Etymologie-Newsletter 2004-08

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
Die Lehre von der Wortherkunft

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Begrüssung / Feedback / Korrekturen / Vorwort

Liebe Etymologie-Amateure (und Profis),

ich begrüsse Sie zum neuen Etymologie-Newsletter



Das Wort des Monats August ist "Steckenpferd"

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Die Wortgeschichte von Christoph Gutknecht ist auf dem Etymologie-Portal in der linken Navigationsleiste unter "Das Wort des Monats auf http://www.etymologie.info/" aufzurufen.

Wortgeschichten

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Als Wortgeschichten habe ich mir heute die Gross-Familie um die drei Buchstaben "z*p" vorgenommen, auf die ich eher durch Zufall gestossen bin.

Zippo, Windy, Zippo Click Collectors, Z-Series, z/Series
zap, zep, zep, zip, zop, zup und ihre Nachkommen (W1)

Vor einigen Tagen (im August 2004) bin ich zufällig auf "Zippo" aufmerksam geworden. Natürlich war meine erste Frage, wieso dieses Feuerzeug "Zippo" getauft wurde.
Auf den "Zippo-Seiten" habe ich dazu leider nichts gefunden, aber es gibt (mindestens) zwei Quellen in denen die Namensgebung begründet wird.
In dem Online-Magazin "Zippo-News" findet man immerhin noch die Geschichte zu "Windy". Dieses Mädchen musste gemeinsam mit dem Zippo-Feuerzeug die Sturmtauglichkeit unter Beweis stellen. Da ergab sich der windige Name von selbst.
Eine andere - ganz interessante Namensgebung ist der Zippo-Club "Zippo Click Collectors". Mit diesem Namen soll natürlich auf das charakteristische "Click" des Feuerzeugs hingewiesen werden; gleichzeitig kann man damit auch den Begriff "Clique" = "exklusiv und eng miteinander verbundene Gruppe von Menschen" assoziieren. Dieser Club wurde 2002 zum 70-jährigen Firmenjubiläum gegründet.
Und dann gibt es noch eine interessante Namensgleichheit der Zippo "Z-Series" mit einem von IBM heraus gebrachten Grosscomputer mit der Bezeichnung "z/Series". Bei IBM steht diese Bezeichnung für "zero downtime" = "keine Ausfallzeit" bzw. "ununterbrochene Verfügbarkeit". Bei "Zippo" bezeichnet es die bisher nicht verkauften Prototypen des "pre-production-run", also der "Testproduktion". Da die erprobte Technik dabei jedoch nicht verändert wird, sondern lediglich neues Design und neue Materialien ausprobiert werden, ist kein Qualitätsverlust zu befürchten. - Und durch die geringen Produktionszahlen hat Zippo einen neuen Sammlerbereich geschaffen.

Und nun endlich die Namensgeschichte zu "Zippo":
...
Alles hatte damit begonnen, dass sich im Country Club ein guter Freund seine Zigarette mit einem klobigen österreichischen Benzinfeuerzeug anzündete. Das brachte den Amerikaner George G. Blaisdell darauf, die österreichischen Rechte eines Sturmfeuerzeugs zu kaufen. Er gestaltete das komplette Design und verchromte die Außenhülle. Es fehlte nur noch der Name, und der war schnell gefunden: Die Erfinder Whitcomb Judson und Gideon Sundback hatten wenige Jahre zuvor den Reißverschluss erfunden, den "zipper". So nannte Mr. Blaisdell sein Feuerzeug "Zippo".

Der "Zipper" wurde bereits 1917 zum Patent angemeldet, allerdings wurden erst 1930 die ersten Kinderkleidungen damit ausgestattet, so dass im Jahre des Zippo, 1932, diese Erfindung gerade so richtig in den Alltag der Amerikaner Einlass fand.

Nun hätte ich es eigentlich dabei belassen können und den Beitrag zum Namen der Marke "Zippo" abschliessen können. Aber es quälte mich schon wieder die nächste Frage: Was hat es eigentlich mit dem "zipper" = "Reissverschluss" und dem zu Grunde liegenden "zip" auf sich? Das hätte ich nicht tun sollen; denn es eröffnete sich eine riesige Wiese mit vielen bunten Blumen, die alle darauf warteten "gezupft" zu werden. Und nun waren wieder einige Stunden für weitere Recherchen reserviert. Aber fangen wir an und versuchen einen ansehnlichen Blumenstrauch zusammen zu stellen.

(E?)(L?) http://inventors.about.com/library/weekly/aa082497.htm


(E?)(L?) http://wohin.heute.de/tagestipp/tipp1326.html


(E?)(L?) http://wohin.heute.de/tagestipp/tipp319.html


(E?)(L?) http://science.howstuffworks.com/zipper.htm


(E?)(L?) http://www.zippo.com/


(E?)(L?) http://www.zippo.de/


(E?)(L?) http://www.zippo.de/uploads/Zippo-150_D.pdf


(E?)(L?) http://www.zippoclick.com/


(E1)(L2) http://www.zipposales.de/zh.php3


(E?)(L?) http://www.zippersource.com/parts/definitions.asp
Auf der Seite "How Zippers Work" findet man viel Interessantes zum "Zipper" und die Zippersource bietet ein kleines "Zipper-Glossar".

(E1)(L1) http://www.etymonline.com/z1etym.htm
Auf der Seite von Douglas Harper findet man die Ableitung des "zipper" von "zip" ("zipper" - 1925, probably from "zip").

(E?)(L?) http://www.google.de/search?q=zip&ie=UTF-8&hl=de&meta=
Zu dem Begriff "zip" listet Google viele Millionen Treffer. Diese konnte ich leider nicht alle durchsehen.

(E?)(L?) http://www.sacklunch.net/BibleNames/Z/Ziph.html


(E?)(L?) http://www.sacklunch.net/BibleNames/Z/Ziphron.html


(E?)(L?) http://www.sacklunch.net/BibleNames/Z/Zipporah.html


(E?)(L?) http://www.sacklunch.net/BibleNames/Z/Ziph.html
Es gibt aich ein paar Namen, in denen "zip" zu finden ist: "Meaning of Bible Names":

(E?)(L?) http://www.savoy-truffle.de/zippo/


(E?)(L?) http://www.savoy-truffle.de/zippo/persoenlich.html


(E?)(L?) http://www.savoy-truffle.de/zippo/Stationen.html
Der Musiker und Notenerfinder "Thomas Zippo Zimmermann" trägt sogar "Zippo" als Namensbestandteil. Ob er weiss, was es damit auf sich hat?
Seine ganze Internet-Site und z.B. der Artikel "Ausgewählte Stationen der Popmusik; eine Seminararbeit von 1996" scheinen mir auch einen Besuch zu lohnen.

Aber woher kommt nun dieses "zip"?

(E1)(L1) http://www.etymonline.com/z1etym.htm
Auf der Seite von Douglas Harper findet man:


(E1)(L1) http://www.worldwidewords.org/topicalwords/tw-zip1.htm
Auf der Seite von Michael Quinion findet man schon einen kleinen Blumenstrauss, bestehend aus den Begriffen "zip", "zipping", "Zipper", "zip lock", and the tradename "Ziploc", "zip gun", "zipless fuck", "PKZIP".
Das "zippen" von Daten zu einer "ZIP-Datei" oder einem "ZIP-File" beruht z.B. darauf, dass dabei nicht nur eine sondern mehrere zu einem zusammenhängenden File "gemischt" werden, die dann durch ein "unzip" wieder auseinander genommen werden können.
Treffend finde ich auch den von Erica Jong geprägten Ausdruck "zipless fuck" für eine kurze, heftige Affäre, bei der die ""zips" wie Blütenblätter wegfallen".
Mein Bild mit der Blumenwiese ist also gar nicht so falsch.

(E?)(L?) http://zip4.usps.com/zip4/welcome.htm


(E1)(L1) http://www.merriam-webster.com/cgi-bin/dictionary


(E1)(L1) http://www.britannica.com/eb/article?eu=80505&tocid=0&query=zip%20code&ct=
Der amerikanische "zip code", der unserer Postleitzahl entspricht, ist die Abkürzung für "Zone Improvement Plan".

(E?)(L?) http://www.wordspy.com/words/zipcodemarketing.asp


(E?)(L?) http://www.wordspy.com/words/zipperhead.asp


Im Deutschen findet man das Wort "zip" nicht, aber dennoch stecken die drei Buchstaben in vielen anderen Begriffen. Die Literatur - von "Duden" und "Kluge" bis zu "Paul" stimmen darin überein, dass "Zipfel", "Zopf" und "Zapfen" etymologisch zusammen hängen. Wie schon oben bei Douglas Harper aufgeführt handelt es sich wohl um eine onomatopoetische Wortfamilie die alle Vokale durchspielen kann, also "zap", "zep", "zip", "zop", "zup". Alle diese lautmalerischen Ausdrücke bezeichnen ein "reissen", "zerren", wobei entsprechende Geräusche entstehen.

So gibt das ai. "stabaka" = "Grasbüschel", "Blumenstrauss" einen Hinweis auf das ausreissen von Pflanzen. Und so könnte der "Zapfen" in indoeuropäischer Vorzeit ein Grasbüschel gewesen sein, der zum Verstopfen von Löchern diente z.B. im Schuhwerk oder in Hauswänden (die ja einst auch aus einem Stroh-Lehmgemisch gefertigt wurden). Aus diesem "Zapfen" hat sich dann der "Zapfen" zum Verschliessen von Weinfässern und Weinflaschen entwickelt. Dabei hat es in den Begriffen "zapfen", "anzapfen", "Zapfhahn", "Zapfsäule" und "Gezapftes" eine Bedeutungsumkehr erfahren, insofern, dass man damit eher die Vorstellung einer Öffnung (des Trinkgefässes) in Verbindung bringt.
Als "Zapfen" anderer Art hat sich daraus auch der "Tampon" entwickelt, der in alter Zeit - mangels anderer Stoffe - aus zusammengeknüllten Stoffen bestand und auf ein vermutetes frk. "*tappo" = "Zapfen" zurück geführt wird.

Dem "Zapfen" haben wir auch den "Zapfenstreich" zu verdanken, mit dem ein Offizier das Ende des Bierausschanks kundtat. Und wenn die mehr oder weniger angetrunkenen Soldaten dann in ihre Kassernen stolperten war es meist schon "zappenduster" (also eben so dunkel wie es nach dem "Zapfenstreich" war.
Heute hat sich der Begriff "Zapfenstreich" derart verselbständigt, dass es mit der ursprünglichen Bedeutung nichts mehr zu tun hat. Oder was hat eine militärische Musikvorführung mit dem Ende des Alkoholkonsums zu tun.

Auch wenn der "Kluge" die Herkunft als unklar bezeichnet, würde es mich nicht wundern, wenn "zappeln" auch auf die Urbedeutung "reissen" bzw. "hin-und-her-zerren" zurückgeht.
Mit Sicherheit geht aber das zum Einführen gedachte "Zäpfchen", der kleine "Zapfen" auf die ausgerissenen Grasbüschel zurück.

Neben den Bier- und Wein-Zapfen gibt es natürlich auch noch den "Eiszapfen" und den "Tannenzapfen" oder den "Kleiderzapfen", die ihre Bezeichnung der äusseren Ähnlichkeit mit dem zum Verschliessen gedachten Zapfen verdanken.

Spätestens seit die TV-Geräte fern bedient werden können, ist auch der Ameriaknismus "zappen" in die deutsche Sprache gelangt. Und hier spürt man ja auch noch das "Hin-und-hergerissensein" zwischen den verschiedenen Fernsehprogrammen.

Ein Beispiel zu "zep" ist mir nicht eingefallen. Allerdings könnte der Name "Zeppelin" dessen Träger "Ferdinand Graf von Zeppelin", der auch dem Luftschiff seinen Namen gab, mit dem Namen "Zepp" zusammenhängen, den "Bahlow" auf "zepfen" = "zapfen" zurückführt. Der "Zeppelin" könnte also ein alter Bier- oder Weinschenk gewesen sein.

Etwas zu weit hergeholt ist es wahrscheinlich, den "Zepter" in diese Wortfamilie zu zerren. Dieser geht nachweislich auf das griech "skeptron" = "Stab" und "skeptein" = "stützen" zurück. Aber wer weiss - der abdichtende "Zapfen" hatte ja auch eine gewisse stützende Funktion.

(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/
Kommen wir nun zum Ausgangspunkt, dem "zip". Dieses begegnet uns im "Zipfel" = "Spitze" und im "Zipperlein" = "Trippelkrankheit". Der "kleine Zapfen", der im "Rockzipfel", im "Wurstzipfel" und in der "Zipfelmütze" in Erscheinung tritt, ist natürlich auch geeignet, uns an allen Körperstellen zu "stechen" und uns von grossen Sprüngen abzuhalten. Hier findet man auch das engl. "tip" = "Spitze".

Der "Grimm" führt neben dem Verb "zipfeln" noch viele andere "zip-Begriffe auf:

ZIP | ziparte | ZIPEL | ZIPEL | ZIPER | ZIPER | ZIPERBAUM | ZIPERBAUM | ZIPERGRAS | ZIPERN | ZIPERWEIN | ZIPF | ZIPF | ZIPF | -ZIPFEL | ZIPFEL | ZIPFELHAUBE | ZIPFELICHT | ZIPFELKAPPE | ZIPFELKAPPENMÜTZE | ZIPFELN | ZIPFELPELZ | ZIPFELPELZPERÜCKE | ZIPFELPELZREUE | ZIPFELPELZTRITT | ZIPFELPELZWEISE | ZIPFELPELZWERK | ZIPFELPELZZEHEN | ZIPFEN | ZIPFEN | ZIPFICHT | ZIPFICHT | ZIPFIG | ZIPFLER | ZIPKORN | ZIPOLLE | ZIPP | zipp, zips | ZIPPAMMER | ZIPPAMMERDROSSEL | ZIPPE | ZIPPE | ZIPPEL | ZIPPEL | ZIPPELER | ZIPPELFEIGE | ZIPPELN | ZIPPELN | ZIPPELN | ZIPPELN | ZIPPELN | ZIPPELN | ZIPPEN | ZIPPENBEERE | ZIPPER | ZIPPER | ZIPPER | ZIPPER | ZIPPEREINLEIN | ZIPPERFISCH | ZIPPERFLINK | ZIPPERFUSZ | ZIPPERGÜNKISCH | ZIPPERICHT | ZIPPERIG | ZIPPERIG | ZIPPERIG | ZIPPERLEIN | ZIPPERLEINKRAUT | ZIPPERLEINKRAUTLEUTE | ZIPPERLEINKRAUTMANN | ZIPPERLEINKRAUTPLAGE | ZIPPERLEINKRAUTSCHMERZ | zipperleinskraut | ZIPPERLICH | ZIPPERLICH | zipperlicht | ZIPPERLICHT | ZIPPERLING | ZIPPERN | ZIPPERN | ZIPPERN | ZIPPERN | ZIPPERN | ZIPPERN | ZIPPHEIT | ZIPPLER | ZIPPORNAIM | ZIPPSCHWESTER | ZIPPZAPP | ZIPRIANER | ZIPRIANISCH | ZIPS | ZIPS | ZIPSEN | ZIPSEN | ZIPSEN | ZIPSEN

Weiter im Alphabet geht's zum "Zopf", den auf dem Scheitel stehenden Haarspitzen. Erst im Laufe der Zeit wurden daraus die "geflochtenen Haare" und der "Zopf" erhielt die Bedeutung von etwas Geflochtenem. Dass der Zopf ursprünglich nichts mit dem Pflechtwerk und dem Kuchen zu tun hatte, kann man noch an engl. "top" = "Spitze" und dem seemännischen "Topp" = "oberes Mastende" erkennen. Aber mit der französischen Revolution wurde aus dem "Zopf" ein "alter Zopf", den nur noch konservative Anhänger hatte und deshalb "abgeschnitten wurde".

Bleibt nun noch "zup", das in "zupfen" überlebt hat, womit wir dem anfänglichen lautmalerischen "z*p" wieder ganz nahe gekommen sind.

Und auch unseren Blumenstrauss haben wir damit einigermassen vollständig. Allerdings fehlt nun noch der Präfix, Infix oder Suffix "-zip-" wie er z.B. in "Antizipatorisches Levirat", "Emanzipation", "Disziplin", "Konzept", "interdisziplinär", "konzipieren", "Prinzip", "Partizip, "rezipieren" vorkommt.

Leider ist mir auf meinem Rundgang der schon einmal auf dem Etymologie-Portal gesuchte Begriff "Zipfelklatscher" nicht untergekommen. Es könnte sich dabei aber um einen "Waschmann" gehandelt haben. Dann wäre es als herabwürdigende Bezeichnung für einen Mann zu verstehen, da das Waschen und das damit verbunden Wäscheklopfen ja eher als Frauenarbeit angesehen wurde.

Es ist doch erstaunlich welches Wortfeuerwerk das alte "ZIPPO" entfacht hat.

Erstellt: 2004-08

moneymuseum
Herkunft bekannter Münznamen

(E?)(L1) http://www.moneymuseum.ch/


(E?)(L1) http://www.moneymuseum.com/


(E?)(L1) http://www.moneymuseum.de/


(E?)(L1) http://www.moneymuseum.com/standard/site_map/sitemap.html
Die drei Adressen (*.ch, *.com, *.de) führen alle auf die gleiche Start-Seite des schweizerischen Internet-Museum zum Thema Geld
Das virtuelle Geldmuseum erklärt anschaulich, welche Rolle das Geld zu allen Zeiten spielte; mit Glossar, Spielbank und Chatroom.

Das moneymuseum bietet zwar eine immense Fülle an Informationen, aber die Struktur ist umso unübersichtlicher.
Dennoch habe ich einige Seiten gefunden, die interessante Geschichten zu Münznamen enthalten.

(E1)(L1) http://www.moneymuseum.com/standard/raeume/geld_lieben/ueberlieferung/sprachliches/merkwuerdige_namen/merkwuerdige_namen.html
Es gibt eine ganze Reihe sehr merkwürdiger Namen für Münzen, die eine kleine Geschichte dazu zu erzählen haben. Manche nehmen auf die Art ihrer Herstellung Bezug, manche auf das Bild oder das Aussehen der Münze, andere wiederum auf besondere Anlässe oder unsaubere Regierungsmethoden des Regenten.

(E1)(L1) http://www.moneymuseum.com/standard/raeume/geld_machen/bank/geschichte/namen/merkwuerdige_muenzbezeichnungen/merkwuerdig_unten.html
Die Münzgeschichte kennt eine Vielzahl von merkwürdigen Begriffen und Namen für Münzen. "Angsttaler" "Sterbetaler", "Nachtschilling" und "Plack" zum Beispiel. Oder wie den Glückstaler mit Fortuna hier links abgebildet.


(E1)(L1) http://www.moneymuseum.com/standard/raeume/geld_machen/bank/geschichte/muenzen_in_redewendungen/sprueche.html"
Haben Sie sich auch schon manchmal gefragt, warum man ausgerechnet sein Scherflein zu etwas beiträgt? Warum man alles auf Heller und Pfennig bezahlen soll? Warum ein solider Gegenstand aus echtem Schrot und Korn ist? Warum man sich um so einiges keinen Deut schert? Deut | Heller und Pfennig | Scherflein | Kohldampf | Schrot und Korn

Oder wer weiss, was es ursprünglich bedeutete, wenn man "etwas auf die hohe Kante legen" will? Heute meint man damit, dass man etwas sparen will. In früheren Zeiten hatten die Tische der Ratsherren einen hochstehenden Rand. Die Abgaben und Steuern, die für den Stadtsäckel zum Sparen bestimmt waren, legte man auf die Eckkante der Tische. So wurde das "Legen auf die hohe Kante" zum Synonym für Sparen. Diese Geschichte wird in Kiel und Lüneburg erzählt.
Warum reicht es, mit 5 Pfennig zu bezahlen, wenn man für einen "Sechser" Lakritze haben will? Den meisten Leuten ist bekannt, dass ein "Groschen" eine 10-Pfennig-Münze ist. Aber woher stammt das Wort?
Kohldampf

(E1)(L1) http://www.moneymuseum.com/standard/raeume/geld_machen/bank/geschichte/namen/etymologisches/etymologisches.html"
In Märchen schleppt der Held so manchen "Batzen" mit sich herum. Dagobert Ducks "Taler" häufen sich zu gigantischen Bergen. Den Schweizern sind "Rappen" und "Vreneli" gut bekannt. Die Amerikaner bezahlen heutzutage kaum noch mit "Cash". In Deutschland bekommt man 10 "Pfennige" für seinen "Groschen". Bevor der "Euro" in unsere Finanzwelt Einzug gehalten hat, galt an seiner Stelle bis zum 31.12.1998 der "Ecu" als Rechnungseinheit. Diese und viele andere Wörter sind schon sehr alt. Wie entstanden sie? Dazu hier mehr:
Batzen | Biessli (Piécette) | Pfennig | Groschen | Cash | Obolus | Mark | Pfund | Franken | Rappen | Penny (Plural Pence) | Taler | Ecu | Vreneli | Stäbler | Farthing | Laubtaler auch Lorbeertaler und Franzgeld genannt | Sechser

(E?)(L?) http://www.moneymuseum.com/standard_etage_2/raeume/mittelalter/texte/islam/geschichte_arabisch/content.html
Arabische Geschichte - Kurzführung Etymologie | Wer ist Araber? | Ursprungsland Arabien | Zentralarabien | Nordarabien | Mohammed | Der Koran | Die Pfeiler des Islam | Islamische Kunst | Die Omaijaden-Dynastie | Die Eroberungen | Das Abbassiden-Kalifat | Aufstieg der Städte | Die Entfaltung der arabischen Kultur | Die Arabisierung | Al-Andalus | Die Berber | Die Dynastien Ende des 11. Jahrhunderts | Das Osmanische Reich | Eine Welt der Gegensätze

Etymologie
Die Herkunft des Wortes "Araber" ist ungewiss. Die ältesten Quellen finden sich in den assyrisch-babylonischen und hebräischen Schriften des 9. Jhdts v. Chr. Das griechische Wort "saracenoi" ist in "saraceni" latinisiert worden und so schliesslich als "Sarazenen" in die deutsche Sprache eingegangen. Alles Namen für in Arabien heimische Bevölkerungsgruppen.

(E?)(L?) http://www.moneymuseum.com/standard_etage_3/raeume/mildenberg/
Traumsammlung Mildenberg - Aus meiner Traumsammlung griechischer Münzen
Ein Vortrag von Leo Mildenberg, Zürich
1. Das Material. - Es stammt aus öffentlichen Sammlungen, privaten Sammlungen und Auktionskatalogen.
2. Traumsammlung - Was heisst das?
Das ist die Sammlung, von der ich träume und die ich mir kaufen würde, wenn ich Sammler wäre.
Die Münzen sind für mich unerschwinglich, aber an ihren Abbildungen kann ich mich freuen, und zwar an den schwarz-weissen wie den farbigen.

(E?)(L?) http://mm3.moneymuseum.com/quiz/index.jsp?lang=de
Die Quizze des MoneyMuseums:
Einführung | Geldwissen | Grundwissen MoneyMuseum | Allgemeinwissen | Aus unserer Münzsammlung | Aus unseren Publikationen | Auswertung | English

Erstellt: 2004-08

Buchtipp

Die Buchempfehlung für heute ist:

Ehrismann, Otfrid
Höfische Wortgeschichten aus dem Mittelalter

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3406398820/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3406398820/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3406398820/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3406398820/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3406398820/etymologpor09-20
Ehre und Mut, Aventiure und Minne
Höfische Wortgeschichten aus dem Mittelalter
von Otfrid Ehrismann, Albrecht Classen, Winder McConnell, Winder MacConnell
Broschiert - 275 Seiten - C.H.Beck
Erscheinungsdatum: Oktober 1995

Erstellt: 2004-08

Aus Anlass der Buchempfehlung im Newsletter 2004-08 sei als Beispiel ein kurzer Abschnitt aus "Otfrid Ehrismann - Ehre und Mut, Aventiure und Minne" widergegeben.


"ritter - Der höfische Krieger"

Als Bezeichnung für einen Krieger erschien neben den Wörtern wie "degen", "wîgant", "helt" oder "recke" erstmals in Handschriften des 11. Jahrhunderts das Wort "riter" als Entsprechnung zu lat. "miles", unter dessen Einfluss es sich offenbar entfaltete (Brogsitter 1977). Es bezog sich hauptsächlich auf den Kriegsdienst zu Pferde. (-> dienest).
...
"Rit(t)er konzentrierte sich auf die Bezeichnung für schwer bewaffnete und auserlesene Reitertruppen. Zu Ende des 12. Jh. Wurden auch Dienstleute grosser Herren und Söldner als "rit(t)er" bezeichnet.
...

Insgesamt ist der Artikel 11 Seiten lang.

Erstellt: 2004-08

Impressum

Erscheinungsdatum2004-08
TitelEtymologie-Newsletter
ISSN
International Standard Serial Number
- ISSN 1610-2320 (2002-07-10) (E-Mail-Version)
- ISSN 1610-3165 (2002-07-22) (Internet-Archiv-Version)
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Errare humanum est, perseverare diabolicum, corrigere divinum!
Irren ist menschlich, am Irrtum festhalten teuflisch, (sich) korrigieren (können) göttlich!

oder

(E?)(L?) http://fr.wikipedia.org/wiki/Errare_humanum_est,_perseverare_diabolicum
Humanum fuit errare, diabolicum est per animositatem in errore manere.
(Aurelius Augustinus, 353-430 n. Chr., Bischof von Hippo in Nordafrika) Sermons (164, 14)
Menschlich ist es zu irren, teuflisch ist es, leidenschaftlich im Irrtum zu verharren.