Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
JP Japan, Japón, Japon, Giappone, Japan
Zeichen, Signo, Signe, Segno, Sign

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emoji (W3)

Für die Eiligen gleich vorweg: "emoji" setzt sich zusammen aus den japanischen Worten für "Bild" ("e-") und "Zeichen" ("moji"). Jap. "emoji" bedeutet also dt. "Bildzeichen".

In der Ausgabe vom 04. August 2014 der TIME findet man auf S. 48 einen Artikel "Language - Not just a Smiley Face. The emoji boom is changing the way we communicate - by Katy Steinmetz".

In diesem Artikel wird das jap. "emoji" in die Geschichte eingereiht, in der folgende Bildzeichen auftreten:

Vor etwa 30.000 Jahren malten Menschen die Bildzeichen an Höhlenwände.

Um -3.000 drückten Sumerer Schilfstifte in Tontafeln und kreierten die Keilschrift (engl. "cuneiform" zu lat. "cuneus" = dt. "Keil").

Die ägyptischen Bildzeichen ("Hieroglyphen") stellten Menschen, Tiere und Gegenstände dar.

Im Mittelalter hatte die Wappenmalerei Hochkonjunktur.

Mit der Druckerpresse kam es zur Standardisierung von "Interpunktionszeichen" (lat. "interpunctio" = dt. "Scheidung (der Wörter) durch Punkte"), wie Punkte, Fragezeichen, Ausrufezeichen, Kochkommas, u.ä.

Mit der Industriellen Revolution kamen Firmenlogos auf (engl. "Brand Logo", das aus dem Brandzeichen für Viehherden entstand).

Schon seit einigen Jahrhunderten werden Cartoons und Comics zum Erzählen von Geschichten benutzt.

In den 1980er Jahren kamen dann Apple's erste Computer-Icons auf.

Im Jahr 1982 erblickte das erste Emoticon ("emotionales Icon") das Licht eines Bildschirms.

Und schließlich kamen in Japan Ende der 1990er Jahre die "Emojis" auf. Im weltweiten Unicode sind mittlerweile 1.500 Emoji aufgenommen worden.

(E?)(L?) http://cypressnorth.com/social-media/google-hangouts-emoji-under-the-microscope/

Google hangouts emoji under the microscope


(E?)(L?) http://fortune.com/2014/07/07/bing-heiroglyphics/

A return to hieroglyphics
by Erin Griffith
July 7, 2014

A new catalogue of emoji will change business correspondence forever. Possibly.

Influential bloggers say we’re in a “post-text world.” Since I do everything influential bloggers tell me to do — they’re the Oprah of the Internet — I now litter my correspondence to friends, to colleagues, and to my state senator with images. These include selfies, dronies (drone-enabled selfies), and most important, emoji. If a picture is worth 1,000 words, a tiny emoji pictogram, sent with my iPhone, has to be worth at least 50 or 60.
...


(E?)(L?) http://www.typografie.info/3/page/artikel.htm/_/wissen/unicode-emoji-deutsch

Die Emoji-Piktogramme stammen ursprünglich aus Japan und werden dort seit langem als Emoticons ähnlich der hierzulande üblichen Zeichenfolgen wie "; -)" eingesetzt.
...
Damit Ihnen beim Einsatz der japanischen Emoji keine »Übersetzungfehler« unterlaufen, haben wir sämtliche Emoji, die ab Mac OS 10.8 und iOS 6 enthalten sind in thematische Listen zusammengefasst und mit deutschen Beschreibungen versehen. Die Zeichen können direkt aus den Listen herauskopiert (Live-Spalte) und in beliebige Texte eingefügt werden. Der Einsatz ist natürlich nicht auf Apple-Geräte beschränkt. Auch Anwendungen auf Windows- und Androidplattform unterstützen die Anzeige der Emoji-Zeichen zunehmend.


(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Emoji

Ein "Emoji" ist ein Ideogramm, das insbesondere in SMS und Chats längere Begriffe ersetzt.

Inhaltsverzeichnis Abgrenzung zu Emoticons

Aufgrund des ähnlichen Klanges werden "Emojis" häufig mit "Emoticons" verwechselt, zumal ihre Funktion und Handhabung weitestgehend identisch sind. "Emojis" sind aber begrifflich weiter gefasst als "Emoticons" und anders als diese nicht auf Emotionen beschränkt, sondern werden auch für allgemeine Begriffe wie Pflanzen und Tiere, Essen und Trinken oder Wetterlagen verwendet. Derjenige Teil der "Emojis", der zum Ausdrücken von Gefühlslagen bestimmt ist und am ehesten den westlichen "Smileys" entspricht, wird als "Kaomoji" (jap. für "Gesichtsschriftzeichen") bezeichnet; falls die Zeichen animiert werden, auch als "Kaoani" (jap. für "Gesichtsanimation" bzw. "animiertes Gesicht"), oder allgemein einfach nur kurz als "Kao" (jap. für "Gesicht").

Geschichte

Die Erfindung der "Emojis" wird Shigetaka Kurita zugeschrieben, der für DoCoMo Ende der 90er Jahre am i-mode-Projekt mitgearbeitet hat. Zwar sind heutige "Emojis" vergleichsweise groß, detailliert und farbig, den Fähigkeiten damaliger Mobiltelefone entsprechend waren die ersten "Emojis" allerdings einfarbig und von lediglich 12×12 Pixeln Kantenlänge und unterlagen deswegen mangels Schöpfungshöhe auch nicht dem Urheberrecht. Dies erlaubte anderen japanischen Telefongesellschaften, eigene Geräte ebenfalls Emoji-fähig zu machen und ermöglichte somit eine rasche Marktdurchdringung.
...


(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Emoji

"Emoji" are the ideograms or smileys used in Japanese electronic messages and webpages, the use of which is spreading outside Japan. Originally meaning "pictograph", the word "emoji" literally means "picture" ("e") + "character" ("moji"). The characters are used much like ASCII emoticons or "kaomoji", but a wider range is provided, and the icons are standardized and built into the handsets. Some "emoji" are very specific to Japanese culture, such as a bowing (apologizing) businessman, a face wearing a face mask, a white flower used to denote "brilliant homework" or a group of "emoji" representing popular foods: ramen noodles, dango, onigiri, Japanese curry, and sushi. The three main Japanese operators, NTT DoCoMo, au, and SoftBank Mobile (formerly Vodafone), have each defined their own variants of emoji.

Although originally only available in Japan, some emoji character sets have been incorporated into Unicode, allowing them to be used elsewhere as well. As a result, some phones such as the Windows Phone and the iPhone lines allow access to the symbols without requiring a Japanese carrier. Emoji have also started appearing in emailing services such as Gmail (accessed via Google Labs) in April 2009 and websites such as Flipnote Hatena. Apple's Mac OS X operating system supports emoji as of version 10.7 Lion with the Apple Color Emoji typeface.

Android devices support emoji differently depending on the operating system version. Google added native emoji support to the Google Keyboard in November 2013 for devices running Android 4.4 and later. Emoji is also supported by the Google Hangouts application (independent of the keyboard in use), in both hangout and SMS modes. Several third-party messaging and keyboard applications (such as SwiftKey) for Android operating system phones also provide plugins that allow the use of emoji.

Contents ...


(E1)(L1) http://ngrams.googlelabs.com/graph?corpus=0&content=emoji
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Engl. "emoji" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2014-08

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Hadamitzky, Wolfgang (Autor)
Langenscheidts Handbuch und Lexikon der japanischen Schrift
Kanji und Kana, Bd.1, Handbuch

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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3468493894/etymologpor09-20
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Langenscheidt (6. Juli 1995)
Sprache: Deutsch


Kurzbeschreibung
Kanji und Kana Band 1, das Handbuch der japanischen Schrift, erschienen beim Langenscheidt Fremdsprachen-Verlag, enthält die Grundregeln zu Schreibung, Aussprache, Bedeutung und Gebrauch der sino-japanischen Schriftzeichen (Kanji). Das Handbuch beinhaltet die vom japanischen Kultusministerium für den allgemeinen Gebrauch empfohlenen 1.945 Kanji, geordnet nach Schwierigkeit und Häufigkeit. Zu jedem Kanji gibt es Angaben zur Aussprache, zur Schreibweise und zur Schreibschriftvariante. Der Aufbau ist sehr lernerfreundlich, da zu jedem neuen Zeichen wichtige Wortverbindungen mit schon bekannten Zeichen aufgeführt sind - so wird neben neuem das bereits erworbene Wissen trainiert und gefestigt. Durch die Anordnung der Zeichen nach didaktischen Gesichtspunkten wird das Erkennen der Zusammenhänge erleichtert. Das Buch enthält außerdem eine Einführung in die japanische Schreibtechnik sowie einen Abriss der Geschichte der japanischen Schrift. Im Anhang befindet sich ein Radikal-, Strichzahl- und Lesungsindex.


Erstellt: 2011-06

Hadamitzky, Wolfgang (Autor)
Langenscheidts Handbuch und Lexikon der japanischen Schrift
Kanji und Kana, Bd.2, Wörterbuch

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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3468493894/etymologpor09-20
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Langenscheidt (1997)
Sprache: Deutsch, Japanisch


Kurzbeschreibung
Kanji und Kana Band 2, das Wörterbuch der japanischen Schrift, erschienen beim Langenscheidt Fremdsprachen-Verlag, ist die ideale Ergänzung zum Kanji und Kana-Handbuch der japanischen Schrift. Es enthält den gesamten Wortschatz aus dem Handbuch in beiden Sprachrichtungen und in alphabetischer Reihenfolge. Der Teil Japanisch-Deutsch beinhaltet ca 13.000 Stichwörter, nach Romaji geordnet. Bei jedem Stichwort ist die Angabe der Kanji, der deutschen Bedeutung und der laufenden Nummer im Handbuch verzeichnet. Im Teil Deutsch-Japanisch sind rund 20.000 Stichwörter mit den Kanji, der Lesung in Lateinumschrift und der laufenden Nummer im Handbuch aufgelistet.


Erstellt: 2011-06

Hadamitzky, Wolfgang (Autor)
Spahn, Mark (Mitarbeiter)
Putz, Otto (Mitarbeiter)
Arnold-Kanamori, Horst (Mitarbeiter)
Frischkorn, Thomas (Mitarbeiter)
Günther, Norman (Mitarbeiter)
Japanisch-deutsches Zeichenwörterbuch

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(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/3875483200/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 873 Seiten
Verlag: Buske (2002)
Sprache: Japanisch, Deutsch


Kurzbeschreibung
Japanische Texte stellen an den Leser besonders hohe Anforderungen: Selbst die Lektüre einfacher Zeitungsartikel setzt die Kenntnis von 2.000 bis 3.000 chinesischen Zeichen (japanisch: Kanji) voraus.

Niemand, auch nicht der gebildetste Japaner, kennt jedoch all die unterschiedlichen Lesungen (Aussprachemöglichkeiten) der allgemein gebräuchlichen Zeichen. Diese Vielzahl der zumindest theoretisch möglichen Lesungen der Einzelzeichen erschwert auch das Lesen der aus mehreren Zeichen bestehenden Wörter (Komposita). Hinzu kommt, dass insbesondere weniger fortgeschrittene Leser oftmals nicht erkennen, dass das gesuchte Wort ein Eigenname ist und es somit vergeblich in herkömmlichen Wörterbüchern nachschlagen.

Dieses Zeichenwörterbuch unterstützt den Leser bei der Erschließung japanischer Texte mithilfe eines leicht zu erlernenden Suchsystems, welches ein Nachschlagen von Zeichen und Komposita über die Zeichenbestandteile und die Strichzahl ermöglicht. Darüber hinaus bietet es Informationen zur Schreibweise und zur Struktur jedes Zeichens. Damit steht erstmals im deutschen Sprachraum ein handliches Zeichenwörterbuch für Schüler, Studenten, Besucher von Volkshochschulkursen, Selbstlerner, Reisende und alle diejenigen zur Verfügung, die sich mit japanischen Texten oder der japanischen Schrift beschäftigen.

Der Hauptteil des Wörterbuches enthält knapp 3.000 in besonders gut lesbarer Größe wiedergegebene Stichzeichen mit allen wichtigen Angaben wie Aussprache, Bedeutung, Schreibweise (Strichfolge), Zeichenvarianten, Zeichenstruktur und Zeichenbestandteile. Die Stichzeichen sind nach dem 79-Radikale-System geordnet, die unter den Stichzeichen aufgeführten Komposita nach ansteigender Strichzahl. Eine für den Anfänger wichtige Besonderheit ist die Auflistung aller Komposita unter jedem darin vorkommenden Kanji. Insgesamt umfasst der Hauptteil rund 20.000 japanische Wörter, darunter auch Eigennamen wie die ca. 700 häufigsten Familiennamen und die ca. 600 häufigsten Vornamen.

Der alphabetische Lesungs-Index ermöglicht ein Nachschlagen auch über die Aussprache jedes Zeichens.

Über den Autor
Otto Putz, Japanologe, Literaturwissenschaftler und Übersetzer erhält "in Anerkennung seiner hervorragenden Übersetzungen moderner japanischer Literatur", so die Jury, den JaDe-Preis 2011.


Erstellt: 2011-06

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