Etymologie, Étymologie, Etymology
GR Griechenland, la Grèce, Greece
Literatur, Littérature, Literature

A

Attische Nächte, Noctes atticae, Exzerpt, exzerpieren (W3)

(E?)(L?) http://www.enzyklopaedie.ch/dokumente/funktionenenz.htm
Von Aulus Gellius (um 150 n.u.Z.) gibt es ein Werk, das in der deutschen Übersetzung "Die Attischen Nächte" heisst. Im Original heisst es "Noctes atticae". Darin stellt Gellius seine Fundstücke nächtlichen Exzerpierens (lat. "ex" und lat. "capere" = "pflücken", "aussuchen", "auswählen") zusammen, womit die Bezeichnung des Werkes eine Erklärung findet.

aus Fehlern wird man klug
aus Schaden wird man klug
aus Leiden wird man klug (W3)

Der Ausspruch "aus Fehlern wird man klug" oder "aus Schaden wird man klug" geht anscheinend auf den griechischen Dramendichter Aischylos zurück, der ihn aber anscheinend in der Form "aus Leiden wird man klug" geprägt hat.

(E?)(L?) http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2397&MenuID=8&MagID=90&sid=su217247501218548368&umenuid=1
Ein für Unbeteiligte interessanter Vorfall wird in diesem Artikel geschildert:

...
Der berühmteste Satz des Dichters kommt deshalb nicht von ungefähr: Aus Leiden - und also durch Schaden - wird man klug. Das hört man oft, doch die Frage ist: Stimmt das auch?
...
Um die Mittagszeit eines schönen Tages im Jahr 456 v. Chr. ging der Poet am Rande der Stadt Gela auf Sizilien spazieren. ..., ein Bartgeier. Der Vogel beabsichtigte, sein Mittagessen zuzubereiten. Im Schnabel trug er eine Schildkröte, deren Fleisch bekanntlich äußerst schmackhaft ist, allerdings durch einen dicken Panzer bestens gesichert. Für Bartgeier stellt das weiter kein Problem dar. Sie nutzen zum Knacken gut verpackter Delikatessen große, glatte Steine, die ihnen als Knochenschmieden dienen. Im gezielten Sturzflug lassen sie die Beute auf den Stein knallen, den Rest erledigt die Physik. Hier greift die Lehre von den geworfenen Körpern, fachmännisch Ballistik genannt. Dabei geht immer etwas kaputt. In diesem Fall traf es neben der Schildkröte auch unseren Dichter. Denn der Geier hatte - so was kann schon mal passieren, jeder macht mal einen Fehler - statt eines Steins die kahle Platte des Poeten anvisiert. Damit wurde Aischylos wohl nicht nur zum ersten historisch überlieferten Opfer eines Luftangriffs mit Kollateralschaden, sondern musste auch in seinen letzten Sekunden erleben, wie sein berühmtester Satz sozusagen granatenmäßig widerlegt wurde. Genug gelitten? Aus Schaden wird man klug? Wirklich? Wer war dann eigentlich damals, mittags bei Gela, der Dumme?
...


(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/f.php
Aus Fehlern wird man klug

(E?)(L?) http://projekt.gutenberg.de/autoren/aischylo.htm
Tragödien von Aischylos.

(E?)(L?) http://www.perseus.tufts.edu/Texts/chunk_TOC.grk.html#Aeschylus
Werke von Aischylos im griechischen Original und in der englischen Übersetzung im Perseus Project

B

C

codex-sinaiticus
Codex Sinaiticus
Bibel auf Griechisch

(E?)(L?) http://www.codex-sinaiticus.net/
Codex Sinaiticus
Der Codex Sinaiticus ist eines der bedeutendsten Bücher der Welt. Vor über 1600 Jahren mit Hand geschrieben, enthält es die christliche Bibel auf Griechisch mit dem vollständigen Neun Testament. Der mit Anmerkungen reich versehene Text besitzt außergewöhnlichen Wert für die Geschichte der Bibel. Die Handschrift ist als das umfangreichste Buch, das wir aus der Antike besitzen, ein Monument der Buchgeschichte.

Das Codex-Sinaiticus-Projekt
Das Codex-Sinaiticus-Projekt ist eine internationale Kooperation mit dem Ziel, das Manuskript in Gänze digital zu edieren und es über das Internet erstmals allen weltweit zugänglich zu machen. Führende Wissenschaftler, Konservatoren und Kuratoren bringen ihre Erfahrung in das Projekt ein, um jedermann zu erlauben, so nah wie möglich an die berühmte Handschrift zu gelangen.

Der Codex Sinaiticus online
Die erste Freischaltung der Webseite des Codex-Sinaiticus-Projekts wird am 24. Juli 2008 hier stattfinden. Weitere Updates sind für November 2008 und Juli 2009 vorgesehen (dann zum Abschluss des Projekts).


(E?)(L?) http://www.pcwelt.de/start/dsl_voip/online/news/171819/aelteste_bibel_der_welt_ist_bald_online/index.html
...
Die digitale Fassung geht über die reine Abbildung des Textes, der ausschließlich in Großbuchstaben, ohne Leerzeichen und Bilder gesetzt ist, hinaus. Internetnutzer und Forscher können die Seiten wie einen digitalen Film verschieben, Textstellen vergrößern und sich die griechische Transkription sowie die deutsche Übersetzung anzeigen lassen.
...


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H

heldensagen - Die schönsten Sagen des klassischen Altertums

(E?)(L1) http://www.heldensagen.at.tf/
Vom Werden der Welt und vom Wirken der Götter Leben und Taten des Herakles Theseus, der Heros von Attika Orpheus und Eurydike
Die beiden Dioskuren
Die Argonauten Der Kalydonische Eber
König Oidipus Die sieben gegen Theben Der Troische Krieg Das Ende der Tantaliden Der Held Aeneas und die Gründung von Rom Landkarten & Bilder

HS Augsburg
BIBLIOTHECA AUGUSTANA
Bibliotheca Graeca
Conspectus chronologicus

(E?)(L1) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/harsch/index.html
(E?)(L1) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/welcome.html
(E?)(L1) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/2_link.html
(E?)(L1) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/augusta.html
(E?)(L1) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/a_resona.html
Bibliotheca Augustana
Ausgewählte lateinische, griechische, deutsche, englische, französche, italienische und spanische Texte, grafisch ganz exquisit dargeboten von Microsoft-Hasser Ulrich Harsch, Professor für Kommunikationsdesign und elektronisches Publizieren an der Fachhochschule Augsburg.
Der Witz dieser bibliotheca besteht darin, dass sie und auch ihr schmaler erklärender Rahmen vollständig in Latein daherkommen, eingeschlossen gute Ratschläge wie cave Gatem et Exploratorem! Wer Billem Gatem weniger cavet als der Internet-Anthologist dieses Site, hat übrigens nicht weniger davon. Die Texte sehen in Harschs Präsentation so schön aus, dass man fast denkt, der Bildschirm könnte dem gedruckten Buch vielleicht doch das Wasser abgraben.


(E?)(L1) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/graeca/Chronologia/g_chrono.html
Conspectus chronologicus

litterae archaicae litterae classicae litterae hellenisticae litterae aetatis imperii Romani litterae Byzantinae

(E?)(L1) http://www.hs-augsburg.de/~harsch/graeca/Auctores/g_alpha.html
02.11.2008:

Auctorum et anonymorum operum conspectus alphabeticus
datum die XIX Iulii anno 2008



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J

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Kolophon (W3)

(E?)(L?) http://www.karfunkel.de/
In Hattusa, etwa 200km südöstlich von Ankara befand sich zwischen dem 17. und dem 13. Jh.v.u.Z., die Hauptstadt des Hethiterreiches. Hier wurden bei Ausgrabungen eine grosse Menge an Tontafeln aus dem ehemaligen Königspalast mit unterschiedlichen Inhalten entdeckt. Am Ende einiger Tafeln wird auf der Rückseite beschrieben, was der Inhalt des Textes darstellt und von wem er verfast wurde. Dies wird mit griech. 'kolophon' = 'letzter Schliff' (auch 'Gipfel, Abschluss') bezeichnet. Jedes Kolophon beginnt mit der Nummer der Tafel, auf der es steht. Dies war wichtig, da die zusamenhängende Texte auf mehreren Tafeln ja nicht in gebundener Form vorlagen sondern eben auf losen Tontafeln geschrieben waren. Diese konnten bei vielen Gelegenheiten durcheinander geraten.
In mittelalterlichen Werken stand dieses Impressum immer noch am Schluss, weshalb es eben weiterhin 'Kolophon' = 'Abschluss' hiess. Wie das Impressum enthielt es editorische Angaben wie Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Druckort, eventuell auch den Drucker (oder den (Ab-)Schreiber), der dies noch in Handarbeit erledigen musste.
Die Zeitschrift 'Karfunkel' (in der man auch etymologische Hinweise finden kann) bezeichnet ihr Impressum in der Printausgabe als 'Kolophon' (obwohl dieses auf den ersten Seiten zu finden ist).

L

M

N

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P

Q

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S

Schlange - Eine Schlange am Busen nähren (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
Die Redensart war bereits im Altertum bekannt und bezieht sich auf Äsops Fabel "Der Bauer und die Schlange", wo es im Text heißt: "Er nahm die Schlange und legte sie unter den Bausch seines Gewandes".
"Eine Schlange am Busen nähren" bzw. wärmen oder erziehen bedeutet soviel wie: "Jemandem Gutes tun, den man für seinen Freund hält, der sich aber später als undankbar und verräterisch erweist."
© blueprints Team

T

Thersites (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(nach Homers Ilias 2, 212-24), Als "Thersites" bezeichnet man auch einen boshaften, ewigen Nörgler.
(© blueprints Team)

(E1)(L1) http://www.bartleby.com/81/T1.html
(E?)(L?) http://www.pantheon.org/areas/all/
(E1)(L1) http://www.pantheon.org/areas/all/articles.html
(E2)(L1) http://www.pompeion.de/pompeion.htm


tufts
Perseus Digital Library
Greek and Roman Materials

(E?)(L?) http://www.perseus.tufts.edu/cache/perscoll_Greco-Roman.html
Classics: Greek, Latin, Archaeology
Classics:



tufts - Pindar, Odes

(E?)(L?) http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/text?lookup=Pind.+O.+init.
(E?)(L?) http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/architindex?lookup=Olympia,+Bouleuterion
(E?)(L?) http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/image?lookup=1990.33.0530.lg&type=sculpture
(E?)(L?) http://www.perseus.tufts.edu/cgi-bin/ptext?doc=Perseus%3Atext%3A1999.04.0101
Pindar's Olympian Ode For Hieron of Syracuse, Single Horse Race, 476 BCE
Bouleuterion at Olympia
centauromachy - fight between centaurs and men or a scene of centaurs attempting to carry off women; (Olympia West Pediment reconstruction)
Basil L. Gildersleeve - Pindar: The Olympian and Pythian Odes.

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Bücher zur Kategorie:

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Digitale Bibl. DB000030
Lehmstedt, Mark (Hg.)
Dichtung der Antike
von Homer bis Nonnos

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(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3898534308/etymologetymo-21
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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3898534308/etymologetymo-20


(E?)(L1) http://www.digitale-bibliothek.de/band30.htm
Die Wirkungskraft antiker Dichtung ist bis heute ungebrochen. Für die gesamte europäische Kunst-, Literatur-, und Geistesgeschichte bildeten die Versepen, Tragödien, Komödien, Fabeln, Epigramme, Satiren, Elegien, Hymnen, Erzählungen und Romane über Jahrhunderte hinweg unerschöpfliche Quellen der Inspiration und Muster der Gestaltung.

Die CD-ROM vereint mit etwa 300 Werken von mehr als 80 Autoren in einem Umfang von ca. 20.000 Bildschirmseiten fast alle erhalten gebliebenen, relevanten Texte der griechischen und römischen Dichtung von ihren Anfängen im 8. Jahrhundert v. Chr. bis hin zur Spätantike des 5. Jahrhundert n. Chr. Das Œuvre der Autoren ist je nach Bedeutung und Überlieferung teils annähernd erschöpfend, teils in repräsentativer Auswahl aufgenommen. Die Werke werden in modernen, gleichermaßen wissenschaftlichen wie ästhetischen Kriterien genügenden Übersetzungen dargeboten – vorwiegend nach den Texten der renommierten »Bibliothek der Antike« des Aufbau-Verlages –, nur in Ausnahmefällen wird auf ältere Nachdichtungen zurückgegriffen.

Die Texte erscheinen ungekürzt und werden durch biographische Daten zu den Autoren ergänzt. Die Edition ist als Parallele zur erfolgreichen CD-ROM »Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka« konzipiert.

Aus dem Inhalt:

Die CD-ROM enthält rund 300 ungekürzte Werke von mehr als 80 Autoren aus 1300 Jahren (vom 8. Jh. v. Chr. bis zum 5. Jh. n. Chr.).

Im Mittelpunkt der Edition steht das Œuvre so bekannter und wirkungsmächtiger Dichter wie Homer, Hesiod, Sappho, Äsop, Anakreon, Aischylos, Pindar, Sophokles, Euripides, Aristophanes, Apollonios Rhodios, Menander, Theokrit, Plautus, Terenz, Catull, Vergil, Horaz, Tibull, Properz, Ovid, Seneca, Martial, Petron, Juvenal, Lukian, Apulejus, Heliodor und Nonnos. Daneben enthält die CD-ROM u.a. Texte von Achilleus Tatios, Alkaios, Alkman, Ananios, Archilochos, Arion, Ariphron, Avian, Babrios, Bion, Bakchylides, Ennius, Erinna, Hermesianax, Hermokles, Herondas, Hipponax, Hybrias, Ibykos, Ignatios Diakonos, Ion, Kallimachos, Kallinos, Kerkidas, Kleanthes, Korinna, Krates, Kritias, Lucilius, Melinno, Mesomedes, Mimneros, Moschos, Persius Flaccus, Phaedrus, Phanokles, Phoinix, Phokylides, Platon, Praxilla, Pythagoras, Semonides, Simias, Simonides, Solon, Sulpicia, Theognis, Timotheos, Tyrtaios, Varro, Xenophanes, Xenophon von Ephesos.




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Leumann, Manu
Homerische Wörter

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Ein Buch über griechische Wörter, die Homer als Neologismen einführte oder die er in eigener Art und Weise benutzte.

Sondereinband: 360 Seiten
Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft; Auflage: (Nachdr. d. Ausg. 1950) (1993)
Sprache: Deutsch

Ein Standardwerk, das zu den epochemachenden Untersuchungen zur Sprache der homerischen Epen zählt. Jeder klassische Philologe wird gerne in der eigenen Handbibliothek danach greifen, um nachzuschlagen oder darin zu lesen.
Sonderausgabe des reprogr. Nachdr. 1993 der Ausgabe 1950. XII, 360 S., kart. Lizenz Friedrich Reinhardt, Basel.


(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Leumann, Manu

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