Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
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Türkenbeute (W3)

(E?)(L?) http://www.tuerkenbeute.de/
Das virtuelle Museum „Karlsruher Türkenbeute“ präsentiert die Highlights der Sammlung „Karlsruher Türkenbeute“ im Badischen Landesmuseum mit interaktiven 3D- und Zoom-Aufnahmen. Diese neuartigen Einblicke in das osmanische Kunsthandwerk ergänzen die „Themenreisen“ und die Artikel zu „Kunst und Kultur“ mit Informationen über Geschichte, Kunst, Kulturgeschichte der Osmanen und deren Begegnung mit Europa. Weiterführendes Wissen - aktuelle Nachrichten, ein Downloadservice sowie ein Archiv mit Materialien der Website - Foren und ein Chat laden zur lebendigen Auseinandersetzung mit dem Virtuellen Museum und zum Meinungsaustausch mit anderen Besuchern ein.

Die Sammlung ging aus zahlreichen Kämpfen, aber auch aus Geschenken und gezielten Zuerwerbungen hervor. Den Grundstock bilden die Trophäen, die Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden in den "Großen Türkenkriegen" (1683-1692) errang. Andere Beutestücke stammen von seinem Schwiegervater, Herzog Julius Franz von Sachsen-Lauenburg (1641-1689) und gelangten durch die Heirat mit Sybilla Augusta in den Besitz des Türkenlouis. Mehr als 100 Turcica erbte er von seinem Onkel, Markgraf Hermann (1628-1691), dem Präsidenten des österreichischen Hofkriegsrats. 1771 richtete sein Sohn August Georg in der Rastatter Residenz die "Türckische Kammer“ zur Aufbewahrung der des Sammlungsguts ein.

Auch die Türkenstreiter des Hauses Baden-Durlach haben Beute vom Schlachtfeld mit nach Hause getragen. Diese wurde als "Türckische Curiositäten“ in der Durlacher Karlsburg aufbewahrt. 1877 vereinte Großherzog Friedrich von Baden die beiden Bestände im neu erbauten Sammlungsgebäude in Karlsruhe, dem heutigen Naturkundemuseum am Friedrichsplatz. 1920 fanden sie dann ihren Platz im Badischen Landesmuseum.

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