Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Zeit, Tiempo, Temps, Tempo, Time

A

Abend (W3)

Der "Abend", ahd. "aband", soll mit dem "After", ahd. "aftero" = "Hinterer", zusammen hängen und auf die Bedeutung "der hintere (Teil des Tages)" zurück gehen.

(E?)(L1) http://www.kalenderlexikon.de/inhalt.php?Buchstabe=Alle
(E2)(L1) http://www.sungaya.de/
Abend (allg.) Tageszeit

(E?)(L?) http://www.deutsches-rechtswoerterbuch.de/
abend

Abenddämmerung



abfragen - Lebenserwartungs-Rechner

(E6)(L2) http://www.abfragen.de/
Wie alt sind Sie? Jahre
Wie groß sind Sie? cm
Wieviel wiegen sind Sie? kg
Sind Sie
Welcher Tätigkeit gehen Sie nach?
Wie oft treiben Sie Sport?
Sind Sie Raucher und wenn ja, wieviel rauchen Sie am Tag
Wieviele Glas Wein (100 ml), Bier (250 ml) oder Schnaps (20 ml) trinken Sie normalerweise pro Tag?
Ihr Blutdruck ist
Gab es in ihrer Familie Erbkrankheiten?
Sind Sie ...
Beschreiben Sie ihr Essverhalten
Haben Sie in ihrem leben
Wo Wohnen Sie?
Ihr Familienstand ist?

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Alt, Alter (W

... "Alter" ist naturgemäß ein uraltes Wort, schon als ahd. "altar" bekannt, wie die Brüder Grimm freundlicherweise in ihrem Wörterbuch für die Nachwelt festhielten.
"Alt" hieß damals angeblich dasselbe wie "welt", so dass es sich bei dem Begriff "Weltalter" um eine überflüssige Häufung gleichbedeutender Wörter handele, tadelten die Grimms." ...
(Dies ist also auch ein Beispiel für "weisse Schimmel".)

Anachronismus (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Der aus dem Griechischen kommende "Anachronismus" bedeutet wörtlich "in eine andere Zeit verlegen". "Anachronismen" sind Sachen, Gegenstände, Ereignisse, Bräuche, Personen oder Denkmuster, die außerhalb ihrer natürlichen zeitlichen Ordnung stehen.

Bei William Shakespeare wird z.B. in "Antony and Cleopatra" das Billardspiel erwähnt, das es zur damaligen Zeit noch gar nicht gab. Heute werden "Anachronismen" häufig absichtlich eingesetzt, um komische oder satirische Effekte zu erzielen.

(© blueprints Team)

Anfang



Ära



Auszeit



B

Biedermeier (W2)

(E?)(L?) http://www.arsmundi.de/

Kunst und Kultur, die in der Zeit von 1815 - ca. 1860 zwischen Romantik und Realismus im deutschen Raum angesiedelt ist. Den Namen erhielt die Epoche durch die Zeitschrift "Fliegende Blätter". Dort erschienen von 1855 - 1857 regelmäßig Gedichte eines angeblichen schwäbischen Schullehrers Gottlieb "Biedermeier".

Die Malerei der Zeit wurde durch intime, behagliche Motive bestimmt. Meister des Biedermeier sind u.a. Carl Spitzweg, J. P. Hasenclever, G. F. Kersting. Als Illustrator tat sich Ludwig Richter hervor.

Nach der deutschen Jahrhundertausstellung 1906 in Berlin setzte sich der Begriff "Biedermeier" für Mode und Möbel von schlichten, schnörkellosen, aber handwerklich hochwertigen Möbeln durch.


(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_f_1.html

...
Die seit 1845 laufend veröffentlichten Abenteuer der beiden Typen "Biedermann" und "Bummelmaier" verliehen den Fliegenden Blättern die charakteristische Prägung, und aus der Verbindung der beiden Namen entstand der Ausdruck "Biedermeier".
...


Bronzezeit (W3)

(E?)(L1) http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=Suche&nur=1&query=Bronzezeit
Die "Bronzezeit" bezeichnet eine Epoche, in der vorwiegend "Bronze" zur Herstellung von Geräten und Waffen benutzt wurde.

Die ältesten Bronzegegenstände finden sich am Ende des 4. Jahrtausends v. Chr. in ägyptischen Gräbern der 1. Dynastie, in Mesopotamien im Bereich der Dynastien von Ur, Lagasch, Umma und Uruk zu Beginn des 3. Jahrtausends v. Chr. In Indien begann die Bronzezeit nach den Funden von Harappa und Mohenjo-Daro im Industal in der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr., in China im Gebiet des Huang He in der 1. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr.
In Europa umfasst die Bronzezeit hauptsächlich das 2. Jahrtausend v. Chr.: im ägäischen Raum die kretisch-mykenische Kultur, in Italien die Terramare-Kultur, auf Sardinien die Zeit der Nuraghen, in Spanien die El-Argar-Kultur, in Südost- und Osteuropa die Andronowo- und die Holzkammergrabkultur.


Der erste Link führt zu einer umfassenden Linksammlung zur Bronzezeit.
Die "Wissen-Seite" gibt weitere Auskünfte über den geschichtlichen Hintergrund.


Brotzeit



C

Chronogramm
regIna

von griech. "chronos" = "Zeit" und griech. "gramma" = "Buchstabe", "Geschriebenes".

In lateinischen Inschriften von Kirchen wird oftmals das Baujahr "verschlüsselt". So lautet die Inschrift über dem Rosenkranzportal der St.-Pauls-Kirche in Aachen: "sanCta MarIa regIna rosarII DepreCare pro nobIs" (= "Heilige Marie, Königin des Rosenkranzes, bitte für uns"). Voraus sich M+D+C+C+I+I+I+I+I = 1000+500+100+100+1+1+1+1+1 = 1705 ergibt.

D

E

Ehe, ewig (W3)

(E?)(L?) http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/559/135298/

...
Das Wort geht auf den Stamm "aiwae" (im Althochdeutschen war es "ewa" oder "ewi") zurück, der zunächst jede Art von bindender Sitte oder verbindlichem Recht beschrieb. Erst allmählich kristallisierte sich die Spezialisierung auf den Bund von Mann und Frau heraus.

Auf einem Seitenzweig des Wörterbaumes spross bald ein weiterer Ableger hervor: das Adjektiv "ewig". Mit der Ewigkeit verglichen ist freilich sogar eine Ehe "bis dass der Tod euch scheidet" nicht mehr als ein kurzlebiges Unterfangen auf Probe.
...


Eltern (W3)

(E?)(L1) http://www.elternforen.com/
(E?)(L1) http://www.elternforen.de/
Die Herkunft der Bezeichnung für Vater und Mutter ist schnell geklärt: Das seit dem 8. Jahrhundert benutzte Wort ist ein substantivierter Komparativ von alt.
Nach der Rechtschreibreform müssten die "Eltern" eigentlich "Ältern" heissen.

Ende



Enkel (W3)

kommt von "Ahne".

Entwicklung



Erdzeitalter



Erfahrung



Epoche

"Epoche geht zurück auf griech. "epéchein" = "Anhalten" - bezeichnet also eher einen Zeitpunkt; (z.B. in der Astronomie: "der Zeitpunkt, auf den sich astronomische Beobachtungen oder Größen beziehen"); die Bedeutung einer Zeitspanne kam erst später hinzu (etwa in der Bedeutung "Zeit einer gleichbleibenden, anhaltenden Zustandes")

(E?)(L?) http://www.mjonet.de/referat3.htm


Evolution



ewig

ist bereits im ahd. "ewig" eindeutig erkennbar und im mhd. "ewic" ebenso. Es gab im Ahd. und Mhd. ein Substantiv "ewa" bzw. "ewe" dazu, was beides soviel wie "Ewigkeit" bedeutet. Der Stamm dazu liegt im ide. "*aju" = "Lebensdauer" und ist verwandt auch zu finden im Griechischen "aion" = "Lebenszeit" und im Lateinischen "aevum" = "Lebensdauer".
(A: gaed)

Ewig und drei Tage

Nach einer Ewigkeit kommt es ja wohl nicht mehr auf drei Tage an. - Im Mittelalter setzte man in der Rechtssprechung einen Zeitraum fest und gab als Zugabe drei Tage. Danach war eine Frist entgültig abgelaufen. Je nach Sichtweise konnte der festgesetzte Zeitraum eine Ewigkeit bedeuten und dann mussten noch einmal drei Tage verstreichen, in denen sich z.B. durch einen Einspruch durchaus noch mal eine gravierende Änderung der Situation ergeben konnte. Also konnten die drei Tage die "Ewigkeit" nochmal entscheidend verlängern.

F

Freizeit



G

Generation, generieren (W3)

(E?)(L?) http://www.lernzeit.de/index.phtml?site=sendung&hmp=2&active=monat&detail=213236

Montag, 24. November 2003: Innerhalb der WDR 5 - Generationenwoche beschäftigt sich das "ZeitZeichen" mit der Entstehung und Verbreitung des Wortes "Generation".
Das lateinische Wort "generatio" = "Zeugungsfähigkeit", stand vor 500 Jahren Pate für den deutschen Begriff "Generation". Heute ist mit einer Generation einfach die Gesamtheit aller ungefähr zur gleichen Zeit geborenen Menschen gemeint; die ursprüngliche Bedeutung tritt völlig zurück und Anfang des 21. Jahrhunderts stellen wir im wohlhabenden Westen fest: Die Generation derjenigen, die eigentlich eine neue Generation erschaffen sollten, zeugt kaum noch Kinder.
...


Das Verb "generieren" bezeichnet nicht nur die "Fähigkeit zur Zeugung" sondern "(er)zeugen".

glasen (W3)

"Glas" kannten die Germanen nicht. Als es die Römer einführten übertrugen sie (die Germanen) die damalige Bezeichnung für den Bernstein auch auf diesen unbekannten Stoff ("glesum"). Später übertrug sich der Stoffname dann auch auf das aus Glas hergestellte "Trink-Glas". Oder auch auf das "Stunden-Glas" mit dem man die Stunden mass, woraus dann wieder "glasen" hervorging, das halbstündige Läuten der Schiffsglocke wenn das (Halb-)Stundenglas wieder umgedreht wurde.

(E?)(L?) http://www.dieglasstrasse.de/

Die Glasstraße - die bedeutendste Glasregion in Deutschland

Wer Sinn für das Schöne, für Harmonie und Sinnlichkeit hat, wird im Bayerischen und Oberpfälzer Wald fündig.

Die Glasstraße in Ostbayern ist mit etwa 250 Kilometern eine der schönsten Ferienstraßen Deutschlands.

Sie führt von Neustadt an der Waldnaab quer durch den Oberpfälzer Wald und den Bayerischen Wald bis nach Passau.
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=glasen
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "glasen" taucht in der Literatur um das Jahr 1770 auf.

Erstellt: 2014-12

H

Halbzeit



Hochzeit



I

J

Jubiläum - Codenamen

Und hier die "Codenamen" der verschiedenen Ehejubiläen:

Jugend



K

Kindheit



Klassik



Kuckucksuhr (W3)

Die dt. "Kuckucksuhr" findet man in Frankreich ab etwa 1832 auch als frz. "coucou", das wörtlich nur dt. "Kuckuck" heißt, aber im entsprechenden Kontext eben auch als "Kuckucksuhr" verstanden wird.

Ihren Namen verdankt die "Kuckucksuhr" natürlich dem stündlich oder - je nach Ausführung - auch viertelstündlich quäkenden Kuckuck, der aus hinter einem Holztürchen hervorkommt.

Das "neue" Design des Kuckuckshäuschens entstand im Jahr 1850 als "Bahnhäusleuhr" und katapultierte die bis dahin schon existierenden Schwarzwalduhren ins Zeitalter der neuen Technik. Der Entwurf wurde von Friedrich Eisenlohr eingereicht, dem Architekt der badischen Staatseisenbahnen.

(E?)(L?) http://www.arte.tv/de/europa/karambolage/archiv/103402,year=2011.html
(E?)(L?) http://www.arte.tv/de/Alle-Sendungen/103402,year=2009.html
(E?)(L?) http://www.arte.tv/de/der-Gegenstand--die-Kuckucksuhr/2546928.html

Karambolage 175 - Sonntag, 05.4.2009 - der Gegenstand: die Kuckucksuhr
...
Die Kuckucksuhr stammt aus der Schweiz. Das weiss jeder Franzose. Naja, das glaubt er auf jeden Fall zu wissen. Denn die Kuckucksuhr stammt in Wirklichkeit aus dem Schwarzwald. Das weiss jeder Deutsche. Die Franzosen gehen in ihrer Vermessenheit sogar so weit, die deutsche Kuckucksuhr, dieses Gesamtkunstwerk, das Funktionalität, Fantasie und Schönheit verbindet, "coucou suisse" zu nennen. Zu diesem Missverständnis hat unter anderem vermutlich der folgende respektlose Spruch aus Carol Reeds Filmklassiker Der dritte Mann beigetragen: "In der Schweiz herrschte brüderliche Liebe. 500 Jahre Demokratie und Frieden. Und was haben wir davon? Die Kuckucksuhr!".
...


(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_k_1.html


(E?)(L?) http://www.comedix.de/lexikon/db/kuckuck.php

...
Der Seewirt, als Gastgeber der Taverne "Herberge au Lac", erklärt den Gästen Asterix und Obelix in "Asterix bei den Schweizern" die Tücken der Sanduhr, nämlich dass das helvetische Fabrikat sehr genau gehe, dies jedoch nur funktioniere, wenn sie wie die anderen Herbergsgäste die Sanduhr umdrehen, wenn er "Kuckuck" riefe.
...


(E?)(L?) http://suite101.de/search.cfm?q=Kuckuck

Die Kuckucksuhr – ein zeitloser Zeitmesser Artikel - In unserer hektischen und schnelllebigen Zeit kann man auch mit einer Uhr Ruhe und Beschaulichkeit verbreiten - mit der Kuckucksuhr. - 19.02.2010 - Norman Oelker


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Kuckucksuhr
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Kuckucksuhr" taucht in der Literatur um das Jahr 1840 auf.

Erstellt: 2012-08

L

M

Minute (W3)

Das lat. "sequi" = "folgen" findet man sowohl im engl. "second" = "zweit" als auch in engl. "second", dt. "Sekunde", frz. "seconde". Der Hintergrund ist die Hierarchie der Zeiteinteilung. Beginnend bei der Stunde ist die Minute die erste Unterteilung und "Sekunde" die zweite Unterteilung.

Die "Sekunde" entwickelte sich als Verkürzung aus dem lat. "pars minuta secunda" = "zweiter verminderter Teil", wörtlich "Teil Verminderung Zweite", also "Teil der zweiten Reduzierungsstufe" ("lat. "minuere" = "vermindern").

Damit ist natürlich auch die Herkunft von dt. "Minute", frz. "Minute" (13. Jh.), engl. "Minute" (14. Jh.) erklärt - als Verkürzung von lat. "pars minuta prima" = "Teil der ersten Reduzierungsstufe" der Stunde (lat. "minuta", lat. "minutus" = dt. "klein", lat. "minuere" = dt. "vermindern", "verringern", "herabsetzen", lat. "minus" = dt. "klein").

(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Minute
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Minute" taucht in der Literatur um das Jahr 1650 / 1730 auf.

Erstellt: 2012-01

Mittag



Moderne (W3)

(E?)(L?) http://www.iaslonline.lmu.de/index.php?vorgang_id=2052

...
Sofern die Etymologie des "Moderne"-Begriffs (von lat. "modo" = "eben", "gerade", "gleich", "jetzt", "nur") den Bezug auf die eigene aktuelle Gegenwart nahelegt, hat jede Verwendung von "Moderne" zur Bezeichnung einer abgeschlossenen historischen Epoche (ein Sprachgebrauch, wie er sich etwa in Prägungen wie "Berliner Moderne" oder "Wiener Moderne" oder in einer undialektischen Opposition von "Moderne" und "Postmoderne" zeigt) zweifellos etwas Mißliches. Benutzt man dagegen den Begriff zur Selbstbeschreibung der eigenen Gegenwart, entsteht das Problem, wo und wann man diese Gegenwart einsetzen lassen will. Beginnt auch unsere Moderne "um 1900"? Geht man besser zurück bis zur Romantik? Ist "Moderne" womöglich deckungsgleich mit "Neuzeit"? Oder muß man den Anfang der Moderne gar noch weiter zurückverlegen?
...


Moment



Morgen



Morgendämmerung



Morgenluft - Ich wittre Morgenluft (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
"Ich wittre Morgenluft" ist eine durch die Schlegel-Tiecksche Übersetzung aus Shakespeares "Hamlet" (I,5) geläufig gewordene Redensart.

Sie geht zurück auf den Ausspruch des Geistes von Hamlets Vater "But soft! Me thinks I scent the morning air" (Doch still, mich dünkt, ich wittre Morgenluft). Bei Shakespeare ist der Ausdruck wörtlich gemeint, da der Geist bei Anbruch des Tages verschwinden muss.

Wir verwenden heute den Ausspruch "ich wittre Morgenluft" in übertragener Bedeutung und meinen, dass wir "die eigene Chance wittern" bzw. "für ein Vorhaben einen günstigen Verlauf voraussehen".

(© blueprints Team)

Morgenstund hat Gold im Mund (W3)

Wer früh aufsteht kann lange arbeiten, was sich (hoffentlich) in barer Münze auszahlt. Dahinter steht möglicherweise schon eine Weisheit der alten Römer, die es etwas blumiger ausdrückten und die goldbehaarte Göttin ins Spiel brachten "aurora habet aurum in ore" ("Aurora" = "Morgenröte").
Morgens soll man nicht nur gut arbeiten sondern auch gut studieren können, was die Römer wiederum in die Worte "aurora musis amica" = "die Morgenstunde ist die Freundin der Musen" = "morgens studiert man gut" fassten.

Es gibt aber auch Verballhornungen dieser Lebensweisheit, wie etwa "Morgenstund ist aller Laster Anfang" oder "Morgenstund hat Blei im Hintern".

(E6)(L1) http://www.fotocommunity.de/pc/pc/extra/search
Die Suche nach "Morgenstund hat Gold im Mund" liefert viele schöne Fotografien.

(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/kt/30000wordforms.dat
"Morgenstunden" gehört zu den 30.000 häufigsten Wörtern.

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00812/002/index.php
Die Leute von "Galileo" lassen Aurora, der römischen Göttin der Morgenröte Goldstücke aus dem Mund fallen.

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
Hier findet man die Ansicht, dass sich "Mund" in "Morgenstund hat Gold im Mund" auf altdt. "munt" = "Hand" (vgl. auch "manuell", frz. "main" = "Hand") bezieht. Damit könnte "Morgenstund hat Gold im Mund" auch gelesen werden als "wer morgens früh schon zupackt hat mehr vom Leben". Beide Interpretationen führen aber zum selben Ergebnis.

N

Nacht



O

P

postum, posthum, Humus, Homo (W2)

(E?)(L?) http://www.owad.info/wav/posthumous.wav
"Postum" ist alles, was nach dem Tod erfolgt. Jemand, der nach seinem Tod eine Auszeichnung erhält, wird "postum" geehrt. Dies geht zunächst zurück auf lat. "postumus" = "nachgeboren" (so kann jemand also auch "postum" ein Kind bekommen). Im englischen heisst es "posthumous" = "happening after someone's death" = "nach dem Tode". Und darüber kommt man auch der Herkunft etwas näher. In der Bibel kann man schon lesen, dass der Mensch aus einem Klumpen Lehm entstand. Und so ist es nicht verwunderlich, dass lat. "homo" = "Mann", "Mensch" auf die gleichen Wurzeln zurückgeht wie "Humus" = "Erde", "Boden".
Unlogisch ist allerdings, dass der Mensch nach seinem Ableben, also im "postumen", im "nacherdigen" Zustand, gerade wieder zur Erde zurückkehrt und wieder ein Teil davon wird. Eigentlich müsste es also gerade dann "im (h)umen Zustand" heissen. Übrigens heisst das lat. "humre" = "to bury" = "beerdigen", d.h. mit "postum" ist vielleicht die "Zeit nach der Beerdigung" gemeint.

prismenfernglas - Zeitbezeichnungen

(E1)(L1) http://www.prismenfernglas.de/etymologie.html


ptb - Uhrzeit der PTB-Atomuhren

(E?)(L?) http://www.ptb.de/de/zeit/uhrzeit.html

Die PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) liefert für ganz Deutschland die Zeit. Ihre Atomuhren steuern sämtliche Funkwecker, Bahnhofsuhren, viele Abläufe in der Industrie - und diese Internet-Uhr.

Hier sehen Sie die Zeit der PTB-Atomuhren. Die Anzeige ist im Rahmen einer Sekunde genau. Genauer geht's bei dieser Art der Zeitaussendung übers Internet nicht.

Für eine korrekte Darstellung der Uhrzeit muss TCP für Port 5076 freigegeben werden.

Weitere Webseiten der PTB zum Thema Zeit:


Q

R

Revolution



Romantik



S

Sattelzeit (W3)

(E6)(L1) http://www.phil-hum-ren.uni-muenchen.de/GermLat/Acta/Boehm.htm
(E6)(L1) http://www.dada.at/wohngemeinschaft/stories/storyReader$444
(E6)(L1) http://www.inst-euro-history.uni-mainz.de/08-Berichte/083-FbEliten/083-02-Gesamtprojekt.htm

...
In der noch alteuropäisch geprägten "Sattelzeit" für das 19. Jahrhundert wirkte "Wilhelm von Humboldt" (+1835) einerseits als Pionier neuhumanistischer Hermeneutik und eines daraus entfaltenen Verständnisses von Bildung als individueller Selbstbildung , andererseits als Wissenschaftstheoretiker zur Förderung eines neuzeitlichen Forschungbegriffs, nicht zuletzt aber als Kultur-Philosoph und Sprachhistoriker.
...
"Sattelzeit" (1750-1850)
Ein wichtiger Ankerpunkt der Theorie und wohl entscheidende Grundlage des praktischen Lexikon-Unternehmens beruht nun auf der Fragestellung, "die Auflösung der alten und die Entstehung der modernen Welt in der Geschichte ihrer begrifflichen Erfassung zu untersuchen. [...] Der heuristische Vorgriff der Lexikonarbeit besteht in der Vermutung, dass sich seit der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts ein tiefgreifender Bedeutungswandel klassischer topoi vollzogen, dass alte Worte neue Sinngehalte gewonnen haben, die mit Annäherung an unsere Gegenwart keiner Übersetzung mehr bedürftig sind. Der heuristische Vorgriff führt sozusagen eine "Sattelzeit" ein, in der sich die Herkunft zu unserer Präsenz wandelt."
...


Schonzeit



Sekunde (W3)

Die "Sekunde" ist neben der "Stunde" und der "Minute" die dritte Stufe der menschlichen Tages-Zeiteinteilung. Nachdem man die Stunde einmal durch 60 teilte erhielt man die Minute. Eine zweite Teilung durch 60 ergab die "Sekunde" und daher erhielt sie die lat. Bezeichnung "pars minuta secunda" = "zweiter verminderter Teil" (vgl. engl. "second" = "Sekunde" und "zweit-").

Das lat. "secundus" = "folgend", "an zweiter Stelle", "der Reihe nach folgend" (vgl. "sekundaer" = "nachfolgend", "zweiter", "Sekundaerliteratur") basiert weiter auf lat. "sequi" = "folgen". Die "Sekunde" ist also die nach der Minute folgende Zeiteinteilung, die "nachfolgende Ordnungseinheit", "Teil zweiter Ordnung".

Ursprünglich diente die Skeunde dazu, einen Teil des Kreises bzw. Wnkels zu bezeichnen und zwar als zweite Ordnung nach der "Minute".

Ptolemäus benutzte die babylonische Bezeichnung, um die "Himmelskugel" (= "sphaira") auf der 60er-Basis in "Minuten" und in zweiter Ordnung in "Sekunden" aufzuteilen, zu messen.

Diese Einteilung übernahm man auch um die Zeitanzeige einzuteilen. Im 15.Jh. war man dann soweit, die Stunde nicht nur in Minuten sondern noch feiner zu messen - in Sekunden. Dabei hielt man das Sexagesimalsystem bei.

Während also die "Minute" einfach die "Verminderte (Zeiteinheit)" ist, ist die "Sekunde" die "zweifach verminderte (Zeiteinheit)". Wenn Sprache logisch wäre, müsste die "Minute" (von "pars minuta prima") eigentlich "Prime" heissen (als Abkürzung für "die erste Verminderung").

Stunde

Das altgermanische Wort geht wahrscheinlich auf die Abwandlung des germanischen Wortes für "stehen" zurück. Die mhd. "stunde" oder "stunt" bedeutet eigentlich "Zeitabschnitt", "Zeitpunkt", "Frist". Es dürfte also übertragen der "Zeitabschnitt des Stehens", also eine Rast oder Pause sein. Die Stunde als 60-Minuten-Einheit gibt es erst seit etwa dem 15. Jh.
(A: gaed)

Diese Bedeutung kommt meines Erachtens in "etwas stunden" = "eine Frist setzen", "eine Reaktion eine Zeit lang aussetzen" noch ganz gut zum Ausdruck.

SZ (W3)

"SZ" steht für "Süddeutsche Zeitung".

(E?)(L?) http://www.sueddeutsche.de/


T

Tageszeit



Tod, Tier, Dunst (W1)

(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3411040734/etymologety0f-21
Mit dem Tod endet auch die Zeit - zumindest für die Betroffenen.
Es ist zu vermuten, dass dieses Wort (bzw. seine früheren Formen) schon lange existiert. Der "Kluge" verweist auch auf viele (mögliche) Zusammenhänge im Altnordischen, Germanischen, Griechischen; z.B. air. "duine" = "Mensch" im Sinne von "Sterblicher". Vermutet wird, dass es auf ein ide. "*deu" = "atmen", "leben" zurückgeht, worauf auch "Tier" zurückgeführt wird. Der Zusammenhang zu "sterben" ist noch unklar. Durch Vergleich mit litauischen ("dvesti" = "verenden", "dvesuoti" = "atmen, keuchen") und altkirchenslavischen ("daviti" = "würgen") Begriffen wird ein Zusammenhang zu der Redewendung "das Leben aushauchen" gesehen. Entsprechend wird (wie auch für engl. "die" = "sterben") ein Zusammenhang zu "Dunst" (ide. "*dheu-") gesehen, wie das "Duden Herkunftswörterbuch" weiter ausführt.
Der Zusammenhang könnte in uralten Vorstellungen bestehen, dass mit dem letzten "Atemzug" (der auch ein letztes Röcheln sein kann) eine Art Seele (also ein dunstartiges Etwas) den Körper verlässt.

Interessant ist die wirklich lange Liste an zusammenhängenden Begriffen, die im "Duden" unter dem Stichwort "Dunst" angegeben werden: engl. "dust" (= "Staub"), "dösen", "Dusel" und "Tor" wegen des "vernebelten Sinnes", das atmende "Tier", ahd. "toum" = "Dampf, Rauch", ahd. "tumon" = "sich im Kreise drehen", "Daune" (= "Aufgewirbeltes"), "Düne" (= "Aufgeschüttetes), der "Tau" (= "Luft-Niederschlag"), "Duft", toll, Tod, tot, "Taub", "toben", "dumm", die "Taube" (nach dem "rauchfarbenen" Gefieder), "verdutzt", "verwirrt" (= "vernebelt"), "Dotter" (= das "Zitternde").

Im Grimm'schen Wörterbuch findet man 7 Seiten zum Stichwort "Tod".

U

Uhr



uhrzeit
Uhren-Lexikon

(E?)(L?) http://www.uhrzeit.org/Uhren-lexikon.html

Analoganzeige | Anker | Atomuhr | Automatikuhr | Autoquarz-Antrieb | Baguettewerk | Binäre Uhr | Cabochan | Chronograph | Dichtungsring | Digitalanzeige | Eco-Drive | Ewiger Kalender | Funkuhr | Ganggenauigkeit | Gangreserve | Gehäuse | Handaufzug | Hemmung | Indikation | Jahresuhr | Kaliber | Kleine Sekunde | Lagen | Lager | LED Display | Lünette | Mechanikuhr | Mineraluhrenglas | Minutenkranz/Minuterie | Nullzähl-Alarm | Offiziersuhren | p.m. | | Pulsometer | Quarzuhr | Regulator | Römische Ziffern | Saphirglas | Schlagwerk | Selbstaufzug | Swiss Made | Tachymeter | Taucheruhr | Telemeterskala | Tonneau | Uhrenglas | Unruh | Verschraubte Krone | Wasserdichtigkeit | Zeigerwerk | Zeitzonen


V

vossyline
Zeitmacher

(E?)(L?) http://www.vossyline.de/htms/texte/kultur/zeit.htm
"Mensch und Federvieh in grauer Vorzeit lenkten ihr Tagwerk nach dem Stand der Sonne. Huhn und Hahn gehorchen diesem Gesetz noch heut'; der Mensch hingegen schuf sich sein eigenes. Denn die Astronomen unter ihnen starrten nachts ans Firmament, rechneten mit komplizierten Formeln und zeichneten ovale Bahnen auf Papier. Sie bestimmten die Zeit. ... "

W

Was ist Zeit?

(E?)(L?) http://www.wasistzeit.de/


X

Y

Z

Zeit, dai, Demokratie, Zeile, Zelle, Ziel (W1)

Es geht alles vorbei - das ist nur eine Frage der Zeit.

Die ahd. "zit" bezeichnete ursprünglich etwas "Abgeteiltes" und geht auf eine Wurzel ide. "*dai" = "teilen", "zereissen", "zerschneiden" zurück. (Der Begriff "Zeitabschnitt" ist demnach ein "weisser Schimmel".) In das selbe Umfeld gehören auch "Tide" = "Gezeiten", engl. "time" = "Zeit". Auch in anderen germ. Sprachen sind Abkömmlinge davon zu finden.

Interessant ist aber, in welchen Begriffen dieses "*dai" noch zu finden ist.
So enthält auch unsere "Demokratie" die "Trennung". Das griech. "demos" bedeutet etwa "Volksabteilung". Die "Zeile" ist eine "abgeteilte" Reihe. Das "Ziel" ist nichts anderes als der Endpunkt eines "Abschnitts". Das engl. "till" = "bis (dahin)" setzt ebenfalls einen "zeitlichen" "Trennpunkt". Und ist nicht auch die "Zelle" (mit seinen vielen verschiedenen Bedeutungen) immer etwas (klar) "Abgegrenztes" (in der Bilogogie, die Klosterzelle, Telefonzelle, ganz besonders die Gefängniszelle und auch der "Keller").

(E?)(L?) http://www.inst.at/ausstellung/enzy/time/time.htm

Begriff: Zeit


(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Zeit


Zeit - alles hat seine Zeit (W3)

(E?)(L1) http://www.biblemap.org/
(E?)(L?) http://www.bibel-online.net/buch/21.prediger/3.html#3,1#3,1
Diese Formel wird gerne verwendet, um auszudrücken, dass man nicht zu jeder Zeit zu allen Schandtaten bereit sein muss. Man kann nicht immer lustig sein sollte aber auch nicht immer traurig sein. Auch auf Beerdigungen wird es gerne zitiert, wobei es durchaus eine lange Aufzählung mit vielen Beispielen werden kann. Diese bezieht sich dann auf dir "Prediger 3,1-8".

Zeitalter



zeitig



Zeitlimit



zeitlos



Zeitmanagement



Zeitparadox

nennt man das Phänomen, dass bewegte Zeiten schnell vergehen, im Rückblick aber als lang erscheinen.
"Langweilige" Zeiten scheinen im Rückblick auf Grund ihrer Ereignislosigkeit schnell vergangen zu sein.

Zeitplan



Zeitraum



Zeitverschiebung gegenüber MEZ von DE
Zeitverschiebung gegenüber MEZ von Deutschland
+00,00 Stunden

Zeitverschiebung gegenüber MEZ von DE - Deutschland ist "+00,00 Stunden".

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Zeitverschiebungen_gegenüber_MEZ


Erstellt: 2012-07

Zeitvorgabe



Zyklus



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DE Deutschland, Alemania, Allemagne, Germania, Germany
Zeit, Tiempo, Temps, Tempo, Time

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Holford-Strevens, Leofranc
Rochow, Christian (Übers.)
Kleine Geschichte der Zeitrechnung und des Kalenders

(E?)(L?) http://www.reclam.de/

Warum hat die Woche sieben Tage? Warum wandert das Osterfest und wie kann man vorausberechnen, auf welches Datum es nächstes Jahr fällt? Warum gibt es Sonnen- und Mondkalender, und wie weit weichen sie voneinander ab? Durch die Geschichte gibt es die verschiedensten Kalendersysteme, und weltweit gesehen leben andere Kulturen als die abendländisch-christliche auch nach ganz anderer Zeitrechnung als wir. Wie es dazu kam, erzählt dieses Buch mit faszinierenden Beispielen aus allen Weltkulturen.

Deutsche Erstausgabe
192 S. 26 Abb.
ISBN: 978-3-15-018483-7

Inhaltsverzeichnis


Erstellt: 2014-11

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J

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L

Lenz, Hans (Autor)
Universalgeschichte der Zeit

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3865390501/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3865390501/etymologety0f-21
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Gebundene Ausgabe: 575 Seiten
Verlag: Marixverlag (August 2005)
Sprache: Deutsch


Das Werk verbindet einen umfassenden Überblick über die vielfältigen natur- wie geisteswissenschaftlichen Aspekte moderner Zeitforschung mit einer tiefgründigen Darstellung von Zeitbegriffen und Zeitrechnungssystemen zahlreicher Völker aus allen Epochen der Menschheitsgeschichte. Diese breit gefächerte Darstellung ermöglicht den Blick für das Ganze und seine Entwicklung. Eingebettet in die Zeitskalen der Natur ist die Zeit des Menschen, sein individuelles Zeitempfinden und seine gesellschaftlich determinierten Zeitbegriffe. Diese finden ihren Niederschlag in der Sprache, im Messen von Zeit und in den Zeitrechnungssystemen. Eingehend werden die Prozesse behandelt, die auf unterschiedlichen Kulturstufen zur Herausbildung differenzierter Zeitbegriffe und im Ergebnis dessen zu einer Vielfalt von Kalendern führten. Eine bedeutende Rolle dabei spielen magisch-rituell bzw. religiös motivierte Feste. Besondere Aufmerksamkeit gilt - soweit es Zeitbegriffe und Zeitrechnung betrifft - dem Vergleich zwischen unterschiedlichen Kulturkreisen. Ihre Querverbindungen und Wechselwirkungen werden herausgestellt. Doch auch den physikalischen Zeitbegriffen sowie dem Zusammenhang von Zeitmessung und Astronomie spürt der Autor nach. Ausführlich werden die den gewöhnlichen Kalenderbegriff erweiternden Zeitskalen der Erdgeschichte und der Biologie beschrieben. Ein Kapitel über das Messen kurzer Zeitabschnitte behandelt außer den Uhren zahlreiche spezielle Verfahren und technische Anwendungen.


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