Etymologie, Etimología, Étymologie, Etimologia, Etymology
VA Staat Vatikanstadt, Estado de la Ciudad del Vaticano, État de la Cité du Vatican, Stato della Città del Vaticano, State of the Vatican City
Trinken, Beber, Boire, Bere, Drink

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camellia sinensis
Chinesische Kamelie (W3)

Chinesische Scheinkamelie

(E?)(L1) http://www.giftpflanzen.com/camellia_sinensis.html

Teestrauch - Camellia sinensis


(E?)(L?) http://www.teekampagne.de/de-de/7_4/die-teepflanze.html

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Tatsächlich ist der immergrüne Teestrauch verwandt mit der in Europa als Zierpflanze beliebten "Kamelie", daher auch die lateinische Bezeichnung "camellia sinensis", die "chinesischen Kamelie".
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conditum paradoxum (W3)

Die Bezeichnung lat. "conditum paradoxum" = dt. "Glühwein", setzt sich zusammen aus lat. "conditum (vinum)" = dt. "gewürzter (Wein)" und griech. "paradoxum" = dt. "Überraschung" und heißt demnach wörtlich dt. "überraschend gewürzter Wein", "Wein nach Art des Hauses", "Wein mit Gewürzen der Saison".

(E?)(L?) http://www.amici-online.eu/Cursor_07

S.7
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Was wäre ein Christkindlmarkt ohne Glühwein, Glühmost oder Punsch? Aber wie so oft: nihil novi sub sole. Auch die Römer hatten einen Glühwein. Sie nannten ihn mit einem halbgriechischen Namen: "conditum paradoxum". Der lateinische Anteil, das "conditum", zu dem man sich "vinum" ("Wein") hinzudenken muß, bedeutet "gewürzter Wein". Der griechische Anteil das "paradoxum", das Paradoxe, also das Unerwartete, die Überraschung.

Überraschen Sie Ihre Gäste und sich mit einem Glühwein der exquisiten, also römischen Variante! Apicius, der "Jamie Oliver" der Antike, eröffnet immerhin sein Kochbuch „de re coquinaria“ mit dem Rezept für diesen Glühwein:

CONDITUM PARADOXUM
nach Apicius Liber I Epimeles ( Der sparsame Wirtschafter)
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Erstellt: 2012-09

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vindemia
-demo- (W3)

Der String "-demo-" kommt nicht nur als griech. "demos" = dt. "Volk", "Land", "Staat" vor, wie in "Demagogie", "Demographie", "Demokratie", "Demoskopie", sondern auch als lat. "demo" ("dempsi", "demptum", "demere") = dt. "wegnehmen", "abnehmen", "beseitigen", "abziehen", "schmälern". Und als solches findet man es in lat. "vindemia" = "Weinlese".

Interessant ist, dass sich lat. "demo" zusammensetzt aus lat. "de-" = dt. "ab-", "fort-", "weg-" und lat. "emo" ("emi", "emptum", "emere") = dt. "kaufen", "pachten", "bestechen", "gewinnen".

Somit ergibt sich für lat. "vindemia" wörtlich dt. "(dem Weinstock) Wein(trauben) abgewinnen".

Erstellt: 2010-08

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Bücher zur Kategorie:

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Weeber, Karl-Wilhelm
Auf einen Wein mit Seneca
Gespräche über Gott und die Welt, aufgezeichnet von Karl-Wilhelm Weeber

(E?)(L?) http://www.primusverlag.de/titel.php?artikel_id=132274323440

2012, 176 S., geb.
Format 14,5 x 22,0 cm
ISBN 978-3-86312-005-4

»Mir ist es lieber, mit der Wahrheit Anstoß zu erregen als durch Schmeichelei zu gefallen« Seneca

Lucius Annaeus Seneca war ein römischer Philosoph, Dramatiker, Naturforscher, Staatsmann und als Stoiker einer der meistgelesenen Schriftsteller seiner Zeit (1. Jh. n. Chr.) – kurz: ein Allround-Talent erster Güte und ein brillanter Stilist dazu. Bis heute ist Seneca immer gut für einen prägnanten ›Spruch‹, oder anders gesagt: Er ist meinungsstark, zeigt ›klare Kante‹, ein Helmut Schmidt der Antike sozusagen ...

Karl-Wilhelm Weeber führt in diesem Buch 50 fiktive Kurzinterviews mit Seneca, buchstäblich über Gott und die Welt. Weeber fragt, Seneca gibt Antworten – natürlich alles Originalzitate (lateinisch und deutsch) – auf heutige Fragen oder besser: modern issues. Aber daneben gibt es auch überzeitlich Gültiges und dem modernen Zeitgeist durchaus Widersprechendes sowie unterhaltsame Schlaglichter auf ganz Alltägliches in der römischen Antike.

Zum Autor:

Karl-Wilhelm Weeber, Jahrgang 1950, ist Honorarprofessor (Alte Geschichte) an der Universität Wuppertal sowie Lehrbeauftragter für die Didaktik der Alten Sprachen an der Ruhr-Universität Bochum. Außerdem ist er ehem. Direktor des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums Wuppertal. Er hat zahlreiche Bücher zur römischen Kulturgeschichte verfasst.

Inhalt


(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/FC2012-3.pdf

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Dieselbe Grundidee legt Karl-Wilhelm Weeber seinem fiktiven Interviewband zugrunde, wobei der Titel bereits eine deutliche Anspielung auf das oben zitierte Werk ist. Statt auf eine Zigarette trifft man sich ganz romisch-antik "Auf einen Wein". Anstelle des Altkanzlers gibt der Philosoph und ausgeschiedene Politiker Lucius Annaeus Seneca, einst einer der mächtigsten Männer seiner Zeit, Auskunft über Fragen des Lebens, aber auch der Politik. Die einzelnen Kapitel haben jeweils einen thematischen Schwerpunkt und nehmen - ganz so wie im modernen Vorbild - ungefähr vier bis fünf Druckseiten ein. Die Fragen des Interviewers erfolgen auf Deutsch, Senecas Antworten zweisprachig, wobei der lateinische Text mit Stellenangaben vorangestellt ist. Erfreulicherweise ubernimmt Weeber für den deutschen Text keine älteren Übersetzungen, sondern gibt eigene, dem heutigen Sprachgebrauch angepasste, so dass die Fiktion des Interviews mit einem Politiker im Ruhestand nicht durch einen scharfen Kontrast in der Diktion zwischen Frage und Antwort konterkariert wird.
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Oliver Ehlen, Jena


Erstellt: 2014-12

Weeber, Karl-Wilhelm
Die Weinkultur der Römer

(E?)(L?) http://www.syntropia.de/weinkultur-rmer-p-4009.html

Patmos, 2005. 188 S., 32 Abb. auf Taf. u. Ktn.-Skizz. 22 cm, Gebunden
ISBN: 978-3-491-96137-1
9,95 €

Der "Johnson" der Römer - Nur Weintrinken ist schöner. Römisches Recht, römische Baukunst und lateinische Sprache haben unsere Welt nachhaltig geprägt. Was aber wäre sie ohne das herrlichste Vermächtnis der alten Römer - die Kultur des Weinbaus? In diesem unterhaltsamen, umfassenden Sachbuch lernen wir sie kennen.

Karl-Wilhelm Weeber, einer der bedeutendsten Kenner des antiken Alltagslebens, zeigt in seinem Buch, welche große Bedeutung der Wein im Leben der Römer einnahm und in wie eng sich unsere heutige Weinkultur an die römischen Ursprünge anlehnt.

Mit lexikalischem Teil und zahlreichen Originalstellen in süffiger Übersetzung.


(E?)(L?) http://www.altphilologenverband.de/forumclassicum/pdf/MDAV1994-1.pdf

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Hier nun behandelt er das vielleicht „erfreulichste Vermächtnis der Römer”, und es gelingt dem Autor, „die Spannung bis zum Schluß zu halten, wozu nicht nur die interessanten Fakten und die lebendige Sprache beitragen, sondern auch die Art und Weise, wie der Autor den Stoff aufbereitet und anbietet. Nach einer kurzen Einführung, die alles Wesentliche kurz und bündig vorgibt, folgt über fünfundachtzig Seiten ein Lexikonteil, in dem die römische Weinkultur von »Alkoholismus« bis »Zungenlöser« nachbuchstabiert wird. Die Texte sind mit Geschichten und Anekdoten reich bestückt und durch Kästchen mit Zitaten angereichert.
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(E?)(L?) http://www.sandammeer.at/rezensionen/weinkultur-r%F6mer.htm

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Mit diesem Buch widmet sich Karl-Wilhelm Weeber, der sein umfassendes Wissen über die "alten" Römer bereits in "Alltag im alten Rom. Ein Lexikon", "Decius war hier. Das Beste aus der römischen Graffiti-Szene" und "Flirten wie die Römer" lebendig und abwechslungsreich aufbereitet unter Beweis gestellt hat einem wahrhaft identitätsstiftenden Element des Imperium Romanum: der Weinkultur der Römer. Am Beginn steht eine einleitende Einführung in das Reich des Bacchus, wo Wein als Grundnahrungsmittel galt, gefolgt von einem "kleinen Lexikon zur römischen Weinkultur": vom "Anbaugebiet" zum "Zungenlöser", welches gängige Begriffe eines antiken Lebensgefüges (Amfore, Bleibelastung, Falerner, Harzwein, Mänade, Opfer, Panscherei, Rausch, Satyr, Trinkkönig, usw.) erläutert und anhand überlieferter Zeugnisse dokumentiert.
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Erstellt: 2014-12

Weeber, Karl-Wilhelm
Wasser, Wein und Öl
Die Lebenssäfte der römischen Welt

(E?)(L?) http://www.froelichundkaufmann.de/

Darmstadt 2013.

Von Kaiser Augustus nach dem Geheimnis seines langen Lebens befragt, antwortete der 100-jährige Romilius Pollio: »Innen war's der Wein, außen war's das Öl.« Die Anekdote bringt die Bedeutung dieser beiden Lebenssäfte für die Alten Römer auf den Punkt. Und auch als Handelsware war der Wein von Bedeutung: Besonders mit den Germanen konnten römische Weinhändler gute Geschäfte machen. Kein Wunder, dass »Wein« eines der ältesten Lehnwörter im Deutschen ist. Ebenso teilten die Römer ihre hoch entwickelte Wasserkultur mit den besiegten Völkern. Eindrucksvolle Ruinen gewaltiger Thermenbauten und majestätisch aufragender Aquädukte sind überall im ehemaligen Römischen Reich Zeugen einer typisch römischen Einstellung. Neben der zivilisatorischen Bedeutung der römischen »Lebenssäfte« geht Weeber auch auf ihre ökonomischen Aspekte ein. Und erzählt dazu manch kuriose Geschichte zu Wasser, Öl und Wein bei den alten Römern. Der Band ist reich illustriert mit historischen Abbildungen und Fotos.

21 x 27 cm, 160 Seiten, 90 Farbabb., geb.


Erstellt: 2014-02

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