Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
FR Frankreich, Francia, France, Francia, France
Technik, Technique, Technology

A

B

C

climatisation (W3)

Frz. "climatisation" (abgekürzt "la clim") = dt. "Klimatisierung", "Klimaanlage" ist eine Bildung zu "Klima", das zurück geht auf lat. "clima", griech. "klíma" = "Abhang", "geneigte Fläche" ("Neigung des Himmels") und ist verwandt mit griech. "klínein" = "Klinik".

(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/climatisation
(E?)(L?) http://www.ecoconso.be/spip.php?article357
Le confort sans climatisation!

(E?)(L?) http://www.eumetcal.org/euromet/french/navig/glossf.htm
(E?)(L?) http://www.site-du-jour.com/dossiers/maison-fraiche.html

Une maison fraîche… sans clim'
...


curiosphere
Histoire d’inventions

(E?)(L?) http://www.curiosphere.tv/MINTE/MINTE10899/page_10899_71550.cfm

Au cours du temps, de nombreuses inventions technologiques ont amélioré la vie quotidienne des hommes et des femmes: le panneau solaire, l’avion à moteur, le cinématographe, le four micro-ondes, la bicyclette ainsi que divers instruments servant à la mesure du temps comme la montre, l’horloge à balancier, le sablier, etc.


Erstellt: 2011-09

D

E

F

G

Gabarit, Lehre - Messlehre, gabarier, Karavelle, caravela, garbier (W3)

(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3825305015/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3825305015/etymologiepor-21
(E1)(L1) http://www.wordreference.com/fr/en/translation.asp?fren=gabarit
(E1)(L1) http://www.google.de/search?hl=de&ie=UTF-8&oe=UTF-8&q=gabarit&meta=
Eine Frage vom 2004-01-14 lautete:
Ich möchte gern wissen, wo das Wort "Gabarit" im französischen Sprachgebrauch herkommt und ob das evtl. bekannte "ursprüngliche Stammwort" weitere Wortbildungen (auch im Deutschen) ergeben hat.
(A: dope)

"Gabarit" ist eine "Lehre" im Sinne einer "Schablone", also eine "Masslehre", wie sie in der Handwerkstechnik (Messtechnik) benutzt wird. Die dt. "Lehre" hängt durchaus mit der "Lehre", im Sinne von "lernen", zusammen; es bedeutete ursprünglich "Anleitung zum Messen", "Hilfsmittel zum Messen".
Das frz. "gabarit" kann neben der "Messlehre" auch umgs. eine stattliche Körpergrösse bezeichnen, vergleichbar dem deutschen Ausdruck "der ist/hat ein ganz schönes Kaliber". Das Verb "gabarier" heisst "ein Modell bauen". Es kann zurück geführt werden auf ein got. "*garwi" = "Vorbereitung" (= frz. "préparation"). Daraus entwickelte sich die Bedeutung "modèle", möglicherweise unter Vermittlung des ital. "garbo" = "Schliff", "Form".
In "Emil Gamillscheg: Wörterbuch der französischen Sprache" werden noch verschiedene Ableitungen und Verwandtschaften aufgeführt. So etwa "gabare" = "Lastschiff", das in Verbindung gebracht wird mit arab. "gurab" und lat. "carabus" = "geflochtener Kahn", was auch zur "Karavelle" = (mittelalterliches) "Segelschiff" und port. "caravela" = "Küstenschiff" führt. Damit erklärt sich das Verb frz. "gabarier" zunächst als "nach einem Schiffsmodell arbeiten". Damit hängen die provenzalischen Ausdrücke "garbi" = "Geschicklichkeit", "galbe" = "Anmut" und "gaubi" = "Form" zusammen. Das provenzalische Adjektiv "garbier" = "geschickt" erklärt sich über den got. Ursprung für "Vorbereitung" und "Zurüstung".
Ob es sich dabei um direkte Wortableitungen der Form "ausrüsten" > "Lastschiff" > "Schiffsmodell" > "Modell" > "gut modellieren" > "geschickt (modellieren)" > "Masslehre" (oder auch in etwas anderer Abfolge) handelt, oder ob hier auch zufällige Wortähnlichkeiten eine Rolle spielten, darüber gibt es auch bei "Gamillscheg" keine verbindlichen Aussagen.

Zusammenhänge wären auch denkbar zu dt./engl./ital. "gabardine" = "feiner Wollstoff" (vgl. lat. "carabus" = "geflochtener (Kahn)"); oder "Gaban" = "Herrenmantel, Köstum" (aus Wollstoff?). Da ich dazu jedoch keinerlei Quellen kenne, möchte ich dies jedoch lediglich als Hypothese anfügen.

Das Googlen nach "gabarit" liefert erstaunliche "ungefähr 55,100" Treffer. Und erstaunlich ist auch, was alles als "gabarit" bezeichnet wird.

Am 2004-01-19 erhielt ich freundlicherweies folgende Ergänzungen:
Ich bedanke mich sehr bei Ihnen für die rasche u. ausführliche Antwort! In unserem üblichen Lexikon habe ich nachgeschaut u. beim Wort "Gabarit" Folgendes gefunden:
"Schablone" bzw. "Modell" in Naturgrösse (im Schiffbau); davon leitet sich die Bedeutung - wie im deutschen - "Messlehre" ab. Entsprechend dieser Auslegung stellen sich mehre Anwendungsvarianten heraus, wie "gabarit de chargement" = "Lademass"; "gabarit cinématique" = "kinematische Begrenzungslinie bei Eisenbahnfahrzeugen"; "gabarit d'espace libre" = "Lichtraumprofil für Eisenbahntunnel".
"Grösse" im Sinne von "Körpergrösse", wie Sie es dargestellt haben, gilt auch sinngemäss für Gegenstände (ex. "une forêt de navires de tout gabarit").
(A: depe)

gouv - Noms d'unité

(E?)(L?) http://www.industrie.gouv.fr/metro/aquoisert/etymol.htm
Tout ce qui sert à mesurer: les mètres, les kilos, les litres, etc.

H

I

J

K

L

M

Moulin (W3)

Frz. "Moulin" (1140) geht zurück auf lat. "molinum" = "Mühle".

(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/moulin
(E?)(L?) http://educatif.eau-et-rivieres.asso.fr/pdf/moulins.pdf
(E?)(L?) http://lezart.free.fr/moulin1.htm
(E?)(L?) http://www.hydroroues.fr/
(E?)(L?) http://champjl.perso.libertysurf.fr/Moulins/titre.html
(E?)(L?) http://www.moulins-a-vent.net/

LES MOULINS A VENT EN FRANCE


(E?)(L?) http://www.site-du-jour.com/dossiers/moulin.html
(E?)(L?) http://www.wordsmith.org/awad/archives/1205


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=0&content=moulin
Frz. "moulin" taucht in der Literatur um das Jahr 1760 auf.
Frz. "moulin à vent" taucht in der Literatur um das Jahr 1830 auf.

Erstellt: 2011-02

mouliner (W3)

"Moulinex" steht in Frankreich für Küchengeräte, insbesondere für Mischmaschinen. Und so werden die Beine in Frankreich nicht schnell gekreist sondern "gemoulinexed"

Das Verb Frz. "mouliner" (1701) gab es schon vor dem Markennamen. Allerdings hatte es die Bedeutung "graben" oder auch "in einer Mühle arbeiten". Später erhielt es dann die Bedeutung "Gemüse durch die Passiermaschine passieren".

In der Datenverarbeitung kann man auch "Daten" bzw. "Zahlen" durch die Mühle drehen, sprich "in großem Umfang per Programm bearbeiten lassen".

Entraîner un tout petit braquet, de sorte que les jambes tournent très vite. On dit aussi tricoter.

"Il faut tout d'abord faire l'effort d'essayer de "mouliner" le plus vite possible des jambes car ça vous fera faire de grands progrès pour pouvoir maintenir l'effort durant tout le parcours." ("Le cyclisme, éléments de base")

(E?)(L?) http://www.cnrtl.fr/etymologie/mouliner

Étymol. et Hist. 1. a) Att. indirectement dès le xiiie s. par son dér. moulineure « vermoulure » : xive s. [date du ms.] (Philippe de Beaumanoir, Coutumes Beauvaisis, éd. A. Salmon, XXXVIII, 1141, var. 1); 1684 part. passé mouliné « bois carié » (Fur.); 1701 mouliner « creuser la terre (des vers) » (ibid.); b) 1611 « travailler au moulin » et « moudre du blé » (Cotgr.); c) 1667 « faire subir le moulinage à la soie grège » (Ordon. des march. de draps d'or, etc., 9 juillet ds Littré); d) 1868 « polir le marbre » (Littré); e) 1959 « passer les légumes au moulin à légumes » (Rob.); 2. a) 1498-1502 « tourner en parlant des ailes du moulin » (Jean Molinet, Invectives de Cretin et response, 11 ds Faictz et Dictz, éd. N. Dupire, t. 2, p. 838); b) 1836 « bavarder » (ds Esn.); c) 1855 « tourner comme un moulin » (Nerval, Nouv. et fantais., pp. 152-153); d) 1963 « tourner le moulinet d'une canne à pêche » (Lar. encyclop.). Dér. de moulin*; dés. -er.


(E?)(L?) http://jargonf.org/wiki/mouliner
(E?)(L?) http://www.moulinex.com/
(E?)(L?) http://www.moulinex.de/


N

Nanotechnologie (W3)

Der Begriff "Nanotechnology", und damit auch die Lehnübersetzung dt. "Nanotechnologie", soll im Jahr 1986 von einem Dv-Spezialisten namens "K. Eric Drexler" in Analogie zu "Microtechnology" geprägt worden sein. Eric Drexler hat den Begriff "Nanotechnology" jedoch zwar bekannt gemacht hat und den Blick einer breiteren Öffentlichkeit auf die technischen Vorgänge im atomaren Bereich gelenkt, der Begriff trat jedoch bereits seit 1974 auf, als er von Norio Tanigushi zuerst benutzt wurde.

(E?)(L?) http://agora.qc.ca/dossiers/Nanotechnologie

...
Le terme nanotechnologie fut utilisé pour la première fois en 1974 par Norio Tanigushi.
...


(E?)(L?) http://agora.qc.ca/index/thematique/nanotechnologie


(E?)(L?) http://www.cite-sciences.fr/lexique/index.php?id_expo=25&id_habillage=42&lang=fr
(E?)(L?) http://www.dicofr.com/cgi-bin/n.pl/dicofr/definition/20010101003741
(E?)(L?) http://jargonf.org/wiki/nanotechnologie
(E?)(L?) http://logos.muthos.free.fr/etymologie/N.htm
(E?)(L?) http://www.oqlf.gouv.qc.ca/ressources/bibliotheque/dictionnaires/index_lexvoc.html
Réinventer le monde par la nanotechnologie (30 mars 2006)

(E?)(L?) http://www.oqlf.gouv.qc.ca/ressources/bibliotheque/dictionnaires/terminologie_nanotechnologie/francais.html




Erstellt: 2010-11

O

P

Q

R

S

T

techdico
Dictionnaire technique mécanique
français - anglais
Mechanical technical dictionary
French - English

Französisch-englisches technisches Wörterbuch mit Schwerpunkt Flugzeugtechnik.

(E?)(L?) http://techdico.free.fr/

Ce dictionnaire comporte aujourd'hui environ 3500 traductions... que vous pouvez enrichir et corriger.

This dictionary has around 3500 translations...You can add translations and correct them if necessary.


Erstellt: 2010-02

technologie (W3)

Das Wort frz. "technologie" (1800) geht zurück auf griech. "techne" = "Kunst", "Künstliches" und griech. "logos" = "Lehre".

Ce terme vient du mot "techne" qui signifie "technique" et du suffixe "logie" qui a pour signification "science". C'est donc à l'origine la "science de la technique".

(E?)(L?) http://biblio-fr.info.unicaen.fr/bnum/jelec/Solaris/d04/4charpin.html

Introduit dans la langue savante vers 1800, le mot "technologie" se réfère aux machines, aux matériaux, aux outils, aux modes de fabrication utilisés par les ingénieurs. Il implique des applications industrielles ou commerciales qui s'opposent aux domaines de la science "pure", de la recherche ou de la création artistique.

Une telle spécialisation ne correspond pas à son histoire dans la langue grecque qui l'a créée: le vocable "technologia" est composé d'un premier élément nominal, "techne", dont l'étymologie est obscure, et dont le sens général est "art" ou "artifice"; le second membre, "logia", dérivé bâti sur le thème de "logos", désigne la description attentive d'un phénomène; il s'agit de dresser l'inventaire des procédures qui caractérisent les "savoirs" et "savoir-faire" qui échappent aux déductions spéculatives, mais reposent sur des connaissances expérimentales.

La distribution de "technologia" comprend le "savoir médical", de Galien qui décrit des palpitations (de praeagitione ex pulsibus) ou l'action des médicaments (de theriaca ad Pisonem); la réflexion philosophique d'Epictète sur le bien (Dissertationes ab Arriano digestae), de Grégoire de Nyssène sur le bonheur (Contra Eumonium), ou sur dieu (In inscriptiones paslmorum), de Sextus Empiricus sur les sophismes, le stoïcisme (Adversus mathematicos), de Salaminius Hermias Sozomenus sur la dialectique (Historia Ecclesiastica); elle porte sur l'arithmétique telle que l'envisage Jamblique (In Nicomachi arithmeticam introductionem). Les emplois les plus nombreux sont réservés au domaine de la langue. Aristote décrit les spécialistes de la rhétorique entièrement occupés par le contenu d'un exorde ou d'une narration, mais nullement par les preuves qu'ils doivent apporter (Rh 1354 b15 sq). Le terme caractérise la grammaire dans Plutarque (de liberis educandis), dans Sopater, (Scholia ad hermogenis status), dans Denys le Thrace, dans Sextus Empiricus (Adversus mathematicos)... Tous les aspects de cette discipline sont représentés: la définition, la nomination, la syllabation, l'orthographe ... dans Sextus Empiricus (Pyrrhoniae hypotyposes et Adversus mathematicos)... La part la plus importante est donc réservée à la communication.

Par un étrange retour des choses, les nouvelles technologies, telles qu'elles se définissent actuellement, sans renoncer au rôle que les deux derniers siècles leur ont octroyé dans l'industrie, renouent avec la tradition antique par la place qu'elles accordent au traitement de l'information.


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