Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Mittag, Andreas (Autor)
Zur Etymologie, phonologischen Bedeutung und Didaktik des französischen 'h aspiré'

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Taschenbuch: 32 Seiten
Verlag: Grin Verlag (September 2007)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Hausarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Linguistik, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Universität Potsdam, 6 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Obwohl die Frage um die Entstehung des "h aspiré" bis heute noch nicht völlig geklärt wurde, bietet sie v.a. für künftige Französischlehrer ein anregendes Thema dar. Kann man als Fachdidaktiker davon ausgehen, dass das "h aspiré" jedes Mal fränkischen Ursprungs ist, während das "h muet" ein rein latein-romanisches Phänomen darstellt? Könnte man dem Schüler als Eselsbrücke beibringen, dass es sich bei französischen Vokabeln, die mit einem "h" beginnen und dem entsprechenden deutschen Begriff orthographisch und/oder semantisch ähneln (z.B. "la harpe", "la halle", "le harpon", "hurler"), automatisch um ein "h aspiré" handelt? Leider gibt es weiterhin keinen fundierten Beweis, dass das "h aspiré" seine Existenz ausschließlich dem fränkischen Superstrateinfluss zu verdanken hat.

Zahlreiche Gegenbeweise zeigen, dass Lexeme mit dem "h aspiré" oft aus dem Lateinischen oder einer anderen Sprache stammen und sich höchstens dem entsprechenden germanischen Begriff angeglichen haben.

Ich werde mich jedoch nicht nur auf die Etymologie und didaktische Relevanz des "h aspiré" beschränken, sondern auch kurz auf dessen Bedeutung in der Phonologie eingehen, wenn es nämlich um die Opposition bestimmter Minimalpaare (z.B. "les auteurs" vs. "les hauteurs") geht, wo sonst ein Homonymkonflikt entstünde. Obwohl in dieser Arbeit die Herkunft des "aspirierten h" nicht gänzlich geklärt werden kann, werde ich versuchen, einige didaktisch wertvolle Ansätze zu finden, damit die betroffenen Lexeme einfacher erlernt werden können.


Erstellt: 2011-07

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