Etymologie, Étymologie, Etymology
US Vereinigte Staaten von Amerika, les États-Unis d'Amérique, The United States of America (USA)
Management

A

B

Benchmark, benchmarking (W3)

(E3)(L1) http://www.emcf.org/pub/jargon/words/benchmarking.htm
(E?)(L1) http://glossary.eea.eu.int/EEAGlossary/B/benchmark
"Benchmark" in 23 Sprachen

(E6)(L?) http://www.gfk.com/english/glossar/contentdetail.php?id=96&lang=en
(E?)(L1) http://www.ib.hu-berlin.de/%7Ewumsta/infopub/semiothes/lexicon/default/dk4.html
(E?)(L?) http://www.specbench.org/benchmarks.html
(E1)(L1) http://www.takeourword.com/Issue086.html
(E3)(L1) http://www.webopedia.com/TERM/b/benchmark.html
(E1)(L1) http://www.word-detective.com/103001.html#benchmark
(E?)(L1) http://www.www-kurs.de/gloss_b.htm
(E1)(L1) http://www.yourdictionary.com/wotd/wotd.pl?date=2003-01-23
(E1)(L1) http://www.yourdictionary.com/ahd/b/b0183500.html
Die "Benchmark" tauchte auf mit der Landvermessung und dem Messen der Wasserstände an Küsten und Flüssen. Es war ein Schnitt im Felsen, in den eine "7-förmige" Stütze oder Klammer eingehängt wurde, die zur Fixierung der Messwerkzeuge diente.

So wie das Managementinstrument "Benchmarking" vom Hilfsinstrument zum seligmachenden Masssatab erhoben wurde, so erging es auch dem Wort "benchmark". Ursprünglich zur Bezeichnung einer "Bankkerbe" im Felsen verwendet, die dazu diente, dem eigentlichen Messinstrument einen Halt zu verschaffen, wurde es zur Bezeichnung einer "Messphilosophie".

...
A "benchmark" was originally a mark cut into a stone or a wall by surveyors measuring the altitude and/or level of a tract of land. The cut was used to secure a bracket called a "bench" upon which they mounted their measuring equipment, and all subsequent measurements were made in reference to the position and height of that mark. Voila, "benchmark," which first appeared in English around 1842, and quickly began to be used figuratively in the "standard of quality" sense we see today.
...


...
Interestingly, the word has nothing to do with "benches" in the ordinary sense. The original surveyor's mark was a kind of groove in the wall, in which the top bar of an angle iron (shaped like a 7) could be inserted. The angle iron then served as a "bench" on which to rest an instrument that measures deviations from the level originally marked.
...


...
"benchmark" is, strictly speaking, a surveyor's mark cut into a rock, a wall, or a fence to indicate a point in a line of levels for the determination of altitudes over an area. (Whew!) An instrument used by surveyors, the "angle-iron", is inserted into the benchmark to form a temporary "bracket" (= "KLammer", "Stütze") or "bench" (= "Sitzbank", "Werkbank", "Werktisch") for supporting the leveling staff. Because of the importance of the "benchmark" itself, the term soon came to be applied figuratively to any point of reference. The surveying term is first recorded in 1842, and the figurative use arose by 1884.
...


Am 21.10.2004 erhielt ich von Harald Westecker folgenden Hinweis:
... Ich habe dazu in einer Schriftenreihe des Carl-Hanser-Verlages einen Hinweis gefunden:
Benchmark: Vermessungsmarkierung . . . von vorher festgelegter Position . . . benutzt als Bezugspunkt . . . Standard, an dem etwas gemessen oder beurteilt werden kann.
Benchmark: der Abrisspunkt (survey), das Nivellier(ungs)zeichen.
Ein Benchmark kann eine physikalische Markierung auf einer (Werk-)Bank sein, z. B. um Rohre auf die gleiche Länge zu sägen. Ebenso kann ein Punkt einer bekannten Position in der Landvermessung gemeint sein.

An die Markierung an einer Werkbank hatte ich auch zunächst gedacht. Allerdings besagen alle englischsprachigen Hinweise, dass es sich - wie oben ausgeführt - um eine, in einen Felsen gehauene, "Kerbe" (= engl. "mark" (u.a.)) handelt, die zur Befestigung einer "Trageplattform", eben einer "Bank" diente.

Die Benutzung des Begriffs im technischen Umfeld soll von der Firma XEROX geprägt worden sein.

BPMN (W3)

"BPMN" steht für "Business Process Modeling Notation". Die "Geschäftsprozesse-Modellierungsnotation" wurde 2002 von dem IBM-Mitarbeiter Stephen A. White erarbeitet.

Mit der Version 2 wurde auch die Bezeichnung geändert. "BPMN" wurde von "Business Process Modeling Notation" zu "Business Process Model and Notation", womit ausgdrückt werden soll, dass es sich um mehr als um eine Notation handelt.

(E?)(L?) http://www.bpmn.info/
(E?)(L?) http://www.bpmn.org/
(E?)(L?) http://bpmn-buch.de/BPMNDeutsch.html
BPMN 2.0-Begriffe auf Deutsch

Im Buch verwendete deutsche Übersetzungen der englischen Begriffe aus der BPMN-Spezifikation.
Die Übersetzungstabelle stammt ursprünglich aus dem Weblog Kurze Prozesse.

Englisch Deutsch


(E?)(L?) http://www.diveintobpm.org/
(E?)(L?) http://www.itposter.net/itPosters/bpmn/bpmn.htm
(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/Business_Process_Modeling_Notation
Die "Business Process Modeling Notation" ("BPMN", engl. "Modellierungsnotation für Geschäftsprozesse") ist eine grafische Spezifikationssprache in der Wirtschaftsinformatik. Sie stellt Symbole zur Verfügung, mit denen Fach- und Informatikspezialisten Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe (techn.: "Workflows") modellieren und dokumentieren können. Die BPMN kann mit den Ereignisgesteuerten Prozessketten verglichen werden. Da sie differenziertere Objekte bietet, ist sie einerseits komplizierter, dafür aber auch ausdrucksstärker.

Inhaltsverzeichnis Entwicklung
Die "BPMN" wurde 2002 durch den IBM-Mitarbeiter Stephen A. White erarbeitet und später von der "Business Process Management Initiative" ("BPMI"), einer Organisation, die Standards im Bereich der Geschäftsprozessmodellierung definiert hatte, veröffentlicht. Sie wurde im Juni 2005 durch die "Object Management Group" ("OMG") zur weiteren Pflege übernommen. Die BPMI fusionierte gleichzeitig mit der OMG, so dass die BPMN ähnlich wie die Unified Modeling Language" ("UML") ab diesem Zeitpunkt als Standard der OMG galt. Seit 2006 ist BPMN somit offiziell ein OMG-Standard. Da die schon erwähnten Ereignisgesteuerten Prozessketten seit Anfang der 1990er Jahre auf dem Markt sind, hat es bis 2009 gedauert, dass in Deutschland die Nutzung von BPMN gleichgezogen hat. Gefördert haben dies insbesondere kostenfreie Werkzeuge wie dies von BizAgi. Auch die Erfinderin der Ereignisgesteuerten Prozessketten, die IDS Scheer AG, bietet mit ARIS Express zukünftig ein kostenfreies Werkzeug an, mit dem BPMN-Diagramme erstellt werden können.
...


(E?)(L?) http://www.workflowpatterns.com/vendors/bpmn.php


Erstellt: 2010-05

Brainstorming, Brainwriting (W3)

(E2)(L2) http://www.blueprints.de/wortschatz/
(E?)(L?) http://buster.cs.yale.edu/implicit/
(engl., "Geistesblitz"), "Brainstorming" ist eine in den 50er Jahren vom amerikanischen Werbefachmann Alexander Osborn entwickelte Technik zur Anregung kreativen Denkens in Gruppendiskussionen. Die Teilnehmer äußern spontan ihre Gedanken zu einem Problem, wobei Kritik untersagt ist, damit die Ideenfindung nicht gehemmt wird.
Bei dieser Kreativitätstechnik äußern die Teilnehmer ihre Gedanken zu einem Problem spontan. Kritik ist untersagt, damit die Ideenfindung nicht gehemmt wird. Die Auswertung der Einfälle erfolgt in einer späteren Phase.
(© blueprints Team)

Beim "Brainwriting" werden im Gegensatz zum 'Brainstorming' die Ideen nicht innerhalb einer Gruppe laut ausgesprochen, sondern von jedem Teilnehmer auf ein Stück Papier geschrieben und anschließend zusammengeführt. Dieses Methode hat den Vorteil, dass es schüchterne bzw. ruhige Gruppenteilnehmer leichter haben, ihre Ideen einzubringen.
(© blueprints Team)

nicht zu verwechseln mit "brainwashing" ist eine Kreativtechnik (Laßt tausend Blumen bühen [Mao Tse Tong])
(A: roge)

ist die neudeutsche Bezeichnung für Gehirnwäsche.
Diese Kreativitätstechnik soll in der gleichberechtigten Meinungsäußerung Ideen und Lösungsvorschläge in der Gruppe fördern. So der positive Ansatz.
In "bild der wissenschaft 11/2001" wurde folgendes Experiment beschrieben:
Den Teilnehmern wurde die Aufgabe gestellt, Sätze zu ordnen. Danach spielten sie eine Art Scrabble. - Wenn die zu ordnenden Sätze Begriffe wie "streben" und "siegen" enthielten war, arbeiteten nach dem Scrabble-Spiel noch 55% weiter; ohne die unbewußte Motivationsstärkung waren es nur 21%.
D.h. dass man allein schon mit der Art und Weise der vorgegebenen Fragestellungen das Ergebnis eines 'neutralen' Brainstormings beeinflussen kann.
Unter "buster.cs.yale.edu/implicit" findet man ein Experiment zum Testen der eigenen automatischen Reaktionen und Vorurteile.

Bullfighting ist bull, Bullfighter (W3)

(E?)(L?) http://www.dc.com/
(E?)(L?) http://www.dc.com/Insights/bullfighter/nonprofits.asp
(E?)(L?) http://www.philo-forum.de/philosophen/index.html?acn=s&sar=Rousseau
(E?)(L?) http://www.philolex.de/rousseau.htm
(E?)(L?) http://www.thiele-und-thiele-consult.de/Natur-als-Vorbild.htm
(E?)(L?) http://www.uni-oldenburg.de/~topsch/basedow/9rous.htm
oder: Unternehmensberater beseitigen die Probleme, die es ohne sie gar nicht gäbe.
Man könnte fast glauben, den Unternehmensberatern gehen langsam die Ideen aus. Nun ziehen sie den letzten Trumpf aus der Tasche und propagieren die Rückkehr zur Verständlichkeit. Natürlich verkaufen sie dies als neuste - und noch nie dagewesene - Idee. Dabei übersehen sie, dass schon vor langer Zeit Rousseau sein "Zurück zur Natur" predigte.

Aber selbst Rousseau war bereits ein Wiederverwerter: ... Das bekannte „Zurück zur Natur" geht also keinesfalls nur auf Rousseau zurück, obwohl dieser dafür sehr einprägsame Worte gefunden hat. ...

Damit alle erkennen, dass sie es ernst meinen, verteilt "Deloitte Consulting" eine Software namens "Bullfighter". - Damit weis natürlich jeder, worum es geht. - Oder etwa nicht?
"Bullfighter" durchsucht Texte nach unverständlichen Fachbegriffen, "problematic jargon". Umgangssprachlich nennt man unverständliches Fachgesimpel auch Quatsch oder engl. "bullshit" oder auch einfach nur "bull". Und da das Programm solchen "bull(shit)" bekämpfen soll, heisst es "Bullfighter".

Wie heisst es doch in einem der ersten noch bodenständigen Managementsprüche:
"Use what you sell and sell what you use."
Oderals kategorischer Imperativ formuliert: "Drehe deinen Kunden nur das an, was du bereit bist auch selbst zu nutzen."
Da kann man nur hoffen, dass die Unternehmensberater diese Software ausgiebig nutzen.
Aber allein schon die Begriffsbildung "Bullshit" zeigt, dass sie es damit nicht so ernst nehmen. - Immerhin ist es eine schöne Wortgeschichte.

Das Programm kann für nichtkommerzielle Zwecke auch herunter geladen werden.
Bullfighter for the Nonprofit Sector
Since its launch last summer, Bullfighter has gained a lot of fans. Sometimes these are repentant businesspeople who want once again to be understood by people who speak English. But just as commonly, the Bullfighting community includes those who want to take the lead in helping others in the battle against jargon. This new edition of the Bullfighter dictionary, specially created for nonprofits, was submitted to Deloitte by Josh Rosenfield, a program manager with NY WasteMatch. We thought it was great, and agreed to post it. Special thanks to Josh and to Bruce Trachtenberg of the Edna McConnell Clark Foundation for making this happen.


C

Coach Potatoe (W3)

(E?)(L?) http://www.google.de/search?hl=de&q=%22coach+potatoe%22&btnG=Suche&meta=
Obwohl Google 500 Treffer anzeigt, scheint es sich hier dennoch um eine falsche Schreibweise von "Couch Potato" zu handeln. Falls der Begriff in dieser Schreibweise also noch nicht belegt sein sollte, würde ich ihn gern als eigene "Wortschöpfung" anmelden. Und zwar möchte ich darunter verstanden wissen: einen Manager, der keine Entscheidungen mehr ohne seinen "Coach" trifft.

D

E

F

finalize (W3)

Das engl. "finalize" (zurück gehend auf lat. "finalis" = "die Grenze betreffend", "das Ende betreffend") scheint noch in den 1960er Jahren auch in den USA als unangenehmer Neologismus aufgetreten zu sein. 1997 war er zumindest im bürokratischen Umfeld wohl schon weitgehend akzeptiert. Dennoch scheint "finalize" auch im amerikanischen Alltag nicht auf große Gegenliebe zu stoßen.

...
Once considered objectionable because of its association with the language of bureaucracy, "finalize" is steadily gaining acceptance. In the late 1960s, 90 percent of the Usage Panel found the example "finalize plans for a class reunion" unacceptable; in the late 1980s, 71 percent disapproved. By 1997, only 28 percent of the Usage Panel found it unacceptable in the sentence "We will send you more information once we finalize plans for the reunion". Although substitutes for "finalize" can be found among "complete", "conclude", "make final", and "put into final form", none of these is an exact synonym. This may be why resistance to finalize is eroding. See Usage Note at prioritize.
...

significa: "completare", "concludere"; "definire"
Bezüglich des ital. "finalizzare" = "to aim at" = "beabsichtigen", "etwas auf etwas ausrichten" ist "finalize" ein falscher Freund.

(E?)(L?) http://dictionary.reference.com/
(E?)(L?) http://andromeda.rutgers.edu/~jlynch/Writing/f.html#finalize
An ugly, jargony word.

(E6)(L?) http://www.wsu.edu/~brians/errors/
(E?)(L?) http://www.wsu.edu/~brians/errors/finalize.html
"Finalize" is very popular among bureaucrats, but many people hate it. Avoid it unless you know that everyone in your environment uses it too.

G

H

I

J

K

L

life coach (W3)

Der 1986 auftauchende "life coach" hilft das tägliche Lben zu managen.

(E2)(L1) http://www.wordspy.com/words/lifecoach.asp


M

Management (W3)

(E?)(L?) http://www.wikipedia.org/wiki/Management


N

O

P

Q

R

RACI (W3)

"RACI" steht für "Responsible, Accountable, Consulted, Informed".

(E?)(L?) http://www.netlingo.com/dictionary/all.php
Hier wird angegeben: "Responsible, Accountable, Consultative, Influencing".

(E?)(L?) http://www.projektmagazin.de/glossar/gl-0798.html
RACI-Matrix

(E?)(L?) http://de.wikipedia.org/wiki/RACI
...
Dabei werden die Begriffe wie folgt interpretiert: In der Regel sollte pro Aktivität nur eine Person (Rolle) "accountable" sein.
Dagegen können mehrere Personen bei einer Aktivität "responsible", "consulted" oder "informed" sein.
Ebenso kann es vorkommen, dass eine Person für eine Aktivität gleichzeitig "accountable" und "responsible" ist.
...


Erstellt: 2010-07

Reverse Mentoring (W3)

Der Mentor (s. "Mentor") ist in der Regel der Ältere. Aber im Internetzeitalter kehren sich manche Dinge um und die Jüngeren können den Älteren anleiten.

(E6)(L1) http://www.4managers.de/themen/reverse-mentoring/
...
Hier arbeiten jeweils ein Junior und ein Senior zusammen, so dass der Senior vom Junior lernt. Die klare Botschaft an die Net Kids: Ihr werdet gebraucht!
...


S

T

U

V

W

X

Y

Z