Etymologie-Newsletter 2003-02

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
Die Lehre von der Wortherkunft

Etymologie-Portal - Newsletter

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Die HTML-Version finden Sie auf dem Etymologie-Portal in der Rubrik "Newsletter".

Inhalt



Begrüssung / Feedback / Korrekturen / Vorwort

Liebe Etymologie-Amateure (und Profis),

ich begrüsse Sie zum neuen Etymologie-Newsletter

Bereits im letzten 'kleinen Etymologie-Newsletter' hatte ich auf das "Wort des Monats" aufmerksam gemacht. Dennoch möchte ich auch hier nochmal darauf hinweisen.

Herr Christoph Gutknecht hat sich freundlicherweise bereit erklärt, die Wortgeschichten zu dieser Rubrik beizusteuern. Herr Gutknecht hat bereits einige Bücher mit Wortgeschichten veröffentlicht und ist möglicherweise dem einen oder anderen Leser schon bekannt. Durch seine "Vergangenheit" (nicht zuletzt durch seine Rundfunksendungen und seine über drei Jahrzehnte währende Lehrtätigkeit an der Universität Hamburg) ist er also bestens vorbereitet. Die ersten beiden Wortgeschichten für Januar und Februar sind bereits eingestellt. Sie sind durch einen Link in der linken Navigationsspalte direkt aufrufbar.

(Nur um Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich noch darauf hinweisen, dass Herr Gutknecht nicht die Rolle eines wissenschaftlichen Beraters für das Etymologie-Portal übernommen hat. Das heisst alle inhaltlichen Fehler, die sich dort einschleichen gehen einzig und allein zu meinen Lasten.
Herr Gutknecht stellt lediglich die Wortgeschichten für das "Wort des Monats" zur Verfügung. Ich freue mich darüber und möchte mit diesem Hinweis verhindern, dass er in irgendeiner Weise mit wissenschaftlich nicht haltbaren Thesen auf dem Etymologie-Portal in Verbindung gebracht wird.)

Wortgeschichten

Die heutigen Wortgeschichten stammen nochmals aus der Reihe "Untergegangene bzw. untergehende Wörter" (Ich hoffe, das tut der Sache keinen Abbruch!):

tun (W1)

'Tun' oder nicht 'tun' - das ist hier die Frage.
Jeder kennt es, jeder gebraucht es und jeder braucht es. Und dennoch 'tut' man sich schwer damit. Man weiss nie, ob man sich damit als Sprachbanause outet. Manche Dinge 'tut' man einfach nicht. 'Tun' ist eben nicht so richtig salonfähig.
Und deshalb habe ich es zu den untergegangenen bzw. untergehenden Wörtern gesteckt, obwohl es im Alltag noch quicklebendig seine Arbeit 'tut'. Da kann man durchaus etwas in die Schublade 'tun' oder etwas in den Kofferraum 'tun'. Aber in die vornehme Gesellschaft darf 'tun' nur in Begleitung. Dort ist 'tun' etwas, das man 'tunlichst' vermeiden sollte. Oder es darf in feststehenden Wendungen erscheinen, wie "Sein 'Tun' und Lassen war für uns alle segensreich." Es gibt sogar Fälle, in denen man sich schwer tut, auf 'tun' zu verzichten, etwa in "Würden Sie mir bitte einen Gefallen tun?"
Also 'tun' ist in aller Munde - und dennoch bleibt es einem manchmal im Halse stecken, obwohl man es schon auf der Zunge hatte.
Damit möchte ich 'tun' allerdings nicht einfach abtun. Schliesslich habe ich noch gar nicht von seiner Herkunft gesprochen.
Der "Kluge" widmet 'tun' zunächst nur einen kurzen Abschnitt. Es geht zurück auf Bedeutungen wie 'setzen, stellen, einrichten'. Das griech. 'tithemi' = 'ich setze, tue' zählt zu seinen Vorfahren. Das lat. 'condo' = 'zusammensetzen, zusammentun' (vgl. engl. 'do') wird mit 'gründen, erbauen, anlegen' übersetzt.
Die Brisanz steckt - wie so oft - im Kleingedruckten. Und da ergreift man einen Faden, der im Gegensatz zum Ariadnefaden nicht aus dem Labyrinth herausführt, sondern in dieses hinein.
Da sind neben den direkten Verwandten 'Tat', 'vertun', 'ab-, an-, um-, zutun' auch aufgeführt 'infizieren', 'Theke', 'betulich', 'Miete', '-tum', 'Untertan' und 'Widerton'.
Für 'infizieren' = 'mit etas (Gift) anmachen', das auf das lat. 'facere' = 'machen' zurückzuführen ist, werden nur drei Zeilen spendiert. Aber auch hier geht das Kleingedruckte über eine halbe Seitenlänge. Da finden sich dann Beziehungen zu 'Faksimile', 'Fazit', 'Affäre', 'Profit', 'Konfetti', 'Fashion', 'fesch', 'Malefiz', 'modifiziern', 'Zertifikat' und noch viele andere.
Die 'Theke' ist die Kiste, in die man etwas 'setzt'. Daraus entstand dann die 'Lade als Verkaufstisch' und dann der 'Schanktisch'. (Und in der Theke steckt also auch noch ein wenig von der Schub'lade', die oben schon mal in einem Bespielsatz aufgetaucht ist.)
Und natürlich hat auch die Theke wieder Verwandte wie die 'Apotheke', die 'Diskothek', die 'Hypothek' und einige andere.
Und da war ja auch noch die 'Miete', die auf den ersten Blick nichts mit 'tun' zu tun hat. Hierzu muss man dann schon in die indogermanische Entwicklungsgeschichte eintauchen. Dort wird ein '*dhe' = 'setzen' postuliert, genau jenes, aus dem auch 'tun' hervorging. Über die 'Tausch-Setzung' kam es zu '*meios' = 'Tausch' zu 'mizda' = 'Lohn, Bezahlung', 'midha', griech 'misthós' und etwa im 8.Jh. zu ahd. 'mieta' im Sinne von 'Entgelt für Wohnungen'.
'Widerton' ist die Bezeichnung für verschiedene Moose und Farne, die zurückgeht auf die Nutzung als Zauberpflanze mit deren Hilfe ein Gegenzauber ausgeübt ('getan') werden konnte.

Man darf allerdings nicht zu weit gehen. Der 'Thunfisch', der eine Verwandschaft geradezu aufdrängt, geht auf hebr. 'tannin' = 'grosser Fisch' zurück (heisst also 'grosser Fisch-Fisch').

Wie immer bei solchen Begriffen, sollte der interessierte Leser natürlich die entsprechenden Lexika selbst zur Hand nehmen.

Ich hoffe, Sie können mir verzeihen, dass dieser Beitrag sowohl etwas länglich als auch etwas konfus ausgefallen ist, und zeihen mich nicht der Wortvergewaltigung.

zeihen - verzeihen (W2)

Da statt "verzeihen" auch "vergeben" benutzt werden kann, könnte "zeihen" etwas mit "geben" zu tun haben. Und "vergeben" ist ja wohl das Gegenteil von "geben" und bedeutet "wegnehmen" und zwar "die Schuld wegnehmen".
Aber nun zu "zeihen". Dieses mhd. "zihen" hat die Bedeutung "beschuldigen" und hängt mit "verweigern" und in den indoeuropäischen Wurzeln mit "zeigen" zusammen (vgl. griech. "deiknymi" = "ich zeige, erkläre, beweise" und lat. "dicere" = "sagen", "erklären", "meinen").
Im Germanischen wurde die Bedeutung auf den juristischen Bereich eingeengt. Also heisst "zeihen" "beschuldigen" und "verzeihen" "entschuldigen", also "die Schuld von jemandem nehmen".
Haben nun aber "zeihen"/"beschuldigen" und "geben" etwas miteinander zu tun?

Linktipps

Als heutige Linktipps möchte ich Ihnen einmal anbieten: eine Zusammenstellung überlebender sächsischer Wörter im Englischen. Und weiterhin finden Sie eine kleine Linksammlung zur europäischen Währung.

ibiblio

(E1)(L2) http://www.ibiblio.org/lineback/words/sax.htm


Henry Watson Fowler (1858-1933)
The Fowler Collection of Words of Anglo-Saxon Origin
The vocabulary of Englisch during the Anglo-Saxon period (from 449 through 1066 AD) was mostly Germanic in origin, with reluctant borrowings from Latin, Greek, Celtic, Scandinavian, and French. Many words had a single syllable, and compounding was a common practice.
Most of the Old English words are no longer in use. Replacements, mostly from French and Latin, now represent about 70% of the vocabulary.
Here are a few of those Saxeon words that have survived, often with interesting changes in meaning.

Euro

(E?)(L?) http://www.phil.uni-erlangen.de/~p2gerlw/ede/kommentar/euro_etymologie.html
Zu Etymologie und Wortbildung

Euro (€)

Das Zeichen für den Euro repräsentiert eine Kombination aus dem griech. 'Epsilon' als Symbol für die Wiege der europäischen Zivilisation, dem Buchstaben E für Europa und parallelen Querstrichen als Zeichen der Stabilität.
Quelle: Duden-Newsletter

Der Genitiv von Euro darf mit oder ohne Genitiv-s gebildet werden. Im Plural trägt der Euro dagegen stolz ein s. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Steht der Euro in Verbindung mit einer Zahl, bleibt er endungslos. "Das Buch kostet 50 Euro", "Kaufpreis: 1.000.000 Euro", "die 200-Euro-Banknote".
Quelle: Duden-Newsletter (s.a. Etymologie: Geld)

Viele Redensarten sind durch den Euro bedroht - Was wird z.B. aus dem 'Pfennigfuchser'?

Buchtipps

Die beiden Buchempfehlungen für heute sind aktuelle Neuerwerbungen. Sie sind sicherlich nicht als Nachschlagewerke für etymologische Studien zu gebrauchen. Aber als lockere Lektüre zum Auffinden von Wörterspuren sind sie sehr gut geeignet.

Duve, Karen
Völker, Thies
Lexikon berühmter Pflanzen
Vom Adamsapfel zu den Peanuts

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Sanssouci, 320S.
Nach den Tieren haben sich Karen Duve und Thies Völker nun den Pflanzen zugewandt. Dazu haben sie gesammelt, was es zu berühmten Pflanzen zu finden gab. Dass diese Pflanzen nicht immer im Pflanzenreich zu finden sind, lassen die folgenden Begriffe erahnen.
Die kleinen Geschichten stellen im wissenschaftlichen Sinne sicherlich keine etymologischen Untersuchnungsergebnisse dar. Dennoch erhält man einen Einblick in die Entstehungsgeschichte vieler Begriffe aus dem Pflanzenreich, die wir im Alltag benutzen, ohne uns über deren genauen Sinn und deren geschichtlichen Hintergrund im Klaren zu sein. Allerdings muss ich gestehen, dass hier auch viele Pflanzenbegriffe behandelt werden, die ich vorher noch nie gehört habe.

Die folgenden Begriffe werden jeweils in einem eigenen Kapitel behandelt.

Adamsapfel - Adventskranz - Äpfel der Hesperiden (Goldene Äpfel) - Äpfel der Unsterblichkeit (Äpfel der Iduna, Äpfel der Jugend) - Apfel der Eris (Apfel des Paris, Goldener Apfel) - Ahorn von Trun - Aloe vera - Alraun oder Alraune - Ananas - (Pflanzliche) Anaphrodisiaka - Andy-Warhol-Banane - Angosturastrauch - (Pflanzliche) Aphrodisiaka - Aphrodites Rosenstrauch - Apple (Logo) - Aronstab - Aschenputtels Haselreis - Askr und Embla (Askr und Emola, Askr und Emla) - Atompilz - Audrey II - Baccara-Rose - Bachblüten - Bäckerblume - Balzer Herrgott - Baobab - Barbarazweige - Barnacle Goose Tree - Baukis und Philemon - Baum der Dreifaltigkeit (Adams Baum) - Baum der Erkenntnis - Baum des Lebens (Lebensbaum, Baum des Mitleids) - Bella Donna - Bilsenkraut - Binsen - Biollante - Der Birnbaum des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland - Birne (Le roi-poire) - Bitterer Reis - Blaue Blume - Blaue Kornblume - Blümchen - Blüte - Blume - Die Blume des Bösen - Blumenkinder - Bodhi-Baum (Sambodhi, Mahabodhi) - Bonsai - Boston-Tea-Party-Tee - Bounty-Ladung - Brennender Dornbusch (Rubus ardens) - Buddha-Lotos (Padma) - La carotte rouge - Charta-Eiche von Connecticut (Charter Oak of Connecticut) - Christdorn - Deganawida-Fichte - Demeter-Ähre - Deutsche Blumen - Deutsche Eiche - Die Distel - Dodoänische Eiche - Donar-Eiche - Dorn im Auge - Dornröschen - Drei Orangen - Eberwurz (Kraftwurzel, Carlina, Silberdistel) - Edelweiß - Der einsame Baum (Caspar-David-Friedrich-Eiche) - Einsamster Baum - Eisblumen - Eisenhut (Sturmhut, Akonitum, Venuswagen) - El Drago - Elisabeth-Rosen - Englands Rose (Weiße Rose von England) Erbse - Feldbusch - Feme-Eiche von Erle - Fingerhut (Elfenhandschuh) - Fleur de Iys - Fliegende Banane - Floire et Blanceflor (Flore und Blanscheflur) - Florin (Florijn, Florino d'Oro) - Freiheitsbaum (Arbre de la Liberté) - Die Früchte und Blumen der heiligen Dorothea - Gänseblümchen (Marienblümchen, Maßliebchen) - General Sherman - Gerstenkorn - Gingo biloba (Goethe-Baum) - Ginseng - Glastonbury-Dorn (Glastonbury Thorn) - Glücksklee - Glückspilz - Goldene Rose - Goldener Zweig (Goldner Reis) - Grand Connétable (Grand Bourbon) - Grashalme (Leaves of Grass) - Gretchens Sternblume - Grüne Tomaten - Grüner Zweig (Grüner Ast) - Guarana Trend-Aufputschmittel - Gürtelrose - Halloween-Kürbis Horrorgemüse - Halub-Baum - Hanf - Hatim - Heidenröslein - Herbe de la Reine ( Kraut der Königin) - Hildesheimer Rosenstock (Tausendjähriger Rosenstock) - Hiroshima-Ginkgo / Ginkgo von Hosenbo -Hyakinthos (Hyazinthus) - Irisches Kleeblatt - Jack-in-the-Green (Laubmännchen, Green Boy) - Jericho-Rose - Jesse-Baum (Wurzel Jess) - Johanniskraut (Tüpfelhartheu, Jageteufel, Tausendlöcherlkraut) - Johannisrosen - Jojoba - Judasbaum -Die Judenbuche - Kamelien - Kanzlerbäume (Bundeskanzlerbäume) - Karat - Karotte - Karin - Kaugummi - Kibele-Bäume - Killertomaten - Kirschen der Freiheit - Kopfnuß - Kotzebue National Forest - Der künstliche Baum - Kumi Ori - Kunigunden-Linde - Kyparissos - Liberty Tree (Tree of Liberty, Liberty Pole) - Lilien - Limmersdorfer Stufenlinde - Der Lindenbaum - Linné-Baum - Lippische Rose - Lorbeer - Lotis - Lutherbaum - Luther-Rose - Luthers Apfelbäumchen - Luzienweizen - Machandelbaum (Machandel-Boom) - Magic Mushrooms - Maibaum - Maien - Manets Spargel (L'Asperge) - Maple Leaf - Margerita de Piedra - Marie Antoinettes Nelke - Marienmandel (Mandorla) - Marienstab - Mauerblümchen - Mauritiuspalme - Mayflower - Melone - Merlins Kiefer (Kiefer von Barenton) Methusalem-Mimose - Mistel - Moly - Muttergottesdorn - Myrrhe - Nabelpflanze von Limoges - Napoleonsweide - Napoleonsveilchen (Violette) Narkissos - Nefertem - Nesselblatt (Holsteiner Nesselblatt) - Newtons Apfel - Der Niembaum - Noldes Blumen - O-Kiku -Okumé (Gaboon, Gabun-Mahagoni) - Olivenbaum der Athene - Olympia-Eichen - Palme von Südcarolina (Palmetto of South Carolina) - Paradeisl (Paradiesbaum) - Passionsblume - Peanuts - Pemba - Peyote / Peyotl - Philosophischer Baum der Alchimisten (Arbor philosophica) - Pimpernuß - Pitys - Plantagenet - Die Pril-Blume - The Purple Rose of Cairo - Puteri und Tunggal - Questenbaum - Rapunzel - Red Poppy - Reichsapfel (Sphaira) - Rosa mystica - Romularius (Ruminal) - Die Rose des kleinen Prinzen - Rose von Georgia - Rose von Lima (Santa Rosa de LIma) - Rose von Stambul - Rose von Tokio - Rose von Tralee - Rosen für den Staatsanwalt - Rosen und Rosenstöcke - Rosenroman-Rose - Rote Nelke - Die Roten Rosen - Roter Zweig - Royal Oak - Salbei - Saure Gurke - Schafgarbe (Josefskraut) - Schöne Eiche von Harreshausen - Schottlands Distel - Die schwarze tulpe - Semper Augustus - 7.000 Eichen (Beuys-Bäume in Kassel) - Das siebte Kreuz - Siegfrieds Lindenblatt - Silberne Zitrone - Silbernes Lorbeerblatt (Silberlorbeer) - Die Spray-Banane - Sprechende Tigerlilie - Springwurz (Sprengwurz, Spechtwurzel) - Stadionbanane - Stammbaum - Sub-Rosa-Rose - Syrinx - Die tätowierte Rose - Der Tannenbaum - Tanzkastanie von Hitzacker - Tashjians Seyschellennuß - Tausendjähriger Rosenstock - Tee - Teebaum - Tempolinsen - Thimmamma Marrimanu - Tollkirsche - La Tourmentine (Kraut des Vergessens) - Tudor-Rose - Tulip / die singende Tulpe - Tutti Frutti - Tyborn Tree (Tyburn Cross) - Uhland-Ulme - Uthlanga (Uhlanga) - Van Goghs Sonnenblumen - Vater der Wälder - Veilchen - Venusfliegenfalle - Viola Tricolor - Wales-Lauch - Wasa (Vasa) - Weihnachtsbaum (Christbaum) - Weihrauch und Myrrhe - Weiße Nelke - Weiße Rose - Weißer Lotos (Pailien-sheh) - Wilde Erdbeeren (Smultromstället) - Wilde Orchidee - Willow Tree - Die Windbuchen auf dem Schauinsland - WPN-114 - Yggdrasil (Yggdrasil askr, Läradr, Mimameidr) - Ylang-Ylang - Zeder des Libanon - Zonen-Gabys erste Banane - Zweigeteilte Eibe von Balderschwang

Erstellt: 2003-02

Zeitgeschichtliches Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache

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Herausgegeben von Georg Stötzel und Thorsten Eitz
unter Mitarbeit von Astrid Jährling-Marienfeld, Lea Plate u.a.
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 527S.
Bei Amazon findet man leider keine Abbildung und auch keine näheren Details. Als Mitglied der "Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, Darmstadt" kann man dieses Werk in einer (etwas günstigeren) Lizensausgabe erhalten.

Das Werk erhebt nicht den Anspruch, ein etymologisches Standardwerk zu sein. Es versteht sich als Spezialwörterbuch, das "grosse Wörterbücher des Deutschen, die den Gesamtwortschatz zu erfassen suchen" ergänzt. Jedem der Wortartikel ist eine Worterklärung des zehnbändigen "Grossen Wörterbuchs der deutschen Sprache" des Duden-Verlags (1999) vorangestellt.
In diesen Worterklärungen sind i.d.R. auch etymologische Hinweise zu finden. Die darauf folgenden "Wortgeschichten" beleuchten jeweils einen Begriff in der nahen Vergangenheit. Die Autoren haben dafür "die zeitliche Grenze auf den 08. Mai 1945 festgelegt". Das Werk stellt also so etwas wie eine Mikro-Etymologie der letzten 50 Jahre dar. Unter den Begriffen befinden sich demnach auch solche, die erst im gesellschaftlichen Umfeld dieser Jahre entstanden sind.
Insgesamt sind in diesem Werk "1.700 diskursrelevante Vokabeln" zu finden. Davon ist den folgenden Vokabeln jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet.
Abtreibung / Schwangerschaftsabbruch - Abtreibungspille / RU486 - Aids - Arbeit / Familienarbeit / Pflegearbeit - Atom- vs. Kern- - Ausserparlamentarische Oposition (APO) - Baader-Meinhof-Gruppe / -Bande - Behinderte - Beitritt / Anschluss - Beratungsschein / Schwangerenkonfliktberatung - Berufsverbot - Bulle - Demokratie / Demokratisierung - Doppelpass / doppelte Staatsbürgerschaft - Doppelverdiener - Dritte Welt - Ehe - Einheit der Nation - Einwanderungsland - Eiserner Vorhang - Elite - Emanzipation - Embryonale Stammzellenforschung - Entartete Kunst - Establishment - Fixerstuben - Friedliche Revolution / Wende - Gastarbeiter - Grün / Die Grünen - Hirntod - Homo-Ehe - Hure - Klonen - Konzentrationslager - Lauschangriff - Leitkultur / Deutsche Leitkultur - Lesbe - Mauer - Mischehe - Mitteldeutschland - Neue Armut - Neue Mitte - Oder-Neisse-Linie / Oder-Neiss-Grenze - Pille / Anti-Baby-Pille - Pornographie - Quotenfrau / Frauenquote - Rechter Terrorismus - Rechtschreibreform - Reichstag - Runde Tische - Schwul - Senioren - Sexuelle Revolution - Smog - Soziale Marktwitschaft - Standort Deutschland - Sympathisant - Terrorismus - Umwelt - Uneheliche Kinder - Viertes Reich - Waldsterben - Wiederaufarbeitungsanlage / Wiederaufbereitungsanlage - Wiedervereinigung

Erstellt: 2003-02

Impressum

Erscheinungsdatum2003-02
TitelEtymologie-Newsletter
ISSN
International Standard Serial Number
- ISSN 1610-2320 (2002-07-10) (E-Mail-Version)
- ISSN 1610-3165 (2002-07-22) (Internet-Archiv-Version)
Die Deutsche Nationalbibliothek


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Horst Conrad
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Erscheinungsweisewöchentlich die Liste der gesuchten Begriffe auf "http://www.etymologie.info/"
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(E?)(L?) http://www.tantalosz.de/latinum/e.php
Errare humanum est, perseverare diabolicum, corrigere divinum!
Irren ist menschlich, am Irrtum festhalten teuflisch, (sich) korrigieren (können) göttlich!

oder

(E?)(L?) http://fr.wikipedia.org/wiki/Errare_humanum_est,_perseverare_diabolicum
Humanum fuit errare, diabolicum est per animositatem in errore manere.
(Aurelius Augustinus, 353-430 n. Chr., Bischof von Hippo in Nordafrika) Sermons (164, 14)
Menschlich ist es zu irren, teuflisch ist es, leidenschaftlich im Irrtum zu verharren.