Etymologie, Étymologie, Etymology, Etimologia
IT Italien, l'Italie, Italy, Italia
Regionen, Régions, Regions
DE: Lombardei, ES: Lombardía, FR: la Lombardie, IT: Lombardia, UK: Lombardy
A
Abrogans (W3)
(E?)(L?) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm2.html
...
Das älteste bekannte Schriftwerk in deutscher Sprache ist der sogenannte deutsche "Abrogans", ein um die Mitte des 8. Jh. verdeutschtes spätlateinisches Synonymenlexikon aus dem Langobardenreich, benannt nach seinem ersten Stichwort "abrogans" (= "demütig", "bescheiden").
...
Alpine Lombard - Language of IT
(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
lmo IT D Alpine Lombard
Altbairisch (W3)
(E?)(L?) http://www.ewetel.net/~lothar.ammermann/gl-b.htm
...
Baiern (Baioaren, Baiovaren, Baiwaren, Bajuwaren)
Das "Altbairische" ist offenbar mit dem Alemannischen und Langobardischen verwandt, weshalb man sie zu den Elbgermanen zählt. Zum ersten Mal wird der Name 565 genannt. Wenig später spielte Baiern seine erste politische Rolle zwischen den beiden Großmächten Westrom und Byzanz, als sich die Langobarden in Italien festsetzten und ihr König Alboin starb.
...
Arianismus (W3)
(E?)(L?) http://www.susas.de/MA3_2.htm#arianismus
Anfang des 4. Jh. in Alexandrien entstanden, vertreten von dem alexandrischen Presbyter "Arius" († 336), getragen vom hochintellektuellen Milieu des östlichen Mittelmeerraumes, erstmals verurteilt 325 in Nikäa (vgl. Reichskirche in der Spätantike - Nicaea).
Theologischer Streitpunkt ist die Christologie: Ist Christus mit Gott wesensgleich (kath. Lehre), geschaffen und daher ganz unähnlich (radikaler Arianismus) oder wenigstens ähnlich. Da die ersten Wellen der Völkerwanderung gerade zu der Zeit an das byzantinische Reich kamen, als die meisten Kaiser Arianer waren, lernten die Germanen das Christentum in dieser Form, leicht abgewandelt, kennen: die Lehre kam den Bedürfnissen und Anschauungen der Germanen stark entgegen. Der "Arianismus" verhinderte die Verschmelzung der Völkerwanderungsstämme mit den Resten spätantiker Kultur und Zivilisation. Das gelang dann erst den Franken, die von vornherein zur "reinen Lehre" übertraten. Auch die Westgoten und zuletzt die "Langobarden" folgten ihnen und wechselten das Bekenntnis.
B
C
Cattaneo (W3)
(E?)(L?) http://surnames.behindthename.com/php/search.php?terms=Cattaneo
(E?)(L?) http://surnames.behindthename.com/php/search.php?terms=capitani
Der Name "Cattaneo" ist eine lombardische Variante von ital. "Capitani".
(vgl. lat. "capitaneus" = "Anführer")
Colombard, French Colombard (W3)
(E?)(L?) http://www.wein-plus.de/glossar/Colombard.htm
(E?)(L?) http://www.wein-plus.de/glossar/French+Colombard.htm
Auf Grund der weiteren Namen dieser weißen Rebsorte, wie "Colombar", "Columbard", "French Colombard", "Queue Tendre" und "Queue Vert") vermute ich, dass die Bezeichnung "Colombard" ursprünglich "Queue Lombard", also wohl etwa der "lombardische Weinstock" hieß. Möglicherweise wurde er aus der Lombardei nach Frankreich eingeführt.
(Da es jedoch viele italienische und französische Begriffe gibt, in denen "colomb" vorkommt, wie etwa "colomba" = "Taube" oder ital. "colombario" = "Urnenhalle", kann ich dies nur als eine Vermutung anfügen. - Vielleicht kennt ja jemand die "wahre" Geschichte dieser Rebsorte.)
D
duke, duchy, put up your dukes, Duke of York, Duke of Exeter’s daughter, dine with Duke Humphrey (W3)
(E?)(L?) http://www.takeourword.com/TOW121/page1.html
Das engl. "duke" = "Herzog" geht zurück auf lat. "dux" = "Führer" = "leader". Die ersten Herzöge waren Führer der Lombarden, einem teutonischen Stamm, der sich im frühen Mittelalter, im Zeitalter der Völkerwanderung (4. - 6. Jahrhundert), in Norditalien niederließ. Diese übernahmen lat. "dux" als Übersetzung des alt-teutonischen "herizogo" = "war leader".
Das Herrschaftsgebiet eines "Herzogs" heißt engl. "duchy". Die "Herzogin" heißt engl. "duchess".
Der amerikanische Slang-Ausdruck "put up your dukes" bedeutet "raise your fists" = "erhebe deine Faust".
Als Erklärung findet man, dass "Duke of York" einst ein Slang-Ausdruck für "Gabel" war und "fork" wiederum ein Slang-Ausdruck für "Hand". Und so erhielt 1874 der Ausdruck "put up your dukes", also Abkürzung für "put up your Duke of Yorks" die Bedeutung "put up your hands".
Weitere Ableger von "duke" sind engl. "the Duke of Exeter’s daughter" für eine Foltermaschine.
Dazu habe ich jedoch keine Erklärung gefunden.
Es gab jedoch einen Henry of Bratton, der im 13. Jh. als englischer Geistlicher und Jurist in Exeter 1268 wirkte und der unter König Heinrich III. Richter und Mitglied des Königlichen Rats war. Eventuell könnte er - zum "Duke" geadelt - der Namensgeber für diese Instrumente gewesen sein.
Und dann gibt es noch den Ausdruck engl. "to dine with Duke Humphrey" = "go without dinner".
Auch dafür fand ich keine Erklärung. Es gab jedoch seit 1385 einen englische Earls- und Herzogswürde "Gloucester", die an Mitglieder der königlichen Familie verliehen wurde. Eines dieser Familienmitglieder, der jüngste Sohn König Heinrichs IV., war "Humphrey, Herzog von Gloucester", also "Duke Humphrey" (1391 - 1447).
Vielleicht ließ er seine Gäste ja immer gehen, ohne ihnen etwas zu essen anzubieten.
(E?)(L?) http://www.cmgww.com/music/ellington/
Und dann gibt es da noch einen inoffiziellen "Duke", Edward "Duke" Ellington. Der amerikanischer Jazzmusiker (1899 - 1974) war Mitbegründer des modernen Bigbandstils. Er schuf einen eigenen, oft kopierten "Ellington-Klang".
E
Eastern Lombard - Language of IT
(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
lmo IT D Eastern Lombard
F
G
Galloitaliener (W3)
Die Galloitaliener leben in "Norditalien". Sprecher von Dialekten, die sich vom Italienischen unterscheiden. Zu den Galloitaliener gehören die "Bergamasker", "Genuesen", "Piemontesen", "Lombarden", "Romagnolen" (oder "Emilianer").
Hérault 1966: 239
Bibliographie: Hérault, Guy: Peuples et langues d'Europe
Editions Denoel 1966.
Ganza (W3)
Der ital. Name "Ganza" geht auf einen mittelalterlichen weiblichen Vornamen "Allegranza" oder "Alleganza" zurück und stammt aus der nördlichen Lombardei.
(Ob er mit ital. "allegare" = "anführen" zusammenhängt?)
Germanic Languages (W3)
(E?)(L?) http://www.loc.gov/marc/languages/lang_c2g.html
Germanic (Other) [gem] - Collective code for:
- Danish, Old (to 1500)
- Dutch, Old (to 1050)
- Frisian, Old (to 1500)
- Lombard
- Old Saxon
- Pennsylvania German
- Swedish, Old (to 1550)
- Walser
get cold feet, kalte Füsse bekommen, Aver freddo ai piedi (W3)
(E?)(L?) http://slate.msn.com/id/2117944/
(E?)(L?) http://www.bartleby.com/65/re/Reuter-F.html
Die ersten "cold feet" (entsprechend dem dt. "kalte Füße bekommen") findet man 1896 bei dem Schriftsteller Stephen Crane. Ab 1900 war es dann an allen Universitäten zu hören. Bald angewendet auf Soldaten, die nicht an die Front mussten, führte man es auf real erfrorene Zehen zurück, die diese Soldaten vor weiterem Fronteinsatz bewahrte.
Allerdings kommt der Ausdruck bereits in einer deutschen Novelle von Fritz Reuter, aus dem Jahre 1862, vor. Dort befürchtet ein Kartenspieler, dass sich sein Glücksträhne wendet und zieht sich mit dem Hinweis auf seine "kalten Füsse" zurück.
(E?)(L?) http://www.takeourword.com/Issue077.html
(E?)(L?) http://www.takeourword.com/Issue078.html
Andere Quellen besagen, dass das engl. "get cold feet" bereits bei "Ben Jonson" in seinem Schauspiel "Volpone" aus dem Jahre 1605 vorkommt: "Let me tell you: I am not, as your Lombard proverb saith, cold on my feet; or content to part with my commodities at a cheaper rate than I am accustomed."
McKenzie (Italienisch-Professor in Princeton) führt es in einer 1912 geschriebenen Abhandlung auf eine lombardische / italienische Redewendung "Aver freddo ai piedi" = "to be cold in the feet" zurück, im übertragenen Sinn "kein Geld haben" = "to have no money". Im Spielermilieu kann daraus die heutige Bedeutung "Angst haben" (vor einer schwierigen (Spiel-)Situation) entstanden sein.
Gegen die letztere Annahme spricht allerdings, dass es in den Jahren 1605 bis 1800 äußerst wenige Referenzen darauf gibt.
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/reuter/stromtid/stromtid.htm
In einem Beitrag zur ADS-Mailingliste vom 04.05.2005 zitiert Ben Zimmer aus "Seedtime and Harvest", einer Übersetzung von Fritz Reuters "Ut mine Stromtid" (1862-64).
"Children, my feet are getting cold," said Bank, the shoemaker, "I am going home."
"What? You may as well wait till the business comes to a head," said Thiel, the cabinet-maker.
"What do you know about it?" said Bank. "It seems to me as if there was'nt a word of truth in the whole story."
"What? You told me the story, yourself, this morning," said Thiel.
"Yes, that is so, but morning talk is not evening talk. I have considered the matter since then."
"That is to say, you have got cold feet over it," said the tailor. All laughed.
Grappa (W3)
(E?)(L?) http://www.suntimes.co.za/2000/01/09/insight/in07.htm
...
It's a charge worth keeping in mind when one notes the lofty comments by one Luigi Odello, national secretary of Italy's National Grappa Institute. "Grappa," he reportedly pronounced, "is only Italian, both by tradition and etymology." Regarding the latter, he further stated the word is derived from "krappa", used by the medieval Lombard people of northern Italy.
...
H
I
J
K
Kauderwelsch, kauderwelsche Lamparter (W3)
(E?)(L1) http://www.dw-world.de/dw/article/0,2144,1897308,00.html
"Kauderwelsch" sagen wir heute noch, wenn jemand unverständliches Zeugs redet. Das Wort stammt aus dem rotwelschen "kaudern", was so viel wie "Zwischenhandel treiben" bedeutet. "Welsche" Geldwechsler und Zwischenhändler - beispielsweise aus der "Lombardei" - wurden im Mittelalter als "kauderwelsche Lamparter" bezeichnet. Ihre Sprache war "Kauderwelsch".
(E?)(L?) http://lexikon.meyers.de/meyers/Kauderwelsch
Kauderwelsch
L
Langobard (W3)
(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/7/L0040700.html
Ein "Langobarde" war entweder ein "Langbart" oder einer mit einer "langbärtigen Waffe".
(Vgl. "Hellebarde" = "mhd. "helmbarte" = "Hiebwaffe", "langebarte" = "lange Hiebwaffe". Die "Waffen-Barte" verdankt ihre Bezeichnung allerdings wiederum der Ähnlichkeit mit einem "Bart".)
Langobarden, Bardowick (W3)
(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Langobarden
(E?)(L1) http://de.wikipedia.org/wiki/Völkerwanderung
Etwa zur gleichen Zeit wie die Goten wanderten die Langobarden von der Unterelbe nach Mähren (heute Tschechien) und Pannonien (heute östl. Österreich.
...
568 fielen die Langobarden von Pannonien aus unter König Alboin in Norditalien ein und errichteten das "Langobardenreich", das bis zur Eroberung durch Karl den Großen bestand. Erst die neu entstandenen Staatswesen der Franken, Langobarden und Angelsachsen hatten Bestand und stabilisierten die Verhältnisse in Mitteleuropa wieder.
Der Name des germanisches Stammes der "Langobarden" kennzeichnet sie als "Langbärte".
Um das Jahr 0 waren sie noch an der Unterelbe ansässig. Im 5. Jh. wanderten sie in den nördlichen Donauraum aus und nach einigen Umwegen entschlossen sie sich, in der "Lombardei" in Norditalien seßhaft zu werden.
Später zog es sie wieder als Finanzfachkräfte ins europäische Ausland. Dass sie sogar bis nach London kamen zeigt sich an der "Lombard Street", dem Bankenviertel Londons.
Die "Lombard Street" ist also die "Strasse der Langbärte".
Um 400 wanderten Teile des Stammes von der Unterelbe in Richtung Südosten. Seit dem Beginn des 5. Jahrhunderts gewann das Christentum in Form des Arianismus mehr und mehr an Boden. 425 wehrten sie die Hunnen ab; 489 vernichteten sie die Rugier in Noricum. Die Masse des Stammes wanderte nun nach Südosten ab. 526/27 gewannen sie Pannonien und gerieten damit in Konflikt mit dem Gepidenreich. 567 riefen sie die Awaren gegen die Gepiden zu Hilfe. Nach der Zerschlagung des Gepidenreiches verließen sie, einem Abkommen mit den Awaren gemäß, 568 Pannonien und eroberten zusammen mit Sachsen, Gepiden und anderen Volksteilen den größten Teil Italiens. Es gelang ihnen aber nie, Rom einzunehmen. Anfang des 7. Jahrhunderts traten die Langobarden vom Arianismus zur katholischen Kirche über. 773 rief der Papst Karl d. Gr. (768-814) zu Hilfe, weil er den Verlust Roms an die Langobarden fürchtete. Im folgenden Jahr eroberte Karl die Königstadt Pavia und machte der Langobardenherrschaft ein Ende, indem er sich selbst die "eiserne Krone" des Langobardenreiches aufsetzte. Die Kernlandschaft der Langobarden trägt heute noch ihren Namen: "Lombardei". Reste der Langobarden in der alten Heimat haben sich den Sachsen angeschlossen. An sie erinnert der Ort "Bardowick" bei Lüneburg.
Das Langobardenreich überlebte in der "Lombardei" bis ins IX. Jhd.
Pounds 1973: 187; Bónq 1976
Langobardische Kunst (W3)
(E2)(L1) http://www.beyars.com/kunstlexikon/lexikon_5343.html
...
Der germanische Volksstamm der Langobarden soll dem Ursprung nach aus Südschweden (Schone) oder Gotland stammen, ließ sich dann aber in Pannonien nieder.
...
Lombard, LMO - Language of IT
(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/55/L0235500.html
Middle English "Lumbarde", from Old French "lombard", from Old Italian "lombardo", from Medieval Latin "lombardus", from Latin "Langobardus", "Longobardus".
(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/codes/LanguageCodes.tab
(E3)(L1) http://www.ethnologue.org/show_language.asp?code=LMO
"LMO" = Language Code for "IT, Lombard"
lmo CH L Lombard
lmo IT L Lombard
lmo US L Lombard
(E1)(L1) http://www.etymonline.com/index.php?search=Lombard
(E?)(L?) http://www.language-museum.com/l/index.php
(E?)(L?) http://www.language-museum.com/l/lombard.htm
(E?)(L?) http://www.language-museum.com/l/lombard-milanese.htm
(E?)(L1) http://www.logosdictionary.org/pls/dictionary/new_dictionary.gdic.main?word=Lombard
(E?)(L2) http://www.orbilat.com/Languages/Lombard/
is a Western Romance language spoken by 8,670,000 in northern Italy (the region of Lombardy) and various places in Sicily (1976), and some other 303,000 in the cantons of Ticino and Grigioni (Graubünden) in Switzerland (1995).
According to H. Lausberg and G. Hull etc. there was a specific variety of Vulgar Latin from which the Gallo-Italic idioms (including Lombard), Venetan and Istriot evolved. In his study on "The Linguistic Unity of Northern Italy and Rhaetia" (published in 1982) Prof. G. Hull considered this ancestral protolanguage in the frames of the Gallo-Romance linguistic subgroup and gave it the techical name of "Padanian".
The numerous Lombard dialects are classified in two main groups:
- Western Lombard: Milanese, Lodigian, Comask, Ticinese, Varesotto, Valtellinese and other minor varieties;
- Eastern Lombard: Bergamask, Brescian, Cremonese, Mantuan and other minor varieties.
CityId CountryID RegionID City Latitude Longitude TimeZone DmaId Code
8263 254 135 Lombard 41.8742 -88.0172 -06:00 602 LOMB
(E6)(L?) http://www.omniglot.com/writing/lombard.htm
(E?)(L?) http://www.logosfreebooks.org/pls/wordtc/new_wordtheque.main?lang=de&source=search
(E?)(L?) http://www.logosfreebooks.org/pls/wordtc/new_wordtheque.wcom_literature.literaturea_page?lang=LM&letter=A&source=search&page=1
LOMBARD Languages - 200 documents online
(E2)(L1) http://www.epodunk.com/cgi-bin/genInfo.php?locIndex=6361
"Lombard" heißt auch ein Ort in Illinois, USA (Lombard (village) DuPage County).
(E?)(L1) http://www.uebersetzung.at/twister
(E?)(L1) http://www.uebersetzung.at/twister/lombard.htm
Lombard 3
Lombard... (W1)
(E?)(L1) http://www.bartleby.com/65/lo/Lombards.html
Die Nachfahren der "Langobarden", die norditalienischen "Lombarden" hatten schon früh den Sinn für Geldgeschäfte entwickelt. Sie handelten europaweit mit Geld, das sie gegen Zins ausliehen. Seit dem 13. Jh. wurde der Begriff "Lombarden" allerdings bereits allgemein für "Kaufleute" (aus der Lombardei, aber auch allgemein aus Italien) benutzt.
An ihre große Zeit im Geldgeschäft erinnern aber immer noch viele Begriffe wie "Lombardkredit", "Lombard rate", "Lombardsatz", "Lombarddarlehen", "lombardfähig", "Lombardfenster", "Lombardgeschäft", "lombardieren", "Lombardierung", "Lombardkasse", "Lombardkredit", "Lombardliste", "Lombardsatz" = "Lombard rate", "Lombard Street" = "Strasse der Langbärte", die Strasse des Geldmarkts in London, "Lombardzinsfuß".
Der "Kredit gegen Verpfändung", der "Lombard" entstand in Frankreich als Verkürzung von frz. "Maison de Lombard" = "Leihhaus". Dort hatten im 13.-15. Jh. Kaufleute aus der Lombardei eine entsprechende Marktlücke entdeckt und zu einem Geschäft ausgebaut.
In Folge wurde "Lombarde" zum Inbegriff für "Geldwechsler" und "Lombardgeschäft" zum Begriff für "Kreditgeschäfte", "Lombardkredit" für "Kredit gegen Verpfändung" und "Lombardsatz" zur Bezeichnung für den "Zinsfuß für Lombardgeschäfte, der von der Notenbank festgesetzt wird".
Lombard Street (W3)
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=Lombard
(E?)(L?) http://www.sacklunch.net/placenames/L/LombardStreet.html
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Lombard_Street%2C_London
Der Name des germanisches Stammes der "Langobarden" kennzeichnet sie als "Langbärte".
Um das Jahr 0 waren sie noch an der Unterelbe ansässig. Im 5. Jh. wanderten sie in den nördlichen Donauraum aus und nach einigen Umwegen entschlossen sie sich, in der "Lombardei" in Norditalien seßhaft zu werden.
Später zog es sie wieder als Finanzfachkräfte ins europäische Ausland. Dass sie sogar bis nach London kamen zeigt sich an der "Lombard Street", dem Bankenviertel Londons.
Die "Lombard Street" ist also die "Strasse der Langbärte".
Venezianer erobern im MA Stützpunkte in der Ägäis; Nur auf Kreta kommt es aber zu italienischer Besiedlung: Seit 1212 wurden 500 Militärlehen für italienische Söldner - meist aus Venedig und der Lombardei - auf Kreta geschaffen [Ploetz III: 42].
In verschiedenen Zuwanderungswellen kamen Italiener in der Frühen Neuzeit nach Deutschland [Schindling 1992: 289-290]:
- 1) Vom XIII. bis zum XV. Jhd. Lombardische Finanziers, Geldwechsler, Zollpächter, Bankiers und Steuereintreiber;
- 2) italienische Kaufleute, Spediteure und Bankiers zwischen 1510 und 1610;
- 3) bildende Künstler und Musiker im XVII. und XVIII. Jhd.;
- 4) Südfrüchtehändler vom Comer See nach dem 30-jährigen Krieg;
- 5) savoyardische und piemontesische Galanteriewarenhändler im XVIII. Jhd.;
- 6) Kaminfeger, Steinmetze und Bauarbeiter aus den Alpentälern, vor allem aus der Lombardei und
- 7) katholische Kleriker und Mönche im Zuge der Gegenreformation.
Im 19. Jahrhundert kamen Italiener als Steinmetze und Ingenieure nach Großbritannien
... they have vanished into the general population through assimilation, migration und intermarriage"
[Coleman/Salt 1992: 474].
Vom Antirassismus inspiriert, förderte das "Urban Programme" der britischen Regierung die Identität von Gruppen wie den Italienern, die sich in Großbritannien schon weitgehend assimiliert hatten [Coleman/Salt 1992: 473ff].
Abruzzese | Apulisch | Bergamasker | Bourguignons | Carlofortino | Calabrisch | Emilianisch | Florentinisch | Francocomtois | Galloitaliener | Genovesisch | Genuesen | Istrisch | Ilatoschweizer | Korsen | Korsisch | Levantiner | Ligurisch | Lombarden | Lombardisch | Lukanisch | Marchigiano | Modern Roman | Neapolitanisch-Calabresisch | Norditalienisch | Nordlatinisch | Piemontese | Piemontesen | Pisaner | Savoyarden | Sizilianisch | Süditalienisch | Südtoskanisch | Ticinese | Toskanisch-Korsisch | Trentinisch | Umbrisch | Veneter | Veneti | Venetisch | Westtoskanisch | Zentralitalienisch
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Lombard_Street%2C_San_Francisco
Auch in San Francisco gibt es eien "Lombard Street", die wohl eine der bekanntesten in San Francisco sein dürfte.
Lombardei (W3)
(E6)(L?) http://www.staatenkunde.de/SUBS/ITA/lombardy.htm
(E6)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Lombardei
Lombardei, Region von Italien
(E?)(L1) http://www.emmeti.it/Welcome/Lombardia/index.de.html
Informationen über die Provinzen/Regionen: Bergamo, Brescia, Como, Cremona, Lecco, Lodi, Mailand, Mantua, Pavia, Sondrio und Varese
Die "Lombardei" (ital. "Lombardia") ist benannt nach den "Langobarden". Diese errichteten nach dem Zerfall des weströmischen Reiches zwischen Alpen und Po ein "Langobardenreich".
(E?)(L?) http://www.winelight.de/bacchus/lexikon_l.html#l
(E?)(L?) http://www.wein-plus.de/glossar/Lombardei.htm
LOMBARDEI
lombardejo (W3)
(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
Lombarden (W3)
(E?)(L?) http://www.bartleby.com/65/lo/Lombards.html
Informationen zur Geschichte der Lombarden (in Englisch)
Untergruppe der Italiener. Kleine Gruppen siedelten sich im MA in Englandan. Sie waren hauptsächlich im Bankgewerbe tätig und standen unter königlichem Schutz [Coleman/Salt 1992: 473ff]. 8543657 Sprecher des L. (1976) [Grimes 1984: 320].
(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=l&link=Lombarden.htm
(E?)(L?) http://www.hp.uab.edu/image_archive/ujg/ujgm.html
Die Nachfahren der "Langobarden", die norditalienischen "Lombarden" hatten schon früh den Sinn für Geldgeschäfte entwickelt. Sie handelten europaweit mit Geld, das sie gegen Zins ausliehen. Seit dem 13. Jh. wurde der Begriff "Lombarden" allerdings bereits allgemein für "Kaufleute" (aus der Lombardei, aber uach allgemein aus Italien) benutzt.
An ihre große Zeit im Geldgeschäft erinnern aber immer noch viele Begriffe wie "Lombardkredit", "Lombard rate", "Lombardsatz", "Lombarddarlehen", "lombardfähig", "Lombardfenster", "Lombardgeschäft", "lombardieren", "Lombardierung", "Lombardkasse", "Lombardkredit", "Lombardliste", "Lombardsatz" = "Lombard rate", "Lombard Street", die Strasse des Geldmarkts in Londoner, "Lombardzinsfuß".
(E?)(L?) http://www.hp.uab.edu/image_archive/ujg/ujgm.html
Bebilderte Online-Ausstellung zu Kunst und Schmuck der Lombarden (in Englisch)
Lombardi (W3)
(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
Der Name "Lombardi" verweist (ursprünglich) auf jemanden, der aus der italienischen Region "Lombardei" stammt. Letztlich verweist es also (zumindest sprachlich) auf einen Nachkommen der germanischen Langobarden, die sich im 6. Jh. in Norditalien niederließen.
(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
Lombardia, Lombardía, Lombardie (W3)
(E?)(L1) http://www.emmeti.it/Welcome/Lombardia/index.de.html
(E?)(L3) http://europa.eu.int/abc/maps/regions/italy/lombard_de.htm
Provinzen: Bergamo, Brescia, Como, Cremona, Lecco, Lodi, Mailand, Mantua, Pavia, Sondrio und Varese
Die "Lombardei" (ital. "Lombardia") ist benannt nach den "Langobarden". Diese errichteten nach dem Zerfall des weströmischen Reiches zwischen Alpen und Po ein "Langobardenreich".
RegionID CountryID Region Code ADM1Code
2246 119 Lombardia LO IT09
Lombardic - Lombardic language (W3)
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Lombardic_language
lombardisto (W3)
(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
Lombardkredit (W3)
(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=l&link=Lombardkr.htm
Lombardo - Language of IT
(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
(E?)(L?) http://www.reta-vortaro.de/revo/
lmo IT LA Lombardo
Lombardoi (W3)
(E?)(L?) http://aquavisie.retry.org/Database/Etymologie/Etymologie.html
Der "Lombardoi" ist nach dem Importeur benannt: "naar de importeur John Lombardo".
Lombardsatz (W1)
(E1)(L1) http://www.reppa.de/lex.asp?ordner=l&link=Lombards.htm
(E?)(L?) http://www.bartleby.com/65/lo/Lombards.html
(E?)(L?) http://www.hp.uab.edu/image_archive/ujg/ujgm.html
Die Nachfahren der "Langobarden", die norditalienischen "Lombarden" hatten schon früh den Sinn für Geldgeschäfte entwickelt. Sie handelten europaweit mit Geld, das sie gegen Zins ausliehen. Seit dem 13. Jh. wurde der Begriff "Lombarden" allerdings bereits allgemein für "Kaufleute" (aus der Lombardei, aber uach allgemein aus Italien) benutzt.
An ihre große Zeit im Geldgeschäft erinnern aber immer noch viele Begriffe wie "Lombardkredit", "Lombard rate", "Lombardsatz", "Lombarddarlehen", "lombardfähig", "Lombardfenster", "Lombardgeschäft", "lombardieren", "Lombardierung", "Lombardkasse", "Lombardkredit", "Lombardliste", "Lombardsatz" = "Lombard rate", "Lombard Street", die Strasse des Geldmarkts in Londoner, "Lombardzinsfuß".
Lombardsbrücke - Pfandhaus Lombard in Hamburg (W3)
(E?)(L1) http://www.abendblatt.de/daten/2002/06/25/39631.html
...
"Lombardsbrücke" - Die Bezeichnung der Brücke, die (in Hamburg) Binnen- und Außenalster teilt, geht auf ein Leihhaus zurück, in dem man gegen Hinterlegung eines Pfandes Geld pumpen konnte. Für dieses Pfandhaus, das 1651 auf der Bastion Diderus der Brücken-Festungsanlage errichtet worden war, verwendete man die italienische Bezeichnung "Lombard".
"Lombarden" waren im Mittelalter Kaufleute aus Italien, die derartige Geldgeschäfte vornehmen durften. Der Name wurde auf die Brücke übertragen.
...
Ironie der Geschichte ist, dass die Langobarden ja schon einmal an der Unterelbe siedelten. Dann zogen sie der Sonne entgegen und siedelten sich schließlich in Norditalien an um dann als Finanzfachleute wieder nach Norden zu gehen.
Lombardy, Hellebarde (W3)
(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/61/L0236100.html
A region of northern Italy bordering on Switzerland. First inhabited by a Gallic people, it became the center of the kingdom of the "Lombards" in the sixth century a.d. and part of Charlemagne's empire in 774. The "Lombard League" of cities defeated Emperor Frederick I in 1176.
(E?)(L?) http://www.sacklunch.net/placenames/L/Lombardy.html
Lombardy: The country of the Longobardi, so called from a kind of weapon which they used.
Hier findet man auch den Hinweis, dass "Langobarden" auch, wie bei "Hellebarde" = "mhd. "helmbarte" = "Hiebwaffe", auf "langebarte" = "lange Hiebwaffe" zurückgehen könnte.
Die "Waffen-Barte" verdankt ihre Bezeichnung allerdings wiederum der Ähnlichkeit mit einem "Bart".
(E?)(L?) http://www.newadvent.org/cathen/09336b.htm
Lombardy poplar (W3)
(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/62/L0236200.html
A deciduous tree ("Populus nigra" var. italica) having upward-pointing branches that form a slender, columnar outline.
ETYMOLOGY: After Lombardy.
M
Mailand (W3)
(E?)(L?) http://www.emmeti.it/Welcome/Lombardia/Milano/index.de.html
Mailand: Hauptstadt der Lombardei; FR: Milan, IT: Milano, UK: Milan
Virtuelles Mailand - Fototour durch die Stadt auf den Seiten des italienischen Tourismusverbands
"Mailand" wurde von keltischen Insubrer als "Mediolanum" gegründet. Im Jahr -222 wurde Mailand von den Römern vereinahmt.
Der keltische Name bedeutet "Mittelpunkt der Ebene", was ja für die Po-Ebene ganz gut passt.
Bei der Gelegenheit taucht auch ein weiteres "Ampelwort" auf: Das kelt. "lanum" ist mit dem lat. "planum" = "Flachland" verwandt. Da mir jedoch nicht bekannt ist, wohin das "p" abgegeben wurde und sogar zu vermuten ist, dass es einfach nur weg gelassen wurde, sehe ich es eher als "unechtes Ampelwort".
Mantovani (W3)
Der ital. Name "Mantovani" verweist auf die Stadt "Mantova", dt. "Mantua" in der Lombardei.
Marron, marrons de Lyon, maroon, *marr, marro, marrado, Marroc (W3)
(E?)(L?) http://etymologie-occitane.chez-alice.fr/
Die frz. "marron" = "Eßkastanie" wurde dem it. "marrone" = "Edel-Kastanie" entliehen. Seit dem 12. Jh. ist es im Lombardischen und in der Region Venedig nachweisbar. Es wanderte über Lyon nach Frankreich ein. Jedenfalls waren die großen Exkastanien bis ins 19. Jh. unter dem Namen "marrons de Lyon" bekannt.
Nach England wurden sie im 16. Jh. als "maroon" weitergegeben.
Die ursprünliche Herkunft ist allerdings unsicher. Von Italien bis Portugal gibt es Wörter mit der Wurzel "*marr-" = "Kieselstein", "Felsen", "Gestein". Es liegt wohl eine pre-romanische Wurzel zu Grunde.
So gibt es ein provencalisches "marro" = "tuf" = "Tuff(stein)" (ein Trog, in dem sich der Mahlstein einer Ölmühle dreht", und "marrado", der (gemahlene) Inhalt dieses Trogs.
Der provencalische "Marroc" ist ein grosser "Felsblock".
Milanese (W3)
(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
One of the Lombard Dialects.
lmo IT D Milanese
N
Novarese Lombard - Language of IT
(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
One of the Lombard Dialects.
lmo IT DA Novarese Lombard
O
P
Pavesi (W3)
Der ital. Name "Pavesi" verweist auf die Stadt "Pavia" in der Nähe Mailand in der Lombardei.
Petrus Lombardus (ca. 1095 - 1160) (W3)
(E?)(L1) http://www.bautz.de/bbkl/l/lombardus.shtml
...
Die aus "Langobardinus" wohl in Franzien kontrahierte Bezeichnung "Lombardus" betrifft nicht seine Herkunft, sondern die Rechtszugehörigkeit seiner Heimat.
...
(E?)(L?) http://www.philosophenlexikon.de/petrus-l.htm
(E6)(L1) http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/l/lombardo.html
Lombardo, Pietro
Pippinische Schenkung (W3)
(E1)(L3) http://www.damals.de/damals_static/zeitpunkte/dms_zeitp_nach_chr.php?suche=1&suche_volltext=Pippinische+Schenkung
Hilfe gegen die Langobarden
Papst Stephan II. war in Bedrängnis. Die Langobarden hatten den Exarchat (byzantinische Exklave in Italien) von Ravenna erobert und bedrohten nun Rom. Aus Byzanz war keine militärische Hilfe zu erwarten. So zog der Papst über die Alpen, um den Frankenkönig Pippin um Unterstützung zu bitten. An Epiphanias des Jahres 754 wurde er in Ponthion in der Champagne mit großem Zeremoniell empfangen. Am folgenden Tag erflehte Stephan II. militärische Hilfe vom Frankenkönig. Pippin setzte sich gegen den Widerstand der fränkischen Großen durch und gelobte seine Unterstützung. Auch wolle er alle Ländereien, die die Langobarden erobert hatten, nicht mehr an Byzanz zurückgeben, sondern "dem heiligen Petrus zu Händen des Papstes" übertragen.
Diese "Pippinische Schenkung" legte den Grundstein für den späteren "Kirchenstaat" und die weltliche Herrschaft des Papstes. Längst nicht alle dem apostolischen Stuhl gegebenen Versprechen konnte Pippin nach seinem militärischen Sieg über die Langobarden einlösen, nicht zuletzt, weil das langobardische Königtum sehr schnell wieder erstarkte. Dennoch war das Treffen von Ponthion ein Ereignis von großer Tragweite. Es markiert die enge Anbindung des Frankenreiches an das Papsttum und dessen Abkehr von Byzanz. Es brachte Pippin zugleich die endgültige Anerkennung der karolingischen Königsherrschaft: Zusammen mit seinen Söhnen Karl und Karlmann empfing er aus der Hand Stephans II. die Salbung und den Titel eines "Patricius".
Q
R
Romanen (W3)
Sammelbegriff für verschiedene romanischsprachige ethnische Gruppen.
Alpenromanen | Ampurdanesen | Aragonesen | Aromunen | Asturier | Auvergnaten | Bable | Balkanromanen | Bündnerromanen | Burgalesen | Cantabrer | Carlofortino | Dalmater | Fascheroten | Frankoprovenzalen | Franzosen | Friauler | Furlaner | Galicier | Genuesen | Gaumais | Galloitaliener | Istrorumänen | Italiener | Jersey | Karadjovaliden | Karagani | Kastilier | Katalanen | Korsen | Ladiner | Leonesen | Levantiner | Lombarden | Lothringer | Lugier | Luxemburger | Macedorumänen | Maurowalachen | Megleniten | Moldauer | Morlaken | Namurois | Occitaner | Peruleros | Picarden | Pieds Noirs | Piemontesen | Pisaner | Portugiesen | Provencalen | Ragusaner | Rätoromanen | Riojanos | Romagnolen | Rosellonesen | Rumänen | Rumunjevi | Sabir | Sarden | Savoyarden | Spanier | Toreser | Tschitschen | Veglioten | Venezianer | Walachen | Waldenser | Wallonen | Zejanci
S
Sacri Monti of Piedmont and Lombardy (2003) (W3)
(E6)(L1) http://whc.unesco.org/en/list/1068
(E?)(L?) http://whc.unesco.org/archive/decrec03.htm#dec8-c-35
(E?)(L?) http://whc.unesco.org/archive/advisory_body_evaluation/1068.pdf
...
The nine "Sacri Monti" ("Sacred Mountains") of northern Italy are groups of chapels and other architectural features created in the late 16th and 17th centuries and dedicated to different aspects of the Christian faith. In addition to their symbolic spiritual meaning, they are of great beauty by virtue of the skill with which they have been integrated into the surrounding natural landscape of hills, forests and lakes. They also house much important artistic material in the form of wall paintings and statuary.
...
T
Thurn und Taxis, Tassis (W3)
(E?)(L1) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/textbook/umfeld/rehm3.html
Die Familie der "Thurn und Taxis" stammte auch aus der Lombardei und brachte ihren Namen "Tassis" mit, der später zu "Taxis" wurde und zum Synonym für die Briefpost wurde.
...
Ende des 15. Jh. übernahm die Familie "Taxis" (frühere Schreibweise "Tassis", später "Thurn und Taxis") die Trägerschaft des Nachrichtenwesens in weiten Teilen Deutschlands und Mitteleuropas.
Nachdem Angehörige des ursprünglich lombardischen Geschlechtes "Taxis" im 15. Jh. wiederholt im päpstlichen Kurierdienst tätig gewesen waren, richtete 1451 "Roger de Tassis" im Auftrag Friedrichs III. in Tirol und in der Steiermark für Heer und Verwaltung eine auf Stationen aufgebaute Briefbeförderung ein. Sein Sohn "Franz von Taxis" (* 1459, † 1517) schuf auf Veranlassung von Maximilian I. 1490 die erste durch Deutschland führende Postlinie von Innsbruck nach Mecheln (bei Brüssel), die sich schnell zu einem europaweiten postalischen Netz ausbreitete. Private Briefe wurden auf den staatlichen Postkursen spätestens ab 1506 befördert. Kaiser Rudolf II. erklärte 1597 die Post zu einem kaiserlichen Regal. Am 1. 7. 1867 übernahm Preußen gegen eine Entschädigung von 3 Mio. Talern die "Thurn und Taxis'sche" Postverwaltung. Dies war der erste Schritt zu einer einheitlichen deutschen Post (mit einheitlichem Postgesetz und einheitlichen Postgebühren).
...
U
V
W
Western Lombard - Language of IT
(E3)(L1) http://www.ethnologue.com/show_language.asp?code=lmo
lmo IT D Western Lombard
X
Y
Z
zafie (W3)
(E?)(L?) http://www1.ku-eichstaett.de/SLF/EngluVglSW/MEWD.pdf
zafie
[U] "nicht handliches Gerät", "ein schwerfälliger Mensch",
[O] "Polizist", "Spitzel", "Gerichtswächter", "Scherge", "Häscher"
Gemäß Mazzel stamme das Wort über das Trent. letztlich aus dem Langobardischen. Auch die Annahme expressiver Herkunft ist aber nicht zu verwerfen (Zanotti 1990: 199).
Möglicherweise liegen zwei unterschiedliche homonyme Lexeme vor.
Bücher zur Kategorie:
Etymologie, Étymologie, Etymology, Etimologia
IT Italien, l'Italie, Italy, Italia
Regionen, Régions, Regions
DE: Lombardei, ES: Lombardía, FR: la Lombardie, IT: Lombardia, UK: Lombardy
amazon - Lombardei, la Lombardie, Lombardy
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
Meyer-Lübke, Wilhelm
Romanisches etymologisches Wörterbuch - REW
(E?)(L?) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3533013944/etymologety01-20
(E?)(L?) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3533013944/etymologety0f-21
(E?)(L?) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3533013944/etymologetymo-21
(E?)(L?) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3533013944/etymologety0d-21
(E?)(L?) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3533013944/etymologetymo-20
Sprache: Englisch
Sondereinband - Universitätsverlag Winter
Erscheinungsdatum: 1992
(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/3825313948/etymologety01-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3825313948/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/3825313948/etymologetymo-21
(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/3825313948/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3825313948/etymologetymo-20
6. unveränd. Auflage
Universitätsverlag Winter
Januar 1992
gebunden
Auflage: 6. unveränd. Aufl.
Nachdruck / Bindequote 1. Halbjahr 2007
(E?)(L?) http://www.weltbild.de/artikel.php?artikelnummer=2521018
Sammlung romanischer Elementarbücher und Handbücher
6. Aufl. 1992. XXXI, 1204 S. 24 cm; Ln; Deutsch
Universitätsverlag Winter, 1992
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z