Etymologie-Newsletter 2004-12

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
Die Lehre von der Wortherkunft

Etymologie-Portal - Newsletter

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Begrüssung / Feedback / Korrekturen / Vorwort

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Das Wort des Monats Dezember ist "Keks"

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Die Wortgeschichte von Professor Christoph Gutknecht ist auf dem Etymologie-Portal in der linken Navigationsleiste unter "Das Wort des Monats auf http://www.etymologie.info/" aufzurufen.

Wortgeschichten

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Schabab (W3)

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Das mitlerweile schon wieder untergegangene Wort findet man noch bei Adelung, wo es beschrieben wird als:

ein nur im gemeinen Leben einiger Gegenden übliches, von dem Zeitworte "abschaben" gebildetes Wort, das Unnütze oder Unreine zu bezeichnen, was von einem andern Dinge "abgeschabet", und in weiterer Bedeutung, "abgesondert" wird; das "Schabsel", "Abschabsel", Nieders. "Schabels". Dem Frisch zu Folge wird der Raden in einigen Gegenden "Schabab" genannt, weil er als untauglich von dem Getreide abgesondert werden muß. Daher gebrauchte man es ehedem auch figürlich für "Auswurf", "Ausschuß", "Scheusal" u. s. f. Er mußte von jedermann bey der Pfaffheit "Schabab" seyn, Hedion in der Kirchenhist. bey dem Frisch. Ich zeuch dahin du bist "Schabab", Hans Sachs. Wo es in unsern jetzigen Bibel-Ausgaben, 1 Cor. 4, 13, heißt, und ein Fegopfer aller Leute, - hier nichtlateinischer Text, siehe Image - , da hieß es in den Ausgaben von 1522, 1524 und 1527, und eyns ydermans "schabab". In dem alten Reimspruche hingegen, da man von einem Verstorbenen sagt; Ein Tuch ins Grab, damit "schabab", scheinet es aus "abschieben", Nieders. "abschuven", sich "abführen", "fortmachen", entstanden zu seyn.


Erstellt: 2004-12

Schilling
Produkt
Product
(= "eine Tracht Prügel") (W1)

(E3)(L1) http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung/text/band3/@Generic__BookTextView/104340;cs=default;ts=default;pt=104340;lang=de#X


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(E?)(L?) http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung/text/band3/@Generic__BookView;cs=default;ts=default;lang=de?q=product&DwebQueryForm=%24q+inside+%3CORTH%3E


(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologporta-20


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(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologpor09-20


(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologpor09-20
Das mittlerweile schon wieder untergegangene Wort findet man noch bei Adelung, wo es beschrieben wird als:

...
2) Oft bedeutet "Schilling" auch eine "Züchtigung", welche einem Verbrecher mit dem Stocke, der Peitsche oder mit Ruthen gegeben wird. In einigen Oberdeutschen Gegenden wird es daher für den "Staubbesen" gebraucht. Der "Stockschilling" ist in den Gerichten noch jetzt eine "Züchtigung" von dem Stockmeister in dem Stocke oder Gefängnisse. Auch die Züchtigung ungezogener Knaben in den Schulen auf den Hintern führet daselbst den Nahmen des "Schillings". Da Plätzer von platzen in ähnlichem Verstande vorkommt, so könnte man auch "Schilling" in dieser Bedeutung von "schallen" ableiten, wenn es nicht wahrscheinlicher wäre, daß es auch hier von der vorigen Bedeutung entlehnet worden, und ursprünglich "eine bestimmte Zahl Streiche, etwa 12 oder 30", bedeutet habe. S. Pfund.
...
Bei "Nabil Osaman" findet man unter "Schilling" weiterhin die Anmerkung:

Nachdem der "Schilling" zu einem allzu offensichtlichen Euphemismus für "eine Tracht Prügel" geworden war, musste ein neuer Ausdruck her. Im 16. Jahrhundert bildete sich schließlich eine Euphemismus für den Euphemismus heraus. "Produkt", das die "12 Stockhiebe" mit der Vorstellung "3*4" (oder "3*10") umschrieb.
während Adelung den "Product" folgendermaßen erklärt:

... in den Schulen, eine feyerliche Züchtigung ungezogener Schüler vor dem Hintern. Einem Kinde einen "Product" geben. Vermuthlich von dem mittlern Lat. "producere", "productus", "mit Gewalt hervor führen", weil dieses gemeiniglich mit einem "Schul-Producte" verbunden ist, da es denn eigentlich die zur Züchtigung bestimmte Person mag bedeutet haben.


Erstellt: 2004-12

bib-bvb
Adelung, Johann Christoph
Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart, 1811

(E3)(L1) http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adelung


(E?)(L?) http://www.weltchronik.de/ws/bio/a/adelungJC/aj01806a-AdelungJohannChristoph-17320808b-18060910d.htm


(E?)(L?) http://www.lexikon-definition.de/Johann-Christoph-Adelung.html


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(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologety0f-21


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(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologpor09-20


(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologpor09-20
Alle vier Bände des Wörterbuchs in der Ausgabe von 1811 sind nun als Volltext und Image verfügbar.
Wir wollten mit der Veröffentlichung dieser Prototyp-Version eine wichtige Quelle der deutschen Sprachgeschichte einer Nutzung durch die Wissenschaft verfügbar machen.

Jeder Eintrag ist mit einem Link zu der eingescannten Original-Seite versehen.

Erstellt: 2004-12

Uni Bielefeld
Adelung, Johann Christoph
Grammatisch-kritisches Wörterbuch der hochdeutschen Mundart, 1808

(E?)(L?) http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/adelung/grammati/


(E?)(L?) http://www.weltchronik.de/ws/bio/a/adelungJC/aj01806a-AdelungJohannChristoph-17320808b-18060910d.htm


(E?)(L?) http://www.lexikon-definition.de/Johann-Christoph-Adelung.html


(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3898531406/etymologpor09-20


(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3487027097/etymologpor09-20
Digitale Rekonstruktion der Ausgabe von 1808.
Die eingescannten Seiten (Farbe; ca. 950x1300px) können durchblättert werden.

Erstellt: 2004-12


Buchtipp

Die Buchempfehlung für heute ist:

Osman, Nabil (Hrsg.)
Kleines Lexikon untergegangener Wörter

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3406459978/etymologporta-20


(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3406459978/etymologety0f-21


(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3406459978/etymologetymo-21


(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3406459978/etymologety0d-21


(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3406459978/etymologpor09-20
beck'sche Reihe

In dem von Nabil Osmann herausgegebenen kleinen Werk findet man eine grosse Anzahl von untergegangenen oder zumindest befremdlich wirkenden Worten. Die Sammlung wird eingeleitet von einer Vorbemerkung von Werner Ross und einem Vorwort mit allgemeinen Hinweisen zum Thema des Buches.
Interessant ist, dass zu jedem Wort auch der "Untergangsgrund" angegeben ist, z.B. "mißlungene Neubildung", "artikulatorische Schwierigkeiten" oder "Homonymie" und viele andere Gründe.

Abgeschlossen wird das Werk mit 12 Seiten Hinweisen zu "I. Kulturgeschichtliche Bedingungen", "II. Bewußt wirkende Bedingungen" und "III. Unbewußt wirkende Bedingungen" (zum Untergang von Wörtern).
Hilfreich ist auch das 7-seitige Literaturverzeichnis mit "Lexikalische Quellen" und "Sekundärliteratur".


Wörter werden geboren, sie welken und sterben. (O. Violan, Am Quell der Sprache)


Das "Wörterverzeichnis" enthält die Wörter:

abergläubig | abfällig | Abgängling | Abgötter | abhelflich | Abhub | ablang | ableeren | Absatz | Absteuer | Abwesen | Afterkind | Afterwelt | aehnlichen | Alberkeit | allerseitig | altvettelisch | Ammern | anderns | Anerkenntnis | Angel (= "Stachel") | Angelöbnis | Angelstern | ängsten | anhaltsam | anheute | anländen | annahen | ansiegen | anstören | Apologist | argwöhnig | artlich | Aufacht | aufenthalten | auferbauen | auferwachen | auffragen | auffußen | aufhüllen | Aufkunft | aufmahnen | ausantworten | ausersinnen | ausfenstern | ausheimisch | aussehen | aussprechlich | austräglich | auswarten | Ballenfieber | bändig | -bäre | Bärmutter | be- (Präfix in heute nicht mehr gebräuchlichen Zusammensetzungen) | beabsichten | bebinden | beblechen | bebluten | bebrämen | bebrücken | beeisen | beekeln | befechten | befeilen | befischen | beflammen | befressen | befrieren | begittern | beglauben | begliedern | begüten | behändigen | behangen | beheulen | behörig | Beichtiger | beidlebig | beiten | bekappen | beklügeln | beleibzüchtigen | beliegen | bemeldet | bemengen | bemorgengaben | benebst | bepurpurn | Bequemheit | berosten | berühmen | berupfen | beschäften | beschälen | beschehen | beschlingen | beschmausen | beschönen | beschulden | beschwängern | bestreifen | bethun | Beute (= "Bienenstock") | Bewegungsgrund | bewitthumen | bezwisten | bidmen | Biergeld | bildern | bittlich | Blume (= "Menstruation") | Brachmonat (= "Juni") | Brandader | brandmahlen | Brast | Brau | bräuchlich | Bruch (= "Hose") | Brühl | Christmonat (= "Dezember") | dahlen | Danknehmigkeit | dannenhero | darsetzen | darwägen | Demütigkeit | Denkzeit | Docke (= "Puppe") | doppelherzig | doppeln | Dränger | DunsDurst (= "Kühnheit") | e-Abstrakta (Die Femininbildungen auf ahd. "-i" und mhd "-e" werden immer häufiger durch andere Ableitungen ersetzt. (Beispiele: ahd. "sconi", suozi", mhd. "schoene", "sueze") | Ehehaft | ehrbarlich | Eidam | Eigenwille (= "Monarchie"), eigenwillig (= "monarchisch") | Eigner | einbildisch | einbinden (= "empfehlen", "einschärfen" | Einkindschaft | Einmuth | einschattig | einschildern | einschläfen | einsten | einverstehen | Einzögling | Eiß (= "Eiter") | Elend (= "Exil") | Empfehl | Empfindnis | Endschaft | englisch (= "engelhaft") | Enthalt | entknüpfen | entküssen | entschlafen | entstehen (= "mangeln", "fehlen") | entwehren | entzwischen | -enzen (als Endung von Zeitwörtern, die eine Nachahmung bedeuten, wie "bockenzen", "kupferenzen", "bergenzen", brenninzen", "schlammenzen", "fischenzen". Benutzt werden z.B. noch "faulenzen" und "kredenzen") | Erdbau | erdummen | erdursten | erfreien | erkennnen (= "beischlafen") | erkriegen (= "bekommen", "durch den Krieg erhalten") | erlauern | Erntemonat (= "August") | errufen | ersingen | erstummen | ertauchen | ertreten | erwerfen | fadennackend | fahen | Fahr | fährlich | Fasson | Faustrecht | federhart | Federleser | Feine | feldschön | feldsiech | festen | festiglich | Feuersäule (= "Pyramide") | flauen | fodern | Fortschreitung | fragselig | fräßig | Freudenleben | freyen | Freyhalter | Frohheit | fruchtbarlich | frühklug | Gaden | ganghaft | Gälpe | Gastgeboth (= "Schmaus") | Gebärerin | Gebefall | Geburtsgeile (= "Hoden") | gegentheils | Gegitter | Gehörkunst, Gehörlehre | gehorsamen | gelenksam | Gelust | Gemächt | Genieß | geschlank | Gesicht (= "Sehkraft") | gevollmächtigen | Gilbe | gilblich | glatzig | Gleiche | gleichgültig (= "gleichbedeutend", "sinnverwandt") | Glockenist | glum | greiflich | gulden | Gutthat | Haarwachs (= "das sehnige Ende der Muskel") | Haberecht | haberechten | Halbe (= "Seite") | Hälberling (= "Bastard") | halbig | Halbscheid | Handelschaft | Harnrophet (= "Arzt") | bärtiglich | bartlehrig | Haupt- (= "Kopf-"; zum Beuspiel in "Hauptbinde", "Hauptbohrer", "Hauptgrind", "Hauptkrankheit", "Hauptküssen", "Hauptpolster", "Hauptschmerz", "Hauptsucht", "Hauptübel", "Hauptweh", "Hauptwunde") | Hauptsprache | hausarm | haushältig | Heimsucht | Heitere | heitern | herbergieren | Herbstmonat (= "September") | Herzenszähmerin (= "Dichtkunst") | Heuchelung | Heumonat (= "Juli") | Hinde | hinum | hinterhältisch | hitzen | hochmögend | hofieren (= Euphemismus für "kacken") | Hofschranze | höhen | höhlen | Hornung (= "Februar") | -icht (in vielen Wörtern von "beinicht" bis "weihnicht") | idealisch | -ig, -iglich | Insicht (= "Beschuldigung") | jahen | Haherr | Jungfernschloß (= "Hymen") | kalten | kaltsinnig | Kammerlauge (= "Urin") | Kaufschlag | keichen | kennbar | Klageendung (= "Akkusativ") | Kläger (= "Akkusativ") | Kläre | klärlich | Kleine | kleinfügig | Klinge (= "Talschlucht") | Klinggedicht | Klinse | Klöße (= "Hoden") | Kneipschenke | Kosent | kostbar (= "preziös", "gekünstelt") | Kram (= "Laden") | kreisschattig (= "polarisch") | kriegen (= "Krieg führen") | Kriegsbaumeister (= "Ingenieur") | Künfigkeit | kurzweien | Küssen (= "Kissen") | Lächler | läffeln | Lähme | langen | langsichtig | laß (heute noch als "lasch") | Laßdünkel | lauben | Lauer (= "lauernder, listiger Mensch") | lecken (= "laufen", "springen") | Leberreim | ledigen | Lehde | Leibrock | Leibstuhl | Leibzucht | Leichte | leichtern | Lenzmonat (= "März") | Liberey | Lindigkeit | Lustreiz | Mage (= "Verwandte") | Mahlschatz | malmen | maßen | Materie (= "Eiter") | materien | Maul | Maus (= "Muskel") | mausen | Meerschäumer | Miethling | mildiglich | Miselsucht | miß- (in einigen "Miß-bildungen von "Mißbild" bis "Mißzug" bzw. von "mißfassen" bis "mißzieren") | mißbeliebig | mißbieten | mißbündnis | Mißfall | mißgehen | Mißgeboth | Mißschlag | mißschwören | Mißtritt | mißtun | Mißverhalten | Mißverstand | Mönchsschrift | Näber | Nachbild | nächten | Nachtmütze | Näher | Naivheit | namen (= "nennen") | Namenbuch (= "Wörterbuch") | Narrenteidung | Nebenschrift | Nebenmensch | Nehmending (= "Ablativ") | Nehmfall (= "Ablativ") | neidig | Nennendung (= "Nominativ") | Niederkleid | niederträchtig | niedlich (= "lecker", "appetitlich", "schmackhaft") | -nis (Beispiele: "Anerkenntnis" bis "Zerstörnis" und von Heine bevorzugte Wörter von "Begabnis" bis "Zwingnis") | Oberstrich (= "Apostroph") | Obsorge | ohn- (von ohnaufhörlich" bis "ohnverführt") | Orlog (= "Krieg") | Ostermonat (= "April") | pechen | Pedanterey | Pennal | Personendichtung | Pfipps | pflichtbrüchig | Pinkel, Pinken, Pinkendarm (= "Mastdarm") | Pläne (= "Ebene") | Plotz | Poetenkasten (= "Hinterteil des Kopfes") | Poeterey | Porte | Prachtkegel (= "Obelisk") | preislich (= "preiswürdig" | Privet | Produkt (= "Züchtigung") | Quarre | Quehle (= "Tuch") | Rachgrimm | Räder (= "Sieb") | rahmen | Raspelhaus | rathfragen | Rathküssen | Rathschlagung | rauch | Rauhe | Rege | Reimfüller | reitergar | Reitermesse | renten | Rentenierer | resten | ringern | Ritterzehrung | Rooß (= "Wabe") | ruchtbar | Rückenhalter | Rufendung (= "Vokativ") | Ruffall (= "Vokativ") | Sachführer | säcken (= "ertränken") | Sarder | sättig | sauersichtig | Schabab | Schandgemählde | Schandschrift | Scheibeninstrument | Scheidekünstler | Schelsucht | scheusälig | schiel | schiffen (= "navigare") | Schilderey | schildern (= "malen") | Schilling (= "eine Tracht Prügel") | schlägefaul | Schlendergang (= "Spaziergang" | Schmack | Schnur (= "Schwiegertochter") | Schöne | Schrittschuh (= "Schlittschuh") | Schuldherr | schuldigen | Schwäher | Schwertmage | Schwieger | schwind | Secret (= "Abort") | Seelgeräth | segnen (= "verfluchen") | Sehe (= "Sehkraft") | seigern | Selbstheit | Send | Senkler | seuchtig | Sichermahl (= "Ziel") | siech | sint | sintemahl | so (= "welcher", "welche", "welches") | söhnen | Sondersieche (= "Aussätzige") | Sonnenluft | sothan | Span | Spannader (= "Nerv") | Spillmage | Spitzsäule | Sprachlehrer (= "Grammatiker") | Stachelschrift (= "Satire") | Starkgeisterei | Steife (= "Stärke") | strack | Stückgestell | stümmeln | Süße | Tagesatzung | Tagewähler | Tändelwoche | täuben | Terminey | Theiding | Theuere | Tollhaus | träglich | Trau | Trockene | Trügerei | Trümmer | Tünch | überjahrt | überley | übermachen | übermeistern | übermögen | übersommern ("überwintern" wird heute noch benutzt) | übrigen | Uchse | Umschattige | umzechig | un-Bildungen (von "Undienst" bis "unerleidlich") | Unbau | Unbelieben | unbeliebig | Undauung | Undienst | Unehe | unerleidlich | Unfreund | Unfreundschaft | ung-Bildungen (von "Beweisung" bis "Wegnehmung") | Ungeberde | ungemach | ungeschmack | Ungüte | unmeidlich | Unterstrich (= "Komma", "Beistrich") | Unweg | Urgicht | urkunden | Ursacher | Urtheiler | Valant (= "Teufel") | Valetrede | Valetschmaus | ver-Bildungen | Veracht | verarten | verbesserlich | verbösern | verbothschaften | verbuttern | verdringen | verewigt (= "verstorben") | verfuchsschwänzen | vergeringern | vergleichlich | vergrünen | verharrlich | verhausen | verhenkert | verhitzen | verhoffentlich | verköstigen | Verlassenschaft | verlockern | vernützen | verstarren | verstören | vertragsam | Vertraute (= "Verlobte/r" | verunruhigen | vervortheilen | verzüglich | Vieharzt | Vocativus | vogtbar | Vorbewußt | Vorfallenheit (= "Vorfall") | Wornennwort (= "Pronomen") | vorträglich | Vorweser | Worwort (= "Präposition") | waglich | Wahlkind | Währmann | walgen | walten | Wandel (= Fehler") | wannenher, wannenhero | Wannewehr (= "Turmfalke") | waser (= "was für") | waserei | Warthe | Watsack (= "Felleisen") | Wehtage | weiden (= "aus Weidenholz" | Weigand, Wigand (= "Kämpfer") | Weinmonat (= "Oktober") | Weltkörper | Weltling | Wendelstein | Wetterableiter | Widerchrist | widerstehlich | Wildschur | Windmonat (= "November") | Wintermonat (= "November") | wirthbar | Wohlfeile | Wonnemonat (= "Mai") | zärteln | zehrfrei | zernichten | zerscheitern | Zeugfall (= "Genitiv") | Zeugemutter (= "Natur") | Zierling | Zinshaus | Zitternadel | Zobelthier | zollbar | Zollstätte | Zuckerschachtel | züntbiethen | Zufall (= "Anfall") | Zugehör | zunöthigen | Zulp | Zungenheld | zuplumpen | Zurede | Zurückkehr | zusterben | zwagen (= "waschen", "baden") | zwier (= "zweimal")

(Fehler beim Abtippen dieser ungewohnten Wörter bitte ich zu entschuldigen, bzw. mir mitzuteilen.)

Erstellt: 2004-12

Impressum

Erscheinungsdatum2004-12
TitelEtymologie-Newsletter
ISSN
International Standard Serial Number
- ISSN 1610-2320 (2002-07-10) (E-Mail-Version)
- ISSN 1610-3165 (2002-07-22) (Internet-Archiv-Version)
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Horst Conrad
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(E?)(L?) http://www.tantalosz.de/latinum/e.php
Errare humanum est, perseverare diabolicum, corrigere divinum!
Irren ist menschlich, am Irrtum festhalten teuflisch, (sich) korrigieren (können) göttlich!

oder

(E?)(L?) http://fr.wikipedia.org/wiki/Errare_humanum_est,_perseverare_diabolicum
Humanum fuit errare, diabolicum est per animositatem in errore manere.
(Aurelius Augustinus, 353-430 n. Chr., Bischof von Hippo in Nordafrika) Sermons (164, 14)
Menschlich ist es zu irren, teuflisch ist es, leidenschaftlich im Irrtum zu verharren.