Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Zitate, Citations, Quotations, Redewendungen, Expressions, Phrases
A
about - german - German Quotation of the Day
(E?)(L?) http://german.about.com/library/blzitattag.htm
Absicht - Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
ist ein abgewandeltes Zitat aus dem Schauspiel "Torquato Tasso" von Johann Wolfgang von Goethe (II,1).
Hier bemerkt der Titelheld:
"... und wenn sie auch
Die Absicht hat, den Freunden wohlzutun,
So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt."
Heute verwenden wir das Zitat, wenn wir ein allzu durchsichtiges Tun kommentieren, in dem man sehr deutlich persönliche Interessen erkennt.
(© blueprints Team)
arcor - Redewendungen
(E?)(L?) http://home.arcor.de/glanlaender/buergerhaus/redewendungen.htm
Hier findet man einige Redewendungen erklärt, "die man schon im Mittelalter kannte".
- jemandem das Wasser (nicht) reichen können
- jemandem einen Korb geben
- da brat mir aber einer einen Storch!
- nach Jahr und Tag
- jedes Wort auf die Goldwaage legen
- jemanden matt setzen
- das Wort / der Bissen bleibt jmd. im Halse stecken
- das Zeitliche segnen
- in den sauren Apfel beißen müssen
- Katz und Maus spielen mit jemandem
- mit Engelszungen reden
- mit Haut und Haar
- es ist hohe / höchste Zeit
- einer Sache ein Mäntelchen umhängen
- unter Zähneklappern
- ein notwendiges Übel
- etwas nicht aus dem Boden stampfen können
- das Heft in der Hand haben
- Moos haben
- einen Zahn zulegen
- etwas auf die Hohe Kante legen
- jemanden in die Schranken weisen
- sich verzetteln
- Glück haben
- platzen vor Neid
- jemanden auf frischer Tat ertappen
- die Katze im Sack kaufen
- sich Asche auf's Haupt streuen
- von Tuten und Blasen keine Ahnung haben
- Perlen vor die Säue werfen(umgangssprachlich)
- die Fahne nach dem Wind drehen
- jemand die Hölle heiß machen
- Stein und Bein schwören
- mit jemand deutsch reden
- vor jemand den Hut ziehen
- große Achtung vor jemand haben
- jemand gewogen sein
- in den Wind reden / sprechen
- das Gras wachsen hören
- wie Pech und Schwefel zusammenhalten
- etwas an die große Glocke hängen
- Berge versetzen
- aus einer Mücke einen Elefanten machen
- etwas an den Tag bringen
Anekdote (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(griech. "an-ekdoton" = "nicht herausgegeben"). Eine "Anekdote" ist ein mündlich überlieferter und verkürzter Bericht über die Aussprüche oder das Verhalten einer bekannten Persönlichkeit.
Eine "Anekdote" zeichnet sich durch eine prägnante Knappheit aus, mit der Ereignisse pointiert dargestellt und Zusammenhänge blitzartig erleuchtet werden.
Beispiel: Der junge Theodor Fontane hatte sich ein möbliertes Zimmer gemietet. Am ersten Morgen nach dem Frühstück sagte er zu seiner Wirtin: "Wenn das heute früh Kaffee war, dann möchte ich von morgen ab Tee. Wenn es aber Tee war, dann bitte von jetzt ab Kaffee."
(© blueprints Team)
Die Anekdote ist französisch (frz. "anecdote"). Allerdings haben die Franzosen damit auf das griech. "anékdota" = "Unveröffentlichtes" zurückgegriffen. Der erste Gebrauch als Buchtitel wird dem byzantinischen Geschichtsschreibers Prokop zugeschrieben, der den Begriff genau damit zum "schwarzen Schimmel" machte (das veröffentlichte Unveröffentlichte).
Heute versteht man darunter eine mündlich überlieferte, verkürzte, meist witzige Geschichte über die Aussprüche oder das Verhalten einer bekannten Persönlichkeit, eine soziale Schicht, eine Epoche. Sie charakterisiert einen Zusammenhang kurz und knapp.
(E6)(L?) http://www.keinverlag.de/lexikon.php
(E?)(L?) http://www.parasearch.de/mysteria/x/
(E5)(L1) http://www.teachsam.de/deutsch/glossar_deu.htm
(E?)(L?) http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/proxy.php?file=lido/servlet/Lido_Servlet
(E1)(L1) http://www.xs4all.nl/~adcs/woordenweb/a/A.htm
ausreden - falls einem sonst nichts mehr einfällt
(E?)(L?) http://www.ausreden.de/
B
Bank - auf die lange Bank schieben (W3)
In den Zeiten ohne Computer mussten gerichtliche Akten in Papierform vorbereitet und aufbewahrt werden. Mangels Aktenschränken wurden diese in und auf Truhen und (langen) Bänken deponiert. Eine Akte, die auf dem Richtertisch lag hatte Chancen schnell bearbeitet zu werden. War die Angelegenheit jedoch allzu unangenehm konnte sie aber auch dann noch auf die lange Bank (zurück) geschoben werden.
bartleby
Goethe-Zitate auf Englisch
(E?)(L?) http://www.bartleby.com/66/59/25159.html
Goethe, Johann Wolfgang von, 25159 to 25375 - Entries from the Columbia World of Quotations.
(E?)(L?) http://www.bartleby.com/66/75/25375.html
Barthel - Der weiß wo der Barthel den Most holt
Als einst in Leipzig, durch gutgehende Geschäfte zur Messezeit, der Most ausging wusste der Wirt "Barthel" Rat, er fuhr zu seinem Bruder, der im nahen Meißen ein Weingut besaß und beschaffte Nachschub. Jemand, der den Durchblick hat weiß heute noch "wo der Barthel den Most holt".
Dazu gibt es allerdings noch eine andere Erklärung: "Most" leitet sich vom hebräischen "maoth" = "Münze" ab (daher stammt übrigens auch unser "Moos"); "Barthel" ist eine Ableitung vom Gaunerwort "barsel" für "Brecheisen". Wer weiß "wo das Brecheisen die Knete holt" ist wahrscheinlich nicht auf Weinverkauf angewiesen.
bauernregeln
(E?)(L1) http://www.bauernregeln.de/
Wetter- und Bauernregeln für jeden Tag
bauernregeln - Bauernregeln
(E?)(L1) http://www.bauernregeln.net/
Bauern waren schon immer besonders abhängig vom Wetter und haben es deshalb genau beobachtet. Dabei fielen ihnen gewisse Regelmäßigkeiten auf, etwa in den Wetterabläufen oder in der Entwicklung von Obst und Getreide.
(E3)(L1) http://www.bauernregeln.net/bauernregeln.html
Bauernregeln nennt man die sich meist auf die Wettervorhersage beziehenden Sprüche des Volksmundes. Meist bei den Kulturnationen vorhanden, fehlen sie auch primitiven Völkern nicht ganz. Bald gereimt, bald ungereimt, sind die Bauernregeln, deren Kenntnis naturgemäß unter der Landbevölkerung am ausgedehntesten ist, teils auf lokale Witterungserscheinungen gegründet, teils als Traditionsgut aus der Antike übernommen. Soweit die Sprüche antikes Gut bergen, sind sie durch Vermittlung der Kirche in Deutschland verbreitet worden; bekanntlich gehörte es schon frühe zu der Tätigkeit der Mönche, Feld- und Gartenbaukultur zu pflegen. Von diesen meist astrologisch beeinflußten Regeln, die vielfach das Ergebnis eingehender meteorologischer Beobachtungen des Altertums enthalten, sind ganz jene andern Sprüche zu trennen, die aus ungeschulter, naiver Naturbeobachtung des deutschen Volkes hervorgegangen sind und in die sich teilweise noch Relikte der deutschen Mythologie gerettet haben. Heute sind beide Richtungen so stark aneinander angeglichen, daß es unmöglich scheint, die Verbreitungsgebiete einzelner Vorstellungen geographisch gegeneinander abzugrenzen.
Die Form dieser, Bauernregeln genannten, Sprüche ist stets ein Bedingungssatz.
Nach den in dem Nebensatz dieser Perioden enthaltenen Bedingungen darf man die Bauernregeln etwa in folgende vier Gruppen gliedern:
- 1. Astrologische Sprüche.
- 2. Sprüche, in denen Aussagen für Ernte usw. gemacht werden.
- 3. An Windeswehen, Donner und Blitzerscheinungen angeknüpfte Regeln.
- 4. Weissagungen aus Erscheinungen der Tier- und Pflanzenwelt.
...
Bauernregeln | Wetterregeln | Weisheiten | Feiertage | Natur & Pflanzen | Tiere & Vieh | Essen & Trinken | Kirche & Teufel | Lostage | Jan., Feb., Mär., Apr., Mai, Jun., Jul., Aug., Sep., Okt., Nov., Dez. | Jahreszeiten | Monate | 100jähr.Kalender | Eine Fuhre Mist | Bauernwitze | Eisheilige | Schafskälte | Siebenschläfer | Hundstage | Altweibersommer | Wetterkunde | Wetterprognosen | Wetterzeichen | Wolkenbilder | Bauernjahr | Bauernküche
bbaw - Kollokationen im Wörterbuch
(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/
(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/htm/about_de.html
Ausdrücke wie beispielsweise "Aufmerksamkeit zollen", "freie Marktwirtschaft", "gut und gerne", "blinder Passagier", "etwas auf dem Kerbholz haben" oder "sich eins ins Fäustchen lachen" prägen den Wortschatz einer Sprache in hohem Maße und sind so allgegenwärtig, dass sie sowohl für Muttersprachler als auch für Nicht-Muttersprachler unverzichtbar für Sprachverstehen und Sprachverwendung sind. Es handelt sich bei diesen festen Wortverbindungen um in vielerlei Hinsicht verschiedenartige sprachliche Phänomene, die traditionell zum Gegenstand der Phraseologieforschung gehören und aufgrund ihrer besonderen semantischen, syntaktischen und distributiven Eigenschaften hohe Anforderungen an linguistische Beschreibung und lexikografische Kodifizierung stellen.
Das durch den Wolfgang-Paul-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderte Projekt „Kollokationen im Wörterbuch“ unter Leitung der Preisträgerin Christiane Fellbaum konzentrierte sich auf einen ausgewählten Bereich im weiten Spektrum der festen Wendungen, auf Verb-Nomen-Verbindungen idiomatischen Charakters, wie es z.B. "eins hinter die Löffel bekommen" oder "etwas auf die hohe Kante legen" sind. Die komplexe semantische und syntaktische Analyse einer möglichst großen Anzahl deutscher Verb-Nomen-Idiome sowie ihre lexikografische Erfassung waren das Ziel des Projekts.
Die Untersuchung wurde grundlegend gestützt durch moderne computerlexikografische Arbeitsmethoden. Die empirische Basis der Analysen bildete das DWDS, ein repräsentatives und linguistisch aufbereitetes elektronisches Korpus aus Texten des gesamten 20. Jahrhunderts, das an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften unter Leitung von Wolfgang Klein und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Sozialwissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erstellt wurde und das mit der digitalisierten Version des Wörterbuchs der deutschen Gegenwartssprache von Ruth Klappenbach und Wolfgang Steinitz (Berlin 1961–1977) verknüpft ist.
Darüber hinaus waren Vergleiche mit anderen Sprachen vorgesehen, z.B. mit dem Englischen ("British National Corpus" – "BNC"), dem Spanischen ("Corpus de Referencia del Español Actual" – "CREA") und dem Neugriechischen ("Hellenic National Corpus" – "HNC").
Bei dem Vorhaben handelte es sich um Grundlagenforschung, von der ohne Zweifel Phraseologie, Lexikografie, Computerlinguistik, Theorie und Praxis des Übersetzens oder auch der Fremdsprachenunterricht – um nur einige Bereiche zu nennen – profitieren werden.
(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/htm/idioms.html
26.03.2008:
„Nennformen“ aller bearbeiteten Idiome / „Canonical forms“ of the analysed idioms
Nennform | weitere Angaben | Belege | Semantik | Struktur | Morphosyntax | Transformationen
- mnch. wischen sich gegenseitig eins aus
- jmd. pfeift sich eins
- jmd. grinst sich eins
- jmd. feixt sich eins
- jmd. kann nicht bis drei zählen
- jmd. wischt jmdm. eins aus
- jmd. lacht sich eins
- jmd./etw. gerät aufs Abstellgleis
- etw./jmd. führt/lockt jmdn. auf Abwege
- etw./jmd. bringt etw./jmdn. auf Abwege
- jmd./etw. gerät auf Abwege
- etw./jmd. führt jmdn. auf Abwege
- jmd. gerät auf Abwege
- jmd. befindet sich auf Abwegen
- jmd. wandelt auf Abwegen
- jmd. hat etw. im Ärmel
- jmd. schüttelt/zieht etw. aus dem Ärmel: 1. Lesart 2. Lesart
- ##im Ärmel##
- jmd. schickt jmdn. aufs Altenteil
- jmd. zieht sich aufs Altenteil zurück
- jmd. schickt etw. aufs Altenteil
- jmd. sitzt auf dem Altenteil
- jmd. lässt sich nicht aufs Altenteil schieben/schicken
- ##Amt und Brot##
- jmd. verliert Amt und Brot
- jmd. bringt jmdn. um Amt und Brot
- jmd. lässt sich nicht auf den Arm nehmen
- jmd. nimmt sich selbst auf den Arm
- jmd. fühlt sich auf den Arm genommen
- jmd. nimmt jmdn./etw. auf den Arm
- ##ohne großes Aufheben##
- jmd. macht viel Aufhebens von etw.
- jmd. macht viel Aufhebens um etw.
- ##etw. ist nicht des/keines Aufhebens wert##
- jmd. macht Ausflüchte
- ##Ausflüchte##
- ##jmd. zieht die Backenbremse##
- ## jmd. macht Backschaft ##
- ##etw. ist ein Bärendienst##
- jmd. erweist jmdm./etw. einen Bärendienst: 1. Lesart 2. Lesart
- ##Bärendienst##
- jmd. erweist sich einen Bärendienst
- jmd. legt sich auf die Bärenhaut
- jmd. liegt auf der Bärenhaut
- mnch. pinkeln sich ans Bein
- jmd. pinkelt jmdm. ans Bein
- jmd. macht sich auf die Beine: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hält mit etw. nicht hinterm Berg
- jmd. hält mit etw. nicht hinter dem Berg
- jmd. legt sich ins gemachte Bett
- jmd. geht mit jmdm. ins Bett
- jmd. legt sich/steigt/geht mit jmdm. ins Bett
- jmd. geht am Bettelstab
- jmd./etw. bringt jmdn. an den Bettelstab
- ##Bettelstab##
- jmd. kommt an den Bettelstab
- jmd. nimmt jmdm. die Binde von den Augen
- jmd. trägt die Binde vor den Augen
- jmdm. fällt die Binde von den Augen
- etw. geht in die Binsen: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- ##Blatt vor dem Mund##
- jmd. nimmt kein Blatt vor den Mund
- jmd. sagt etw. durch die Blume
- jmd. spricht durch die Blume
- ##durch die Blume##
- das Blut ist in Wallung
- das Blut gerät/kommt in Wallung
- etw./jmd. bringt das Blut in Wallung
- etw. liegt jmdm. im Blut
- jmd. hat etw. im Blut
- jmd. hat einen Bock geschossen
- der Bock wird zum Gärtner
- ##der Bock als Gärtner##
- jmd. macht den Bock zum Gärtner
- der Bock macht sich zum Gärtner
- jmd. jagt jmdn. ins Bockshorn
- jmd. lässt sich nicht ins Bockshorn jagen
- jmd. hat den Bogen raus: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. kriegt den Bogen raus
- jmd. klebt jmdm. ein/das Bonbon ans Hemd
- jmd./etw. schlägt eine Bresche in etw.
- jmd. wirft jmdn./etw. in die Bresche
- jmd. wirft sich in die Bresche
- jmd. springt in die Bresche
- jmd. schlägt eine Bresche
- jmd. lässt sich etw. nicht vom Brot nehmen
- jmd. macht Bruch
- jmd. nimmt einen zur Brust
- jmd. nimmt jmdn. zur Brust: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. nimmt sich etw. zur Brust
- jmd. nimmt sich jmdn. zur Brust
- ##jmdm. fällt die Bude auf den Kopf##
- jmd. hält mit etw. hinterm Busch
- jmd. nimmt jmdm. die Butter vom Brot
- jmd. lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen
- mnch. nehmen sich gegenseitig die Butter vom Brot
- jmd. lässt sich vom jmdm. nicht die Butter vom Brot nehmen
- jmd. packt die Chance beim Schopf/Schopfe
- jmd. gibt jmdm. eins aufs Dach: 1. Lesart 2. Lesart
- jmdm. fällt das Dach auf den Kopf: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. kriegt/bekommt eins aufs Dach: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- jmd. ist auf dem Damm: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd./etw. bringt jmdn. auf den Damm
- jmd. kommt auf den Damm
- jmdm. fällt die Decke auf den Kopf: 1. Lesart 2. Lesart
- etw./jmd. geht jmdm. auf den Docht
- jmd. zieht die Drähte
- jmd. ist auf Draht: 1. Lesart 2. Lesart
- ##auf Draht gezogen##
- jmd./etw. geht auf Draht
- jmd./etw. ist auf Draht
- ##Drahtzieher##
- mnch. haben etw. in den Dreck gefahren
- jmd. zieht sich (selbst) aus dem Dreck
- jmd. liegt/sitzt/steckt im Dreck
- jmd. lässt jmdn./etw. im Dreck liegen/sitzen/stecken
- jmd. zieht jmdn./etw. aus dem Dreck
- jmd. zieht jmd./etw. durch/in den Dreck
- ##jmd. findet den Dreh##
- etw. verursacht einen Drehwurm
- jmd. kriegt einen Drehwurm
- ##auf du/Du und du/Du mit jmdm./etw.##
- ##auf du und du/ auf Du und Du##
- jmd. steht/ist mit etw. auf du/Du und du/Du
- jmd. steht/ist mit jmdm. auf du/Du und du/Du
- jmd. hat keinen (blassen) Dunst von etw.
- ##über den Durst##
- jmd. trinkt (einen) über den Durst
- jmd. kennt/beherrscht etw. aus dem Effeff
- ##aus dem Effeff##
- etw./jmd. geht jmdm. auf die Eier
- jmd. holt das Eisen aus dem Feuer
- jmd. hat ein Eisen im Feuer
- jmd. hat zwei Eisen im Feuer
- ##Eisen im Feuer##
- jmd. hat (mehrere) Eisen im Feuer
- jmd. bringt jmdn. unter die Erde
- jmd. kommt unter die Erde
- jmd./etw. bringt jmdn. unter die Erde
- jmd. bringt etw. unter die Erde
- ##Extrawurst##
- jmd. brät eine Extrawurst
- jmd. brät jmdm. eine Extrawurst
- jmd. zog die/alle Fäden an sich
- jmd. zieht Fäden/die Fäden
- jmd. zieht die Fäden: 1. Lesart 2. Lesart
- ##Fädenzieher##
- jmd. lacht sich ins Fäustchen
- jmd. lacht sich eins ins Fäustchen
- jmd./etw. bringt jmdn./etw. in Fahrt
- etw. bringt jmdn. in Fahrt
- etw./jmd. bringt jmdn. in Fahrt
- jmd./etw. bringt etw./jmdn. in Fahrt
- jmd./etw. bringt jmdn. in Fahrt
- jmd./etw. bringt etw. in Fahrt
- etw. schlägt dem Faß den Boden aus
- ##das schlägt dem Faß die Krone ins Gesicht##
- etw. bringt jmdn. aus der Fasson
- jmd. gerät aus der Fasson
- etw. gerät aus der Fasson
- jmd. macht (mit jmdm./etw.) nicht viel Federlesens
- ##ohne viel Federlesens##
- jmd. zieht jmdm. das Fell über die Ohren: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- jmd. braucht ein dickes Fell
- jmd. bekommt/entwickelt/kriegt ein dickes Fell
- jmd. hat ein dickes Fell
- ##ein dickes Fell##
- jmd. legt sich ein dickes Fell zu
- jmd. gibt Fersengeld
- jmd. macht Fettlebe
- jmd. tritt in Fettnäpfchen
- jmd. lässt kein Fettnäpfchen aus
- jmd. tritt ins Fettnäpfchen
- ## Fettnäpfchen ##
- jmd. tritt in Fettnäpfe
- ## Fettnapf ##
- jmd. tritt in den Fettnapf
- etw. bringt jmdn. zwischen zwei Feuer
- jmd. hat etw. im Feuer: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. gerät zwischen zwei Feuer
- jmd. steht/sitzt zwischen zwei Feuern
- jmd. macht den Finger krumm
- jmd. macht für jmdn./etw. keinen Finger krumm
- jmd. hat Fischblut (in den Adern)
- jmd./etw. kommt/gerät unter die Fittiche
- jmd. nimmt jmdn./etw. unter seine Fittiche
- jmd. hat jmdn./etw. unter seiner Fittiche
- jmd. schlüpft/begibt sich unter die Fittiche
- ##unter den Fittichen##
- ##Flausen im Kopf##
- jmd. hat Flausen im Kopf
- jmd. setzt jmdm. Flausen in den Kopf: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. schlägt/treibt jmdm. die Flausen aus dem Kopf
- jmd. fällt vom Fleisch/Fleische
- jmd. kann keiner Fliege ein Leid tun/antun/zufügen
- jmd. (kann) keiner Fliege etwas/was zuleide tun
- jmd. bringt jmdm. (die) Flötentöne bei
- jmd. bringt jmdm. die Flötentöne bei
- jmd. bringt etw. die Flötentöne bei
- jmd. setzt jmdm. einen Floh ins Ohr
- ##Floh im Ohr##
- jmd. hat Fracksausen
- jmdn. packt das Fracksausen
- jmd. bekommt Fracksausen/das Fracksausen
- jmd. bringt jmdn. auf Friedensfuß
- jmd. bringt jmdn./etw. unter die/seine Fuchtel
- jmd. schwingt die Fuchtel
- jmd. steht unter der Fuchtel
- jmd. hat/hält jmdn./etw. unter seiner/der Fuchtel
- jmd. nimmt jmdn./etw. unter die/seine Fuchtel
- jmd. gerät unter die Fuchtel
- jmd. macht kurze Fuffzehn
- ##am Gängelband##
- jmd. befreit/löst jmdn. vom Gängelband
- jmd. führt/hält jmdn. am Gängelband
- jmd. hängt am Gängelband
- jmd. nimmt jmdn. ans Gängelband
- jmd. wirft sich in Gala
- jmd. gehört an den Galgen
- jmd. endet am Galgen
- jmd. wünscht jmdn. an den Galgen
- jmd. bringt jmdn. an den Galgen
- ##an den Galgen##
- jmd. kommt an den Galgen
- ## jmd. hat Gamaschen ##
- ##jmd. hält jmdm. eine Gardinenpredigt##
- ##Gardinenpredigt##
- jmd./etw. kommt jmdm./etw. ins Gehege
- jmd./etw. kommt mit jmdm./etw. ins Gehege
- jmd. kommt sich mit jmdm. ins Gehege
- mnch. kommen sich ins Gehege
- etw. spielt die erste Geige
- etw. spielt keine Geige
- etw. spielt die zweite Geige
- jmd. spielt die erste Geige
- jmd. spielt die zweite Geige
- jmd. packt die Gelegenheit beim Schopf/Schopfe
- die Gemüter geraten in Wallung
- etw./jmd. bringt die Gemüter in Wallung
- jmd. legt sich ins Geschirr: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. spannt/nimmt jmdn./etw. ins Geschirr
- jmd. hat den Geschmack auf der Zunge
- jmd. wirft jmdm. etw. ins Gesicht
- jmd. schleudert jmdm. etw. ins Gesicht
- jmd. schlägt jmdm./etw. ins Gesicht
- jmd. sagt jmdm. etw. ins Gesicht
- etw. schlägt etw. ins Gesicht
- jmd. schmeißt jmdm. etw. ins Gesicht
- etw. schlägt jmdm. ins Gesicht
- jmd. bewegt sich auf Glatteis
- jmd. gerät aufs Glatteis
- jmd. begibt sich aufs Glatteis
- jmd. lässt sich nicht aufs Glatteis führen
- jmd. führt jmdn. aufs Glatteis
- jmd./etw. gerät auf ein totes Gleis
- jmd./etw. gerät auf ein falsches Gleis
- jmd./etw. bringt etw. ins richtige/rechte Gleis/Geleise
- jmd./etw. ist auf dem toten Gleis
- jmd. setzt/schiebt/bringt etw. auf ein falsches/das falsche Gleis
- jmd./etw. kehrt ins alte Gleis/Geleise zurück
- jmd./etw. schiebt jmdn./etw. auf ein totes Gleis
- jmd./etw. gerät aufs falsche Gleis
- etw. kommt ins richtige/rechte Gleis/Geleise
- jmd./etw. schiebt jmdn./etw. aufs tote Gleis (ab)
- jmd./etw. führt jmdn. auf ein falsches/das falsche Gleis
- jmd./etw. ist auf dem falschen Gleis
- jmd./etw. lenkt/bringt etw. in neue/andere Gleise
- jmd./etw. bewegt sich in den alten Gleisen/Geleisen
- jmd. hängt etw. an die große Glocke
- etw. kommt an die große Glocke
- jmd. wägt etw. auf/mit der Goldwaage
- jmd. legt etw. auf die Goldwaage
- jmd. nimmt etw. mit ins Grab: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- etw. sinkt ins Grab
- jmd. /etw. bringt jmdn. ins Grab: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. sinkt ins Grab
- jmd. folgt jmdm. ins Grab
- jmd. nimmt jmdn. mit ins Grab
- etw. folgt jmdm. ins Grab
- jmd. hört das Gras wachsen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. beißt ins Gras: 1. Lesart 2. Lesart
- ##etw./jmd. ist das/ein Haar in der Suppe##
- jmd. sucht das Haar in der Suppe
- jmd. sucht nach einem/dem Haar in der Suppe
- jmd. findet ein Haar in der Suppe
- ##ein/das Haar in der Suppe##
- jmd. hat Haare auf den Zähnen
- jmd. zieht sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf
- ##mit Haaren auf den Zähnen##
- jmd. schlägt die Hände vors Gesicht
- jmd. legt die Hände in den Schoß
- ##die Hände im Schoß##
- jmd. sitzt auf seinen/den Händen
- ##mit den Händen im Schoß##
- etw. bringt jmdn. aus dem Häuschen
- jmd./etw. lässt jmdn. aus dem Häuschen geraten
- jmd. ist aus dem Häuschen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd./etw. bringt jmdn. aus dem Häuschen
- jmd. gerät aus dem Häuschen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat jmdn./etw. auf dem Hals/Halse
- jmd. hat jmdn. auf dem Hals
- jmd. bekommt jmdn./etw. auf den Hals
- jmd. hat etw. in den falschen Hals bekommen/gekriegt
- jmd. hetzt/schickt jmdm. jmdn. auf den Hals
- etw. gerät jmdm. in den falschen Hals
- ##mit der linken Hand##
- jmd. kommt zum Handkuss: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. nimmt jmdn./etw. mit Handkuß
- jmd. wirft/schleudert jmdm. den Handschuh ins Gesicht
- jmd. gerät in Harnisch
- jmd. bringt jmdn. in Harnisch
- etw. bringt jmdn. in Harnisch
- jmd. ergreift das Hasenpanier
- jmd. fällt mit etw. ins Haus
- jmd. legt sich auf die faule Haut: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. fährt aus der Haut
- jmd. kann sich nicht auf die faule Haut legen
- jmd. liegt auf der faulen Haut
- jmd. liegt nicht auf der faulen Haut
- ##jmd. läuft mit der Herde##
- das Herz rutscht jmdm. in die Hose
- jmd. trägt das/sein Herz auf der Zunge
- ##sein/das Herz ist eine/keine Mördergrube##
- ##sein/das Herz wird zur Mördergrube##
- ##Herz in der Hose##
- jmd. macht aus seinem Herzen keine Mördergrube
- jmd. stellt sich auf die Hinterbeine: 1. Lesart 2. Lesart
- ## in der Hinterhand ##
- jmd. hat etw./jmdn. in der Hinterhand
- etw./jmd. bleibt in der Hinterhand
- jmd. behält etw. im Hinterkopf
- jmd./etw. gerät ins Hintertreffen
- jmd./etw. ist im Hintertreffen
- etw./jmd. lässt etw./jmdn. ins Hintertreffen geraten
- ##aus dem Hintertreffen##
- jmd. liegt im Hintertreffen
- jmd./etw. bringt jmdn. ins Hintertreffen
- jmd. packt etw./jmdn. bei den Hörnern
- jmd. ist auf den Hund gekommen
- jmd. hat jmdn./etw. auf den Hund gebracht
- jmd./etw. ist auf dem Hund
- jmd./etw. ist auf den Hund gekommen
- jmd./etw. geht vor die Hunde
- jmd. läßt jmdn./etw. vor die Hunde gehen
- jmd. jagt jmdn. vor die Hunde
- jmd. nagt am Hungertuch
- jmdm. platzt/reißt die Hutschnur
- etw. geht jmdm. über die Hutschnur
- jmd. schickt/befördert jmdn. in die ewigen Jagdgründe
- ## die ewigen Jagdgründe ##
- jmd. hat einen im Kahn
- jmd. zieht jmdn./etw. durch den Kakao
- ##bei jmdm. liegt der Kamm bei der Butter##
- jmd. hält jmdn. an der Kandare
- jmd. nimmt sich selbst an die Kandare
- jmd. lässt sich nicht an die Kandare nehmen
- jmd. zieht/legt jmdm. die Kandare an
- jmd. nimmt jmdn. an die Kandare
- jmd. reitet jmdn. auf Kandare
- jmd. liegt an der Kandare
- jmd. nimmt etw. auf seine Kappe
- etw. geht auf seine Kappe
- ##auf eigene Kappe##
- jmd. fährt den Karren an/gegen/vor die Wand
- der Karren/die Karre steckt im Dreck
- jmd. pinkelt/pisst jmdm. an den Karren/die Karre
- der Karren/die Karre fährt in den Dreck
- jmd. fährt jmdm. an den Karren
- der Karren fährt an die Wand
- jmd. lässt den Karren an/gegen/vor die Wand fahren
- jmd. zieht den Karren aus dem Dreck
- mnch. haben den Karren in den Dreck gefahren
- jmd. macht Kassensturz/einen Kassensturz
- jmd. kriegt Kattun: 1. Lesart 2. Lesart
- ##Katzenwäsche##
- etw./jmd. geht jmdm. auf den Keks
- etw. geht jmdm. auf die Kette
- jmd. hat jmdn. auf dem Kieker: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. macht sich lieb Kind bei jmdm.
- ##jmd. ist lieb Kind##
- jmd. macht Kippe: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd./etw. lässt die Kirche im Dorf
- jmd. lässt die Kirche im Dorf
- ##mit der Kirche ums Dorf##
- die Kirche bleibt im Dorf: 1. Lesart 2. Lesart
- mit jmdm. ist nicht gut Kirschen essen
- jmd. kriegt eins auf die Klappe: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. wirft sich in Kluft
- etw. läßt sich nicht übers Knie brechen
- jmd. bricht etw. übers Knie: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. macht sich einen Knoten ins Taschentuch
- mnch. werfen sich (gegenseitig) Knüppel zwischen die Beine
- der Knüppel bleibt im Sack
- der Knüppel kommt/fährt aus dem Sack
- jmd. holt den Knüppel aus dem Sack
- jmd. wirft jmdm. Knüppel zwischen die Beine
- jmd. bekommt Knüppel zwischen die Beine
- ##Knüppel aus dem Sack##
- ## jmd. hat/schiebt Kohldampf ##
- jmd. macht Kommissionen
- jmd. lässt sich von jmdm. nicht auf den Kopf spucken
- jmd. steckt den Kopf in den Sand
- ##Kopf in den Sand##
- jmd. kann jmdm. auf den Kopf spucken
- jmd. zieht den Kopf aus dem Sand
- ##kein Kopf und kein Arsch#
- jmd. spuckt jmdm. auf den Kopf
- ##Kopf im Sand##
- jmd. zieht etw. in den Kot
- etw. geht jmdm. auf den Kranz
- jmd. legt jmdn. aufs Kreuz: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. leiert jmdm. etw. aus dem Kreuz
- jmd. fällt aufs Kreuz
- jmd. steht mit jmdm. auf Kriegsfuß
- jmd. steht mit etw. auf Kriegsfuß
- jmd. setzt jmdn. auf Kriegsfuß
- jmd./etw. steht mit etw. auf Kriegsfuß
- jmd. hat einen in der Krone
- die Kuh ist/bleibt auf dem Eis
- die Kuh ist vom Eis
- jmd. hat die Kuh vom Eis
- jmd. holt/bringt/bekommt/kriegt die Kuh vom Eis
- jmd. lässt die Kuh fliegen
- irgw. fliegt die Kuh
- etw. geht auf keine Kuhhaut
- jmd. kriegt die Kurve
- jmd. nimmt jmdn./etw. mit Kußhand
- ##mit Kußhand##
- jmd. gießt sich einen auf die Lampe
- etw. kippt jmdn. aus den Latschen/Schuhen
- jmd. kippt aus den Latschen/Pantinen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. kippt jmdn. aus den Latschen
- jmd. erhält/bekommt den Laufpaß
- jmd. gibt jmdm. den Laufpaß: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. bekommt den Laufpaß
- jmdm. ist eine Laus über die Leber gelaufen
- jmd. spricht frei von der Leber weg
- jmd. zieht vom Leder: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- etw. geht aus dem Leim: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. geht aus dem Leim
- jmd. lockt jmdn. auf die Leimrute
- jmd. bleibt an der Leimrute kleben
- jmd. kriecht/geht jmdm. auf die Leimrute
- jmd. legt eine Leimrute aus
- jmd. zieht Leine
- jmd. liest jmdm. die Leviten
- jmd./etw. führt jmdn. hinters Licht
- jmd. fühlt sich hinters Licht geführt
- jmd. stellt sein Licht nicht unter den Scheffel
- jmd. lässt sich hinters Licht führen
- jmd. redet jmdm. ein Loch in den Bauch
- ##ein Loch in den Bauch##
- jmd. pfeift auf/aus dem letzten Loch
- etw. pfeift auf/aus dem letzten Loch
- jmd. freut sich ein Loch in den Bauch
- jmd. bohrt sich ein Loch ins Knie
- jmd. fragt jmdm. Löcher in den Bauch
- jmd. gibt den Löffel ab: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. gibt jmdm. eins hinter die Löffel
- jmd. kriegt/bekommt eine/was hinter die Löffel
- jmd. kriegt was/eins hinter die Löffel/Ohren
- ##Lohn und Brot##
- mnch. kommen in Lohn und Brot
- jmd. hält jmdn. in Lohn und Brot
- mnch. stehen/sind in Lohn und Brot
- jmd./etw. bringt jmdn. in Lohn und Brot
- ##in Lohn und Brot##
- jmd. hat etw. in der Mache
- etw. ist in der Mache
- jmd. kriegt jmdn. in die Mache
- jmd. hat jmdn. in der Mache
- jmd. nimmt jmdn. in die Mache
- jmd. macht Männchen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat jmdn./etw. in der Mangel
- jmd. nimmt jmdn. in die Mangel
- jmd. ist in der Mangel
- jmd. gerät in die Mangel
- jmd. wird durch die Mangel gedreht
- jmd. hat Manschetten vor etw./vor jmdm.
- jmd. bekommt/kriegt Manschetten
- jmd. fährt jmdm. übers Maul
- jmd. hält Maulaffen feil
- jmd. bekommt/kriegt die Maulsperre
- jmd. setzt jmdm. das Messer auf die Brust
- jmd. macht jmdn. zur Minna
- jmd./etw. steht in Mißkredit
- jmd./etw. bringt jmdn./etw. in Mißkredit
- jmd./etw. bringt sich in Mißkredit
- jmd./etw. gerät in Mißkredit
- jmd. macht aus seiner Mördergrube ein/kein Herz
- ##Mördergrube##
- jmd. macht aus etw. keine Mördergrube
- jmd. ist vom Mond gefallen
- jmd. kommt vom Mond
- ##jmd. hält jmdm. eine Moralpredigt##
- ##Moralpredigt##
- ##aus einer/der Mücke wird ein Elefant##
- jmd. macht aus einer Mücke einen Elefanten
- jmd. fährt jmdm. über den Mund
- jmd. nimmt jmdm. etw. aus dem Mund/Munde
- jmd. hat etw. mit der Muttermilch eingesogen/aufgesogen
- etw. wird jmdm. mit der Muttermilch eingeflößt
- jmd. bekommt etw. mit der Muttermilch eingeflößt
- jmd. schlägt sich die Nacht/die Nächte um die Ohren
- jmdm. liegt der Name/das Wort auf der Zunge
- jmd. reibt jmdm. etw. unter die Nase
- etw. fährt/steigt jmdm. in die Nase
- etw. steigt/fährt jmdm. in die Nase
- etw. steigt jmdm. in die Nase
- jmd. zieht jmdm. etw. aus der Nase
- jmd. lässt sich etw. aus der Nase ziehen
- jmd. sitzt in den Nesseln
- jmd. setzt sich in die Nesseln
- jmd. zieht die Notbremse: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat Oberwasser
- etw. gibt/verschafft jmdm. Oberwasser
- jmd. bekommt/gewinnt Oberwasser
- ## Öl ins Feuer ##
- jmd. gießt Öl ins Feuer
- jmd. legt sich aufs Ohr
- jmd. bekommt/kriegt eins hinter die Ohren/Löffel
- jmd. schreibt jmdm. etw. hinter die Ohren
- jmd. soll sich etw. hinter die Ohren schreiben
- jmd. gibt jmdm. eins hinter die Ohren
- jmd. kriegt/bekommt ein paar/eins hinter die Ohren
- etw./jmd. bringt jmdn. auf die Palme
- jmd. ist auf der Palme
- jmd. geht auf die Palme
- jmd. hat sich etw. aufs Panier geschrieben
- etw. steht auf dem Panier
- jmd. hat etw. auf sein Panier geschrieben
- jmd. stellt/steckt jmdn. unter den Pantoffel
- jmd. steht unter dem Pantoffel
- jmd. hat/hält jmdn. unter dem Pantoffel
- jmd. hilft jmdm. aus der Patsche
- jmd. sitzt in der Patsche
- jmd. zieht sich aus der Patsche
- jmd. hilft sich aus der Patsche
- jmd. zieht jmdn. aus der Patsche
- jmd. haut auf die Pauke: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- jmd. hat jmdn. auf der Pelle
- jmd. sitzt/hängt jmdm. auf der Pelle
- jmd. geht jmdm. nicht von der Pelle
- jmdm. fällt keine Perle/kein Stein aus der Krone
- ##Perlen vor die Säue##
- jmd. wirft Perlen vor die Säue
- ##Perlen - Säue##
- jmd. haut jmdn. in die Pfanne: 1. Lesart 2. Lesart
- mnch. hauen sich gegenseitig in die Pfanne
- jmd. hat etw. auf der Pfanne
- jmd. haut etw. in die Pfanne
- jmd. gibt auf/für jmdn./etw. keinen Pfifferling
- jmd. gibt/haut jmdm. eins auf die Pfoten
- jmd. haut/klopft jmdm. auf die Pfoten
- ##von Pontius zu Pilatus##
- jmd. wird von Pontius zu Pilatus geschickt
- jmd. läuft von Pontius zu Pilatus
- jmd. macht Proselyten
- jmd./etw. setzt den Punkt/das Tüpfelchen aufs/auf das i
- ##I/i-Punkt##
- jmd. macht Quartier
- jmd. betrachtet die Radieschen/das Gras von unten
- ##in Rätseln##
- jmd. spricht in Rätseln
- jmd. ist unter die Räuber gefallen
- jmd. fällt unter die Räuber
- ##auf den Ranzen##
- jmd. lässt alle Register spielen
- jmd. zieht alle Register
- jmd. spielt auf allen Registern
- jmd./etw. fährt einen heißen Reifen
- ##heiße/heißer Reifen##
- jmd. macht sich einen/seinen Reim auf etw.
- jmd. kann sich keinen Reim auf etw. machen
- jmd. schreibt etw. ins reine/Reine
- jmd. kommt mit sich (selbst) ins reine/Reine
- ##ins Reine/reine##
- jmd. kommt mit etw. ins reine/Reine
- jmd. kommt mit jmdm. (über etw.) ins reine/Reine
- jmd. bringt etw. ins reine/Reine
- jmd. zieht die Reißleine
- jmd. hat zuviel auf den Rippen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. leiert jmdm. etw. aus den Rippen
- jmd. hat nichts auf den Rippen: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. schneidet sich etw. aus den Rippen
- jmd. kann sich etw. nicht aus den Rippen schneiden: 1. Lesart 2. Lesart
- man kann jmds. Rippen zählen: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- mnch. schauen/gucken in die Röhre: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd./etw. läßt jmdn. in die Röhre schauen/gucken
- ##Rosinen im Kopf##
- jmd. hat (große) Rosinen im Kopf
- jmd. kriegt eins auf die Rübe
- jmd. gibt jmdm. eins auf die Rübe
- etw./jmd. geht jmdm. auf den Sack
- ##jmd. schlägt den Sack und meint den Esel##
- etw. berührt in jmdm. eine verwandte Saite/verwandte Saiten
- jmd. hat den Salat
- jmd. baut auf Sand: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat etw. auf Sand gesetzt
- jmd. streut jmdm. Sand in die Augen
- ##jmd./etw. sitzt auf dem Sand##
- jmd. reibt sich den Sand aus den Augen
- jmd. hat etw. auf Sand/auf den Sand gesetzt
- etw. ist auf Sand gebaut
- jmd./etw. setzt jmdn. auf (den) Sand
- der Sandmann/das Sandmännchen streut jmdm. Sand in die Augen
- jmd. hat seine Schäfchen im Trockenen
- jmd. bringt seine Schäfchen ins Trockene
- jmd. ist in Schale
- ##in Schale##
- ##in Schale geworfen##
- jmd. wirft sich in Schale
- jmd. schlägt Schaum
- jmd. stellt etw. nicht unter den Scheffel
- jmd. stellt etw. unter den Scheffel
- etw. liegt in Scherben
- jmd./etw. schlägt etw. in Scherben
- etw. geht/fällt in Scherben
- etw. geht in Scherben
- jmd./etw. legt etw. in Scherben
- ##bis alles in Scherben fällt##
- ##jmd. isst/frisst wie ein Scheunendrescher##
- jmd. macht Schicht
- jmd. lässt ein Schiff vom Stapel
- ein Schiff bekommt Schlagseite
- ein Schiff hat Schlagseite
- jmd. führt etw. im Schilde: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat nicht den blassesten/leisesten Schimmer von etw.
- jmd. hat keinen blassen Schimmer von etw.
- jmd. nimmt sich selbst auf die Schippe
- jmd. nimmt jmdn./etw. auf die Schippe
- jmd. hat jmdn. am Schlafittchen
- jmd. packt jmdn. am Schlafittchen: 1. Lesart 2. Lesart
- etw. hat Schlagseite: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- etw. bringt etw. auf Schlagseite
- etw. bekommt Schlagseite: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat (eine) Schlagseite
- jmd./etw. macht Schlagzeilen
- jmd. kommt aus dem Schlamassel heraus
- jmd. holt/fährt/zieht jmdn./etw. aus dem Schlamassel
- jmd. hat den Schlamassel
- jmd./etw. stürzt/treibt/führt jmdn. in den Schlamassel
- jmd./etw. gerät in den Schlamassel
- ##Schlamassel##
- jmd. zieht sich aus dem Schlamassel
- jmd. reitet sich in den Schlamassel
- jmd. steckt/sitzt im Schlamassel
- jmd. kommt etw. auf die Schliche
- jmd. kommt jmdm. auf die Schliche
- jmd. fährt mit jmdm. Schlitten
- jmd. bringt jmdn. hinter Schloß und Riegel
- jmd. kommt hinter Schloß und Riegel
- jmd. hält jmdn./etw. hinter Schloß und Riegel: 1. Lesart 2. Lesart
- ## Schloß/Schloss und Riegel ##
- ## hinter Schloß und Riegel ##: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. sitzt/ist hinter Schloß und Riegel
- jmd. gehört hinter Schloß und Riegel
- ##im Schmollwinkel##
- jmd. zieht sich in den Schmollwinkel zurück
- jmd. verlässt den Schmollwinkel/ die Schmollecke
- ##der Schmollwinkel##
- jmd. kommt/tritt/findet aus dem Schmollwinkel/der Schmollecke heraus
- jmd./etw. treibt jmdn. in den Schmollwinkel
- jmd. macht Schmu
- jmd. zieht jmdn./etw. in den Schmutz
- jmd. gibt jmdm. eins auf die Schnauze: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. kriegt/bekommt eins auf die Schnauze: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. fällt auf die Schnauze
- jmd. liegt auf der Schnauze
- jmd. kommt aus dem/seinem Schneckenhaus heraus
- jmd. zieht sich in sein Schneckenhaus zurück
- jmd./etw. lockt/holt jmdn. aus seinem Schneckenhaus/Schneckenhäuschen
- jmd. schlägt jmdm. /etw. ein Schnippchen
- jmd. zieht jmdn. am Schopf aus dem Sumpf
- jmd. zieht sich selbst am Schopf aus dem Sumpf
- jmd. zieht sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf
- jmd. zieht sich am eigenen Schopf aus etw.
- jmd. zieht sich am eigenen Schopf irgw.
- jmd. wirft sein Schwert in die Waagschale/Wagschale
- jmd. streicht die Segel: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd./etw. hat Sendepause
- etw./jmd. geht jmdm. auf den Senkel
- jmd. macht sich auf die Socken: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. macht Späne
- jmd. hat die Spendierhosen an: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. zieht die Spendierhosen an
- jmd. zieht die Spendierhosen aus
- ##in/mit Spendierhosen##
- jmd. muss Spießruten laufen
- jmd. wirft sich in Staat
- ##jmd. hält jmdm. eine Standpauke##
- ##Standpauke##
- etw. geht vom Stapel
- jmd. lässt etw. vom Stapel: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hilft jmdm. in die Steigbügel
- jmd. hält jmdm. den/die Steigbügel
- jmd. hat bei jmdm. einen Stein im Brett
- jmd. macht keinen Stich
- jmd. macht einen Stich
- jmd. macht/bekommt Stielaugen: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. packt den Stier bei den Hörnern
- jmd. schlägt über die Stränge
- jmd. hängt an der Strippe
- jmd. hat/hält jmdn. an der Strippe
- jmd./etw. hängt an der Strippe/den Strippen
- ##an der Strippe##
- jmd. bekommt/kriegt jmdn. an die Strippe
- mnch. hängen an Strippen/den Strippen
- jmd. zieht Strippen/die Strippen
- ##Strippenzieher##
- jmd. macht sich auf die Strümpfe
- jmd. fällt zwischen Stuhl und Bank
- jmd. kommt zu Stuhle
- jmd. raspelt Süßholz: 1. Lesart 2. Lesart
- ##jmd. fällt jmdm. in die Suppe##
- jmd. bringt etw. aufs Tapet
- etw. ist auf dem Tapet
- etw. kommt aufs Tapet
- jmd. tut den/einen Teufel
- jmd. kommt in Teufels Küche
- jmd./etw. bringt jmdn. in Teufels Küche
- jmd. setzt sich in die Tinte: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. sitzt in der Tinte
- jmd. hat Tomaten auf den Augen
- jmd. bringt etw. aufs Trapez
- etw. kommt aufs Trapez
- jmd./etw. bringt jmdn. auf den Trichter
- jmd. kommt auf den Trichter
- jmd. bläst Trübsal
- ##das Tüpfelchen auf dem i/I##
- ##I/i-Tüpfelchen##
- jmd./etw. setzt das i/I-Tüpfelchen/den i/I-Punkt (auf etw.)
- jmd./etw. setzt etw. das i/I-Tüpfelchen auf
- ##bis aufs I/i-Tüpfelchen##
- etw. fällt mit der Tür ins Haus
- jmd. schlägt jmdm. die Tür ins Gesicht
- jmd. schlägt/wirft jmdm. die Tür ins Gesicht
- jmd. fällt mit der Tür ins Haus: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. hat von Tuten und Blasen keine Ahnung: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. schreibt etw. ins unreine/Unreine
- jmd. spricht ins unreine/Unreine
- jmd. denkt ins unreine/Unreine
- jmd. spielt Vabanque/va banque
- ##Vabanquespiel/Vabanque-Spiel##
- jmd. wirft etw. in die Waagschale
- etw. fällt in die Waagschale
- etw. liegt in/auf der Waagschale
- jmd. fährt jmdm. an den Wagen
- ##der Wald - die Bäume##
- jmd. sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht (mehr)
- jmd. sieht den Wald vor lauter Bäumen
- jmd. sieht vor lauter Wald die Bäume nicht (mehr)
- jmd./etw. ist in Wallung
- jmd./etw. gerät in Wallung
- etw./jmd. bringt jmdn./etw. in Wallung
- jmd. fährt etw. an/gegen/vor die Wand
- jmd. lässt etw. an/gegen/vor die Wand fahren
- etw. fährt an/gegen/vor die Wand
- jmd. fährt an/gegen/vor die Wand
- ##mit allen Wassern gewaschen##: 1. Lesart 2. Lesart
- jmd. geht den Weg alles Irdischen: 1. Lesart 2. Lesart
- etw. geht den Weg alles Irdischen
- jmd./etw. bringt/treibt jmdn. zur Weißglut
- jmd. sticht in ein Wespennest
- jmd. wirft sich in Wichs
- ##in vollem Wichs##
- jmd. hat etw. am/beim Wickel
- etw. hat jmdn. am Wickel
- jmd. packt/nimmt jmdn. beim/am Wickel
- jmd. hat jmdn. am Wickel
- etw. ist jmdm. nicht an der Wiege gesungen worden
- etw. wurde/war jmdm. in die Wiege gelegt
- jmd./etw. nimmt jmdm. /etw. den Wind aus den Segeln
- jmd. heult mit den Wölfen
- mnch. haben sich in der Wolle
- jmd. hat sich mit jmdm. in der Wolle
- mnch. geraten/kriegen sich in die Wolle
- jmd. gerät/kriegt sich mit jmdm. in die Wolle
- jmd. legt jedes Wort auf die Waagschale
- jmd. nimmt jmdm. das Wort/die Worte aus dem Mund/Munde
- jmd. zieht jmdm. die Würmer aus der Nase
- ##jmd. setzt jmdm. Würmer in den Kopf##
- jmd. lässt sich die Würmer aus der Nase ziehen
- jmd. bricht sich keinen Zacken aus der Krone
- jmd./etw. bricht jmdm. einen Zacken aus der Krone
- jmdm. bricht/fällt ein Zacken aus der Krone
- jmd. geht auf dem Zahnfleisch: 1. Lesart 2. Lesart
- etw. bricht vom Zaun
- jmd. bricht etw. vom Zaun: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart 4. Lesart
- jmd. gibt das Zepter aus der Hand
- jmd. hält das Zepter in der Hand
- jmd. nimmt das Zepter in die Hand
- jmd. gibt jmdm. das Zepter in die Hand/in die Hände
- jmd. schwingt das Zepter
- jmd. nimmt jmdm. das Zepter aus der Hand
- jmd. macht Zicken
- etw. hat seine Zicken
- jmd. gibt die Zügel aus der Hand
- jmd. bekommt Zunder
- jmd. bekommt/kriegt Zunder
- jmd. gibt jmdm. Zunder: 1. Lesart 2. Lesart 3. Lesart
- jmd. gibt etw. Zunder
- etw. bekommt Zunder
- jmd. hat etw. auf der Zunge
- jmdm. brennt etw. auf der Zunge
- jmd. hält seine Zunge im Zaum
- etw. liegt auf der Zunge
- jmdm. liegt etw. auf der Zunge
- jmd. legt jmdm. etw. auf die Zunge
- jmd. trägt etw. auf der Zunge
- jmdm. kommt etw. auf die Zunge
- jmd. beißt sich (lieber/eher) die Zunge ab
- jmd. beißt sich auf die Zunge
- jmdm. liegt etw. auf der Zunge
Blatt - kein Blatt vor den Mund nehmen
blueprints - Redewendungen
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Unter der Rubrik "Wortschatz" waren am 15.08.2007 455 Wortgeschichten und Redewendungen mit Hinweisen zur Herkunft zu finden.
blueprints - Zitate
(E?)(L?) http://www.blueprints.de/zitate
Bonmot, Geld stinkt nicht (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Das Wort "Bonmot" kommt aus dem Französischen ("bon mot" = "gutes Wort") und bedeutet soviel wie "eine geistreiche Wendung" bzw. "ein geistreicher Ausspruch". Diese geistreiche, treffende bzw. witzige Wendung bezieht sich entweder auf einen individuellen Fall oder ist eine allgemeine Lebensweisheit.
Beispiel:
Das "Bonmot" "Geld stinkt nicht" verdanken wir Kaiser Vespasian. Als sein Sohn Titus ihn eines Tages entsetzt fragte, ob es wahr wäre, dass er auf den Urin aus öffentlichen Toiletten eine Steuer erhöbe (Urin wurde zum Gerben und Bleichen verwendet), hielt der Kaiser seinem Sohn eine Münze unter die Nase und fragte, ob er etwas röche. Titus verneinte und Vespasian bemerkte: "Da hast Du es, Geld stinkt nicht!"
(© blueprints Team)
Buch - ein Buch aufschlagen (W3)
Die (Buchen)-Holzdeckel wurden, um die wertvollen Seiten zu schützen, und wohl auch zu pressen, mit einem breiten Metallhaken zusammengehalten. Man legte das Buch drückte auf den Deckel und klappte den Haken beiseite... schlug man aber einfach auf den Deckel, sprang der Bügel meist von allein auf... deshalb "schlägt" man noch heute Bücher auf.
C
D
Dachdecker - das kannst du halten wie ein Dachdecker
Kommt daher, weil zur Jahrhundertwende die Dachdecker nicht kontrollierbar waren, da keiner der Bauherren den Mut hatte, aufs Dach zu klettern um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist.
Das grosse Z - Die grosse Zitatesammlung
(E?)(L?) http://www.dasgrossez.de/
Zitate-Datenbank mit kostenlosem Zugriff auf 7.000 Sprüche und Zitate, durchsuchbar nach verschiedenen Suchkriterien: Thema - Autor/Quelle - Jahr - Volltext - Textbeginn. Zu praktisch jedem Zitat wird der Urheber oder die Herkunft genannt.
Eher zur Erheiterung brauchbar ist der Link "Das öffentliche Z": Er führt zu einer Datenbank in die jedermann selbstgeschriebene Zitate eintragen kann.
daybyday - Zitat des Tages
(E?)(L?) http://www.daybyday.de/
WebOrganizer
dradio
Essigs Essenzen - Redensarten
Was Sie schon immer über die Herkunft von Redensarten wissen wollten
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/
Welche kuriosen Geschichten stecken hinter den Redewendungen und Sprichwörtern, die wir täglich verwenden? Wenn es um die Herkunft unserer Sprachbilder geht, verstehen wir meist nur Bahnhof, haben Tomaten auf den Augen oder stehen total auf dem Schlauch.
Der Literaturwissenschaftler, Historiker und Autor des Buches "Wie die Kuh aufs Eis kam. Wundersames aus der Welt der Worte" Dr. Rolf-Bernhard Essig schafft auf amüsante Weise Abhilfe: Jeden Freitag um 11:07 Uhr im Radiofeuilleton beantwortet er Fragen von Hörerinnen und Hörern rund um Kuhhäute, Deadlines und Hempels Sofa. Live und kostenfrei aus dem deutschen Festnetz unter der Telefonnummer 0800-22542254 oder per E-Mail unter forum@dradio.de.
Auf der rechten Seite findet man unter "AUDIO ON DEMAND"
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"Essigs Essenz" - Was sie schon immer über die Herkunft von Redensarten wissen w.
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Sendezeit: 01.02.2008 11:09
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/760863/
28.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Ab nach Kassel", "Jemanden auf die Palme bringen", "Nu mach mal halblang", "Mit fliegenden (wehenden) Fahnen", "Von der Hand in den Mund leben", "Das schlägt dem Fass den Boden aus", "Es ist höchste Eisenbahn", "Die Kurve kratzen", "Auf den Mund gefallen sein", "Was ist denn das hier für ein Saftladen", "Senf macht blöd", "Einen Mordsspaß (-gaudi) haben"
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/757994/
21.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Etwas geht mir am Popo/Arsch vorbei", "Mein Name ist Hase", "Auf den Hund kommen", "Schindluder mit jemandem treiben", "Da wird der Hund in der Pfanne verrückt", "Da hängt der Haussegen schief", "Jemandem drei Kreuze wünschen/hinterherwerfen/hinter jemandem drei Kreuze machen", "Es sieht aus wie in Kötzschenbroda auf dem Bahnhof", "Aus dem Mustopf zu kommen", "Mein Freund und Kupferstecher", "Pustekuchen", "
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/754382/
14.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Das ist, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt", "Des heiligen römischen Reiches Streusandbüchse", "Jemand ist ein falscher Fünfziger / Fuffzijer", "Behämmert sein, bekloppt sein, aber beschlagen sein", "Eine Gardinenpredigt halten, a curtain lecture", "Etwas ist nicht ganz koscher", "Auf den Busch klopfen", "Mein lieber Herr Gesangverein", "Etwas ist hanebüchen / hanebüchener Unsinn", "Jemand ist ein falscher Fünfziger", "Bekloppt sein", "Etwas kommt mir spanisch vor", "Kreide gefressen haben", "Die Faxen dicke haben", "Nicht alle Tassen im Schrank haben"
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752095/
07.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Mein lieber Scholli", "Hals- und Beinbruch", "Jemanden durch den Kakao ziehen", "Mit dem Klammerbeutel gepudert sein", "Hals- und Beinbruch!", "Die Bretter, die die Welt bedeuten", "Für jemanden die Hand ins Feuer legen", "Mit dem nassen Lappen erschlagen", "Holla(,) die Waldfee!", "Oculi, da kommen sie!", "Kräftig und deftig", "Anhaltend gutes Wetter", "Das langt dicke", "Jemand gibt an wie eine Tüte Mücken", "Jemandem einen Tort antun", "Das Gras wachsen hören"
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752109/
29.02.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Eine Spritztour machen", "Ein Brett vor dem Kopf haben", "nur Bahnhof verstehen", "Das kannste halten wie ein Dachdecker", "Jemand ist ein schräger Vogel", "Jemanden ins Bockshorn jagen", "Mutterseelenallein", "Jemanden über den Löffel balbieren / barbieren", "Die Poleposition einnehmen", "Keine Puse Ratze habe", "Ente oder Trente"
(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752108/
22.02.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Was hast du denn da für einen Schinken hängen", "Politik ist eine Hure", "Der Teufel ist ein Eichhörnchen", "Etwas aus dem Ärmel schütteln", "Umgekehrt wird ein Schuh daraus", "Es zieht wie Hechtsuppe", "Jemandem die Leviten lesen", "Jemand stinkt wie ein Wiedehopf"
(E?)(L?) http://www.schuressig.de/
du.shuttle - Irrgarten mit Zitaten
(E?)(L?) http://www.du.shuttle.de/autorenverlag/laby/
dw-world - Redewendungen
(E?)(L?) http://newsletter.dw-world.de/re?l=1hl8jgIf6smviI2
Kommt nicht in die Tüte!
Nützliche Minidialoge, wichtige Redewendungen, kommunikative Formeln der Alltagssprache (Übersichten und Aufgaben) finden Sie im Quasselbuch.
E
F
Federn - sich mit fremden Federn schmücken (W2)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/f.php
(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
Die Redensart geht auf die Fabel des Phaedrus (1,3) von der Krähe zurück, die sich mit Pfauenfedern schmückte.
Lessings Fassung der Fabel "Die Pfauen und die Krähe" lautet:
Eine stolze Krähe schmückte sich mit den ausgefallenen Federn der farbigen Pfaue und mischte sich kühn, als sie genug geschmückt zu sein glaubte, unter diese glänzenden Vögel der Juno. Sie ward erkannt, und schnell fielen die Pfaue mit scharfen Schnäbeln auf sie, ihr den betrügerischen Putz auszureißen. - "Lasset nach!" schrie sie endlich, "ihr habt nun alle das Eurige wieder". Doch die Pfaue, welche einige von den eignen glänzenden Schwingfedern der Krähe bemerkt hatten, versetzten: "Schweig, armselige Närrin; auch diese können nicht dein sein!"
Wenn jemand sich die Verdienste anderer zu eigen macht bzw. jemand sich mit den Verdiensten anderer brüstet, dann "schmückt er sich mit fremden Federn".
(© blueprints Team)
Fettnäpfchen - ins Fettnäpfchen treten (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Die Wendung nimmt darauf Bezug, dass früher in Bauernhäusern für die Eintretenden ein Topf mit Stiefelfett stand, damit man gleich die nassen Stiefel einreiben konnte. Wenn nun versehentlich jemand in den Topf mit dem Fett trat und Flecken auf den Dielen machte, verärgerte er die Hausfrau.
Wenn wir heute "ins Fettnäpfchen treten", dann haben wir es uns durch Ungeschicklichkeit oder durch eine unbedachtsame Äußerung mit jemandem verdorben bzw. seinen Unwillen erregt.
(© blueprints Team)
filmzitate
(E?)(L1) http://www.filmzitate.org/
einer der größten deutschen Filmzitate-Seiten! Hier gibt es all das, nach dem die Menschheit schon immer gesucht hat: unzählige Filmzitate ;). Und es werden immer mehr...
25.000 Textstellen aus 1.500 Filmen
Hier kann man nach der Herkunft von Filmzitaten suchen.
(Dies ist zwar keine Etymologie aber manche Filmzitate sind durchaus in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen, ohne dass man weiss, woher sie kommen.)
Filmzitate raten
(E?)(L?) http://www.filmzitateraten.de/
die Seite für Filmfreaks und solche die es werden wollen
täglich ein neues Filmzitat;
G
gedankenspaziergang
(E?)(L?) http://www.gedankenspaziergang.de/
geflügelte Worte (W3)
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Büchmann
...
Sein größtes Werk war die Sammlung und Herausgabe des deutschen Zitatenschatzes als "Geflügelte Worte".
Zitat Büchmann: "Ein geflügeltes Wort ist ein in weiteren Kreisen dauernd angeführter Ausspruch, Ausdruck oder Name, gleichviel welcher Sprache, dessen historischer Urheber oder dessen literarischer Ursprung nachweisbar ist."
...
(E?)(L1) http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/archiv/
04.01.2006 - Georg Büchmann, der geflügelte Wörtersammler, wird geboren (04.01.1822)
(E?)(L?) http://lexikon.meyers.de/meyers/Kategorie:Sprache
Büchmann
geocities
(E?)(L?) http://www.geocities.com/SoHo/9009/NEUEZitateSTART.htm
gergey - Pointen rund um Werben und Texten
(E?)(L?) http://gergey.com/pointen.php
Göttliche Komödie (W3)
(E?)(L?) http://www.k-ho.de/
Die "Göttliche Komödie" wurde von "Dante" geprägt.
Mehr dazu kann man unter dem angegeben Link finden.
Auf dieser Site finden Sie auch das Dante-Projekt. Mit Lebensweisheiten, Sinnsprüchen und Grafikgallerien.
goldseiten
(E?)(L?) http://www.goldseiten.de/sprueche.htm
Sprüche und Weisheiten - die sich manchmal bewahrheiten
Google - Sprichwort
(E?)(L?) http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&querytime=fE8i0B&q=sprichwort
21.07.2002: Das Web wurde nach "sprichwort" durchsucht. - Resultate 1-10 von ungefähr 53.100. - Suchdauer: 0.17 Sekunden.
H
Haare auf den Zähnen (W3)
(E1)(L1) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon
Ein hoher Anteil an männlichen Hormonen sorgt auch für eine üppige Behaarung. Wem also sogar Haare auf den Zähnen wachsen, der muss eine Ausgeburt an Energie sein.
Zur Charakterisierung von Frauen wird dies natürlich nicht gerade schmeichelhaft verstanden.
Haarige Redewendungen
(E?)(L?) http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,156,3899&MENUNAME=InfoContainer&OCCURRENCEID=SL0011739701.SL0013837267.TM01-FullContent
Hand - die Hand ins Feuer legen
Stammt noch aus dem Mittelalter. Bei einem mittelaterlichen Gottesurteil mußte der Angeklagte eine Zeitlang die Hand ins Feuer halten; der Grad der Verbrennung entsprach dem Grad des Verschuldens. Wunden wurden stets sofort verbunden. Als unschuldig galt nur derjenige, der in kürzester Frist wiederhergestellt war.
Hemd - das Hemd ist näher als der Rock (W3)
Um deutlich zu machen, dass jemandem der eigene Vorteil wichtiger ist, als die Interessen anderer, so kann man dies damit umschreiben, dass ihm "das Hemd näher als der Rock" ist. Diese Redensart wurde von Plautus in der Komödie "Trinummus" populär. Lateinisch heisst es dort: "Tunica propior pallio".
Hilf dir selbst, so hilft dir Gott
Diese mittelalterliche Weisheit taucht schriftlich fixiert im 16. Jahrhundert beim Schriftsteller Justus Georg Schottel in der Form "Mensch, hilf dir selbst, so hilfet Gott mit." auf.
Ähnliches schrieben auch schon antike Römer wie Cicero ("Fortes fortuna adjuvat" = "Den Mutigen hilft das Glück"). Bei Schillers Wilhelm Tell fordert Gertrud Stauffacher ihren Mann Werner auf zum Widerstand gegen die Reichsvögte: "Dem Mutigen hilft Gott".
Hoffnung stirbt zuletzt, Die - Hope Dies Last (W3)
Ob der Ausspruch "Die Hoffnung stirbt zuletzt" auf diesen Film zurückzuführen ist, kann ich nicht beurteilen. Aber der Filmtitel dürfte zumindest für die grosse Verbreitung dieses Zitates beigetragen haben.
Vielleicht weiss noch jemand etwas über die weiteren Hintergrunde?
(E?)(L?) http://www.3sat.de/ard/38820/
(E?)(L?) http://www.german-cinema.de/archive/film_view.php?film_id=696
Hornberger Schiessen - Das geht aus wie das Hornberger Schiessen
(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
In Hornberg wurde vor langer Zeit einmal Prominenz erwartet, also wurde ein Ehrensalut organisiert. Als man den Ehrengast in einer Kutsche vermutete, wurde eifrig geballert, es war aber falscher Alarm. Beim tatsächlichen Eintreffen war dann das Pulver alle.
Hund - auf den Hund gekommen (W3)
(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Als die Leute ihre Habseligkeiten noch in Truhen aufbewahrten (weil die leichter wegzuschaffen waren, falls es brannte oder Söldnerhorden plünderten) waren auf dem Boden der Truhen oft Schutzsymbole eingraviert, darunter oft auch ein Hund. Wenn jemand alles verloren hatte was normalerweise in der Truhe liegen sollte, war er "auf den Hund gekommen".
Hund - da liegt der Hund begraben
(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Diese Redewendung hat nichts mit dem Haustier zu tun, sondern kommt vielmehr vom mittelhochdeutschen "hunde", das Beute, Raub, Schatz bedeutet, also: "Da also liegt der Schatz begraben".
Hund - da wird der Hund in der Pfanne verrückt
(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Dieser Spruch stammt angeblich aus Til Eulenspiegel, der bei einer seiner Narreteien einen Hund statt der Eier in die Pfanne haut.
I
Idiom (W3)
(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Idiom
geht auf griech. "idios" = "privat", "einzeln", "gesondert". "Idiom" ist eine isolierte sprachliche Wendung, die man nicht direkt übersetzen kann.
Beispiel:
- dt. "jemanden auf die Palme bringen" = engl. "to drive someone up the wall".
J
K
komomai
(E?)(L?) http://www.komomai.de/
Korb - einen Korb bekommen (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Zu Zeiten als Ritter noch in die Ferne zogen um Gott und der Welt zu zeigen wofür Ritterrüstungen eigentlich gerfertigt wurden ließen sie nicht selten ihre Burgfräuleins in den damals modischen Wehrtürmen zurück. Die um die Gunst der daheimgebliebenen edlen Fräuleins buhlenden Männer (so war dies Brauch) stellten sich unter das Fenster der Angebeteten um ihrer Liebsten ein Ständchen zu singen. in fast jedem Falle liess dieses Fräulein (unterstützt durch ihre Dienerschaft) einen Korb vom Turm herunter. War sie ihm wohlgesonnen konnte er - oben angelangt - sein ganzes Glück in ihren Armen finden. war sie ihm nicht so sehr zugetan, so konnte man auf halber Höhe an dem Seil so lange rütteln bis der Boden des Korbes durchbrach und der Minnediener in die Tiefe stürzte. Nicht lustig aber wahr.
Zurück geht die Redewendung "einen Korb bekommen" auf die Zeit, in der die Frauen ihre Liebhaber zum Teil mit einem Korb zu sich hinaufziehen ließen. War der Liebhaber nicht mehr erwünscht, gab man ihm einen Korb mit brüchigem Boden oder ließ ihn in luftiger Höhe einfach hängen, um ihn so dem Gespött der Leute auszusetzen.
Heute verwenden wir die Redewendung "einen Korb bekommen", wenn wir eine ablehnende Antwort auf ein Angebot erhalten. Beim Werben um einen Partner wird dieser Ausdruck häufig verwendet.
(© blueprints Team)
Kuhhaut - das geht auf keine Kuhhaut (W3)
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/002/index.php
Heißt: es passt auf kein noch so großes Pergament. Pergament wurde normalerweise aus Schafs- oder Kalbshäuten gemacht. Wenn etwas zu lang wurde passte es nicht einmal mehr auf eine (viel größere) Kuhhaut. Der erste Beleg für die Redewendung sind die "sermones vulgares" von Jaques de Vitry (vor 1240).
Die Redewendung hat mit der Geschichte um Königin Dido, die mit einer aus Kuhleder geschnittenen Leine das Gebiet der zukünftigen Stadt Karthago umspannte, nichts zu tun.
L
Land - etwas an Land ziehen
An den Küsten war es üblich, angespültes Strandgut (von gekenterten Schiffen) einzusammeln und in Besitz zu nehmen. (Es kam auch schon 'mal vor, dass man dem Glück / oder vielmehr dem Unglück etwas nachhalf.) Jedenfalls war jeder froh, wenn er ein wertvolles Stück an Land ziehen konnte.
Auch beim Fischen konnte es passieren, dass man "einen grossen Fisch an Land ziehen" konnte (oder musste).
Landgraf, werde hart! (W3)
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Dieses Sprichwort geht zurück auf eine Sage von Johannes Rothe. Er berichtet vom Landgraf Ludwig von Thüringen (1140-72), der anfänglich so milde geherrscht haben soll, dass die Mächtigen im Lande übermütig wurden und das Volk ausbeuteten und quälten. Während eines Jagdausfluges verirrte sich der Landgraf und findet bei einem Schmied im Thüringer Wald Unterkunft. Der Schmied, der ihn nicht erkannte, habe, während er nachts auf seinen Amboss schlug, auf die Lässigkeit des Grafen geflucht: "Nun werde hart". Aufgrund dieses Erlebnisses soll der Landgraf alsbald für Zucht und Ordnung im Lande gesorgt haben.
Die heutige Form des Sprichwortes "Landgraf, werde hart" stammt aus Wilhelm Gerhards (1780-1858) Gedicht "Der Edelacker".
Die Aufforderung "Landgraf, werde hart!" gilt als Ermahnung an einen allzu milden Vorgesetzten oder an eine Regierung, strenger gegen Unrecht und Missstände vorzugehen.
(© blueprints Team)
Lanze - für jemanden eine Lanze brechen
Ein Ritter konnte stellvertretend für seinen König oder Fürsten an einem Ritterturnier teilnehmen. Er konnte also "eine Lanze für ihn brechen".
Laus über die Leber gelaufen (W3)
Die Redewendung hat ihren Ursprung in der Annahme, dass die Leber der Sitz der leidenschaftlichen Empfindungen sei. Ursprünglich hieß es einfach: "Es ist ihm etwas über die Leber gelaufen". Die Laus wurde dann als Sinnbild für einen geringfügigen Anlass, eine Nichtigkeit, dazugepackt. Man erkennt dabei auch die Vorliebe des redensartlichen Ausdrucks für den Stabreim.
linguist - Sprichwörter und Redewendungen — parodiert und verballhornt
oder: Warum die dicksten Bauern die dümmsten Kartoffeln haben.
(E?)(L?) http://www.linguist.de/sprichwort.html
(E?)(L?) http://www.linguist.de/beispiele.html
- 1. Einleitung
- 2. Vorüberlegungen zur Terminologie
- 2.1 Definitionen sprachlicher Formeln
- 2.2 Definitionen der Parodie und verwandter Begriffe
- 3. Klassifikation parodierter Parömien
- 3.1 Klassifikation nach Koller
- 3.1.1 Das Syntagma–interne Sprachspiel
- 3.1.2 Das Syntagma–externe Sprachspiel
- 3.1.3 Anzeige der wörtlichen Bedeutung des Redensart–Syntagmas...
- 3.1.4 Redensartenspiel in kritischer Form
- 3.2 Phänomenologische Klassifikation
- 3.2.1 Addition
- 3.2.2 Omission
- 3.2.3 Substitution
- 3.2.4 Inversion
- 3.2.5 Kontamination
- 3.2.6 Einfügen in einen besonderen Kontext / Kotext
- 3.3 Semantische Klassifikation
- 3.3.1 Veränderungen im sprachlichen Bildbereich
- 3.3.2 Veränderungen im Bereich des Lexikons
- 3.3.3 Veränderungen im Bereich des Sinns und der Logik der Aussage
- 4. Motiviertheit der Parodien
- 5. Zusammenfassung
- 6. Anhang: Beispiele parodierter Sprichwörter
- 7. Verzeichnis verwendeter und weiterführender Literatur
- Fußnoten
Auf der zweiten Seite sind die gesammelten Beispiele für parodierte Parömien (und teilweise auch Zitate) zusammengestellt.
Ein Beispiel von vielen: "Wer nicht hören will muß fernsehen."
Lobgenerator
(E?)(L?) http://www.lobgenerator.de/
Wenn man sonst kein Lob erhält, hier bekommt man es.
Löffel - den Löffel abgeben (W3)
Kommt daher, dass Löffel früher nicht im Überfluss vorhanden waren und ein begehrtes Erbschaftsobjekt war. Wenn also jemand starb und jemand anderes seinen löffel übernahm, hatt er den Löffeö abgegeben.
luftpiraten - Phrasendreschmaschine
(E6)(L?) http://www.luftpiraten.de/phrasendreschmaschine.html
Die Killer-Applikation für Prosa-Verbrechen
Nichts sagen und trotzdem intelligente Sprüche ablassen?? Hier ist die Lösung! Das ultimative Managementtool für den Laber-Supergau gibts hier gleich in zwei Versionen, einer vollautomatischen Light-Version für rhetorische oder artikulative Formtiefs und einer manuellen Comfort-Version, geeignet komplette Diplomarbeiten und Promotionsschriften mit fragwürdigem Inhalt zu füllen.
M
mamas-klassiker - Zitate aus dem Erziehungsbereich;
(E?)(L?) http://www.mamas-klassiker.de/
mütterliche Empfehlungen
mediensprache
(E?)(L?) http://www.mediensprache.net/de/publishing
Wenn Sie Ressourcen aus dem Netz zitieren oder bibliografieren möchten, sollten einige Formalien berücksichtigt werden, damit auch andere die Quelle nutzen können. Wie dies geht, zeigt Ihnen der ShortGuide aus dem Buch "Das Zitat im Internet".
meinpoesiealbum
(E?)(L?) http://www.meinpoesiealbum.de/
Geordnet nach Stichwörtern findet man hier Sinniges, Trauriges, Verstaubtes, Lustiges, Unverständliches, Kitschiges, Verrücktes - mit einem Wort: alles, was sich in Jahrzehnten in den Poesiealben angesammelt hat.
Miete - das ist schon die halbe Miete (W3)
Bauern lagern die geernteten Rüben (und andere dafür geeignete Früchte) auf bestimmten Lagerplätzen neben dem Feld ("Miete" genannt): war diese halb gefüllt, so war bereits die Hälfte der Ernte eingebracht.
N
normaligerweise - Fussballerzitate
(E?)(L?) http://normaligerweise.de/zitate.php
O
Ohren - es faustdick hinter den Ohren haben
Früher sassen der Schalk und die Verschlagenheit als kleine Dämonen in kleinen Wülsten hinter dem Ohr. Und je dicker diese Wülste waren, desto durchtriebener war der unter dem Dämon Leidende.
Ohren - nass hinter den Ohren - wet behind the ears = "inexperienced", "naive"
(E?)(L?) http://www.owad.de/
Der Ausdruck bedeutet "ohne praktische Erfahrung", "grün hinter den Ohren", "unreif sein".
Er geht zurück auf die Situation bei einer Geburt, wenn ein Neugeborenes noch "nass" ist.
When a baby is born, it is covered with mucous (Schleim) and fluid. It takes a little while for the baby to dry off. "Wet behind the ears" refers to a time shortly after birth before being completely dry. Protected areas, such as the area behind the ears, take a bit longer.
Ohren - sich etwas hinter die Ohren schreiben
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/002/index.php
Dieser Ausdruck geht auf einen rauhen Brauch zurück. Zur sicheren Weitergabe von Grenzfestlegungen wurden Jungen als Zeugen - auch in Hinsicht auf das Erbe - mit einer Ohrfeige bedacht oder an den Ohren gezogen, um ihnen den genauen Grenzverlauf einzuprägen.
operone - Zitate
(E?)(L?) http://www.operone.de/
(E?)(L?) http://www.operone.de/spruch/spruchinh.htm
Neben vielen Themen um die Oper gibt es auch die Theman: Spruch Sprichwörter - Spruch Redensarten - Spruch Zitate
Alphabetisch sortierte Spruch- und Zitatsammlung, mit Übersetzung regionaler Sprüche.
opto-sys - Wetter- und Bauernregeln
(E?)(L?) http://www.opto-sys.de/wetter
P
Pferd - Das Pferd frisst keinen Gurkensalat (W3)
(E?)(L?) http://www.heise.de/newsticker/data/jk-22.10.01-000/
(E?)(L?) http://www.literaturhaus.at/buch/fachbuch/rez/zelger/
Den ersten "Ferntonapparat" baute Johann Philipp Reis, Bäckersohn aus Hessen. Am 26. Oktober 1861 stellte er seine Erfindung im Frankfurter Physikalischen Verein vor.
...
Der Legende nach begann der Siegeszug des Telefons mit Sätzen ohne Sinn. Die Geschichte geht zurück auf einen Lehrer-Kollegen, der in seinen Erinnerungen eine Vorführung im Hause Reis schildert: Reis’ Schwager las am Telefon im Garten ein Buch vor, Reis wiederholte dem Publikum laut den Text, den er dem Empfänger abgelauscht hatte. Der Kollege konterte, er kenne vielleicht das Buch auswendig. "Deshalb ging ich selbst in den Raum, in dem das Telefon stand, und sprach einige Sätze wie "Die Sonne ist von Kupfer" oder "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat"". Reis verstand zwar nicht genau, was das Pferd frisst und dachte, die Sonne sei aus Zucker, aber der Kollege war dennoch überzeugt.
...
presseportal - Valentin, Karl - Zitate
(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=981705
Karl Valentin zum 125. Geburtstag am 4. Juni 2007 ...
München (ots) - Karl Valentin, geb. am 4. Juni 1882, war ein Wort-Künstler mit einer ganz besonderen, eigenartigen Ausdrucksweise. Der Humor der Sketche und Stücke des Komikers beruhte insbesondere auf seiner Sprachkunst bzw. seinem "Sprach-Anarchismus". Viele seiner Zitate und Sprüche sind immer noch in aller Munde und werden gerne zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen zitiert. Solch herrliche Aussprüche sind z.B. "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde" oder "Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut". So werden bürgerlicher Wertekosmos und Lachmuskeln gleichermaßen erschüttert. 1911 beginnt die ungemein erfolgreiche Bühnenpartnerschaft mit Liesl Karlstadt, die über 26 Jahre lang bestehen wird.
Anlässlich des 125. Geburtstags von Karl Valentin sendet der Bayerische Rundfunk verschiedene Specials: ...
...
prosieben - Sprichwörtern und Redensarten auf der Spur
(E1)(L1) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon/
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00782/
Woher kommt die Redensart "ins Fettnäpfchen treten"? Oder was hat es mit der Grube auf sich, die anderen gegraben wird? Das "Galilexikon" begibt sich jeden Mittwoch auf die Spur von Sprichwörtern und Redensarten. Erklärt die Bedeutung und deckt Hintergründe auf. Und natürlich sind immer wieder neue Überraschungen zu entdecken!
Jeder kennt sie, jeder nutzt sie - Sprichwörter und Redensarten. Doch kaum jemand weiß, was es eigentlich heißt, in ein Fettnäpfchen zu treten oder ein Brett vor dem Kopf zu haben ... So richtig spannend wird es, wenn man sich auf die Spur der Entstehung von Sprichwörtern begibt.
Das Galilexikon forscht nach - und zu entdecken gibt es manche Überraschung ...
Am 15.09.2006 waren folgende "Sprichwörtern und Redensarten" aufgeführt:
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/
Alter Schwede! | anzetteln | Auf die Pelle rücken | Auftakeln | Die Arschkarte ziehen | Auf den Nägeln brennen | Auf Tuchfühlung gehen | Abstauben | Abknöpfen - Jemandem etwas abknöpfen | Alles in Butter | Am Riemen reißen | An den Hut stecken | An der Nase herumführen | Arschkarte ziehen | Auf dem Holzweg sein | Auf dem Kerbholz haben | Aus dem Stehgreif sprechen | Ausgepowert
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/002/index.php
Auf den Hund gekommen | Auf den Zahn fühlen | Auf großem Fuß leben | Auf jemandem herumhacken | Aufdonnern | Aufs Korn nehmen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/003/index.php
Aus dem Schneider sein | Aus dem Nähkästchen plaudern | Ausbaden
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/
Bahnhof verstehen | Baff sein | Bauklötze staunen | Beleidigte Leberwurst | Blau machen | Blechen | Blut lecken | Brett vor dem Kopf
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/002/index.php
Das Handtuch werfen | Das hast du dir selbst eingebrockt | Das schlägt dem Fass den Boden aus | Der Groschen ist gefallen | Denkzettel | Durch die Bank | Durch die Blume | Durch die Lappen gehen | Durchfallen (durch eine Prüfung o.ä.) | Eine Schlappe einstecken | Einen Knall haben
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/003/index.php
Einen Toast aussprechen | Einen Vogel haben | Etwas springen lassen | Etwas auf der Pfanne haben | Jemanden etwas aus der Nase ziehen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/
Flitterwochen | Frosch im Hals | Fettnäpfchen | Gardinenpredigt halten | Geld auf den Kopf hauen | Geldschneiderei | Haare auf den Zähnen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/002/index.php
Heft in der Hand haben | Im Stich lassen | In der Kreide stehen | In die Schuhe schieben | Jammerlappen | Jemandem die Stange halten | Jemandem Paroli bieten | Jemandem Sand ins Auge streuen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/003/index.php
Jemanden festnageln | Jemanden übers Ohr hauen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00812/
Kalte Füße bekommen | Kein Blatt vor den Mund nehmen | Kirschen essen | Klein bei geben | Korb bekommen | Laufpass | Löffel abgeben | Luder | Manschetten haben
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00812/002/index.php
Mein Name ist Hase | Mit allen Wassern gewaschen | Mit Kind und Kegel | Den Nagel auf den Kopf treffen | Naseweis | Nicht die Bohne | Nicht von Pappe sein | Oberhand gewinnen | Olle Kamellen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00863/
Rock 'n Roll | Springende Punkt | Schema "f" | Schnuppe - Das ist mir Schnuppe | Schrot und Korn | Schwedische Gardinen | Senf dazugeben | Sich auf den Schlips getreten fühlen | Sich einen zwitschern | Spanisch vorkommen | Nach Strich und Faden
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00863/002/index.php
Torschlusspanik | Treulose Tomate | Tuten und Blasen
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00864/
Sich Verpissen | Unter die Haube bringen | Verflucht und zugenäht | Das Victory-Zeichen | Vom Leder ziehen | Wink mit dem Zaunpfahl | Zur Minna machen | Zur Strecke bringen
Punkt - Das ist der springende Punkt!
Diese Redewendung ist auf Aristoteles zurückzuführen. Er spricht in einem seiner Bücher davon, dass sich im Weißen des Eies das Herz des werdenden Vogels "als ein Blutfleck" anzeige; dieses Zeichen hüpfe und springe. In einer Übersetzung wurde das Ganze dann mit "quod punctum salit..." als "springender Punkt" wiedergegeben.
Q
R
redensarten-index - Redensarten-Index
Udos Wörterbuch für Redensarten, Redewendungen, idiomatische Ausdrücke, feste Wortverbindungen
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/
Im Redensarten-Index findet man eine wirklich grosse Liste von Redensarten. Allerdings gibt es nicht zu allen eine ausführliche etymologische Erklärung. Aber die grosse Anzahl der Redensarten verdient dennoch ein (E3) und ein (L1).
Das folgendende Alphabetische Register stammt vom 27.08.2005.
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/09.php
08/15; nullachtfünfzehn | sich um 180 Grad drehen
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/a.php
- [A]
- das A und O; das A und das O | Wer A sagt, muss auch B sagen | Das ist von A bis Z gelogen! | eins a | peu à peu | a priori | A-a machen müssen
- [Aa]
- glatt wie ein Aal sein; aalglatt sein | sich winden wie ein Aal / eine Schlange | glatt wie ein Aal sein; aalglatt sein | kein Aas | Diese Aasbande! | mit etwas aasen / rumaasen; etwas veraasen | wie die Aasgeier über jemanden herfallen
- [Ab]
- sich einen abasten; schwer asten | stark abbauen | einen abbeissen | sein Fett wegkriegen / abbekommen | ein paar Kratzer abbekommen | Abbitte leisten | etwas abblasen | jemanden abblitzen lassen | [z.B. mit dem Auto] abbrausen | sich keinen abbrechen | sich einen abbrechen | alle Brücken hinter sich abbrechen / abreissen | die Zelte abbrechen | sich die Zunge abbrechen | einer Sache keinen Abbruch tun | eine Strafe abbrummen | jemanden abbürsten | das ABC-Buch | jemand ist ein ABC-Schütze | abdampfen | jemandem den Saft abdrehen | jemandem das Gas abdrehen | jemandem den Gashahn abdrehen | jemandem die Luft abdrehen | Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben | Es ist noch nicht aller Tage Abend | Spinnen am Morgen bringt Kummer und Sorgen, Spinnen am Mittag bringt Glück am dritten Tag, Spinnen am Abend - erquickend und labend | Am Abend werden die Hühner gezählt | Lieber / Mein Gott / Oh Herr, lass Abend werden! | Da werden abends die Bürgersteige hochgeklappt | aberwitzig | Abessinien | auf etwas abfahren | eine Breitseite auf jemanden abfeuern | einen Abflug machen | sich den Arsch abfrieren | jemandem eine Abfuhr erteilen | einen / den Abgang machen | den Löffel abgeben | eine schlechte / traurige Figur abgeben; keine gute Figur machen | ein schwaches Bild abgeben; kein gutes Bild abgeben | eine gute Figur machen / abgeben | Wo ist er bloss abgeblieben? | abgebrannt sein | ein abgebrochener Gartenzwerg | ein abgebrochener Riese | abgebrüht sein | abgedroschen | der Zug ist abgefahren | abgefahren sein | abgefuckt | abgehen | abgehen / rennen wie Schmidts Katze | wie bestellt und nicht abgeholt | ein abgekartetes Spiel; eine abgekartete Sache | ein abgekartetes Spiel; eine abgekartete Sache | quod erat demonstrandum (abgekürzt "q.e.d.") | jemandes Uhr ist abgelaufen | (bei jemandem) abgemeldet sein | abgerieben sein | abgetakelt | eine abgetakelte Fregatte | etwas nichts / wenig abgewinnen können | jemandem das Wasser abgraben | abgrasen | am Rande eines Abgrundes stehen | jemand kann etwas abhaben | Das können wir abhaken | jemanden abhalftern | ein Scherbengericht abhalten | abhauen | sich von der Masse abheben | abkacken | jemanden abkanzeln | jemandem das Ohr abkauen | sich den Schneid abkaufen lassen | jemandem etwas nicht abkaufen | sich den Mut abkaufen lassen | die ganze Gegend abklappern | ein (billiger) Abklatsch | jemanden abknallen | jemandem etwas abknöpfen | ein Abkocher | etwas abkönnen | vom Weg abkommen | vom rechten Kurs abkommen | vom rechten Weg abkommen | abkratzen | etwas abkupfern | Luft / Dampf ablassen | sich die Beine / Hacken / Füsse nach etwas ablaufen / wund laufen | jemandem den Rang ablaufen | sich die Schuhsohlen nach etwas ablaufen | den alten Adam ausziehen / ersäufen / ablegen / ertränken | die Maske ablegen / fallen lassen | von etwas Zeugnis ablegen | jemandem jeden Wunsch von den Augen / Lippen ablesen | sich abnabeln | jemandem etwas abnehmen | abnippeln; abnibbeln | abnippeln; abnibbeln | sicher wie in Abrahams Schoss | Abrakadabra | etwas in Abrede stellen | sich abregen | alle Brücken hinter sich abbrechen / abreissen | Man wird dir nicht gleich den Kopf abreissen! | am Ast sägen, auf dem man sitzt; den Ast absägen, auf dem man sitzt | jemanden abschiessen | den Vogel abschiessen | sich für jemanden die Hand abschlagen lassen | sein / sich das Wasser abschlagen | die / alle zehn Finger nach etwas lecken / schlecken / abschlecken | etwas abschmettern [z.B. einen Antrag]
- jemandem die Ehre abschneiden | jemandem den Hals brechen / abschneiden | Davon kannst du dir eine Scheibe / ein Stück abschneiden! | jemandem den Lebensfaden abschneiden | jemandem das Wort abschneiden | sich ein Stück vom Kuchen abschneiden | alte Zoepfe abschneiden | gut abschneiden | den Rahm / das Fett abschöpfen | Das können Sie abschreiben! | jemanden abschütteln | ein Abschusskandidat | jemand steht auf der Abschussliste | einen Neger abseilen | sich abseilen | jemanden eiskalt abservieren | etwas auf einer Backe absitzen | auf dem (absoluten) Nullpunkt ankommen | sich jeden Bissen vom Mund / Munde absparen | von etwas Abstand nehmen | seinen Claim abstecken | sich die Beine abstehen | eine billige Absteige | auf dem absteigenden Ast sein | jemanden aufs Abstellgleis / tote Gleis schieben | im Hammelsprung abstimmen | sich die Hörner abstossen | die Schulden abstottern | sich abstrampeln | etwas ad absurdum führen | von der Bühne abtreten | etwas abtun | Abwarten und Tee trinken! | etwas in einem Abwasch / Aufwasch erledigen | vom Pfad der Tugend abweichen | Durch Abwesenheit glänzen | bis zum Abwinken | Damit kannst du dir den Arsch / Hintern abwischen! | sich etwas an den (fünf) Fingern abzählen (können) | sich bei etwas abzappeln | mit hängender / langer Nase abziehen | eine Schau / Show abziehen | jemanden abzocken | abzwitschern
- [Ac]
- Ach du grüne Neune! | mit Ach und Krach | Ach was! | Ach was? | Ach du heiliger Strohsack! | Ach, du Aermster / du Aermste! | Ach du heiliger Bimbam! | Ach du liebes bisschen! | Ach du dickes Ei! | Ach du meine Fresse! | Ach du lieber Gott! | Ach du meine Güte! | Ach herrje / herrjemine! | (Ach du) lieber / heiliger Himmel! | Ach du liebes Lieschen! | Ach du Schande! | Ach du liebe Zeit! | Menno! Ach menno! | die Achillesferse sein | auf Achse sein | jemanden über die Achsel ansehen | etwas auf die leichte Schulter / Achsel nehmen | mit den Achseln / Schultern zucken | auf die schlanke Linie achten; etwas für die schlanke Linie tun | dreikantig / achtkantig hinausfliegen / rausfliegen | jemanden achtkantig / hochkant / hochkantig rausschmeissen / hinauswerfen | Alle Achtung! | zwischen achtzig und scheintot | sich vom Acker machen | etwas zu den Akten / ad acta legen
- [Ad]
- etwas zu den Akten / ad acta legen | etwas ad absurdum führen | ad hoc | bei Adam und Eva anfangen | seit Adam und Eva | den alten Adam ausziehen / ersäufen / ablegen / ertränken | Nach Adam Riese macht das ... | seit Adams Zeiten | im Adamskostüm | eine musikalische / künstlerische Ader haben | jemanden zur Ader lassen | jemandem kocht das Blut in den Adern | jemandem stockt das Blut in den Adern | noch vom Adolf sein | Adonis | bei jemandem an der falschen Adresse sein
- [Ae]
- sich gleichen / aehneln wie ein Ei dem anderen | Das sieht dir aehnlich! | ein älteres Semester sein | das älteste Gewerbe der Welt | Die Zeiten ändern sich; Die Zeiten haben sich geaendert | Aepfel mit Birnen vergleichen | Man soll die Aepfel erst zählen, bevor man sie aufteilt | seinem Ärger Luft machen | den Ärger runterschlucken / herunterschlucken / hinunterschlucken | sich den Ärger / Frust / Kummer runterspuelen | sich schwarz ärgern | sich die Krätze an den Hals ärgern | sich ein Loch in den Bauch ärgern | sich die Platze ärgern | sich zu Tode ... (z.B. schämen / fürchten / erschrecken / ärgern) | sich wie ein Stint freuen / ärgern | die Aermel hochkrempeln / aufkrempeln | etwas im Aermel haben; ein As im Aermel haben | etwas aus der Hand / dem Aermel / dem Handgelenk schütteln | Ach, du Aermster / du Aermste! | Ach, du Aermster / du Aermste! | Aetsch! | Das ist echt ätzend!
- [Af]
- sich aus der Affäre ziehen | Klappe zu, Affe tot! | Mich laust der Affe! | jemand ist vom wilden Affen gebissen | jemanden zum Affen halten | seinem Affen Zucker geben | sich / jemanden zum Affen machen | einen Affen kriegen / bekommen / haben | einen Affen sitzen haben | Affenarsch | in einem affenartigen Tempo | mit affenartiger Geschwindigkeit | ein höllisches / affenartiges Tempo draufhaben / vorlegen | es herrscht eine Affenkälte | ein Affenpinscher | ein Affenstall | in einem Affentempo | ein Affentheater | einen Affenzahn draufhaben | ein Affenzirkus | das Horn von Afrika
- [Ag]
- aggromässig drauf sein | We agree to disagree
- [Ah]
- Aha, daher pfeift / weht (also) der Wind! | Man ahnt es (ja) nicht! | keine blasse Ahnung haben | von nichts eine Ahnung haben | von Tuten und Blasen keine Ahnung haben | keinen Schimmer einer Ahnung haben | ein ahnungsloser Engel | Ahoi!
- [Ak]
- das akademische Viertel | der fleischliche Akt | etwas zu den Akten / ad acta legen | ein Aktenhengst | ein Aktenkacker | ein Aktenkrämer | die Aktien von jemandem stehen schlecht | Wie stehen die Aktien? | Aktien drin haben | konzertierte Aktion
- [Al]
- et alii; et al. | Alaaf! | blinder Alarm | Alarm schlagen | ein wasserdichtes Alibi / Argument | et alii; et al. | ein Alki | Daran muss ich (all) mein Lebtag denken | alles in allem | mit allem Drum und Dran | zu allem ja und amen sagen; zu allem Ja und Amen sagen | zu allem Ueberfluss ... | zu allem Unglück | allererste Sahne | Das ist allerhand! | der Allerwerteste | Allotria treiben | Allroundman | ein Alpenveilchen | vom Alpha bis zum Omega | Bis dahin kann ich ja alt und grau werden! | Hier werde ich nicht alt! | alt aussehen | der / die Alte | noch ganz der / die Alte sein | nicht mehr der / die Alte sein | dafür muss eine Oma / alte Frau lange stricken! | die alte Leier | immer das alte / gleiche Lied | immer die alte Litanei herbeten | grosse alte Dame | eine alte Rechnung begleichen | mit jemandem eine alte Rechnung offen haben | eine alte Schachtel | eine / die Alte knallen | alte Zoepfe abschneiden | von altem / echtem Schrot und Korn | ein alter Hase | alter Wein in neuen Schläuchen | ein biblisches Alter haben | Alter Dösbaddel! | ein alter Drachen! | in alter Frische | Er ist ein schlauer / alter Fuchs | Alter Gauner! | ein (alter) Haudegen | ein alter Hut | ein alter Knacker | ein alter Krauter | ein alter Schinken | ein alter Zopf sein | Alter | von alters her | Na, altes Haus! | Altweibersommer
- [Am]
- zwischen Amboss und Hammer geraten | sein Amen zu etwas geben | zu allem ja und amen sagen; zu allem Ja und Amen sagen | so sicher wie das Amen in der Kirche | ein Ammenmärchen | eine Ampelkoalition | in Amt und Würden sein | kraft meines Amtes ... | von Amts wegen | eine Amtsmiene aufsetzen | den Amtsschimmel reiten | Der Amtsschimmel wiehert
- [An]
- eine Analvioline | mit jemanden anbaendeln | jemand sieht zum Anbeissen aus | den Mond anbellen | in Anbetracht | etwas wie saures Bier anbieten | jemanden anblaffen | nichts anbrennen lassen | Das kannst du jemand anderem / deiner Grossmutter / deiner Oma erzählen! | aus anderem Holz sein | es / jetzt weht ein anderer Wind | die Hand in anderer Leute Taschen stecken | ein neuer / anderer Mensch werden | etwas auf dem Rücken anderer austragen | es bleibt nichts anderes übrig | etwas in ein anderes Licht ruecken / setzen / stellen | ein anderes Gesicht bekommen | ein andermal | Umgekehrt / Anders / Andersrum wird ein Schuh daraus / draus! | Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt! | Dort ticken die Uhren anders | Wir können auch anders! Ich kann auch anders! | jemand ist andersrum | Umgekehrt / Anders / Andersrum wird ein Schuh daraus / draus! | auf einen Schelmen anderthalbe setzen | jemanden etwas andrehen | sich einen andudeln | Wehret den Anfängen! | ein blutiger Anfänger | ein blutiger Laie / Anfänger | jemanden anfahren | von Anfang bis Ende | Müssiggang ist aller Laster Anfang | bei Adam und Eva anfangen | bei null anfangen | ein heisses Eisen anfassen | Ringelpietz (mit Anfassen) | jemanden / etwas nur / nicht mit der Beisszange anfassen mögen | etwas am falschen Ende anfassen | etwas am richtigen Ende anfassen | etwas / jemanden nicht mit der Feuerzange anfassen mögen | etwas nur mit spitzen Fingern / mit den Fingerspitzen anfassen | jemanden mit Glaceehandschuhen / Glacéhandschuhen anfassen | jemanden mit Samthandschuhen anfassen | jemanden anfauchen | die Kehle oelen / anfeuchten | sich die Kehle anfeuchten | ein Anflug von .... | den Ton angeben | den Takt angeben | angeben wie eine Tüte Mücken | kurz angebunden sein | jemanden etwas angedeihen lassen | angedetscht sein | angefegt / dahergefegt kommen | angefressen sein | georgelt haben, bevor die Kirche angegangen ist | etwas passt / sitzt wie angegossen | angegriffen aussehen | angeheitert | Das kann doch nicht angehen! | etwas ist gut angekommen | am toten Punkt angelangt / angekommen sein | einen grossen / dicken Fisch an der Angel haben | jemanden fest an der Angel haben | zwischen Tür und Angel | am toten Punkt angelangt / angekommen sein | etwas aus den Angeln heben; die Welt aus den Angeln heben | sich einen Goldfisch angeln | Dreh- und Angelpunkt | angesäuselt sein | angeschissen kommen | von Angesicht zu Angesicht | im Schweisse meines / seines / ihres Angesichts | angetütert sein | wie angewurzelt stehen bleiben | etwas in Angriff nehmen | Nur im Angriff ist klingend Spiel | jemandem wird angst und bange | jemandem sitzt die Angst im Nacken | es mit der Angst zu tun bekommen | ein Angsthase sein | die Hosen anhaben | jemandem nichts anhaben können | die Schussstiefel anhaben | die Spendierhosen anhaben | jemandem etwas anhängen | etwas anhängig machen | den Atem anhalten | um die Hand einer Frau anhalten / bitten | die Luft anhalten | jemanden anhauen | auf Anhieb | vor Anker gehen | auf der Anklagebank sitzen | Anklang finden | bei jemanden anklopfen | es auf etwas ankommen lassen | auf dem (absoluten) Nullpunkt ankommen | jemandem etwas ankreiden | sich einen ankuemmeln | etwas ankurbeln | sich jemanden anlachen | die Daumenschrauben anziehen; jemandem die Daumenschrauben anlegen | es auf etwas anlegen | sich mit jemandem anlegen | Hand anlegen | etwas anleiern | jemanden anmachen | im Anmarsch sein | jemanden anmeiern | ins Buch / in die Annalen der Geschichte eingehen | Gestalt annehmen | anno dazumal; anno dunnemals; anno Tobak | im / aus dem Jahre Schnee; anno Schnee | jemanden anpfeifen | jemanden an den Pranger stellen; jemanden anprangern | jemanden anpumpen | jemanden dumm / schräg / schief von der Seite anquatschen | jemanden anranzen / anraunzen | jemanden anranzen / anraunzen | jemandem etwas hoch anrechnen | gegen eine Wand / Mauer anrennen | den heiligen Ulrich anrufen | sich / jemandem etwas ans Bein binden | jemandem ans Bein pissen / pinkeln | ans Bett gefesselt sein | es geht ans Eingemachte | am / bis ans Ende der Welt | bis ans Ende der Zeiten | etwas kommt ans Licht | jemandem etwas ans Herz legen | jemandem ans Herz gewachsen sein | jemanden ans Messer liefern | ans Ruder kommen | sich einen Klotz ans Bein binden | jemandem ans Leben wollen | jemandem ans Leder wollen | etwas ans Licht bringen | jemandem Licht ans Fahrrad machen | an den Tag / ans Tageslicht kommen | am / bis ans Ende der Welt | sich ans Werk machen | sich einen ansäuseln | jemandem / einer Sache den Kampf ansagen | sich einen ansaufen | auf Anschaffe gehen; anschaffen gehen | auf Anschaffe gehen; anschaffen gehen | jemanden anscheissen | einen Anschiss kriegen | einen anderen Ton anschlagen | den Anschluss verpasst haben | jemanden anschmachten | jemanden anschmieren | jemanden anschnauzen | jemanden anschwärzen | die Radieschen von unten betrachten / ansehen / zählen / begucken | jemandem etwas an der Nasenspitze / Nase ansehen | jemanden über die Achsel ansehen | scheel blicken; jemanden scheel ansehen | jemanden schief ansehen | jemanden über die Schulter ansehen | den Hebel ansetzen | Moos ansetzen | Aber sonst / Ansonsten gehts dir gut! | etwas in Anspruch nehmen | Anstalten machen | ein Anstandswauwau | sich anstellen | Klagelieder anstimmen | ein Loblied auf jemanden / etwas singen / anstimmen | gegen etwas / jemanden nicht anstinken können | an etwas Anstoss nehmen | der Stein des Anstosses | etwas (z.B. im Kalender) rot anstreichen | seinen Grips anstrengen | etwas / jemanden antatschen | eine Antenne für etwas haben | Antifa | die Flucht nach vorne antreten | den Gang nach Canossa antreten | sich Mut antrinken | sich einen antuedeln | seinen Gefühlen / sich keinen Zwang antun | sich Gewalt antun müssen | eine gepfefferte Antwort geben | jemandem Rede und Antwort stehen | Schweigen ist auch eine Antwort | wie aus der Pistole geschossen antworten | dem Fuchs den Hühnerstall anvertrauen | ein Feld-Wald-und-Wiesen-Arzt / -Anwalt [usw.]
- etwas mit dem Holzhammer tun; die Holzhammermethode anwenden | jemanden anzapfen | etwas anzetteln | die Daumenschrauben anziehen; jemandem die Daumenschrauben anlegen | sich warm anziehen müssen | sich den Schuh anziehen | die Steuerschraube anziehen | Das kannst du einem erzählen, der sich die Hose mit der Kneifzange / Beisszange zumacht / anzieht! | nichts mit sich anzufangen wissen | dumm aus dem Anzug / der Wäsche gucken | aus dem Anzug kippen | Das haut den stärksten Mann aus dem Anzug! | sich einen anzwitschern
- [Ap]
- in den sauren Apfel beissen | Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm | etwas für einen Apfel und ein Ei kaufen; etwas für ein Appel und 'n Ei kaufen | ein apokalyptischer Reiter | etwas für einen Apfel und ein Ei kaufen; etwas für ein Appel und 'n Ei kaufen | einen gesegneten Appetit haben | jemanden in den April schicken | April, April, der weiss nicht, was er will! | apropos
- [Ar]
- eine Arbeit geht leicht / gut / flott / schnell von der Hand | die Früchte seiner / ihrer Arbeit ernten | von seiner Hände Arbeit leben | bis über den Kopf in Arbeit stecken | eine Mammut... (z.B. -arbeit, -aufgabe, -leistung) | ein / eine Mords... (z.B. -arbeit, -ding, -durst, -dusel, -gaudi, -geschrei, -hitze-, -hunger, -kerl, -krach, -schreck, -spass, -spektakel) | bis über die / beide Ohren in Arbeit stecken | jemandem in die Hände arbeiten | für einen Hungerlohn arbeiten | schuften / arbeiten wie ein Ochse | arbeiten wie ein Pferd | arbeiten / schaffen wie ein Brunnenputzer | ein Arbeiterdenkmal sein | im Argen liegen | ein wasserdichtes Alibi / Argument | mit Argusaugen über etwas wachen | Arm in Arm gehen | der Arm / das Auge des Gesetzes | einen langen Arm haben | jemanden auf den Arm nehmen | die Beine / Füsse unter den Arm / unter die Arme / in die Hand nehmen | arm wie eine Kirchenmaus | jemandem in den Arm fallen | arm dran sein | jemandem unter die Arme greifen | jemandem in die Arme laufen | die Beine / Füsse unter den Arm / unter die Arme / in die Hand nehmen | jemanden jemandem in die Arme treiben | jemanden mit offenen Armen empfangen | in Morpheus Armen ruhen / liegen | Pudding in den Armen / Beinen haben | ein armer Schlucker | ein armer Teufel | ein armer Tropf | ein armes Schwein | ein armes Würstchen | etwas ist ein Armutszeugnis für jemanden | Leck mich (am Arsch)!; LMAA [vereinzelt verwendete Abkürzung]
- jemanden am Arsch kriegen | jemandem in den Arsch / Hintern kriechen | jemand hat den Arsch offen | jemandem Dampf / Feuer unter dem Hintern / Arsch machen | sich den Arsch abfrieren | sich den Arsch aufreissen | Ich könnte mich in den Arsch / Hintern beissen! | Bewegt endlich den Arsch! | in den Arsch gehen | jemandem mit dem nackten Arsch ins Gesicht springen | jemanden am / beim Arsch haben | ein Arsch mit Ohren | Das kannst du dir in den Arsch stecken / schieben! | jemandem in den Arsch / Hintern treten | am Arsch der Welt | Damit kannst du dir den Arsch / Hintern abwischen! | den Arsch voll kriegen | Hummeln im Hintern / Arsch haben | Himmel, Arsch und Zwirn! | für Arsch und Friedrich | wie Arsch und Friedrich | Himmel, Arsch und Wolkenbruch! | welche / eins / was auf den Hintern / Arsch kriegen / bekommen | Am Arsch hängt der Hammer! | sich in den Arsch gefickt fühlen | seinen Arsch retten | Pfeffer im Hintern / Arsch haben | Schütze Arsch im letzten Glied | am Arsch die Räuber | jemandem am Arsch vorbeigehen | einen Tritt in den Hintern / Arsch kriegen | jemandem scheint die Sonne aus dem Arsch | für den Arsch sein | jemandem den Hintern / Arsch versohlen | den Arsch nicht hochkriegen | keinen Arsch in der Hose haben | einen Stock im Arsch haben | Dann / Jetzt hat der / dein Arsch Kirmes! | jemandem Puderzucker / Zucker in den Arsch / Hintern blasen / schieben | im Arsch sein | eine Arschgeburt | eine Arschgeige | ein Arschgesicht | ein Arschgeweih | es ist arschkalt | die Arschlochkarte / Arschkarte haben / ziehen | ein Arschkriecher | ein Arschloch | die Arschlochkarte / Arschkarte haben / ziehen | nicht die feine englische Art sein | nach Art des Hauses | aus der Art schlagen | Das ist doch keine Art und Weise! | lege artis
- [As]
- etwas im Aermel haben; ein As im Aermel haben | Gib Asche! | sich Asche aufs Haupt streuen | in Sack und Asche gehen | Friede seiner Asche! | (Erde zu Erde,) Asche zu Asche, Staub zu Staub | in Schutt und Asche legen | zu Staub und Asche werden | eine Asphaltschwalbe | assig sein | am Ast sägen, auf dem man sitzt; den Ast absägen, auf dem man sitzt | auf dem absteigenden Ast sein | an einem dünnen Ast hängen | sich einen Ast lachen | sich einen abasten; schwer asten | etwas ist nicht astrein | astrein sein
- [At]
- einen langen Atem haben | den Atem anhalten | jemandem geht der Atem / die Puste aus | einen langen Atem haben | den längeren Atem haben | jemanden in Atem halten | wieder zu Atem kommen | ausser Atem sein | etwas verschlägt einem den Atem | in einem / gleichen / selben Atemzug | bis zum letzten Atemzug | im naechsten Atemzug | Eulen nach Athen tragen | gesiebte Luft atmen | locker durch die Hose atmen | ein Attentat auf jemanden vorhaben
- [Au]
- Au Backe! | Du bist wohl aua aua! | um etwas einen Popanz aufbauen | eine Drohkulisse aufbauen | jemandem einen Bären aufbinden | jemandem Märchen aufbinden / erzählen / auftischen | sich wie ein Frosch aufblasen | zu neuen Ufern aufbrechen | seine Karten aufdecken | seine Truempfe aufdecken | einer Sache seinen Stempel aufdrücken | fröhliche Auferstehung feiern | schweres Geschütz auffahren | etwas ist Auffassungssache | einen regelrechten Eiertanz aufführen | Freudentänze aufführen | eine Komödie aufführen | einen Tanz aufführen / machen | ein Loch mit dem anderen stopfen / zustopfen / auffüllen / schliessen | einer Aufgabe gewachsen sein | eine Mammut... (z.B. -arbeit, -aufgabe, -leistung) | jemanden aufgabeln | den Geist aufgeben | aufgedonnert sein | etwas ist aufgeflogen | in etwas aufgehen | aufgehen wie ein Hefekuchen / Hefekloss | aufgehen wie ein Pfannkuchen | in Rauch und Flammen aufgehen | das Land der aufgehenden Sonne | gut aufgehoben sein | glänzend / blendend aufgelegt sein | geputzt / herausgeputzt / geschmückt / aufgemacht sein wie ein Pfingstochse | etwas mit der Muttermilch aufgesogen haben | mit dem linken / falschen Bein zuerst aufstehen / aufgestanden sein; mit dem falschen / linken Bein zuerst aus dem Bett steigen | mit dem linken / falschen / verkehrten Fuss zuerst aufstehen / aufgestanden sein / zuerst aus dem Bett steigen / gestiegen sein | Das ist mir übel / sauer aufgestossen! | Das ist doch aufgewärmter Kohl! | die Hand aufhalten | etwas lässt aufhorchen | die Aermel hochkrempeln / aufkrempeln | den Mund nicht aufkriegen | jemanden mit etwas auflaufen lassen | zu grosser Form auflaufen | zu / zur Höchstform auflaufen | eine andere Platte auflegen | jemanden irgendwo auflesen | sich in Luft auflösen | sich in Wohlgefallen auflösen | die Augen aufmachen | ein Fass aufmachen | den Mund aufmachen / auftun | die Schnauze / das Maul aufmachen | etwas aufmotzen | aufmucken | es mit jemanden aufnehmen | den Faden wieder aufnehmen | den Fehdehandschuh aufnehmen | höllisch aufpassen | aufpassen wie ein Luchs | aufpassen wie ein Schiesshund | sich wieder hochrappeln / aufrappeln | sich künstlich aufregen | sich über jeden Quark aufregen | sich den Arsch aufreissen | die Klappe / den Mund / das Maul / den Rand aufreissen | Mund und Nase aufreissen | jemandem etwas aufs Auge drücken | jemandem aufs Dach steigen | etwas / jemanden aufs Korn nehmen | wie die Faust aufs Auge zusammenpassen | jemanden aufs Abstellgleis / tote Gleis schieben | sich Asche aufs Haupt streuen | von einem Bein aufs andere treten | jemanden bis aufs Blut quälen / peinigen / reizen | jemandem etwas aufs Brot schmieren | jemandem eins aufs Dach geben | einen aufs Dach kriegen | aufs Glatteis geraten; sich aufs Glatteis begeben | jemanden aufs Glatteis / Eis führen | aufs Ganze gehen | nicht aufs Geld gucken / sehen / schauen | aufs Gemüt schlagen | aufs Geratewohl | etwas aufs Tablett bringen | etwas aufs Tapet bringen | aufs falsche Gleis geraten | sich aufs Haar gleichen / uebereinstimmen | jemandem den roten Hahn aufs Dach setzen | Hand aufs Herz! | einen aufs Haupt kriegen | etwas / viel / alles aufs Spiel setzen | jemanden bis aufs Hemd ausziehen | Das kommt aufs Gleiche heraus! | bis aufs i-Tüpfelchen | aufs richtige Pferd setzen | aufs falsche Pferd setzen | ein Kampf / Krieg bis aufs Messer | vom Hölzchen aufs Stöckchen geraten | aufs Kreuz fallen | jemanden aufs Kreuz legen | den Leuten aufs Maul schauen | jemanden bis aufs Mark peinigen / quälen | Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen | eine flotte Sohle / einen tollen Tanz aufs Parkett legen | die Probe aufs Exempel machen | dem Volk aufs Maul schauen | sein Sprüchlein aufsagen | die Zelte aufschlagen | etwas aufschnappen | sich zu etwas aufschwingen | eine Amtsmiene aufsetzen | jemandem Hörner aufsetzen | Glanzlichter aufsetzen | einer Sache die Krone aufsetzen | ein süsssaures Lächeln aufsetzen | eine Leichenbittermiene aufsetzen | ein Pokerface aufsetzen | einen Schlafzimmerblick aufsetzen | die Augen aufsperren | die Ohren aufsperren | auf den fahrenden Zug aufspringen | jemandem ein Licht aufstecken | Da musst du früher aufstehen! | mit dem linken / falschen Bein zuerst aufstehen / aufgestanden sein; mit dem falschen / linken Bein zuerst aus dem Bett steigen | mit dem linken / falschen / verkehrten Fuss zuerst aufstehen / aufgestanden sein / zuerst aus dem Bett steigen / gestiegen sein | mit den Hühnern aufstehen | sich auftakeln | aus dem Nichts auftauchen | das Fell / den Pelz aufteilen, bevor der Bär erlegt ist | Man soll die Aepfel erst zählen, bevor man sie aufteilt | jemandem Lügen auftischen | jemandem Märchen aufbinden / erzählen / auftischen | dick auftragen | nassforsch auftreten | den Mund aufmachen / auftun | Wer mit den Hunden schläft, steht mit Flöhen auf; Wer mit den Hunden schläft, braucht sich nicht zu wundern, wenn er am naechsten Tag mit Flöhen aufwacht | etwas in einem Abwasch / Aufwasch erledigen | etwas mit Gold aufwiegen | Staub aufwirbeln / aufwühlen | Staub aufwirbeln / aufwühlen | das Pferd beim Schwanz / von hinten aufzäumen | andere Saiten aufziehen | etwas ist nicht mit Gold aufzuwiegen | etwas wie seinen Augapfel hüten | ein Auge auf jemanden werfen | etwas ins Auge fassen | mit einem blauen Auge davonkommen | etwas von hinten durch die Brust und durch das Auge machen | jemandem etwas aufs Auge drücken | etwas ist jemandem ein Dorn im Auge | etwas / jemanden im Auge haben / behalten | wie die Faust aufs Auge zusammenpassen | der Arm / das Auge des Gesetzes | sich Auge in Auge gegenueberstehen | Auge um Auge, Zahn um Zahn | mit blossem / nacktem Auge | ins Auge fallen / springen / stechen | Das kann aber ins Auge gehen! | ein Auge auf etwas / jemanden haben | ein Auge für etwas haben | etwas im Auge haben | etwas mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen | kein Auge von jemanden / etwas lassen | ganz Auge und Ohr sein | so weit das Auge reicht | ein Auge riskieren | einer Sache ins Auge sehen / schauen | da bleibt kein Auge trocken | ein Auge zudrücken; beide Augen zudrücken | kein Auge zutun | den Dingen ins Auge sehen; den Tatsachen ins Gesicht sehen | der Gefahr ins Auge sehen | Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus | dem Tod ins Auge schauen / sehen | das Weisse im Auge sehen | jemandem nicht das Weisse im Auge goennen | jemandem gehen die Augen über | jemandem Sand in die Augen streuen | jemandem fällt es wie Schuppen von den Augen | Tomaten auf den Augen haben | Da waren die Augen wohl grösser als der Mund / Magen! | jemandem etwas vor Augen halten / führen | ein Auge zudrücken; beide Augen zudrücken | etwas mit anderen Augen sehen | die Augen aufmachen | die Augen aufsperren | sich die Augen ausweinen | Geh mir aus den Augen! | nur für jemanden Augen haben | die Augen ueberall haben | etwas vor Augen haben | in meinen Augen ... | jemanden aus den Augen verlieren | jemandem unter die Augen kommen | etwas / jemanden nicht aus den Augen lassen | Augen wie ein Luchs haben | (grosse) Augen machen | jemandem schöne Augen machen | die Augen offen haben / halten | jemandem die Augen öffnen | Augen und Ohren offen halten | jemanden / etwas aus den Augen schaffen | mit offenen Augen schlafen | die Augen für immer schliessen | jemandem wird schwarz vor Augen | etwas mit eigenen Augen sehen | jemandem nicht in die Augen sehen können | Aus den Augen, aus dem Sinn | seinen Augen nicht trauen | jemandem nicht mehr unter die Augen treten können | die Augen vor etwas verschliessen | etwas unter vier Augen besprechen | vor aller Augen | jemandem wird es ganz grün und blau vor Augen | die Hand nicht vor Augen sehen können | die Augen verdrehen | sich verwundert die Augen reiben | jemandem jeden Wunsch von den Augen / Lippen ablesen | Klappen vor den Augen haben | mit offenen Augen ins Unglück rennen | jemandem wird es Nacht vor Augen | sich den Schlaf aus den Augen reiben | jemandem tanzen die Sterne vor Augen | sich die Augen aus dem Kopf weinen | einen lichten Augenblick haben | mit den Augendeckeln klimpern | sein Augenmerk auf etwas richten | etwas in Augenschein nehmen | etwas ist ein Augenschmaus | etwas ist eine (wahre) Augenweide | Augenwischerei | sehenden Auges etwas tun | den Augiasstall ausmisten | ein dummer August | etwas ausbaden müssen | etwas ausbaldowern | sich die Zähne an etwas ausbeissen | jemandem das Licht / Lebenslicht ausblasen | jemandem die Kerze / die Kerzen auspusten / ausblasen | Du kannst mir mal den Hobel ausblasen! | jemanden ausbooten | sich wie ein Buschfeuer / Lauffeuer ausbreiten | den Mantel / das Mäntelchen des Schweigens über etwas ausbreiten | etwas ausbrüten | ausbuexen | etwas zum Ausdruck bringen | in etwas seinen Ausdruck finden | Das ist gar kein Ausdruck! | sich im Ausdruck / Ton vergreifen | etwas auseinander klamüsern | einen Strauss mit jemandem ausfechten | ausflippen | etwas ausfressen | jemandem einen ausgeben | das Geld mit vollen Händen ausgeben | ausgebrannt sein | in ausgefahrenen Gleisen fahren | leer ausgehen | ausgekocht sein | sich wie ausgelaugt fühlen | ausgepicht sein | Ausgerechnet Bananen! | bei jemandem ausgeschissen haben | bei jemandem hat es ausgesetzt | Der Traum ist ausgeträumt! | wie ausgewechselt sein | das Kriegsbeil ausgraben | jemandem das Leben aushauchen | sich auskäsen | etwas ausklamüsern | etwas ausklügeln | auskneifen | jemandem das Licht ausknipsen | sich auskotzen | auskratzen | die Suppe auslöffeln | etwas mit Stumpf und Stiel ausrotten / vernichten / ausmerzen / ausreissen | den Augiasstall ausmisten | Ausnahmen bestätigen die Regel | jemanden ausnehmen (wie eine Weihnachtsgans) | auspacken | etwas ausplappern | etwas ausposaunen | jemanden auspressen wie eine Zitrone | jemandem die Kerze / die Kerzen auspusten / ausblasen | jemanden ausquetschen | ausrasten | Es ist zum Haare ausreissen / ausraufen! | nie um eine Ausrede verlegen sein | Der Teufel hat seine Grossmutter erschlagen, weil er keine Ausrede mehr wusste | ausreissen | Ich könnte Bäume ausreissen! | sich kein Bein ausreissen | etwas mit Stumpf und Stiel ausrotten / vernichten / ausmerzen / ausreissen | Es ist zum Haare ausreissen / ausraufen! | den roten Teppich ausrollen | etwas mit Stumpf und Stiel ausrotten / vernichten / ausmerzen / ausreissen | etwas mit der Wurzel / bis auf die Wurzel ausrotten | sich auf seinen Lorbeeren ausruhen | den Ausschlag geben | etwas ausschlagen | das Kind mit dem Bade ausschütten | jemandem sein Herz ausschütten | sich vor Lachen ausschütten | alt aussehen | angegriffen aussehen | wie geleckt aussehen | verboten aussehen | wie geleckt aussehen | ein Gesicht ziehen / aussehen / dreinblicken wie sieben Tage Regenwetter | aussehen wie ein Kaktus | aussehen / gucken, wie eine Gans, wenn es donnert | wie eine wandelnde / lebende Leiche aussehen | aussehen wie ein wandelnder Leichnam | aussehen, als haette man ein Lineal verschluckt | mitgenommen sein / aussehen | verboten gut aussehen | plünnerig aussehen | wie ein Posaunenengel aussehen | aussehen wie auf dem Schlachtfeld | aussehen wie ein Struwwelpeter | aussehen wie eine Vogelscheuche | aussehen sie eine Wasserleiche | aussen vor bleiben | aussen hui, innen pfui | etwas aussen vor lassen | die Tür von aussen zumachen | ausser Kraft | etwas ausser Acht lassen | ausser Atem sein | ausser sich sein / geraten | ausser Betracht | ausser Rand und Band sein / geraten | Das steht ausser Frage! | jemanden ausser Gefecht setzen | Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es | ausser Schussweite sein | Ausser Spesen nichts gewesen! | ausser Diskussion stehen | Das sind ja schöne Aussichten! | die letzte Karte ausspielen | den letzten Trumpf ausspielen | eine feuchte Aussprache haben | einen Toast aussprechen | ein Mea Culpa aussprechen | etwas ausspucken | jemanden ausstechen | jemanden / etwas auf den Tod nicht ausstehen können | jemandem einen Blankoscheck ausstellen | jemandem einen Persilschein ausstellen | die Fühler ausstrecken | die Hände nach etwas ausstrecken | die Karten austeilen | einen Seitenhieb austeilen | etwas auf dem Rücken anderer austragen | den Teufel mit dem Beelzebub austreiben | jemandem seine Mucken austreiben | jemandem Druck machen; auf jemanden Druck ausueben; jemanden unter Druck setzen | Das ist zum Auswachsen! | jemanden vom Fleck weg nehmen / auswählen / engagieren / heiraten | sich die Augen ausweinen | etwas in- und auswendig kennen | die Scharte auswetzen | jemandem eins auswischen | den alten Adam ausziehen / ersäufen / ablegen / ertränken | jemanden bis aufs Hemd ausziehen | Nicht auszudenken! | wie ein Auto gucken
- [Av]
- Das Ave Maria
- [Ax]
- Die Axt im Hause erspart den Zimmermann | sich benehmen wie die Axt im Walde | Jetzt ist die Axt am Baum
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/b.php
- [B]
- Wer A sagt, muss auch B sagen | Vitamin B | ein Engel mit einem B davor sein
- [Ba]
- wie beim Turmbau zu Babel | ein babylonisches Sprachengewirr / Sprachgewirr | Babystrich | den Bach runtergehen | Bis dahin fliesst noch viel Wasser den Bach / Fluss hinunter / hinab | Back dir ein Eis! | etwas auf einer Backe absitzen | Au Backe! | jemandem ein Kotelett an die Backe labern / schwatzen / quatschen / sabbeln | sich etwas von der Backe putzen können | kleine Brötchen backen; kleinere Brötchen backen | backen bleiben | jemandem ein Vaterunser durch die Backen blasen können | ein Backfisch | Danke für das Backobst! | eine Backpfeife | ein Bad in der Menge nehmen | das Kind mit dem Bade ausschütten | baden gehen | die Baelle flach halten | einander / sich gegenseitig die Baelle zuwerfen | Das spricht Baende! | Mir wird bang und baenger! | hungrig wie ein Bär sein | wie ein Bär schlafen | das Fell / den Pelz aufteilen, b