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Kunst und Kultur, die in der Zeit von 1815 - ca. 1860 zwischen Romantik und Realismus im deutschen Raum angesiedelt ist. Den Namen erhielt die Epoche durch die Zeitschrift "Fliegende Blätter". Dort erschienen von 1855 - 1857 regelmäßig Gedichte eines angeblichen schwäbischen Schullehrers Gottlieb "Biedermeier".
Die Malerei der Zeit wurde durch intime, behagliche Motive bestimmt. Meister des Biedermeier sind u.a. Carl Spitzweg, J. P. Hasenclever, G. F. Kersting. Als Illustrator tat sich Ludwig Richter hervor.
Nach der deutschen Jahrhundertausstellung 1906 in Berlin setzte sich der Begriff "Biedermeier" für Mode und Möbel von schlichten, schnörkellosen, aber handwerklich hochwertigen Möbeln durch.
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Die seit 1845 laufend veröffentlichten Abenteuer der beiden Typen "Biedermann" und "Bummelmaier" verliehen den Fliegenden Blättern die charakteristische Prägung, und aus der Verbindung der beiden Namen entstand der Ausdruck "Biedermeier".
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Die ältesten Bronzegegenstände finden sich am Ende des 4. Jahrtausends v. Chr. in ägyptischen Gräbern der 1. Dynastie, in Mesopotamien im Bereich der Dynastien von Ur, Lagasch, Umma und Uruk zu Beginn des 3. Jahrtausends v. Chr. In Indien begann die Bronzezeit nach den Funden von Harappa und Mohenjo-Daro im Industal in der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr., in China im Gebiet des Huang He in der 1. Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr.
In Europa umfasst die Bronzezeit hauptsächlich das 2. Jahrtausend v. Chr.: im ägäischen Raum die kretisch-mykenische Kultur, in Italien die Terramare-Kultur, auf Sardinien die Zeit der Nuraghen, in Spanien die El-Argar-Kultur, in Südost- und Osteuropa die Andronowo- und die Holzkammergrabkultur.
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Das Wort geht auf den Stamm "aiwae" (im Althochdeutschen war es "ewa" oder "ewi") zurück, der zunächst jede Art von bindender Sitte oder verbindlichem Recht beschrieb. Erst allmählich kristallisierte sich die Spezialisierung auf den Bund von Mann und Frau heraus.
Auf einem Seitenzweig des Wörterbaumes spross bald ein weiterer Ableger hervor: das Adjektiv "ewig". Mit der Ewigkeit verglichen ist freilich sogar eine Ehe "bis dass der Tod euch scheidet" nicht mehr als ein kurzlebiges Unterfangen auf Probe.
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Montag, 24. November 2003: Innerhalb der WDR 5 - Generationenwoche beschäftigt sich das "ZeitZeichen" mit der Entstehung und Verbreitung des Wortes "Generation".
Das lateinische Wort "generatio" = "Zeugungsfähigkeit", stand vor 500 Jahren Pate für den deutschen Begriff "Generation". Heute ist mit einer Generation einfach die Gesamtheit aller ungefähr zur gleichen Zeit geborenen Menschen gemeint; die ursprüngliche Bedeutung tritt völlig zurück und Anfang des 21. Jahrhunderts stellen wir im wohlhabenden Westen fest: Die Generation derjenigen, die eigentlich eine neue Generation erschaffen sollten, zeugt kaum noch Kinder.
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Karambolage 175 - Sonntag, 05.4.2009 - der Gegenstand: die Kuckucksuhr
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Die Kuckucksuhr stammt aus der Schweiz. Das weiss jeder Franzose. Naja, das glaubt er auf jeden Fall zu wissen. Denn die Kuckucksuhr stammt in Wirklichkeit aus dem Schwarzwald. Das weiss jeder Deutsche. Die Franzosen gehen in ihrer Vermessenheit sogar so weit, die deutsche Kuckucksuhr, dieses Gesamtkunstwerk, das Funktionalität, Fantasie und Schönheit verbindet, "coucou suisse" zu nennen. Zu diesem Missverständnis hat unter anderem vermutlich der folgende respektlose Spruch aus Carol Reeds Filmklassiker Der dritte Mann beigetragen: "In der Schweiz herrschte brüderliche Liebe. 500 Jahre Demokratie und Frieden. Und was haben wir davon? Die Kuckucksuhr!".
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Der Seewirt, als Gastgeber der Taverne "Herberge au Lac", erklärt den Gästen Asterix und Obelix in "Asterix bei den Schweizern" die Tücken der Sanduhr, nämlich dass das helvetische Fabrikat sehr genau gehe, dies jedoch nur funktioniere, wenn sie wie die anderen Herbergsgäste die Sanduhr umdrehen, wenn er "Kuckuck" riefe.
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Die Kuckucksuhr – ein zeitloser Zeitmesser Artikel - In unserer hektischen und schnelllebigen Zeit kann man auch mit einer Uhr Ruhe und Beschaulichkeit verbreiten - mit der Kuckucksuhr. - 19.02.2010 - Norman Oelker
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Sofern die Etymologie des "Moderne"-Begriffs (von lat. "modo" = "eben", "gerade", "gleich", "jetzt", "nur") den Bezug auf die eigene aktuelle Gegenwart nahelegt, hat jede Verwendung von "Moderne" zur Bezeichnung einer abgeschlossenen historischen Epoche (ein Sprachgebrauch, wie er sich etwa in Prägungen wie "Berliner Moderne" oder "Wiener Moderne" oder in einer undialektischen Opposition von "Moderne" und "Postmoderne" zeigt) zweifellos etwas Mißliches. Benutzt man dagegen den Begriff zur Selbstbeschreibung der eigenen Gegenwart, entsteht das Problem, wo und wann man diese Gegenwart einsetzen lassen will. Beginnt auch unsere Moderne "um 1900"? Geht man besser zurück bis zur Romantik? Ist "Moderne" womöglich deckungsgleich mit "Neuzeit"? Oder muß man den Anfang der Moderne gar noch weiter zurückverlegen?
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Die PTB (Physikalisch-Technische Bundesanstalt) liefert für ganz Deutschland die Zeit. Ihre Atomuhren steuern sämtliche Funkwecker, Bahnhofsuhren, viele Abläufe in der Industrie - und diese Internet-Uhr.
Hier sehen Sie die Zeit der PTB-Atomuhren. Die Anzeige ist im Rahmen einer Sekunde genau. Genauer geht's bei dieser Art der Zeitaussendung übers Internet nicht.
Für eine korrekte Darstellung der Uhrzeit muss TCP für Port 5076 freigegeben werden.
Weitere Webseiten der PTB zum Thema Zeit:
- Fachbereich "Zeit und Frequenz" (mit vielen ausführlichen Informationen zur Zeit)
- Fragen zur Zeit (FAQs)
- maßstäbe Heft 6: "Zeitgeschichten" (html)
- Faltblatt "Zur Zeit" zum Herunterladen (pdf, 153 kB)
- Rezept für eine Atomuhr - eine Dauerausstellung im Braunschweigischen
- Landesmuseum - Infos dazu
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In der noch alteuropäisch geprägten "Sattelzeit" für das 19. Jahrhundert wirkte "Wilhelm von Humboldt" (+1835) einerseits als Pionier neuhumanistischer Hermeneutik und eines daraus entfaltenen Verständnisses von Bildung als individueller Selbstbildung , andererseits als Wissenschaftstheoretiker zur Förderung eines neuzeitlichen Forschungbegriffs, nicht zuletzt aber als Kultur-Philosoph und Sprachhistoriker.
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"Sattelzeit" (1750-1850)
Ein wichtiger Ankerpunkt der Theorie und wohl entscheidende Grundlage des praktischen Lexikon-Unternehmens beruht nun auf der Fragestellung, "die Auflösung der alten und die Entstehung der modernen Welt in der Geschichte ihrer begrifflichen Erfassung zu untersuchen. [...] Der heuristische Vorgriff der Lexikonarbeit besteht in der Vermutung, dass sich seit der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts ein tiefgreifender Bedeutungswandel klassischer topoi vollzogen, dass alte Worte neue Sinngehalte gewonnen haben, die mit Annäherung an unsere Gegenwart keiner Übersetzung mehr bedürftig sind. Der heuristische Vorgriff führt sozusagen eine "Sattelzeit" ein, in der sich die Herkunft zu unserer Präsenz wandelt."
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Analoganzeige | Anker | Atomuhr | Automatikuhr | Autoquarz-Antrieb | Baguettewerk | Binäre Uhr | Cabochan | Chronograph | Dichtungsring | Digitalanzeige | Eco-Drive | Ewiger Kalender | Funkuhr | Ganggenauigkeit | Gangreserve | Gehäuse | Handaufzug | Hemmung | Indikation | Jahresuhr | Kaliber | Kleine Sekunde | Lagen | Lager | LED Display | Lünette | Mechanikuhr | Mineraluhrenglas | Minutenkranz/Minuterie | Nullzähl-Alarm | Offiziersuhren | p.m. | | Pulsometer | Quarzuhr | Regulator | Römische Ziffern | Saphirglas | Schlagwerk | Selbstaufzug | Swiss Made | Tachymeter | Taucheruhr | Telemeterskala | Tonneau | Uhrenglas | Unruh | Verschraubte Krone | Wasserdichtigkeit | Zeigerwerk | Zeitzonen
Begriff: Zeit
- Das "immer unveränderliche Sein" und das "in der Zeit etwas Werdende und wieder Vergehende" im Denken der klassischen griechischen Philosophie (Peter Horn, Johannesburg)
Kurzbeschreibung
Das Werk verbindet einen umfassenden Überblick über die vielfältigen natur- wie geisteswissenschaftlichen Aspekte moderner Zeitforschung mit einer tiefgründigen Darstellung von Zeitbegriffen und Zeitrechnungssystemen zahlreicher Völker aus allen Epochen der Menschheitsgeschichte. Diese breit gefächerte Darstellung ermöglicht den Blick für das Ganze und seine Entwicklung. Eingebettet in die Zeitskalen der Natur ist die Zeit des Menschen, sein individuelles Zeitempfinden und seine gesellschaftlich determinierten Zeitbegriffe. Diese finden ihren Niederschlag in der Sprache, im Messen von Zeit und in den Zeitrechnungssystemen. Eingehend werden die Prozesse behandelt, die auf unterschiedlichen Kulturstufen zur Herausbildung differenzierter Zeitbegriffe und im Ergebnis dessen zu einer Vielfalt von Kalendern führten. Eine bedeutende Rolle dabei spielen magisch-rituell bzw. religiös motivierte Feste. Besondere Aufmerksamkeit gilt - soweit es Zeitbegriffe und Zeitrechnung betrifft - dem Vergleich zwischen unterschiedlichen Kulturkreisen. Ihre Querverbindungen und Wechselwirkungen werden herausgestellt. Doch auch den physikalischen Zeitbegriffen sowie dem Zusammenhang von Zeitmessung und Astronomie spürt der Autor nach. Ausführlich werden die den gewöhnlichen Kalenderbegriff erweiternden Zeitskalen der Erdgeschichte und der Biologie beschrieben. Ein Kapitel über das Messen kurzer Zeitabschnitte behandelt außer den Uhren zahlreiche spezielle Verfahren und technische Anwendungen.