Etymologie, Ιtymologie, Etymology
US Vereinigte Staaten von Amerika, les Ιtats-Unis d'Amιrique, The United States of America (USA)
Comics, Bandes dessinιes - B.D., Comic strips - Cartoons

A

B

C

D

E

F

G

Gammus diptherocus (W3)

(E?)(L?) http://www.quakpiep.de/Barks.html
Ob der Artname "Gammus diptherocus" irgendeine Entsprechung in der realen Wissenschaft der Rennflφhe hat ist mir nicht bekannt. In Entenhausen gehφrt diese Art jedenfalls zur Familie "Curropulexidae" = "Rennflφhe". Die Bezeichnung "Gammus diptherocus" kφnnte sich mφglicherweise als "Hin- und herspringender Zweiflόgler" όbersetzen lassen ("gampen" = "hόpfen", "springen" und "diptera" = "Zweiflόgler"). - Wenn da nicht die Aussage zu finden wδre: "Flόgel oder deren Ansδtze sind nicht vorhanden." - ???

"Pfeilnδsiger Erdfloh", "Gammus diptherocus"
Barks, 1958
Der Pfeilnδsige Erdfloh ist ein insektenδhnliches Lebewesen von mikroskopischer Grφίe. άber Verbreitungsgebiet und Lebensweise ist so gut wie nichts bekannt. Sicher ist jedoch, dass der Pfeilnδsige Erdfloh ein sehr schneller Lδufer ist. Diese Tatsache wird gerne zur Veranstaltung von "Insektenrennen" gegen unterlegene Gegner genutzt. Obwohl sein morphologischer Aufbau deutlich sichtbar ist, kann dieser nur schwer gedeutet werden, da die Abweichungen vom allgemein recht starren Bauschema der Insekten erheblich sind. Der gut abgrenzbare Kopf trδgt einen in einen nach vorne gerichteten Widerhaken auslaufenden Pfeil, der vom όbrigen Kopf δuίerlich nicht zu trennen ist. es handelt sich dabei also vermutlich nicht um ein Mundwerkzeug im eigentlichen (Insekten-) Sinn. Solche finden sich in Form zahnδhnlicher Gebilde im oberen Mundteil. Die "Zunge" ist als Rudiment der unteren Kauwerkzeuge aufzufassen. Antennen fehlen, stattdessen sitzen sieben langgezogene Hautlappen auf dem Kopf. Der Hinterkopf wirkt bepelzt. Die zwei Augen scheinen Linsenaugen zu sein. Das Brustteil ist fόr Insekten vφllig atypisch, aber gut abgrenzbar. Hinter dem Kopf befindet sich ein Segment, das unbepelzt und nach unten dunkel gefδrbt ist. Es folgen fόnf Segmente, die nur auf dem Rόcken abgrenzbar sind. An diesem Kφrperabschnitt sitzen diffus verteilt sechs Beine, die keine Gliederung aufweisen und unten in vier Krallen auslaufen.
Flόgel oder deren Ansδtze sind nicht vorhanden. Es kφnnte sich hier vielleicht um eine rein δuίerliche Segmentverdoppelung (sechs Einschnόrungen bei drei Segmenten, die den drei Beinpaaren entsprechen wόrden) handeln, wie man sie z.B. von manchen Ringelwόrmern kennt. Diese Hypothese ist jedoch unsicher, weil solch ein Vorgang bei Gliederfόίern bisher nicht nachgewiesen wurde (zudem wόrde das den Erdfloh aus dem Stammbaum der Insekten herauskatapultieren). Der Hinterleib des Erdflohs ist stummelfφrmig und unsegmentiert, aber mit δhnlichen Hautlappen wie der Kopf versehen.
Die Tatsache, dass bestimmte Insektenmerkmale (wie z.B. die Dreigliederung des Kφrpers mit sechs Beinen, die am Brustteil entspringen) vorhanden sind, lδsst zu, den Erdfloh als eine durch zahlreiche Sondermerkmale geprδgte άbergangsform zwischen Tausendfόίlern und primitiven Insekten zu postulieren. Der Pfeilnδsige Erdfloh gehφrt also vermutlich wie auch seine Verwandte die Stachelhδutige Blattwanze (Buggus ostecrockus) und Grauenhafter Vielfuί; (s.d.), einer Tiergruppe an, die in unserer Welt noch vφllig unbekannt ist.
Der Erdfloh ist somit stammesgeschichtlich sehr alt.


H

I

J

K

katzenjammer, Katzenjammer Kids (W3)

= "hangover", "distress", "a discordant clamor".
"Katzenjammer" comes from the German "Katze" = "cat" and "Jammer" = "distress" or "lamentation". English speakers borrowed the word in the 19th century. It's well-known to many because of the "Katzenjammer Kids" a long-running comic strip featuring the incorrigibly mischievous twins Hans and Fritz.

L

M

Mickey Mouse, Minnie Mouse (W3)

(E?)(L?) http://www.characterproducts.com/info/character_histories/mickey_minnie_doorway.htm
Mickey Mouse History And A Little About Minnie Mouse
...
It was on this train ride back to Los Angeles from New York City that Walt Disney created Mickey Mouse. He knew he had to come up with a new character and created a mouse. (It is interesting to note that this mouse looked quite similar to Oswald the Rabbit. The main differences being Mickey Mouse had short round ears instead of long bunny ears, a longer nose, a long skinny mouse tail instead of a bunny tail, and skinnier legs and arms. The face, eyes, mouth and hairline were very similar.) Walt wanted to name the mouse character "Mortimer", but his wife, Lilly, didn’t like that name and suggested "Mickey Mouse".

"Mickey Mouse" made his debut to the general public in a film named "Steamboat Willie" on November 19, 1928, at the Colony Theatre in New York. This film also featured the first appearance of "Minnie Mouse", as well as the world’s first use of fully synchronized sound in cartoons. "Mickey" and "Minnie" were instant hits. In fact, Mickey Mouse was so popular that over a million children joined the original Mickey Mouse Club between 1929 and 1932. The "Mickey Mouse Club" later became a popular children’s television series that aired on ABC from 1955 to 1959. The show featured talented kids called Mouseketeers who sang, danced, performed skits, and introduced special guests and Disney cartoons.

Other interesting Mickey Mouse historical tidbits: ...

"Erika Fuchs" die Erfindering von "piff", "paff", "puff" und "seufz"
"1951 erschien die Micky Maus zum ersten Mal in Deutschland. Als άbersetzerin der amerikanischen Geschichten wurde die promovierte Kunsthistorikerin Erika Fuchs, damals 44jδhrig, gefunden. Zwanzig Jahre lang όbertrug sie sδmtliche Disney-Comics ins Deutsche, spδter nur noch die Barks-Stories. Ihre Sprache hat Generationen geprδgt und beeinflusst."


mickey mouse (W3)

(E1)(L1) http://www.wordsmith.org/awad
mickey mouse Mar 00 After the cartoon character Mickey Mouse, created by Walt Disney.

mickey mouse program (W3)

(E3)(L1) http://www.jargon.net/jargonfile/
North American equivalent of a noddy (that is, trivial) program. Doesn't necessarily have the belittling connotations of mainstream slang "Oh, that's just mickey mouse stuff!"; sometimes trivial programs can be very useful.

N

Ninth Art, neunte Art

(E?)(L?) http://www.ninthart.com/
Als "Ninth Art" wird die Kunst der Comics bezeichnet. Hier findet man Informationen zu diesem Medium.

O

P

Q

R

S

Scrooge McDuck, Uncle Scrooge, scrooge, Dagobert Duck, Dagobert (W3)

(E?)(L?) http://www.hinternet.de/comic/e/entenwho.php
...
Die Rede ist von niemand anderem als von Donalds Onkel "Scrooge McDuck", der 1947 in dieser Entenpersiflage auf Charles Dickens "A Christmas Carol" von Carl Barks seinen ersten Auftritt hat und erst nach einer langwierigen Lδuterung den Sinn des Weihnachtsfests erkennt und Donald letztlich ein wunderschφnes Fest beschert.

Ursprόnglich sollte "Scrooge McDuck" nur in dieser Geschichte auftauchen, doch der knauserige alte Sack, der hierzulande als "Dagobert Duck" bekannt wurde, entwickelte sich zum Publikumsliebling. Dieser Tage kann er auf seinen fόnfzigsten Jahrestag im Entenkosmos zurόckblicken.
...


Im Englischen heiίt er noch treffend "Scrooge McDuck" = "Geizkragen-Ente", spδter "Uncle Scrooge".

Warum er im Deutschen den neutralen Namen "Dagobert Duck" erhielt ist nicht ersichtlich.

Da die deutschen άbersetzer aber bekannt waren fόr ihre Anspielungen ist zu vermuten, dass der Name "Dagobert" bewuίt gewδhlt wurde wegen seiner Bedeutung, die sich zusammensetzt aus kelt.-gall.-germ. "daga" = "gut", "sehr" und ahd. "beraht" = "glδnzend". Gemeint ist damit ursprόnglich etwa "der sehr Berόhmte". Im όbertragenen Sinne kann man in "Dagobert" aber auch den "sehr (Gold-)Glδnzenden" = "Reichen" sehen.

Die Bezeichnung "Scrooge" = "Geizhals" geht seinerseits zurόck auf die Figur "Ebenezer Scrooge" in Charles Dickens' "A Christmas Carol" zurόck.

(E2)(L1) http://www.bartleby.com/61/30/S0173000.html
(E1)(L1) http://www.etymonline.com/index.php?term=scrooge
(E1)(L1) http://www.takeourword.com/et_q-s.html
(E?)(L?) http://wordcraft.infopop.cc/eponyms.htm
(E?)(L?) http://www.wordsmith.org/awad/archives/0596
(E?)(L?) http://projekt.gutenberg.de/autoren/dickens.htm
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/dickens/weihlied/weihlied.htm
(E?)(L?) http://gutenberg.spiegel.de/dickens/weihlied/weihl001.htm
...
Oh, er war ein wahrer Blutsauger, dieser Scrooge! Ein gieriger, zusammenkratzender, festhaltender, geiziger alter Sόnder: hart und scharf wie ein Kiesel, aus dem noch kein Stahl einen warmen Funken geschlagen hat, verschlossen und selbstgenόgsam und ganz fόr sich, wie eine Auster. Die Kδlte in seinem Herzen machte seine alten Gesichtszόge starr, seine spitze Nase noch spitzer, sein Gesicht runzlig, seinen Gang steif, seine Augen rot, seine dόnnen Lippen blau, und sie klang aus seiner krδchzenden Stimme heraus. Ein frostiger Reif lag auf seinem Haupt, auf seinen Augenbrauen, auf dem starken struppigen Bart. Er schleppte seine eigene niedere Temperatur immer mit sich herum: in den Hundstagen kόhlte er sein Kontor wie mit Eis, zur Weihnachtszeit machte er es nicht um einen Grad molliger. ...


(E?)(L?) http://www.telegraph.co.uk/opinion/main.jhtml?xml=/opinion/2003/12/24/do2401.xml&sSheet=/opinion/2003/12/24/ixopinion.html
Scrooge's seasonal guide to making your money go further

Unter dieser άberschrift findet man einen Artikel mit Ratschlδgen wie, man das meiste fόr sein Geld bekommt. Unter "Scrooge's Book of the Year" findet man z.B. den Hinweis auf das billigste Buch des Jahres zu sein, "measured by the cost per page" (Franklin Delano Roosevelt: Champion of Freedom).

stella anatium (W3)

(E?)(L1) http://www.quakpiep.de/Barks'%20Thierleben.pdf
In "Barks' Tierleben" ist die "Biodiversitδt in Entenhausen" (im Staate "Calisota") lexikalisch erfasst. Es ist eine Sammlung von Bio- und Wortkreationen aus Donald's Welt, dem Wohnort der "Anatiden" = "Entenfφrmige" lat. "stella anatium" = "Entenstern".

T

toon - Toonopedia
Cartoon-Glossary
Comic-Figuren-Enzyklopδdie

(E3)(L1) http://www.toonopedia.com/
Durch die Angabe des ersten Erscheinungsdatums (First appeared) und Hinweisen zur Entstehungsgeschichte der Figuren hat die Site auch einen gewissen etymologischen Wert.

A Vast Repository of Toonological Knowledge

Welcome to the world's first hypertext encyclopedia of "toons" — which will soon, I hope, come to be regarded as the Internet's most comprehensive source of information about the U.S. toon scene.

So, what's a "toon"?
A "toon" is a "cartoon" or "cartoon character" — "cartoon" referring not just to the animated kind, but also to such "still cartoons" as comic books, newspaper strips, magazine cartoons, etc.

Here at Don Markstein's Toonopedia™, we take a very broad view of what constitutes a toon. The basic idea is to cover the entire spectrum of American cartoonery.

I realize I haven't exactly blanketed the field yet, but I think the 600+ toon topics I've written up so far should qualify at least as a light coverlet. And it will get more inclusive as time goes on, as I intend to continue adding new ones and updating the ones I've got, into the indefinite future.


(E?)(L1) http://www.toonopedia.com/glossary.htm
Glossary Of Specialized Words and Phrases Used in Don Markstein’s Toonopedia™

Animι • Bigfoot • Big Little Book • Cartoonist • Cel • Cel Washer • Comix • Crossover • Cycle • Digest • Direct Market Distribution • Extreme • Fanboy • Fanzine • Frame • Funny Animal • Graphic Novel • In-Between • In-Betweener • Indicia • Inker • Letterer • Manga • Mini-Comics • Mint • Model Sheet • Mutant • Painter • Panel • Penciller • Reboot • Retcon • Rotoscope • Sequential Art • Splash Panel • Storyboard • Sunday Page • Superhero • Tabloid • Topper • Universe • Word Balloon


(E?)(L?) http://www.toonopedia.com/toon_list.htm


toonpool (W3)

Die Internetadresse "toonpool" steht fόr "Cartoon-Pool" = "Cartoon-Sammlung".

(E?)(L?) http://www.toonpool.com/
Categories: Religion (209) | Politics (1303) | Media & Culture (1589) | Love & Sex (723) | Business (405) | Famous People (507) | Philosophy (996) | Education & Tech (306) | Sports (305)

U

V

W

X

Y

Yakky Doodle (USA 1960-1962) (W3)

Die Zeichentrickfigur "Yakky Doodle" ist ein Entenkόken von geradezu unglaublicher Naivitδt, das von seinem freund "Chopper" immer wieder gerettet wird. Sein Name bezeichnet sein Gequassel gleich zweifach, als engl. "yakking" = "Quasselei" und engl. "doodle", das im 17. Jh. zunδchst in der Bedeutung "Einfaltspinsel" auftrat.

(E?)(L?) http://www.fernsehserien.de/index.php?suche=Yakky+Doodle
(E?)(L?) http://www.toonopedia.com/yakky.htm


Yank and Doodle (W3)

Die beiden Comicfiguren "Yank and Doodle" traten 1941 an um den Patriotismus amerikanischer Mδnner im zweiten Weltkrieg anzusprechen. "Yank" kφnnte eine Anspielung auf den alte US-Nationalgesang "Yabkee Doodle" und die Kurzform von "Yankee" sein.

(E3)(L1) http://www.toonopedia.com/ynkdoodl.htm


Yellow Kid (W3)

Dieser Begriff fόr die englischsprachige "Regenbogenpresse" stammt aus der Zeit, als zum erstenmal Farbe im Zeitungsdruck eingesetzt werden konnte. Der erste verfόgbare Farbstoff war Gelb, und die ersten die ihn einsetzten waren die Boulevardzeitungen.
Der erste Comic wurde auch mit dieser Zusatzfarbe gedruckt - der Name dieses Klassikers: "The Yellow Kid".

Z