Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
FI Finnland, Finlandia, Finlande, Finlandia, Finland
Recht (Rechtssprache), Derecho, Droit, Diritto, Law

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koeblergerhard.de
Köbler, Gerhard
Rechtsfinnisch, 2004

(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/publikat.html


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/Rechtsfinnisch.htm

Deutsch-finnisches und finnisch-deutsches Rechtswörterbuch, 2004. Arbeiten zur Rechts-und Sprachwissenschaft Verlag, Postfach 110109, D 35346 Gießen, 344 S.

Mit der Globalisierung der modernen Welt wird auch für den Juristen das Leben immer stärker international geprägt. Das bedeutet die gedankliche Auseinandersetzung mit fremden Staaten, Völkern und Kulturen. Kommunikatorisch erfordert sie die Kenntnis fremder Sprachen. Um sie auch für das Fachgebiet des Rechts zu erleichtern, bietet das Zentrum integrativer europäischer Legistik auf der Grundlage von Köbler, Gerhard, Juristisches Wörterbuch, 12. A. 2003 (Rechtsdeutsch für jedermann) in seiner Interlexserie zweisprachige Übersichten über den gegenwärtigen Grundwortschatz wichtiger Fremdsprachen. Sie sollen jedermann grundsätzlich in den Stand versetzen, im Rechtskernbereich fremde Rechtswörter in der eigenen Sprache zu verstehen und eigene Rechtswörter in der fremden Sprache zum Ausdruck zu bringen. Eine einführende Übersicht und zahlreiche Literaturhinweise wollen die eigenständige Vertiefung ermöglichen. Wegen der Mitgliedschaft Finnlands in der Europäischen Union kommt dabei dem Finnischen ein wichtiger Platz zu. Für dieses sind rund 11200 deutschen Stichwörtern etwa 12200 finnische Gegenstücke in ungefähr 17800 beidseitig begehbaren Übersetzungsgleichungen gegenüberstellt. Dadurch wird jedermann der Einstieg in den suomiphonen Teil der globalen modernen Welt der internationalen Jurisprudenz in praktischer und preiswerter Art und Weise eröffnet.

Vorwort | Einführung | Deutsch-finnisch | Finnisch-deutsch


(E1)(L1) http://www.koeblergerhard.de/Rechtsfinnisch/Einfuehrung1.pdf

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B) Sprache
Das Finnische ist eine der Hauptsprachen des finnisch-ugrischen Sprachzweigs (rund 23 Millionen Sprecher) der uralischen Sprachfamilie. Mit dem Karelischen (rund 100000 Sprecher), Isorischen (weniger als 1000 Sprecher), Wepsischen (weniger als 10000 Sprecher), dem südlichen Estnischen (rund 1 Million Sprecher), Liwischen (1987 rund 350 Sprecher) und Wotischen (1987 rund 100 Sprecher) gehört es zu den ostseefinnischen Sprachen (baltisch-finnischen Sprachen). Ihnen stehen das Lappische (oder Samische), die wolgafinnischen Sprachen und das Permische als sonstige finnische Sprachen und das Ungarische und Obugrische (Mansische, Chantyische) als ugrische Sprachen gegenüber, mit denen es nur sehr weitläufig verwandt ist.

Seine Dialekte beruhen auf alten Stammesunterschieden. Sie nähern sich unter dem Einfluss der Massenmedien an eine Standardsprache an. Es bestehen aber noch deutliche Unterschiede des gesprochenen Finnischen zu ihr.

Entsprechend seiner Herkunft aus dem Uralischen ist das Finnische durch Agglutination gekennzeichnet (Präfixe, Suffixe, Komposita). Wie die benachbarten indogermanischen Sprachen kennt es aber auch Flexionen. Dabei kann sich der Wortstamm verändern.

Aus dem uralischen Basiswortschatz sind etwa 300 (mit Ableitungen fast tausend) Ausdrücke erhalten. Aus indoeuropäischen Sprachen (Iranisch, Baltisch, Germanisch, Slawisch, Schwedisch, Russisch) sind tausende Lehnwörter aufgenommen. In der Gegenwart wirkt besonders das Englische bzw. Amerikanische auf das östliche Wurzeln mit westlichen Zügen verknüpfende Finnische ein.
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