Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
IT Italien, Italia, Italie, Italia, Italy
Tier, Animal, Animal, Animale, Animal

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Porzellan
Porcelaine
Porcelain
pork
porcine
porpoise
porcupine
vark
aardvark
farrow
Ferkel
Majolika
weisses Gold
Kaolin
china clay
Weisston (W1)

Der Begriff "Porzellan" stammt vom ital. "porcellana" = dt. "Muschel". Nach "Merck" kam es über das port. "porcella" = dt. "Schweinchen" (dem Namen für eine Seemuschel, wegen Farbe und der Wölbung, die die Italiener an ein fettes Schweinchen erinnerte) (vgl. frz. "porc" = dt. "Schwein", auch ital. "porca" = dt. "Schwein").

From the French for a cowry shell, frz. "porcelaine", because the lustrous smoothness of the chinaware recalls the shell's texture. The French name is an Italian borrowing, "porcellana", formed from "porcella", the diminutive of "porca" = "(female) pig". To Italians, the curve of the cowry shell recalls the mottled back of a fat little pig, with a nubbin of snout at one end. "Porca" descends from Latin "porcus" = engl. "pig", which gave us engl. "pork" = dt. "Schweinefleisch", engl. "porcine" = dt. "schweineartig", "schweinisch" (bzw. in der Zoologie: "zur Familie der Schweine gehörig", engl. "porpoise" = dt. "Tümmler" and engl. "porcupine" = "Stachelschwein". In Germanic languages, the Latin [p] appears as an [f] sound, so in Dutch, the engl. "pig" is ndl. "vark", a word present in engl. "aardvark", ndl. "aardvarken" = engl. "earth-pig" = dt. "Erdferkel". In Old English the same root became altengl. "fearh", still with us today in engl. "farrow", a "young pig" = dt. "Ferkel" (das natürlich auch auf lat. "porcus" zurückgeht) or a "litter of piglets".

Das ital. "Porcellana" für die "Porzellan-Schnecke", geht zurück auf "porcella" = "kleine Sau". Eine These bringt die Form der Muschel mit dem Geschlechtsteil des weiblichen Schweins in Zusammenhang.

Adelung schreibt zu "Porzellan", (auch "Porcellan")


des -es, plur. doch nur von mehreren Arten, die -e, eine im Feuer halb verglasete Masse, welche durch die Zusammensetzungen zweyer einander entgegen gesetzter Erden entstehet, wovon die eine zu Glas wird, die andere aber nicht, und die daraus bereitete Arbeit. Tassen von Porzellan. "Chinesisches Porzellan". "Meißner Porzellan" oder "Sächsisches Porzellan".

Das Porzellan ist eine feine Töpferarbeit, welche aus einer glasartigen und thonartigen Erde bestehet, wovon jene in dem Feuer zu Glas wird, diese aber nicht, aus welcher Mischung denn die halb durchsichtige Masse entstehet, welche unter diesem Nahmen bekannt ist, und der innern Beschaffenheit nach das Mittel zwischen der gemeinen Töpferarbeit und dem völligen Glase ist. Der Nahme ist aus dem Ital. "Porcellana", Franz. "Porcellain", weil das erste "Porzellan", welches man in Europa kennen lernte, aus China und Japan durch die Handlung über Italien zu uns gebracht wurde. Woher aber dieser Nahme rühret, ist so ausgemacht noch nicht. Die wahrscheinlichste Vermuthung ist noch, daß es von einer unter diesem Nahmen bekannten Art Schnecken benannt worden, deren milchweißem Glanze die Masse des Porzellans ähnlich ist, daher man wohl ehedem glaubte, das Chinesische und Japanische Porzellan werde aus solchen Schnecken bereitet. S. "Porzellan-Schnecke".

"Porzellanen", im gemeinen Leben "porzellanern", adj. et adv. "aus Porzellan bestehend". Eine porzellanene Dose.

Die "Porzellan-Erde", plur. doch nur von mehrern Arten, die -n, eine Erde, woraus Porzellan verfertiget wird, und wozu so wohl eine feine glasartige, als auch eine feine thonartige Erde gehöret. Die letzte wird in engerer Bedeutung Porzellan-Erde, bestimmter aber "Porzellan-Thon" genannt.

Der "Porzellanit", des -en, plur. die -en, S. "Porzellan-Schnecke".

Die "Porzellan-Muschel", plur. die -n, S. eben daselbst.

Die "Porzellan-Schecke", plur. die -n, eine Art Schecken, welche auf einem ganz weißen Grunde bläuliche oder röthliche Flecken haben, und sehr hoch geschätzet werden.


Bevor in Europa das "Porzellan" erfunden wurde, dachte man, die Chinesen würden es aus Muscheln herstellen. Der erste Schritt Richtung "Porzellan" waren die "Fayencen" bzw. "Majolika" (benannt nach den Herstellungsorten "Faenza" / Italien und "Mallorca"). Erfunden wurde das "Porzellan" dann von Friedrich Böttger, der durch das weiße Pulver inspiriert wurde, mit dem man damals die Perücken bestäubte. Das Pulver bestand aus "Kaolin". (Eigentlich sollte der Alchimist auf der Albrechtsburg Gold herstellen. Aber er erfand "nur" das "weisse Gold".)

"Kaolin" ist der Hauptbestandteil von "Porzellan". Seinen Namen hat es von chin. "kao-ling" = "hoher Berg"; es ist aber auch die Bezeichnung für das Kaolinvorkommen in der chinesischen Provinz Kiangsi.

Die Herkunft des Wortes ist im Englischen etwas klarer, dort wird "Kaolin" auch "china clay" = "chinesischer Ton" genannt. Natürlich war "Kaolin" schon vor der Erfindung des Porzellans bekannt, damals wurde es in Deutschland als "Weisston" (wegen der Farbe) oder "Passauer Erde" (Passau war neben Aue, Halle, Meissen und Schneeberg Lagerstätte in Deutschland) bezeichnet - erst im 18. Jahrhundert bürgerte sich der neue Begriff ein.

Chemisch gesehen ist "Kaolin" ein Aluminiumsilikat. Verwendet wird es heute auch als Zusatzstoff für Papier, Farben, Kunst- und Klebstoffe.

Im Gegensatz zu anderem Steingut ist "Porzellan" weiß, glatt und (wenn es hinreichend dünn ist) durchscheinend.

Die meisten Bemalungen sind blau oder grün, weil bei der Bemalung vor dem Glasurbrand (sog. Unterglasurdekor) die Farben anschließend sehr hohe Temperaturen überstehen müssen - nur wenige Farbstoffe halten das aus. Andere Farben kann man nicht als Unterglasurdekor auftragen.

(E?)(L?) http://www.arsmundi.de/


(E?)(L?) http://www.chemie.de/lexikon/
Porzellanfiltertiegel | Porzellanit

(E?)(L?) http://www.christop-moder.de/lexikon/


(E?)(L?) http://www.columbia.edu/itc/eacp/webcourse/chinaworkbook/gift/porcelain.htm


(E?)(L?) http://www.dt-porzellanmuseum.de/


(E?)(L?) http://www.euromuse.net/en/museums/museum/view-m/porzellansammlung/?sprache=1&ZURID=8
Porzellansammlung (German) (English)

(E1)(L1) http://www.hls-dhs-dss.ch/
Porzellan ==> Keramik

(E?)(L?) http://www.ingeb.org/Kynos/philo9.htm


(E?)(L?) http://mundmische.de/entries/5158-Porzellansyndrom
"Porzellansyndrom" = "geistig total verwirrt" wegen "Sprung in der Schüssel"

(E?)(L?) http://www.numispedia.de/Porzellan


(E?)(L?) http://www.nymphenburg.com/de/nymphenburg/
Porzellan-Manufaktur Nymphenburg - Ort: München

(E6)(L?) http://www.porcelanium.com/
Porcelanium - Porzellanmanufaktur

"Herend" ist die Hochburg künstlerischer Porzellanherstellung in Ungarn.

Neben Informationen zum Porzellan-Museum im ungarischen Herend (zwischen Graz und Budapest) findet man auch eine kleine Rezeptsammlung.
(Auch in deutscher Sprache.)
(Die Site mit schwarzem Hintergrund macht einen noblen Eindruck.)

(E?)(L1) http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=113099


(E?)(L?) http://www.skdmuseum.de/de/museen-institutionen/semperbau-mit-zwinger/porzellansammlung/index.html
Porzellansammlung in Dresden

(E2)(L1) http://www.kruenitz1.uni-trier.de/cgi-bin/callKruenitz.tcl
Gelbe Glasur auf Porzellan und Thongefäße | GlasPorzellan | HalbPorzellan | Holländisches Porzellan | Japanisches Porzellan | KibitzPorzellane | LandkartenPorzellane | Ludwigsburger Porzellan | Meißnisches Porzellan | Muschel (Porzellan-) | Porzellan | Porzellan, (ächtes) | Porzellan, (altweisses) | Porzellan, (altchinesisches) | Porzellan, (chinesisches) | Porzellan, (deutsches, oder sächsisches) | Porzellan, (Glas-) | Porzellan, (Krach-) | Porzellan, (neuchinesisches) | Porzellan, (Reaumürisches) | Porzellan, (rothes) | Porzellan, (Sächsisches) | Porzellan, (Sanitäts-) | Porzellan, (unächtes) | Porzellanblau | Porzellane | Porzellanen | Porzellanerde | Porzellanfabrik | Porzellanfarben | Porzellanfieber | Porzellangefäße | Porzellanglas | Porzellanglasur | Porzellanit | Porzellanjaspis | Porzellankapsel | Porzellanmahlerey | Porzellanmasse | Porzellanmühle | Porzellanmuschel | Porzellanofen | Porzellanthon | Porzellanüberzug auf metallene Gefäße | Porzellanvergoldung | Anhang zum Artikel Porzellan | Reaumurisches Porzellan | Rudelstädter Porzellanfabrik | Sächsische Porzellanfabrik | Sächsische Porzellanerde | Sächsisches Porzellan | SalzkörnerPorzellane | Schale (Porzellan-) | Schildkrötenporzellane | Schnecke (Porzellan-) | Schnecken (Porzellan-) | Schüssel (Porzellan-) | Schwarzer Purpur auf Porzellan | Seelausporzellane | Stampfmühle (Porzellan-) | Teig (Porzellan-) | Teller (Porzellan-) | Thon (Porzellan-) | Thurm (Porzellan-) | Tiegerporzellane | Topf (Porzellan-) | Trichter (Porzellan-) | Vergoldung (Porzellan-) | Versilberung (Porzellan-) | Zauberporzellan

(E?)(L?) http://www.vfmg-weiden.de/kaolino.htm


(E1)(L1) http://www.yourdictionary.com/cgi-bin/wotdarch.cgi


Erstellt: 2010-07

Q

R

S

Scolopax rusticola (W3)

(E?)(L1) http://www.scolopaxrusticola.com/deutsch/scolopax_de.shtml#etimologia

Es war der schwedische Naturalist Carl von Linné, ehrenhalber auch "Linneus" genannt, der 1758 die "Waldschnepfe" des euroasiatischen Zweiges klassifiziert hat. Ursprünglich kommt dieses Wort aus dem lateinischen "skolops", was "zugespitzter Pflock" bedeutet, und "rusticola", "Wiesenbewohner". Der Begriff skolops gibt die morphologische Hauptcharakteristik, des stielförmigen Schnabels, wieder.


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