Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Zahlen, Nombres, Numbers
0
Null, zero, chiffre, cipher, Ziffer (W1)
(E?)(L?) http://www.null.de/
(E1)(L1) http://www.westegg.com/etymology/
Zwei Beispiele, die zeigen, daß Feinheiten vorm großen Quirl der Zeit keinen Bestand haben:
"Ziffer" und "Null":
Die Inder bezeichneten "0", das Sinnbild für das Fehlen von etwas, das "Nichts" also, als "sunya" - die "Leere".
Die Araber übersetzten dies als "as-sifr" = "Leere" auf arabisch. Die Lateiner machten daraus "cephirum".
Über "zefero" entstanden daraus "zero", "chiffre", "cipher" und auch "Ziffer" für alle Zahlzeichen.
Nun mußte man sich für die "0" - wieder etwas neues überlegen und nannte die "Nicht-Zahl" eben "nulla figura", wovon dann nur noch "Null" übrig blieb. (Ist doch irgendwie verdreht - oder?)
0190 (W3)
(E?)(L?) http://www.regtp.de/
(E?)(L?) http://bo2005.regtp.de/prg/srvcno/srvcno.asp
Die zahl "0190" ist mittlerweile als "Dialer-Zahl" ins Gerede gekommen. Ihre Bekanntheit hat sie der Verwendung als Vorwahl für Bezahl-Dienste im Internet erlangt.
Was sind Dialer?
Im Internet werden verschiedene Dienstleistungen angeboten, die über sog. Dialer-Programme aufgerufen und später über die Telefonrechnung abgerechnet werden. Diese Dialer-Programme müssen zunächst heruntergeladen werden und bewirken, dass die aktuelle Browserverbindung getrennt und eine wesentlich teurere Verbindung über den Service (0)190 aufgebaut wird. Der Abbau der aktuellen Internetverbindung und unmittelbar anschließende Aufbau eines Internetzugangs über eine teuere Verbindung können sich unbemerkt abspielen, so dass der Nutzer den Eindruck hat, er hätte die ursprüngliche Internet-Verbindung nicht unterbrochen und würde über das Internet die gewünschten Daten ohne weitere Kosten erhalten. Einige dieser Programme trennen die Internetverbindung nicht automatisch, wenn der Kunde das Informationsangebot verlässt. Es ist auch möglich, dass sich diese Programme nicht automatisch deaktivieren, sondern auch später einen Zugang zum Internet über die höherpreisige 0190er Rufnummer vermitteln.
Unter "Verbraucherservice" - "Verbraucherinfos" erhält man "Informationen zu (0)190 - Dialer".
Um zivilrechtliche Ansprüche beim Diensteanbieter geltend zu machen, muss der Verbraucher dessen Namen und Anschrift vom Netzbetreiber erfragen. Wer der Netzbetreiber ist, können Sie über eine Suchmaschine im Internet zu (0)190er Rufnummern ermitteln. Die Suchmaschine findet sich auf der Homepage der Regulierungsbehörde, über die Hyperlinks "Nummernverwaltung", "0190/0900 Premium Rate-Dienste", "Ermittlung eines Anbieters bei einer (0)190er Rufnummer" und Suchmaschine für (0) 190er RN. Ist über die Suchabfrage kein Netzbetreiber zu ermitteln oder liegen Ihnen andere Informationen vor, so können Sie sich per E-Mail an auskunft0190@regtp.de wenden. Eine telefonische Auskunft erhalten Sie über die Rufnummer 0180 3 68 66 37. Der Netzbetreiber kann den Diensteanbieter benennen, dem er die entsprechende Rufnummerzugeteilt hat, wenn der Verbraucher glaubhaft darlegt, dass er zivilrechtliche Ansprüche geltend machen will.
Abgeleitet davon sind:
- 0190-Dialer
- 0190-Falle
- 0190-Warner
1
2
bilateral (W3)
Aus lat. "bi" = zweifach und "latus, -eris" = Seite; also zweiseitig.
(A: roge)
zwei
... zugehörige Worte: Zwist, Zwirn, Diplom, Disput, Zwielicht
3
3270 (W3)
(E?)(L?) http://www.ietf.org/html.charters/tn3270e-charter.html
(E?)(L?) http://www.ietf.org/rfc/rfc1576.txt
Die Zahlenfolge "3270" kennzeichnet eine bestimmte Darstellungstechnik an Bildschirmgeräten. Es besagt, dass der Bildschirm Zeichen in "32" Zeilen und "70" Spalten anzeigt.
Die entsprechenden technischen Spezifikationen sind als RFC1576 festgelegt.
Dreigestirn
ist eine Gruppe von 3 Sternen. Als Gängiger Begriff wurde es bekannt durch eine Gruppe von drei Personen im Kölner Karneval. Es wird allgemein für eine Gruppe von 3 Personen benutzt, die in irgendeiner Weise als zusammengehörig auftreten, z.B. als Seilschaft oder als Gruppe sich gegenseitig befruchtender Wissenschaftler oder aber auch als Gruppe von Gaunern.
4
Antwort 42 (W3)
(E?)(L1) http://www.ureda.de/
Auf einem sehr weit entfernt liegenden Planeten konstruierte man einmal einen Super-Computer, Deep Thought genannt, der, noch ehe seine Datenspeicher überhaupt miteinander verbunden waren, schon »Ich denke, also bin ich« sagte. Gebaut wurde er, um die Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums und allem zu beantworten. Nach nur 7,5 Millionen Erdenjahren war das Rätsel gelöst. Deep Thought verkündete mit unsagbarer Erhabenheit und Ruhe: »Zweiundvierzig«.
Kader, cadre (W3)
(E1)(L1) http://dictionary.reference.com/wordoftheday/archive/
Die Bezeichnung für die "Stammbelegschaft" bzw. die "Führung der Partei" geht zurück auf die Zahl "vier" bzw "viereckig". Das frz. "cadre" bezeichnete zunächst "Einfassung", "Rahmen" von it. "quadro" = "Viereck", "Gemälde im Rahmen" aus lat. "quadrus" = "Viereck", "viereckig". Zunächst wurde es auf das Offizierskorps bezogen, und später auf die "Führungsmannschaft". (Erklärt wird es durch die Assoziation, dass das Wichtigeste in der Mitte ist - innerhalb des Bilderrahmens.)
Ein englischer Hinweise erklärt "cadre" - \KAD-ree; -ray; KAH-dray; -druh\, noun:
1) A core or nucleus of trained or otherwise qualified personnel around which an organization is formed.
2) A tightly knit and trained group of dedicated members active in promoting the interests of a revolutionary party.
3) A member of such a group.
4) A framework upon which a larger entity can be built; a scheme.
Upon entering the English language around 1830 via Sir Walter Scott's "Introduction to The Lay of the Last Minstrel", this word first meant "framework," and by the 1850s was a term for a group of people. It was borrowed from the French "cadre", a "picture frame", from Italian "quadro", "framework", from Latin "quadrum", "square", "four-sided thing".
5
Quentchen
= "ein kleines bißchen"
Das Wort Quentchen kommt aus lat. "quintus" = "der Fünfte". Ursprünglich bezeichnete man mit Quint den Fünftel-Solidus oder 1/100 des karolingischen Pfunds. Die Gewichtseinheit Kölnische Mark (in Gebrauch von 1524-1857) wurde in 16 Lot zu 4 Quentchen eingeteilt. 1 Quentchen entsprach demnach einem Gewicht von 3,654 Gramm. Die Neuschreibvariante "Quäntchen" geht wohl irrtümlich davon aus, das das "Quentchen" von "Quantum" abstammt.
6
Semester
besteht aus 6 Monaten und daher lat. "semestris" = "sex mensis". (Die länge des Studiums wird auch in Halbjahresschritten gemessen.)
Inwieweit hier ein Zusammenhang zu "semi" = "halb" besteht, konnte ich nicht finden.
Jedenfalls heisst "Trimester" entsprechend "bestehend aus drei Monaten".
7
siebter Himmel
Im Siebten Himmel fühlt man sich überglücklich. Zu biblischen Zeiten hatte man die Vorstellung, dass die Seligen übereinander angeordneten Himmeln wohnen. Der siebte war der höchste - und damit der beste - Wohnsitz.
8
acht, eight, huit, auch (W3)
Das Zahlwort "acht", engl. "eight", frz. "huit" geht über ahd. "ahto" gemeinsam mit got. "ahtau", lat. "octo" und altgriech. "okto" zurück auf ein postuliertes ide. "*okto", "*oktow-" = "acht".
Die Herkunft des Zahlwortes "acht" scheint recht unsicher zu sein. In der Literatur wird zwar auf die Möglichkeit einer Dualform von "vier" verwiesen < Spitzenreihe der vier Knöchel einer Faust und weiter auf "ok" = "spitzig". Ein anderer Deutungsansatz verweist auf die Handfläche mit der Breite von vier Fingern, aber all dies scheinen nur Vermutungen zu sein.
Die Erklärungsvariante mit der doppelten Knöchelzahl wird auch ein Zusammenhang mit "auch" vermutet, das demnach auf die Bedeutung "zusätzlich", "zweifach" zurückgeht.
(E?)(L?) http://www.castel-del-monte.de/
Das Bauwerk zur Huldigung der Acht! Erstellt wurde es 1240-1250 von Friedrich II. in Apulien im Süden Italiens.
(E?)(L?) http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/personal/lehmann/ling/wandel/Etymologie.html
9
10
dezimieren
(E?)(L?) http;//wordsmith.org/words/decimate.wav
Der lat. "decimus" ist der "Zehnte". (vergleiche "Dezimeter", "Dezember"). Nun gab es Zeiten mit rauhen Sitten. So konnte es vorkommen, dass man kollektive Disziplinierungen dadurch erzwang, dass man jedes zehnte Mitglied einer Gruppe ausonderte und bestrafte, was in manchen Fällen auch den Tod bedeutete. Dadurch wurden die Mitglieder der Gruppe "dezimiert" dh. die Anzahl der Gruppenmitglieder "vermindert".
decimate = "1. To destroy a large number of (a group)", "2. To kill every tenth person"
[From Latin decimatus, past participle of decimare, from decimus (tenth), from decem (ten). Decimation - killing one out of every ten soldiers - was the favorite method of punishing mutinous legions in the ancient Roman army. Today the word has evolved to mean large-scale damage where a major proportion is annihilated.]
Zehntscheune
Vor den Zeiten der Einkommensbesteuerung mussten Lehnsherren ein zehntel der Ernte in der Speicherkammer des Grundherrn abliefern.
11
elf
war das Symbol für die beiden Tower des World Trade Centers.
13
13, Freitag der 13te (W3)
(E?)(L?) http://www.kirchenweb.at/gluecksbringer/
(E?)(L?) http://www.fh-aachen.de/cgi-bin/pa/my_pa_lre.cgi?anr=59
Die Dreizehn wurde in Kulturen mit Duodezimalsystem (Kreisteilung, Uhr, alte Maßsysteme) als Unglückszahl empfunden, da sie die vollkommene Zwölf überschreitet.
Nach europäischem Volksglauben bringt die "13" Unglück. An der Gästetafel dürfen keine 13 Personen sitzen, im Hotel ist Zimmer Nummer 13 unerwünscht, Vorsicht am 13. Monatstage. Im Märchen ist die 13. Fee schuld an Dornröschens Todesschlaf.
In anderen Kulturen hat die "13" aber eine positive Bedeutung.
Die Links führen zu Artikeln zum "Freitag, der Dreizehnte".
30
Dreißig
(E?)(L?) http://www.dreissig.de/
Wieso heisst es zwanzig, vierzig, usw.; aber dreißig?
40
Quarantäne
Die Zahl 40 (ital. "quaranta") ist Namensgeber für die Gepflogenheit, Schiffe aus verseuchten Gebieten zur Vorbeugung gegen das Einschleppen von Infektionskrankheiten an besonderen Liegeplätzen zu belassen. Hierfür war i.A. eine Isolierungszeit von 40 Tagen vorgesehen. (Analogien gibt es bei Moses und Christus, die 40 Tage in völliger Zurückgezogenheit verbrachten.)
88
egal ist 88 (W3)
100
Cent
(E?)(L?) http://www.phil.uni-erlangen.de/~p2gerlw/ede/kommentar/cent_etymologie.html
Zu Etymologie und Wortbildung
1.000
Tausend, 1.000, Daumen
(E?)(L?) http://www.tausend.de/
ob c oder z, ob t oder d, ob ph oder f - das sind nur Tedails.
Wenn man an einem Faden des weltweiten Sprachteppichs zieht zappelt es an tausend Stellen.
"t(?)us-hundi" heißt z.B. "vielhundert" und aus der idg. Wurzel stammt z.B. auch Daumen und (teu =) schwellen. Also könnte man einen Tausender auch als einen geschwollenen Hunderter bezeichnen.
15.000
15.000
Es gibt Berechnungen, die besagen, dass auf der Erde ein Berg maximal eine Höhe von 15.000 Meter haben kann.
Auf dem Mars soll ein Berg eine Höhe von 25.000 Meter erreichen können, da dessen Schwerkraft kleiner ist.
A
B
Behördenrufnummer 115 (W3)
Die "Behördenrufnummer 115" wurde am 24.03.2009 - zunächst in einem regionalen Testbetrieb (Nordrhein-Westfalen und Hessen) - aktiviert. Der reguläre Betrieb soll 2010/2011 beginnen.
Die bundeseinheitliche "Behördenrufnummer 115" wird am 24. März 2009 (zumindest in einigen Regionen) in Dienst gestellt. Unter dieser Nummer sollen Bürger, in Anlehnung an die Notrufnummern 110 und 112, in Zukunft schnellen Rat und behördenübergreifende Informationen erhalten.
(E?)(L?) http://www.presseportal.de/pm/7594/1374288/mail
23.03.2009 | 10:01 Uhr
Behördenrufnummer 115: Je nach Anbieter Minutenpreise zwischen 7 und 50 Cent
Preise sind für Verbraucher wegen fehlender Tarifansage nicht transparent
... "Durch die Ähnlichkeit der neuen Behördenrufnummer 115 mit den Notrufnummern 110 und 112 liegt die Vermutung nahe, dass auch ein Anruf beim Behörden-Servicecenter kostenfrei ist. Das ist aber nicht der Fall. Aus dem Festnetz fallen beispielsweise je nach Anbieter zwischen 7 und 12 Cent pro Minute an", sagt Rafaela Tschöp vom Onlinemagazin www.teltarif.de. Für Anrufe aus den Mobilfunknetzen können es sogar 50 Cent pro Minute werden.
...
(E?)(L?) http://www.tecchannel.de/news/themen/business/1841454/behoerdenrufnummer_115_dienst_startet_am_24_maerz/index.html
...
Der Idee der Behördenrufs 115 nach, sollen zunächst die Mitarbeiter im Service-Center versuchen, das Anliegen des Anrufers zu erledigen. Können diese Mitarbeiter nicht weiterhelfen, soll eine Weiterleitung an Fachkollegen oder eine Aufnahme des Anliegens mit nachfolgender Weiterleitung erfolgen. Zunächst erfolgt ein zweijähriger Pilotbetrieb mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen. Langfristig sollen alle Bundesbürger unter der 115 Auskunft von Behörden bekommen. Zum Start soll die Nummer montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr erreichbar sein. Am Anfang würde sich das Angebot auf die, in einem Test ermittelten, hundert am häufigsten nachgefragten Leistungen der Kommunen beschränken sowie die jeweils 25 am häufigsten nachgefragten Leistungen der Bundes- und Landesverwaltungen. Als Beispiele nennt der BITKOM Fragen zur Abfallbeseitigung, Anwohnerparkausweise, Beglaubigungen sowie Gewerberegisterauskunft.
(mje)
(E?)(L?) http://www.teltarif.de/115-kosten/
C
D
deutschepost - Postleitzahlen
(E?)(L?) http://www.deutschepost.de/postdirekt/index.html?inhalt=produkte/plzsuche.html
(E?)(L?) http://www.deutschepost.de/postdirekt/produkte/plzsuche.html
Die kostenlose Online-PLZ-Suche der Deutschen Post Direkt ist die Auskunft für Postleitzahlen und Straßen in Deutschland.
E
Elle (W3)
Die "Elle" war definiert als Länge vom Ellbogen zur Spitze des Mittelfingers. Auch hier gab es unterschiedliche Längen von 50 bis 85 Zentimetern.
Die "Elle" geht auf die Bedeutung "die Gebogene" zurück.
Erbsenzähler (W3)
Am 08.02.2008 wurde in einer Radiosendung an den ersten Genetiker erinnert. Vorgestellt wurde er als der "Erbsenzähler" Gregor Mendel. Mendel hat seine Vererbungslehre ganz konkret mit statistischen Methoden belegt und soll dabei 300.000 Erbsen gezählt habe. Angefangen hatte es mit dem Pflanzen von gelben und grünen Erbsen im Garten und der Frage, warum gelben Erbsen in der nächsten Generation auch grüne Erbsen hervorbringen und umgekehrt. Das erregte das Interesse von Mendel und er verbrachte einige Jahre damit die Systematik hinter diesen Vorgängen zu untersuchen und zu erklären.
Den "Erbsenzähler" findet man allerdings schon bei Grimmelshausen [Der abenteuerliche Simplicissimus, Das 24. Kapitel, Der Jäger fängt einen Hasen mitten in einer Stadt].
(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/band89.htm
...
Aber der Erbsenzähler wollt es nit glauben, fing derhalben die Katz, wog sie, und befand, daß sie mit Haut und Haar nicht so schwer war, als seine Kutteln gewesen.
...
(E?)(L?) http://www.dict.cc/deutsch-englisch/Erbsenzähler.html
(E?)(L?) http://www.openthesaurus.de/word_detail.php?wmid=64709
(E?)(L?) http://www.stern.de/wissenschaft/natur/180662.html?eid=504455
Ein Stern-Artikel aus dem Jahr 2001 trägt ebenfalls den Titel "Gregor Mendel - der Erbsenzähler".
Nach Priesterweihe studierte er Theologie, Agrikultur, Botanik, Mathematik und Physik, kehrte 1854 ins Kloster zurück und unterrichtete dort für die nächsten vierzehn Jahre.
... Im Jahr 1856 begann Mendel seine berühmten Erbsenversuche (später auch mit Bohnen). 1865 veröffentlichte Gregor Mendel seine Ergebnisse in einem Aufsatz, den er »Versuche über Pflanzenhybride« nannte. Seine Erkenntnisse wurden allerdings weitestgehend ignoriert oder stießen bei dem damaligen Stand der Forschung auf Unverständnis. ... Erst im Jahre 1900, sechzehn Jahre nach Mendels Tod, entdeckten die drei Botaniker Hugo De Vries, Carl Correns und Erich Tschermak, seine Ergebnisse wieder, als sie ähnliche Forschungen zur Vererbung anstellten. Seitdem gilt Mendel als derjenige, der die Grundlagen der Vererbungslehre entdeckt hat.
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Erbsenzähler
Hier findet man eine Anekdote über Karl Baedeker, der die Zahlenangaben in seinen Reiseinformationen auch mit Hilfe von Erbsen sammelte. Als möglicher Wörtschöpfer wird dabei ein Freiherr Gisbert von Vincke und die Jahresangabe 1847 angeführt.
Eulersche Pseudoprimzahl (W3)
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Eulersche_Pseudoprimzahl
Die Menge der eulerschen Pseudoprimzahlen ist eine Teilmenge der fermatschen Pseudoprimzahlen.
...
F
Faden (W3)
Der "Faden" = "6 Fuß" wird zum Messen der Wassertiefe in der Schifffahrt verwendet.
Ursprünglich war ein "Faden" (ahd. fadum), die Länge eines Garnfadens, der den ausgestreckten Armen entsprach.
Fuder (W3)
Ein "Fuder" wurde zur Angabe von Weinmengen benutzt und entsprach zwischen 800 und 1840 Litern.
Das "Fuder" ist eine Form von "Faden" und bezeichnete ursprünglich ebenfalls eine Länge, die man mit den beiden ausgestreckten Armen erreichen kann. Und so diente es ursprünglich auch zum Messen von Heu- und Getreideladungen und wurde dann zum Hohlmaß für Wein.
G
Goldbach - Goldbach´sche Vermutung (W3)
(E?)(L?) http://www.informatik.uni-giessen.de/staff/richstein/res/g-de.html
Bekannt durch die Goldbach´sche Vermutung: "jede Zahl > 4 kann als Summe zweier Primzahlen dargestellt werden!"
(A: roge)
Goldener Schnitt (W3)
(E?)(L1) http://www.textism.com/bucket/fibsquare.html
Golden Section - Derived from the square
H
heise
(E1)(L1) http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/glosse/13184/1.html
Von Billionen und Milliarden - Peter Riedlberger 03.09.2002
... und Gillionen, nicht zu vergessen
Dieser Artikel will die Sprachverwirrung um die Zahl 109 und die Potenzen jenseits davon lüften. Eine Warnung vorab: Dieser Versuch wird nicht klappen. Wer diesen Artikel dennoch bis zum Ende liest, braucht sich nicht wundern, wenn er verwirrter denn je sein sollte.
Hube, Hufe (W3)
Eine "Hube", auch "Hufe" war ursprünglich ein Bauerngut mit Acker- und Weideflächen. Seit dem 9. Jahrhundert wird es als Flächenmaß verwendet und entsprach Werten zwischen 5 und 30 Hektar. Die Hube war die Grundlage für die Berechnung der Abgaben an die Grundherrschaft.
Laut Kluge steht hinter "Hube" und "Hufe" die Bedeutung "eingehegtes Land", "bepflanztes Land" und allgemein "zubereitetes Stück Land". Weitere Ausgangsbedeutungen könnten ""scharren", "haufen", "ausheben" sein.
I
IIII (statt IV) (W3)
(E?)(L?) http://www.stern.oszimt.de/ws/FAQ.HTM
Hier findet man die Antwort auf die Frage: Warum IIII statt IV auf Zifferblättern?
Die klassischste Frage zu Uhren! Meine Standardantwort ist, dass man es nicht so genau weiss. Folgende Argumente werden im allgemeinen gebracht:
- Die häufigste Antwort: Das Zifferblatt sieht ausgewogener aus, da die VIII der IIII gegenüberliegt und so beide Zahlen vier Ziffern haben. Wenn ich mir meine Armbanduhr mit einer IV anschaue, kann ich nicht so ganz feststellen, dass das besonders schlimm aussehen würde, aber naja.
- In der römischen Antike wurde häufig die IIII verwendet. Erstens ist die IV eine relativ späte Erfindung, zweitens wurde IV als Abkürzung für Jupiter verwendet, so dass die sorglose Verwendung von IV ein wenig wie eine Gotteslästerung gewirkt hat. Auf jeden Fall ist die IIII nicht falsch!
- Gelegentlich wird eine Geschichte erzählt zwischen einem Uhrmacher und einem König, wobei der Namen des Königs bei jeder Erzählung anders ist (Ludwig XIV., Karl V...). Der König bestand darauf, dass die IIII richtig ist und hat die Schreibweise per Gesetz durchgesetzt. Ist aber auch nicht so richtig glaubwürdig.
J
Joch (W3)
Ein "Joch" war die Fläche, die ein Ochsengespann an einem Tag pflügen konnte, etwa 30 bis 35 Ar.
Das Wort "Joch" geht auf ahd. "joh" mit der Bedeutung "Zusammenbindendes" zurück.
Jück (W3)
Ein "Jück" war die Fläche, die ein Ochsengespann an einem Tag pflügen konnte, etwa 0,45 Hektar.
(E?)(L?) http://www1.ndr.de/kultur/plattdeutsch/woerterbuch/index.html
"Jück" = "Joch", "Tragegestell" (Ostfriesland)
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Jück: ein niedersächsisches Feldmaß; s. Jauchert und Joch.
K
Kennzahlensystem (W3)
(E?)(L?) http://www.my-controlling.de/kennzahlen.htm
(E?)(L?) http://www.natours.de/
(E?)(L?) http://www.lz-net.de/ebusiness/boersenlexikon/pages/index.prl
Man stelle sich einen Fahrer vor, der das Cockpit seines Automobils prüft, bevor er sich auf die Fahrt macht: er prüft den Treibstoffvorrat, den Öldruck, die Lampen für verschiedene Funktionen usw. Dasselbe System versucht man für Unternehmen einzuführen, also verschiedene "Kennzahlen", die dem Beobachter anzeigen, ob das Unternehmen gut läuft oder nicht. Nun hängt es davon ab, ob ein solcher "Beobachter" ein Unternehmensinterner oder ein -externer ist. Unternehmenexterne bekommen nur sehr allgemeine und unspezifische Informationen in Form des veröffentlichten Jahresabschlusses, während das Management eines Unternehmens auf nahezu alle Informationen über das Unternehmen zugreifen kann. Die externe Analyse versucht dem Jahresabschluss seine Geheimnisse zu entlocken, während die interne Analyse ziemlich nahe am Geschehen sein kann.
Kennzahlensysteme wollen die Beurteilung eines Unternehmens auf einige wenige "Kriterien" reduzieren (vgl. Balanced Scorecard), wie z.B. ROI (Return on Investment, Rendite), Liquididät, EVA (Economic Value Added),
Shareholder Value usf. Das logisch stringenteste Beispiel für ein Kennzahlensystem ist das "Du Pont Schema", welches den ROI aus einer Unzahl von Kennzahlen ableitet.
Besonderheit nei "natours": Bei Flugreisen kann jeder an Hand von Energiekennzahlen den Energieverbrauch der gebuchten Reise prüfen.
Klafter (W3)
Ein "Klafter" wurde für das Messen von Holz verwendet und entspricht dem Maß zwischen den beiden ausgestreckten Armen eines erwachsenen Mannes, etwa 1,80m. 1 Klafter entspricht etwa 6Fuss.
Das "Klafter" geht zurück auf ahd. "klaftra" = "ein Arm voll", "Armspanne" und gehört zu einem untergegangenen Verb mit der Bedeutung "umfassen", "umarmen".
(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Klafter
Beim Klafter (franz. "toise", ital. "tesa") handelt es sich um ein Längen-, Flächen- und Raummass.
...
(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/
Klafter (Metr.) - Maße (Längenmaße, Raummaße)
(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
- abklaftern: nach Klaftern messen
- Amtklafter: amtliches Klaftermaß
- anklaftern: klafterweise aufstellen
- aufklaftern: Holz aufschichten
- Bauernklafter: Holzmaß, entspricht 3 Wiener Klafter
- Bergklafter: Längenmaß
- Bürgerklafter: I Längenmaß (8 Schuh), II besonders ein Klafter Bürgerholz
- Buschklafter: ein frischgeschlagener Klafter Scheitholz
- Eisenklafter: mit dem Eisenmaß [entspricht 6 Quadratschuhen] gemessene Holzmenge
- Eulerklaftermaß
- Feldklafter
- Fronklafter
- Güterklafter: Maßeinheit
- halbklafterweise
- Herrenklafter: Holz, das man von den Herren (der Obrigkeit) erhält
- Heuklafter: Maßeinheit für Heu
- Heuklaftermaß
- Holzklafter: Holzmaß
- Holzklaftermaß
- Hüttenklafter: Holzmaß für Hütten
- Kameralklafterholz
- Kammergutsklafter = 1,785 m.
- Kammergutsklafter
- Klafter: ahd. "klâftra" f., mhd. "klâfter" f., auch n. u. m., mnd. "klachter" n. u. m. (vereinzelt "klafter"); aus einer idg. Wz. "*glebh-", dem "*gel-" "(sich) ballen" zugrundeliegt; "Klafter" gehört zu einem Verb, das ein Ausbreiten der Arme oder ein Umfassen bezeichnet, vgl. Kluge22 373 u. IEW. 359
- klafterholzmass
- klafterig
- klaftermalter
- klaftermass
- klaftermess
- klaftern
- klafterstock
- klafterweise
- klafterzins
- mannklafter
- mannsklafter
- mauerklafter
- maurerklafter
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Holz, (Klafter-) | HolzKlafter | 1. Klafter | 2. Klafter | KlafterHolz | KlafterMaß | KlafterSchlag | KlafterSchläger | KlafterStock | Klafterig | Klaftern | Stammklafter | Umklaftern
...
Wenn es zu Ausmessung der Längen dient, so ist es diejenige Länge, die ein Mann, wenn er beyde Arme ausstreckt, mit der Spitze der Mittelfinger an beyden Händen erreichen kann. Weil aber die Länge der Menschen, und also nach Proportion auch diese Weite und Distanz sehr verschieden ist, so hat man dieses Maß auf einen gewissen Fuß gesetzt, und gibt gemeiniglich 3 Ellen, oder 6 pariser Schuh, wiewohl auch hierin einiger Unterschied vorkommt.
...
L
lifestylesite - Die Welt in Zahlen
(E?)(L1) http://www.lifestylesite.de/zahlen.html
Sprachlich interessant ist davon nur folgende Angabe:
Sprachwissenschaftler schätzen, dass weltweit über 6000 Sprachen gesprochen werden. Sie sagen aber auch, dass 90 Prozent davon wahrscheinlich vor Ablauf dieses Jahrhunderts aussterben werden.
Allerdings sind die anderen Angaben durchaus auch lesenswert.
M
Mandel (W3)
Eine "Mandel" war in Norddeutschland 15 Stück. Die "große Mandel" oder "Bauernmandel" waren 16 Stück.
Diese "Mandel" geht zurück auf lat. "mandala" = "Bündel", "eine Hand voll" und auf lat. "manus" = "Hand".
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
2. Mandel, die, ein im gemeinen Leben sehr übliches Wort, eine Zahl von funfzehn zu bezeichnen.
1) Eigentlich. Eine Mandel Eyer, Käse, Nüsse etc. etc. Sechs Mandel Garben etc.
2) Figürlich, im Hoch- und Oberdeutschen, ein Haufen von funfzehn auf dem Felde zum Trocknen aufgesetzten Getreidegarben, welcher in Niedersachsen eine Hocke, und so fern er in manchen Gegenden aus zwanzig Garben besteht, eine Stiege, um Frankenhausen eine Gloge, im Trierschen ein Kasten, Kornkasten, im Osnabrückischen ein Gast genannt wird.
Mannmahd, Mannsmahd (W3)
Ein "Mannsmahd" war die Wiesenfläche, die ein Mann an einem Tag mähen konnte und entsprach etwa 34 bis 47 Ar.
(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Mannsmad ==> Mannwerk [Mannsmahd] | Mannwerk [Mannsmahd]
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Mannmahd, n. u. f., Mannmatte, n. u. f.: auch syntaktische Verbindung; die hochdeutschen Belege gehören zu "Mahd", im Oberrheinischen auch kontaminiert mit "Matte", die übrigen Belege sind nicht immer eindeutig zuzuordnen
I Flächenmaß für Wiesen (selten auch Wald, Äcker, Weinberge, vgl. SchwäbWB. IV 1452) im Umfang der Tagesleistung eines Mähers, die auch am Ertrag, einer Wagenladung Heu, gemessen werden konnte (vgl. den zweiten Beleg von 1279); metonymisch: ein Grundstück mit diesem Ausmaß.
...
Morgen (W3)
Ein "Morgen" Land war die Fläche, die ein Pferde- oder Ochsenpflug an einem Vormittag pflügen konnte und entsprach zwischen 0,25 und 0,5 Hektar. Im 20. Jh. wurde es mit 25Ar gleichgesetzt.
N
Nummer - eine Nummer schieben
geht wahrscheinlich auf die Abzählung in manchen Bordellen zurück.
Nummer sicher - auf Nummer sicher gehen (W3)
Laut "Röhrich" stammt dieser Ausspruch aus dem Gauner-Jargon. In der Form "auf Nummer sicher sein" bezog es sich auf die Gefängniszellen, in denen die Insassen "sicher" sitzen. Diese sind durchnummeriert und somit ist jede dieser Nummern also eine "sichere Nummer". In der Form "auf Nummer sicher gehen" bedeutete es also ursprünglich "eingebuchtet werden".
Im übertragenen Sinne wurde dann daraus "alle Vorsichtsmassnahmen treffen", um ein bestimmtes Ziel zu erreichen.
O
P
Pentagramm
griechisch "Fünfstern", regelmässiges Sterfünfeck
Pfund, Pensum, Pendel (W3)
Ein "Pfund" wurde seit dem 7. Jh. zur Gewichtsangabe verwendet. Bis man es 1840 auf 500 Gramm festlegt schwankte es im Laufe der Zeit und von Region zu Region zwischen 450 und 550 Gramm.
Das "Pfund" geht zurück auf lat. "pondo" und lat. "pendere" = "hängen", "wiegen". Das "Pensum" = "Abgewogenes", "Zugeteiltes" geht ebenfalls darauf zurück. Ebenso das "Pendel", das "Herabhängende".
Die englische Währungseinheit "Pfund" stammt noch aus Zeiten, als das Geld abgewogen wurde.
Pi mal Daumen
(E1)(L2) http://www.fragenohneantwort.de/
Mathematisch gesehen ist "Pi" ("π") eine exakte Zahl. Allerdings können sich viele Menschen darunter nichts Genaues vorstellen, obwohl sie in der Schule lange damit gequält wurden. Der Daumen wurde gemeinsam mit dem kleinen Finger benutzt, um eine "Spanne" abzumessen. Diese war recht ungenau, da es von der jeweiligen Handgrösse abhängt.
Diese beiden Werte miteinander multipliziert erhöht also die Ungenauigkeit.
Wie und wann dieser Ausdruck allerdings aufkam konnte ich nicht klären.
prima (W3)
Am 12.08.2008 fragte Frau Müller-Haas, ... , ob das Wort "prima" bereits um 1920 in Gebrauch war?
(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/band15.htm
Eine explizite Aussage dazu konnte ich nicht finden. Allerdings benutzt Tucholsky das Wort "prima" schon recht häufig und auch in der heutigen Bedeutung. So findet man in der CD-Version der Digitalen Bibliothek "Werke und Briefe: 1918. Tucholsky: Werke, Briefe, Materialien, S. 1082" folgende Beispiele:
- 1916: Wir bitten Sie, uns mit Nächstem 1 kg ff. prima Weltanschauung übermitteln zu wollen wie gehabt. Vielleicht hilft das.
- 1918: In prima Einsamkeit entstanden, wie . . . ?« In fünfzig Jahren.
- 1919: Niemand klingelte an: Claire, das süße, wenngleich alte Mädchen nicht, nicht der Herausgeber, der aber schleu . . . nigst ein prima lyrisches Gedicht auf Ludendorffen erheischte – kein Telefon. Meeresstille und glückliche Fahrt!
- 1922: Es sind Sinnbilder, weißt Du – Allegorien, wenn Du Dich auf Deine Prima besinnst, aber sie sind doch sehr schön.
- 1925: Man hat den Eindruck, als gäbe es Warenhäuser für kleine neue Staaten: alle haben sich wunderschöne Fahnen angeschafft, Militäruniformen, Titel, Briefmarken, eine uralte Literatur, prima Geschichtsunfälle, Gedenktage und – selbstverständlich – einen bösen Feind.
- 1926: Gehn Sie zu dem – der gibt Ihnen auch nichts, aber er ist wenigstens prima.
- 1927: Prima Küche – erstes Essen –
- 1927: Sexuelle Traumen; Spiegelzimmer für minderbemittelte Ipsisten sowie Separatabteilungen für Fetische in allen Großen waren da: hier konnten die Leute einen schönen Stiefel lieben; prima Affekttaumel waren schon von acht Mark das Stück zu haben, und auch Fernbehandlung wurde gern übernommen.
- 1929: Zwei künstliche Prima-Monde hatte man aufgehängt, zwei Milchstraßen gab es, und alle Kellner hatten eine Logarithmentafel um den Leib baumeln, mit der sie die Preise berechneten.
- 1930: Damit aber die Gefühle nicht rosten, bringt ihm der andere Weihnachtsmann eine prima Freundin.
- 1930: Meine Steueraufstellungen sind prima, verstehn Sie mich, primissima, die kann jeder sehen, jeder.
- 1929: Nicht genug damit, daß jeder Deutsche eine Original-Weltanschauung besitzt, deren wahre Qualität darin besteht, daß die andern sie eben nicht haben; nicht genug damit, daß er aus dem Kochen, dem Tanz, der Stenographie und dem weichen Kragen je eine prima Weltanschauung gemacht hat (welches Wort nicht leicht in fremde Sprachen zu übersetzen sein dürfte), packt er nun auch noch die seine Weltanschauung in die Schlußformel seiner Briefe.
Daraus schließe ich, dass dt. "prima" bereits 1920 in aller Munde war.
Dt. "prima" = "klasse", "trefflich", frz. "chic", "super", engl. "great", "super", geht über ital. "primo" = "erster" zurück auf lat. "primo" = "Erster", lat. "primus" = "Erster", "Vorderster", lat. "prior" = "Ersterer", "vorzüglicher". In diesem Sinne trat es (laut "Kluge") in Deutschland im 19. Jh. in Erscheinung. Ursprüngliche bezeichnete "prima" noch "erst(klassig)e (Ware)" und wurde sehr schnell zum allgemeinen "Qualitätsbegriff". In Fügungen wie "Primaballerina", "Primadonna", "primär" oder "Unterprima" und "Oberprima" für die "12. Klasse" und "13. Klasse", und in "Klassenprimus" ist der Aspekt der Rangfolge noch deutlich erkennbar.
(E?)(L?) http://ald.sbg.ac.at/ald/ald-i/index.php?id=m635&lang=de
Sprachatlas des Dolomitenladinischen und angrenzender Dialekte, 1. Teil ("Sprechender"): "primo / prima".
(Hinweis: Die verschiedenen Varianten kann man sich per anklicken der Orte vorlesen lassen.)
(E?)(L?) http://www.nerchaufarbe.de/70.0.html?&tx_simpleglossar_pi1[headerList]=A&tx_simpleglossar_pi1[showUid]=19
"alla prima", (ital.) "aufs Erste", Malweise nass in nass in einem Zug im Gegensatz zum lasierenden Farbauftrag
(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
"prima" ist auch in Esperanto aufgenommen worden, bedeutet da allerdings:
germanaj: ~o 1.: "Primzahl"; ~o 2.: "Primelement"; ~a 1.: "Prim-(element)"; ~a 2.: "Prim-(ideal)"; ~a 3.: "relativ prim".
(E3)(L1) http://gregor.retti.info/oewb/dat/P.list.html
- die "Prima"
- Wortart: Substantiv
- Wortbildung: Simplex
- Bedeutung: 1. Klasse des Gymnasiums
(E?)(L?) http://www.stofflexikon.com/prima/859/prima.html
Im Stofflexikon hat "Prima" noch eine ganz spezifische Bedeutung als Markenzeichen.
"Prima" - baumwollähnliche Modalfaser von ITT Rayonnier, Frankreich.
(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/DWB
In der Online-Version der Uni Trier von "Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. 16 Bde. [in 32 Teilbänden]. Leipzig: S. Hirzel 1854-1960" ist "prima" noch nicht zu finden. Die Suche nach "prim" liefert lediglich die Einträge: PRIM | PRIMANER, m. | PRIMÄR, adj. | PRIMAS, m. | PRIMAT | PRIMATEN | PRIME, f. | PRIME | PRIMEL, f. | PRIMGLOCKE, f. | PRIMIZ, f. | PRIMPSACK, m. | PRIMZEIT, f..
Q
Quintessenz (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E1)(L1) http://www.prismenfernglas.de/etymologie.html
(E?)(L2) http://www.quintessenz.at/
(E?)(L2) http://www.quintessenz.de/
Der Begriff "Quintessenz" (lat., "das fünfte Wesen") geht zurück auf den griechischen Philosophen Aristoteles. Er sah im Ether bzw. Äther den fünften und bedeutensten Elementarstoff neben Feuer, Wasser, Luft und Erde.
Mit "Quintessenz" bezeichnen wir heute das Wesentliche bzw. den Kern einer Sache.
(© blueprints Team)
Von lat. "quintus" = "der Fünfte" und "essentia" = "Stoff": nach Feuer, Wasser, Erde, Luft wurde den Grundelementen ein weiteres, geheimnisvolles Element (mit übernatürlichen Kräften hinzugefügt).
(A: roge)
Was will "quintessenz.at"
Der Vereinszweck der "quintessenz" ist die Erhaltung der Meinungsfreiheit und Bürgerrechte im Sinne der "Declaration des droits de l'homme et du citoyen" (26.06.1789) durch technische Massnahmen.
Der Vereinszweck ist die Wiederherstellung aller Bürgerrechte, die mit technischen Mitteln inzwischen aufgehoben wurden.
Die deutsche Site "" möchte auch aufklären, allerdings über zahnärztliche Themen.
Interessant finde ich den "Dental Spider" unter "Globaldent", eine Suchmaschine exklusiv für die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Hier finden Sie Ihre zahnmedizinischen Informationen punktgenau.
quntum
(E?)(L?) http://www.quntum.de/zahlen/
R
rechnr
Berechnungen und Umrechnungen
(E?)(L?) http://www.rechnr.de/
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S
Schock (als Masseinheit), Schockschwerenot (W3)
1 "Schock" = "60 Stück", meint Herr Duden. Dazu gehört das "Gros", das abgezählt "12 Dutzend" = "144 Stück" gibt, sich ungezählt nur noch im gehobenen Sprachgebrauch findet und dem Untergang geweiht (und nicht davor gefeit) ist.
(A: S.-H. Zimmermann)
Ein "Schock" geht zurück auf mhd. "schoc" = "Haufen" und entspricht 60 Stück. "Schock" wurde hauptsächlich beim Zählen von Eiern. verwendet.
Der Kluge vermutet eine Verwandtschaft von "Schock" mit "Hocke" = "Getreide- oder Heuhaufen". Damit wäre dann wiederum "Hügel" und russ. "kuca" = "Haufen", "Heuschober" verwandt.
Vermutlich geht "Schockschwerenot" auf dieses "Schock" zurück in der Bedeutung "ein großer Haufen Not" oder konkreter "Schulden in der Größenordnung von 60 Groschen bzw. (allgemein) vielen Groschen haben". Insbesondere war "Schwerenot" auch eine alte Bezeichnung für Epilepsie.
(E3)(L1) http://www.anumis.de/lexikon/s/ps087.html
Schockgroschen: ... Der Name wurde auf die ersten Prager und Meißner Groschen übertragen, von denen 60 Stück auf die Mark gingen. ...
(E?)(L?) http://www.numispedia.de/Schockgroschen
Schockgroschen
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/s.php
Schockschwerenot!: umgangssprachlich; Die "Schwerenot" ist eine alte Bezeichnung für Epilepsie (Fallsucht). Früher glaubte man, dass der Fallsüchtige besessen ist und man einem die Krankheit anhexen kann. Ein Schock war im Mittelalter eine Mengenangabe (60 Stück) und könnte als verstärkendes Präfix gedeutet werden.
(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=s&link=Schockgr.htm
Schockgroschen
(E6)(L1) http://masematte.susisoft.de/
- Schock Kirmes
- Schockfreier Schausteller
(E3)(L1) http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw/
- Altschock: Münzbezeichnung
- beschocken: besteuern, in Schockanschlag setzen
- Beschockung: Besteuerung
- Geschock: I bestimmte Menge, 60 Stück, Münzen ..., andere Dinge ..., II in der Gaunersprache: (Wochen-)Markt
- Geschockgänger: Gaunersprache: Marktdieb
- Geschocksore: Gaunersprache: gestohlene Ware
- Groschenschock
- Leonschock, n.: ein Schock (60) Leongroschen, vgl. Löwenschock
- Löwenschock, n.: Münzeinheit von 15 Stück Löwen (III)
- Mittelschock, m.: eine Münze
- Neuschock, n.: eine Münzeinheit: 60 Groschen
(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
- Kreuzschock: eine ehedem in Meissen übliche Art, das Geld zu zählen und zu berechnen; ein Schock Kreuzgroschen, d. i. 60 alter, mit einem Kreuze bezeichneter Groschen, welche gerade eine Mark machten.
- Mittelschock: s. unter Mittelmünze, oben, S. 102.
- Nagel: ... In Ansehung der Art und des Preises, wie sie verkauft werden, hat man "Schocknägel", Pfennignägel etc. ...
- Sächsisches Schock: s. Schock
- Schlesisches Schock: s. unter Schock
- Schock:
...
In engerer Bedeutung ist das Schock ein Menge einzelner Dinge von einer bestimmten Zahl, wo aber die Schocke nicht überall gleich sind. Man hat <147, 599> eigentlich im Zählen zweierlei Schock, das alte, welches 20 Stück, und das neue, welches 60 Stück enthält. In Schlesien besteht ein schwer Schock aus 60, ein leichtes Schock aber aus 40 Stücken. In vielen Gegenden beträgt ein Schock nur 20 Einheiten; hierunter sind aber immer alte Schock verstanden. Am üblichsten ist das oben angeführte neue Schock von 60 Stück, nach welchem gewöhnlich gezählt wird. Ein Schock Eyer, Käse, Nüsse, Gurken, Garben, Aepfel, Stabholz, Klammern, Krebse, Froschkeulen etc. Das Schock hat vier Mandeln, die Mandel zu 15 Stück; daher nach Schocken zählen, Schockweise. Man sagt auch ein Schock Leinwand, das ist, 60 Ellen; ja man nennt auch sehr oft diejenige Leinwand, die gewöhnlich bei Stücken von 60 Ellen verkauft wird, Schockleinwand; s. unten.
...
- Schockanschlag
- Schocke
- Schockel
- 1. Schocken
- 2. Schocken
- Schockfrei
- Schockgroschen
- Schockholz
- Schockleinwand
- Schwere Schock: in Schlesien, eine Rechnungsmünze von der, nach dem Preuß. Courantfuße, die Pistole zu 5 1/4 thlr. gehen auf die Köllnische Mark fein, Gold 1034 1/80, Silber 7. Ihr Werth ist in Pistolen zu 5 Rthlr. 1 Rthlr. 21 Gr. 8 4/7 Pf.
- Silberschock: s. Silbergroschen
- Steuerschock: in Sachsen, der Werth der Grundstücke nach den ehemaligen üblichen Schocken, nach welchen die Steuer entrichtet wird.
Siebensachen (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Die Zahl "Sieben" spielt in der volkstümlichen Anschauung von jeher eine wichtige Rolle, sowohl als heilige Zahl, wie in der Bibel und überhaupt im Orient, als auch als böse Zahl, die gefürchtet und als Unglückszahl möglichst gemieden wurde.
In unserer seit dem 17. Jahrhundert bezeugten Redensart steht das Zahlwort für eine geringe Menge, für wenig.
Wenn wir heute sagen "Seine Siebensachen packen", dann meinen wir, dass jemand seine wenigen Habseligkeiten zusammenpacken soll, um damit abzureisen, auszuziehen oder eilig zu verschwinden.
Oft wird die Redewendung auch in der Form einer Aufforderung gebraucht: "Pack deine Siebensachen!"
© blueprints Team
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/s.php
seine Siebensachen packen
(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/anlag/verz/22spra.htm
(E1)(L1) http://www.heinrich-tischner.de/22-sp/9sp-ecke/fragen/2005/7sachen.htm
Siebensachen "alles, was man hat"
Schoppen (W3)
Der "Schoppen" geht zurück auf "Schöpfen" und entspricht je nach Lage 0,25 oder 0,5 Liter.
T
Tagwerk (W3)
Ein "Tagwerk" war die Fläche, die ein Ochsengespann an einem Tag pflügen konnte, etwa 2 Morgen..
Triskaidekaphobie (W3)
Dt. "Triskaidekaphobie", die "Angst vor der Zahl 13" setzt sich zusammen aus griech. "treiskaideka" = "dreizehn" ("treis" = "drei", "kai" = "und", "deka" = "zehn"), lat. "phobia-", griech. "phóbos" = "Furcht". Die Angstform findet man seit dem Ende des 18. Jh., das Wort "Triskaidekaphobie" findet man seit Anfang des 19. Jh.
Das indoeuropäische Wort für "drei" findet man heute als dt. "drei", frz. "trois", russ. "tri", sanskr. "tri", griech. "tria", "triad", skand. "tre", span. "tres", rum. "trin".
Lat. "decem", griech. "deka", dt. "Zehn", engl. "ten" gehen auf die selbe Wurzel zurück germ. "*tehan", ide. "*dekem" (unter Wechsel von "m" zu "n"). Weiterhin findet man engl. "dime" = "Zehncentstück", engl. "dozen", dt. "Dutzend", engl. "decimate", dt. "dezimieren", dt. "Dezember", engl. "December" (ursprünglich der zehnte Monat).
(E1)(L1) http://www.rzuser.uni-heidelberg.de/~cg3/sprkr-wdj/sprachauskunft-wort.html#13
U
umrechnungstabelle
Umrechnungstabelle
(E?)(L?) http://www.umrechnungstabelle.de/
Das Projekt www.umrechnungstabelle.de ist ein Gemeinschaftsprojekt von Professionals aus verschiedenen Bereichen im IT- und IT-affinen Umfeld sowie unterschiedlicher Branchen und Berufe.
Ziel dieses Projekts ist es, die Welt einfacher zu gestalten und Wissen rund um das Thema Umrechnungen mit Anderen zu teilen. Dabei lebt das gesamte Projekt von der Gemeinschaft und dem Zusammenwirken vieler Beteiligter und deren Fähigkeiten.
Rubriken:
Währung
AUD / Australien BGN / Bulgarien CAD / Kanada CHF / Schweiz CNY / China CYP / Zypern CZK / Tschechische Republik DKK / Dänemark EEK / Estland EUR (Euro) GBP / Vereinigtes Königreich HKD / Hongkong HRK / Kroatien HUF / Ungarn IDR / Indonesien ISK / Island JPY / Japan KRW / Korea, Republik LTL / Litauen LVL / Lettland MTL / Malta MYR / Malaysia NOK / Norwegen NZD / Neuseeland PLN / Polen RON / Rumänien RUB / Russische Föderation SEK / Schweden SGD / Singapur SKK / Slowakei THB / Thailand TRY / Türkei USD / Vereinigte Staaten ZAR / Südafrika
Temperatur
Celsius (°C) Fahrenheit (°F) Kelvin (K)
Länge
Fuß / Foot (ft) Kilometer (km) Meile (mi) Meter (m) Millimeter (mm) Seemeile (sm) Yard (yd) Zentimeter (cm) Zoll / Inch (in)
Gewicht
Gramm (g) Gran (gr) Karat Kilogramm (kg) Metrische Tonnen (mt) Mikrogramm (µg) Miligramm (mg) Milligramm (mg) Newton (N) Pfund europ. (p) & (lbs) Pfund US Stones (st) Tonnen Imperiale (ti) Unzen (u)
Fläche
Einheitenprefix der Zeileinheit: Zieleinheit: acres (ac) Ar (a) Hektar (h) Morgen (m) Quadratfuß (qf) Quadratkilometer (km²) Quadratmeile (qm) Quadratmeter (m²) Quadratmillimeter (mm²) Quadratyard (qy) Quadratzentimeter (cm²) Quadratzoll (qz)
Volumen
Amerik. Gallone Amerik. Pinte (dry pt.) Amerik. Pinte (liquid pt.) Barrel (bbl) US Engl. Gallone Engl. Pinte (Imp.pt.) Hektoliter Kubikfuß Kubikmeter (m³) Kubikzentimeter (cm³) Kubikzoll Liter (l) Milliliter (ml) Registertonne Ster / Raummeter Zentiliter (cl)
Ernährung
Broteinheit (BE) Kohlenhydrate in Gramm (g)
Energie
British thermal unit (BTU) Joule (J) Kalorie (cal) Kilojoule (kJ) Kilokalorie (kcal) Kilowattstunde (kWh) Wattsekunde (Ws)
Geschwindigkeit
Fuß/Minute (ft/min) Kilometer/Stunde (km/h) Knoten (kts) Mach Meilen/Stunde (mph) Meter/Sekunde (m/s)
Kraft
Kilogramforce (kgf) Kilonewton (kN) Kilopond (kp) Newton (N) Pond (p) Pound force (lbf)
Druck
Atmosphäre (atü, atm) Bar (bar) cm Wassersäule (cmH20) Hectopascal (hPa) Millibar (mbar) mm Quecksilbersäule (mmHg) mm Wassersäule (mmH20) Pfund/ Quadratinch (psi, lb/sq in) Torr
Leistung
BTU/Stunde (BTU/h) Horsepower (HP) Kilowatt (kW) Megawatt (MW) Milliwatt (mW) Pferdestärke (PS) Watt (W)
KFZ-Leistung
Kilowatt (kW) Pferdestärke (PS)
Bit & Byte
Bit (b) Byte (B) Gigabyte (GB) Kilobyte (kB) Megabyte (MB)
Datenübertragung
Baud Bits/Sekunde (bps) Bytes/Sekunde (B/s) Kilobits/Sekunde (kbps) Kilobytes/Minute (kB/min) Kilobytes/Sekunde (kB/s) Megabits/Sekunde (Mbps) Megabytes/Minute (MB/min)
Unze (W3)
Die "Unze" geht zurück auf lat. "uncia" = "Zwölftel" wird zur Gewichtsangabe von Edelmetallen verwendet und entspricht etwa 28,35 Gramm. Die "Apotheker-Unze" entspricht etwa 31,1 Gramm.
V
W
X
Y
Z
Zahl
Das ahd. "zala" war das "eingeritzte Merkzeichen", mit dem man z.B. den Bestand einer Herde dokumentierte.
zahlen
geht wie "zählen" auf ahd. "zalon" = "zählen", "(be)rechnen" zurück.
Zentner (W3)
Im "Zentner" steckt frz. "cent" = "Hundert" und lat. "centum" = "hundert", lat. "centenarius" = "aus hundert bestehend". Ein "Zentner"entspricht seit 1840 "100 Pfund".
zig
Die Bezeichnung eines hohen bzw. unbestimmten Zahlwertes geht auf "zehn" zurück. Genaugenommen handelt es sich also um eine unbestimmte Zehnerzahl 20 bis 90.
Aber es könnte auch "5.555.550" sein.
Zoll (W3)
Ein "Zoll" war nicht eindeutig festgelegt. Es kann zwischen 1 und 4 Zentimetern sein. Es geht zurück auf mhd. "zol" = "abgschnittenes Stück Holz".
Zweifel, zweifeln (W2)
Wer die Wahl hat hat die Qual. Es reichen schon "zwei Fälle", um uns "zweifeln" zu lassen (ahd. "zwifal").
Zwiesel
ist wie "Zwietracht" oder "Zwilling" abgeleitet von "zwei".
Die Bedeutung "Gabelung" (hier insbesondere: "Gabelung eines Baumes" ("Doppelbaum")) ist auch z.B. in "Zweig" zu finden.
Bücher zur Kategorie:
Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Zahlen, Nombres, Numbers
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A
Ammann, Rene (Autor)
Ammanns wunderbare Welt in Zahlen
Alles, was Sie wirklich wissen müssen
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Broschiert: 127 Seiten
Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (Mai 2005)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Wussten Sie, wie viele Kniebeugen eine 59-jährige Ukrainerin aus Protest gegen den Abwurf von US-Bomben auf Afghanistan machte? Wie viele Liter Tränen ein Mensch im Lauf eines Lebens vergießen kann? Wie viel Prozent der Portugiesen einen Autoverkäufer für glaubwürdig halten? Die Zahl illegaler italienischer Zahnärzte im Verhältnis zu amtlich zugelassenen? Es sind kleine und große Geschichten, die sich hinter solchen Zahlen verbergen: rührende, skandalöse, gemeine, zärtliche, skurrile, verblüffende oder amüsante - eine Einladung zum Schmökern und Schmunzeln.
Über den Autor
René Ammann lebt (meist) glücklich und zufrieden in Zürich und schreibt Bücher für Kinder («Frau Holle verlor die Kontrolle») und Erwachsene («Ammanns wunderbare Welt in Zahlen»). Seit rund zwei Jahren sucht er für Infoscreen die «Zahl des Tages».
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/wissen/zahlenwelt/buch/
Ammanns wunderbare Welt in Zahlen
René Ammann begann seine journalistische Laufbahn als Volontär bei der Neuen Zürcher Zeitung, war Kulturchef der SonntagsZeitung und Redaktor des Magazin von Tages-Anzeiger und der Berner Zeitung. Er schrieb unter anderem Porträts über Persönlichkeiten wie Elke Heidenreich, Wolfgang Koeppen, John Waters, Matthew Barney, Angelo Gaja, Michael Broadbent, Andrea Simmen, Sophie Calle, interviewte Claude Chabrol, Pauline Collins, Daniel Day-Lewis, Sylvia Plachy, Edward Quinn, Annie Leibovitz, Oliver Sacks, Donna Leon, Quentin Crisp, Thomas Hürlimann, Robert Lembke, Heiner Müller, John Cage und schrieb beispielsweise für Playboy über Armdrücker und Gewichtheber (mit Fotos von Tilman Schuppius).
B
Barrow, John D.
Ein Himmel voller Zahlen
Auf den Spuren mathematischer Wahrheit
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Spektrum Akademischer Verlag
490 Seiten
In diesem Buch sind viele interessante Randbemerkungen zur Etymologie von Zahlen, mathematischen Begriffen und mathematischen Zeichen zu finden.
Bentley, Peter J. (Autor) / Heinisch, Carsten (Übersetzer)
Das Buch der Zahlen
Das Geheimnis der Zahlen und wie sie die Welt veränderten
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Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Primus Verlag; Auflage: 1 (September 2008)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Bevor es Zahlen gab, hatten es die Menschen schwer. Wie sollte man beim Handel mit Naturalien beispielsweise wissen, wie viele Äpfel man erhalten hatte? Oder wie konnte ein Häuptling ohne zu zählen feststellen, wie viele seiner Krieger im Kampf gefallen waren? Zahlen konstituieren unser Universum. Und doch sind sie keine Gegebenheit. Erst im Laufe der Jahrtausende wurden sie entwickelt. Welche Zahlen gibt es überhaupt? Wer hat sie wann entdeckt? Wie lässt sich mit Zahlen rechnen und inwiefern erschließen sie unsere Welt? Welche Mythen und welcher Aberglauben verbinden sich mit Zahlen? Warum wurde etwa in frühchristlichen Kulturen die Zahl "2" mit dem Teufel assoziiert? Und inwiefern verdanken wir die Geometrie den Überschwemmungen am Nil? Peter Bentley hat auf alle Fragen die passende Antwort parat. Stets gegenwartsbezogen und mit spannenden Beispielen gelingt es ihm, selbst Mathemuffel für die Welt der Zahlen zu begeistern.
Über den Autor
Peter J. Bentley unterrichtet Informatik am University College London.
(E?)(L?) http://www.primusverlag.de/
Blatner, David
π - Magie einer Zahl
Joy of PI - π
(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3499611767/etymologety01-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3499611767/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3499611767/etymologetymo-21
(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3499611767/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3499611767/etymologetymo-20
rororo Sachbuch
Ein Beispiel von der Rückseite des Buches:
Die erste Million Dezimalstellen von PI enthalten:
99.959 Nullen
99.758 Einsen
100.026 Zweien
100.229 Dreien
100.230 Vieren
100.359 Fünfen
99.548 Sechsen
99.800 Siebenen
99.985 Achten
100.106 Neunen
Das Buch, in dem die ersten Million Stellen - teilweise nur mit der Lupe zu lesen - abgedruckt sind, ist sehr empfehlenswert.
(E?)(L?) http://www.joyofpi.com/
Dieser Link zum Buch bietet noch Einiges zusätzlich. Z.B. die Linkliste zu PI-Seiten im Netz ist sehr umfangreich und interessant.
C
Conway, John H. und Guy, Richard K.
Zahlenzauber
Von natürlichen, imaginären und anderen Zahlen
(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3764352442/etymologety01-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3764352442/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3764352442/etymologetymo-21
(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3764352442/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3764352442/etymologetymo-20
Birkhäuser
343 Seiten
Kapitel 1, Zahlenromantik, enthält etymologisches zu Zahlen.
D
E
F
G
H
I
J
K
Kapler, Robert
Die Geschichte der Null
(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3492239188/etymologety01-20
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(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3492239188/etymologetymo-20
campus, 2000, 248 Seiten , 2. Auflage
DM 42,00 / SFR 38,70 / OES 307,00
ISBN: 3-593-36427-1
Krämer, Walter
Denkste!
Trugschlüsse aus der Welt der Zahlen und des Zufalls
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3492224431/etymologety01-20
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3492224431/etymologetymo-20
Taschenbuch: 188 Seiten
Verlag: Piper; Auflage: 7., Aufl. (April 2008)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Mit Zahlen umzugehen fällt vielen nicht leicht.Viele Phänomene, die mit Statistik und Wahrscheinlichkeit zu tun haben, widersprechen unserer Intuition. Dieses Buchführt Beispiele in Text und Bild vor: eine ideale Bettlektüre für Zahlenfreunde.
Über den Autor
Walter Krämer, 1948 geboren, ist Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der Universität Dortmund. Sein größter Bucherfolg ist das "Lexikon der populären Irrtümer" (mit Götz Trenkler).
L
M
N
O
P
Q
R
Ribenboim, Paulo
Meine Zahlen, meine Freunde
Glanzlichter der Zahlentheorie
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3540879552/etymologety01-20
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3540879552/etymologetymo-20
Taschenbuch: 391 Seiten
Verlag: Springer, Berlin; Auflage: 1 (März 2009)
Sprache: Deutsch
Kurzbeschreibung
Paulo Ribenboim behandelt Zahlen in dieser außergewöhnlichen Sammlung von Übersichtsartikeln wie seine persönlichen Freunde. In leichter und allgemein zugänglicher Sprache berichtet er über Primzahlen, Fibonacci-Zahlen (und das Nordpolarmeer!), die klassischen Arbeiten von Gauss über binäre quadratische Formen, Eulers berühmtes primzahlerzeugendes Polynom, irrationale und transzendente Zahlen.
S
Spencer, Adam
Das Buch der Zahlen
(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3423204893/etymologety01-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3423204893/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3423204893/etymologetymo-21
(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3423204893/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3423204893/etymologetymo-20
(E?)(L?) http://www.dtv.de/
dtv
192 Seiten
Das mathematische Superhirn Adam Süencer präsentiert in diesem Buch allerlei Verrücktes, Wissenswertes, Kniffliges, Skurriles und Unterhaltsames über die Zahlen von 1 bis 100. Auch ausgewiesene Mathemuffel werden dabei ihren Spaß haben.
T
Trapp, Wolfgang
Kleines Handbuch der Maße, Zahlen, Gewichte und der Zeitrechnung
(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3898361985/etymologety01-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898361985/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3898361985/etymologetymo-21
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(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3898361985/etymologetymo-20
KOMET
317 Seiten
Das kleine Buch enthält viele Hinweise auf die Herkunft von Maßangaben.
Trapp, Wolfgang / Wallerus, Heinz
Handbuch der Maße, Zahlen, Gewichte und der Zeitrechnung
(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3150105870/etymologety01-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3150105870/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3150105870/etymologetymo-21
(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3150105870/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3150105870/etymologetymo-20
344S.
(E?)(L?) http://www.reclam.de/
Eine Einführung in die Entwicklung des Messens und der Maßsysteme von der vorgeschichtlichen Zeit bis heute. Der Band erläutert das internationale Einheitensystem SI mit seinen sieben Basiseinheiten wie Länge, Masse, Stromstärke etc. und den daraus abgeleiteten Einheiten, notiert aber auch Einheiten außerhalb dieses Systems, vom Öchslegrad bis zur Windstärke. Er bietet chronologisch und geographisch geordnete Tabellen alter Einheiten von Länge, Fläche, Volumen und Gewicht, erläutert die Entwicklung der Zahlen und erklärt Symbole, von astrologisch-alchemistischen Zeichen bis zu Piktogrammen und Verkehrszeichen.
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