Seinen Ursprung hat diese Wendung im Verfahren der Selig- und Heiligsprechungen in der katholischen Kirche.
Bei den sorgfältigen und langwierigen Verhandlungen werden die Verdienste des Verstorbenen geprüft und festgestellt, ob sich seine Verehrung nach seinem Tode lange genug erhalten hatte.
Wenn wir heute sagen, dass jemand den "Advocatus diaboli" spielt, dann bringt dieser alles Belastende (wie der Teufel vor Gottes Thron) als Ankläger vor bzw. legt alles dar, was gegen eine Person oder Sache spricht.
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"Benedikt von Nursia" (* bei Nursia[ heute Norcia, Prov. Perugia]um 480, † Monte Cassino 547 [ ?]), Abt des von ihm 529 gegründeten Klosters in Monte Cassino (der Keimzelle des Benediktinerordens und des abendländischen Mönchswesens), ist der Verfasser der ersten abendländischen Kloster- (Ordens-) regel, der "Regula monasteriorum", auch "Regula Benedicti" (lat.- Klosterregel, auch Regel Benedikts), entstanden um 540. Der in ihr niedergelegten Anordnung zur Lesung der Bibel und der Kirchenväter sind nicht zuletzt die Erhaltung und Überlieferung der antiken Literatur zu verdanken. Da die zur Pflicht gemachten Schriftenlesungen eine Bibliothek im Kloster und eine rege Abschreibetätigkeit von seiten der Mönche voraussetzten, waren die Klöster (bis Gutenberg) die Pflegestätten des abendländischen Buch- und Schreibwesens. Schließlich sind der Verfügung, ein Verzeichnis über den Besitz des Klosters an beweglichen und unbeweglichen Gütern anzulegen, die frühesten und seit dem 9. Jh. nicht mehr abreißenden Bibliothekskataloge zu verdanken.
Möglicherweise Vorbild für die Regel Benedikts von Nursia (Benediktinerregel) war die sogen. "Regula Magistri", eine wichtige Quelle für das ältere latein. Mönchtum. Für das Frühmittelalter bedeutsam ist die "Regula Monachorum" des Columban für seine Klöster am Kontinent, die älteste erhaltene irische Mönchsregel. Daneben gab es zunächst zahlreiche Mischregeln, bis sich im 8. Jh. die Benediktinerregel endgültig durchsetzte.
Sie wurde von "Benedikt von Nursia" nach der Gründung des Klosters auf dem Monte Cassino verfaßt. In 73 Kapiteln wird das klösterliche Zusammenleben verbindlich vorgeschrieben, wobei aber der Spielraum weit genug gelassen wird, um sie auch bei veränderten Bedingungen anwenden zu können. Stichworte: Abgeschiedenheit von der Welt; Leben in einer Gemeinschaft der Liebe und des Gehorsams; Besitzlosigkeit; Keuschheit; Unterordnung unter einen auf Lebenszeit gewählten Abt. Die Consuetudines (Kap. 16) legen siebenmaligen Gottesdienst pro Tag fest: Morgenfeier, Prim, Terz Sext, Non, Vesper und Komplet. Neben der B. gab es zunächst zahlreiche Mischregeln, bis sich im 8. Jh. die Benediktinerregel endgültig durchsetzte.
"Miserere", 1) eine völlige Verstopfung der Gedärme, welche den Ausgang des Kothes aus dem Munde, unter den größten Schmerzen, und mehrentheils den Tod zur Folge hat. S. Darmgicht, Th. 8, S. 744. 2) Ein Kirchengesang der Katholiken, wie auch die Composition desselben.
"Miseria", die Göttinn des Elends, die Tochter des Erebus und der Nacht.
"Misericorde", Dolch der Barmherzigkeit, ein kurzer Dolch, welcher im Mittelalter gebräuchlich war, und seinen Nahmen daher hatte, weil der Ueberwundene, gegen welchen er gezückt wurde, durch den Ausruf Misericorde oder Barmherzigkeit sich vor dem tödtlichen Stoße schützen mußte.
The Cambridge History of English and American Literature in 18 Volumes (1907–21).
Volume XIII. The Victorian Age, Part One.
XIV. George Meredith, Samuel Butler, George Gissing.
§ 12. The Way of all Flesh; The Pontifex cell.
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Deklinator v3.0 Auswertung
Formen Nominativ Sg.: pontifex Genitiv Sg.: pontificis Genus: m. Deutsche Übersetzung: Priester Deklination: konsonantische-Deklination Singular Plural Nominativ pontifex pontifices Genitiv pontificis pontificum Dativ pontifici pontificibus Akkusativ pontificem pontifices Ablativ pontifice pontificibus Vokativ pontifex pontifices
... In Middle English, "soul" (Alma) has as etymology "descended from the sea." "Pont," has as a Latin root "pontifex," meaning a Roman high priest. ...
1. Der "Rosenkranz der Jungfrau Maria" ("Rosarium Virginis Mariae"), der sich allmählich im zweiten Jahrtausend unter dem Wehen des Geistes Gottes entwickelt hat, ist ein durch das Lehramt empfohlenes beliebtes Gebet vieler Heiliger. In seiner Schlichtheit und Tiefe bleibt der "Rosenkranz" auch in dem soeben begonnenen dritten Jahrtausend ein Gebet von großer Bedeutung und ist dazu bestimmt, Früchte der Heiligkeit hervorzubringen. Dieses Gebet reiht sich gut ein in den geistigen Weg des Christentums, das nach zweitausend Jahren nichts von der Frische des Ursprungs verloren hat und das sich durch den Geist Gottes gedrängt fühlt, »hinauszufahren« ( »duc in altum!« ), um der Welt wieder und wieder Christus zuzurufen, noch mehr ihn »hinauszurufen« : Christus, als den Herrn und Erlöser, als »den Weg, die Wahrheit und das Leben« (Joh 14,6), als »das Ziel der menschlichen Geschichte, der Punkt, auf den hin alle Bestrebungen der Geschichte und Kultur konvergieren« .1
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A Protestant sect started at the Lutheran synod of Stuttgart, 19 December, 1559, by John Brenz, a Swabian (1499-1570).
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... Brenz argued that the attributes of the Divine Nature had been communicated to the humanity of Christ which thus was deified. If deified, it was everywhere, ubiquitous, just as His divinity, and therefore really present in the Eucharist.
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