Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
UK Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Reino Unido de Gran Bretaña e Irlanda del Norte, Royaume-Uni de Grande-Bretagne et d'Irlande du Nord, Regno Unito di Gran Bretagna e Irlanda del Nord, United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland
Trinken, Beber, Boire, Bere, Drink

A

American Bar (W3)

Die "American Bar" kam in England auf. Der amerikanische Barmixer Harry Craddock wurde 1920 in den USA arbeitslos. Daraufhin versuchte er sein Glück in Europa und eröffnete 1926 eine Bar in England nach amerikanischem Muster, die "American Bar" im Savoy. Hatten sich die Europäer bisher lieber in Sesseln herumgedrückt wurde ihnen nun das Sitzen an der Bar näher gebracht. Harry Craddock hatte Erfolg damit und gab seine Rezepte im Jahr 1930 als "The Savoy Cocktail Book" heraus.

B

Bar, bar, barrista, Barren, Barriere, Barcode, barring, barrier, barrister, barfuss, Bargeld, barer Unsinn, Barometer, Bür, Bürde, gebären, Geburt, Tragbahre, Barium, Baryt, Bariton, -bar, Baron (W1)

(E1)(L1) http://www.etymonline.com/b2etym.htm
(E1)(L1) http://www.takeourword.com/TOW151/page4.html#fubar
(E1)(L1) http://www.takeourword.com/Issue072.html
(E1)(L1) http://www.takeourword.com/Issue073.html
(E1)(L1) http://www.word-detective.com/093098.html#bar
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Bar
(E6)(L?) http://www.industrie.gouv.fr/metro/aquoisert/etymol.htm
(E6)(L?) http://www.dwb.uni-trier.de/
"Bar" ist ein schönes Wort - kurz und bündig. Und es zeigt sich immer wieder, dass die kleinsten Wörter die grössten Schwierigkeiten bereiten. Sie sind furchtbar schwer greifbar und dabei offenbar ungemein fruchtbar.

Bar jeglichen Verständnisses fand ich es schon als Jugendlicher wunderbar, dass die Buchstabenfolge "bar" so unterschiedliche Bedeutungen wie in "bar (bezahlen)", "Bardame", "barfuss", "Bargeld" oder "Barcode" haben kann. Ich bin der Frage allerdings nicht nachgegangen. Dies möchte ich heute nachholen.

Man kann also zunächst einmal folgende "bar" unterscheiden.

"Bar" = "Nachtlokal" "Schanktisch", "intimes Nachtlokal". Diese "Bar" geht zurück auf ein altfrz. "barre" = "Schranke", durch die Ausschank und Gastraum getrennt sind.
Ein ital. "barrista" serviert Espressos (über die Theke, die Barriere).
Hier findet man auch den "Barren" und die "Barriere" oder den "Barcode" = "Balkencode" oder die engl. "chocolate bar" = "Schokolade-Riegel/-Tafel".
Die engl. Begriffe "barring" = "abgesehen von", "barrier" = "Hindernis, Sperre" and "barrister" = "Rechtsanwalt" gehen ebenfalls auf die (Gerichts-)Schranke zurück.

"bar" = "nackt", "frei von" auch "pur", "rein". Diese ahd. "bar" wird zurückgeführt auf ein ide. "*bhoso" = "nackt".
Hierher gehört z.B. "barfuss" = "nackter Fuss", "bar bezahlen" = "frei (aus der Hand) bezahlen" mit "Bargeld" = "freies (verfügbares) Geld".
Auch spricht man vom "baren Unsinn", dem "puren Unsinn". Dann ist die Rede "bar jeder Vernunft", also "ohne Vernunft", "befreit von jeder Vernunft".

"Bar" zur Messung des Luftdrucks. Diese Einheit geht zurück auf griech. "báros" = "Schwere, Gewicht".
Das Gerät um den Luftdruck zu messen nannte man entsprechend "Barometer". (Die Bezeichnung für das Luftdruckmessgerät bezieht sich also auf die "Schwere" der Luft.)

Als "Bür" bezeichnete man auch ein "eisernes Fallgewicht an Schmiedehämmern und Rammen". Und damit kommt man auch zur "Bürde", die auf "beran" = "Last" zurückgeht. "Bürde" bezeichnete zunächst das von der Mutter ausgetragen Kind. Dazu gehört auch "gebären" von germ. "*bera" = "tragen", "bringen" und das zugehörige "Geburt" = "Austragung".
Die "Tragbahre" enthält gleich zweimal den Bedeutungsinhalt "tragen".

Auch das chemische Element "Barium" (chemisches Zeichen "Ba") geht über das Mineral "Baryt" = "Schwerspat", in dem "Barium" zum ersten mal entdeckt wurde, auf griech. "barýs" = "schwer" zurück. Seltsamerweise zählt "Barium jedoch zu den Leichtmetallen.
Dieses ist auch im "Bariton" (engl. "baritone") anzutreffen, das auf das griech. "barýtonos" = "volltönend" ("schwertönend) zurückgeht.

Und wenn wir schon bei der Musik gelandet sind:
"Bar" = "regelmäßig gebautes, mehrstrophiges Lied des Meistergesangs". Dieses geht jedoch nicht zurück auf den "Bariton" sondern wird zurückgeführt auf die Linien "bars", die zur Abgrenzung verschiedener Takte und Rhythmen benutzt wurden.

"-bar" = Suffix, um auszudrücken, dass etwas machbar (erreichbar, fassbar, lieferbar) ist. Dieses wird ebenfalls zurückgeführt auf das ahd. "beran" = "tragen, bringen" ("tragbar" ist also so etwas wie eine "weisser Schimmel").

Eventuell geht der "Baron", ein germ. Ausdruck für "streitbarer Mann" auch auf das griech. "baros" zurück, oder hängt zumindest damit zusammen. Und ein "grosser/schwerer Mann" kann natürlich auch besser streiten. Der spätere frz. "Baron" war dann wohl nicht mehr so streitbar, hatte dafür aber gesellschaftlich umso mehr Gewicht.
(Schliesslich geht auch der "Ombudsmann" auf einen "gewichtigen Mann" zurück.)
Der "Baron" wird übrigens weiter zurückgeführt auf das germ. "baro" = "freier Mann". Und damit gibt es zumindest einen assoziativen Zusammenhang zwischen "schwer" und "frei".

Nun fehlt eigentlich nur noch der Blick in Grimm's Deutsches Wörterbuch. Dort findet man, dass das Suffix "-bar" mit lat. "-fer" oder "-ferus" auf den Bedeutungsinhalt "tragen" zurückgeht. Ausdücklich wird darauf verwiesen, dass in "tragbar""tragen" und "bären" nebeneinander erscheinen und "bar" = "pari" schon an sich "ferendus" oder "portabilis" war.

Was sich so alles hinter der "Bar" versteckt!?
Gibt es nun einen Zusammenhang zwischen diesen "bar" und eine gemeinsame Wurzel, oder sind es zufällige Übereinstimmungen?
Leider scheint kein Berufs-Etymologe bisher die Frage nach einem gemeinsamen Ursprung dieser "bar" gestellt zu haben. Jedenfalls habe ich noch keinen Hinweis gefunden, der dies bestätigt oder widerlegt. Aber ist es wirklich zu weit hergeholt, zwischen "tragen" und "Gewicht" einen Zusammenhang zu sehen? Oder zwischen "Gewicht" und "Schranke, Sperre"? Lediglich das "freie" "bar" passt nicht in diese Assoziationskette.
Um nicht in unseriöse Spekulationen abzugleiten möchte ich es bei diesen Anmerkungen belassen.

Siehe auch die Stichwörter:

Erstellt: 2004-04

Bloody Mary (W3)

Für die Bloody Mary stand die "blutige Maria Tudor" Patin.

Die rote Farbe des Mixgetränks aus Tomatensaft und Wodka legt es nahe, an Blut zu denken. Und so fand man in der englischen Königin Maria I. (1516-1558) eine würdige Patin. Im Volksmund wurde sie neben "die Katholische" auch "Bloody Mary" genannt, da sie als Papst-Anhängerin mit den Protestanten in England nicht gerade zimperlich umging.

(E?)(L1) http://66.46.185.79/bdl/gabarit_bdl.asp?Al=1&id=2723&D=Bloody%20mary
(E1)(L1) http://www.barrypopik.com/index.php/new_york_city/entry/bloody_mary/
(E?)(L?) http://wordcraft.infopop.cc/eponyms.htm
(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/
(E?)(L1) http://jeff560.tripod.com/words16.html


BOP (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"BOP" steht für "Broken Orange Pekoe": Ein einfacher Tee, kleinblättrig, gebrochenes Blatt.


BOP1 (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"BOP1" steht für "Broken Orange Pekoe 1": Grober schwarzblättriger Tee, Blattsortierung die vor allem bei Tee aus Sri Lanka eine gewisse Rolle spielt, Bestandteil vieler türkischer Mischungen.


Broken Tea (B) (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

Die englische Bezeichnung für "gebrochenen", kleinblättrigen Tee. Fehlt diese Bezeichnung, dann handelt es sich normalerweise um Blatt-Tees.


C

Cherry Brandy - Rose

Der englische Name dieses "Kirschlikörs" ("Kirschbrand") läßt auf eine englische Rosenschöpfung schließen - obwohl als Züchter die Meisterei "Tantau" angegeben ist.

Die Bezeichnung setzt sich zusammen aus engl. "cherry" = "Kirsche" und engl. "brandy", eine Abkürzung des früheren "brandewine", das von ndl. "brandewijn" übernommen wurde.





(E?)(L?) http://www.cocktaildreams.de/infos/ingredients.php?ingredientid=69

...
Die hier beschriebene Zutat "Cherry Brandy" wird zur Zeit in 24 Rezepten und 1248 virtuellen Barschränken der Community benutzt.
...
Big Ben | Buddha Punch | Chapple-Shake | Cherry Babe | Cherry Bomb | Cherry Dream | Crazy Brandy | Florida Sling | Heartbreaker | KiBa Royal | Loftus Special | Magic Favourites | Marvins Spezial | Pink Flamingo | Purple Bunny | Red Russian | Reno Black | Sex on the Beach 13 | Singapore Sling | Singapore Sling 2 | Sing´let | Spring Brake | Tortuga | Triple M


(E?)(L?) http://www.everyrose.com/everyrose/roses/browse.lasso

Cherry Brandy 85 ob Orange & Orange blend, Hybrid Tea 1985


(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/roses.php?searchNmTyp=2&searchNm=Cherry+Brandy


(E?)(L2) http://www.ludwigsroses.co.za/


(E?)(L?) http://www.pflanzen-im-web.de/pflanzen/pflanzen-suche/Rosen/index.php

Edelrose "Cherry Brandy® 85" ~ Rosa Hybr.


(E?)(L1) http://www.rogersroses.com/gallery/chooserResult.asp
(E?)(L?) http://www.rosen-goenewein.de/goenewein/frameset.html

Cherry Brandy 85


(E?)(L?) http://www.welt-der-rosen.de/duftrosen/duftrosen.htm

Cherry Brandy 85 ® TANryrandy Tantau (DE) 1985 Teehybride, Beetrose kupfrig-orange dauerblühend fruchtig duftend
"Getränkerose" - eine Art Kirschlikör


Cocktail - Rose

(E6)(L?) http://www.classicroses.co.uk/
(E?)(L?) http://www.everyrose.com/everyrose/roses/browse.lasso

Cocktail rb Red blend, Shrub 1957


(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/roses.php?tab=2&grp=C
Cocktail (Shrub, Meilland, 1957) | Cocktail 80

(E6)(L1) http://nature.jardin.free.fr/
(E?)(L2) http://www.ludwigsroses.co.za/
(E?)(L2) http://www.ludwigsroses.co.za/SECTIONS/catalogue/
(E?)(L?) http://www.pflanzen-im-web.de/pflanzen/pflanzen-suche/Rosen/kletterrose-cocktail-rosa-hybr-.php

Kletterrose "Cocktail" ~ Rosa Hybr.


(E?)(L?) http://www.photomazza.com/?ROSES&lang=


(E6)(L?) http://www.rareroses.com/
COCKTAIL - A large shrub that can be grown as a climber

(E?)(L1) http://www.rogersroses.com/gallery/chooserResult.asp
(E6)(L1) http://www.rosefile.com/RosePages/Galleries.html
(E?)(L?) http://www.rosefile.com/Gallery/aLowRoses/index.html
(E?)(L?) http://www.rosefile.com/Gallery/SmallPhoto/index.html
(E6)(L?) http://www.rosenberatung.de/
(E?)(L1) http://www.rosenberatung.de/html/rosenbilder-galerie.html


Cocktail (W3)

Für die Herkunft von "Cocktail" = "Hahnenschwanz" = (alkoholisches Mischgetränk) gibt es viele Erklärungen, die jedoch alle ungesichert scheinen:

(E1)(L1) http://www.1001cocktails.com/origine-cocktail.php

Origine du Cocktail
...
En 1779, Miss Betty "Flanagan", propriétaire de la "Vieille Taverne", près de Yorktown, crée un mélange qu'elle nomme "Bracer". Ses clients ne retiennent que la forme en queue de coq "Cock Tail" de la bouteille dans laquelle est présenté le breuvage. Le mot "Cocktail" est devenu le nom courant pour désigner un mélange. Petite cusiosité, dans le film "Cocktail" avec Tom Cruise, le barman à succès est un certain "Flanagan".
...


(E?)(L1) http://66.46.185.79/bdl/gabarit_bdl.asp?Al=1<r=C
Cocktail [Cartes]

(E?)(L?) http://www.alkohol-lexikon.de/
(E?)(L?) http://www.alkohol-lexikon.de/smap_dt.html
(E6)(L1) http://www.anglizismenindex.de/
(E1)(L1) http://www.bartleby.com/81/C3.html
(E?)(L1) http://www.br-online.de/wissen-bildung/kalenderblatt/archiv/


(E?)(L1) http://www.cigarettespedia.com/
(E1)(L1) http://www.cnrtl.fr/etymologie/cocktail
(E?)(L?) http://www.cocktail-akademie.de/start/
Die Cocktail-Akademie bietet Rezepte und informiert über aktuelle Trends.

(E?)(L?) http://www.cocktaildreams.de/
(E1)(L1) http://etimologias.dechile.net/?C
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=cocktail
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=cocktail
(E1)(L1) http://etimologias.dechile.net/
(E5)(L1) http://www.ecocktail.de/
(E?)(L1) http://www.foodlexx.de/
(E?)(L1) http://www.foodtimeline.org/




(E?)(L?) http://www.foodtimeline.org/foodlobster.html#cocktail




(E?)(L?) http://www.foodtimeline.org/fooddecades.html#10scocktails




(E?)(L?) http://www.foodtimeline.org/storkclub.html

Stork Club Cocktails, 1946


(E?)(L1) http://bar.leo.org/
Cocktail-Rezepte
Website mit zahlreichen Rezepten für alhoholhaltige und antialkoholische Cocktails
LEO's Bar ist eine virtuelle Online-Cocktail-Bar mit gegenwärtig rund 2500 Cocktail-Rezepten, auf die auf mehrerlei Art und Weise zugegriffen werden kann.

(E?)(L?) http://home.nordnet.fr/~swanny/pages/cocktails/cocktails.htm
(E?)(L?) http://www.ohio.com/mld/beaconjournal/7604566.htm
IDEA is retro, but these cocktails are new for holiday ...
Akron Beacon Journal, OH
... The etymology of "cocktail" is up for interpretation, but may well include tavern keeper Betsy Flanagan, who in 1779 served French soldiers drinks garnished ...

(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/etymologie.html
(E?)(L?) http://www.prismenfernglas.de/woerter.html
(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/
(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/help/faq/language/
Why are alcoholic drinks called cocktails?

(E?)(L?) http://globegate.utm.edu/french/globegate_mirror/etymol.html
L'origine du mot COCKTAIL

(E?)(L?) http://www.visualthesaurus.com/?w1=Cocktail
May 26, 2006 - Cocktail - Muddle

(E3)(L1) http://www.wein-plus.de/glossar/C.htm


(E?)(L?) http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,4289
(E1)(L1) http://www.word-detective.com/
(E1)(L1) http://www.word-detective.com/backidx.html
(E?)(L?) http://www.wordorigins.org/
(E?)(L?) http://www.wordorigins.org/index.php/big_list/
(E1)(L1) http://www.worldwidewords.org/
(E1)(L1) http://www.worldwidewords.org/qa/


cocktailian (W3)

Aus dem Jahr 1993 ist eine Referenz vorhanden in der der Neologismus engl. "cocktailian" in der Bedeutung "Liebhaber von Cocktails" benutzt wird. In späteren Referenzen (2001) ist "cocktailian" die Bedutung "Cocktail-Spezialist" (barkeeper) zu finden.

(E?)(L?) http://www.wordspy.com/words/cocktailian.asp


Erstellt: 2010-02

CTC (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"CTC" steht für "Chrushing, Tearing, Curling": "Chrushing" = "zermalmen", "Tearing" = "Zerreißen", "Curling" = "Rollen".


D

Drink (W3)

(E?)(L?) http://www.wikipedia.org/wiki/Drink


Dust (Tee) (W3)

(E?)(L?) http://ourworld.compuserve.com/homepages/daniels_teahouse/brevier.htm
(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"Dust" kommt aus dem Englischen und heißt "Staub". Damit wird die kleinste und letzte Aussiebung bezeichnet, dieser Staub ist nicht nur Abfallprodukt, sondern wird für die Teebeutelproduktion auch extra erzeugt.


E

F

Fannings (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

Als "Fannings" bezeichnet man die beim Sieben anfallenden kleinen Teilchen des Teeblattes. Mit zunehmender Produktion von Tee-Aufgußbeuteln haben die Fannings an Bedeutung gewonnen.


Im Wörterbuch findet man engl. "fanning" = "Getreidereinigung" (wörtlich: "Fächerung", engl. "fan" = "Fächer").

FFTGFOP (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"FFTGFOP" steht für "First Flush Tippy Golden Flowery Orange Pekoe": Ein erstklassiger Blatt-Tee, erste Pflückung, eher zart aber sehr ausgeprägt. Die besten dieser Tees verfügen über das ganze mögliche Geschmacksspektrum.


flagon (W3)

Das seit 1459 auftretende engl. "flagon" = "bauchige (Wein)Flasche", "(Deckel)Krug" geht über mfrz., afrz. "flacon", zurück auf lat. "flasconem" = "Flasche".

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=flagon
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=flagon
(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/search?q=flagon


flask (W3)

Das seit 1355 auftretende engl. "flask" = "Taschenflasche", neuerdings auch "Thermosflasche" geht zurück auf lat. "flasco" = "Behälter", Flasche", lat. "flasconem" = "Flasche".

Vermutlich liegt hierzu ein germanisches Wort zu Grunde (altengl. "flasce", ahd. "flaska", mndl. "flasce", dt. "Flasche"), mit der Bedeutung umflochtene (Flasche)", "Behälter". Dabei wird eine Zusammenhang zu afd. "flechtan" = "weben", "flechten", altengl. "fleohtan" = "umflechten", "umspinnen". Als vorgermanische Wurzel wird ide. "*fleh-" postuliert.

Es gibt aber auch eine mögliche Verbindung zu einer Lautumstellung von "lat. "vasculum" = "Gefäß".

(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?search=flask
(E?)(L?) http://www.etymonline.com/index.php?term=flask
(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/search?q=flask


Flowery Tea (F) (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

Das Wort "Flowery" kommt aus dem Englischen und bedeutet, die Blatthülle, die den Tips ihren Namen gibt ist abgefallen, das Blatt beginnt Chlorophyll zu entwickeln ist aber noch zusammengerollt, noch nicht entfaltet.


FOP (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"FOP" steht für "Flowery Orange Pekoe": Ein einfacher Blatt-Tee, zarter als ein "OP".


FTGFOP (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"FTGFOP" steht für "Fine Tippy Golden Flowery Orange Pekoe": Ein sehr guter Blatt-Tee, normalerweise noch besser als "TGFOP", noch feineres Aroma.


G

GFOP (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"GFOP" steht für "Golden Flowery Orange Pekoe": Ein besserer Blatt-Tee noch zarter, feiner als "FOP".


Golden Tea (G) (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

Hinweis auf goldbraune Spitzen (Tips). Diese Bezeichnung wird nur bei Darjeeling- und Assam-Blatt-Tees verwendet (Golden Flowery Orange Pekoe).


H

I

J

K

L

M

N

O

OP (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"OP" steht für "Orange Pekoe": Ein einfacher Blatt-Tee.


Orange Tea (O) (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

...
Über die Bedeutung des Begriffs "Orange" ist man sich nicht einig. Dieses Wort soll früher in China für Tee verwendet worden sein, der mit Orangenblüten parfümiert war. Auch soll der Begriff von der klaren orangen Farbe des Tees herrühren. Einer anderen Theorie nach bezieht sich der Begriff auf das niederländische Königshaus "Oranien", wobei »königlich« mit »besonders gut« gleichgesetzt wird. Wir haben uns für "Kõnigliche Blattpflückung" entschieden.
...


P

Pekoe Tea (P) (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

Das Wort kommt aus dem Chinesischen und bedeutet "weißer Flaum"; es bezeichnet die sehr jungen, noch zarten Blätter (welche tatsächlich einen weißen Flaum aufweisen). Die Begriffe "Pekoe" und "Orange Pekoe" werden heute als Gradbezeichnung des Tees verwendet. Die sogenannte OP-Pflückung bedeutet, daß von jedem Blatt-Trieb nur die jeweils obersten 3 Blätter mit der Hand gepflückt werden.


Pink Cocktail - Rose

(E?)(L?) http://www.helpmefind.com/rose/roses.php?tab=2&grp=P


potatory (W3)

(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad/archives/0601
Das engl. "potatory" = "das Trinken betreffend" geht zurück auf lat. "potatorius, und und weiter auf "potatus", "potare" = "trinken".

Q

R

Rum (W3)

(E?)(L?) http://tastings.com/spirits/rum.html

...
Molasses is a sticky syrup that still contains a significant amount of sugar. Sugar mill operators soon noticed that when it was mixed with water and left out in the sun it would ferment. By the 1650s this former waste product was being distilled into a spirit. In the English colonies it was called "Kill Devil" (from its tendency to cause a nasty hangover or its perceived medicinal power, take your choice) or "rumbullion" (origins uncertain), which was shortened over the years to our modern word "Rum". The French render this word as "rhum", while the Spanish call it "ron".
...


Anm.: ital. "rum"

S

SFTGFOP (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"SFTGFOP" steht für "Special Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe": Ein echter Spitzentee. Diese Bezeichnung wird vorzugsweise für Darjeeling Second Flush verwendet, der weicher und tiefer schmeckt als First Flush. Normalerweise auch weniger herb, da weniger Gerbstoffe.


T

TGFOP (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

"TGFOP" steht für "Tippy Golden Flowery Orange Pekoe": Ein sehr guter Blatt-Tee mit meistens blumigem, feinem Aroma.


Tippy Tea (T) (W3)

(E?)(L?) http://www.teedaniel.de/brevier.htm

Als "Tip" werden die hellen Teile des Tees, also die Blattspitzen junger, zarter Teeblätter bezeichnet, die noch kein Chlorophyll gebildet haben, da sie unter einer dünnen Haut noch eingerollt und dadurch noch nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt sind und sich beim Fermentieren deshalb nicht dunkel färben. "Tips" sind insofern Zeichen für hohe Qualität, da sie nur bei sehr jungen Trieben auftauchen und der Tee sehr sorgfältig gepflückt werden muß.


Toast, Toastmaster

(E?)(L?) http://www.toastmasters.org/
"toastmaster": a person who proposes the toasts and introduces the speakers at a banquet
"toast" = "der Trinkspruch"
"to toast" = "trinken auf"
The word "Toastmaster" dates from 1749. It describes the public speaker who presides at an official dinner or banquet and introduces the other speakers.
If you miss the "master" and just say "I'm toast" this is slang and means: "Ich bin erledigt".

A "toast" is a call to drink to the health or honor of a person. The word originated from the custom of putting spiced ( gewürzt) toast in drinks. Romans put burnt toast in wine to make it drinkable. Later, used toast to emprove the flavour of wine. In the 16th century, gentlemen often drank to the health of a lady, and in doing so would say that the lady's name gave their wine better flavour than toast did.
(Quelle: SPOTLIGHT 08/2001)

Der aufgeführte Link zu "Toasmasters International" passt ganz gut:
Whether you're a professional, student, stay-at-home parent, or retiree, Toastmasters is the best way to improve your communication skills. Toastmasters can help you lose the fear of public speaking and learn skills that will help you be more successful in whatever path you've chosen. You'll be a better listener. You'll easily lead teams and conduct meetings. You'll comfortably give and receive constructive evaluation. You already have some or all of these skills. In Toastmasters, you will enhance them.
For Better Listening, Thinking, Speaking

District 59 of Toastmasters International
Toastmasters International has 179 981 members in 8646 clubs worldwide.
Since it was founded 1924, more than three million adults
improved their abilities of public speaking with Toastmasters.

tumbler (W2)

(E1)(L1) http://www.marthabarnette.com/learn_t.html#tumbler
Der engl. "tumbler" = "großes Drinkglas" stammt aus dem 17. Jh. Es waren gerundet Gläser, die man nur geleert absetzen konnte, weil sie einen runden Boden hatten. Und so befand man sich ständig in einem Zustand zwischen vollem Glas und leerem Glas. Dass die Folge ein Verblödungszustand war, kann man sich leicht vorstellen. Der "Tumbler" war also der "Dumm-Macher" ("Besoffen-Macher").

U

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W

X

Y

Z

Bücher zur Kategorie:

Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
UK Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Reino Unido de Gran Bretaña e Irlanda del Norte, Royaume-Uni de Grande-Bretagne et d'Irlande du Nord, Regno Unito di Gran Bretagna e Irlanda del Nord, United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland
Trinken, Beber, Boire, Bere, Drink

amazon - Trinken, Beber, Boire, Bere, Drink

       

A

B

C

Craddock, Harry (Autor)
The Savoy Cocktail Book

Die erste Ausgabe dieses Werks stammt vom "Erfinder" der "American Bar" im Savoy in London.

(E?)(L1) http://www.amazon.ca/exec/obidos/ASIN/1862057729/etymologporta-20
(E?)(L1) http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/1862057729/etymologety0f-21
(E?)(L1) http://www.amazon.fr/exec/obidos/ASIN/1862057729/etymologetymo-21
(E?)(L1) http://www.amazon.co.uk/exec/obidos/ASIN/1862057729/etymologety0d-21
(E?)(L1) http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/1862057729/etymologpor09-20
Gebundene Ausgabe: 286 Seiten
Verlag: Anova Books (November 2007)
Sprache: Englisch


During prohibition, liquor-deprived Americans would hop across the Atlantic for glamorous tea dances and cocktails in London. The place to be seen drinking "mixed drinks", as cocktails were known during the decadent 1920s and 1930s, was the "American Bar" at the Savoy. The barman at that time was Harry Craddock and he wrote "The Savoy Cocktail Book", which was first published in 1930. This new edition has been updated by Peter Dorelli, the new Head Barman at the Savoy. In it you will find recipes for Daisies, Slings, Shrubs, Smashes, Fizzes, Juleps, Fixes and a whole lot more. Like his predecessors, Dorelli has invented a few cocktails himself and his latest is the Millennium-gin, Midori, Limoncello and mango juice. The book is illustrated with Deco drawings and will make a fabulous gift.
Dale Kneen


erhältlich auch im Geschenke-Shop im Savoy Hotel in London

Erstellt: 2010-02

D

E

F

G

H

Hodgson, Charles (Autor)
History of Wine Words
An Intoxicating Dictionary of Etymology & Word Histories from Glass & Bottle

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Taschenbuch: 208 Seiten
Verlag: P2peak Press (25. März 2009)
Sprache: Englisch


Kurzbeschreibung
Wine's presence at our table is more than 8,000 years old and our conversation and use of words reflects this long familiarity. History of Wine Words is a collection of nearly 400 of the words you use when you enjoy wine, shop for wine or discuss wine with your friends; along with the origins and stories behind the words. The names of wines, grapes and vineyards are explored and bring to life fascinating vignettes from the development of our ancient wine traditions as well as illuminating our habits of speech.


Erstellt: 2010-09

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