Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
JP Japan, Japón, Japon, Giappone, Japan
Pilz, Hongo, Champignons, Fungo, Mushroom

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Kombucha, Teekwaß, Champignon de longue vie, Heldenpilz, Olinka, Fungus Japonicus, Mo-Gû, Fungojapon, japanischer Teeschwamm, Teepilz, Combucha, Kargasok-Tee (W3)

Der Name des Teegetränks "Kombucha" setzt sich zusammen aus jap. "kombu", der Bezeichnung für eine eine Algenart, aus der sowohl eine Suppe als auch Tee zubereitet werden kann, und jap. "cha" = "Tee". Und so ist es nicht verwunderlich, dass schwarzer oder grüner Tee die Grundlage für die Herstellung von "Kombucha" ist. Durch die Zugabe von Zucker und einer weißlichen oder leicht hellbraune, gallertartige Masse, dem "Teepilz" erhält man nach acht- bis zwölf Tagen ein erfrischendes Getränk - wenn man es denn mag.

(E?)(L1) http://www.heilkraeuter.de/

Durch seine weite Verbreitung hat jede Bevölkerungsgruppe diesem beliebten Pilz ihren eigenen Namen gegeben. So kommt es, daß der Teepilz außer "Kombucha" noch viele andere Namen trägt.
Fest steht, daß das aus dem Japanischen stammende Wort " Kombucha" eigentlich fälschlicherweise als Bezeichnung des Teepilzes verwendet wurde. "Konbu" ist der Name von Braunalgen (Laminaria japonica, wahrscheinlich auch andere Arten), die in Japan als Nahrungsmittel genossen werden (Tschirch, 1912, nach Steiger u. Steinegger, 1957) oder aber der Herstellung eines Tees dienen. "Cha" heißt Tee. "Kombucha" ist also der aus diesen Meeresalgen gewonnene Tee (Steiger u. Steinegger, 1957). Wahrscheinlich wurde der Tee auf Algentee angesetzt, und der Name des Tees ging auch auf das damit gewonnene Teekwaß-Getränk über und schließlich auf den Teepilz selbst (Meixner, 1983).


Weiter Bezeichnungen mit etymologischen Hinweisen:

"Kombu" ist die japanische Bezeichnung für eßbare Braunalgen der Gattung Laminaria, insbesondere für L. japonica ARESCHOUG (jap. "makombu" = "echtes kombu"); diese ist in den nördlichen Küstengewässern der japanischen Hauptinsel Honshu und des südlichen Hokkaido sowie an den Küsten Sibiriens verbreitet. Vermutlich haben die Japaner das Wort aus der Ainu-Sprache übernommen, wo "kombu" auch ein Ausruf besonders großer Freude war. In den japanischen Annalen des 8. Jahrhunderts wird bereits berichtet, daß Ainu den Japanern seit Generationen kombu als Tribut geleistet hätten. Als Schriftzeichen für dieses ihnen zunächst unbekannte Wort wählten die Japaner diejenigen des chinesischen Wortes k'un-pu, das Meeresalgen ohne besondere Spezifität bezeichnet.


(E1)(L1) http://www.kombu.de/name-1.htm
Der Name "Kombucha" und andere Namen - © Günther W. Frank


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Durch seine weite Verbreitung hat jede Bevölkerungsgruppe diesem beliebten Pilz ihren eigenen Namen gegeben. So kommt es, daß der Teepilz außer "Kombucha" noch viele andere Namen trägt.
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"Konbu" ist der Name von Braunalgen (Laminaria japonica, wahrscheinlich auch andere Arten), die in Japan als Nahrungsmittel genossen werden (Tschirch, 1912, nach Steiger u. Steinegger, 1957) oder aber der Herstellung eines Tees dienen. "Cha" heißt Tee. "Kombucha" ist also der aus diesen Meeresalgen gewonnene Tee (Steiger u. Steinegger, 1957).
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... und weiter Namensgeschichten ...

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