Etymologie, Étymologie, Etymology
FR Frankreich, La France, France
DE: Elsaß, ES: Alsacia, FR: l'Alsace, IT: Alsazia, UK: Alsace, Alsatia
le Bas-Rhin (67)(Strasbourg), le Haut-Rhin (68)(Colmar)

A

Alsace, Elsaß (W2)

(E?)(L?) http://www.genealogienetz.de/reg/ELS-LOT/alsace.html


ist seit dem 7.Jh. belegt. Das keltische Wort steht für "Steilhang". Eventuell geht diese Bezeichnung auf das Massiv mit dem "Saint-Odile" zurück. Dort richteten die Franken nach dem Sieg über die Alemannen ein Machtzentrum ein.

Alsace, dt. "Elsaß", lat. "Alsatia".

(E?)(L?) http://www.deiaco.com/~desfayes/?p=12
Old High German "Elisâzzo" = "Alsace" = "land on the other side of the Rhine".

B

Baecker, Court
Alte Begriffe aus dem Elsass

Alte Begriffe aus dem Elsass von Court Baecker , Volksberg
Bachmuld Brotteigtrog pétrin â pâte
Bredelhärnel Vorsatz für Fleichwolf zum Formen von Spritzgebäck Embout se montant sur hachoir pour la fabrication de petits gâteaux
Brodkorvel Brotteigkorb corbeille a pâte
De Wisch Tragekissen für Kopflasten Coussin circulaire pour porter sur la tête
Däg werge Teig kneten pétrir la pate
Däsum Sauerteig levain
Ehle Elle ( 60 cm ) mesure ancienne (60cm)
Fläschbitt Holzbütte zum ein Salzen von Fleich cuve a saumur
Fläschgawel Fleischgabel fourchette a viande
Gerschdebrenner Pfanne zum Rösten von Malzkaffee appareil a griller l'orge
Kanzelzucker Kandiszucker Sucre candis
Kesselhoge Kaminkesselhaken crémaillaise
Klingelstän Mörser mortier d'herbe
Kuche-Schis Brett zum Einführen von Backwaren in den Ofen Pelle a tarte
Kucherädel Teigrädchen roulette a pâte
Kâfe Häwe Kaffee-Topf Marmite a café
Kässchaft Käseregal im Keller Rayon a fromage
Külobform Guglhupfform Moule a Kougelhopf
Lärichebleder Lorbeerblätter Feuille de Laurier
Mehlkischt Mehlkiste Coffre a farine
Messel altes Maß ( 2 l ) mesure ancienne ( 2 l )
Negele Gewürznelken Clous de girofle
Nudelbrett Nudelbrett planche a nouilles
Owe Schiffe Behälter für Warm wasser im Ofen Recipient d'eau chaude
Rächerschrank Räucherofen Fumoir a jambon
Scheppleffel Suppenkelle Louche
Schesselschaft Schüsselregal Rayon a vaisselle
Seschder altes Maß ( 20 l ) mesure ancienne ( 20 l )
Sürgrüdbitt Sauerkrauttopf Cuve a choucroute
Sürmilischhawe Sauermilchtopf aus Steingut Pot a lait caillé
Süwegge kleines Brötchen Petit pain
Waffelise Waffeleisen gaufrier
Wingeldrück Holzgestell am Kamin Séchoir â linge
Wäschblöwel Wäscheklopfer battor pour le linge


Burg Bernstein (W3)

Leider konnte ich keinen Hinweis finden, warum das Schloß bzw. die Burg den Namen "Bernstein" trugen.

(E?)(L?) http://www.dickemauern.de/bernstein/bernstein.htm
67650 Dambach-la-Ville - "Burg Bernstein" - von Rüdiger Bernges

C

D

E

F

G

geoplatt - Menü SaarLorrLux

(E?)(L?) http://www.geoplatt.com/platt2-sommaire.htm


Gugelhupf (W3)

Der "Gugelhopf", auch "Gugelhopf", "Kugelhupf", "Kugelhopf" verdankt seinen Namen der Änlichkeit mit einem alten Kleidungsstück der "Gugel". Diese bestand aus einer Kapuze mit einem angenähten breiten Kragen, der die Schultern bedeckte.
Dieser Schulterkranz wippte leicht beim Gehen. Beim Kuchen bezeichnet der "Hüpfteil" allerdings das "Aufgehen" des Kuchens, das mit einem "Aufspringen" verglichen wird.

(E?)(L?) http://www.digitale-bibliothek.de/band40.htm
In "Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch" findet man unter dem Stichwort "Der Aschkuchen":

Der "Áschkuchen", ..., ein runder, hoher, inwendig hohler Kuchen mit fetter Rinde, welcher in einer thönernen Form gebacken wird, daher er auch "Topfkuchen", in Weißen "Scherbenkuchen" oder "Scherbelkuchen" genannt wird. Weil er den ehemahligen "Gugelhauben" oder "Kugelhauben" der Weiber nicht unähnlich siehet, so hat er daher in Baiern und Nürnberg den Nahmen "Gugelhopfen" oder "Kugelhopfen" bekommen. Den Nahmen "Aschkuchen", welcher am meisten in Niedersachsen üblich ist, könnte man von "Asche" herleiten, weil dieser Kuchen in glühender Asche gebacken wird; allein es scheinet, daß damit mehr auf die Gestalt der thönernen Form gesehen worden, welche ein wahrer "Asch" ist.

(E?)(L?) http://www.diebackstube.de/themen/brotsorten/guglhupf.htm
Gugelhupf oder -hopf, Kugelhopf, Kuglhupf oder franzoesisch Kougel- oder Gougelhof (Kouglof fuer die Amerikaner) - niemand weiss mit Sicherheit wie die richtige Schreibweise lautet, woher der Name eigentlich stammt. Sicher ist nur, ...
...
Es ist anzunehmen, dass sich der Name von der Form ableitet: Rund und hoch, wie ein "Kegel" (auf sueddeutsch "Kogel"). Das "Hüpfen" in "-hopf" oder "-hupf" bezieht sich moeglicherweise auf das "Gehen des Hefeteiges".
...


(E?)(L1) http://www.gourmetpedia.com/menues.php/Woerterbuch/Gugelhupf
Gugelhupf | Gugelhupf | Kouglof | Kugelhupf | Kugelhupf

(E?)(L?) http://gugelhupf.twoday.net/
Diese Site nennt sich "Wiener Gugelhupf".

(E?)(L?) http://gugelhupf.twoday.net/stories/2608594/
Und liefert auch das "Original Guglhupf Rezept (Germteig)"

H

I

J

K

krummes Elsass, Alsace Bossue (W2)

(E?)(L?) http://www.parcs-naturels-regionaux.tm.fr/lesparcs/vonoc.html
Im Norden schiebt sich das Gebiet von Elsass etwas nach Osten in das Gebiet von Lothringen. Dieser abknickende Teil des Elsass heisst das "krumme Elsass".

...
"Alsace Bossue" (= "buckliges Elsass"), ou "Krummes Elsass". - Entourés de collines, certains villages possèdent un patrimoine remarquable comme Lorentzen, ancien bourg fortifié. Parmi ses maisons alignées le long de l'unique rue se détachent le château du XIVe siècle, modifié au XVIIIe siècle, auquel sont accolés la grange dîmière et le moulin.
...


L

La Petite Pierre, Lützelstein, Parva Petra, lützel, little, lütt (W3)

(E?)(L?) http://www.la-petite-pierre.com/
(E?)(L?) http://www.visit-alsace.com/la-petite-pierre/index_de.html
(E?)(L?) http://www.alsace-passion.com/lapp/la_petite_pierre_1.htm
(E?)(L?) http://perso.wanadoo.fr/.mairielpp/page7.html
Ganz genau erfährt man auf den zitierten Seiten nicht, wie es zum Namen "Lützelstein" bzw. frz. "La Petite Pierre" gekommen ist. Ausgangspunkt dürfte in allen Fällen ein "kleiner Stein", d.h. ein kleiner Fels(vorsprung) gewesen sein. Als "Hugues de Lunéville" um 1190 seinem Sohn diese Gegend überantwortete und dieser den Namen "Hugo, comes de Parva Petra" = "Hugo, Graf vom Kleinen Stein" annahm schien der Ort also schon so zu heissen oder der jüngere Hugo nahm einen kleinen Felsvorsprung zum Anlaß diesen "Zunamen" anzunehmen.
In der französischen Ausgabe des "Michelin, Le Guide Vert, Alsace / Lorraine / Vosges" heißt es:
Le Nom
Le bourg doit son nom au comte "Walther de Parva Petra", premier propriétaire, en 1180, du château fort. En version alsacienne, on l'appelle "Lützelstein"".

Les gens
612 "Parva-Pétriciens", qui s'accommodent de porter un nom aussi peu commun.


Demnach trug der Erstbesitzer schon vor der Inbesitzname diesen Namen. Und die französische Bezeichnung der Einwohner, "Parva-Pétriciens" (= "Lützelsteiner"), leitet sich also noch von der lateinischen Form des Namensgeber ab.

Entsprechend der lateinischen Vorlage hieß der Ort in der wechselvollen Geschichte einmal frz. "La Petite Pierre" oder dt. "Lützelstein".

Interessant ist, dass sich in diesem Namen ein mhd. "lützel" = "klein" erhalten hat, das man noch im norddt "lütt" und im englischen "little" finden kann.

Die Geschichte von "La Petite Pierre" (oder "Lützelstein" - "PARVA PETRA") beginnt im Mittelalter. Die strategische Bedeutung des Ortes vor Augen, haben Bischöfe im zwölften Jahrhundert ein Schloss gebaut, um einen reibungslosen Güterverkehr zwischen Lorraine und der elsässischen Ebene zu gewährleisten. Zudem gab es von La Petite Pierre aus die Möglichkeit, nach Bitche zu gelangen, um dort Handel zu betreiben.
...


Le site est occupé dès l’époque celte, et un bourg s’y développe. Un château est construit à la fin du XIIème siècle. Au XVème siècle, le château, jusqu’alors propriété de "la famille de Lutzelstein" est conquis par les Comtes Palatin. L’un de ces comtes, George Jean de Veldenz, développe l’exploitation forestière et minière. Lors de la guerre de Trente Ans, et par la suite, la ville devient d’une grande importance stratégique. La ville vit aujourd’hui du tourisme.

UN PEU D'HISTOIRE

C'est jusqu'à la deuxième moitié du XII° siècle que le territoire du comté de "La Petite Pierre" faisait partie d'un vaste ensemble dominé par les comtes de Lorraine (Metz, Lunéville, Bliescastel, Dabo....)

Pour des questions d'héritage, "Hugues de Lunéville" décida, entre les années 1180 et 1190, d'y installer son fils, également prénommé Hugues, qui prit alors le nom de "Hugo, comes de Parva Petra" ou encore "Hugues I° de La Petite Pierre". Pour lui permettre d'y résider, l'ancien pavillon de chasse fut totalement reconstruit à cette époque. De par sa situation géographique, "La Petite Pierre" fut toujours un lieu de passage et de frontière lui assurant un rôle stratégique de première importance, faisant vivre quelques aubergistes, artisans et paysans.

Pour renforcer la défense du château, il se constitua progressivement autour de celui-ci, une petite ville cernée par des murs et dont l'accès se faisait via un pont levis.
...


(E?)(L?) http://www.bartleby.com/61/39/L0203900.html


little ...
ETYMOLOGY: Middle English, from Old English ltel.
...


(E1)(L1) http://www.etymonline.com/index.php?search=little


little
O.E. "lytel" (related to "lyt" = "little", "few", from P.Gmc. "*luti"), from W.Gmc. "*lutila-" (cf. Du. "luttel", O.H.G. "luzzil", Ger. "lützel", Goth. "leitils"), from PIE "*leud-" = "small".
...


M

N

O

P

Q

R

S

Saverne (W3)

(E?)(L?) http://www.swr.de/fmh/archiv/2007/07/10/sehenswertes.html
...
Die elsässische Kleinstadt wurde als römische Miltärstation "Tres Tabernae" (= "Drei Herberge") gegründet. (Ein "Tres Tabernae" gab es auch als Stationsort an der via Appia.) Die prächtigen Fachwerkhäuser in der Alstadt aus dem 16. und 17. Jahrhundert und das Schloß Rohan aus rotem Sandstein erinnern an die Zeit, als Saverne Sitz der Bischöfe von Straßburg war. Auch die Umgebung von Saverne lädt zu einem Besuch ein. Lohnenswert die Besichtigung der Burgen Haut-Barr und Greifenstein.
...


T

U

Uni Trier
Wörterbuch der elsässischen Mundarten

(E?)(L1) http://germazope.uni-trier.de/Projects/WBB/woerterbuecher/ewb/
Bearbeitet von Ernst Martin und Hans Lienhart. 2 Bände. Straßburg 1899-1907. [Nachdruck Berlin/New York 1974].

(E?)(L?) http://germazope.uni-trier.de/Projects/DWV/woerterbuecher.html
Elsässisches Wörterbuch
(Publikationszeitraum: 1899 - 1907)

Als ältestes der Verbundwörterbücher wurde das Wörterbuch der elsässischen Mundarten bereits Ende des 19. Jahrhunderts (1899) publiziert. Es enthält den wissenschaftlich bearbeiteten Wortschatz der damaligen Bezirke Ober- und Unterelsass und dokumentiert – wie das Lothringische Wörterbuch – besonders die von der Schriftsprache abweichenden Wörter und Wendungen und ist daher ebenfalls als Idiotikon zu charakterisieren. Als Muster für die Gesamtkonzeption diente das Schweizer Idiotikon (Bd. 1-16, Lfg. 207 [bis wunderig], 1881-2003; die Anordnung der Stichwörter folgt dem System J.A. SCHMELLERS in seinem Bayerischen Wörterbuch (1827-37, 2. Aufl. 1872-77), d.h. das Konsonantengerippe der Stammsilbe ist maßgebend für die Alphabetisierung; der Vokal oder Diphthong der Stammsilbe wird erst nach dem oder den ihm folgenden Konsonanten berücksichtigt. Somit ergibt sich z.B. folgende Reihenfolge für die Stichwörter mit den Stammkonsonanten F-CH: Fach - Fech - Vieh - Fuchs. Ableitungen und Zusammensetzungen sind unter dem jeweiligen Bestimmungswort eingeordnet.


V

W

Weyersheim, Schwedetrank (W3)

(E?)(L?) http://weyersheim.net.chez-alice.fr/
Der Name des elsässischen Ortes "Weyersheim" geht zurück auf germ. "wihr" = "Graben" und gibt zusammen mit "heim" etwa "Ort/Siedlung am/im Graben". Entsprechend dem folgenden Hinweis handelt es sich hier speziell um einen "Schlossgraben".

Der "Schwedetrank" geht auf die Zeit der schwedischen Besatzung im 17. Jh. zurück. Ursprünglich war dieser eine Art Foltermethode. Später wurde er dann zum "Kräuterlikör".

Les origines:

Le nom "Weyersheim" est formé du terme germanique " Wihr" = "fossé" et du suffixe alémanique "heim" = "habitation". Il signifierait donc "le village du fossé", faisant référence au "fossé qui entourait l'ancien Château".
...
Weyersheim fut cité pour la première fois le 11 mai 774 sous le nom de "Uuihereshaim", dans une charte par laquelle un certain Sigebaldus faisait une donation au couvent de Wissembourg. L'emplacement du vieux village serait donc occupé depuis le VIIIème siècle.
Le village est désigné sous le nom de "Wieresheim" en 884 dans une confirmation de biens faite par l' Empereur Charles le Gros à l'abbaye de Honau.
...
C'est de cette période que pourrait dater le château féodal construit sur une motte castrale au fond de l’actuelle rue du Château. Il fut probablement détruit lors de la Guerre de Trente Ans. Actuellement, seul subsiste le tracé du "fossé" qui l’entourait ( le "Wihr", dont "Weyersheim" - "Wihresheim" - tiendrait son nom). C'était le château des Chevaliers de Weyersheim, parmi lesquels est signalé en 1152 Bourcard von Wihresheim. La famille s'éteint un siècle plus tard, après 1275, avec ses derniers représentants, Ulric et Albert von Wihresheim.
...
Les troupes suédoises firent subir de terribles sévices à la population, notamment le fameux "Schwedetrank". Entre 1635-36 (deux grandes années de famine, ) et 1642 (où les troupes impériales abandonnèrent dans le village près de 500 soldats morts de faim et de la peste), aucun enfant n'est né dans le village. L'agriculture fut tellement négligée que la majeure partie des terres se couvrirent de ronces et de buissons. La seule maison subsistant de cette période de désolation est la maison archaique du Kleenderfel, datée de 1621 ( c’est la plus ancienne du Ried Nord)
...


(E?)(L?) http://www.jugendheim-gersbach.de/Sagen-Legenden-Maerchen-Schwarzwald-Suedschwarzwald-Gersbach-Golddorf-Jugendheim.html
...
Drunten bei der Mühle, hatten sie Leute bei denen sie Geld vermutheten den "Schwedentrank" gegeben, d.h. sie sperrten ihnen den Mund auf, schütteten ihnen schmutziges Wasser hinein oder gar Gülle bis zum Ueberlaufen, dan sprangen sie ihnen auf den Leib das sie platzten, oder banden sie an die Pferdschwänze und schleiften sie zu Todte.
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(E?)(L?) http://www.fassen.de/krebs/
...
Zur Ausleitung über die Leber eignen sich China, Curcuma, Fumaria, Agrimonia eupatoria, Taraxacum officinale, Achillea millefolium, Cichorium intybus usw. Die drei letzten Pflanzen am besten im Salat gegessen. In den Reformhäusern gibt es eine "Schwedentrank-Kräutermischung", die mit Alkohol angesetzt wird.
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(E?)(L?) http://www.mairie-reiningue.fr/la_guerre_de_trente_ans.htm
...
«Jean Adam de Ferrette décrivait comment les soldats martyrisaient les paysans qui ne pouvaient plus payer. Ils les couchaient sur le dos, leur versaient en grande quantité d’eau ou du purin dans la bouche, puis ils s’amusaient à leur sauter sur le ventre jusqu’à ce que l’eau sorte de leur bouche et oreilles et que la mort s en suive... On nommait cela, le "Schwedentrank"».
...


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Schwedentrunk
Der "Schwedentrunk" war eine während des Dreißigjährigen Krieges häufig angewandte Foltermethode, bei der den Opfern Jauche über einen Eimer oder Trichter direkt in den Mund eingeführt wurde. Durch die Jauche blähte sich der Bauch des Opfers stark auf. Die eigentliche Folter bestand darin, dass der Bauch mit Brettern zusammengepresst wurde oder die Folterer auf dem Bauch des Opfers herumsprangen und trampelten.

Marodeure versuchten damit Wertgegenstände, Nahrungsmittel oder ähnliches von der Zivilbevölkerung, meist Bauern, zu erpressen. Die Erfindung dieser Methode geht angeblich auf Söldner des schwedischen Heeres zurück - daher der Name - wurde aber auch von der Soldateska anderer Truppen angewandt wie auch von besagten plündernden Marodeuren.

Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen beschrieb die Methode in seinem zeitgenössischen Roman Der abenteuerliche Simplicissimus folgendermaßen:

Den Knecht legten sie gebunden auf die Erd, stecketen ihm ein Sperrholz ins Maul, und schütteten ihm einen Melkkübel voll garstig Mistlachenwasser in Leib, das nenneten sie ein "Schwedischen Trunk".


(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/grimmels/simpl/simpl.htm
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/grimmels/simpl/simpl104.htm


(E?)(L?) http://www.susannealbers.de/03philosophie-literatur-Grimmelshausen2.html#4


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Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Étymologie, Etymology
FR Frankreich, La France, France
DE: Elsaß, ES: Alsacia, FR: l'Alsace, IT: Alsazia, UK: Alsace, Alsatia

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Kauderwelsch Band 116
Weiss, Raoul J. Niklas
Elsässisch
Die Sprache der Alemannen

(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3894165146/etymologety01-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3894165146/etymologety0f-21
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Taschenbuch: 160 Seiten
Verlag: Reise Know-How Verlag, Bielefeld (Januar 2001)
Sprache: Deutsch

(E?)(L1) https://www.reise-know-how.de/buecher/kauderwelsch/elsaessisch-buch-inhalt.html
Elsässisch
Das Elsass ist bekanntermaßen ein sehr touristisches Land. Von den 4 Millionen nichtfranzösischen Touristen, die jährlich die Region besuchen, sind die meisten deutschsprachig. Dazu kommen viele Holländer, und zwar nicht nur Bustouristen, die übers Wochenende eine billige Sauerkraut- und Rieslingkur "in Frankreich" machen wollen, sondern auch einige Zelt- und Bergwanderer, die sich hauptsächlich in Landgasthöfen und Dorfhotels aufhalten, also dort, wo am meisten Dialekt gesprochen wird. Diejenigen, die nur Hochdeutsch sprechen, stoßen sogleich auf die latente Deutschfeindlichkeit mancher Elsässer, und diejenigen, die Französisch gelernt haben, kommen zwar mit dem Einkaufen und den Verwaltungsformalitäten zurecht, nicht aber mit dem Witze- und Klatscherzählen, mit dem Wein- und Bierprobieren, also all den Dingen, die im Dorfleben eine so wichtige Rolle spielen. Und falls sie einmal ins Dialekttheater gehen, werden sie auch so manches verpassen. Das ist umso bedauerlicher, als das Elsässische für sie im Grunde genommen keine Fremdsprache ist, an der man stundenlang pauken müsste, sondern eine eng verwandte Sprache, die der Deutschsprechende mit Hilfe einiger kurzer gezielter Hinweise schnell lernen kann. Besonders diesen Menschen ist dieses Buch gewidmet.


L

M

Michelin
Le Guide Vert
Foret Noire, Alsace, Vallee du Rhin

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(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/2060008883/etymologetymo-20
Sprache: Französisch
Broschiert - 360 Seiten - Michelin Travel Publications
Erscheinungsdatum: 2003
Auflage: 3rd

Die grünen Urlaubsführer von Michelin waren schon immer eine empfehlenswerte Urlaubslektüre. Bei meinem letzten Aufenthalt in der Bretagne leistete ich mir eine neue Ausgabe. Die alte war schon fast 20 Jahre alt und schon einigermassen abgegriffen.

Zu meiner Freude fanden sich in der neuen Ausgabe (2003) nicht nur ein paar farbige Illustrationen und hie und da eine bessere Information - es war auch zu jedem Ort ein Abschnitt "Le nom" eingefügt worden, in dem der jeweilige Ortsname erklärt wird.

Ich habe daraufhin in einer Buchhandlung Stichproben in mehreren (französischsprachigen (!)) "GuideMichelin" vorgenommen. Dabei habe ich keinen Ortsnamen ohne eine Namenserklärung gefunden. Diese Werke sind also auch unter etymologischen Gesichtspunkten rundum empfehlenswert.

Die Hinweise zu den Städtenamen konnte ich in den deutschen Ausgaben jedoch nicht finden.

Michelin
Le Guide Vert
Alsace, Lorraine, Vosges

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Sprache: Französisch
Broschiert - 422 Seiten
Erscheinungsdatum: April 2006
Auflage: 1

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