Etymologie-Newsletter 2014-05-25
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Neue Begriffe im Etymologie-Portal
2014-05-18 - 2014-05-25

Diese Woche:
Der schwedische Naturwissenschaftler "Carl von Linné" hat mit seinem Klassifizierungssystem für Pflanzen, Tiere (und Minerale) Ordnung in die Welt der Biologie und der Zoologie gebracht. So verwundert es nicht, dass sein Name in vielen Bezeichnungen der Botanik (abgekürzt mit "L.") und der Zoologie (als "Linnaeus") zu finden ist. Aber auch sein Familienname "Linné" hat eine interessante Geschichte. In Schweden war gerade die Zeit der Einführung von Nachnamen angebrochen. Und so hatte bereits sein Vater Nils Ingemarsson (Nils, Sohn von Ingmar) - mit Bezug auf die auf seinem Grundstück stehenden Linden - bei der Einschreibung an der Universität den latinisierten Nachnamen "Linnaeus" angenommen. Das Grundstück trug auch bereits den Namen schwed. "Linnagård" ("linn" = dt. "Linde", "gård" = dt. "Hof"). Und so wurde "Carl von Linné" zunächst am 13.05.1707 in dem kleinen Dorf Råshult in Småland als "Carl Linnaeus" geboren. Der Vorname, den er dem schwedischen König Karl XII (Charles XII, 1682-1718) verdankt, kommt als Karl und Carl. Bei seiner eigenen Einschreibung an der Universität nannte er sich voll latinisiert "Carolus Linnaeus". Nun wurde "Carolus Linnaeus" im Jahr 1756 vom schwedischen König Adolf Friedrich geadelt. Der Adelsbrief wurde auf den 20 April 1757 datiert, der König unterzeichnete ihn allerdings erst 1761 und wirksam wurde die Erhebung in den Adelsstand erst 1762 mit der Bestätigung durch den Riddarhuset. Nun war der Zeitpunkt gekommen, dass sich "Carolus Linnaeus" "Carl von Linné" nannte. In den von ihm veröffentlichten Schriften kann man deshalb - je nach Erscheinungstermin - unterschiedliche Autornennungen finden.
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Impressum

Erscheinungsdatum2014-05-25
TitelEtymologie-Newsletter
ISSN
International Standard Serial Number
- ISSN 1610-2320 (2002-07-10) (E-Mail-Version)
- ISSN 1610-3165 (2002-07-22) (Internet-Archiv-Version)
Die Deutsche Nationalbibliothek
Herausgeber
Postanschrift
Horst Conrad
Kneippstr.6
D-66482 Zweibrücken
E-Mailmailto:conrad-horst@etymologie.info
Erscheinungsweisewöchentlich die Liste der gesuchten Begriffe auf "http://www.etymologie.info/"
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Cuiusvis hominis est errare, nisi insipientis in errore perseverare.
Jeder Mansch kann irren, im Irrtum verharren wird nur der Unkluge.

(Cicero (- 0106 - -0043), römischer Staatsmann und Schriftsteller, (Phillipische Reden) Philippica 12,2,5)

oder

Quia et erasse humanum est et confiteri errorem prudentis.
Weil es sowohl menschlich ist, geirrt zu haben, als auch klug, den Irrtum einzugestehen.

Hieronymus, 347-420, lateinischer Kirchenlehrer, Epistulae 57,12

oder

Humanum fuit errare, diabolicum est per animositatem in errore manere.
Menschlich ist es zu irren, teuflisch ist es, leidenschaftlich im Irrtum zu verharren.

(Aurelius Augustinus, 353-430 n. Chr., Bischof von Hippo in Nordafrika) Sermons (164, 14)

(E?)(L?) http://fr.wikipedia.org/wiki/Errare_humanum_est,_perseverare_diabolicum


oder

Errare humanum est, perseverare diabolicum, corrigere divinum!
Irren ist menschlich, am Irrtum festhalten teuflisch, (sich) korrigieren (können) göttlich!

(E?)(L?) http://www.tantalosz.de/latinum/e.php