Etymologie, Étymologie, Etymology
ES Spanien, l'Espagne, Spain
Regionen, Régions, Regions
DE: Baskenland, ES: País Vasco, FR: le Pays basque, IT: Paese basco, UK: Basque Provinces
Baskisch, Vaskonisch, Basque, Basque

A

al - Beispiele für baskisch 'al/alm':

"Aller", "Alm", "Alme", "Almana", "Almara", "Ahla", "Elte", "Elz", "Alantia", "Alba", "Alenza", "Almanza", "Almonte", "Almantes".

aran - Beispiele für baskisch 'aran' = 'Tal':

"Arundel" (Südengland), "Arendal" (also eigentlich "Tal-Tal") (Norwegen, Schweden), "Arnach", "Arnsberg", "Arnstern", "Arensburg", "Ahrensburg", "Ahrensfelde", "Ohrenbach" (Odenwald), "Mohrenstein" (Oberpfalz) früher: "am Arnstein" (Deutschland)

B

Basque, Baskisch, vasco (W3)

Das bereits 1612 auftretende engl. "Basquish" und das seit 1817 auftretende engl. "Basque", dt. "Baskisch", geht über span. "vasco", "vascon" zurück auf lat. "Vascones", das ursprünglich "Waldbewohner" bedeutete.
"Vasconia" nannten die Römer das Hinterland der westlichen Pyrenäen.

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=Basque
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=Basque
(E?)(L?) http://www.ids-mannheim.de/kt/30000wordforms.dat
"baskisch" gehört zu den 30.000 häufigsten Worten.

(E?)(L?) http://reese.linguist.de/Laender/familie/baskisch.html
Baskisch

(E?)(L?) http://reese.linguist.de/Laender/spanien.html
Baskenland, Navarra (Spanien)

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/search?q=Basque


Baskisch - Beispiele aus der Alltagssprache

Als Beispiele aus der Alltagssprache, die teils auf dem Umweg über lateinische Lehnwörter zu uns kamen, werden weiterhin erwähnt:

C

D

E

egunkaria (W3)

Der Name der baskischen Zeitschrift "egunkaria" bedeutet "Le quotidien" = "Tageszeitung".
Die in "écoute" 2001-04 angegebene Adresse "www.egunkaria.com" existiert jedoch nicht mehr.
Möglicherweise hat die 1991 gegründete Zeitung ihr 10-jähriges nicht lange überlebt.
Ob die Adresse "www.egunkaria.info" etwas mit der ursprünglichen Ausgabe zu tun hat kann ich nicht beurteilen.
Immerhin gibt es noch einen Artikel bei der spanischen Wikipedia, den ich leider nicht ausreichend verstehe. Jedenfalls erschien danach die erste Ausgabe am 06.12.1990. (El 6 de diciembre de 1990 se edita el primer ejemplar de Euskaldunon Egunkaria, con 32 páginas.) Am 02.02.2005 scheint die Zeitung ihr Erscheinen eingestellt zu haben. (El 2 de febrero de 2005, el juez Juan Del Olmo ordenó la liquidación de las empresas intervenidas.)

(E?)(L?) http://es.wikipedia.org/wiki/Egunkaria
(E?)(L?) http://www.egunkaria.info/


encarta - Baskische Sprache

(E?)(L?) http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761555389/Baskische_Sprache.html


F

G

Gascon, gasconade (W3)

Die seit 1375 auftretende Bezeichnung engl. "gascon", "gasconne" = "gaskognisch", "Gaskogner" geht zurück auf lat. "Vasco", plur. "Vascones", der Bezeichnung der Römer für die Bewohner der Pyrenäen.

Das seit 1709 auftretende engl. "gasconade" = "Prahlerei" berüht vermutleich auf einer den "Basken" nachgesagten Eigenschaft.

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=Gascon
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=Gascon
(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/search?q=Gascon


H

I

ibai - Beispiele für baskisch 'ibai' = 'Fluss' und 'ibara', 'ibaso' = 'das Tal, die Flussmündung':

"Ebersberg" am Ebrach im Alpenvorland (eigentlich "Fluss-Fluss", denn "ach" ist das süddeutsche Wort für "Fluss" - verwandt mit lat "aqua" = "Wasser"), "Ebersberg" ("Berg am Fluss"), "Ebersdorf", "Eber(s)bach", "Eberau", 2Ebertsheim", "Ibra" (in Hessen); in Frankreich: "Ebréon", "Ibarolle", "Evrune", "Ivry", "Ivors", "Averdon", "Avricourt", "Avrolle", "Yvré" (Frankreich); in Spanien: "Ebro" (von den Römern "Iberus" genannt) (vgl. "Iberische Halbinsel"); In Serbien: "Ibar"; in Österreich: "Ybbs" (vorher: "Ibisa").

iz - Beispiele für baskisch 'iz-, is-/eis-' = 'Wasser, Gewässer':

(in mehr als 200 Gewässern von Norwegen bis Italien)
"Ismaning", "Isen", "Eisolzried", "Isel", "Isar", "Eisack", "Iselfjorden", "Isa" (Italien), "Isainka" (Russland), "Ieslà" (Litauen), "Jizera" (Tschechien), "Ijssel" (Niederlande).

J

K

L

laden, Laden, Ladung, Einladung, einladen, Karte, Lochkarte, Lade, herunterladen, Schublade, beladen, Schokolade, chocolatl (W1)

(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24489
laden

(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/etymologie.html
"laden" soll aus dem Baskischen als lateinisches Lehnwort zu uns gekommen sein.
Jedenfalls ist der "Laden" verwandt mit "Latte" und damit mit "Brett". Damit ist der "Ladentisch" = "das Brett zum Ablegen der zu verkaufenden Waren" erklärt. Der Begriff wurde schließlich, wie in vielen Fällen abgekürzt für den Verkaufsraum mit den "Ladentischen" und damit für das "Geschäft" benutzt. (vgl. auch Fensterladen)
Die "Ladung" zur Volksversammlung wurde früher auf ein Brett eingekerbt und von einem Boten weitergereicht oder an einem zentralen Ort angebracht. Heute stehen (offizielle) "Einladungen" nicht mehr auf einem Brett, aber immer noch auf einer aus Holz hergestellten "Karte" oder zumindest einem "Blatt" Papier. Und auch wenn Sie per E-Mail verschickt werden, spricht man noch von "Einladung".
In diesem Zusammenhang ist auch die "Karte" ganz interessant, die sich aus einem "steifen Blatt Papier" u.a. zu einer mit Elektronik gespickten "Soundkarte" verwandelt hat.
Und von der noch ziemlich jung verstorbenen "Lochkarte" sprach man noch vor einigen Jahren, als diese nur noch symbolisch für eine Zeile in einem Computerprogramm am Bildschirm erschienen statt auf einer realen papiernen Karte.

Die "Lade" = "Truhe", "Sarg" wurde auch aus Holzbrettern hergestellt. Und das Füllen der "Lade" wurde schließlich mit "laden" bezeichnet. Und so können Sie heute ganz virtuell diese Internetseite von einem Server auf ihre "Klapperkiste" = "Computer" "laden".
Etymologisch scheint jedoch "laden" (auch verwandt mit "Last") im Sinne von "hinbreiten", "ausbreiten" mit am Anfang dieser Wortfamilie zu stehen.

Die "Schokolade" ist eine "Schokotafel" ("Schokobrett"). - Dies würde zwar gut passen, aber "Schokolade" geht auf das mexikanische Eingeborenenwort "chocolatl" zurück, das sich zusammensetzt aus "choco" = "Kakao" und "latl" = "Wasser", was darauf hindeutet, dass der Kakao mit Wasser zubereitet wurde und Schokolade für den Schokoladentrunk steht.

M

München (W3)

Es besteht auch die Möglichkeit, dass "München" seinen Namen nicht den "Mönchen" verdankt sondern auf das baskische Wort "mun" bzw. älter "bun" = "Ufer", "Böschung", "Bodenerhebung" zurückgeht. Es wird auch vermutet, dass die griech. "bounó" und "bounós" als Lehnwörter darauf zurückgehen.

N

O

P

Q

R

S

sal - Beispiele für baskisch 'sal-, salm-'

"Saale", "Sale", "Selz" ("Salusa"), "Selke" ("Salica");

Spektrum der Wissenschaft (W3)

(E?)(L?) http://www.spektrum.de/
Empfehlen kann ich "Spektrum der Wissenschaft" Ausgabe Mai 2002. Der Artikel "Ursprache der Alteuropäer" untersucht die Einflüsse des Baskischen auf die europäische Sprachlandschaft:
"In vielen europäischen Fluss- und Ortsnamen stecken mit dem Baskischen verwandte Wörter. Die Namen wurden bald nach der letzten Eiszeit vergeben. In ganz Europa sind die Menschen noch mit den Basken, einem vorindogermanischen Volk, eng verwandt. In den folgenden Beiträgen berichten Linguisten und Genetiker über Befunde zu dieser Theorie."
Von Elisabeth Hamel und Theo Vennemann

Spuren in Europa

Abschließend weisen die Autoren noch darauf hin, dass das Baskische nicht die einzige nicht-indoeuropäische Sprache ist, die Spuren in Europa hinterlassen hat. Z.B. sind auch Einflüsse aus "hamito-semitischen" Sprachen vermutet/entdeckt worden.

T

U

ur - Beispiele für baskisch 'ur-/aur-' = 'Wasser'; 'ura' = 'Gewässer, der Bach':

"Auerbach", "Urbach", "Urach", "Aurach" (Deutschland; "Urula" (Norwegen); "Irwell" (Großbritannien); "Ourthe" (Belgien); "Irrsee" (Österreich); "Aroffe" (früher: "Urofia"), "Huriel" (Frankreich); "Urura", "Urola", "Urwis" (Polen); "Ura" (Russland);
vgl. auch "Aue" = "Flußlandschaft".

V

var - Beispiele für baskisch 'var-/ver-':

"Werre", "Warne", "Warmenau", "Warme Aue" (Deutschland);

Vascones (W3)

Vom größeren Einflussbereich der "Basken", die von den Römern "Vascones" genannt wurden, zeugt auch das südfranzösische "Gascogne" früher "Vasconia". Auch sind Elemente der baskischen Sprache in Nordafrika zu finden. Und viele Elemente baskischer Geschichten ähneln Grimm's Märchen.

vaskonisch

Die Autoren Elisabeth Hamel und Theo Vennemann berichten über Befunde von Linguisten und Genetikern. Diese unterstützen die Theorie, dass die Basken (von den Römern "Vaskonen" genannt) in vorindogermanischer Zeit in ganz Europa vertreten waren. (These: Die Europäer sind alle Basken.)

So führen sie viele Beispiele von Siedlungen, Flüssen, Bergen, Tälern, Landschaften an, die auf baskische Bezeichnungen zurückgehen.

Die Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft veröffentlichte in der Ausgabe Mai 2002 einen Artikel über "Die Ursprache der Alteuropäer". Der Artikel ist sehr aufschlussreich und bietet neue Ansätze zur Herkunft von Fluss- und Ortsnamen aus dem Baskischen, einer nicht-indoeuropäischen Sprache.

Der auf den zitierten Artikel folgende Artikel trägt die Überschrift "Drei Viertel unserer Gene stammen von den Urbasken".
Zum besseren Verständnis muss ich natürlich auf den Artikel der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft Mai/2002" verweisen.

Aussagen:


Vigesimalsystem

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass in einigen Ländern immer noch das (baskische) Vigesimalsystem - also das Zählen in Zwanzigerschritten - fortlebt, so in Frankreich und in Dänemark. Die Indoeuropäer dagegen brachten das Zehnersystem nach Europa.

W

wikipedia - Suchen in Baskischer Sprache - Euskara

(E?)(L?) http://eu.wikipedia.org/


X

Y

Z

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A

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Basque-English, English-Basque Dictionary (Basque (Paperback))
Taschenbuch: 669 Seiten
Verlag: University of Nevada Press (Dezember 1992)
Sprache: Englisch

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This compact softcover volume is the condensed version of two much larger works - the "Basque-English Dictionary" and the "English-Basque Dictionary". Prepared by two Basque linguists, this streamlined guide is an aid for those who need to translate between Basque and English.


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Gebundene Ausgabe: 558 Seiten
Verlag: University of Nevada Press (Juli 1989)
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Synopsis
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Gebundene Ausgabe: 397 Seiten
Verlag: University of Nevada Press (Dezember 1990)
Sprache: Englisch

Synopsis
This exceptional resource includes over 25,000 English entries followed by their Basque equivalents in six major dialects: Biscayan, Guipuzcoan, Labordin, Low Navarrese, Zuberoan and Batua. It will be valuable to students and researchers of linguistics or the Basque language and culture, either by itself, or when used alongside its companion volume, the "Basque-English dictionary".


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