Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
IE Irland, Irlanda, Irlande, Irlanda, Ireland
Ethnologie, Etnología, Ethnologie, Etnologia, Ethnology

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Ethnische Gruppe von IE
Ethnische Gruppe von Irland

Ethnische Gruppe(n) von IE - Irland ist / sind:

Erstellt: 2012-07

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Iren (W3)

"Irland" bezieht sich auf irisch "Eire", "Éire".

Eine mögliche Herleitung bezieht engl. "Irish" (1200) = engl. "the Irish people" über altengl. "Iras" = engl. "inhabitant of Ireland" auf altnorw. "irar" und altir. "Eriu" (accusative "Eirinn", "Erinn") "Erin". Weiter wird dazu postuliert ein altkelt. "*Iveriu" (accusative "*Iverionem", ablative "*Iverione"), und ide. "*pi-wer-" = dt. "fruchtbar", "gebärfähig", wörtlich dt. "fett", und weiter ide. "*peie-" = dt. "fett sein", "schwellen", "blähen", "wachsen".

Die Eigenbezeichnung der keltischen Iren war anscheinend irisch "Gaoidhil" = dt. "Gälen".

Am 03.10.2016 erhielt ich folgende Frage:


Warum werden die Kicker aus Irland "Iren" genannt und jene aus Island nicht "Isen", sondern Isländer, obwohl sich die Beiden in der deutschen Schreibweise nur durch ein "r" bzw. "s" in der Namensmitte unterscheiden? Logisch für mich wäre auch noch Isländer und Irländer (statt Iren).

Ein Redakteur meiner Tageszeitung meinte, dass es vielleicht mit dem Eigennamen Irlands keltischen Ursprungs "Eire" und dem englischen Namen Islands "Iceland" zu tun haben könnte. Er war sich aber nicht sicher.


Eine autorisierte Antwort konnte ich dazu nicht finden. Ich denke jedoch, dass der Unterschied etwa folgendermaßen erklärt werden kann.

"Irland" ergab sich als "Land der Iren" - wie "Frankreich" = "Land der Franken", "Deutschland", "Finnland" und einige andere Ländernamen.

"Island" bezieht sich jedoch nicht auf eine Volksgruppe sondern auf das gefrorene Wasser und bedeutet demnach "Land des Eises". Demnach wäre "Eisler" eine mögliche aber zumindest mehrdeutige Bezeichnung. ("Isler", "Iser" oder dt. "Eiser", "Eisler" bieten sich meines Erachtens noch weniger an.)

Ethnische Gruppen in Irland:

Literatur:

(E?)(L?) http://www.deutschlandfunk.de/kalenderblatt.870.de.html?cal:month=6&cal:year=2015&drbm:date=2015-06-13

Archiv / Kalenderblatt

Sendung vom 13.06.2015

William Butler Yeats - Der Barde der Iren


(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=Irish

"Irish" (n.) c. 1200, "the Irish people", from Old English "Iras" "inhabitant of Ireland". This is from Old Norse "irar", which comes ultimately from Old Irish "Eriu" (accusative "Eirinn", "Erinn") "Erin". The reconstructed ancestry of this derives it from Old Celtic "*Iveriu" (accusative "*Iverionem", ablative "*Iverione"), perhaps (Watkins) from PIE "*pi-wer-" "fertile", literally "fat", from root "*peie-" "to be fat", "swell" (see "fat" (adj.)).

From mid-15c. in reference to the Celtic language spoken in Ireland. Some Middle English forms of the word suggest influence of (or punning on) Old French "irais", "irois" "wrathful", "bad-tempered" (literally "ire-ous") and "Irais" "Irish".

Meaning "temper", "passion" is 1834, American English (first attested in writings of Davy Crockett), from the legendary pugnacity of the Irish.

"Irish-American" (n.) is from 1816 (as an adjective from 1820).

"Wild Irish" (late 14c.) originally were those not under English rule;

"Black Irish" in reference to those of Mediterranean appearance is from 1888.

"Irish" (adj.) c. 1200, Irisce, "of Irish nationality"; see "Irish" (n.).

"Irish stew" is attested from 1814;

"Irish lace" is from 1851;

"Irish coffee" is from 1950.

Meaning "Irish in nature or character", it is attested from 1580s, and until 19c. often meaning "contradictory". In later use often "mocking" or "dismissive", such as "Irish apricot" "potato", "Irish daisy" "common dandelion".


(E?)(L?) http://www.jstor.org/stable/23458718?Search=yes&resultItemClick=true&searchText=Adolphe&searchText=Pictet:&searchText=Iren&searchText=und&searchText=Arier&searchUri=%2Faction%2FdoBasicSearch%3FQuery%3DAdolphe%2BPictet%253A%2BIren%2Bund%2BArier%26amp%3Bacc%3Doff%26amp%3Bwc%3Don%26amp%3Bfc%3Doff%26amp%3Bgroup%3Dnone&seq=1#page_scan_tab_contents


(E?)(L?) http://www.jstor.org/stable/pdf/23458718.pdf

Adolphe Pictet: Iren und Arier - Beiträge zur vergleichenden Sprachforschung auf dem Gebiete der arischen, celtischen und slawischen Sprachen, 1. Bd., 1. H. (1858), pp. 81-99

...
Betrachten wir zuerst die einheimischen formen des land- und volksnamens, so wie die verschiedenen deutungen, welche man davon versucht hat.

Die gewöhnliche form "Eirinn", "Erin" für "Irland" wird nur uneigentlich für den nominativ gebraucht, und dieser lautet "Eire".
...
nom. "Eire", gen. "Eireann", dat. "Eirinn", acc. "Eire".
...


(E?)(L2) http://www.mittelalter-lexikon.de/


(E?)(L?) http://u01151612502.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/Iren

"Iren" (lat. "Hiberni"). Bis zum 12. Jh. verstand man unter "Schotten" (lat. "scoti") die "Iren", sowohl die auf der irischen Insel ("Scotia maior") selbst ansässigen, als auch die um 500 an die nord-westl. britische Küste, in den Bereich von Argyll ("Scotia minor") übergesiedelten. Erst nach der Vereinigung der Skoten und der Pikten zu einem Königreich – dessen Gebiet sich ungefähr mit dem des heutigen Schottland deckte – bezog man den Namen "Schotten" auf des neue Staaatsvolk. Man bezeichnete jedoch auf dem europäischen Festland weiterhin die Wanderbischöfe und -mönche von der irischen Insel und aus irischen Missionsklöstern Schottlands als "Schotten".
...


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Iren
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Iren" taucht in der Literatur um das Jahr 1720 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


(E?)(L?) http://www.wordmap.co/#Iren

This experiment brings together the power of Google Translate and the collective knowledge of Wikipedia to put into context the relationship between language and geographical space.


Erstellt: 2016-10

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Tinker (W3)

Die irischen "Tinker" sind weder Sinti noch Roma. Aber ihre Lebensweise Vergleichbar. Man nimmt an, dass die ersten "Tinker" enteignete Bauern waren, die sich als umherziehende "Blechschmiede", "Kesselschmiede" durchschlugen. Die englische Bezeichnung "Tinsmith" (wörtlich "Zinnschmied") führte zur Kurzform "Tinker". Heute leben die "Tinker" häufig in Behelfsunterkünften am Rande von Dörfern und Städten.

Sprachlich haben die "Tinker" die Dialekte "Cant" und "Gammon" herausgebildet, die noch viele keltische Elemente enthalten. Nachfahren der irischen Nomaden und ihre Sprache findet man auch in Schottland, England und in den USA.

Engl. "tinker" findet man auch als Verb mit der Bedeutung dt. "herumwerkeln". Dieses könnte durchaus mit Bezug zum engl. "Tinker" gebildet worden sein.

Dt. "Zinn" und engl. "tin" findet man als altgermanische Metallbezeichnung. Sie läßt sich zurückverfolgen zu mhd., ahd. "zin", ndl. "tin", schwed. "tenn". Die weitere Herkunft ist jedoch ungewiss. Neben einer lautmalerischen Deutung mit Bezug auf das Geräusch bei der Zinnverarbeitung gibt es auch einen Hinweis auf ein germ. "Zain" = dt. "Zweig", "Metallstab", "Rute", mhd., ahd. "zein", got. "tains", engl. "-toe" (in engl. "mistletoe" = dt. "Mistelzweig"), schwed. "ten" = dt. "Metallstäbchen". Diese Deutung bezieht sich darauf, dass das Metall in Stabform gegossen wurde. "Zinn" wäre dann als "Stab", "Stabförmiges" zu deuten.

(E?)(L?) http://www.business-english.de/daily_mail_quiz.day-2011-06-16.html

16.06.2011 to tinker with


(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=tinker

tinker (n.): "mender of kettles, pots, pans, etc.," mid-13c. (as a surname), of uncertain origin. Some connect the word with the sound made by light hammering on metal. The verb meaning "to keep busy in a useless way" is first found 1650s. Tinker's damn "something slight and worthless" is from 1824, probably preserving tinkers' reputation for free and casual use of profanity; more elaborate derivations exist, but they seem to be just-so stories lacking the slightest historical evidence.


(E?)(L?) http://www.owad.de/owad-archive-quiz.php4?id=3100

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Etymology: Tinker is of uncertain origin, but originally referred to someone who repaired kettles, pots and pans. Some suggest that the word is connected to the sound made by light hammering on metal. The word is also used in the British expression "not give a tinker's damn" or "not give a tinker's curse", which means to not care at all about (I don't give a tinker's damn what the neighbor's think, I can paint my house whatever colour I want!)
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(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives.html


(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives/0797


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=0&content=Tinker
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Engl. "Tinker" taucht in der Literatur um das Jahr 1630 auf.

Erstellt: 2014-01

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