Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Wörter der Woche, Des Mots de la Semaine, Words of the Week, Weltweites der Woche
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about - german - Wörter der Woche Newsletter
(E?)(L?) http://german.about.com/library/blwortwoche.htm
"Wörter der Woche" is the email edition of our popular Wort des Tages Web page. While our Word of the Day feature is just that, presenting a new German word or phrase each day, the email edition (in HTML format) contains all of the vocabulary for the entire previous week. The email edition is sent out each week with all the words and phrases from the week before. (See a sample WW Newsletter)
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Google - Wörter der Woche (W3)
(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=Woerter+der+Woche&btnG=Google+Suche&meta=
Google - Wort der Woche
(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=Wort+der+Woche&btnG=Google+Suche&meta=
google - Zeitgeist - Suchbegriffe der Woche
(E?)(L?) http://www.google.com/press/zeitgeist.html
(E?)(L?) http://www.google.com/press/zeitgeist/archive.html
(E?)(L?) http://www.google.com/press/zeitgeist2002.html
(E?)(L?) http://www.heise.de/newsticker/data/anw-18.12.02-006/
mit den Top 10 der Woche - die zehn häufigsten Suchanfragen der aktuellen Woche
Statistiken zu Betriebssystemen, zur verwendeten Sprache , mit der bei Google gesucht wird
Auch ein Archiv gibt es: Archived information
Was Google "Zeitgeist" nennt (auch in der US Version), verraet uns stets und immer aktuell etwas über die Befindlichkeit der westlichen Welt. Hier nämlich sind die wichtigsten Suchbegriffe aufgeführt.
Ausserdem kann man erfreut feststellen, das inzwischen 10% der Suchanfragen in deutscher Sprache gestellt werden. Alle anderen ausserhalb des Englischen müssen zurückstehen.
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lifestylesite - Spruch der Woche
(E?)(L?) http://www.lifestylesite.de/spruch.html
lycos - Suchbegriffe der Woche
(E?)(L?) http://www.lycos.de/
(E?)(L?) http://www.lycos.de/suche/top50.html
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readersdigest - Wortschatz der Woche
(E?)(L?) http://www.readersdigest.de/index/in_wortschatz.html
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sprachenmarkt - Wort des Tages
(E2)(L2) http://www.sprachenmarkt.de/
Für Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch gibt es jeden Tag einen Newsletter mit der Erklärung eines Wortes.
Und alle zwei Wochen gibt es einen Newsletter mit einer etymologischen Erklärung.
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Wirtschaftswoche - "WORTMELDUNG"
(E?)(L?) http://www.wiwo.de/
In der Print-Augabe 37/2003 vom 04.09.2003 beginnt die Wirtschaftswoche eine neue Rubrik "Wortmeldung". Diese wird folgendermassen beschrieben:
"Ausgerechnet in der medialen Epoche wird die Sprache oft verkannt, unterschätzt und sogar missbraucht. Dabei sind die Wörter heute die meistgenutzten Verkehrsmittel: Ohne sie wären die hochgepriesenen Pipelines der Informationsgesellschaft voller Luft. Grund genug, sich der Wörter anzunehmen. Dies will WirtschaftsWoche-Autor Christian Deysson jetzt wöchentlich in der NEUEN KOLUMNE "WORTMELDUNG" tun. Wo die Wörter durch Überstrapazierung verschlissen, durch gedankenloses Nachreden ihres Sinnes entleert oder mit Bedacht in ihrer Bedeutung verfälscht und missbraucht werden, um unbequeme Realitäten zu beschönigen und Unwahrheiten zu verhüllen, da wird er sich kritisch zu Wort melden.
Leider konnt ich auf der Site der Wirtschaftswoche keinen Hinweis dazu finden.
Die Rubrik behandelt folgende Begriffe:
- 2003/37: "Freisetzen" - beschönigend für "Entlassen"
- 2003/38: "Relativieren" - so nennt sich die liebste Dehn- und Lockerungsübung des Verbalgymnasten, der seine Rhetorik geschmeidig halten will. ...
- 2003/39: "Lostreten" - Das Wort hat den harten Klang von Nagelstiefeln und verbreitet einen Hautgout von Destruktivität. Es steht für die Verrohung des öffentlichen Diskurses.
- 2003/40: "Entkernen" - Das ist des Pudels Kern: Es gibt keinen Kern mehr.
- 2003/41: "Marathon" - Mittlerweile muss der Name der griechischen Stadt herhalten, um vielen Dingen Gewicht zu verleihen: Verhandlungs, Kultur-, Film-, Musik-, Vorlese-, Bibel- und Grillmarathon sind als Beispiele angegeben.
- 2003/42: "Gourmet" - auch dieser Begriff wird überstrapaziert; selbst von Gourmet-Ketchup wird gesprochen.
- 2003.43: "Mahnen" - Jeder mahnt vom anderen das an, was er selber nicht einzubringen bereit oder in der Lage ist - ein deutsches Mahnmal kollektiver Ohnmacht.
- 2003.46: "aufgeregt" - Nur wo sich niemand aufregt, verändert sich nie etwas.
- 2003.47: "Andenken" - Von "Andenken bewahren" über "Andenken kaufen" bis zum "an(satzweisen) Denken". - Dieser Begriff steht zusammen mit "Andiskutieren" und "Anlesen" symptomatisch für unsere Zeit des "Anfangens" und "nicht zu Ende bringens".
- 2003.48: "Entschuldigung" - Kann man sich eigentlich entschuldigen? - Man kann immer nur andere um Entschuldigung bitten.
- 2003.49: "Wille" - Anderer Leute Wollen zu wollen, ist des Wollens zu viel.
Dazu passt meines Erachtens ein Schopenhauer-Zitat: "Der Mensch kann wohl tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will."
- 2003.50: "Kontrahent" - In dieser Woche ist der Begriff auch etymologisch interessant. Er eignet sich gut für die Kategorie "Bedeutungsumkehr". Der Kontrahent wird heute vorwiegend als "Gegner" angesehen. Das lat. "contrahere" bedeutet jedoch "zusammenziehen" bzw. "einen Vertrag abschliessen" (der die Vertragspartner zusammenbindet). Der "Kontrahent" ist also eher ein Mitstreiter.
Andererseits hört man auch in umgekehrter Umkehrung oftmals den Ausdruck "Mitbewerber" um einen oder die "Konkurrenten" beschönigend zu bezeichnen.
Ein Leser der Wirtschaftswoche macht darauf aufmerksam, dass die Uminterpretierung zum "Gegenr" vor etwa 100 bis 150 Jahren begann. Boxer, die gegeneinander antraten machten vorher einen Kontrakt in dem sie als Kontrahenten in Erscheinung traten. Da sie dann im Ring als Gegener auftraten wurde der Bedeutungswandel fast zwangsläufig eingeleitet.
- 2003.51: "ultimativ" - Alles muss heute "ultimativ" sein, sonst ist es ja wohl nichts wert. Dabei kommt "ultimativ" von lat. "ultimus" = " der Letzte, Hinterste, Niedrigste". Das "Ultimatum" ist die "letzte Warnung".
Die Bedeutungsumkehr wurde durch den "ultimativen" Gebrauch durch Amerikaner bewirkt. und dann als positiver Superlativ nach Europa reimportiert.
Meine Vermutung: Die Bedeutungsumkehr könnte über die Vorstellung "etwas ist die letzte, noch nicht erlebte Attraktion" eingeleitet worden sein. So ist für jemanden, der schon alles hat, vielleicht die Besteigung des Mount Everest, der letzte Kick, das letzte noch nicht erreichte Ziel, das "ultimative" Erlebnis.
- 2003.52: "Ho-Ho-Ho" - statt "Halleluja" - Die Travestie des Nikolaus von Myra, des Schutzpatrons der Kinder, der Jungfrauen und der Chorknaben zum übergewichtigen Lachsack. Zu dieser Entwicklung hat wahrscheinlich die Coca Cola Marketing-Abteilung entscheidend beigetragen.
- 2004-01/02: "Geil" - Nicht nur Geiz ist geil. "Geil" hat kaum noch etwas von "Geilheit" an sich. Es ist zum Allerweltswort geworde, das sogar von Geistlichen in den Mund genommen wird. Dabei war es (wie unter dem Stichwort "geil" auf dem Etymologie-Portal bereits ausgeführt wurde) ursprünglich sowieso recht neutral. Es bedeutete "übermütig, ausgelassen, lebenslustig, üppig".
- 2004-03: "tragisch"
(E?)(L?) http://www.uni-essen.de/linguistik.buenting/Axiome.html
(E?)(L?) http://www.ivanovas.com/watzlawick.html
(E?)(L?) http://beat.doebe.li/bibliothek/a00107.html
...
Es zeugt von geistiger Verknirpsung, wenn man das Tragische selbst dort noch strapaziert, wo es letztendlich um Banales und Triviales geht. Das Leben ist Drama genug. Machen wir nicht noch eine Tragödie daraus.
Dabei heisst griech. "drama" einfach nur "Handlung, Geschehen". Und die "Tragödie" ist eigentlich ein "Bocksgesang" (griech. "trágos" = "Ziegenbock" und "ode" = "Gesang"). - Die als Satyrn verkleideten Chorsänger der griechischen Tragödie waren in "Bocksfelle" gekleidet. (Die Satyrn waren eben bockartige oder (vielmehr bocksgestaltige?) lüsterne Waldgeister der griechischen Sage.)
Wortgeschichtlich kann man dem Autor Christian Deysson diesmal also nicht zustimmen. Das Leben ist allemal "Handlung" und wenn es "dramatisch" (im heutigen Sinne) werden soll, muss es mindestens "Bocksprünge" machen. Andererseits sagt der Volksmund: "Nur wer nichts macht, macht keine Fehler." Der logische Umkehrschluss besagt also: "Wer etwas macht, macht immer auch Fehler." - Und genauso wie man nicht nicht kommunizieren kann (Watzlawick), kann man auch nicht Nichts machen. - Demnach hätte Christian Deysson also doch recht: Das normale "Handeln" ist schon "Drama" genug.
- 2004-04: "vorprogrammiert" - In dieser Woche hat sich Christian Deysson ein Wort gewählt das sehr gut in der Rubrik "weisse Schimmel" ("Pleonasmen", griech. "pleonasmós" = "Überfluss, Übermaß") aufgehoben wäre. Das Wort "vorprogrammiert" bedeutet genau genommen "vor-vor-schreiben".
Als weitere Beispiele fügt der Autor dann noch folgende Beispiele an:
"neu renoviert" = "neu neu gemacht" ("renovieren" = "wieder neu machen" von lat "novus" = "neu"),
"Firmenname" (in dem bereits das it. "firma" = "Name, Unterschrift" steckt (vgl. auch "firmieren" = "unter einem bestimmten Namen agieren").
Die "Rückantwort" enthält bereits das "Gegen-Wort", das "zurückgehende Wort" und heisst also "zurückgehende Rückmeldung". (Und wo soll eine Antwort auch schon hingehen als zurück?)
Der "Super-GAU" ist der "allergrösste Grösste Anzunehmende Unfall", was nicht nur einem mathematisch denkenden Menschen als "doppelt-gemoppelt" erscheinen dürfte.
Auch zählt der Autor unsinnige Formulierungen wie "die europäischen Nachbarn Deutschlands" auf und fragt welche es denn sonst noch gibt.
Mit etwas Ironie fügt er dann auch noch die Beispiele "unerfüllte Wahlversprechen" und "machthungrige Politiker" an. Allerdings hätte er konsequenterweise auch "geld- und machtgierige Wirtschaftsbosse" anfügen sollen.
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(E?)(L?) http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/phil/ag/jobs/
(E?)(L?) http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/phil/ag/jobs/main_deutsch.html
2004-05: "Philosoph" - Heute hält man sich Philosophen wie ehedem Hofnarren.
- 2004-06: "Kreise" - Der Ausspruch "Störe meine Kreise nicht" wird dem griechischen Mathematiker und Physiker Archimedes zugeschrieben. Er soll ihn ausgerufen haben kurz bevor ihn ein römischer Legionär bei der Eroberung von Syrakus erschlug. Heute wird man dagegen von Kreisen erschlagen. Da gibt es "gut informierte Kreise", "diplomatische Kreise", "Regierungskreise", "Oppositionskreise", "Parteikreise", "Fachkreise", "Unternehmenskreise", "Justizkreise", "Bankenkreise" und "Börsenkreise". Dabei hat der Autor noch die "gewissen Kreise" vergessen.
- 2004-07: "Seuche" - ... wenn wir mit unseren Tieren, die uns ernähren, weiterhin so hirn- und herzlos umgehen wie mit der Sprache, ist es nur eine frage der Zeit, wann uns die nächste Heimsuchung blüht.
- 2004-08: "Verbrannt" - Im Mittelalter wurden die Hexen noch real verbrannt. Heute werden Menschen im Berufsleben oder in der Politik "verbrannt".
- 2004-09: "Toll Collect" - Den doppelten Anglizismus mag inzwischen niemand mehr hören.
- 2004-10.: "Experten" - Der Autor beginnt seine Kolumne diese Woche mit:
"Experto credite!" Als der römische Dichter Vergil riet, dem Erfahrenen (lat. "expertus") Glauben zu schenken, konnte er nicht ahnen, dass es dereinst einmal mehr Experten als Gläubige geben würde. Sie treten heute schwarmweise auf und werden nur noch im Plural erwähnt.
wissen - Wörter der Woche
(E?)(L?) http://www.wissen.de/
Die Wörter der Woche findet man unter "Wörterbücher und Sprache".
wochensprueche - Spruch der Woche von Peter Hohl
(E?)(L?) http://www.wochensprueche.de/
Peter Hohls Spruch der Woche
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