wandern ins Ausland aus. Aber auch Wörter verlassen das Land, um im Ausland ein neues Leben zu beginnen.
DW-WORLD: Eingewanderte Wörter – Teil 1 - Reisen Sie mit uns in die Vergangenheit einer faszinierenden Region: Arabien. Treffen Sie auf Wörter, die die Zeit überdauert haben und Eingang in unseren Sprachschatz fanden!?
DW-WORLD: Eingewanderte Wörter – Teil 2 - Wörter sind umtriebig: Wenn sie sich in einer neuen Sprache wohlfühlen, bleiben sie dort und werden Teil dieser Sprache.
DW-WORLD: Von der Liebe zu den bedrohten Wörtern - Manche Wörter sind Eintagsfliegen. Sie sind ein paar Jahre in aller Munde und verschwinden wieder.
DW-WORLD: Wohnung - Für viele Menschen sind die eigenen vier Wände der Ort, an dem sie sich am liebsten aufhalten. Auf eine gemütliche Atmosphäre wird dabei besonders großen Wert gelegt.
DW-WORLD: Wolfsgeschichten - Im Märchen fraß er die sieben Geißlein. Mozart und Goethe tragen ihn im Namen – der Wolf hat seinen festen Platz in unserer Kultur.?
DW-WORLD: Wonne - Im kalten Winter ist ein Bad in der Wanne die Wonne. Doch im Mai, dem Wonnemonat, ist nicht die Zeit für eine warme Wanne.
DW-WORLD: Sprachbar – Archiv XYZ
DW-WORLD: Zählen - Wer rechnet, zählt und wer spricht, erzählt. Wer ausspricht, er rechne mit jemandem, der sagt, dass er auf jemanden zähle.
DW-WORLD: Von Zeit zu Zeit - Man kann sie stehlen, verschwenden und sogar totschlagen – und sie rächt sich, indem sie an uns nagt. Sie zu haben ist purer Luxus. Aber sie zu besitzen ist unmöglich.
DW-WORLD: Zelle - Zellen sind kleine abgetrennte Kammern und sie sind allgegenwärtig. Wir bestehen aus Zellen, und wenn wir gegen das Gesetz verstoßen, werden wir darin eingeschlossen.
DW-WORLD: Zeugnissprache - Bemüht, gesellig, geradlinig und stets pünktlich. So sind sie, die Arbeitnehmer. Aber nur in der Sprache ihrer Arbeitszeugnisse.
DW-WORLD: Zickenalarm! - Eben noch wollte die Tochter unbedingt den roten Rock anziehen, jetzt aber die blaue Hose. Bei Mädchen nennt man das "rumzicken", bei Jungs heißt es: "Er vertritt seinen Standpunkt."?
DW-WORLD: Zivil - Im Jahre 1961 traten in der Bundesrepublik Deutschland 340 junge Männer einen damals sehr ungewöhnlichen Dienst - den Zivildienst.
DW-WORLD: Zucker und Zimt - Noch vor gut 200 Jahren waren Zucker und Zimt Spezialitäten, für die hohe Preise bezahlt werden mussten. Heutzutage fehlt beides wohl in kaum einem Haushalt.
DW-WORLD: Zufall - Tritt ein Ereignis ein, das sehr unwahrscheinlich ist und das Leben verändert, sprechen gläubige Menschen gern von Schicksal. Die anderen nennen es Zufall.
DW-WORLD: Zumutung - Wenn man auf einem hohen Sprungbrett steht und unter Höhenangst leidet, hat man sich vielleicht zu viel zugemutet. Zu jeder Zumutung gehört eben Mut.
E
F
G
goethe - Goethe-Institut - Deutsche Wörterbücher - Linkliste
Weitere Worteinträge scheint es in diesem Wörterbuch nicht zu geben (01.07.2007).
Aber zu den vorhandenen Wörtern gibt es anscheinend zu allen auch Informationen zur Herkunft und Entwicklung.
(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-a.htm
A: ab Präposition | Abc-Schütze "Schulanfänger" | Ablass "Freispruch", "Lossprechung vom Kirchenbann" | Abt "Klostervorsteher" | Advent "Vorweihnachtszeit" | Aftermontag "Dienstag" | Aftersausen "Angst" | Algorithmus "Anleitung für ein Berechnungsverfahren" | All 'Universum' | Amphibie 'eine Tierart' | an Präposition | analog 'an einer Skala angezeigt' | anderthalb 'ein ein halb' | anführen 'führen; betrügen' | Anführer 'Leiter' | Apfelsine 'Orange' | Apfelsinenscheibe, -schnitz, -spalte 'Orangenstück' | April 'ein Monat' | Ar Maß für Grundstücksfläche | Arbeit 'anstrengende Tätigkeit' | arm 'bedürftig' | Arzt 'Mediziner' | Aschermittwoch 'Tag nach Fastnacht' | Athlet 'Sportler' | Atlas 'Buch mit Landkarten' | Atto- Vorsatz 10-18 | Auerochs 'Wildrind' | auf 'darüber befindlich' | Ausländer 'Fremder' | ausloggen 'anmelden' | ausmärzen 'Kleider lüften' | ausmerzen 'ausrotten' | Auszeit 'Zeit, in der man eine bestimmte Tätigkeit nicht ausübt'
(E?)(L?) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-b.htm
B: Bach (Geschlecht Ortsnamen) 'Fluss' | ballern 'knallen, schießen' | Bär 'ein Raubtier' | Bar Maß für Druck | Barde 'Sänger' | barmherzig 'mitleidig' | Barren 'Stange' | Baumschule 'Ort wo junge Bäume herangezogen werden' | bedacht 'mit einem Dach versehen' | beginnen 'anfangen' | begreifen 'verstehen' | behelligen 'belästigen' | bekreuzigen 'das Kreuz schlagen' | bequem 'angenehm' | Bereiter 'Pferdetrainer' | Berg 'Bodenerhebung' | beritten 'zu Pferd' | beritten 'zu Pferde' | Beruf 'Tätigkeit' | Beschäftigung 'Tätikeit' | besser, best Steigerung von gut | beteuern 'beschwören, versichern' | Bett 'Schlafstätte' | Bildung 'Formung, Erziehung' | billig 'gerecht, nicht teuer' | billigen 'gutheißen' | Bischof 'Oberpfarrer' | Bit (Binärzahl) | bit Maß für Information | Bitzler 'neuer Wein' | blauäugig 'naiv' | Boller 'Gesäß' | Böller 'Mörser, Knallkörper' | Bollermann 'großer Stein' | bollern 'rumpeln' | Bollerwagen 'Handwagen' | Born 'Quelle' | Bösewicht 'böser Mensch' | Botz (tabuistische Entstellung für Gottes) | Brandung 'Wellen, die ans Ufer schlagen' | Bremser 'neuer Wein' | Brigade 'Art Truppe' | Brigantine 'Art Kriegsschiff' | Brigg 'Art Segelschiff' | Brimborium 'Getue' | Brücke 'Vorrichtung zur Flussübergang' | Bruder 'ein Verwandter' | Brüderlichkeit 'einträchtiges Verhältnis' | Brunnen 'Quelle', besonders 'Wasserstelle' | brut (Sekt) 'sehr trocken' | Buch 'Berg' | Buch 'Schriftwerk' | Buchstabe 'Schriftzeichen' | bullen | Burg 'Festung' | Bürgerliches Gesetzbuch 'ein Gesetzbuch' | Burgfriede 'Verbot von Gewalttätigkeiten innerhalb einer Burg; erweiterter Bezirk, in dem dieses Verbot gilt' | Buße 'reuige Selbstbestrafung'
(E?)(L?) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-c.htm
C: Candela Maß für Lichtstärke | Cent 'Hundertstel einer Währung' | Center 'Ort, an dem man etwas Bestimmtes tun kann' | Chaos 'Unordung' | checken 'an Hand einer Liste prüfen, ob alles stimmt' | Chinin 'ein Medikament' | Christkind 'Geschenkbringer an Weihnachten' | clever 'klug auf seinen Vorteil bedacht' | cool 'besonnen, bewundersnwert'
(E?)(L?) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-d.htm
D: Dalmatiner 'eine Hunderasse' | Damast 'Art Stoff' | Damhirsch 'ein Hirsch' | Deixel (tabuistische Entstellung für Teufel) | Deka- Vorsatz 101 | deutsch, Deutschland 'eine Sprache, ein Land' | Dezi- Vorsatz 10-1 | die Wende 'Ende der Sowjetunion' | Diehle 'Fußboden, Brett, Hausgang' | Dienst 'Tätigkeit für andere' | Dioptrie Maß für Lichtbrechung | Diskriminierung 'Benachteiligung' | Dorf 'geschlossene ländliche Siedlung' | Dozent 'Hochschullehrer' | Dreikönigstag '6. Januar' | dritthalb 'zwei ein halb' | druhen 'gedeihen, zunehmen'
(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-e.htm
E: eher 'früher' | ehern 'aus Kupfer, Bronze' | Ehre 'Rechtszustand, Rechtsanspruch' | Eierkopf 'Intellektueller' | eigen 'in Besitz befindlich' | Einkaufszentrum 'Großmarkt' | einloggen 'anmelden' | einschlafen 'sterben' | Elfenbeinturm 'weltfremdes Dasein' | Engel 'ein Himmelswesen' | enteisent 'mit vermindertem Eisengehalt' | Entschuldigung 'Befreiung von einem Schuldvorwurf' | Epiphanias '6. Januar' | erbarmen 'Mitleid bekommen' | Erbe 'Hinterlassenschaft; Hinterbliebener' | Ergetag 'Dienstag' | Erzbischof 'Oberbischof' | Erziehung 'Pädaogik' | Etage 'Stockwerk' | Etymologie 'Lehre von der Herkunft der Wörter' | Euro 'europäische Währunbgseinheit' | Exa- Vorsatz 1018
R: Rad 'Teil am Wagen' | Radiant Maß für ebenen Winkel | raffen 'verstehen' | Rast 'Ruhepause beim Reisen' | Raumschiff 'Transportmittel im Weltraum' | raunen 'geheimnisvoll flüstern' | Rauscher 'gärender Wein' | recht 'richtig' | Reisebegeleiter 'Fachkundiger der eine Reisegruppe begleitet' | Reiseführer 'Buch über Sehenswürdigkeiten' | reiten 'auf dem Pferd sitzen' | richten 'Recht sprechen' | Richter 'Rechtsprecher' | richtig 'in Ordnung' | Rinne 'Weg, auf dem Wasser fließt' | Rod 'urbar gemachtes, dem Wald abgerungenes Land' | röhren 'brüllen' | Rosenmontag 'Tag vor Fastnacht' | Ross 'ein Huftier' | Rotes Kreuz 'internationale Hilfsorganisation' | Rutsch 'Start'
S: Sachs 'Kurzschwert' | Säge 'Gerät zum Schneiden' | Sage 'Geschichte, in der gistorische Namen und Orte eine Rolle spielen' | -sal (Endung) | Salz 'eine Chemikalie' | Sapperment (tabuistische Entstellung für Sakrament) | sarp 'herb' | Saure- Gurken-Zeit 'Zeit, in der viel passiert' | Sauser 'neuer Wein' | Schabe 'Kakerlak' | Schach 'ein Brettspiel' | Schachmatt 'der König ist tot, Spiel zu Ende' | Schädel 'Kopfknochen' | Schah 'persischer Kaiser' | Schakal 'ein Raubtier' | Schalk 'Nichtsnutz' | schallen 'laut sein' | Schanze 'Erdbefestigung; Reisigbündel' | Schanze 'Glücksspiel' | schanzen 'Erdarbeiten verrichten' | schanzen 'um Geld spielen' | Schar 'Schneide am Pflug' | 'Abteilung Gruppe' | Scheibenkleister (tabuistische Entstellung für Scheiße) | Schelle 'Handglocke' | scheren 'schneiden' | schiel 'rosé' | Schikane 'böswillige ´zugefügte Schwierigkeiten' | Schilling 'eine Münze' | Schloss 'Schließvorrichtung; Festung, Palast' | schnallen 'verstehen' | Schnitz 'Segment einer Frucht' | Schule 'Lehrort, Gruppe' | Schusterjunge 'falsch gesetzter Absatz' | schustern 'stümperhaft arbeiten, Geld drauflegen' | Schwabe 'Kakerlak' | Schwager 'Bruder des Ehegatten' | Schwäher 'Schwiegervater' | schwelen 'langsam verbrennen' | Schwester 'eine Verwandte' | Schwieger 'Schwiegermutter' | Sech 'Pflugmesser' | See 'Teich, Meer' | Seele 'Geist, Persönlichkeit' | segnen 'bekreuzigen, Gutes wünschen' | seit 'von ... an' | Sekt 'Schaumwein' | Sekt 'Schaumwein' | Sekunde '60tel Minute' | -sel, -selig (Endung) | 'selig 'glücklich'; 'verstorben' | Sense 'Gerät zum Mähen' | Sex 'körperliche Liebe' | Sichel 'Erntemesser' | Silberblick 'Silberglanz; Schielen' | Silvester '31. Dezember' | Sippe 'Verwandtschaft' | smart 'schlau und elegant' | SMV 'Schülermitverwaltung' | Sohn 'ein Verwandter' | Sommer 'warme Jahreszeit' | Sonne 'Taggestirn* | Souterrain 'Kellergeschoss' | Spam 'unerwünschte elektronische Werbung' | Spanferkel 'saugendes Ferkel' | spannen 'straff ziehen' | sparen 'Geld zurücklegen, weniger ausgeben' | Speicher 'Dachboden, Aufbewahrungsort' | Sport 'Leibesertüchtigung' | Sprungschanze 'Vorrichtung z6um Schispringen' | Staat 'Gemeinwesen' | Stadion 'Sportplatz' | Stadium 'Entwicklungsstufe' | Stadt 'zentrale Siedlung' | Städtel 'Kleinstadt' | Städtlein 'Kleinstadt' | Stalking 'Belästigung' | stehen auf 'besonders mögem' | Stein 'Felsbrocken, steinernes Gebäude, Burg' | sterben 'tot werden; | Sterke 'junge Kuh' | Stier 'männliches Rind' | Stock(werk) 'Etage' | Straßenkreuzer 'großes Auto' | Straßenkreuzung 'Wegscheide' | Strüt 'Flut' | Student 'Hochschüler' | studieren 'an einer Hochschule lernen' | Studium 'Hochschulunterricht' | Stunde 1 | 2 '60 Minuten' | stupfen 'leicht mit dem Finger berühren' | Sturm 'starker Wind´; neuer Wein' | super 'überragend groß' | Supermarkt 'Einkaufszentrum'
(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/sprachen/noah/japhet/germ/4dt-neu/dt-neu-t.htm
T: taff 'zäh' | Tal 'Vertiefung zwischen Bergen' | Tendenz 'angestrebte Richtung' | Tera- Vorsatz 1012 | teuer 'lieb, kostbar, kostspielig' | Teuro Scheltwort für 'teurer Euro' | Tochter 'eine Verwandte' | Tod 'Lebensende' | toll 'verirrt, rasend, bewundernswert' | Tollwut 'eine Krankheit' | Ton 'Klang' | Tonne Maß für Masse | tot 'gestorben' | Triathlon 'Dreikampf' | trocken 'nicht feucht'; (Wein) 'ohne Zusatz, herb' | truhen 'gedeihen, zunehmen' | Tuchfühlung 'enge körperliche Nähe' | Tüpfel 'Punkt' | tupfen 'leicht mit dem Finger berühren' | turnen 'gymnastische Übungen machen' | Turnier 'mittelalterlicher und moderner Wettkampf' | Tüttel 'Punkt'
U: über Präposition | überkandidelt 'überspannt' | Uhr 1 | 2 | 3 'Stunde; Zeitmesser' | umbringen 'töten' | umkommen 'sterben' | Unbill 'erlittenes Unrecht' | unbillig 'nicht gerecht' | unerwartet 'unvorhersehbar' | Unflat 'Schmutz, unmäßiger Kerl' | Unfug 'was sich nicht gehört' | Universität 'Hochschule' | Unke 'Ringelnatter, einb Froschlurch' | unverhofft 'was man nicht gehofft hat' | unwirsch 'ungebührlich, abweisend' | Ur 'Wildrind' | Urlaub 'Erlaubnis, dem Arbeitsplatz fern zu bleiben'
V: Vater 'ein Verwandter' | Verantwortung 'Bereitschaft und Fähigkeit, sich zu rechtfertigen' | Verderben 'Untergang, Schaden' | verführen 'zum Schlöechten verleiten' | Vergasung 'Umwandlung in Gas, Tötung durch Gas' | Vergebung 'Aufgabe der Schuldforderung oder der Absicht zu strafen' | vergessen 'nicht im Gedächtnis behalten' | verlieren 'nicht behalten' | verrecken 'elend sterben' | versöhnen 'Streit beenden' | verstehen 'richtig wahrnehmen und begreifen' | versterben 'tot werden' | Verzeihung 'Verzicht auf Anklage und Konsequenzen' | Veste 'Festung' | vierthalb 'drei ein halb' | Virus 'ein Krankheitserreger, Computerschädling' | von Präposition | Vorführeffekt 'wenn die Technik sich beim Vorführen anders verhält, als sie soll' | vorführen 'zeigen; lächerlich machen'
Z: Zar 'russischer Kaiser' | Zenti- Vorsatz 10-2 | zentral 'in der Mitte liegend, die Mitte betreffend' | Zentrale 'übergeordnete Stelle' | Zentrum 'Mittelpunkt; Ort, an dem etwas geboten wird oder wo man etwas machen kann' | Zepto- Vorsatz 10-21 | Zetta- Vorsatz 1021 | Ziffer 'Zahlzeichen' | Zorn 'starker Unwille' | zuschanzen 'jemand einen Vorteil zukommen lassen' | zuschussen 'bezuschussen' | zuschustern 'jemand etwas zukommen lassen' | Zwetsche 'Pflaume'
(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/2wo/begr/0reg.htm
Arzt | Bär | Buch | Buchstabennamen | Burg | Elefant | erfundene Geschichten | Friede | Geld | Gerechtigkeit | Gott | Heiden | Himmel | Hund | Kaiser | Krippe | Kultur des Rasierens | Liebe | Linde | Metrisches Maßsystem | Münzen | Narr | Obstwein | Paradies | Pferd | Pflug | Rad | Rahm | Schaf | Schwein | Seele | Vergebung | sich verstellen | Verwandtschaftsbezeichnungen indogermanisch | Papa und Mama | Wagen | Währungen | Wein | Wochentage | Zahlwörter
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Sie ersetzt weder ein Reimlexikon, noch eine Wortdatei für die Rechtschreibprüfung. Wer eine braucht, wird schon wissen, warum. Mehr Wörter findet man beim Deutschen Wortschatz-Portal. Ein gutes online nutzbares Rückläufiges Wörterbuch bietet elexiko (ids).
Der Hagestolz – weder hager noch stolz - ist er aber zu arm für ein stolzes Weib?
Alptraum oder Albtraum? - Wenn ein Nachtmahr den Schafenden drückt – Alptraum oder Albtraum, Alpdruck oder Albdruck?
Atlas und Atlant... - warum eigentlich »Atlanten«? Nicht einmal die Griechen hätten zu einem geografischen Tafelwerk »Atlas« gesagt, ganz zu schweigen von »Atlanten«.
Gunhild Simon: Todbringender Basiliskenblick – was hat er mit duftendem Basilikum zu schaffen?
Schierlingsbecher und Aussteuer: Gefürchtete und geliebte Gaben
Schanze und Chance: »Im Schloss zu Düsseldorf am Rhein wird Mummenschanz gehalten ...« (Heinrich Heine: Der Schelm von Bergen)
Katheder oder Katheter: Zwei Fremdwörter, deren Verwechslung ungewollt komisch wird
Reverenz und Referenz: Was verbindet beide Wörter, und was trennt sie?
Todbringender Basiliskenblick – was hat er mit duftendem Basilikum zu schaffen?
Das Kaninchen erstarrt beim Blick in die Augen der Schlange. Es ist getroffen vom verderbenbringenden Basiliskenblick. Hat dieser Blick etwas mit duftendem Basilikum gemeinsam?
Zweifel, Zwist und Zwietracht: Lautliche Ambivalenzen?
Im Deutschen fällt eine Wortgruppe auf, die mit der ungewöhnlichen Buchstabenkombination zw beginnt. Sie scheint zunächst auf zwei und die Vielzahl ihrer Abkömmlinge zwo, zwie, zween, zwier, zwi- hinzudeuten. Einige jedoch haben eine dunkle Herkunft, wo sich Dichtung und Wahrheit vermengen.
Vorsilben lassen die Übereinstimmung der Bedeutung ahnen
Die Zwecke erfüllt ihren Zweck – die Zwinge ist das Abbild des Zwangs
19.08.2007 | Gunhild Simon | Garderobe - Robe und Garderobe – Fremdwörter aus dem feinen Savoir-vivre?
19.08.2007 | Gunhild Simon | frugal - frugal – ein widersinniges Fremdwort?
19.08.2007 | Gunhild Simon | Geisel und Geißel - Geschichte und Bedeutung der Wörter Geisel und Geißel
21.01.2007 | Gunhild Simon | Schanze und Chance - »Im Schloss zu Düsseldorf am Rhein wird Mummenschanz gehalten ...« (Heinrich Heine: Der Schelm von Bergen)
21.01.2007 | Gunhild Simon | Stadion - Stadium oder Stadion – in der Aussprache leicht zu verwechseln, in der Bedeutung grundverschieden – oder vielleicht doch nicht?
20.01.2007 | Gunhild Simon | Kindergarten - Zöglinge und Sprösslinge in Kindergarten, Hort und Baumschule
19.01.2007 | Gunhild Simon | Meerrettich - Horseradish und Meadowsweet
18.01.2007 | Gunhild Simon | Einwand - Einwand und einwenden – Aufwand und aufwenden: Haben sie trotz ihrer formalen Nähe inhaltliche Gemeinsamkeiten?
18.01.2007 | Gunhild Simon | Katheder oder Katheter - Katheder oder Katheter? – Zwei Fremdwörter, deren Verwechslung ungewollt komisch wird
18.01.2007 | Gunhild Simon | Reverenz und Referenz - Reverenz und Referenz – was verbindet beide Wörter, und was trennt sie?
Erstellt: 2010-08
J
K
L
M
N
naeser (nae)
Uni Marburg - Redensarten zusammengestellt von Wolfgang Näser (1989 ff.)
Word List - Wort-Liste
Ich habe die folgende Wörterliste daraus am 2004-01-31 extrahiert:
abblitzen - jdn abblitzen lassen | Abfuhr - jdm eine Abfuhr erteilen | abgebrüht sein | abgefeimt | abgekartete Sache | abhauen | aller guten Dinge sind drei | anhängen - jdm etw. anhängen | Arme - jdm unter die Arme greifen | Ast - sich einen Ast lachen | auf dem Damm sein | auf den Busch klopfen | aufgedonnert sein | aufpassen wie ein Schießhund | aufs Tapet bringen | aus den Fingern saugen, etw | ausbaden - etw ausbaden | Ausbund von Tugend | ausmerzen | ausser Rand und Band sein | ausstechen - jd. ausstechen | Bären aufbinden | Bahn - aus der Bahn werfen | bankrott machen | Bart - jdm um den Bart gehen | Bausch und Bogen | Bedingung | belämmert | Binsen - in die Binsen gehen | Binsenweisheit | Bissen - da bleibt einem der Bissen im Halse stecken | Blatt hat sich gewendet | Blatt vor den Mund nehmen, kein | blauen Dunst - jm blauen Dunst vormachen | blauer Montag | blümerant | Blume - jm etwas durch die Blume sagen | Bock haben auf | Bock schiessen | Bocksbeutel | Bockshorn - jn ins Bockshorn jagen | Bresche - in die Bresche springen | Brett vorm Kopf | Brief und Siegel | Brüche - in die Brüche gehen | Bürstenbinder - saufen wie ein Bürstenbinder | Busch - auf den Busch klopfen | Damm - auf dem Damm sein | Dampf haben vor etwas | Daumen - jm den/die Daumen drücken/halten | Deut - keinen Deut wert sein | dickes Ende | Dienstag | Ding - ein Ding drehen | Ding mit Pfiff | Dinge - aller guten Dinge sind drei | dingen | Dingen - das geht nicht mit rechten Dingen zu | dingfest - jdn dingfest machen | Dreck am Stecken haben | Dunst - jm blauen Dunst vormachen | Ei des Kolumbus | einem das Fell über die Ohren ziehen | Eisen - mehrere Eisen im Feuer haben | Eisenbahn - höchste Eisenbahn | Ende - das dicke Ende | Ende vom Lied | Ente - Zeitungsente | etw ausbaden | fackeln - nicht lange fackeln | Faden - hängt an einem seidenen Faden | Faden - rote Faden | Faden verlieren | fahren - was ist bloß in dich gefahren | Farbe bekennen | Fechtbrüder | fechten | Federfuchser | Fell - einem das Fell über die Ohren ziehen | Fett - sein Fett wegbekommen | Fettnäpfchen - ins Fettnäpfchen treten | Feuer - für jdn durchs Feuer gehen | Feuer - mehrere Eisen im Feuer haben | ff - etw aus dem ff verstehen | Finger - jn um den (kleinen) Finger wickeln | Fingern - etw. aus den Fingern saugen | Fisch - weder Fisch noch Fleisch | Flasche (sein) | Flinte ins Korn werfen | Flitterwochen | flöten gehen | fuchsen - sich fuchsen | fuchst mich, das | Fuchtel - unter der Fuchtel stehen | Füsse - immer wieder auf die Füsse fallen | futsch | Galgenfrist | gang und gäbe | Gardinenpredigt | Gebet - jdn ins Gebet nehmen | Haare auf den Zähnen | hängt an einem seidenen Faden | Hagestolz | Hand ins Feuer legen, für jdn | hieb- und stichfest | höchste Eisenbahn | Hund - da liegt der Hund begraben | ins Fettnäpfchen treten | jd. ausstechen | jdm auf die Schliche kommen | jdm eine Abfuhr erteilen | jdm einen Bären aufbinden | jdm etw. anhängen | jdm nachstellen | jdm um den Bart gehen | jdm unter die Arme greifen | jdn abblitzen lassen | jdn aufs Korn nehmen | jdn dingfest machen | jm auf den Wecker fallen | jm blauen Dunst vormachen | jm den/die Daumen drücken/halten | jm die kalte Schulter zeigen | jm ein Schnippchen schlagen | jm etwas durch die Blume sagen | jn ins Bockshorn jagen | jn um den (kleinen) Finger wickeln | Jota | Kaisers Bart - sich um das Kaisers Bart streiten | Kappe - etw auf seine Kappe nehmen | keinen Deut wert sein | Knall und Fall | Korn - Flinte ins Korn werfen | Korn - jdn aufs Korn nehmen | Kröten (für Geld) | kunterbunt | Licht - jn hinters Licht führen | Licht unter den Scheffel stellen | Mätzchen machen | mausig - sich mausig machen | mehrere Eisen im Feuer haben | Mond - in den Mond gucken | Mumpitz | mundtot machen | nachstellen - jdm nachstellen | Ohren - einem das Fell über die Ohren ziehen | Pennbruder | Penne | piesacken | Quacksalber | Rand - ausser Rand und Band sein | Reff - ein altes Reff | rote Faden | Rüffel bekommen | Schießhund - aufpassen wie ein Schießhund | Schlamassel | Schliche - jdm auf die Schliche kommen | Schmiere stehen | Schnippchen - jm ein Schnippchen schlagen | Schnitzer machen | Schnürchen - wie am Schnürchen | schnuppe = gleichgültig | Schulter - jm die kalte Schulter zeigen | Schwein haben | seidenen Faden - hängt an einem seidenen Faden | sich einen Ast lachen | sich um das Kaisers Bart streiten | Sperenzchen machen | Spiessbürger | Stein und Bein schwören | Strich und Faden | Süssholz raspeln | Tapet - aufs Tapet bringen | Techtelmechtel | Torschlusspanik | va banque spielen | vogelfrei | was ist bloß in dich gefahren | Wecker - jm auf den Wecker fallen | weder Fisch noch Fleisch | wie am Schnürchen | Zeitungsente | Zeug - sich ins Zeug legen | Zigarre bekommen
Abknöpfen | Albdrücken | alt | Altweibersommer | An der Nase herumführen | Außer Rand und Band
Berappen | Blau | Brosamen
Da ist der Wurm drin | Da lachen ja die Hühner! | Da liegt der Hund begraben | Das Eisen | Das Feuer | Das Hemd | Das ist ja ein dicker Hund! | Das Messer | Das Ohr | Das Scherflein | Das Spiel | Das Wasser | Daumen hoch | Den Faden verlieren | Den Löffel abgeben | Den Teufel an die Wand malen | Der Berg | Der Bogen | Der Gemahl | Der große Onkel | Der Hund | Der Kaffee | Der Kopf | Der Löffel | Der Mensch | Der Mund | Der Rock | Der Sand | Der Schatten | Der schiefe Haussegen | Der Sprung | Der Stein | Der Strich | Der Strom | Der Tee | Der Tod | Der Ton | Der Topf | Der Wind | Die Arbeit | Die Bahn | Die Bank | Die Ehre | Die Ferien | Die Frau | Die Gabel | Die Hand ins Feuer legen | Die Hose | Die Katze | Die Kuh | Die Messe | Die Nase voll haben | Die Nase | Die Not | Die Ruhe | Die Seele | Die so genannten | Die Straße | Die Suppe | Die Welt | Die Wende | Die Wolke | Drucken | Die Zeitungsente | Durch die Lappen gehen
Ein Lied singen | Eine Laus über die Leber | Einen Zahn zulegen | Eins | Eselsbrücke
Im Tran sein | In der Kreide stehen | In die Pfanne hauen | in flagranti | in petto | in spe | Ist das Ihnen auch ein "Bedürfnis"
Jemanden festnageln | jung
kalt | Kohldampf schieben | Kram | Krethi und Plethi | Kupplung und Kuppelei
Lametta | lau | Lynchjustiz
Matz und Mätzchen | Nassauer
Oje ojemine!
Penne
Rot
Süßholz raspeln | Schlitzohr | Schmiere stehen | Schwarz | Schwein gehabt! | Sehnen Sie sich nach "Wellness" | Seines Zeichens | Sich verfranzen | Sind Sie auch "betroffen"
Tabula rasa | Tacheles reden | Tausend | Thrill
Unbescholten | Unter aller Kanone | Unter Dach und Fach bringen
Verballhornen | Verletzlich | verrückt | Vibrations Vom Pferd erzählen | Von echtem Schrot und Korn | Von Moos, Zaster und Kröten
Was heißt eigentlich "etwas andenken" | Was heißt eigentlich "knuffig" | Was heißt "starker Tobak" | Was sind eigentlich "Girlies" | Wie ein Bürstenbinder | Wie ein Backfisch
Zeigen, was eine Harke ist | Zu guter Letzt
O
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Synonyme und Assoziationen
Synonym-Wörterbuch
(E?)(L?) http://www.openthesaurus.de/
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In OWID – einem Portal für wissenschaftliche, korpusbasierte Lexikografie – finden Sie Wörterbücher zum Deutschen mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten.
elexiko
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Feste Wortverbindungen
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Der Schwerpunkt des Online-Wörterbuchs elexiko liegt auf der Beschreibung von Bedeutung und Verwendung der Stichwörter, daneben gibt es auch Angaben zur Orthografie, zur Worttrennung sowie grammatische Informationen. Sie können in elexiko nachschlagen, wenn Sie z. B. beim Schreiben eines Textes nach einem sinnverwandten Ausdruck suchen. Beim Lesen eines Textes helfen Ihnen die Informationen in elexiko z. B. dabei, ein Wort richtig zu verstehen.
Zu den (überwiegend) noch nicht vollständig bearbeiteten Stichwörtern finden Sie orthografische Angaben (neue und alte Rechtschreibung), Angaben zu morphologischen Varianten, Flexionsinformationen (von canoo.net) und neu automatisch ausgewählte Textbelege aus dem elexiko-Korpus.
Wenn Sie mit der Stichwortliste, die ca. 300.000 Einträge umfasst und normalalphabetisch oder rückläufig sortiert angeboten wird, arbeiten möchten, öffnen Sie diese bitte über den Menüpunkt "Stichwortliste". Bitte nutzen Sie die Menüpunkte "Benutzungshinweise" und "Projekt", um weitere (umfangreiche) Informationen zum Wörterbuch und zum Projekt elexiko aufzurufen.
(E?)(L?) http://www.owid.de/owid/
In OWID – einem Portal für wissenschaftliche, korpusbasierte Lexikografie – sind verschiedene elektronische Wörterbücher von Projekten des Instituts für Deutsche Sprache vereint. Diese sind im Einzelnen:
elexiko mit über 300.000 Stichwörtern.
Zur gesamten Stichwortliste finden Sie z. B. orthografische Informationen und in naher Zukunft auch automatische erstellte Belege. Darüber hinaus sind etwa 900 Stichwörter ausführlich lexikografisch beschrieben. elexiko wird kontinuierlich ausgebaut.
Das Neologismenwörterbuch.
Es präsentiert in etwa 800 umfangreichen Wortartikeln neue Wörter sowie neue Bedeutungen von etablierten Wörtern, die in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts in die Allgemeinsprache eingegangen sind. Die neuen festen Wortverbindungen werden in Kürze frei geschaltet. Das Neologismenwörterbuch wird kontinuierlich erweitert.
Feste Wortverbindungen.
Hier werden empirische Ergebnisse auf dem Gebiet der korpusgesteuerten Mehrwortforschung veröffentlicht, die sich für eine Online-Präsentation eignen. Die Präsentationsformen haben unterschiedliche linguistische Beschreibungstiefen und Darstellungsformate. Derzeit sind ca. 130 lexikografische Mehrwortartikel abrufbar.
Diskurswörterbuch 1945-55.
Das Wörterbuch verzeichnet 85 Haupt- und über 200 Unterstichwörter zum Schulddiskurs im ersten Nachkriegsjahrzehnt. Jeder Artikel ist mit einem umfangreichen Beleganhang versehen. Der hier dargestellte Wortschatzbereich ist erarbeitet worden aus einem breit angelegten Korpus von Texten, die in den Jahren 1945 bis 1955 erschienen sind.
In diesem Wörterbuch finden Sie aktuell 790 neue Wörter und neue Bedeutungen von etablierten Wörtern detailliert beschrieben, die in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts in den deutschen Allgemeinwortschatz eingegangen sind.
Das erwartet Sie, wenn Sie die folgenden Schaltflächen in der zweiten Menüleiste oben anklicken:
Wortartikel Hier werden Sie in das Projekt Neologismen eingeführt. • Rückläufige Stichwortliste Hier finden Sie die rückläufig, d.h. vom letzten Buchstaben eines Wortes her alphabetisch sortierte Stichwortliste. • Projekt Hier werden Sie in das Projekt Neologismen eingeführt (Projekteinführung), können einiges über die Grundlagen des Projektes erfahren (Konzeption) und einen Überblick über die Publikationen der jetzigen und ehemaligen Projektmitarbeiter zum Thema Neologismenforschung erhalten (Publikationen).• Erweiterte Suche Hier können Sie sich über Suchmöglichkeiten informieren und Ihre Suchanfragen stellen.
Außerdem finden Sie von jedem Wortartikelfenster aus Erläuterungen zu den Wortartikeln, wenn Sie dort die Schaltfläche Benutzerhinweise anklicken.
Auf diesen Portalseiten werden lexikografische Ergebnisse des Projekts Usuelle Wortverbindungen veröffentlicht, die sich für eine Online-Präsentation im Rahmen von OWID eignen. Alle erarbeiteten Artikel sind unter dem Menüpunkt Wortartikel abrufbar. Angaben zur lexikografischen Konzeption können Sie unter dem Menüpunkt Benutzerhinweise nachlesen.
Die Artikel weisen unterschiedliche linguistische Beschreibungstiefen und Darstellungsformate auf. Die Auswahl der Beschreibungskandidaten erfolgt nach inhaltlichen Aspekten, die im Zusammenhang mit der Forschungsarbeit des Projektes stehen. Derzeit abrufbar sind Artikel, die auf der Basis des elexiko-Demonstrationswortschatzes zu Testzwecken erarbeitet wurden:
25 Mehrwort-Musterartikel. Der Auswahl lagen kategoriale Kriterien (Mehrwortklassen und –typen usw.) zu Grunde;
100 Wortverbindungsartikel zu den Bezugsadjektiven blind, geistig, gesund, normal, sanft. Die Auswahl erfolgte auf der Basis von statistischen Kookkurrenzprofilen.
(E?)(L?) http://www.owid.de/Wortverbindungen/Wortartikel.html
an die große Glocke hängen | Angst vor der eigenen Courage | auf Dauer | billiger Jakob | blinder Fleck | das Rad neu erfinden | Dienst nach Vorschrift | eigen Fleisch und Blut | eingeschränktes Gesichtsfeld | frank und frei | Grund und Boden | Gut gebrüllt, Löwe | hoch und heilig | im eigenen Saft schmoren | in Grund und Boden | jenseits von gut und böse | kapitaler Hirsch | Kapital verspielen | kein Grund zur Panik | recht und billig | reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist | Stich ins Wespennest | Tue Gutes und rede darüber | vor dem geistigen Auge | Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben
Wortverbindungen zu blind
[…] macht blind | auf einem Auge blind sein | blind buchen | Blind Date | blind gegenüber | blind ins Verderben | blind vor | blinde Fenster | blinde Kuh | blinde Scheiben | blinder Aktionismus | blinder Alarm | blinder Eifer | blinder Passagier | blindes Huhn | ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn | Liebe macht blind | sich blind und taub stellen | sich blind verstehen
gesund
auf ein gesundes Maß reduzieren | auf gesunden Beinen stehen | eine gesunde Portion | gesund pflegen | gesund und munter | gesunde Härte | gesunde Korrektur | gesunder Hausverstand | gesunder Menschenverstand | gesundes Fundament | gesundes Rechtsempfinden | gesundes Selbstbewusstsein | gesundes Volksempfinden | gesundes Wohnen | Hauptsache gesund | im Kern gesund | In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist | Kunst des gesunden Wohnens | Lachen ist gesund | Lieber reich und gesund als arm und krank | noch ganz gesund sein
normal
der ganz normale Wahnsinn | die normalste Sache der Welt | jeder halbwegs normale Mensch | normale Sterbliche | normaler Strafvollzug | über das normale Maß hinausgehen | unter normalen Umständen
Dieses Wörterbuch ist das Nachschlagewerk zu der im Jahr 2005 erschienenen Untersuchung zum Schulddiskurs in der frühen Nachkriegszeit. Es fasst die lexikalisch-semantischen Ergebnisse dieser Untersuchung in Form von Wortartikeln zusammen. Diese Wortartikel beschreiben diejenigen Wörter nach lexikographischen Prinzipien, die gleichsam das lexikalische Gerüst des Schulddiskurses darstellen.
Der Schulddiskurs in der ersten Nachkriegsdekade ist als sprachgeschichtliches Umbruchphänomen zu bewerten. Die Schlüsselwörter, in deren Bedeutung sich dieser Diskurs verdichtet, sind demnach die lexikalischen Erscheinungen des Umbruchs nach 1945. Das bedeutet natürlich nicht, dass der hier verzeichnete Wortschatz, von Angst bis Zebrakleidung, von Befehl bis treu, von Abendland bis Zukunft, ein neues, erst nach 1945 im deutschen Wortschatz aufgekommenes Vokabular darstellt. Vielmehr handelt es sich um denjenigen Wortschatzbereich, der hinsichtlich Frequenz oder Funktion den Schulddiskurs der frühen Nachkriegszeit repräsentiert. In diesem Wortschatzbereich manifestieren sich die Dokumentation der Gewalt, mit der die Opfer Zeugnis ablegen, die Strategien der Schuldabwehr und Rechtfertigung, die die Täter zu ihrer persönlichen Entlastung anwenden, und die Konstruktion und Demontage der Identität, mit denen die Nichttäter das Phänomen des Nationalsozialismus analysieren und die Rehabilitation der Deutschen versuchen.
Das Wörterbuch soll von einem vielschichtigen Leserkreis benutzt werden: von Linguisten, besonders Lexikographen und Sprachhistorikern, von Zeithistorikern, von Lehrern, Schülern und Schülerinnen, von Studierenden, und nicht zuletzt von Nichtlinguisten, die Auskunft darüber suchen, wie sich Zeitgeschichte sprachlich niederschlägt.
Zum Schulddiskurs vgl.:
Heidrun Kämper (2005): Der Schulddiskurs in der frühen Nachkriegszeit. Ein Beitrag zur Geschichte des sprachlichen Umbruchs nach 1945. Berlin, New York: de Gruyter.
Die Printfassung des Wörterbuchs ist erschienen als:
Heidrun Kämper (2007): Opfer - Täter - Nichttäter. Ein Wörterbuch zum Schulddiskurs 1945-1955.
Berlin, New York: de Gruyter.