Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
PL Polen, Polonia, Pologne, Polonia, Poland
Allgemein, general, en général, generale, in general

weltalmanach - Landes-Name in den Amtssprachen der Staaten der Welt

(E?)(L1) http://iate.europa.eu/


(E?)(L?) http://www.geonames.de/coupl.html


(E?)(L1) http://www.weltalmanach.de/
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A

auswaertiges-amt
Polen

(E?)(L?) http://www.auswaertiges-amt.de/terminologie/


(E?)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/SicherheitshinweiseA-Z-Laenderauswahlseite_node.html
Informationen des Auswärtigen Amtes zu Geschichte, Kultur, medizinische Hinweise, Politik, Reise, Sicherheitshinweisen, statistischen Daten, Wirtschaft, u.a.

(E?)(L?) http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/373536/publicationFile/186654/StaatennamenLandessprache.pdf
Amtliche Bezeichnungen der ausländischen Staaten in den Landessprachen

(E?)(L?) http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/373538/publicationFile/188566/Laenderverzeichnis.pdf
Polen - PL POL früher Volksrepublik Polen (---> Polen, Volksrepublik)

Polen, Volksrepublik (ehem.) ehemalige Bezeichnung der Republik ---> Polen

(E6)(L1) http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/infoservice/download/pdf/publikationen/staatennamen-landesspr.pdf
Polnisch: Rzeczpospolita Polska

B

pl-orte__

Banten, Keilbauden, Bantenberg, Bauden, Bantenplan, Bantenhäuser, Brabant, Bracbant, Brachbant, Tristerbant, Tubantes, Twente, Tribantes, Drente, beemd, Bantam, Banz (W2)

(E1)(L1) http://home.arcor.de/vp-schulz/riesen/Namensgebung.htm

...
Auf dem SSW.-Abhange des Heuschobers, auf dem Fußwege von der Schönen Lahn nach den "Keilbauden" erreicht man den "Bantenberg", drei "Bauden", inmitten gutgedüngter Wiesen. Eine Gruppe von "Bauden", welche ebenfalls den Namen "Bantenberg" führt, liegt auf einem der westlichen Gehänge des Aupathales, südwestlich von der Kreuzschänke. Der mit zahlreichen "Bauden" besetzte "Bantenplan" muss auf dem Wege von Petzer nach der Geiergucke überschritten werden und die "Bantenhäuser" gehören mit vielen anderen "Baudengruppen" zur Ortsgemeinde Großaupa III. Theil.

Was bedeutet das Wort "Banten"? Abgesehen davon, dass mit Hinweisung auf die Ortsnamen "Brabant" ("Bracbant", "Brachbant"), "Tristerbant", "Tubantes" ("Twente"), "Tribantes" ("Drente") u. a. das altsächsische "Bant", ahd. "Panz", als Gau gedeutet wird, führt Schweller an, dass im Niederdeutschen die Formen "band", "bend", holländisch "beemd", "Wiese" bezeichnen. Als Beispiele fährt er aus Firmenichs Germaniens Völkerstimmen (Berlin 1841 - 1846) an: "nom Banden" = "nach der Wiese", "om Bende" = auf der Wiese", "em Bönd" = "in der Wiese" und aus Aachen: 'Völ dusend gölde Blömcher stönt en jedder "Blomebend"' ("Blumenwiese").

Daß das Bestimmungswort "Banten" in den oben angeführten Zusammensetzungen sehr bezeichnend ist, weiß jeder, der die eine oder die andere dieser Örtlichkeiten aus eigener Anschauung kennt. Jede der genannten "Baudengruppen" ist von mehr oder weniger saftigen Wiesen umgeben, ohne welche besonders bei den gegenwärtig herrschenden Verhältnissen eine nur halbenwegs lohnende Viehwirtschaft nicht möglich wäre.

In anderen deutschen Gegenden Böhmens kommt meines Wissens das Wort "Banten" nicht vor; in NW.-Böhmen gebraucht man für besonders gut gepflegte Wiesen, die größtentheils auf einem mehr oder weniger geneigten Abhange, unmittelbar bei dem Bauernhause oder -hofe liegen, und deren Gras meistens zur Grünfütterung benützt wird, das Wort "Peint", mhd. "biunt".

Die Holländer wählten das Wort "Banten" ("Bantam") zur Bezeichnung einer ihrer Residentschaften, nämlich jener, welche das Westende der Insel Java umfaßt, und Egli führt ohne weitere Erklärung an: "Bantiger, mundartlich vollständiger Bantiger Hubel heißt nach dem anlegenden Dorfe Bantigen ein Hügel des Berner Gebiets der Schweizer Hochebene". Erinnert sei noch an den Namen der im 11. Jahrhundert von einem Grafen von Henneberg gestifteten, berühmt gewordenen, im Jahre 1802 aufgehobenen Benedictinerabtei "Banz" in Oberfranken.
...


C

D

E

europa
Polen
Poland
Polska

(E?)(L3) http://europa.eu/abc/european_countries/eu_members/poland/index_de.htm


(E?)(L?) http://europa.eu/abc/european_countries/eu_members/poland/index_en.htm


F

G

H

I

J

K

L

pl-orte__

Lahr, Lar, Lahrbauden, Lahrbusch, Schatzlar (W2)

(E1)(L1) http://home.arcor.de/vp-schulz/riesen/Namensgebung.htm

...
Südlich von der Baudengruppe Bantenberg (Gemeinde Ochsengraben), auf dem südwestlichen Abhange des Friesberges liegen die "Lahrbauden", gelagert auf einer Lichtung des "Lahrbusches"; auf einer Stelle des südöstl. Abhanges der Schwarzen Koppe, an einem Zuflüsse des Fichtigbaches treffen wir die "Schatzlarbauden" und das "Schatzlarloch" an, und auf dem Ostabhange der Kippe hat die Stadt "Schatzlar" ihre Anlage gefunden.

Von dem sonst anderwärts häufig vorkommenden "lâr", "lér", "laren", "leren", "larn", "lern", in Ortsnamen als einziger oder als Mitbestandteil vorkommend, ist bisher eine sichere Deutung nicht gegeben worden, die Meinung der Sprachforscher sind bezüglich diese Wortes getheilt. Nach Förstemann bezeichnet "laer" einen unangebauten Ort, einen öffentlichen Weideplatz; nach Diez sind de "learn" = "waldfreie Weideplätze", von "lêr", "lêar" = "leer". Schmeller meint, daß das Wort ehemals ein Gattungsname gewesen, das mit Otfrieds "gilâri" = "Wohnung eines Stammes" zu sein scheint und in der ältesten Sprache etwa ein "Lâr", "Lâs", "Lês" zu vermuthen sei. Dieser Ansicht Schmellers schlossen sich viele an, welche eine Deutung dieses alten, merkwürdigen Wortes zu geben versuchen, und es wird ziemlich allgemein behauptet, daß "Lar" = "Haus", "Wohnung", "Niederlassung" bezeichne.

Nun aber sagt Linnig, dass in und hinter dem Siebengebirge "lôr" als Ortsbezeichnung, aber auch als Wald- und Feldname auftrete, stets einen Bergvorsprung oder Abhange bezeichne und dass gesagt werde: das "Lahr", "auf dem Lahr", nicht "im Lahr". Linnig hält die Abstammung von der Wurzel "li" = "biegen" für unzweifelhaft und weist zur Begründung seiner Ansicht auf die griechische Form "lar chos" = "Korb", "lar-nax" = "Krug" und auf die lateinische "lar-gus" = "gewölbt", "umfangreich" hin.

Wer hat nun recht? Mit Sicherheit lässt sich diese Frage schwerlich beantworten, da jede der angeführten Meinungen etwas für sich hat. Was die oben angegebenen Örtlichkeiten im Riesengebirge betrifft, so liegen dieselben ausnahmslos auf Abhängen, und "Lahrbusch" würde nach Linnig einen Busch (aus dem Mittellateinischen "buscus", "buscum") = "Wald" bedeuten, der auf einem Abhange liegt. Ebenso ungezwungen ließe sich nach ihm das Wort "Lahrbauden" = "Bauden, auf einem Abhange gelegen", erklären, während es sich bei der Annahme: "Lahr" bedeute Wohnung als eine Tautologie darstellte. Freilich wird hier eingewendet werden, dass das Volk derlei Bildungen nicht verschmähe, besonders dann, wenn es sich die Bedeutung des einen Bestandtheiles des zusammengesetzten Wortes nicht mehr zu erklären vermöge, z. B. Sauerampfer, Windhund, Lindwurm, Brennessel; allein derlei Bildungen sind verhältnismäßig so selten, dass es immerhin bedenklich erscheint, sie ins Treffen führen zu müssen.

An dem Worte "Schatzlar" wurde schon viel herumgedeutet. Die älteste Erklärung entstammt dem Volke und lautet: Bei der Übernahme des Schlosses (oder wie eine andere Version sagt: nach der Gefangennahme der Räuber in dem Raubthurme) hoffte man in ihm einen großen Schatz zu finden; es, bzw. er war aber vom Schatze "lar" ("leer"). Selbstverständlich wurde sie hier nur als Beispiel angeführt, welches zeigen soll, wie tief im Volke das Bestreben steckt, wie es sich abmüht, für irgend einen unverstandenen Namen eine Erklärung zu finden.

Von Deutungen, welche auf wissenschaftlichen Wert Anspruch erheben, seien die drei Verbreitesten angeführt.

Die eine setzt voraus, daß "lar" = "Haus" bezeichne und der erste Theil der Zusammensetzung den Eigennamen "Skato", also "Schatzlar" = "Haus des Skato". Dieses ahd. Wort ergäbe, ("c" für "k" gesetzt) in das Neuhochdeutsche übertragen, nichts mehr und nichts weniger als "Schatten". Möglich, aber nicht wahrscheinlich, dass es jemals einen solchen Eigennamen gegeben habe; in einfacher Form kommt derselbe nicht vor.

Die zweite Erklärung knüpft unter derselben Voraussetzung ("lar" = "Wohnung") an das Wort "Schatz" an (mhd. "Schaz" = bis ins 13. Jahrhundert wesentlich "Geld", "Vermögen", "Reichthum", später "Schatz zum Aufbewahren"; ahd. "scaz" bedeutet nur "Geld", ein bestimmtes "Geldstück") und sagt: Der Name "Schatzlar" drückt nichts andres aus als die "Ansiedlung an dem Schatze", d. i. dem erzreichen Rehorngebirge.

Die Sagen erzählen allerdings von Reichthümern an Gold, das der Rehorn geliefert haben soll; allein urkundlich erwiesen ist nur, dass man erst um die Mitte des 16. Jahrhundert daran ging, einen planmäßigen Bergbau einzurichten, der aber niemals über einen bloßen Hoffnungsbau hinaus gediehen zu sein scheint, so dass man die vielen Pingen im Glasendorfer Thale für nichts anderes als ebenso viele Beweise fehlgeschlagener Hoffnungen der gierigen Silber von Silberstein ansehen muss. Der Name "Goldenes Rehorn" kann jenen nicht täuschen, der da weiß, wie freigiebig das Volk Bäche, Höhen, Brunnen u.s.w., oft nur auf bloßen Sagen fußend, mit dem gleißenden Golde in Verbindung bringt.

Abgesehen von der Frage, weshalb man ein Schloss, das noch dazu auf dem entgegengesetzten Abhange jenes Theiles des Rehorns erbaut wurde, wo man nach Metallen schürfte, vor einer Zeit benannt habe, in der man erst einen regelrechten Bergbau begann, ist ein anderer Umstand ins Auge zu fassen, welcher es noch zweifelhafter erscheinen lässt, dass der erträumte Rehorner Bergsegen den Namen "Schatzlar" veranlasst habe. Dies ist die Thatsache, dass gerade das Wort Schatz es war, welches sich verhältnismäßig lange Zeit gegen den Gebrauch in übertragener Bedeutung sträubte.

Die älteste Geschichte Schatzlars ist wie die vieler Orte sagenhaft. Polnische Krieger sollen bekanntlich hier einen Thurm erbaut haben, von dem aus sie Räubereien getrieben, also jedenfalls die Leute "geschatzt" haben. Spätere Sagen knüpfen an den Herzog Sobeslaw I. an. Dieser soll an der Stelle des heutigen Schlosses Schatzlar eine Burg zum Schutze Böhmens gegen die Polen errichtet und sie "Zechenhaus" genannt haben, wobei man selbstverständlich nicht an eine Grubengewerkschaft oder ein Grubenhaus zu denken hätte (der Schatzlarer Kohlenbergbau begann erst zu Ende des 18. Jahrhundert), sondern im allgemeinen an das ahd. "zëhhôn", mhd. "zëchen" = "anordnen", "veranstalten", "zustande bringen".

Urkundlich genannt wird Schatzlar erst im Jahre 1353, wo es der schlesische Ritter Albrecht von Crenowitz im Besitze hatte, der es sich gefallen lassen musste, dass "uffe daz hows den Scheczeler vnd dye dorfer" eine Schuld einverleibt wurde. Ob die Vorgänger des Crenowitz und er selbst zur edlen Gesellschaft der "Stegreifritter" zählten, wissen wir nicht. Die Möglichkeit erscheint nicht ausgeschlossen; denn Schatzlar lag gar zu bequem und verführerisch an dem Passe von Böhmen nach Polen, bzw. Schlesien, und manch reichen Fang thaten spätere Besitzer von Schatzlar, die Ritter Kolbe und Schumburg.

Nach dem Vorstehenden haben also jene, welche sagen, dass der erste Bestandtheil des Namens "Schatzlar" von dem Zeitworte "schatzen" = "Zahlung" auferlegen, gebildet wurde, das meiste für sich, und man braucht nicht gerade immer an eine erzwungene Leistung zu denken, welche die Handelsleute zu leisten gehabt haben könnten. Linnig findet bei seiner Erklärung des "lar" hier besonders seine Rechnung; so landschaftlich schön der gewaltige Abhang, auf dem das Schloss Schatzlar thront, dem Touristen erscheinen muss, so furchterregend und unheimlich mag er auf die reisenden Kaufleute herabgeblickt haben.

Bemerkt sei noch, dass der Trautenauer Chronist Hüttel, wenn er des Schatzlarer Schlosses Erwähnung thut, spricht: den, zum über den Schatzler.

Was die "Schatzlarbauden" betrifft, so stellte sich dieser Name bei der Annahme: Schatzlar bedeute das Haus am Schatze, als eine Tautologie schlimmer Sorte dar. Es erscheint nicht ausgeschlossen, dass diese Baudengruppe von ehemaligen "Unterthanen" der Herrschaft Schatzlar errichtet und benannt wurde.

Das "Schatzlarloch" wird wahrscheinlich nach den benachbarten, oben erwähnten Bauden seinen Namen erhalten haben.

Man will auch in dem Bestimmungsworte der Namen "Leierbauden", von denen die eine Gruppe auf einem Theile des südlichen Abhanges des Mädelkammes, zwischen dem Schwarzen und dem Rothen Floße, die andere in der Nähe der Elbklemme liegt, dann in der Bezeichnung "Leierhäuser" bei Radowenz und Leierberg bei Slatin unser "lar" gefunden haben.

Nach einer freundlich Mittheilung des Herrn Pfarrers Lang in Spindelmühle kommt der Name "Leier" oder "Leirer" in den dortigen Matriken nicht vor und die Annahme, die genannten "Bauden" seien nach ihren ehemaligen Besitzern benannt worden, wäre nur dann richtig, wenn man nachweisen könnte, dass eine Familie "Leier" bereits ausgestorben sei. Auch die Volksetymologie, wonach ehedem bei einer dieser Bauden auf einem "Leierkasten" gespielt worden wäre, oder wonach Bewohner derselben mit Leierkästen umher gezogen seien, ist mit Rücksicht auf das viermalige Vorkommen des Namens nicht gerechtfertigt, und die Bezeichnungen Leierleute, Leierfranz, Leierkorlin u. s. w. wollen offenbar nichts anderes sagen, als dass die Betreffenden aus den Leierbauden stammen.
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Lordsgrund (W2)

(E1)(L1) http://home.arcor.de/vp-schulz/riesen/Namensgebung.htm

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Die Besprechung des Wortes lar ruft uns unwillkürlich einen anderen merkwürdigen Namen ins Gedächtnis zurück: die Bezeichnung "Lordsgrund", welche gerade so aussieht, als ob bei ihrer Schaffung ein vornehmer Sohn Albions Gevatter gestanden wäre. Der "Lorzgrund" zieht sich bekanntlich von den Walscha-Bauden nach NO., öffnet sich also links ins Aupathal auf dem halben Wege beiläufig von der Kreuzschänke zu der Kirche in Großaupa.

Das Wort hat, wie schon die lautlichen Verschiedenheiten zeigen, mit lar nichts zu thun; es ist das besonders in Baiern verbreitete alte "lurz", mhd. "lërz", im Siebengebirge auch "lôrz" ausgesprochen und bedeutet "links", in übertragener Bedeutung, die uns in unserem Falle freilich nichts angeht, auch: "verkehrt", "unrichtig", "ungeschickt".

Der "Lordsgrund" ist also "der links liegende Grund", im Gegensatze zu einem anderen, der jenen, welche den Namen schufen, rechts liegen musste. Welches der letztere war, kann freilich nicht mit Bestimmtheit angegeben werden; es kann freilich nicht mit Bestimmtheit angegeben werden; es kann das Aupathal oder aber der Urlasgrund gewesen sein.
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M

N

O

opoka

(E?)(L?) http://www.opoka.org.pl/biblioteka/T/TS/swieci/s_izydor.html
IZYDOR Z SEWILLI, biskup, Doktor Kosciola (RM)
Wspomnienie liturgiczne: 4 kwietnia

P

Polen
Poland (W3)

"Polen" verdankt seinen Namen seinen großen Ebenen. Es geht zurück auf slaw. "polje", "polye" = dt. "Feld", "Ebene". Die "Polen" sind somit "die Bewohner der Ebene". (The Poles were the original Slavic peoples of the Polish Plain.)

Der Landesname hat viele Verwandte. Angefangen bei griech. "plassein" = dt. "flach", "abflachen". Das einebnende Element bildet hierbei das "pl-" am Anfang. Dieses findet man - unter Berücksichtigung verschiedener Lautverschiebungen - auch in dt. "flach", "plan", "platt", "Platte", "Planierraupe", engl. "floor" = dt. "Fußboden", dt. "Feld", engl. "field", lat. "planus" = dt. "flach", "Ebene" und daraus engl. "plain" = dt. "eben", "flach", "Ebene", "Flachland", "Prärie", ital. "piano" = dt. "Fläche", "Ebene", ital. "palma" = engl. "palm" = dt. "Handfläche".

(E?)(L?) http://www.yourdictionary.com/rhinoplasty


Polonaise (W3)

Die "Polonaise" stammt aus "Polen".

(E?)(L?) http://www.centralhome.com/ballroomcountry/polka.htm

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The polonaise, named for its country of origin, was a stately processional march in slow ¾ time, often used for the opening of a fancy dress ball.
...


Q

R

S

T

U

V

W

wikipedia
Polen

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Polen


X

Y

Z