Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
FR Frankreich, Francia, France, Francia, France
Nord-Pas-de-Calais, Nord-Pas-de-Calais, Nord-Pas-de-Calais
(Lille, Lille, Lille)
Nord, le Nord (59)
(Lille, Lille)
Pas-de-Calais, le Pas-de-Calais (62)
(Arras, Arras)
A
B
C
Chti
Ch'ti
Sch’ti (W3)
Die "Chtis" oder "Ch'tis", dt. "Sch'tis", leben im Nordosten Frankreichs. Sie haben einen schweren Stand in Frankreich. Erst der Film "Bienvenu chez les ch'ti" brachte Ihnen ein paar Pluspunkte und brachte den restlichen Französen das "Chti-Land" als Urlaubsregion nahe.
Ihren Namen verdanken die "Ch'tis" der nordfranzösischen picardischen Sprache, die "Ch'timi" oder "Chtimi" genannt wird. Ihre Sprecher heißen "les Ch'tis".
Die Herkunft der Bezeichnung für die Bewohner "Chti", "Ch'ti" (1914) ist umstritten. Eine mögliche Erklärung wäre die Entstehung im militärischen Umfeld während des ersten Weltkriegs. Die Soldaten aus dem Süden Frankreichs verballhornten demnach einige häufige Wörter der Nordfranzosen. "Ch'ti" könnte sich demnach zusammensetzen aus pikardisch "che", "ch'" = frz. "ce" und pikardisch "ti" = frz. "toi".
Für die Sprachbezeichnung "Chtimi", "Ch'timi" wurde noch pikardisch "mi" = frz. "moi" angehängt.
Ein anderer Erklärungsversuch setzt "Chtimi", "Ch'timi" zusammen aus pikardisch "ch'ti" = frz. "chétif" = dt. "schwächlich" und pikardisch "mi" = frz. "moi", zusammen also "ich fühl mich schwach", "mir geht es nicht gut".
Eine dritte Hypothese führt "Chtimi", "Ch'timi" zurück auf pikardisch "ch't'i mi" = frz. "c'est-il moi?".
Im online-"Dictionnaire normand-francais" findet man normanisch "ch'ti" = frz. "celui", das meines Erachtens durchaus für die zunächst umgangssprachliche und mittlerweile legitimierte Benennung der nördlichen Mitbewohner in Frage kommt.
Chaque jour, retrouvez sur ce blog un dicton, une phrase, un mot, une chanson pour faire vivre le langage chti et aider les gens du Nord, du Pas-de-Calais, de Picardie et du Hainaut belge à retrouver à travers leur patois, les racines et la sagesse des anciens.
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Die Herkunft der Sprachbezeichnung "Chtimi", "Ch'timi" (1914) ist umstritten. Eine mögliche Erklärung wäre die Entstehung im militärischen Umfeld während des ersten Weltkriegs. Die Soldaten aus dem Süden Frankreichs verballhornten demnach einige häufige Wörter der Nordfranzosen. "Ch'timi" könnte sich demnach zusammensetzen aus pikardisch "che", "ch'" = frz. "ce", pikardisch "ti" = frz. "toi" und pikardisch "mi" = frz. "moi".
Ein anderer Erklärungsversuch setzt "Chtimi", "Ch'timi" zusammen aus pikardisch "ch'ti" = frz. "chétif" = dt. "schwächlich" und pikardisch "mi" = frz. "moi", zusammen also "ich fühl mich schwach", "mir geht es nicht gut".
Eine dritte Hypothese führt "Chtimi", "Ch'timi" zurück auf pikardisch "ch't'i mi" = frz. "c'est-il moi?".
Im online-"Dictionnaire normand-francais" findet man normanisch "ch'ti" = frz. "celui", das meines Erachtens durchaus für die zunächst umgangssprachliche und mittlerweile legitimierte Benennung der nördlichen Mitbewohner in Frage kommt.
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Region Region de Picardie: Amiens, Abbeville, Beauvais, St. Quentin; region Nord-Pas-de-Calais: Lille, Douai, Cambrai, Arras, Valenciennes, Boulogne sur Mer, Calais (except Dunkerque District); east zone, region de Haute Normandie near Dieppe, Picardie border. Also in Belgium.
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Erstellt: 2010-06
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Roubaix (W3)
Laut Wikipedia bedeutet der Name der Stadt "Roubaix" = dt. "Bach in der Ebene" und geht zurück auf germ. "Ros", "Ross" = dt. "sumpfige Ebene", "grüne Ebene" und germ. "Bach", "Bais".
Exposition internationale Roubaix 1911
Au début du XXe siècle, Roubaix, capitale européenne de la laine, affirmait sa puissance industrielle au monde entier en inaugurant simultanément et en grande pompe son nouvel hôtel de ville, édifié par l'architecte de la gare d'Orsay, Victor Laloux et l'exposition internationale du Nord de la France. Pendant six mois, des millions de personnes affluèrent, déambulant dans les palais et pavillons éphémères. Ce site Internet, réalisé à partir des collections patrimoniales de la Médiathèque et des Archives municipales, célèbre, un siècle après, ces deux évènements symboliques dans l'essor de la ville.
(E?)(L?) http://www.laredoute.at/at/qui/qui.php
Einige Leser kennen vielleicht das französische Versandhaus "La Redoute". Das Stammhaus wurde 1875 von Joseph Pollet als Wollweberei in Roubaix gegründet - und zwar auf dem Gelände einer alten Festung (frz. "redoute"). Der Firmenname "LA REDOUTE" entsteht.
Für die Mehrzahl der Etymologen steht der Name "Roubaix" für "Bach in der Ebene". Er lässt sich von den zwei germanischen Worten "Ros"/"Ross", eine sumpfige oder grüne Ebene beschreibend, und "Bach"/"Bais" ableiten. Die Ursprünge der Stadt müssen folglich am fruchtbaren Ufer eines Baches liegen, so zum Beispiel am Riez de Favreuil oder Trichon.
Unabhängig von seiner etymologischen Bedeutung ist der Name "Roubaix" seit dem 9. Jahrhundert historisch gesichert und kommt in zahlreichen Variationen vor. Die beiden am häufigsten genutzten Formen des Stadtnamens während des Frühmittelalters waren jedoch "Rosbais" und "Rosbacum".
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Dt. Span. Frz. Engl. "???" taucht in der Literatur um das Jahr ???? / nicht signifikant auf.
Erstellt: 2011-12
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Nord-Pas-de-Calais, Nord-Pas-de-Calais, Nord-Pas-de-Calais
Die grünen Urlaubsführer von Michelin waren schon immer eine empfehlenswerte Urlaubslektüre. Bei meinem letzten Aufenthalt in der Bretagne leistete ich mir eine neue Ausgabe. Die alte war schon fast 20 Jahre alt und schon einigermassen abgegriffen.
Zu meiner Freude fanden sich in der neuen Ausgabe (2003) nicht nur ein paar farbige Illustrationen und hie und da eine bessere Information - es war auch zu jedem Ort ein Abschnitt "Le nom" eingefügt worden, in dem der jeweilige Ortsname erklärt wird.
Ich habe daraufhin in einer Buchhandlung Stichproben in mehreren (französischsprachigen (!)) "GuideMichelin" vorgenommen. Dabei habe ich keinen Ortsnamen ohne eine Namenserklärung gefunden. Diese Werke sind also auch unter etymologischen Gesichtspunkten rundum empfehlenswert.
Die Hinweise zu den Städtenamen konnte ich in den deutschen Ausgaben jedoch nicht finden.