Etymologie, Étymologie, Etymology
UK Vereinigtes Königreich (Großbritannien u. Nordirland), Royaume-Uni de Grande-Bretagne et d'Irlande du Nord, United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland
Essen, Nourriture, Food

eat (W3)

(E?)(L?) http://www.wikipedia.org/wiki/eat
Meals Eating utensils


A

à la mode, all-a-mode (W3)

Das frz. "à la mode" ("in Mode sein", "modisch", engl. "in the fashion") kam 1649 nach England. Im 17. Jh. wurde es gelegentlich als "all-a-mode" angepasst.

Unter der Bezeichnung "beef à la mode" versteht man ein "geschmortes Rindfleisch mit Gemüse".
Und in Amerika kann man sich seit 1903 bei "cake à la mode" auf einen Nachtisch mit Eis freuen.

(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/s6.html
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=à la mode
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=à la mode
(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/search?q=à la mode
(E1)(L1) http://www.takeourword.com/
Issue 147 - 1/23/02: ..., à la mode, ...

(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/French_phrases_used_by_English_speakers


Apple (W3)

(E1)(L1) http://www.westegg.com/etymology/
Apple (UK)/ Pomme (FR) / Manzana (ES)
Pineapple (UK); Piña (ES); Nana (FR); Ananas (DE)

B

Bowle (W3)

Das Getränk aus Alkohol, Wein, Sekt, Fruchtsaft wird üblicherweise in einer grossen Glasschale gemixt. In England heisst sowohl das Getränk als auch die Glasschale "bowl" und geht zurück auf das altengl. "bolla" = "rundes Gefäss".

In Frankreich kann man seinen Kaffee auch heute noch in einer grossen schalenförmigen Tasse, der "bol", serviert bekommen. - Jedenfalls ging die Bezeichnung des Gefässes auf den Inhalt über.

"Bowle", ein althochdeutsches und ein altenglisches "bolla" = "Schale", "Napf" dürften der Namensgeber sein; seit dem 18. Jh. ist das englische "bowl" ein (Punsch-)Napf, der dem darin zubereiteten Getränk den Namen bescherte.
(A: gaed)

breakfast, Frühstück, petit déjeuner (W3)

Das englische Frühstück setzt sich zusammen aus "break" und "fast". Irrtümlicherweise bezog ich "fast" zunächst auf "schnell". Ein freundlicher Besucher machte mich darauf aufmerksam, dass dieses "fast" für "fasten" steht, so dass "breakfast" also die "Unterbrechung des Fastens" bedeutet.

Das frz. "petit déjeuner" hat zwar auch etwas mit "brechen" zu tun. Zunächst bedeutet es einfach "das kleine Essen". "Déjeuner" wiederum ist "die Unterbrechung des Fastens" = "rompre le jeûne".

Das deutsche "Frühstück" bezeichnet das "früh" am Morgen gegessene "Stück" Brot.

bubble and squeak (W3)

Das Pfannengericht "bubble and squeak" besteht aus Gemüse und Kartoffelresten.
Das "Blubbern und Quietschen", das beim Kochen (und evtl. nach dem Essen) zu hören, gab dem Gericht - schon vor mindestens 200 Jahren - seinen Namen.
Nach einigen Quellen wurden auch andere Resteverwertungen als "bubble and squeak" bezeichnet, etwa "cold boiled beef and chopped cabbage", "mashed potatoes and cabbage", "cold boiled beef, chopped cabbage and mashed potatoes", "leftover potatoes and cabbage or other vegetables", "kale (= "Grünkohl"), Brussel sprouts (= "Rosenkohl") and "peas".
Diese Art von Gerichten werden auch als "bubble and scrape" (= "blubbern und scharren" oder "fry up" = "Aufgebratenes", "Zusammengebrutzeltes" genannt.
In Irland kann man z.B. "colcannon", aus Kartoffeln, Kohl, Butter, Salz und Pfeffer oder anderen Zutaten wie Milch, Sahne, Lauch, Zwiebeln, Schnittlauch oder Knoblauch antreffen.
In den Niederlanden gibt es ein Gericht "stamppot boerenkool", in dem Kartoffeln, Tomaten, Kohl, Milch, Butter, Salz und Pfeffer verwertet werden.
In Norddeutschland ist "Grünkohl und Pinkel" vergleichbar und in Süddeutschland und Tirol "Gröstl" oder "Bauerngröstl".

(E?)(L?) http://www.foodreference.com/html/artbubblesqk.html
(E?)(L?) http://www.foodreference.com/html/bubble-squeak-901.html
(E?)(L?) http://owad.de/owad-archive-quiz.php4?id=1757
(E?)(L?) http://en.wikipedia.org/wiki/Bubble_and_squeak


C

Chips (W3)

Während die "Pommes Frites" in den USA als "French Fries" eingeführt wurden, hiessen sie in Grossbritannien von Anfang an einfach "Chips".

chocolate (W2)

(E1)(L1) http://www.exploratorium.edu/exploring/exploring_chocolate/choc_3.html


...
What's in a Name?
There is some confusion about the derivation of the word "chocolate." The Merriam Webster Dictionary, and many other sources, state that it comes from the Aztec, or more accurately Nahuatl (the language of the Aztecs), word "chocolatl". Michael Coe, Professor of Anthropology at Yale, and author of "The True History of Chocolate", presents a different view. He argues that the word "chocolatl" appears in "no truly early source on the Nahuatl language or on Aztec culture." He cites the distinguished Mexican philologist Ignacio Davila Garibi who proposed the idea that the "Spaniards had coined the word by taking the Maya word "chocol" and then replacing the Maya term for water, "haa", with the Aztec one, "atl"." One other possibility is that "chocolate" is derived from the Maya verb "chokola'j", which means, "to drink chocolate together."
...


D

E

eggs benedict (W3)

Die übersetzten "Benedict Eier" sollten Sie nicht zu falschen Überlegungen verleiten. Die engl. "eggs Benedict" = "pochierte Eier und Schinken auf Toast mit Sauce hollandaise" gehen zurück auf den Commodore "Eggs C. Benedict" (1834-1920), einem amerikanischen Sportsegler und Banker.

(E?)(L?) http://www.barrypopik.com/article/488/eggs-benedict
(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/s86.html
(E?)(L?) http://www.bartleby.com/61/50/E0055000.html
(E?)(L1) http://jeff560.tripod.com/words16.html
(E?)(L?) http://listserv.linguistlist.org/cgi-bin/wa?S2=ads-l&q=etymology&s=&f=&a=1900&b=2005
(E?)(L?) http://listserv.linguistlist.org/cgi-bin/wa?A2=ind9906D&L=ads-l&P=R3346
000784 99/06/24 23:33 49 Eggs Benedict

(E?)(L?) http://wordcraft.infopop.cc/eponyms.htm
(E?)(L?) http://chronicle.com/free/v50/i17/17b01401.htm
Ever eager to burnish its public image, the McDonald's Corporation once hired a public-relations firm to ascertain the correct plural of the "Egg McMuffin". Perhaps they were hoping to gain approval for "Eggs McMuffin", on the analogy of the more upmarket "eggs Benedict". But that quest went nowhere. As far as I know, the company never ruled on what eaters of the "Egg McMuffin" should order if they want more than one.

(E?)(L?) http://wordcraft.infopop.cc/eponyms.htm
Concocted by Waldorf-Astoria to hangover cure for Samuel Benedict"
The Waldorf-Astoria hotel, creator of the "Waldorf salad", also concocted a hangover cure for a Mr. Samuel Benedict. The cure?


F

G

Garlic, gar, gore, garfish, auger (W1)

(E1)(L1) http://www.m-w.com/cgi-bin/wftwarch.pl?072304
Auf der Seite "de-essen_" befindet sich bereits ein recht langer Artikel zu den drei Buchstaben "gar". Deshalb habe ich mich entschlossen diese weiteren Beispiele aus der grossen "Gar"-Familie hier auf der "uk-essen_"-Seite unterzubringen.

Der Beitrag "Garlic and other gar words", der am 23. Juli 2004 durch englischsprachige Radiosender ausgestrahlt wurde behandelt ebenfalls die "Gar"-Familie. Aus Anlass des "California's three-day Gilroy Garlic Festival" passt der Aufhänger engl. "garlic" = "Knoblauch" recht gut. Das altengl. "gare" bedeutete soviel wie engl. "spear" = "dt. "Speer". Zusammen mit altengl. "leac" = engl. "leek" = dt. "Lauch" wurde daraus der "Speer-Lauch" - wohl wegen der Form der Knoblauchblätter (oder wie bezeichnet man die grünen Stengel?).

Aber auch im Englischen gibt es weitere interessante Beispiele. Etwa das Verb "gore" = "durchbohren", "aufspießen", also mit einem spitzen Gegenstand behandeln. "Gore" bezeichnete wohl ursprünglich ein kleines dreieckiges Stück Land. (Der Substantiv engl. "gore" = "(geronnenes) Blut" geht allerdings auf eine anderes altengl. Wort zurück.)

Dann gibt es den engl. "garfish" = "Hornhecht", "Knochenhecht", auch kurz "gar" genannt.

Ein interessantes Beispiel ist engl. "auger", ein Werkzeug, das dt. als "Schneckenbohrer", "Förderschnecke" bezeichnet wird und zum Transport von Schüttgut oder Flüssigkeiten eingesetzt wird, aber auch als "Bohrer" um Löcher zu bohren.

Ein interessanter Aspekt lässt meine kleine Sammlung an "Ampelwörtern" um ein Mitglied grösser werden.
Der engl. "auger" entstand aus engl. "nave" = "(Rad)Nabe" (vgl. dt. "Nabel") plus "gar" und wurde zu "navegar", also etwa "drehender Speer". Dieser mutierte von "a nave-gar" zu "a nauger" zu "an auger"; aus dem "nauger" wurde also durch Abgabe des "n" an den englischen Artikel ein "auger".

H

hot potato, heisse Kartoffel, Kartoffeln aus dem Feuer holen (W3)

Die "hot potato" entspricht der dt. "heissen Kartoffel" und ist ein "heikles Thema".

Jeder, der schon mal seine Kartoffeln im Lagerfeuer gegrillt hat, weiss, dass es nicht so einfach ist, "die Kartoffeln aus dem Feuer zu holen" und sie dann ohne passendes Geschirr zu essen.

(E3)(L1) http://www.owad.de/owad-archive-quiz.php4?id=577
(E3)(L1) http://www.redensarten-index.de/register/f.php
jemanden wie eine heisse Kartoffel fallen lassen

I

J

K

kettle of fish (W3)

Der "Kessel" geht zurück auf lat. "catillus" = "Schüsselchen", lat. "catinus" = "Napf", "flache Schüssel".

Bis zum Anfang des 18. Jh. war engl. "kettle" die allgemeine Bezeichnung für einen Behälter zum Kochen von Wasser. Danach verengte sich die Bedeutung auf "Teekessel".

Warum die englischen Redewendungen "a fine kettle of fish", "a nice kettle of fish", "a pretty kettle of fish" = "eine schöne Bescherung" und das sehr wahrscheinlich darauf beruhende "a different kettle of fish" (20. Jh.) = "das ist eine andere Geschichte" dem Kessel die Schuld am Durcheinander zuschreiben ist nicht ganz geklärt. Anzunehmen ist ein Bezug zu einer Art Picknick, bei dem Fische in Wasserkesseln ("kettle of fish") gekocht wurden.

Dieser Brauch scheint im Norden Englands an der schottischen Grenze gepflegt worden zu sein.

Die Bezeichnung "kettle of fish" findet man ab 1742, 1785 im Zusammenhang mit einer Fischsuppe während eines Gartenfestes ("Fete Champetre" = wörtlich "ländliches Fest", etwa = "Picknick") - und dann auch im übertragenen Sinn (etwa in Henry Fieldings "Tom Jones").

The custom was described by Thomas Newte in his Tour of England and Scotland in 1785: “It is customary for the gentlemen who live near the Tweed to entertain their neighbours and friends with a "Fete Champetre", which they call giving "a kettle of fish". Tents or marquees are pitched near the flowery banks of the river ... a fire is kindled, and live salmon thrown into boiling kettles”.

Vermutlich sah die Fischsuppe mit dem Durcheinander an Gräten, Köpfen, Haut, Schuppen, Flossen nicht gerade appetitlich aus, so daß es zwar gern gegessen wurde, aber doch optisch eher negative Assoziationen hervorrief. Spätestens die Reste der Fischsuppe gaben Anlaß sie mit einer (auch im Deutschen verniedlichenden) "schönen Bescherung" zu vergleichen.

Eine andere Möglichkeit wäre der Bezug zu einem "quintal (of fish)" = "100 pounds" = "Doppelzentner". Diese Masseinheit, die üblicherweise zur Angabe von Fischfängen benutzt wurde, ist auch korrumpiert als "kintal", "kentle" anzutreffen und könnte als "kettle" missverstanden worden sein. Dagegen spricht jedoch, dass "kettle of fish" eine britische Redewendung sein dürfte, während "kentle" eine amerikanische Form der Maßeinheit ist.

(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/46/K0044600.html
kettle of fish

(E1)(L1) http://www.bartleby.com/81/9502.html
Kettle of Fish

(E?)(L?) http://www.bartleby.com/people/FieldingH.html
...
The History of Tom Jones, a Foundling
First published in 1749, this two-volume great English novel is the cornerstone of the Harvard Classics Shelf of Fiction.
...
(E?)(L?) http://www.bartleby.com/301/
(E?)(L?) http://www.bartleby.com/302/1808.html
...
THE GENTLEMAN who now arrived was no other than Mr. Western. He no sooner saw Allworthy, than, without considering in the least the presence of Mrs. Waters, he began to vociferate in the following manner: “Fine doings at my house! A rare "kettle of fish" I have discovered at last! who the devil would be plagued with a daughter?”
...


(E3)(L1) http://www.gutenberg.net/etext/5402
(E3)(L1) http://www.gutenberg.net/etext04/dcvgr10.txt
The Project Gutenberg EBook of 1811 Dictionary of the Vulgar Tongue by Captain Grose et al.
Francis Grose’s Dictionary of the Vulgar Tongue, 1811

"KETTLE OF FISH"
When a person has perplexed his affairs in general, or any particular business, he is said to have made a fine kettle of fish of it.


(E?)(L?) http://www.lib.ru/ENGLISH/american_idioms.txt
"kettle of fish" {v. phr.}, {informal}
Something to be considered; how things are; a happening; business. * /I thought he needed money, but it was another kettle of fish - his car had disappeared./ - Usually used with "pretty", "fine", "nice", but meaning bad trouble. * /He had two flat tires and no spare on a country road at night, which was certainly a pretty kettle of fish./ * /This is a fine kettle of fish! I forgot my book./ Compare: CUP OP TEA(2).


(E?)(L?) http://www.phrases.org.uk/meanings/kettle-of-fish.html
Different kettle of fish, Nice kettle of fish, Pretty kettle of fish

(E?)(L1) http://www.urbandictionary.com/define.php?term=kettle+of+fish
(E?)(L?) http://www.visualthesaurus.com/?w1=kettle%20of%20fish
(E1)(L1) http://www.worldwidewords.org/qa/qa-ket1.htm


Kitchen lottery (W3)

Als "Küchenlotterie" wird hier das Problem beschrieben, dass ein Gericht, selbst bei gleicher Vorgehensweise nicht immer in gleicher Weise gelingt.

(E?)(L?) http://www.newscientist.com/article/mg19526113.000-kitchen-lottery.html
I make the batter for my Yorkshire pudding to exactly the same recipe each week, yet sometimes it rises in the oven while at other times it doesn't. What properties of batter, or what unnoticed change in my cooking technique or my oven could be behind this weekly lottery?

L

M

Marmalade (W2)

(E?)(L?) http://www.bbc.co.uk/dna/h2g2/A2903681
Dass die "Marmelade" auf "Marie malade" = "Marie's Krankheit" (gemeint ist die schottische Köigin Mary) zurückgeht, die - wenn sie krank war - gerne Orangen-Marmelade aß, ist wohl lediglich eine nette Anekdote.

Der Ursprung ist wohl eher im lat. "melimelum", griech "melímelon" = "Honig-Apfel" zu sehen. Über Portugal und Frankreich kam die Marmelade um 1480 auch nach England. In Frankreich ist "Marmelade" allerdings erst ab 1573 nachweisbar.

N

O

P

pickle, *peik (W3)

Das engl. "pickle" = "Pökel", "Salzlake", "Essigsoße" (davon engl. "mixed pickles" = "verschiedene eingelegte Gemüsesorten") geht gemeinsam mit engl. "pike" = "Pike", "Spieß", "Hecht", engl. "picket" = "Pflock", engl. "pie" = "Fleisch oder Obst in Kuchen oder Pasteten", lat. "pica" = "Elster", engl. "magpie" = "Elster", engl. "pickerel" = "Hecht", engl., frz. "piquant" = "pikant", engl. "picnic" = "Essen Pickerei", "piebald" = "scheckig", "bunt" auf ein ein ide. "*peik" = "Ecke" zurück.

Der Zusammenhang zum "Pieksen" (mit einer Spitze) ergibt sich bei "pickle" und "Pökel" mit der saueren Lake.
"Pike" und der pikenbewehrte Hecht ist einsichtig.
Der engl. "picket" = "Pflock" dürfte auch selbsterklärend sein.
Das englische "Pie" ist historisch vergleichbar mit der Pizza. Ursprünglich wurde die Teighülle mit verschiedenen Resten gefüllt, die sozusagen "zusammengepickt", in der Küche zusammengesammelt wurden. Später kultivierte es sich - wie auch die Pizza - zu einem besseren Essen mit speziellen Zutaten. Und so konnte ich das "Pie" als eine der wenigen genießbaren englischen Speisen in Form einer "Apple-Pie" kennen lernen, an die ich heute noch mit Sehnsucht zurückdenke.
Dieangegebene Quelle vergleicht die ursprüngliche "Pie" mit einem "Elsternnest" so daß die "Kuchen-Pie" also auch (sprachlich) den Umweg über das (englische) Elsternest genommen haben könnte.
Die Namensgebung lat. "pica" und engl. "magpie" für die "klauende Elster" sind auch verständlich (wegen des spitzen Schnabels, mit dem sie gerne nach Schmuckstücken pickt - unter anderem). (Das "mag-" in "magpie" soll eine Abkürzung des Namens "Margaret" sein, so daß die "Elster" also "Magaret-Picker" heißt. Warum die Elster diesen Zusatznamen erhielt wäre noch zu klären.)
"Pikant" ist etwas, das "reizend" ("stechend") ist.
Das "Picknick" war ursprünglich ein allgemeines Essen, bei dem jeder etwas mitbrachte und bei dem dann von verschiedenen Speisen "gepickt" wurde. Neudeutsch würde man dies "Fingerfood" nennen. Erst im 19. Jh. wurde das "Picknick" ins Freie verlagert.
Ja und dann schaut noch das "scheckige" engl. "piebald" (also etwa "(das ins Auge) stechende") um die Ecke.

(E?)(L?) http://www.takeourword.com/TOW140/page2.html
English got the word "pickle" from Middle Low German "pekel", which means "sharp in taste". Words like "pike" and "picket" also derive from the same source as "pickle". That source, an Indo-European root, is "(s)peik-" = "sharp point". The metaphorical sharpness in "pickles" is, of course, their vinegary taste. The word entered English in the 14th century.

Mark Morton, author of "Cupboard Love", discusses several other food words that come from the same source: "pie" (from Latin "pica" = "magpie", named for its sharp beak); "pike" = "fish with a pike-like head"; "pickerel", the diminutive of "pike", referring to a smaller, tastier fish; "piquant" = "sharp-tasting"; and "picnic" (from "piquenique").

How on earth do we get from "pica" = "magpie" to "pie" = "filling topped with crust"? "Pie" is thought to derive from English "magpie", because the earliest "pies" (in the Middle Ages) contained many different ingredients (think of a mince meat pie), and this characteristic was seemingly compared to the many different things that "magpies" collected in their nests. Or to the bird's "piebald" coloration. Perhaps.
...
The "pie" in "magpie" comes ultimately from Latin "pica" which means "magpie"! The "mag-" in "magpie" is a short form of the name "Margaret". Englishmen of the Middle Ages were fond of giving human names to species of animals (like the "martin" the "jenny wren" and the "blue jay", for another example).


potato (W3)

Die engl. "potato" (= "Kartoffel") kam im 16. Jh. aus Südamerika.

(E1)(L1) http://polyglotveg.blogspot.com/2007/07/potato.html
...
Francisco López de Gómara, Historia General de las Indias (1552) is the first to record the word "papa", which is used in some dialects of Spanish for "potato".
...
The word "patata" is evidently a combination of the Quechan word "papa" and the Taino word "batata". This is the word used in Spain for "potato".

Spanish writers are generally careful to distinguish "batata" (Ipomoea) and "patata" (Solanum). In particular, the earliest reference to potatoes bound for Europe is from 28 Nov. 1567 in the Canary Islands, when Lorenzo Palenzuela, a notary public, recorded some bound for Antwerp, Belgium, “y asi mismo recibo tres barriles medianos [que] decis lleven patata y naranjas e lemones berdes” 'and in the same way I received three medium size barrels [that] you said carried potatoes, oranges, and green lemons'.
...
Initially, "potato" always referred to the "sweet potato", since that was the only kind known in England.
...


(E6)(L?) http://www.kartoffel.de/
(E?)(L?) http://www.kartoffel.de/info/geschichte/body.php
...
Die "Kartoffel" hat neben dem botanischen Namen "Solanum tuberosum" viele Namen.
Abgeleitet vom indianischen "Papas" entstand im Englischen "potato", im Italienischen "patata" und im Spanischen "batata".
Die Italiener des 16. Jahrhunderts nannten sie auch "tartufolo", weil sie der "Trüffel" in Aussehen und Geschmack so ähnlich war. Daraus entstand der deutsche Name "Kartoffel". Sprachlich "integriert" hat man das Gewächs dadurch, dass man es anhand einheimischer Früchte - in unserer Region "Birnen" und "Äpfel" - zu beschreiben suchte. So entstanden unterschiedlich ausgesprochene "Erdäpfel", "Bodenbirnen" oder "Grundbirnen".

Q

R

Rumfordsuppe

Rumford war ein in England geadelter amerikanischer Physiker im 18.Jh. Im wird die Idee zugeschrieben in Suppenküchen sogenannte Armensuppen auszugeben.
Die Rumforsuppe wird diesem Grafen Rumford zugeschrieben.

S

salary (W3)

(E?)(L?) http://www.salz.de/
Ware und Währung aus Jericho
Take that very important word "salary". The Latin root is "sal", meaning "salt", very different from how the word is used today. If you've heard the English expression "He's not worth his salt", used in talking about a badly performing colleague or an overpaid footballer, you might guess that there's some historical connection between "salt" and "money". And you'd be right.
Back in the early days of the Roman Empire, soldiers were often given special salt rations. In other words, they earned "salt money" ("salarium argentum") for their work. Hence, today's English word "salary".

Scone, scone (W3)

Das seit etwa 1392 auftretende engl. "Scone" = "(Kerzen)leuchter mit (Schutz)schirm" geht über altfrz. "esconse" = "Laterne", "Versteck" zurück auf lat. "sconsa", "absconsa", "abscondere" = "verbergen", "verstecken".
"Scone" zur Bezeichnung eines Wandkerzenhalters trat etwa 1450 auf.

Die englische Sprache besitzt allerdings noch ein zweites "scone" = "dünner, flacher Kuchen" ("Teegebäck"). Diese "Scones" kamen 1513 aus Schottland, gehen aber vermutlich auf ndl. "schoon" = "Brot" zurück ("schoonbrood", "schoon brood" = "fine (white) bread", mndl. "schoonbroot", "schoon", "scone" = "strahlend", "wunderbar" (vgl. engl. "sheen" = "Glanz" und "Brot", wörtlich "Aufgebrodeltes").
Wörtlich ist engl. "scone" also die Abkürzung von ndl. "schoonbrod" = "schönes Brot".
In den USA soll "Scone" und die Scones über die "Coffee Shops" eingeführt worden sein.

(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/38/S0153800.html
(E?)(L?) http://www.effilee.de/wissen/Scones.html
(E?)(L?) http://www.english2american.com/dictionary/s.html#scone
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=scone
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=scone
(E?)(L1) http://www.lecker-backen.de/muffins/einfache-scones.htm
Einfache Scones

(E?)(L1) http://www.rampantscotland.com/recipes/blrecipe_index.htm
Scotland for Tourists:
Scottish Recipes - From drop scones and tablet to whisky toddy.

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/search?q=scone
(E?)(L?) http://www.wsu.edu/~brians/errors/scone.html
scone/sconce

(E?)(L?) http://www.yourdictionary.com/scone


T

taramasalata (W3)

Das engl. "taramasalata" ("a paste of fish roe, olive oil, lemon juice, and potatoes or moistened bread crumbs") setzt sich zusammen aus griech. "taramas" = "eingemachter Fischroggen", (von türk. "tarama" = "Milch") und "saláta" = "Salat".

(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/57/T0045700.html


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V

W

X

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Grange Books
A Fish Out of Water
The Origins and Meaning of the Food We Speak

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/1840136251/etymologety01-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1840136251/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/1840136251/etymologetymo-21
(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/1840136251/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/1840136251/etymologetymo-20
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Grange Books; Auflage: n.e. (28. Oktober 2003)
Sprache: Englisch
Paperback: 192 pages
Publisher: Grange Books; n.e. edition (28 Oct 2003)

The English language is seasoned with words and phrases, idioms and expressions that owe their origins to the kitchen, the bakery, the cellar, the larder and everywhere else that food and drink is prepared and enjoyed.

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