Etymologie, Étymologie, Etymology
DE Deutschland, l'Allemagne, Germany
Zitate, Citations, Quotations, Redewendungen, Expressions, Phrases

A

about - german - German Quotation of the Day

(E?)(L?) http://german.about.com/library/blzitattag.htm


Absicht - Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
ist ein abgewandeltes Zitat aus dem Schauspiel "Torquato Tasso" von Johann Wolfgang von Goethe (II,1).
Hier bemerkt der Titelheld:
"... und wenn sie auch
Die Absicht hat, den Freunden wohlzutun,
So fühlt man Absicht, und man ist verstimmt."
Heute verwenden wir das Zitat, wenn wir ein allzu durchsichtiges Tun kommentieren, in dem man sehr deutlich persönliche Interessen erkennt.
(© blueprints Team)

arcor - Redewendungen

(E?)(L?) http://home.arcor.de/glanlaender/buergerhaus/redewendungen.htm
Hier findet man einige Redewendungen erklärt, "die man schon im Mittelalter kannte".

Anekdote (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(griech. "an-ekdoton" = "nicht herausgegeben"). Eine "Anekdote" ist ein mündlich überlieferter und verkürzter Bericht über die Aussprüche oder das Verhalten einer bekannten Persönlichkeit.
Eine "Anekdote" zeichnet sich durch eine prägnante Knappheit aus, mit der Ereignisse pointiert dargestellt und Zusammenhänge blitzartig erleuchtet werden.
Beispiel: Der junge Theodor Fontane hatte sich ein möbliertes Zimmer gemietet. Am ersten Morgen nach dem Frühstück sagte er zu seiner Wirtin: "Wenn das heute früh Kaffee war, dann möchte ich von morgen ab Tee. Wenn es aber Tee war, dann bitte von jetzt ab Kaffee."
(© blueprints Team)

Die Anekdote ist französisch (frz. "anecdote"). Allerdings haben die Franzosen damit auf das griech. "anékdota" = "Unveröffentlichtes" zurückgegriffen. Der erste Gebrauch als Buchtitel wird dem byzantinischen Geschichtsschreibers Prokop zugeschrieben, der den Begriff genau damit zum "schwarzen Schimmel" machte (das veröffentlichte Unveröffentlichte).
Heute versteht man darunter eine mündlich überlieferte, verkürzte, meist witzige Geschichte über die Aussprüche oder das Verhalten einer bekannten Persönlichkeit, eine soziale Schicht, eine Epoche. Sie charakterisiert einen Zusammenhang kurz und knapp.

(E6)(L?) http://www.keinverlag.de/lexikon.php
(E?)(L?) http://www.parasearch.de/mysteria/x/
(E5)(L1) http://www.teachsam.de/deutsch/glossar_deu.htm
(E?)(L?) http://www.uni-erfurt.de/sprachwissenschaft/proxy.php?file=lido/servlet/Lido_Servlet
(E1)(L1) http://www.xs4all.nl/~adcs/woordenweb/a/A.htm


ausreden - falls einem sonst nichts mehr einfällt

(E?)(L?) http://www.ausreden.de/


B

Bank - auf die lange Bank schieben (W3)

In den Zeiten ohne Computer mussten gerichtliche Akten in Papierform vorbereitet und aufbewahrt werden. Mangels Aktenschränken wurden diese in und auf Truhen und (langen) Bänken deponiert. Eine Akte, die auf dem Richtertisch lag hatte Chancen schnell bearbeitet zu werden. War die Angelegenheit jedoch allzu unangenehm konnte sie aber auch dann noch auf die lange Bank (zurück) geschoben werden.

bartleby
Goethe-Zitate auf Englisch

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/66/59/25159.html
Goethe, Johann Wolfgang von, 25159 to 25375 - Entries from the Columbia World of Quotations. (E?)(L?) http://www.bartleby.com/66/75/25375.html


Barthel - Der weiß wo der Barthel den Most holt

Als einst in Leipzig, durch gutgehende Geschäfte zur Messezeit, der Most ausging wusste der Wirt "Barthel" Rat, er fuhr zu seinem Bruder, der im nahen Meißen ein Weingut besaß und beschaffte Nachschub. Jemand, der den Durchblick hat weiß heute noch "wo der Barthel den Most holt".

Dazu gibt es allerdings noch eine andere Erklärung: "Most" leitet sich vom hebräischen "maoth" = "Münze" ab (daher stammt übrigens auch unser "Moos"); "Barthel" ist eine Ableitung vom Gaunerwort "barsel" für "Brecheisen". Wer weiß "wo das Brecheisen die Knete holt" ist wahrscheinlich nicht auf Weinverkauf angewiesen.

bauernregeln

(E?)(L1) http://www.bauernregeln.de/
Wetter- und Bauernregeln für jeden Tag

bauernregeln - Bauernregeln

(E?)(L1) http://www.bauernregeln.net/


Bauern waren schon immer besonders abhängig vom Wetter und haben es deshalb genau beobachtet. Dabei fielen ihnen gewisse Regelmäßigkeiten auf, etwa in den Wetterabläufen oder in der Entwicklung von Obst und Getreide.

(E3)(L1) http://www.bauernregeln.net/bauernregeln.html
Bauernregeln nennt man die sich meist auf die Wettervorhersage beziehenden Sprüche des Volksmundes. Meist bei den Kulturnationen vorhanden, fehlen sie auch primitiven Völkern nicht ganz. Bald gereimt, bald ungereimt, sind die Bauernregeln, deren Kenntnis naturgemäß unter der Landbevölkerung am ausgedehntesten ist, teils auf lokale Witterungserscheinungen gegründet, teils als Traditionsgut aus der Antike übernommen. Soweit die Sprüche antikes Gut bergen, sind sie durch Vermittlung der Kirche in Deutschland verbreitet worden; bekanntlich gehörte es schon frühe zu der Tätigkeit der Mönche, Feld- und Gartenbaukultur zu pflegen. Von diesen meist astrologisch beeinflußten Regeln, die vielfach das Ergebnis eingehender meteorologischer Beobachtungen des Altertums enthalten, sind ganz jene andern Sprüche zu trennen, die aus ungeschulter, naiver Naturbeobachtung des deutschen Volkes hervorgegangen sind und in die sich teilweise noch Relikte der deutschen Mythologie gerettet haben. Heute sind beide Richtungen so stark aneinander angeglichen, daß es unmöglich scheint, die Verbreitungsgebiete einzelner Vorstellungen geographisch gegeneinander abzugrenzen.

Die Form dieser, Bauernregeln genannten, Sprüche ist stets ein Bedingungssatz.
Nach den in dem Nebensatz dieser Perioden enthaltenen Bedingungen darf man die Bauernregeln etwa in folgende vier Gruppen gliedern: ...


Bauernregeln | Wetterregeln | Weisheiten | Feiertage | Natur & Pflanzen | Tiere & Vieh | Essen & Trinken | Kirche & Teufel | Lostage | Jan., Feb., Mär., Apr., Mai, Jun., Jul., Aug., Sep., Okt., Nov., Dez. | Jahreszeiten | Monate | 100jähr.Kalender | Eine Fuhre Mist | Bauernwitze | Eisheilige | Schafskälte | Siebenschläfer | Hundstage | Altweibersommer | Wetterkunde | Wetterprognosen | Wetterzeichen | Wolkenbilder | Bauernjahr | Bauernküche

bbaw - Kollokationen im Wörterbuch

(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/
(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/htm/about_de.html
Ausdrücke wie beispielsweise "Aufmerksamkeit zollen", "freie Marktwirtschaft", "gut und gerne", "blinder Passagier", "etwas auf dem Kerbholz haben" oder "sich eins ins Fäustchen lachen" prägen den Wortschatz einer Sprache in hohem Maße und sind so allgegenwärtig, dass sie sowohl für Muttersprachler als auch für Nicht-Muttersprachler unverzichtbar für Sprachverstehen und Sprachverwendung sind. Es handelt sich bei diesen festen Wortverbindungen um in vielerlei Hinsicht verschiedenartige sprachliche Phänomene, die traditionell zum Gegenstand der Phraseologieforschung gehören und aufgrund ihrer besonderen semantischen, syntaktischen und distributiven Eigenschaften hohe Anforderungen an linguistische Beschreibung und lexikografische Kodifizierung stellen.

Das durch den Wolfgang-Paul-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung geförderte Projekt „Kollokationen im Wörterbuch“ unter Leitung der Preisträgerin Christiane Fellbaum konzentrierte sich auf einen ausgewählten Bereich im weiten Spektrum der festen Wendungen, auf Verb-Nomen-Verbindungen idiomatischen Charakters, wie es z.B. "eins hinter die Löffel bekommen" oder "etwas auf die hohe Kante legen" sind. Die komplexe semantische und syntaktische Analyse einer möglichst großen Anzahl deutscher Verb-Nomen-Idiome sowie ihre lexikografische Erfassung waren das Ziel des Projekts.

Die Untersuchung wurde grundlegend gestützt durch moderne computerlexikografische Arbeitsmethoden. Die empirische Basis der Analysen bildete das DWDS, ein repräsentatives und linguistisch aufbereitetes elektronisches Korpus aus Texten des gesamten 20. Jahrhunderts, das an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften unter Leitung von Wolfgang Klein und in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Akademie der Sozialwissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erstellt wurde und das mit der digitalisierten Version des Wörterbuchs der deutschen Gegenwartssprache von Ruth Klappenbach und Wolfgang Steinitz (Berlin 1961–1977) verknüpft ist.

Darüber hinaus waren Vergleiche mit anderen Sprachen vorgesehen, z.B. mit dem Englischen ("British National Corpus" – "BNC"), dem Spanischen ("Corpus de Referencia del Español Actual" – "CREA") und dem Neugriechischen ("Hellenic National Corpus" – "HNC").

Bei dem Vorhaben handelte es sich um Grundlagenforschung, von der ohne Zweifel Phraseologie, Lexikografie, Computerlinguistik, Theorie und Praxis des Übersetzens oder auch der Fremdsprachenunterricht – um nur einige Bereiche zu nennen – profitieren werden.


(E?)(L?) http://kollokationen.bbaw.de/htm/idioms.html
26.03.2008:

„Nennformen“ aller bearbeiteten Idiome / „Canonical forms“ of the analysed idioms
Nennform | weitere Angaben | Belege | Semantik | Struktur | Morphosyntax | Transformationen



Blatt - kein Blatt vor den Mund nehmen



blueprints - Redewendungen

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/
(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Unter der Rubrik "Wortschatz" waren am 15.08.2007 455 Wortgeschichten und Redewendungen mit Hinweisen zur Herkunft zu finden.

blueprints - Zitate

(E?)(L?) http://www.blueprints.de/zitate


Bonmot, Geld stinkt nicht (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Das Wort "Bonmot" kommt aus dem Französischen ("bon mot" = "gutes Wort") und bedeutet soviel wie "eine geistreiche Wendung" bzw. "ein geistreicher Ausspruch". Diese geistreiche, treffende bzw. witzige Wendung bezieht sich entweder auf einen individuellen Fall oder ist eine allgemeine Lebensweisheit.

Beispiel:
Das "Bonmot" "Geld stinkt nicht" verdanken wir Kaiser Vespasian. Als sein Sohn Titus ihn eines Tages entsetzt fragte, ob es wahr wäre, dass er auf den Urin aus öffentlichen Toiletten eine Steuer erhöbe (Urin wurde zum Gerben und Bleichen verwendet), hielt der Kaiser seinem Sohn eine Münze unter die Nase und fragte, ob er etwas röche. Titus verneinte und Vespasian bemerkte: "Da hast Du es, Geld stinkt nicht!"
(© blueprints Team)

Buch - ein Buch aufschlagen (W3)

Die (Buchen)-Holzdeckel wurden, um die wertvollen Seiten zu schützen, und wohl auch zu pressen, mit einem breiten Metallhaken zusammengehalten. Man legte das Buch drückte auf den Deckel und klappte den Haken beiseite... schlug man aber einfach auf den Deckel, sprang der Bügel meist von allein auf... deshalb "schlägt" man noch heute Bücher auf.

C

D

Dachdecker - das kannst du halten wie ein Dachdecker

Kommt daher, weil zur Jahrhundertwende die Dachdecker nicht kontrollierbar waren, da keiner der Bauherren den Mut hatte, aufs Dach zu klettern um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist.

Das grosse Z - Die grosse Zitatesammlung

(E?)(L?) http://www.dasgrossez.de/
Zitate-Datenbank mit kostenlosem Zugriff auf 7.000 Sprüche und Zitate, durchsuchbar nach verschiedenen Suchkriterien: Thema - Autor/Quelle - Jahr - Volltext - Textbeginn. Zu praktisch jedem Zitat wird der Urheber oder die Herkunft genannt.
Eher zur Erheiterung brauchbar ist der Link "Das öffentliche Z": Er führt zu einer Datenbank in die jedermann selbstgeschriebene Zitate eintragen kann.

daybyday - Zitat des Tages

(E?)(L?) http://www.daybyday.de/
WebOrganizer

dradio
Essigs Essenzen - Redensarten
Was Sie schon immer über die Herkunft von Redensarten wissen wollten

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/
Welche kuriosen Geschichten stecken hinter den Redewendungen und Sprichwörtern, die wir täglich verwenden? Wenn es um die Herkunft unserer Sprachbilder geht, verstehen wir meist nur Bahnhof, haben Tomaten auf den Augen oder stehen total auf dem Schlauch.

Der Literaturwissenschaftler, Historiker und Autor des Buches "Wie die Kuh aufs Eis kam. Wundersames aus der Welt der Worte" Dr. Rolf-Bernhard Essig schafft auf amüsante Weise Abhilfe: Jeden Freitag um 11:07 Uhr im Radiofeuilleton beantwortet er Fragen von Hörerinnen und Hörern rund um Kuhhäute, Deadlines und Hempels Sofa. Live und kostenfrei aus dem deutschen Festnetz unter der Telefonnummer 0800-22542254 oder per E-Mail unter forum@dradio.de.


Auf der rechten Seite findet man unter "AUDIO ON DEMAND"
Beiträge zum Nachhören
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"Essigs Essenz" - Was sie schon immer über die Herkunft von Redensarten wissen w.
MP3, Flash
Sendezeit: 01.02.2008 11:09

(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/760863/
28.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Ab nach Kassel", "Jemanden auf die Palme bringen", "Nu mach mal halblang", "Mit fliegenden (wehenden) Fahnen", "Von der Hand in den Mund leben", "Das schlägt dem Fass den Boden aus", "Es ist höchste Eisenbahn", "Die Kurve kratzen", "Auf den Mund gefallen sein", "Was ist denn das hier für ein Saftladen", "Senf macht blöd", "Einen Mordsspaß (-gaudi) haben"


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/757994/
21.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Etwas geht mir am Popo/Arsch vorbei", "Mein Name ist Hase", "Auf den Hund kommen", "Schindluder mit jemandem treiben", "Da wird der Hund in der Pfanne verrückt", "Da hängt der Haussegen schief", "Jemandem drei Kreuze wünschen/hinterherwerfen/hinter jemandem drei Kreuze machen", "Es sieht aus wie in Kötzschenbroda auf dem Bahnhof", "Aus dem Mustopf zu kommen", "Mein Freund und Kupferstecher", "Pustekuchen", "


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/754382/
14.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Das ist, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt", "Des heiligen römischen Reiches Streusandbüchse", "Jemand ist ein falscher Fünfziger / Fuffzijer", "Behämmert sein, bekloppt sein, aber beschlagen sein", "Eine Gardinenpredigt halten, a curtain lecture", "Etwas ist nicht ganz koscher", "Auf den Busch klopfen", "Mein lieber Herr Gesangverein", "Etwas ist hanebüchen / hanebüchener Unsinn", "Jemand ist ein falscher Fünfziger", "Bekloppt sein", "Etwas kommt mir spanisch vor", "Kreide gefressen haben", "Die Faxen dicke haben", "Nicht alle Tassen im Schrank haben"


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752095/
07.03.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Mein lieber Scholli", "Hals- und Beinbruch", "Jemanden durch den Kakao ziehen", "Mit dem Klammerbeutel gepudert sein", "Hals- und Beinbruch!", "Die Bretter, die die Welt bedeuten", "Für jemanden die Hand ins Feuer legen", "Mit dem nassen Lappen erschlagen", "Holla(,) die Waldfee!", "Oculi, da kommen sie!", "Kräftig und deftig", "Anhaltend gutes Wetter", "Das langt dicke", "Jemand gibt an wie eine Tüte Mücken", "Jemandem einen Tort antun", "Das Gras wachsen hören"


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752109/
29.02.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Eine Spritztour machen", "Ein Brett vor dem Kopf haben", "nur Bahnhof verstehen", "Das kannste halten wie ein Dachdecker", "Jemand ist ein schräger Vogel", "Jemanden ins Bockshorn jagen", "Mutterseelenallein", "Jemanden über den Löffel balbieren / barbieren", "Die Poleposition einnehmen", "Keine Puse Ratze habe", "Ente oder Trente"


(E?)(L?) http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/essigsessenzen/752108/
22.02.2008
Diesmal geht es um die Redensarten: "Was hast du denn da für einen Schinken hängen", "Politik ist eine Hure", "Der Teufel ist ein Eichhörnchen", "Etwas aus dem Ärmel schütteln", "Umgekehrt wird ein Schuh daraus", "Es zieht wie Hechtsuppe", "Jemandem die Leviten lesen", "Jemand stinkt wie ein Wiedehopf"


(E?)(L?) http://www.schuressig.de/


du.shuttle - Irrgarten mit Zitaten

(E?)(L?) http://www.du.shuttle.de/autorenverlag/laby/


dw-world - Redewendungen

(E?)(L?) http://newsletter.dw-world.de/re?l=1hl8jgIf6smviI2
Kommt nicht in die Tüte!
Nützliche Minidialoge, wichtige Redewendungen, kommunikative Formeln der Alltagssprache (Übersichten und Aufgaben) finden Sie im Quasselbuch.


E

F

Federn - sich mit fremden Federn schmücken (W2)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/f.php
(E1)(L1) http://www.staff.uni-marburg.de/~naeser/ra-mat.htm
Die Redensart geht auf die Fabel des Phaedrus (1,3) von der Krähe zurück, die sich mit Pfauenfedern schmückte.
Lessings Fassung der Fabel "Die Pfauen und die Krähe" lautet:
Eine stolze Krähe schmückte sich mit den ausgefallenen Federn der farbigen Pfaue und mischte sich kühn, als sie genug geschmückt zu sein glaubte, unter diese glänzenden Vögel der Juno. Sie ward erkannt, und schnell fielen die Pfaue mit scharfen Schnäbeln auf sie, ihr den betrügerischen Putz auszureißen. - "Lasset nach!" schrie sie endlich, "ihr habt nun alle das Eurige wieder". Doch die Pfaue, welche einige von den eignen glänzenden Schwingfedern der Krähe bemerkt hatten, versetzten: "Schweig, armselige Närrin; auch diese können nicht dein sein!"
Wenn jemand sich die Verdienste anderer zu eigen macht bzw. jemand sich mit den Verdiensten anderer brüstet, dann "schmückt er sich mit fremden Federn".
(© blueprints Team)

Fettnäpfchen - ins Fettnäpfchen treten (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Die Wendung nimmt darauf Bezug, dass früher in Bauernhäusern für die Eintretenden ein Topf mit Stiefelfett stand, damit man gleich die nassen Stiefel einreiben konnte. Wenn nun versehentlich jemand in den Topf mit dem Fett trat und Flecken auf den Dielen machte, verärgerte er die Hausfrau.
Wenn wir heute "ins Fettnäpfchen treten", dann haben wir es uns durch Ungeschicklichkeit oder durch eine unbedachtsame Äußerung mit jemandem verdorben bzw. seinen Unwillen erregt.
(© blueprints Team)

filmzitate

(E?)(L1) http://www.filmzitate.org/
einer der größten deutschen Filmzitate-Seiten! Hier gibt es all das, nach dem die Menschheit schon immer gesucht hat: unzählige Filmzitate ;). Und es werden immer mehr...
25.000 Textstellen aus 1.500 Filmen
Hier kann man nach der Herkunft von Filmzitaten suchen.

(Dies ist zwar keine Etymologie aber manche Filmzitate sind durchaus in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen, ohne dass man weiss, woher sie kommen.)

Filmzitate raten

(E?)(L?) http://www.filmzitateraten.de/
die Seite für Filmfreaks und solche die es werden wollen
täglich ein neues Filmzitat;

G

gedankenspaziergang

(E?)(L?) http://www.gedankenspaziergang.de/


geflügelte Worte (W3)

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Büchmann
...
Sein größtes Werk war die Sammlung und Herausgabe des deutschen Zitatenschatzes als "Geflügelte Worte".
Zitat Büchmann: "Ein geflügeltes Wort ist ein in weiteren Kreisen dauernd angeführter Ausspruch, Ausdruck oder Name, gleichviel welcher Sprache, dessen historischer Urheber oder dessen literarischer Ursprung nachweisbar ist."
...


(E?)(L1) http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/archiv/
04.01.2006 - Georg Büchmann, der geflügelte Wörtersammler, wird geboren (04.01.1822)

(E?)(L?) http://lexikon.meyers.de/meyers/Kategorie:Sprache
Büchmann

geocities

(E?)(L?) http://www.geocities.com/SoHo/9009/NEUEZitateSTART.htm


gergey - Pointen rund um Werben und Texten

(E?)(L?) http://gergey.com/pointen.php


Göttliche Komödie (W3)

(E?)(L?) http://www.k-ho.de/
Die "Göttliche Komödie" wurde von "Dante" geprägt.
Mehr dazu kann man unter dem angegeben Link finden.
Auf dieser Site finden Sie auch das Dante-Projekt. Mit Lebensweisheiten, Sinnsprüchen und Grafikgallerien.

goldseiten

(E?)(L?) http://www.goldseiten.de/sprueche.htm
Sprüche und Weisheiten - die sich manchmal bewahrheiten

Google - Sprichwort

(E?)(L?) http://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&querytime=fE8i0B&q=sprichwort
21.07.2002: Das Web wurde nach "sprichwort" durchsucht. - Resultate 1-10 von ungefähr 53.100. - Suchdauer: 0.17 Sekunden.

H

Haare auf den Zähnen (W3)

(E1)(L1) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon
Ein hoher Anteil an männlichen Hormonen sorgt auch für eine üppige Behaarung. Wem also sogar Haare auf den Zähnen wachsen, der muss eine Ausgeburt an Energie sein.
Zur Charakterisierung von Frauen wird dies natürlich nicht gerade schmeichelhaft verstanden.

Haarige Redewendungen

(E?)(L?) http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,156,3899&MENUNAME=InfoContainer&OCCURRENCEID=SL0011739701.SL0013837267.TM01-FullContent


Hand - die Hand ins Feuer legen

Stammt noch aus dem Mittelalter. Bei einem mittelaterlichen Gottesurteil mußte der Angeklagte eine Zeitlang die Hand ins Feuer halten; der Grad der Verbrennung entsprach dem Grad des Verschuldens. Wunden wurden stets sofort verbunden. Als unschuldig galt nur derjenige, der in kürzester Frist wiederhergestellt war.

Hemd - das Hemd ist näher als der Rock (W3)

Um deutlich zu machen, dass jemandem der eigene Vorteil wichtiger ist, als die Interessen anderer, so kann man dies damit umschreiben, dass ihm "das Hemd näher als der Rock" ist. Diese Redensart wurde von Plautus in der Komödie "Trinummus" populär. Lateinisch heisst es dort: "Tunica propior pallio".

Hilf dir selbst, so hilft dir Gott

Diese mittelalterliche Weisheit taucht schriftlich fixiert im 16. Jahrhundert beim Schriftsteller Justus Georg Schottel in der Form "Mensch, hilf dir selbst, so hilfet Gott mit." auf.
Ähnliches schrieben auch schon antike Römer wie Cicero ("Fortes fortuna adjuvat" = "Den Mutigen hilft das Glück"). Bei Schillers Wilhelm Tell fordert Gertrud Stauffacher ihren Mann Werner auf zum Widerstand gegen die Reichsvögte: "Dem Mutigen hilft Gott".

Hoffnung stirbt zuletzt, Die - Hope Dies Last (W3)

Ob der Ausspruch "Die Hoffnung stirbt zuletzt" auf diesen Film zurückzuführen ist, kann ich nicht beurteilen. Aber der Filmtitel dürfte zumindest für die grosse Verbreitung dieses Zitates beigetragen haben.
Vielleicht weiss noch jemand etwas über die weiteren Hintergrunde?

(E?)(L?) http://www.3sat.de/ard/38820/
(E?)(L?) http://www.german-cinema.de/archive/film_view.php?film_id=696


Hornberger Schiessen - Das geht aus wie das Hornberger Schiessen

(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
In Hornberg wurde vor langer Zeit einmal Prominenz erwartet, also wurde ein Ehrensalut organisiert. Als man den Ehrengast in einer Kutsche vermutete, wurde eifrig geballert, es war aber falscher Alarm. Beim tatsächlichen Eintreffen war dann das Pulver alle.

Hund - auf den Hund gekommen (W3)

(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Als die Leute ihre Habseligkeiten noch in Truhen aufbewahrten (weil die leichter wegzuschaffen waren, falls es brannte oder Söldnerhorden plünderten) waren auf dem Boden der Truhen oft Schutzsymbole eingraviert, darunter oft auch ein Hund. Wenn jemand alles verloren hatte was normalerweise in der Truhe liegen sollte, war er "auf den Hund gekommen".

Hund - da liegt der Hund begraben

(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Diese Redewendung hat nichts mit dem Haustier zu tun, sondern kommt vielmehr vom mittelhochdeutschen "hunde", das Beute, Raub, Schatz bedeutet, also: "Da also liegt der Schatz begraben".

Hund - da wird der Hund in der Pfanne verrückt

(E?)(L1) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E?)(L?) http://www.wissen.de/xt/default.do?MENUNAME=PS_W_S_Wort_Geschichten
Dieser Spruch stammt angeblich aus Til Eulenspiegel, der bei einer seiner Narreteien einen Hund statt der Eier in die Pfanne haut.

I

Idiom (W3)

(E3)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Idiom
geht auf griech. "idios" = "privat", "einzeln", "gesondert". "Idiom" ist eine isolierte sprachliche Wendung, die man nicht direkt übersetzen kann.
Beispiel:

J

K

komomai

(E?)(L?) http://www.komomai.de/


Korb - einen Korb bekommen (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Zu Zeiten als Ritter noch in die Ferne zogen um Gott und der Welt zu zeigen wofür Ritterrüstungen eigentlich gerfertigt wurden ließen sie nicht selten ihre Burgfräuleins in den damals modischen Wehrtürmen zurück. Die um die Gunst der daheimgebliebenen edlen Fräuleins buhlenden Männer (so war dies Brauch) stellten sich unter das Fenster der Angebeteten um ihrer Liebsten ein Ständchen zu singen. in fast jedem Falle liess dieses Fräulein (unterstützt durch ihre Dienerschaft) einen Korb vom Turm herunter. War sie ihm wohlgesonnen konnte er - oben angelangt - sein ganzes Glück in ihren Armen finden. war sie ihm nicht so sehr zugetan, so konnte man auf halber Höhe an dem Seil so lange rütteln bis der Boden des Korbes durchbrach und der Minnediener in die Tiefe stürzte. Nicht lustig aber wahr.

Zurück geht die Redewendung "einen Korb bekommen" auf die Zeit, in der die Frauen ihre Liebhaber zum Teil mit einem Korb zu sich hinaufziehen ließen. War der Liebhaber nicht mehr erwünscht, gab man ihm einen Korb mit brüchigem Boden oder ließ ihn in luftiger Höhe einfach hängen, um ihn so dem Gespött der Leute auszusetzen.
Heute verwenden wir die Redewendung "einen Korb bekommen", wenn wir eine ablehnende Antwort auf ein Angebot erhalten. Beim Werben um einen Partner wird dieser Ausdruck häufig verwendet.
(© blueprints Team)

Kuhhaut - das geht auf keine Kuhhaut (W3)

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/002/index.php
Heißt: es passt auf kein noch so großes Pergament. Pergament wurde normalerweise aus Schafs- oder Kalbshäuten gemacht. Wenn etwas zu lang wurde passte es nicht einmal mehr auf eine (viel größere) Kuhhaut. Der erste Beleg für die Redewendung sind die "sermones vulgares" von Jaques de Vitry (vor 1240).
Die Redewendung hat mit der Geschichte um Königin Dido, die mit einer aus Kuhleder geschnittenen Leine das Gebiet der zukünftigen Stadt Karthago umspannte, nichts zu tun.

L

Land - etwas an Land ziehen

An den Küsten war es üblich, angespültes Strandgut (von gekenterten Schiffen) einzusammeln und in Besitz zu nehmen. (Es kam auch schon 'mal vor, dass man dem Glück / oder vielmehr dem Unglück etwas nachhalf.) Jedenfalls war jeder froh, wenn er ein wertvolles Stück an Land ziehen konnte.
Auch beim Fischen konnte es passieren, dass man "einen grossen Fisch an Land ziehen" konnte (oder musste).

Landgraf, werde hart! (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Dieses Sprichwort geht zurück auf eine Sage von Johannes Rothe. Er berichtet vom Landgraf Ludwig von Thüringen (1140-72), der anfänglich so milde geherrscht haben soll, dass die Mächtigen im Lande übermütig wurden und das Volk ausbeuteten und quälten. Während eines Jagdausfluges verirrte sich der Landgraf und findet bei einem Schmied im Thüringer Wald Unterkunft. Der Schmied, der ihn nicht erkannte, habe, während er nachts auf seinen Amboss schlug, auf die Lässigkeit des Grafen geflucht: "Nun werde hart". Aufgrund dieses Erlebnisses soll der Landgraf alsbald für Zucht und Ordnung im Lande gesorgt haben.
Die heutige Form des Sprichwortes "Landgraf, werde hart" stammt aus Wilhelm Gerhards (1780-1858) Gedicht "Der Edelacker".
Die Aufforderung "Landgraf, werde hart!" gilt als Ermahnung an einen allzu milden Vorgesetzten oder an eine Regierung, strenger gegen Unrecht und Missstände vorzugehen.
(© blueprints Team)

Lanze - für jemanden eine Lanze brechen

Ein Ritter konnte stellvertretend für seinen König oder Fürsten an einem Ritterturnier teilnehmen. Er konnte also "eine Lanze für ihn brechen".

Laus über die Leber gelaufen (W3)

Die Redewendung hat ihren Ursprung in der Annahme, dass die Leber der Sitz der leidenschaftlichen Empfindungen sei. Ursprünglich hieß es einfach: "Es ist ihm etwas über die Leber gelaufen". Die Laus wurde dann als Sinnbild für einen geringfügigen Anlass, eine Nichtigkeit, dazugepackt. Man erkennt dabei auch die Vorliebe des redensartlichen Ausdrucks für den Stabreim.

linguist - Sprichwörter und Redewendungen — parodiert und verballhornt
oder: Warum die dicksten Bauern die dümmsten Kartoffeln haben.

(E?)(L?) http://www.linguist.de/sprichwort.html
(E?)(L?) http://www.linguist.de/beispiele.html


Auf der zweiten Seite sind die gesammelten Beispiele für parodierte Parömien (und teilweise auch Zitate) zusammengestellt.
Ein Beispiel von vielen: "Wer nicht hören will muß fernsehen."

Lobgenerator

(E?)(L?) http://www.lobgenerator.de/
Wenn man sonst kein Lob erhält, hier bekommt man es.

Löffel - den Löffel abgeben (W3)

Kommt daher, dass Löffel früher nicht im Überfluss vorhanden waren und ein begehrtes Erbschaftsobjekt war. Wenn also jemand starb und jemand anderes seinen löffel übernahm, hatt er den Löffeö abgegeben.

luftpiraten - Phrasendreschmaschine

(E6)(L?) http://www.luftpiraten.de/phrasendreschmaschine.html
Die Killer-Applikation für Prosa-Verbrechen

Nichts sagen und trotzdem intelligente Sprüche ablassen?? Hier ist die Lösung! Das ultimative Managementtool für den Laber-Supergau gibts hier gleich in zwei Versionen, einer vollautomatischen Light-Version für rhetorische oder artikulative Formtiefs und einer manuellen Comfort-Version, geeignet komplette Diplomarbeiten und Promotionsschriften mit fragwürdigem Inhalt zu füllen.


M

mamas-klassiker - Zitate aus dem Erziehungsbereich;

(E?)(L?) http://www.mamas-klassiker.de/
mütterliche Empfehlungen

mediensprache

(E?)(L?) http://www.mediensprache.net/de/publishing
Wenn Sie Ressourcen aus dem Netz zitieren oder bibliografieren möchten, sollten einige Formalien berücksichtigt werden, damit auch andere die Quelle nutzen können. Wie dies geht, zeigt Ihnen der ShortGuide aus dem Buch "Das Zitat im Internet".

meinpoesiealbum

(E?)(L?) http://www.meinpoesiealbum.de/
Geordnet nach Stichwörtern findet man hier Sinniges, Trauriges, Verstaubtes, Lustiges, Unverständliches, Kitschiges, Verrücktes - mit einem Wort: alles, was sich in Jahrzehnten in den Poesiealben angesammelt hat.

Miete - das ist schon die halbe Miete (W3)

Bauern lagern die geernteten Rüben (und andere dafür geeignete Früchte) auf bestimmten Lagerplätzen neben dem Feld ("Miete" genannt): war diese halb gefüllt, so war bereits die Hälfte der Ernte eingebracht.

N

normaligerweise - Fussballerzitate

(E?)(L?) http://normaligerweise.de/zitate.php


O

Ohren - es faustdick hinter den Ohren haben

Früher sassen der Schalk und die Verschlagenheit als kleine Dämonen in kleinen Wülsten hinter dem Ohr. Und je dicker diese Wülste waren, desto durchtriebener war der unter dem Dämon Leidende.

Ohren - nass hinter den Ohren - wet behind the ears = "inexperienced", "naive"

(E?)(L?) http://www.owad.de/
Der Ausdruck bedeutet "ohne praktische Erfahrung", "grün hinter den Ohren", "unreif sein".
Er geht zurück auf die Situation bei einer Geburt, wenn ein Neugeborenes noch "nass" ist.
When a baby is born, it is covered with mucous (Schleim) and fluid. It takes a little while for the baby to dry off. "Wet behind the ears" refers to a time shortly after birth before being completely dry. Protected areas, such as the area behind the ears, take a bit longer.

Ohren - sich etwas hinter die Ohren schreiben

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/002/index.php
Dieser Ausdruck geht auf einen rauhen Brauch zurück. Zur sicheren Weitergabe von Grenzfestlegungen wurden Jungen als Zeugen - auch in Hinsicht auf das Erbe - mit einer Ohrfeige bedacht oder an den Ohren gezogen, um ihnen den genauen Grenzverlauf einzuprägen.

operone - Zitate

(E?)(L?) http://www.operone.de/
(E?)(L?) http://www.operone.de/spruch/spruchinh.htm
Neben vielen Themen um die Oper gibt es auch die Theman: Spruch Sprichwörter - Spruch Redensarten - Spruch Zitate
Alphabetisch sortierte Spruch- und Zitatsammlung, mit Übersetzung regionaler Sprüche.

opto-sys - Wetter- und Bauernregeln

(E?)(L?) http://www.opto-sys.de/wetter


P

Pferd - Das Pferd frisst keinen Gurkensalat (W3)

(E?)(L?) http://www.heise.de/newsticker/data/jk-22.10.01-000/
(E?)(L?) http://www.literaturhaus.at/buch/fachbuch/rez/zelger/
Den ersten "Ferntonapparat" baute Johann Philipp Reis, Bäckersohn aus Hessen. Am 26. Oktober 1861 stellte er seine Erfindung im Frankfurter Physikalischen Verein vor.
...
Der Legende nach begann der Siegeszug des Telefons mit Sätzen ohne Sinn. Die Geschichte geht zurück auf einen Lehrer-Kollegen, der in seinen Erinnerungen eine Vorführung im Hause Reis schildert: Reis’ Schwager las am Telefon im Garten ein Buch vor, Reis wiederholte dem Publikum laut den Text, den er dem Empfänger abgelauscht hatte. Der Kollege konterte, er kenne vielleicht das Buch auswendig. "Deshalb ging ich selbst in den Raum, in dem das Telefon stand, und sprach einige Sätze wie "Die Sonne ist von Kupfer" oder "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat"". Reis verstand zwar nicht genau, was das Pferd frisst und dachte, die Sonne sei aus Zucker, aber der Kollege war dennoch überzeugt.
...

presseportal - Valentin, Karl - Zitate

(E?)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=981705
Karl Valentin zum 125. Geburtstag am 4. Juni 2007 ...
München (ots) - Karl Valentin, geb. am 4. Juni 1882, war ein Wort-Künstler mit einer ganz besonderen, eigenartigen Ausdrucksweise. Der Humor der Sketche und Stücke des Komikers beruhte insbesondere auf seiner Sprachkunst bzw. seinem "Sprach-Anarchismus". Viele seiner Zitate und Sprüche sind immer noch in aller Munde und werden gerne zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen zitiert. Solch herrliche Aussprüche sind z.B. "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde" oder "Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen habe ich mich nicht getraut". So werden bürgerlicher Wertekosmos und Lachmuskeln gleichermaßen erschüttert. 1911 beginnt die ungemein erfolgreiche Bühnenpartnerschaft mit Liesl Karlstadt, die über 26 Jahre lang bestehen wird.
Anlässlich des 125. Geburtstags von Karl Valentin sendet der Bayerische Rundfunk verschiedene Specials: ...
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prosieben - Sprichwörtern und Redensarten auf der Spur

(E1)(L1) http://www.prosieben.de/wissen/galileo/galilexikon/
(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00782/
Woher kommt die Redensart "ins Fettnäpfchen treten"? Oder was hat es mit der Grube auf sich, die anderen gegraben wird? Das "Galilexikon" begibt sich jeden Mittwoch auf die Spur von Sprichwörtern und Redensarten. Erklärt die Bedeutung und deckt Hintergründe auf. Und natürlich sind immer wieder neue Überraschungen zu entdecken!

Jeder kennt sie, jeder nutzt sie - Sprichwörter und Redensarten. Doch kaum jemand weiß, was es eigentlich heißt, in ein Fettnäpfchen zu treten oder ein Brett vor dem Kopf zu haben ... So richtig spannend wird es, wenn man sich auf die Spur der Entstehung von Sprichwörtern begibt.
Das Galilexikon forscht nach - und zu entdecken gibt es manche Überraschung ...


Am 15.09.2006 waren folgende "Sprichwörtern und Redensarten" aufgeführt:

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/
Alter Schwede! | anzetteln | Auf die Pelle rücken | Auftakeln | Die Arschkarte ziehen | Auf den Nägeln brennen | Auf Tuchfühlung gehen | Abstauben | Abknöpfen - Jemandem etwas abknöpfen | Alles in Butter | Am Riemen reißen | An den Hut stecken | An der Nase herumführen | Arschkarte ziehen | Auf dem Holzweg sein | Auf dem Kerbholz haben | Aus dem Stehgreif sprechen | Ausgepowert

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/002/index.php
Auf den Hund gekommen | Auf den Zahn fühlen | Auf großem Fuß leben | Auf jemandem herumhacken | Aufdonnern | Aufs Korn nehmen

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00784/003/index.php
Aus dem Schneider sein | Aus dem Nähkästchen plaudern | Ausbaden

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/
Bahnhof verstehen | Baff sein | Bauklötze staunen | Beleidigte Leberwurst | Blau machen | Blechen | Blut lecken | Brett vor dem Kopf

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/002/index.php
Das Handtuch werfen | Das hast du dir selbst eingebrockt | Das schlägt dem Fass den Boden aus | Der Groschen ist gefallen | Denkzettel | Durch die Bank | Durch die Blume | Durch die Lappen gehen | Durchfallen (durch eine Prüfung o.ä.) | Eine Schlappe einstecken | Einen Knall haben

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00788/003/index.php
Einen Toast aussprechen | Einen Vogel haben | Etwas springen lassen | Etwas auf der Pfanne haben | Jemanden etwas aus der Nase ziehen

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/
Flitterwochen | Frosch im Hals | Fettnäpfchen | Gardinenpredigt halten | Geld auf den Kopf hauen | Geldschneiderei | Haare auf den Zähnen

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/002/index.php
Heft in der Hand haben | Im Stich lassen | In der Kreide stehen | In die Schuhe schieben | Jammerlappen | Jemandem die Stange halten | Jemandem Paroli bieten | Jemandem Sand ins Auge streuen

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00792/003/index.php
Jemanden festnageln | Jemanden übers Ohr hauen

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00812/
Kalte Füße bekommen | Kein Blatt vor den Mund nehmen | Kirschen essen | Klein bei geben | Korb bekommen | Laufpass | Löffel abgeben | Luder | Manschetten haben

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00812/002/index.php
Mein Name ist Hase | Mit allen Wassern gewaschen | Mit Kind und Kegel | Den Nagel auf den Kopf treffen | Naseweis | Nicht die Bohne | Nicht von Pappe sein | Oberhand gewinnen | Olle Kamellen

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00863/
Rock 'n Roll | Springende Punkt | Schema "f" | Schnuppe - Das ist mir Schnuppe | Schrot und Korn | Schwedische Gardinen | Senf dazugeben | Sich auf den Schlips getreten fühlen | Sich einen zwitschern | Spanisch vorkommen | Nach Strich und Faden

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00863/002/index.php
Torschlusspanik | Treulose Tomate | Tuten und Blasen

(E?)(L?) http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/galileo/specials/galilexikon/00864/
Sich Verpissen | Unter die Haube bringen | Verflucht und zugenäht | Das Victory-Zeichen | Vom Leder ziehen | Wink mit dem Zaunpfahl | Zur Minna machen | Zur Strecke bringen

Punkt - Das ist der springende Punkt!

Diese Redewendung ist auf Aristoteles zurückzuführen. Er spricht in einem seiner Bücher davon, dass sich im Weißen des Eies das Herz des werdenden Vogels "als ein Blutfleck" anzeige; dieses Zeichen hüpfe und springe. In einer Übersetzung wurde das Ganze dann mit "quod punctum salit..." als "springender Punkt" wiedergegeben.

Q

R

redensarten-index - Redensarten-Index
Udos Wörterbuch für Redensarten, Redewendungen, idiomatische Ausdrücke, feste Wortverbindungen

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/
Im Redensarten-Index findet man eine wirklich grosse Liste von Redensarten. Allerdings gibt es nicht zu allen eine ausführliche etymologische Erklärung. Aber die grosse Anzahl der Redensarten verdient dennoch ein (E3) und ein (L1).

Das folgendende Alphabetische Register stammt vom 27.08.2005.

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/09.php
08/15; nullachtfünfzehn | sich um 180 Grad drehen

(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/a.php


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/b.php