Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
UK Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Reino Unido de Gran Bretaña e Irlanda del Norte, Royaume-Uni de Grande-Bretagne et d'Irlande du Nord, Regno Unito di Gran Bretagna e Irlanda del Nord, United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland
Contronym, Contrónimo, Contronyme, Contronimo, Contronym

A

Acontranym, Amphibolous, Autoantonym, Contranym, Enantiodromic, Fence-sitter, Janus word
chuffed, Janus, cleave, ravel, sanction, sanktionieren, sanctio, table a proposal, oversight, gelbe Ampel, let, without let or hindrance, clip, Clip, Tag, day, biweekly, rent, livid, Ostwind, transparent, Handicap, Handikap, flammable, inflammable, entflammbar, entflammen (W1)

(E?)(L?) http://www.wordsmith.org/awad/
Am 12.04.2004 war "chuffed" das "Wort des Tages" beim "Wortschmidt". Dieses Wort wird im Wörterbuch mit "froh" übersetzt (engl. "pleased" = "zufrieden", "erfreut", "satisfied" = "zufrieden"). Dieses Wort geht auf ein umgs. engl. "chuff" = "pleased", "puffed", "swollen with pride" zurück.

Das Wort "chuffed" kann aber auch das genaue Gegenteil bedeuten "displeased" = "unzufrieden", "annoyed" = "ärgerlich". Diese Bedeutung wird zurückgeführt auf ein mengl. "chuffe" = "boor" = "Bauer", "Flegel", "churl" = "Grobian".

Für beide Verwendungen sind aktuelle Zitate angefügt.

Ich habe auf den "Bedeutungsumkehr-Seiten" ja schon weitere Beispiele gesammelt. Interessant an dem Artikel sind die Bezeichnungen für diese Art von Wörtern. Diese möchte ich hier zur Information aufnehmen:

Die Bezeichnung "fence-sitter" ist eine eher humorvolle Bezeichnung:


They sit on the fences, ready to say one thing or its opposite, depending on which side they appear. I'm not talking about politicians.


Ernsthaftere Bezeichnungen sind: "Autoantonym" = "Selbst-Gegen-Name", "Antagonym" = "Wider-Name", "Contranym" = "Gegen-Name", "Enantiodromic" = "entgegengesetzte Wendung", "Amphibolous" = "doppelsinnig", "Janus word" = "Wort mit zwei Gesichtern".

("Janus" war der Gott der Türen und hatte einen Kopf mit zwei Gesichtern; das eine blickte ins Haus, das andere in die Welt, um neuen Abenteuern entgegenzugehen. Deshalb war er auch gleichzeitig der Gott des Anfangs.)

Die vielen Beispiele zeigen, dass es auch viele unterschiedliche Gründe dafür gibt, dass ein Wort einander entgegengesetzte Bedeutungen haben kann. Einmal können unterschiedliche Wortstämme das selbe Äussere annehmen. Zum anderen kann sich ein Wort "schizophren" entwickeln. Auch die ironische Nutzung eines Wortes kann langfristig zum permanenten Bedeutungswandel mutieren. So kann man durchaus sagen, dass etwas "ganz schön schmutzig" ist.

Das engl. Verb "to cleave" (from Old English "cleofian" and "cleofan") kann sowohl die Bedeutung "kleben", "halten" (vgl. ahd. "kliban" = "(an)kleben") als auch die Bedeutung "spalten", "teilen" haben ("cleaver" = "Hackmesser", "Hackbeil").

Das engl. "ravel" kann sowohl "entwirren" (= "tangle") als auch "verwirren" (= "untangle") bedeuten.

Das engl. "sanction" kann sowohl "genehmigen" ("approve") als auch "mißbilligen" (= "disapprove") bedeuten.

Auch das dt. "sanktionieren" kann sowohl "bestätigen", "gutheißen", "gesetzlich festlegen" als auch "mit Tadel, Bestrafung belegen" bedeuten.

Ja selbst im lateinischen Ursprung findet man keine Auflösung des Widerspruchs. Das lat. "sanctio" = "Heilung", "Billigung", bedeutet auch "Strafandrohung" ("sancire" = "heiligen" und auch "bei Strafe verbieten").

Der Ausdruck "to table a proposal" kann sowohl bedeuten "einen Vorschlag zur Diskussion stellen, zur Entscheidung vorlegen" als auch "auf die lange Bank schieben. Hierbei muss man noch aufpassen, auf welcher Seite des Atlantiks man sich befindet. (It's the former in UK, the latter in the US.)

Das engl. "oversight" kann sowohl "Aufsicht" als auch "Versehen" bedeuten.

Die Leser des "Wortschmidts" fügten weitere Beispiele hinzu, die im Newsletter "AWADmail Issue 119" vom 19.04.2004 widergegeben wurden:

Ein Besucher wies auf das Zeichen "gelbe Ampel" hin, das je nach Phase oder persönlicher Einschätzung das "Zeichen zum bremsen" oder das "Zeichen zum Gas geben" bedeuten kann.

Auch das Beispiel "let" wurde aufgeführt. Normalerweise bedeutet es "lassen" im Sinne von "zulassen", "erlauben". Aber in der feststehenden Wendung "without let or hindrance" = "völlig unbehindert" bedeutet es genau das Gegenteil: "Hinderniss". Mit der letzteren Bedeutung soll es auch noch beim Tennisspiel (Netzaufschlag) benutzt werden.

Ein weiteres Beispiel ist "clip", das sowohl "abschneiden" als "festhalten" (vgl. auch den Anglizismus "der Clip") bedeuten kann.

Ja selbst der "Tag" (engl. "day") kann sowohl den 24-stündigen Kalendertag bezeichnen als auch nur den "hellen" Tagesanteil wie in "bei Tag besehen".

Und die Zeitangabe "biweekly" kann sowohl die Zeitspanne "every two weeks" = "vierzehntägig" als auch die Angabe der Häufigkeit "twice a week" = "zweimal wöchentlich" bezeichnen.

Und "rent" kann je nach Kontext sowohl "mieten" als auch "vermieten" bedeuten.

Die Angabe "livid", von lat. "lividus" = "bläulich" kann von "bläulich" über "blassblau" zu "fahl", "blaß" und "aschgrau" durchaus verschiedene Farbangaben bezeichnen. Dass es sogar "rot" bezeichnen kann sieht man daran, dass es auch "fuchsteufelswild" bedeuten kann.

Ein anderer Besucher des "Wortschmidts" wies auf die Angabe von Himmelsrichtungen hin, und dass man nie weis, ob ein Ostwind von oder nach Osten bläst.

Das gern benutzte "transparent" von lat. "transparere" = "durchscheinen" wird sowohl im Englischen als auch im "Neudeutschen" gern benutzt, um auszudrücken, dass etwas deutlich erkennbar ist, was ja eigentlich nicht der Fall sein dürfte, wenn eine Angelegenheit vollkommen "durchsichtig" ist.

Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass wenn jemand davon spricht, dass eine Sache vollkommen "transparent" ist, sie in Wirklichkeit vollkommen "undurchsichtig" ist.

Ein "Handicap" ("Handikap") kann sich beim Golfspielen von einer "Behinderung" zu einem "Vorteil" wandeln.

Und schliesslich gibt es noch das umgekehrte Beispiel, dass sowohl "flammable" als auch "inflammable" "entflammbar" bedeutet.

Auch das deutsche "entflammbar" bzw. "entflammen" ist ja unlogisch und müsste eigentlich "Flamme wegnehmen" also "löschen" bedeuten.

Antagonym (W3)

Engl. "Antagonym" (dt. "Wider-Name") geht zurück auf griech. "antagonizesthai" = dt. "kämpfen gegen" setzt sich zusammen griech. "anti-" = dt. "gegen" und griech. "agonizesthai" = dt. "kämpfen" (griech. "agonía" = dt. "Kampf", "Anstrengung", "Angst", griech "ágein" = dt. "führen") und griech. "-onym" = dt. "Name" (griech. "-onumon", "-onumos", "onuma" = dt. "Name").

Weitere Bezeichnungen sind: "Autoantonym" = "Selbst-Gegen-Name", "Contranym" = "Gegen-Name", "Enantiodromic" = "entgegengesetzte Wendung", "Amphibolous" = "doppelsinnig", "Janus word" = "Wort mit zwei Gesichtern".

"Antagonym" - entsprechend: "Antagonismus" von griech. "antagonisma" = "(Wider)streit", "Gegensatz".

"Contronym" - entsprechend: "kontrovers" von lat. "controversus" = "entgegengewandt", "entgegenstehend", "einander entgegengesetzt".

(E?)(L?) http://mentalfloss.com/article/49834/14-words-are-their-own-opposites

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The "contronym" (also spelled "contranym") goes by many names, including "auto-antonym", "antagonym", "enantiodrome", "self-antonym", "antilogy" and "Janus word" (from the Roman god of beginnings and endings, often depicted with two faces looking in opposite directions). Can’t get enough of them? The folks at Daily Writing Tips have rounded up even more.
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(E?)(L?) http://www.odlt.org/

The Online Dictionary of Language Terminology (ODLT)

"antagonym"

Definition - (Aka "contranym" | "Janus word" | "autoantonym")

A word that can mean opposite things — more precisely, a word that has a "homograph" that is an "antonym".
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(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php?Word=antagonym

Limericks on "antagonym"


(E?)(L?) http://www.rinkworks.com/words/contronyms.shtml

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The word "contronym" (also "antagonym") is used to refer to words that, by some freak of language evolution, are their own "antonyms". Both "contronym" and "antagonym" are neologisms; however, there is no alternative term that is more established in the English language.
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(E?)(L?) http://www-personal.umich.edu/~cellis/antagonym.html

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An antagonym is a single word that has meanings that contradict each other. For example: Cleave, which means to adhere tightly and also to cut apart. Antagonyms are also known as "contronyms."
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For example: "Cleave", which means to adhere tightly and also to cut apart.
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"Antagonyms"

This is a word I made up to describe a single word that has meanings that contradict each other. My derivation of the word "antagonyms" is described below.

Example of an Antagonym:

A current example would be "BAD". There is the normal meaning and the slang meaning of "good" (sometimes pronounced baad for emphasis). Although I prefer words in which the antithetical definitions are listed in common dictionaries, I will accept well-known slang examples.

As pointed out by Rex Stocklin (in list of acknowledgments below, see {T}), a number of antagonyms result from use of the prefix "re-". The meaning "again" may conflict with other meanings. We will continue to add these words to the list as we receive them.
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Antagonyms
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Derivation of the word "antagonym" by the author

1. "antagonize" verb, transitive

To counteract.

[Greek "antagonizesthai", "to struggle against": "anti-", "anti-" + "agonizesthai", "to struggle" (from "agon", "contest").]

2. "-onym" suffix

Word; "name": "acronym".

[Greek "-onumon", neuter of "-onumos", having a specified kind of name, from "onuma", "name".]


(E?)(L1) http://www.usingenglish.com/glossary/antagonym.html

"Antagonyms"

Definition: A word that can mean the opposite of itself is an antagonym.

Examples:
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(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Januswort

Ein "Januswort" (nach dem Gott Janus; auch "Autoantonym") ist ein Wort mit mindestens zwei Bedeutungen, wobei eine Bedeutung das Gegenteil einer anderen ist ("Auto-Antonymie"). Januswörter verhalten sich zueinander zugleich "antonym" (eine entgegengesetzte Bedeutung habend) und "homonym" (gleichklingend).

Die komplementäre Erscheinung ist die (z. B. durch Desemantisierung bedingte) "Homonymie" eigentlich antonymer Wörter, wie z. B. bei praktisch und theoretisch, die in umgangssprachlichen Wendungen wie das kannst du praktisch weglassen austauschbar sind, ohne dass sich die Satzbedeutung ändert: das kannst du theoretisch weglassen.

Inhaltsverzeichnis Bezeichnungen

Der Sprachwissenschaftler Andreas Blank spricht von "Autoantonymie". Die Bezeichnungen "Antagonym" und "Kontranym" sind in der deutschen Sprache neue Lehnübersetzungen und selten.

Die englische Bezeichnung "antagonym" wurde von Charles N. Ellis erfunden, der eine Liste englischer Januswörter im Internet unterhält. Die Bezeichnung "auto-antonymy" wurde 1994 von Alex Eulenberg vorgeschlagen.
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(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=0&content=Antagonym
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Engl. "Antagonym" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2015-03

aware (W1)

Ganz gesichert ist die Herkunft von albern nicht. Aber in der Literatur wird eindeutig auf die Verbindung zu "wahr" und "gewähren" hingewiesen. Demnach hat "albern" eine wirklich "alberne" Geschichte.

Das engl. "aware" bedeutet "gewahr". Das "bewusste Wahrnehmen" findet man in "to be aware of", das soviel wie "(er)kennen", aber auch "aufmerksam" bedeutet. Und Menschen, die ihre Umwelt "aufmerksam" "wahrnehmen" sind potentiell auch "freundlich" ("mitfühlend").

Und so bedeutet das ahd. "alawari" auch noch "freundlich", ja sogar "ganz freundlich" (= "all aware" = "ganz aufmerksam"). Aber wie das Leben so ist: der Freundliche scheint immer der Dumme zu sein. Und so wurde aus dem "alles erkennenden" "alawari" schon im mhd. "alwære" das dumme und einfältige "albern". Was wieder beweist "Undank ist der Welt Lohn".

awful used to mean "inspiring awe" (W3)

We're on safer ground with "awful" (= "furchtbar", "schrecklich"), which used to mean "inspiring awe" (= "Furcht", "Scheu erweckend", but now means "nasty" (= "ekelhaft") or "ugly" (= "hässlich").

B

bad to mean "good" (W3)

Of course there is the familiar teenage use of "bad" to mean "good" and "impressive" (= "eindrucksvoll") in a rebellious unconventional way (probably now rather dated). Interestingly, this meaning has developed its own semi-regular inflections which distinguish it from the more traditional meanings:


black meant "white" (W3)

A correspondent in New Zealand writes: "Black" used to mean "white".
Apparently the confusion arose in Old English, where "blaec", or "blac" became confused with the very similar "blác" meaning "shining", "white". The full story can be found in the OED entry for "black", which is too lengthy to reproduce here.

Durch einen "Doppelklick" auf "black" erhält man folgenden Hinweis von "Word Reference.com":
ETYMOLOGY: Old English blæc; related to Old Saxon blak ink, Old High German blakra to "blink".

C

Contronym (W3)

Obwohl es Wörter die gensätzliche Bedeutungen beinhalten durchaus schon länger gibt wird die Entstehungszeit für engl. "Contronym" auf die 1960er Jahre terminiert.

Engl. "contronym" soll im Jahr 1962 von Jack Herring geprägt worden sein.

In der Regel behält - beim Aufeinandertreffen zweier Vokale - das Suffix die stärkere Gewichtung, so dass nicht die Bezeichnung "Contranym" sondern "Contronym" die bevorzugte Variante ist.

Der Neologismus setzt sich dabei zusammen aus lat. "contra-" = dt. "entgegen-", "wider-" und griech. "ónyma" = dt. "Name".

"Contronym" - entsprechend: "kontrovers" von lat. "controversus" = "entgegengewandt", "entgegenstehend", "einander entgegengesetzt".

(E?)(L?) http://www.oxforddictionaries.com/definition/english/contronym

"contronym" (also "contranym")

Definition of contronym in English:

A word with two opposite meanings, e.g. "sanction" (which can mean both "a penalty for disobeying a law" and "official permission or approval for an action").
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(E1)(L1) http://www.visualthesaurus.com/cm/wc/whats-in-a-nym/

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These are all useful, but some naming terms seem like they're more for fun. For example, there's "contranym" or "contronym" ("against" + "name"), which is also referred to as an "autoantonym" ("self" + "against" + "name"). This is a word with two meanings that are opposites. For example, "to sanction" can mean both "to condemn" and "to permit"; "oversight" can refer both to "supervision" and "neglect". Fans of the Amelia Bedelia series of children's books might remember that when she was asked "to dust" the furniture, instead of "undusting" it, she dusted it with "dusting powder" — another contranym!
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(E6)(L2) http://learningenglish.voanews.com/content/a-23-2009-11-03-voa1-83142707/117546.html

March 27, 2015
One Word, Two Opposite Meanings: Terms That Janus Would Have Loved


(E?)(L?) http://en.wiktionary.org/wiki/contronym

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Coined 1962 by Jack Herring. Note that the vowel of the suffix generally supersedes the vowel of the prefix, hence coined as contronym, rather than contranym.
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(E?)(L?) http://www.wordinfo.info/words/index/info/list/J

Word Unit: "Janus Words" + ("contronyms" or words which have definitions that are self-antonyms; that is, which have two meanings that are the opposites of each other).


(E?)(L?) http://wordinfo.info/unit/4264/ip:1/il:J




(E?)(L?) http://www.wordsmith.org/words/contronym.html

contronym
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More popularly, they are known as Janus-faced words because the Greek god Janus had two faces that looked in opposite directions.
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(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=0&content=Contronym
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Engl. "Contronym" taucht in der Literatur nicht signifikant auf.

Erstellt: 2015-02

D

dictionary.com
Words That Are Their Own Opposites

(E?)(L?) http://www.dictionary.com/e/contranym-words-video/

English is weird: There are words that can mean two opposite things. Here’s what we mean: ... contranym - antonym


Erstellt: 2017-11

dishevelled (W3)

Das engl. "dishevelled" (1590-1600, "disheveled") ("in disarray", "extremely disorderly") = dt. "zerzaust", "wirr", "aufgelöst", "unordentlich", "ungepflegt", "schlampig", ist ein schönes Beispiel für die Wandlungsfähigkeit eines Bedeutungsinhaltes. Heute bedeutet das Wort "zerzaust". Im Mittelalter beinhaltete dieses Wort noch die Vorstellung "kahl", "nackt", "ohne Haare".

Das englische Wort entstammt einem frz. "deschevelé" = "mit zerzausten Haaren", (aber eigentlich "enthaart"), (vgl. frz. "dé-", "dés-", "des" = dt. "ent-", "un-" und frz. "chevel", "cheveu" = engl. "hair"), das wiederum das lat. "capillus" für dt. "Haar", "Haupthaar" enthält und das lat. "discapillare" = engl. "stripped of hair", "shaven" = dt. "kahl", "nackt".

Given the history of the word, there is some irony in the fact that the one thing a bald man’s hair never is, is dishevelled :).

Letztlich hat die Bedeutungsumkehr auch bei dem deutschen "sich die Haare raufen" statt gefunden. Dieses hat zwar eigentlich die Bedeutung "sich an den Haaren reißen" bzw. mehr noch "sich die Haare ausreissen", führt aber - da dies wohl eher nur andeutungsweise geschieht - letztendlich nicht zu einem kahlen Kopf sondern nur zu "zerzausten Haaren".

(E?)(L?) http://www.business-english.de/vokabelmail_all_issues.html

29.07.2014 dishevelled


(E?)(L?) http://www.oedilf.com/db/Lim.php?Word=dishevelled

Limericks on "dishevelled"


(E?)(L?) http://www.owad.de/owad-archive-quiz.php4?id=938

dishevelled


(E?)(L?) http://www.owad.info/wav/dishevelled.wav


(E?)(L?) http://www.phrasesinenglish.org/explorepg.html

dishevelled 149 AJ0


(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/browse/dishevelled

dishevelled


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=0&content=dishevelled
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Engl. "dishevelled" taucht in der Literatur um das Jahr 1570 / 1770 auf.

Erstellt: 2015-03

doubt means to "know" (W3)

Another case of meaning reversal that I am aware of is "doubt" (= "zweifeln") which in Shakespeare means "to know" (= "wissen"), while today it means "to be uncertain" (= "unsicher sein").
I can't find any examples of this, although the OED does list the meanings "to apprehend" (= "befürchten") ("something feared or undesired)", and "to suspect" (= "verdächtigen").

E

F

feisty
feist (W2)

Die Wertung des Wortes engl. "feisty" = "extraverted (person)" = "couragiert", "lebhaft", "munter" aber auch "streitsüchtig", "händelsüchtig" hat sich - ähnlich dem deutschen "brav" - im Laufe der Zeit vom Negativen zum Positiven gewandelt. (Im Gegensatz dazu hat sich die Einschätzung des damit verwandte dt. "fett", "Fett" vom Positiven zum Negativen gewandelt.)

Das deutsche "feist" = "fett", "dick", auch "unangenehm", "widerlich", geht zurück auf ein alemann. "vei(e)" = "fett".

(E?)(L?) http://www.owad.info/wav/feisty.wav

Contemporary English says this is now a positive term, and is used to show approval. However, it was not always so. "Feisty" once meant simply "aggressive", "excitable" (= "erregbar", "nervös"), "touchy" (= "empfindlich", "reizbar").
First recorded in an American Dialect Dictionary published in 1896.



G

gay (W3)

Engl. "gay" (1325), das mit lat. "gaudium" = dt. "Freude", "Vergnügen", "Genuss", "Liebling", verwandte Wort, hat nicht gerade eine Kehrtwendung durchgemacht. Allerdings hat es eine starke Änderung der Bedeutung durchgemacht. In dem Film "Bringing up baby" (1939) mit Cary Grant dürfte es noch die Bedeutung dt. "froh", fröhlich", "lebhaft" gehabt haben. Umgangssprachlich erhielt engl. "gay" ab den 1940er Jahren die Bedeutung dt. "schwul", "homosexuell".

Ab etwa 2000 kam eine weitere Bedeutung dt. "untergeordnet", "unerwünscht" hinzu.

Engl. "gay", ndl. "gay", span. "gay", findet man als altfrz. "gai", "gay" mit der allgemeinen Bedeutung dt. "bunt", "frech", "freizügig", "fröhlich", "farbenfroh", "lebhaft", "liederlich", "locker", "lustig". Man findet verwandte Bezeichnungen auch in anderen romanischen Sprachen, Provencalisch, Altspanisch, Portugiesisch, Italienisch, aber eine direkte verbindung zu lat. "gaudium" läßt sich anscheinend nicht herstellen. Möglicherweise bietet sich ein germanischer Ursprung über althdt. "gahi" = dt. "schnell", "geschwind", "rasch", "dahineilend" an.

(E1)(L1) http://etimologias.dechile.net/?gay

gay


(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=gay

"gay" (adj.) late 14c., "full of joy", "merry"; "light-hearted", "carefree;" also "wanton", "lewd", "lascivious" (late 12c. as a surname, Philippus de Gay), from Old French "gai" "joyful", "happy"; "pleasant", "agreeably charming"; "forward", "pert" (12c.; compare Old Spanish "gayo", Portuguese "gaio", Italian "gajo", probably French loan-words). Ultimate origin disputed; perhaps from Frankish "*gahi" (related to Old High German "wahi" "pretty"), though not all etymologists accept this. Meaning "stately and beautiful"; "splendid and showily dressed" is from early 14c. The word gay by the 1890s had an overall tinge of promiscuity - a gay house was a brothel. The suggestion of immorality in the word can be traced back at least to the 1630s, if not to Chaucer:
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Slang meaning "homosexual" (adj.) begins to appear in psychological writing late 1940s, evidently picked up from gay slang and not always easily distinguished from the older sense:
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The association with (male) "homosexuality" likely got a boost from the term "gay cat", used as far back as 1893 in American English for "young hobo", one who is new on the road, also one who sometimes does jobs.
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Quoting a tramp named Frenchy, who might not have known the origin. "Gay cats" were severely and cruelly abused by "real" tramps and bums, who considered them "an inferior order of beings who begs of and otherwise preys upon the bum - as it were a jackal following up the king of beasts" [Prof. John J. McCook, "Tramps," in "The Public Treatment of Pauperism," 1893], but some accounts report certain older tramps would dominate a gay cat and employ him as a sort of slave. In "Sociology and Social Research" (1932-33) a paragraph on the "gay cat" phenomenon notes, "Homosexual practices are more common than rare in this group," and "gey cat" "homosexual boy" is attested in N. Erskine's 1933 dictionary of "Underworld & Prison Slang" (gey is a Scottish variant of gay).

The "Dictionary of American Slang" reports that "gay" (adj.) was used by homosexuals, among themselves, in this sense since at least 1920. Rawson ["Wicked Words"] notes a male prostitute using "gay" in reference to male homosexuals (but also to female prostitutes) in London's notorious Cleveland Street Scandal of 1889. Ayto ["20th Century Words"] calls attention to the ambiguous use of the word in the 1868 song "The Gay Young Clerk in the Dry Goods Store," by U.S. female impersonator Will S. Hays, but the word evidently was not popularly felt in this sense by wider society until the 1950s at the earliest.

"Gay" (or "gai") is now widely used in French, Dutch, Danish, Japanese, Swedish, and Catalan with the same sense as the English. It is coming into use in Germany and among the English-speaking upper classes of many cosmopolitan areas in other countries. [John Boswell, "Christianity, Social Tolerance, and Homosexuality," 1980]

"Gay" as a noun meaning "a (usually male) homosexual" is attested from 1971; in Middle English it meant "excellent person", "noble lady", "gallant knight", also "something gay or bright; an ornament or badge" (c.1400). As a slang word meaning "bad", "inferior", "undesirable", from 2000.


(E?)(L?) http://anw.inl.nl/

gay


(E?)(L?) http://www.krysstal.com/wordname.html

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Words are changing meaning now: consider how the words "bad" and "gay" have changed in recent years.
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(E?)(L?) https://www.google.com/cse/publicurl?cx=015166654881017481565:tinnmx85pdy
Im Archiv der "The American Dialect Society Mailing List" werden 717 Treffer gelistet, u.a. mit:





(E?)(L?) http://buscon.rae.es/drae/srv/search?type=3&val=gay

"gay"


(E?)(L?) http://www.takeourword.com/et_e-g.html#gay

gay

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One reader notes that Cary Grant, in the film "Bringing Up Baby", has an interesting scene in which, while wearing a woman's frilly robe, he says, "I'm feeling gay today."
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(E?)(L1) http://www.urbandictionary.com/define.php?term=gay

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(E?)(L?) http://www.wordorigins.org/index.php/site/gay/

gay


(E1)(L1) http://books.google.com/ngrams/graph?corpus=0&content=gay
Abfrage im Google-Corpus mit 15Mio. eingescannter Bücher von 1500 bis heute.

Engl. "gay" taucht in der Literatur um das Jahr 1570 auf.

Erstellt: 2015-02

girl used to mean "boy" (W3)

I don't have a reference handy, but I seem to recall reading that "girl" used to mean "boy". That is, the word "girl" was used to refer to a male child. Not a strict reversal of meaning, but perhaps of interest. I trust that you have a quick way to confirm this.

This is partly confirmed by the New Oxford Dictionary of English which states:

Middle English (denoting a child or young person of either sex); perhaps related to Low German "gör" "child".

H

I

J

K

L

livid (W3)

(E?)(L?) http://www.owad.de/check.php4?id=635&choice=3
= "very angry" = "wütend", "außer sich vor Wut" ist eines der englischen Worte, die ihre Bedeutung - wenn nicht umgedreht, so doch - stark verändert haben. Seine farbige Vergangenheit reicht von "grau" über "blauer Fleck", "bleich", "bleich vor Ärger" zu "rot vor Ärger" und dann "ärgerlich", "zornig".
So ist dem Newsletter von "owad.de" am 28.08.2002 folgendes zu entnehmen: ""Livid" has a colorful history. The Latin adjective "lividus" means "dull", "grayish", or "leaden blue". From this came the French "livide," and eventually the English "livid," which originally was used to describe "flesh discolored by a bruise".
By the end of the 18th century, a slight extension of meaning had given it the sense "ashen or pallid," as in describing a corpse. "Livid" eventually came to be used in this sense to characterize the complexion of a person pale with anger ("livid with rage"). From this meaning came two new senses in the 20th century. One was "reddish," as one is as likely to become "red with anger" as pale; the other was simply "angry" or "furious," the most common sense of the word today.

M

masterful (W3)

Engl. "masterful" (1300–1350) = dt. "herrisch", "gebieterisch", "tyrannisch", "despotisch".

Lange Zeit gab es zwei Begriffe engl. "masterful" und engl. "masterly", die beide sowohl die positive Bedeutung "meisterhaft", "meisterlich", "virtuos" als auch die negative Bedeutung "herrisch", "gebieterisch", "tyrannisch", "despotisch" hatten.

Die Differenzierung der beiden Begriffe begann im 18. Jh., als "masterly" den positiven Anteil ausschließlich für sich beanspruchte. Engl. "masterful" versuchte noch eine Zeit lang neutral zu bleiben. Als dann aber im 20. Jh. der Grammatiker H. W. Fowler "masterful" in die schlechte Ecke stellte, konnte es den umfassenden Anspruch nicht mehr aufrecht erhalten. Nur in alten englischen Werken kann man "masterful" deshalb noch als schillernde Variante finden.

(E2)(L1) http://dictionary.reference.com/browse/masterful


Erstellt: 2010-09

N

nice (W1)

Das engl. "nice" = "anständig", "fein", "freundlich", "genau", "gewissenhaft", "heikel", "hübsch", "lecker", "nett", "niedlich", "schwierig", "schön", "wählerisch" hat eine interessante Wandlung mit mehreren Kehrtwendungen hinter sich.

Ausgehend von lat. "nescius" = "unwissend", einer Zusammensetzung aus lat. "ne-" = "nicht" und lat. "scio" = "wissen", "Kenntnis haben" wanderte es über Frankreich schon als "nice" = "stupid or simpleminded" nach England. Aber nicht immer macht Reisen wissend und so hatte es im Mittelenglischen (um 1290) immer noch die Bedeutung von "foolish" = "dumm", "töricht". Um 1380 trifft man es in der Bedeutung "fussy", "fastidious" = "hektisch", "wählerisch" an. Um 1405 hatte es die Bedeutung "dainty", "delicate", "wanton", "lascivious" = "verwöhnt", "zierlich", "empfindlich", "leichtfertig", "lüstern" angenommen und um 1500 fast die gegenteilige Bedeutung "precise", "careful", "shy", "refined" = "genau", "vorsichtig", "scheu", "verfeinert", "kultiviert" (preserved in such terms as a "nice distinction" = "feiner Unterschied" and "nice and early" = "genau und pünktlich"). Um 1600 hatte es die Bedeutung "fastidious", "tasteful" = "anspruchsvoll", "geschmackvoll" angenommen. Um 1769 trifft man es dann als "agreeable", "delightful", "pleasant" = "angenehm", "entzückend", "wohltuend" an und um 1830 als "kind", "thoughtful" = "freundlich", "rücksichtsvoll".

Die weltliche und schillernde Gewandtheit erhielt das unwissende "nescius" also erst in England, nachdem es sich in Frankreich zu "nice" gewandelt hatte.

Das lat. "scio" findet man auch in engl. "science" = "Wissenschaft".

...
ETYMOLOGY: Middle English, "foolish", from Old French, from Latin "nescius", "ignorant", from "nescre", "to be ignorant". See "nescience" = ("Unwissenheit").
...

(E6)(L1) http://www.anglizismenindex.de/
nice | nice price | nice to have

(E6)(L1) http://www.anthus.com/Colors/Colors_N.html


(E?)(L1) http://www.anthus.com/Colors/Cent.html#186
"Nice" als Farbe: - #4A545C - Grayish Blue


(E?)(L?) http://www.djfl.de/entertainment/djfl/1100/110437.html
Mr. Nice Guy

(E1)(L1) http://www.etymonline.com/index.php?search=nice


(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=nice


(E6)(L?) http://www.javvin.com/protocolsuite.html
Die Abkürzung "NICE" steht für "Network Information and Control Exchange protocol".

(E?)(L?) http://www.krysstal.com/wordname.html

The word "nice" meant "stupid" and "foolish" in the late 13th Century. It went through a number of changes including "wanton", "extravagant", "elegant", "strange", "modest", "thin", and "shy". By the middle of the 18th Century it had gained its current meaning of "pleasant" and "agreeable".


(E?)(L?) http://jargonf.org/wiki/nice
Das freundliche "nice" wird auch in der Computersprache "UNIX" eingesetzt um anderen Benutzern den Vortritt zu gewähren.

nice np.
[Unix] Commande classique, qui permet d'être aimable avec les autres utilisateurs en diminuant la priorité de ses propres processus. Personnes ne s'en sert (© Tanenbaum). En anglais, ça veut dire « gentil ».


(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/


(E1)(L1) http://www.westegg.com/etymology/

Nice
From the Latin "nescius," for "ignorant," and, at various times before the current definition became established meant "foolish" then "foolishly precise" then "pedantically precise" then "precise in a good way" and then our current definition.


(E1)(L1) http://www.word-detective.com/back-q.html#nice


(E?)(L?) http://www.yourdictionary.com/nice

Etymology: ME, "strange", "lazy", "foolish", OFr "nice", "nisce", "stupid", "foolish", lat. "nescius", "ignorant", "not knowing", lat. "nescire", "to be ignorant", lat. "ne-", "not" (see no) + "scire", "to know": see "science".


O

P

Q

R

S

smart (W3)

Engl. "smart" hat - zumindest als deutscher Anglzismus - eine eher positive Ausstrahlung. "Smart" steht für "klug", "gescheit", "intelligent", "geschickt", "gepflegt", "gewandt", "geschäftstüchtig". Die "Geschäftstüchtigkeit" kann aber auch mit "Gerissenheit" und "Raffiniertheit" einhergehen. Und auf diesem Weg kommt man dem engl. "smart" langsam auf die Schliche. Über die Konnotationen "forsch", "schneidig", "hart", "scharf" findet man den Weg zur ursprünglichen Bedeutung "Schmerz". Das mengl. "smerte" = "schmerzvoll" findet man auch noch im Verb engl. "smart" = "schmerzen", "verletzen". Und so kann sich ein smarter Frauenliebling durchaus als Schmerzen bereitender Draufgänger entpuppen.

Erstellt: 2010-04

speed (W2)

Vielleicht war die Aufnahme von "speed" in der Kategorie "Bedeutungsumkehr" etwas voreilig. Aber wenn es seine Bedeutung auch nicht um 180o gedreht hat, so hat es sie doch ganz schön nach dem Wind gedreht.

Zu "speed" gibt es verschiedene Formen wie das altengl. "spowan", das slawische "speti" und lat. "spes". Die rekonstruierte gemeinsame Wurzel wird als "*spodi" angegeben.

Interessant ist jedoch, dass die ursprüngliche Bedeutung "prosperity" = "Wohlstand" bedeutete. Und da es den Menschen aber nie schnell genug gehen kann, zu Wohlstand zu kommen, änderten sie schnell auch die Bedeutung des Wortes "speed". - Nach dem Motto "nur ein schneller (schnell erreichter) Wohlstand ist ein wirklicher Wohlstand".

T

terrible no longer means "inspiring terror" (W3)

Something similar has happened to "terrible" and "dreadful" (= "schrecklich", "furchtbar"), which no longer mean inspiring "terror" or "dread" (= "grosse Angst", "Furcht"), but just "very bad".

mediterran
Mediterranean
terrace
Terrain
Terrakotta
Terrarium
Terrasanta
Terrasse
terrassieren
terre
terroir
terroirism
terroirist
torrent
torrente
torrid (W1)

(E1)(L1) http://www.alphadictionary.com/goodword/date/2005/05/29
Das engl. "terroirism" = "flavor and bouquet that a grape - and the wine made from it - acquires from the earth it grows from" entspricht dem frz. "goût de terroir" = "taste of the soil", also "dem Geschmack der Erde (einer bestimmten Region) (der im Wein zu spüren ist)".

Das frz. "terroir", das man nicht mit "terror" verwechseln darf, heisst im Weinbau entsprechend "Boden", "Gegend", "Region". Es bezeichnet also den Boden des Weinbergs. Und ein engl. "terroirist" vertritt - wenn auch keine "terroristische" Weltanschauung, so doch - eine extreme Ansicht (eben den "terroirism"); er sieht in dem Boden des Weinbergs den alleinigen Faktor, der über die Güte eines Weins entscheidet.

Das frz. "terroir" geht auf lat. "terra" = "(trockene) Erde" und hängt mit lat. "torrere" = "brennen" zusammen (engl. "torrid" = "sengend", "brennend heiß").

Neben diesen Worten gibt es noch viele weitere erdverbundene Begriffe, wie etwa frz. "terre" = "Land", engl. "terrace" = "Terrasse" = "Erdaufhäufung", dt./frz. "Terrain" von lat. "terrenum" = "Erde", "Acker" und lat. "terrenus" = "aus Erde bestehend", "Terrakotta" = "gebrannte Erde", "Terrarium" (in Entsprechung zum "Aquarium"), span. "Terrasanta" = "das Heilige Land", "terrassieren" (eines Hanges), und eine grosse Zahl weiterer damit gebildeter dt./span./frz./ital./engl. Wörter.

Eine erste (Fast-)Umkehrung der Bedeutung ergibt sich, wenn man z.B. von "mediterranem Klima" spricht, das wörtlich eigentlich das "mitten im Land herrschende Klima" ist. Gemeint ist aber das Klima, das am "Mittelmeer" herrscht, dem engl. "Mediterranean (Sea)", das "von Land umgebene Meer". Das "mediterrane Klima" ist also "das Meeresklima, das mitten im Land herrscht".

So weit ist dies auch nachvollziehbar. Nun ist aber auch das frz./engl. "torrent", span./ital. "torrente" = "reißender Strom", "Wildbach", "Sturzbach" damit verwandt. Leider ist auf der ansonsten sehr empfehlenswerten Site "www.alphadictionary.com" kein Hinweis zu finden, wie es zu dieser Bedeutungsumkehrung kam. So kann ich nur vermuten, dass es sich über die Bedeutung "(Erd-)Lawine" = engl. "torrent" und "(Lava)Strom" zum "Wasser-Strom" entwickelte. Damit hat also das lat. "torrere" = "brennen" auch gleich sein eigenes Löschmittel hervorgebracht.

Daraufhin kann man nun doch wirklich anstossen - ob man nun ein Terroirist ist oder ob man dem Wein neben der Erde auch noch (brennende) Sonne zubilligt.

thoughtco.com
These Words Are Their Own Opposites
Definition and Examples of Janus Words in English

(E?)(L?) https://www.thoughtco.com/janus-word-contranym-1691087

Janus, the Roman god of gates and doorways and of beginnings and endings.

by Richard Nordquist

Updated April 10, 2017

A "Janus word" is a word (such as "cleave" ["to stick to" and "to split apart"]) having opposite or contradictory meanings depending on the context in which the word is used. Also called "antilogy", "contronym", "contranym", "autantonym", "auto-antonym", and "contradictanyma".

Examples and Observations


Erstellt: 2017-04

U

V

W

wicked means excellent (W3)

A similar case is "wicked" (= "gemein", "niederträchtig", "unerhört"), which is used to mean "excellent": a "wicked" party to end the Ibiza season (British newspaper).

wikipedia.org
Auto-antonym

(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Auto-antonym

An "auto-antonym" (sometimes spelled "autantonym"), or "contronym" (also spelled "contranym"), is a word with a homograph (another word of the same spelling) which is also an "antonym" (a word with the opposite meaning). An "auto-antonym" is alternatively called an "antagonym", "Janus word" (after the Roman god), "enantiodrome", "self-antonym", "antilogy", or "addad" (Arabic, singular "didd"). It is a word with multiple meanings, one of which is defined as the reverse of one of its other meanings. This phenomenon is called "enantiosemy", "enantionymy" or "antilogy".

Contents

Origins

The terms "autantonym" and "contronym" were originally coined by Joseph T. Shipley in 1960 and Jack Herring in 1962, respectively. Some pairs of "contronyms" are true "homographs", i.e., distinct words with different etymology which happen to have the same form. For instance "cleave" "separate" is from Old English "cleofan", while "cleave" "adhere" is from Old English "clifian", which was pronounced differently. This is related to false friends, but false friends do not necessarily contradict.

Other "contronyms" are a form of polysemy, but where a single word acquires different and ultimately opposite senses. For instance "quite", which meant "clear" or "free" in Middle English, can mean "slightly" (quite nice) or "completely" (quite beautiful).

Other examples include "sanction" — "permit" or "penalize"; "bolt" (originally from crossbows) — "leave quickly" or "fixed"; "fast" — "moving rapidly" or "unmoving". Many English examples result from nouns being verbed into distinct senses "add to" and "remove from"; e.g. "dust", "seed", "stone".

Some contronyms result from differences in national varieties of English. For example, "to table a bill" means "to put it up for debate" in British English, while it means "to remove it from debate" in American English.

Often, one sense is more obscure or archaic, increasing the danger of misinterpretation when it does occur; for instance, the King James Bible often uses "let" in the sense of "forbid", a meaning which is now obsolete, except in the legal phrase "without let or hindrance" and in tennis, squash and table tennis.

An apocryphal story relates how Charles II (or sometimes Queen Anne) described St Paul's Cathedral (using contemporaneous English) as "awful", "pompous", and "artificial", with the meaning (rendered in modern English) of "awe-inspiring", "majestic", and "ingeniously designed".

"Auto-antonyms" also exist in other languages. For example, in Latin "sacer" has the double meaning "sacred", "holy" and "accursed", "infamous", Spanish "huésped" may mean either "host" or "guest"; the same is true for the Italian and French "cognates", "ospite" and "hôte" respectively (all three deriving from the Latin "hospes"). Hindi: "???" and Urdu: "???" may mean either "yesterday" or "tomorrow" (disambiguated by the verb in the sentence). Italian "ciao" is a greeting that is translated as "hello" or "goodbye" depending on the context, and Swahili verb "kutoa", meaning both "to remove" and "to add".

Sometimes an apparent opposition of senses comes from presuming the point of view of a different language. In Hawaiian, for example, "aloha" is translated both as "hello" and as "goodbye", but the essential meaning of the word is "love", making it appropriate as both greeting and farewell. The meaning is in fact the same; it is only the occasion that is different. Latin "altus" can be translated "high" or "deep" in English, but in Latin had the single meaning "large in the vertical dimension". The difference in English between "high" and "deep" is determined by the speaker's awareness of their relationship to some perceived norm. A mountain is "high" because it is well above sea level, and the ocean is "deep" because it plunges well below it. Both, however, were "altus" in Latin.

This concept is superficially similar to a few examples in Italian, such as describing accumulated snow as being "high", "alta", rather than "deep", but this is because it is considered to be heaped above the reference level of the ground, rather than a throwback to Latin. The adjective, "profondo" is used instead to describe the idea of depth below a given reference level, so the sea is "profondo", along with the vast majority of examples in which "deep" would be used in English. In Italian, "alto" mare means not "deep sea" but "high sea", with the same meaning as in English of "open water beyond territorial limits". The "tide", "marea", also follows the same pattern as English, being either "high" or "low", depending on whether it is above or below the mean. However, Italian, French and Spanish all use their own equivalents of "high" to describe cooking pots, frying pans and saucepans which in English would be called "deep". In English, "tall", as a synonym of "high", would only be used to describe a pot when its height is considerably greater than its diameter, and drinking glasses with such proportions are also referred to as "tall" rather than "deep".

In addition, various neologisms or other such words contain simultaneous opposing meanings in the same context, rather than alternative meanings depending on context (e.g. coopetition).
...


Erstellt: 2015-02

wikipedia.org
Contronym

(E?)(L?) http://simple.wikipedia.org/wiki/Contronym

A "contronym" is a word with two meanings. These two meanings are the opposites of each other.

Examples:




Erstellt: 2015-02

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Kacirk, Jeffrey (Autor)
Altered English
Surprising Meanings of Familiar Words

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/0764920197/etymologporta-20


(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/0764920197/etymologety0f-21


(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/0764920197/etymologetymo-21


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Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Pomegranate Communications Inc,US (31. Januar 2002)
Sprache: Englisch

(E?)(L?) http://www.forgottenenglish.com/Altered_English.htm

Over the centuries, English words have strayed from their original meanings and acquired vastly different connotations. Consider the word "tryst", now a romantic liaison, but which in Georgian and Victorian England referred to a "fair for cattle, horses, and sheep". You’ll also discover that "excrement" described "hair, beard, and other things growing out of the body" in Shakespeare’s time, that a "coffin" was the "raised crust of a pie", and that the word "slogan" denoted the "war cry or gathering word of a Scottish border clan".

Like The Word Museum, the focus here is on the changes in the English language, but unlike my other books, Altered English contains currently used words and phrases which have changed. A number of the entries came from humble roots, such as "penthouse" which, before its current use for describing a posh apartment atop a tall building, denoted a shed sharing a common wall with a larger structure. After spending some time with this book you may never hear English in quite the same way.


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