Etymologie, Étymologie, Etymology, Etimologia
IT Italien, l'Italie, Italy, Italia
Essen, Nourriture, Food
A
B
Brokkoli
The term "broccolo" in Italian originally meant "shoot" (of a plant). Thus "broccoli (or broccolini) di rapa" literally
means turnip shoots.
(A: stbo)
Der "broccolo" (ital. "die Kohlsprosse" - aber auch "der Dummkopf"), ist Einzahl - korrekt wäre es also im Deutschen, von "den Brokkoli" zu sprechen.
(Z: Das Gourmet-Handbuch)
"broccoli" in its various forms, cabbage, kale, Brussels sprouts, and others are more like identical twins raised in different families, being the same species with variations that have been selected out over the centuries from the same wild plant, a leafy cabbage.
Because of the complex history, there is not unaminity among taxonomists - there seldom is - but here is how the NYT Book of Vegetable Garden shakes it out:
- broccoli - Brassica oleracea italica
- cabbage - Brassica oleracea capitata
- Brussels - sprouts Brassica oleracea gemmifera
- cauliflower - Brassica oleracea botrytis
- collards - Brassica oleracea acephala
- kale (common) - Brassica oleracea acephala
- Chinese cabbage - Brassica chinensis and B. pekinensis
- kohlrabi - Brassica caulorapa (listed with oleracea by some)
- mustard - Brassica juncea
- rutabaga - Brassica napobrassica
- turnip - Brassica rapa
Sturtevant's Edible Plants of the World has about twenty pages that further confuse the issue.
(A: duca)
buzara (W3)
(E?)(L?) http://kochecke.at/?kochrezept=cozzebuzara
As much as it almost primevally simple to prepare, so is buzara an etymological mystery.
Maybe not too mysterious. "Buzara" or "busara" apparently is dialectal Italian for "cheat" - "Betrug" (= "imbroglio" - "Verwirrung"). It is cognate with Italian "buggera", I think, similar in sense, related to the verb "buggerare" = "cheat", "sodomize", etc., apparently ultimately from "Bulgar", with the well-known English cognate. Maybe not too big a semantic step from "buzara" = "imbroglio" to "buzara" = "stew" or so. "Shrimp bugger-up" is not much worse than "olla podrida" maybe. Still the buzara purveyor might prefer a "mysterious" etymology.
(A: dowi)
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
manicotto, manicotti, Manschette, La Manche (W3)
Die italienischen Nudeln in Schlauchform gibt es gefüllt mit Fleisch oder Käse oder ungefüllt mit Tomatensosse.
Die Bezeichnung "manicotti" (sing. "manicotto") geht zurück auf lat. "manus" = "hand". Als "manica", pl. "manicae" = "Ärmel", "Schutzhülle" war es der über die Hand gehende Ärmel der Tunika. Später war dies auch die Bezeichnung für "Handschuh" oder "Manschette", die ihrerseits ebenfalls über frz. "manchette = "Handkrause", ("Ärmelchen"), frz. "manche" = "Ärmel" (frz. "La Manche" = "Ärmelkanal") , auf lat. "manica" = "Ärmel" und eben lat. "manus = "Hand" zurück geht.
Den ital. "manicotto" findet man in der Technik auch als Bezeichnung für "Schlauch", "Muffe".
(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/s163.html
(E?)(L1) http://www.logosdictionary.org/fashion/fashion_dict.view_definition?code=1032409&lingua=IT
Den "manicotto" pl. "manicotti" findet man heute noch in der italienischen Kleidermode.
Accessorio femminile. Descrive un cilindro aperto ai lati dove si infilano le mani per ripararsi dal freddo. Realizzato nei materiali più diversi dalla seta alla pelliccia, è solitamente imbottito ed ha una taschina interna. Le sue origini sono antichissime, se ne trovano tracce sino dal XV sec. allora era portato anche dagli uomini. E' stato di gran moda agli inizi del '900.
N
O
P
patata (W3)
(E1)(L1) http://polyglotveg.blogspot.com/2007/07/potato.html
(E6)(L?) http://www.kartoffel.de/
(E?)(L?) http://www.kartoffel.de/info/geschichte/body.php
...
Die "Kartoffel" hat neben dem botanischen Namen "Solanum tuberosum" viele Namen.
Abgeleitet vom indianischen "Papas" entstand im Englischen "potato", im Italienischen "patata" und im Spanischen "batata".
Die Italiener des 16. Jahrhunderts nannten sie auch "tartufolo", weil sie der "Trüffel" in Aussehen und Geschmack so ähnlich war. Daraus entstand der deutsche Name "Kartoffel". Sprachlich "integriert" hat man das Gewächs dadurch, dass man es anhand einheimischer Früchte - in unserer Region "Birnen" und "Äpfel" - zu beschreiben suchte. So entstanden unterschiedlich ausgesprochene "Erdäpfel", "Bodenbirnen" oder "Grundbirnen".
Pizza capricciosa
Heisst diese Pizza "launisch", weil sie nach der momentanen "Laune" des Kochs belegt und gebacken wird?
Pizza Margherita
Die Pizza Margherita hat ihren Namen nach der Königin von Italien, Margherita von Savoyen. Die Königin verlangte nach eine gewöhnlichen Pizza. Der beste Pizzabäcker Neapels buk drei in den italienischen Nationalfarben: rot (Tomaten), weiß (Mozarella), grün (Basilikum).
pizzatest
(E?)(L?) http://www.pizzatest.de/
Informationen rund ums Thema Pizza.
Pretzel, Brezel (W2)
(E?)(L?) http://www.diebackstube.de/themen
(E2)(L2) http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dossiers/woerterbuch/?em_cnt=24207
Brezel
(E1)(L1) http://www.prismenfernglas.de/etymologie.html
(E?)(L?) http://www.speyer.de/de/tourist/feste/brezel
(E?)(L?) http://www.sturgispretzel.com/
(E1)(L1) http://www.workpage.de/etym.php
Eine der kulturellen Errungenschaften Speyers ist zweifellos die "Brezel". Ihre Form, die an zwei zum Beten ineinander verschlungene Arme erinnert, lieh ursprünglich dem Kringel seinen Namen. Denn "bracellum", wie man die "Brezel" früher nannte, heißt auf lateinisch "Ärmchen", woraus über die Form "brezzitella" unser Wort "Brezel" wurde. Als vor einigen Jahrhunderten fromme Mönche zum ersten Mal ein Salzgebäck kreierten, das bracellum hieß und ihnen die fastenzeitliche Speisekarte bereichern sollte, konnten sie nicht ahnen, dass es bald seinen Siegeszug durch Süddeutschland und weit darüberhinaus antreten sollte, ja dass ihrem Gebäck in Speyer gar ein eigenes Fest gewidmet werden würde.
The standard "pretzel" story is that Julius Sturgis baked his first "pretzel" in Lititz, PA, in 1850, after receiving the recipe from a hobo. He established the first commercial pretzel factory there in 1861. - OED has "pretzel" from 1856; Merriam Webster has 1838.
Unter der angegebenen Adresse findet man auch die "Pretzel History": "... In fact, you can follow the twists and turns as early as 610AD at a monastery in Southern France or Northern Italy where monks used scraps of dough and formed them into strips to represent a child's arms folded in prayer. The three holes represented the Christian Trinity. ..."
Die Form der "Brezel" ahmt also die gekreuzten Arme eines andächtigen Kindes nach.
Q
R
S
Sekt (W3)
(E?)(L?) http://www.deutscher-sektverband.de/
bedeutet abkürzend "der Trockene" und entstand aus dem frz. "vin sec" und dieses aus ital. "vino secco" = "trockener Wein" (süßer, schwerer, aus Trockenbeeren gekelterter Wein) (lat. "vinum" = "Wein" und lat. "siccus", "sec" = "trocken").
Der Deutsche Sektverband bietet wissenswertes über die Geschichte, die Herstellung, den richtigen Umgang mit Sekt und vieles mehr - aber auch interessante Rezepte zum Kochen und Mixen mit Sekt.
Spaghetti, Spagetti (W3)
Die "Spaghetti" oder "Spagetti" sind der Plural der Verkleinerungsform von ital. "spago" = "dünne Schnur".
(E6)(L?) http://www.presseportal.de/story.htx?nr=713607
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Zwei französische Physiker haben herausgefunden, warum Spaghetti immer in mehr als zwei Stücke zerbrechen, wenn man sie vor dem Kochen an beiden Enden anfasst und biegt. Die französischen Physiker Basile Audoly und Sébastien Neukirch lösten nach einem Bericht der ZEIT das Rätsel, das der Physik-Nobelpreisträger Richard Feynman vor Jahren gestellt hatte.
Um wissenschaftlichen Kriterien zu genügen, mussten die Physiker den Versuchsaufbau leicht verändern. Statt Spaghetti an beiden Enden zu fassen und durchzubiegen, konzentrierten sie sich auf den kritischen Moment des ersten Bruchs: Danach schnellen die überdehnten Spaghetti zurück. Um diese Situation nachzubilden, klemmten sie ein Ende der Spaghetti fest und spannten das andere Ende zur Seite, allerdings nur so weit, dass die Nudel nicht brach. Anschließend ließen sie sie zurückschnellen. "Da entstehen enorme Beschleunigungen", sagt Audoly. Statt einfach nur zurückzufedern, zersprang die Nudel in mehrere Stücke. Das plötzliche Zurückschnellen der Spaghetti löst Biegewellen aus, die durch die Spaghetti flitzen. Überlagern sich die Wellenberge, so ist die Nudel an einigen Stellen extrem gekrümmt. Dort bricht sie.
Die Arbeit wird in den Physical Review Letters erscheinen, der Topzeitschrift der Physik. Laut Theorie müsste jeder Bruch neue Biegewellen und Brüche auslösen. Warum das nicht passiert, wollen Audoly und Neukirch als Nächstes untersuchen.
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T
U
V
vendemmia (W3)
(E?)(L?) http://www.weinfahnder.de/archive/msg05814.html
ital. "vendemmia" kommt von einer Zusammensetzung von lat. "vinum" = "Wein" und lat. "demia" = "Loslösung", "Abtrennung". "vinum" gehört seinerseits zu einer im Mittelmeerraum gebräuchlichen Wortgruppe, zu der auch gr. "(w)oinos" gehört (vorauf "Öno-logie" zurückgeht).
"demia" kommt von "demere" = "lösen", "abtrennen", also auch: "pflücken", das aus "de" = "los-", "ab-" und "emere", "emptus" = "nehmen" besteht. Letzteres steckt auch in vielen anderen Wörtern wie z.B. lat. "con-", "as-", "re-", "prae-", "su-mere", also auch in dt. "Konsum" ("con-su-(e)mere"), "prompt" ("pro-(e)mptus"), "Prämie" = "was man vor den anderen nimmt", "Exempel" = "ein als Modell herausgenommenes Objet".
"vendemmia" bedeutet also genau "Wein-Pflücken", oder "Wein-Lese" (im Sinne von "-Lösung").
W
Walnuss (W2)
Die "Walnuss" ist kein Meeresgewächs und dient auch nicht zum Füttern von Walen. Sie kommt aus Italien. "wal" geht auf "welsch" zurück, das soviel heisst wie "romanisch" und wiederum auf den keltischen Stamm der "Volcae" zurückgeführt wird. Somit ist es also eine "welsche Nuss".
Ein Teil der französischen Schweiz heisst auch heute noch "welsche Schweiz". Allgemein versteht man heute darunter etwa "romanisch", aber auch abwertend "fremdländisch" in Bezug auf "südländische" Verhältnisse und Sitten.
Auch im "Kauderwelsch" ist diese Bezeichnung noch anzutreffen.
X
Y
Z
Zucchini (W3)
(E?)(L?) http://www.chefkoch.de/cms-artikel.php?mag_artikel_id=176&mag_seite_nr=1
Ursprünglich kommt sie aus Amerika. Dennoch wurde die Bezeichnung von Italien übernommen woher auch die "Zucchini" etwa 1980 eingeführt wurde. Der Singular müsste eigentlich "Zucchino" heißen. Die ital. Bezeichnung ist eine Verkleinerungsform von "Zucca" = "kleiner Kürbis". Und tatsächlich gehören diese Beeren auch zu den Kürbissen ("Cucurbita pepo"). Der Begriff
"zouquette" oder "zouquetti" für eine Unterart, die heutigen "Zucchini", tauchte erstmals 1856 auf.