Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Zeichen, Signo, Signe, Segno, Sign

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Keilschrift (W3)

Die "Keilschrift" - eines der ältesten Schriftsystem der Welt - entstand um -3000 in der einst blühenden Stadt Uruk zwischen Euphrat und Tigris etwa 300 km südöstlich von Bagdad. Die Zeichen wurden mit kleinen Griffeln aus frischem Schilfrohr geschrieben. Die keilförmigen Zeichen gaben der Schrift den Namen "Keilschrift".

Im Jahre 1728 v.u.Z. tritt Hammurabi die Herrschaft über Babylonien an. In seinem Reich, das vom Mittelmeer bis zum persischen Golf reicht, führt er die von den Sumerern geschaffene Keilschrift als verbindlich ein.

(E?)(L?) http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/specials/49688/index.html

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Keilschrift-Tafeln erzählen Geschichten

Das Vorderasiatische Museum besitzt über 23.000 Keilschrift-Tafeln. Dies ist eine der größten Sammlungen überhaupt. Verträge, Gedichte, Korrespondenzen - die Entwicklung der Schrift von ersten Bildsymbolen bis zur abstrakten Form sowie die Entstehung geregelter Gesellschaftsformen kann hier nachvollzogen werden. In der Gesetzesstele von Hammurabi, im Museum als Kopie zu besichtigen, findet sie nachdrücklichen Ausdruck. Aber auch andere Erfindungen, die Mesopotamien zur Wiege der Zivilisation gemacht haben, sind in Berlin thematisiert, vom Rad über den Pflug bis hin zum Bier.
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(E?)(L?) http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/170959/index.html

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Die älteste bekannteste chinesische Schrift wurde auf Tierknochen entdeckt und soll 3600 Jahre alt sein. Die älteste bekannte Schrift der Welt, die Keilschrift, soll aus Mesopotamien stammen und mehr als 5000 Jahre alt sein.


(E?)(L?) http://hispanoteca.eu/Lexikon%20der%20Linguistik/k/KEILSCHRIFT%20%20%20Escritura%20cuneiforme.htm

KEILSCHRIFT Escritura cuneiforme


(E?)(L?) http://www.hnf.de/veranstaltungen/vortraege/rueckblick/historische-reihe-exponate-und-ihre-geschichte/date/1998/11/23/cal/event/tx_cal_phpicalendar/archaische_buchhaltung_und_die_entstehung_der_schrift_in_mesopotamien.html?cHash=a46712fb2880a28a1b9185e721694f6a

Historische Reihe. Exponate und ihre Geschichte
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Die ältesten Schriftzeugnisse der Welt sind über 5.000 Jahre alt und stammen aus Uruk in Mesopotamien, einer der ersten aufblühenden Städte der Menschheit. Die Schrift dieser frühen Hochkulturen, die "Keilschrift", wurde schon im 19. Jahrhundert entziffert. Die Deutung der archaischen Zahlsysteme war dagegen bis in die jüngste Zeit hinein problematisch. Prof. Dr. Peter Damerow gehörte zu dem Team, das mit Hilfe des Computers dem Geheimnis der Zahlzeichen auf die Spur gekommen ist. Er wird die neuesten Forschungsergebnisse vorstellen und über Entstehung und Verwendung von Zahl und Schrift in Mesopotamien berichten. Informationen zum Thema finden Sie auch im Museums-Rundgang: Zahlen, Zeichen und Signale


(E?)(L?) http://www.hnf.de/museum/zahlen-zeichen-und-signale/schrift-und-zahl-die-anfaenge-in-mesopotamien.html

Schrift und Zahl - Die Anfänge in Mesopotamien

Die älteste uns bekannte Schrift schufen die Sumerer vor etwa 5.000 Jahren in Mesopotamien. Zahlreiche im Gebiet des heutigen Südirak ausgegrabene Tontafeln geben Aufschluss über den Ursprung von Schreiben und Rechnen. Sie zeugen davon, dass hier die Schrift als Instrument zur Verwaltung eines zunehmend komplexer werdenden Gemeinwesens entstand. Bereits auf den ältesten Schrifttafeln sind umfangreiche Transaktionen von Waren für mehrere Jahre registriert.

Der reichlich vorhandene Ton war das typische Schreibmaterial der Kulturen des Zweistromlandes zwischen Euphrat und Tigris.

Zu kleinen Tafeln geformt, wurden sie durch Eindrücken eines keilförmigen Griffels in den weichen Ton beschriftet und zur Aufbewahrung getrocknet oder gebrannt.


(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm1.html

Die Anfänge der "Bilderschrift", einer Schrift, die Wörter, Begriffe oder gedankliche Zusammenhänge in bildhafter Form darstellt, sind in die Zeit um etwa 10.000 v.Chr. zu datieren. Die frühen Bilderschriften zeigten Gegenstände, Tiere, Pflanzen, Tätigkeiten in stilisierter, aber noch ohne weiteres erkennbarer Gestalt. Bilderschriften dieser Art waren die ältesten Schriften überhaupt: die archaische Bilderschrift der Sumerer ("Keilschrift" [3500 v.Chr.]) und die Vorläufer der ägyptischen Hieroglyphen(3000 v.Chr.).

Die "Erfindung" der Schrift gehört zu den entscheidenden Wendepunkten innerhalb der kulturellen Entwicklung der Menschheit. Die Schrift entstand zwischen Mitte und Ende des 4. Jtsd. v.Chr. im Vorderen Orient mit der "Keilschrift" der Sumerer (3500 v.Chr.) und den Hieroglyphen der Ägypter (3000 v.Chr.) sowie im Fernen Osten mit den Ideogrammen der Chinesen (chinesische Schrift [2. Jahrtsd. v.Chr.]).

Als früheste Schrift der Menschheit gilt die der Sumerer, der ältesten seit dem 4. Jtsd. v.Chr. geschichtlich bezeugten Einwohner Südmesopotamiens. Ihre ab etwa 3500 v.Chr. für die Zwecke der zentralen Tempelverwaltung als Gebrauchsschrift geschaffene reine Bilderschrift wurde bereits um 3000 v.Chr. bei weitgehender Phonetisierung zu völlig abstrakten Formen umgebildet. Um 2800 v.Chr., als die Akkader in das Gebiet der Sumerer eindrangen und deren Wort- und Silbenschrift ihrer semitischen Sprache anpaßten, entstanden keilförmige Zeichen, welche senkrecht, waagerecht und querschief zu Gruppen geordnet, die Schrift ergaben. Diese sogenannte "Keilschrift" wurde im 2. Jahrtsd. v.Chr. von den Babyloniern und Assyrern weiter ausgebildet bzw. abgewandelt und vereinfacht. Im 2. Jahrtsd. v.Chr. galt die Keilschrift im gesamten alten Orient als internationale Verkehrsschrift, bis ab dem 8. Jh. v.Chr. allmählich die mesopotamischen, in den folgenden Jahrhunderten auch die anderen Keilschriften verdrängt wurden.

Schreibmaterial für die "Keilschriften" waren Tontafeln, seltener Stein (z.B. Bildstelen), vereinzelt Metall (z.B. Gefäße), im 1. Jtsd. v.Chr. auch Wachstafeln.

Die Kenntnis der "Keilschrift" ging verloren. Erst 1802 gelang Georg Friedrich Grotefend der erste Schritt zu ihrer Entzifferung.

Das Kommunikationsmittel "Brief" (zu lat. "brevis [libellus]" - "kurzes Schriftstück"), eine schriftliche, meist verschlossen übersandte Mitteilung an einen abwesenden Adressaten, gab es schon im Alten Orient. So sind aus allen altägyptischen Geschichtsperioden geschriebene Briefe, zumeist auf Papyrus, auch auf Scherben zerbrochener Gefäße (griech. "Ostraka"), erhalten. Persönliche Briefe von Königen an vertraute Beamte sind in Abschriften in den Beamtengräbern abgebildet. Als ältester bekannter (umfangreicherer) Brief ist eine Kopie eines im Original auf Papyrus geschriebenen Königsbriefes aus der Zeit um 2200 v.Chr. durch den Empfänger Horchuf, einen Gaufürsten von Assuan, überliefert, der den Text auf die Wand seines Grabes in Assuan meißeln ließ. (In diesem Brief gibt König Phiops [Pepi] II. [ † etwa 2160 v.Chr. ] Horchuf, der in Afrika einen Pygmäen gefunden hatte, Anweisungen für den sicheren Transport des Zwerges in die Residenz.)

Um die Mitte des 2. Jahrtsd. v.Chr. bedienten sich die Pharaonen im diplomatischen Verkehr mit den vorderasiatischen Fürsten der babylonischen Sprache und der "Keilschrift" auf Tontafeln, wie die in der mittelägyptischen Ruinenstätte Tell el-Amarna (1888) gefundenen "Amarna-Briefe" (nach 1400 v.Chr.) und ähnliche Funde beweisen.

In der babylonischen Überlieferung sind "Briefe" vor 1850 v.Chr. selten. Danach sind Tausende von Tontafelbriefen (in Keilschrift) durch Ausgrabungen zutage gefördert worden, so aus der assyrischen Handelsniederlassung in der anatolischen Stadt Kanisch (heute Kültepe), Geschäftsbriefe aus dem 19./18. Jh.v.Chr. und aus den Archiven der Könige von Babylon und Mari die administrative Korrespondenz aus dem ausgehenden 18. und 17. Jh. v.Chr.

"Miniaturbücher" sind (nach Meinung der Mehrzahl ihrer Sammler) heute Bücher, die in der Höhe und in der Breite ihres Einbandes nicht größer als 76,2 mm (3 inches) sind. (Es gibt auch auf die Seitengröße oder sogar auf den Satzspiegel bezogene Definitionen.) Das früheste bekannte Beispiel für ein Miniatur-"Buch" ist ein sumerisches Tontäfelchen aus der Zeit um 2060-2058 v.Chr. mit den Maßen 33 x 40 mm. Der Keilschrifttext handelt von Gold, wertvollen Steinen und Kupfer.

Das "Alphabet" ist die Gesamtheit der Schriftzeichen eines Schriftsystems in ihrer herkömmlichen Anordnung (benannt nach den ersten beiden Buchstaben des griechischen Alphabets ["Alpha" und "Beta"]). Die Anordnung der europäischen Alphabete geht auf das älteste semitische Alphabet (vermutlich aus dem 2. Viertel des 2. Jahrtsd. v.Chr.) zurück.

Das älteste bekannte, wahrscheinlich zwischen 1600 und 1200 v.Chr. niedergeschriebene "Alphabet" findet sich in Keilschrift auf einer Tontafel, die 1949 in Ugarit, dem heutigen Ras Schamra, Syrien, gefunden wurde (heute im Syrischen Nationalmuseum, Damaskus).

Bedeutsame Keilschrifttexte wurden nicht in Ton eingedrückt, sondern in Stein gemeißelt. Ein Zeugnis hierfür ist die in der ersten Hälfte des 18. Jh. v.Chr. geschaffene, 2,25 m hohe (Diorit-) "Gesetzesstele" des altbabylonischen Königs Hammurapi (Chammurapi, Hammurabi) (1728 - 1686 v.Chr.), die (mit einem Hochrelief mit dem König vor dem Sonnengott Schamasch am oberen Ende) die älteste erhaltene Gesetzsammlung der Welt ("Codex Hammurapi") (und zugleich die umfangreichste Kodifikation des babylonischen Rechts) eingemeißelt enthält. Die Stele wurde 1902 in Susa gefunden und befindet sich heute im Louvre, Paris.

(Die aus Steininschrift und Bildrelief bestehende Gesetzesstele ist zugleich ein Beispiel für die Anfänge der "Textillustration".)


(E3)(L1) http://www.ib.hu-berlin.de/~wumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm7.html

Der erste Schritt zur Entzifferung der "Keilschrift" gelang dem Sprachwissenschaftler und Gymnasiallehrer Georg Friedrich Grotefend (* München 1775, † Hannover 1853), der in einer am 4. 9. 1802 der Göttinger Gesellschaft der Wissenschaften vorgelegten Abhandlung ("Praevia de cuneatis quas vocant inscriptionibus Persepolitanis legendis et explicandis relatio") die Königsnamen in den altpersischen Keilinschriften deutete. (Seine Abhandlung fand allerdings keine gebührende Beachtung; sie wurde erst 1893 wiedergefunden und veröffentlicht.)


(E?)(L?) http://www.khm.at/de/besuchen/ausstellungen/archiv/2003/der-turmbau-zu-babel/

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Entdeckungen und Ausgrabungen der letzten zehn Jahre haben neue Erkenntnisse über Ursprung und Struktur der frühesten Schriftzeugnisse Ägyptens gebracht und die Frage nach der Priorität der "mesopotamischen Keilschrift" einmal mehr zur Diskussion gestellt.

Revolutionär und kontrovers diskutiert wird auch, ob es sich bei den aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. stammenden Ritzzeichen der Vinca-Kultur tatsächlich um eine alteuropäische Schrift, die älter als die Keilschrift wäre, handelt.
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(E?)(L?) http://www.pelikan.com/pulse/Pulsar/de_DE.FWI.displayShop.94076./evolution-of-script

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Von der Höhlenmalerei als Vorläufer der Schrift, über die Erfindung der Hieroglyphen in Ägypten und die Keilschrift in Mesopotamien bis zur Entwicklung des griechischen Alphabets als Ausgangspunkt der europäischen Schriften.
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(E?)(L?) http://www.romsem.de/prop/BIN/start.htm

Schriftsysteme: Keilschrift in Mesopotamien
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Die europäische Schrifttradition ist im Zusammenhang mit der Entwicklung der Keilschrift in Mesopotamien und den Hieroglyphen in Ägypten zu sehen. Über Phöniker, Griechen und Römer haben die europäischen Sprachen ihre adäquate Schrift gefunden.
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(E?)(L?) http://www.schule.at/thema/detail/schrift.html

Schrift - Schon eine spannende Sache wie sich unsere Schrift entwickelt hat und wie man mit ihr "Spielen" kann. Von "Höhlenmalerei" ausgehend über "Hyroglyphen" bis hin zur "Keilschrift", der "Blindenschrift" und "Geheimschriften" reichen daher die Infos und Vorschläge in diesem Wochenthema. Detailansicht


(E?)(L?) http://www.textlog.de/mauthner-sprache-2.html

Keilschrift
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(E2)(L1) http://www.typolexikon.de/s/schriftgeschichte.html

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Eine monogenetische Schriftkultur mit einem einzigen Ursprungsort und einer kontinuierlichen Verbreitungslinie, wie sie leider immer noch in typographischen Lehrbüchern propagiert wird, existiert nicht. Neueste Erkenntnisse untermauern die These von einer Schriftpolygenese in den folgenden Regionen: Südosteuropa 5500 v. Chr., Altägypten 3500 v. Chr. (Hieroglyphen), Mesopotamien 2700 v. Chr. (sumerische Keilschriften), Industal 2300 v. Chr. (Indien), China 1900 v. Chr. und Mittelamerika 1000 v. Chr. (Schrift der Olmeken).
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3320 v. Chr. | Die altägyptischen "Hieroglyphen" aus dem Königsfriedhof von Abydos (3320–3150 v. Chr.) und die "sumerische Keilschrift" aus Mesopotamien (um 2600 v. Chr.) sind die ältesten Zeugnisse für die Schriftkultur im »Alten Orient«.
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1500 v. Chr. | Der rege Kulturaustausch im Nahen Osten führte dazu, dass aus der in den regionalen altsemitischen Sprachen üblichen "sumerischen Keilschrift" Mesopotamiens in Ugarit im 15. Jahrhundert v. Chr. ein reines Buchstabenalphabet selektiert wurde, auf dessen Entstehungsprozess neben den erwähnten altägäischen Schriftsystemen auch hieroglyphische und hieratische Varianten der ägyptischen Schrift, die Sinai-Schrift und die syllabische Byblos-Schrift eingewirkt hatten. Vom "ugaritischen Keilschriftalphabet" ist ein Abecedarium mit 27 Hauptzeichen überliefert, das dieselbe altsemitische Ordnung der Konsonanten aufweist, wie das spätere phönizische Alphabet. Nach der Zerstörung Ugarits durch die so genannten Seevölker um 1200 v. Chr. wurde die phönizische Version zur wichtigsten Schriftart der Küstenregion.

Als eine der bedeutendsten semitischen Kultursprachen des Altertums wurde das Phönizische im Frühstadium seiner Schriftlichkeit in drei Schriftsystemen geschrieben: in der Byblos-Silbenschrift, im "ugaritischen Keilschriftalphabet" und schließlich im 22 Buchstabenzeichen umfassenden phönizischen Alphabet. Von dieser »Phoinikeia grammata« stammt auch das deutsche (lateinische) Alphabet ab.
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(E?)(L?) http://www.woerterbuchnetz.de/DWB/


(E?)(L1) http://www.wasistwas.de/




(E?)(L?) http://www.weikopf.de/index.php?article_id=30

Schrift u. Schriftentwicklung: Von der Keilschrift über die griech. Schrift zum modernen latein. Alphabet


(E?)(L?) http://www.weikopf.de/index.php?article_id=92

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Die Entwicklung von gegenständlichen Zeichnungen hin zu immer abstrakteren Formen läßt sich an dem reichlich vorhandenen Tonmaterial sehr gut verfolgen. Der Grad der Abstraktheit bildet sogar ein wichtiges Hilfsmittel bei der Bestimmung des Alters eines in Keilschrift verfaßten Schriftstücks.
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Hier sehen Sie eine Animation zur Entwicklung der Schrift vom Piktogramm zur sumerischen Keilschrift (von R. Fradkin):
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4. Die weitere Entwicklung

Die auf Sumerisch geschriebene Keilschrift wurde von etwa 3000 vor Chr. bis etwa 2300 vor Chr. nicht nur im mesopotamischen Raum , sondern als überregionale Handelssprache im gesamten kleinasiatischen Gebiet verwandt. Ab etwa 2200 vor Chr. wird Sumer von Akkad erobert, wobei Akkader und Sumerer verschmelzen.
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5. Weitere Verbreitung der Keilschrift
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(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Keilschrift

Als "Keilschrift" bezeichnet man ein vom 34. Jahrhundert v. Chr. bis mindestens ins 1. Jahrhundert n. Chr. benutztes Schriftsystem, das im Vorderen Orient zum Schreiben mehrerer Sprachen verwendet wurde. Es entwickelte sich aus einer anfänglichen Bilderschrift zu einer Silbenschrift, aus der auch eine phonetische Konsonantenschrift, die Ugaritische Schrift, entwickelt wurde, bis sie schließlich von anderen Schriftformen (z. B. "Phönizische Schrift") verdrängt wurde und in Vergessenheit geriet. Typischer Textträger der "Keilschrift" sind Tontafeln, die durch das Eindrücken eines Schreibgriffels in noch weichen Ton beschrieben wurden.

Den Namen hat sie von ihren Grundelementen: "waagrechten, senkrechten und schrägen Keilen". Die "Keilschrift" wurde von den Sumerern entwickelt, später dann von zahlreichen Völkern des alten Orients (Akkadern, Babyloniern, Assyrern, Hethitern, Persern u. a.) verwendet. Letzte Keilschrifttexte wurden in seleukidischer Zeit verfasst.
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(E6)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Schrift

In dieser Kategorie werden Artikel erfasst, die sich mit einzelnen Schriften (das lateinische Alphabet, das arabische Alphabet, die sumerische Keilschrift etc.) befassen. Das Schreiben im Allgemeinen behandelt die Kategorie Kategorie :Schreiben.
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Akkadische Keilschrift | Babylonische Keilschrift | Keilschrift | Persische Keilschrift


(E?)(L?) http://www.zdf.de/Terra-X/Der-große-Aufbruch-16-5442596.html

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Um 3150 v. Chr Entstehung der sumerischen Keilschrift. Sie ist neben den ägyptischen Hieroglyphen die heute älteste bekannte Schrift
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(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=8&content=Keilschrift
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Dt. "Keilschrift" taucht in der Literatur um das Jahr 1800 auf.

(E?)(L?) http://corpora.informatik.uni-leipzig.de/


Erstellt: 2013-11

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Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Boysan-Dietrich, Nilüfer
Das hethitische Lehmhaus aus der Sicht der Keilschriftquellen

(E?)(L?) http://www.abebooks.com/

1987. VII, 151 S. (Texte d. Hethiter, 12)
Published by Heidelberg: Winter 1993., 1993
Ln 49,. .978-3-8253-3934-0.


Erstellt: 2013-11

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degruyter.com
Keilschrifttexte

(E?)(L?) http://www.degruyter.com/search?q=Keilschrifttexte+aus+Assur

Die babylonisch-assyrische Medizin in Texten und Untersuchungen...
Köcher, Franz
Band 1 Keilschrifttexte aus Assur 1 (1963)
ISBN: 978-3-11-082985-3

Die babylonisch-assyrische Medizin in Texten und Untersuchungen...
Köcher, Franz
Band 2 Keilschrifttexte aus Assur 2 (2011)
ISBN: 978-3-11-082986-0

Die babylonisch-assyrische Medizin in Texten und Untersuchungen...
Köcher, Franz
Band 3 Keilschrifttexte aus Assur 3 (2011)
ISBN: 978-3-11-083361-4

Die babylonisch-assyrische Medizin in Texten und Untersuchungen...
Köcher, Franz
Band 4 Keilschrifttexte aus Assur 4, Babylon, Nippur, Sippar, Uruk und unbekannter Herkunft (1970)
ISBN: 978-3-11-084881-6

Die babylonisch-assyrische Medizin in Texten und Untersuchungen (1964)
Hrsg. v. Köcher, Franz
ISBN: 978-3-11-168781-0

Die babylonisch-assyrische Medizin in Texten und Untersuchungen (1963)
Hrsg. v. Köcher, Franz
ISBN: 978-3-11-142716-4

Die babylonisch-assyrische Medizin in Texten und Untersuchungen (1963)
Hrsg. v. Köcher, Franz
ISBN: 978-3-11-160442-8


(E?)(L?) http://www.degruyter.com/view/product/45161?rskey=dFpF3p&onlyResultQuery=Keilschrifttexte%20aus%20Ninive

Die babylonisch-assyrische Medizin in Texten und Untersuchungen...
Mehrbändiges Werk
Die babylonisch-assyrische Medizin in Texten und Untersuchungen
Begr. v. Köcher, Franz
Hrsg. v. Biggs, Robert / Stol, Marten
Band 5/6
Köcher, Franz
Keilschrifttexte aus Ninive 1 und 2


(E?)(L?) http://www.degruyter.com/search?q=Keilschrift

Meissner, Bruno
Die Keilschrift (1900)
ISBN: 978-3-11-170807-2

Meissner, Bruno
Die Keilschrift (1967)
ISBN: 978-3-11-084543-3

Küster, Marc Wilhelm
Geordnetes Weltbild (2012)
ISBN: 978-3-11-091184-8

Ludwig, Marie-Christine
Literarische Texte aus Ur (2009)
ISBN: 978-3-11-022233-3

Reallexikon der Assyriologie und Vorderasiatischen Archäologie


Wiebelt, Alexandra
Symmetrie bei Schriftsystemen (2004)
ISBN: 978-3-11-091972-1

Zeitschrift für Assyriologie und Vorderasiatische Archäologie
ISSN: 1613-1150

Diversity and Standardization (erscheint Dezember 2013)
Hrsg. v. Cancik-Kirschbaum, Eva / Klinger, Jörg / Müller, Gerfrid G. W.
ISBN: 978-3-05-005757-6

eBook-Paket 2007 Linguistik, Literaturwissenschaft / eBook Package 2007 Linguistics, Literature (2011)
ISBN: 978-3-11-027690-9

eBook 2007 Gesamtpaket / eBooks 2007 Complete Package (2011)
ISBN: 978-3-11-027713-5


Erstellt: 2013-11

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Friedrich, Johannes
Hethitisches Keilschrift-Lesebuch
Tl 1: Lesestücke
Tl 2: Schrifttafel und Erläuterungen

(E?)(L?) http://www.abebooks.com/

(Indogerman. Bibl. 1)

Tl 1: Lesestucke. 2. unverand. Aufl. 1978. 59 S.
Kt 30,. .978-3-8253-0594-9.

Tl 2: Schrifttafel und Erlauterungen. 2. Aufl. 1975. 68 S.
Kt 30,. .978-3-8253-0595-6.

Published by Carl Winter, Heidelberg, 1960


Erstellt: 2013-11

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