Ausgangspunkt
Sprache durchdringt alle Aspekte unseres Lebens, ist ständig präsent. So selbstverständlich wir Sprache benutzen, so wenig Übereinstimmung besteht in der Forschung darüber, was Sprache eigentlich ist. Was ist Sprache? Das ist vielleicht die Grundfrage, mit der sich die "Sprachwissenschaft", die - allerdings gibt es hierüber ebenfalls unterschiedliche Auffassungen - auch "Linguistik" genannt wird, beschäftigt.
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Ausgangspunkt
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Germanisten nehmen sich aus einem wissenschaftlichen Blickwinkel der Vermächtnisse deutscher Schriftsteller und Denker an und erforschen das Grundelixier jedes deutschen Dichters - die deutsche Sprache.
Gegenstand
Dabei ist der Begriff "deutsche Sprache" weit gefasst und schließt alle Entwicklungsstadien des Deutschen ein. Das "Gotische" interessiert die germanistische Forschung ebenso sehr wie das "Althochdeutsche" und das "Mittelhochdeutsche" oder das "Deutsch der Gegenwart".
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Darüber hinaus wirft die Germanistik auch einen Blick auf jene Sprachen, die ebenfalls germanischen Wurzeln entstammen. Dazu gehören etwa das "Niederländische" und die "skandinavischen Sprachen". Als "Skandinavistik" oder "Nordistik" werden diese Zweige der Germanistik oft auch als eigenständige Fachbereiche an den Universitäten geführt.
Aufgabe
Die Germanistik nähert sich der deutschen Literatur und Sprache aus unterschiedlichen Perspektiven.
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Geschichte
Die Wurzeln der "Germanistik" lassen sich bis ins Altertum zurückverfolgen. Der römische Gelehrte Tacitus beschreibt und charakterisiert die Eigentümlichkeiten der Germanen. Als Begründer der selbstständigen wissenschaftlichen Disziplin zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelten die Brüder Grimm und Karl Lachmann.
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Sprachwissenschaftliche Überlegungen stellen Germanisten zur Struktur und Entwicklung des Deutschen an. Wie hat sich die Sprache im Wandel der Zeiten verändert? Wo haben sich Laute verschoben und warum? Aber auch: Wie entsteht ein deutsches Wort? Bei der Beantwortung dieser Fragen greift die "Germanistik" auf die Methoden der allgemeinen Sprachwissenschaft zurück.
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Betreff: RE: Bedeutung von "Bedeutung"
Inhalt: NUR zu "Bedeutung": Abgeleitet von mhd., ahd. "diuten" = "zeigen", "erklären", "übersetzen", "ausdrücken", "bedeuten". "Bedeutung": "Sinngehalt", "Wichtigkeit" (mhd. "bediutunge" = "Auslegung").
Übernommen aus: Duden (Herkunftswörterbuch, 4. Aufl.) Stichwort: "deuten" (Dort umfangreicher.)
Geschichte der Sprachwissenschaft
Die Klassiker
Christian Lehmann
Philosophische Fakultät
Universität Erfurt
- Frontispiz
- Überblick über die Geschichte der Sprachwissenschaft
- 1. Geistesgeschichte
- 2. Sprachwissenschaft und -philosophie
- 3. Bedeutende Sprachwissenschaftler
- 1. Platon, "Kratylos"
- 2. Aelius Donatus, Ars grammatica
- 3. Thomas von Erfurt, Grammatica speculativa
- 4. A. Arnauld & C. Lancelot, Grammaire générale et raisonnée
- 5. Wilhelm von Humboldt, "Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues ..."
- 6. Franz Bopp, Conjugationssystem der Sanscritsprache ...
- 7. August Schleicher, Compendium der vergleichenden Grammatik der indogermanischen Sprachen
- 8. Hermann Paul, Prinzipien der Sprachgeschichte
- 9. Georg von der Gabelentz, Die Sprachwissenschaft
- 10. Ferdinand de Saussure, Cours de linguistique générale
- 11. Edward Sapir, Language
- 12. Leonard Bloomfield, Language
- 13. Louis Hjelmslev, Omkring sprogteoriens grundlaeggelse
- 14. Roman Jakobson (Selected writings)
- 15. Eugenio Coseriu, "Sistema, norma y habla"; Sincronía, diacronía e historia
- 16. Noam Chomsky, Aspects of the theory of syntax
- Bibliographie
1. Fragestellungen der Sprachwissenschaft | 1.1. Linguistik als Wissenschaft | Wissenschaft | Umfeld und Gliederung der Linguistik | Sprache | Sprachliche/parasprachliche/nichtsprachliche Kommunikation | 1.2. Methodologisches | Objektsprache und Metasprache | Deskriptive und normative Linguistik | Wie geht man in der Sprachwissenschaft vor? | Wissenschaftliche Arbeitstechniken | Sprachlich vs. linguistisch | 2. Sprachstruktur | 2.1. Funktionen der Sprache | 2.2. Teleonomische Hierarchie | 2.3. Semiose | 2.4. Sprachzeichen | 2.5. Significans und Significatum | 2.6. Einfache und komplexe Zeichen | 2.7. Arbitrarietät des Sprachzeichens | 2.8. Form und Substanz | 2.9. Sprachsystem | 2.10. Paradigmatische und syntagmatische Relationen | 2.11. Aufbau des Sprachsystems | 2.12. Semasiologie und Onomasiologie | 3. Phonetik und Phonologie | 3.1. Laut und Schrift | 3.2. Phonetik | 3.3. Phonologie | 3.4. Phonetik vs. Phonologie | 3.5. Literatur | 4. Semantik und Pragmatik | 4.1. Bedeutungsbegriffe | 4.2. Semantische Analyse | 4.3. Dargestellte Situation vs. Sprechsituation | 4.4. Deixis | 4.5. Sprechakte | 4.6. Informationsstruktur | 4.7. Literatur | 5. Lexikologie | 5.1. Lexikon im Sprachsystem | 5.2. Struktur des Lexikoneintrags | 5.3. Wörterbuchaufbau | 6. Grammatik | 6.1. Sprachliche Ebenen | 6.2. Grammatische Kategorien | 6.3. Morphologie | 6.4. Grammatische Ebenen | 6.5. Syntaktische Kategorien und Konstruktionen | 6.6. Grammatikalität | 7. Diachrone Sprachwissenschaft | 7.1. Einführung | 7.2. Synchronie - Diachronie - Geschichte | 7.3. Phonologischer Wandel | 7.4. Semantischer Wandel | 7.5. Lexikalischer Wandel | 7.6. Grammatischer Wandel | 7.7. Sinn des Sprachwandels | 8. Vergleichende Sprachwissenschaft | 8.1. Einleitung | 8.2. Allgemein-vergleichende Sprachwissenschaft | 8.3. Historisch-vergleichende Sprachwissenschaft | 8.4. Areale Linguistik | 8.5. Kontrastive Linguistik | 9. Bio- und Neurolinguistik | 9.1. Einleitung | 9.2. Biologische Rahmenbedingungen der Sprache | 9.2.1. Funktionale Anforderungen an Sprache | 9.2.2. Lateralisation | 9.2.3. Spiegelneuronen | 9.2.4. Reifung und Plastizität | 9.3. Ursprung der Sprache | 10. Psycholinguistik | 10.1. Einleitung | 10.2. Sprache und Denken | 10.3. Sprachbeherrschung | 10.4. Mentales Sprachsystem | 10.5. Redeerzeugung und Redeverstehen | 10.6. Primärspracherwerb | 10.7. Sekundärspracherwerb | 11. Soziolinguistik | 11.1. Einleitung | 11.2. Variation | 11.3. Soziologie einer Sprache als ganzer | 11.4. Varietäten einer Sprache | 11.5. Gesprächsanalyse | 11.6. Soziolinguistik und Nachbardisziplinen | 12. Mathematische Linguistik | 12.1. Sprachstatistik | 12.2. Formale Sprachen | 12.3. Erkennungsgrammatik | 12.4. Unifikationsgrammatik | 13. Angewandte Sprachwissenschaft | 13.1. Wissenschaft und Praxis | 13.2. Anwendungen der Linguistik | 14. Geschichte der Sprachwissenschaft | 14.1. Überblick | 14.2. Vor- und Frühgeschichte der Linguistik | 14.3. Indogermanistik | 14.4. Neuzeitliche allgemeine Sprachwissenschaft | Literaturverzeichnis | Abkürzungen
Fakultäten und Institute | Forschungseinrichtungen | Nachschlagewerke | Organisationen | Personen | Persönliche Seiten | Software | Studium | Verlage | Verzeichnisse | Wörterbücher@ | Zeitschriften und Online-Magazine | Sprachen | Computerlinguistik | Dialektologie | Etymologie | Klinische Linguistik | Phonetik | Pragmatik | Psycholinguistik | Semantik | Sprachtheorie | Syntax | Übersetzen und Dolmetschen
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dem Online-Informationssystem zum deutschen Wortschatz am Institut für Deutsche Sprache, Mannheim.
Dieses Portal dokumentiert korpusbasiert erarbeitete lexikografische Forschungsergebnisse verschiedener Projekte des IDS in Form elektronisch aufbereiteter lexikografischer Produkte.
elexiko-Wörterbuch | Neologismenwörterbuch | Wortverbindungen online | Schulddiskurs im ersten Nachkriegsjahrzehnt
Im Rahmen von elexiko stehen Ihnen zur Verfügung:
rund 800 redaktionell bearbeitete Wortartikel zu hochfrequenten Stichwörtern die ca. 300.000 Einheiten umfassende Stichwortliste mit orthografischen Angaben (neue und alte Rechtschreibung), Angaben zu morphologischen Varianten und Flexionsinformationen (von canoo.net) zu allen Stichwörtern
Alphabetische Stichwortgruppen (in normalalphabetischer Sortierung)
Abbildung | Ableitung | (siehe Derivation) | Abstrahierung (siehe Zusammenhang der Lesarten) | Adjektiv | adverbial | attributiv | prädikativ | Adjunktor | Adverb | adverbial (siehe Adjektiv) | Affix | Akkusativ (siehe Kasus) | Aktiv (siehe Genus Verbi) | Antonymie | Appellativierung (siehe Zusammenhang der Lesarten) | Artikel | Attribut | attributiv (siehe Adjektiv) | Basis | Bedeutungserläuterung | Bedeutungsgegensatz (siehe Sinnverwandte Wörter) | Bedeutungsgeschichte | Bedeutungsgleichheit / -äquivalenz (siehe Sinnverwandte Wörter) | Bedeutungsspektrum | Bedeutungswandel | Beleg | Besonderheiten des Gebrauchs | Sprechereinstellung | Situationsbezug | Textbindung | Verwendung in mehrteiligen Eigennamen | Sachgebiet | Themengebundene Verwendung(en) | Beziehung(en) der Art 'Ist-Teil-von' (siehe Sinnverwandte Wörter) | Beziehung(en) der Art 'Hat-Teil(e)' (siehe Sinnverwandte Wörter) | canoo.net | CCDB | Dativ (siehe Kasus) | Deixis | Deklination | Derivation | explizit | implizit | Determinativkompositum | endozentrisch | exozentrisch | Diachronie (siehe Herkunft und Wandel) | Differenzierung (siehe Zusammenhang der Lesarten) | diminutiv (siehe Handlungsprädikator bzw. Vorgangsprädikator) | Diminutivum | Diskursgeschichte | Dispositionsprädikator (siehe Eigenschaftsprädikator) | durativ (siehe Handlungsprädikator bzw. 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- ä » Abendfahrt
- Abendfilm » Abfallfirma
- Abfallflut » Abgasstrom
- Abgassystem » abgeschmeckt
- abgeschmettert » Abiturszeugnis
- Abiturtermin » Abnahmestelle
- Abnahmetermin » Abrüstungsprozess
- Abrüstungsrunde » Abschleppgebühr
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- Acrylbild » Advantage
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- Ampelkoalition » amüsiersüchtig
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- Andalusierin » Anfallsleiden
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- Auslandsbesuch » auslüften
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- Aussagegenehmigung » ausspülen
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- Autofirma » Autonomiestatut
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griech. "Etymologie" ist die Lehre vom wahren Ursprung eines Wortes. Sie ist ein Teilgebiet der Sprachwissenschaft, das die Grundbedeutung und Entwicklung der Wörter zu erklären sucht. Als "Etymon" bezeichnet man das Grund- oder Stammwort.
(© blueprints Team)
"Etymologie" (lat. "etymologia", it. "etimologia", engl. "etymology", frz. "étymologie", russ. "etimologija", bg. "etimologija") ist nach dem Linguistischen Wörterbuch von Theodor Lewandowski die Untersuchung der Herkunft und Entwicklung der Wörter, die Erforschung ihres Ursprungs und ihrer Grundbedeutung im Hinblick auf ihre Motivation.
Nach Saussure verfolgt die Etymologie (engl. "etymology") die Vorgeschichte der Wörter, bis sie auf etwas stößt, was zu ihrer Erklärung dient; sie verfolgt die Geschichte von Wortfamilien ebenso wie die von Bildungselementen (Präfixe, Suffixe usw.).
Nach Seebold haben die systematischen Bildungselemente keine Geschichte, wohl aber Wörter als relativ kontextfreie lexikalisierte Einheiten, die zum Wortschatz der Sprache gehören; bei ihnen kann man von Überlieferung sprechen. Herkunft und der Geschichte der Wörter lassen sich zwar theoretisch unterscheiden, praktisch aber nicht voneinander trennen, so dass Wortentstehung und Wortgeschichte als zwei Teilbereiche der Etymologie (engl. etymology) betrachtet werden müssen.
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Die Lehre von der Herkunft der Wörter war bei den alten Griechen beliebt, weil sie den Zugang zur wahren ("etymos") Bedeutung eines Wortes zu bieten schien. Heute kennen wir den vielfachen Bedeutungswandel vieler Wörter und glauben nicht mehr daran, daß die erste Bedeutung "wahrer" ist als die momentane soundsovielte. Was jeden, der mit etymologischer Wahrheit argumentiert, als Wortverdreher entlarvt (vgl. Rhetorik, Wahrheit).
Etymologie genießt in der gebildeten Welt außerhalb und sogar innerhalb der Sprachwissenschaft einen ambivalenten Status. Einerseits wird sie als unterhaltsam und aha-erlebnisträchtig empfunden. Andererseits spielt sie in der heutigen (historischen Sprach-)Wissenschaft keine prominente Rolle, und viele Gebildete (ob Linguisten oder nicht) halten sie für nicht ganz seriös.
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Die Etymologie wurde erst zu einer wissenschaftlichen Disziplin, als die genannten Voraussetzungen erfüllt waren; das war mit Beginn der historisch-vergleichenden Sprachwissenschaft um 1800.
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ZEIT Debatte - Etymologie, die; -, -n (ling.) 1. Wissenschaft von der Herkunft, Geschichte und Wandlung von Wörtern 2. Herkunft, Geschichte und Wandlung eines Wortes;
GETESS (German Text Exploitation and Search System) ist der Name eines Projektes mehrerer Partner aus Forschung, Lehre und Industrie, das unterschiedlichste Fachgebiete der Informatik zusammenführt wie Datenbanken, Künstliche Intelligenz und Linguistik. Ziel der Projektes ist die Entwicklung eines prototypischen Informationssystems, das Text- (HTML-) Dokumente mit neuen Technologien einsammelt, abspeichert und durch ein natürlichsprachliches Dialogsystem für die Informationsrecherche verfügbar macht.
Keywords: Dialogsystem, NLP, Ontologie, natürlichsprachlich, Informationssystem, intelligente Suche
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Angenommen, zwei Schwestersprachen haben je 80% ihres Vokabulars mit der Ursprache gemeinsam, dann haben sie miteinander mindestens 64% gemeinsam. Den beibehaltenen Wortschatz einer Sprache erhält man also als das Zehnfache der Quadratwurzel der Gemeinsamkeiten mit der Schwestersprache.
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Glottochronologie (v. att.-griech. "glotta" = dt. "Zunge", "Sprache" und griech. "kronos" = dt. "Zeit") ist das Teilgebiet der Lexikostatistik, das sich mit zeitlichen Beziehungen zwischen Sprachen befasst. Im Besonderen beanspruchen die Verfechter der Methode, zwischen als verwandt angesehenen Sprachen deren Alter berechnen zu können. Dies beruht auf der Annahme, dass sich die Ersetzungen im Wortschatz aller Sprachen in allen Zeiten so verhalten hätten wie in einem durch schriftliche Texte belegbaren Zeitraum.
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Systematik der Sprachen | Alphabetisches Verzeichnis | deutsch A-D E-H I-L M-P Q-S T-Z | Begriffe | Sprachvergleich | Sprachvergleich | Gruppierung der "weißen" Sprachen | Lautverschiebung 2 | Abklang | Weitere Beispiele für Abklang | Mutationen im Anlaut | d oder l | Konsonantengerüst oder Wortstamm bei den Semiten? | Buchstabennamen | Wochentage | Zahlwörter | Das multiplikative Zwanzigersystem | Beispiele für Ablaut im Finnischen | Gegenwörter | Gemeinsamkeiten zwischen Arabisch und Deutsch | Papa und Mama, Vergleich der Verwandtschaftsbezeichnungen | Parallelen baskisch - georgisch | Etymologie | japhetitische Sprachen | Germanisch | Vollständiges krimgotisches etymologisches Wörterbuch | Altenglisches Wörterverzeichnis | Gemeinsamkeiten zwischen Arabisch und Deutsch | Lateinisch, Romanisch | De pronuntiatu Romanico in Germania | Keltische Sprachen | Auf den Spuren der Kelten | Die keltischen Sprachen | Die keltischen Völker | Vorgermanisches Erbgut | Altkeltisches Wörterverzeichnis | Altirisches Wörterverzeichnis | Der keltische Kalender | Altkeltische Deklination | Keltische Buchstabennamen | Keltische Ortsnamen zwischen Rhein, Main, Neckar und Itter | Altanatolische Sprachen | Hethitisch A-I | K-R | S-Z | Luwisch | Palaisch | Lydisch | Lykisch | Phrygisch | Karisch | Altmakedonisch | Armenisch | Die Urheimat der Armenier | Altindisch | Afroasische Sprachen | Semitisch | Konsonantengerüst oder Wortstamm bei den Semiten? | Phönikisch | Ostsemitisch | Gemeinsamkeiten zwischen Arabisch und Deutsch | Rätisch = alpensemitisch? | Asische Sprachen | Finnisch | Die Vorgeschichte der Finnen | Beispiele für Ablaut im Finnischen | Mundart | Südhessisch | Lautgeschichte | Hessisch für Nichthessen | Landwirtschaftlich-mundartliches Lexikon | Sammlung Südhessisch | Grammatik | Die Einfügung -ing | Begriffe | Die Zeiten | Stil | Gebrauch des Personalpronomens | Schrift und Laut | Schrift | Die Entwicklung der deutschen Schreibschrift | Alphabete und wie man sie auf dem Computer tippt | Schriftpsychologische Beobachtungen | Buchstaben und Sonderzeichen | Esszett | Laut | Lautverschiebung 2 | Abklang | Weitere Beispiele für Abklang | Indogermanische Laryngale | Mutationen im Anlaut | ? = d oder l | ?? = Konsonant mit oder ohne r | Ausfall des anlautenden N | ? = n oder l | "Tüsch" statt "Tisch" (norddeutsche Rundung) | Wortbildung durch Lautvariation | Rechtschreibung | Esszett | Rechtschreibreform | Geschichte der Rechtschreibreform | Redensarten | Sprichwörter | Namen | Familiennamen | Götternamen | Personennamen | Germanische Namensglieder | Bildungsweise und Bedeutung der germanischen Personennamen | Germanische Personennamen | Länder-, Völker- und Gruppennamen | Ortsnamen | Geographische Objekte | Name des Odenwalds | Siedlungsnamen | Siedlungsnamen zwischen Rhein, Main, Neckar und Itter | Was uns südhessische Siedlungsnamen verraten | Sprachecke (Echo-Zeitungen)
Kompaktes Inhaltsverzeichnis Prolog: Eine Bestandsaufnahme.................................................................. 1 1 Ausgangslage ................................................................................... 1 2 Angaben zum Corpus ..................................................................... 6 3 Angaben zur Literaturlage........................................................... 10 Teil A: Hypertext als Untersuchungsgegenstand.................................... 13 4 Hypertext: Ein historischer Abriß............................................... 14 5 Text, E-Text, Hypertext und Hypertext-Netz............................. 20 6 Komponenten eines Hypertextes ................................................. 24 7 Zusammenfassung: Hypertexte im WWW................................. 45 Teil B: Ein Textlinguistisches Analysemodell für Hypertexte (TAH) .. 46 8 Textdefinitionen............................................................................. 47 9 Textualitätskriterien ..................................................................... 54 10 Dimensionen einer textlinguistischen Analyse............................ 74 11 Paratextuelle Elemente ................................................................. 82 12 Makrostruktur und Makrostrukturanalyse............................... 86 13 Referenzstruktur und referentielle Bewegung ........................... 92 14 Zusammenfassung: Das Analysemodell TAH.......................... 100 Teil C: Fallbeispiel - Typisierte Links ................................................... 108 15 Technische Voraussetzungen: Links im WWW....................... 110 16 Vokabularien typisierter Links.................................................. 138 17 Analyse des Corpus' mit Hilfe von TAH................................... 176 Epilog: Einsatzmöglichkeiten des TAH.................................................. 230 Anhang: Literatur und Verzeichnisse....................................................... 233 A Glossar.......................................................................................... 234 B Fragebogen der Pilotstudie ........................................................ 238 C Corpusverzeichnis ....................................................................... 239 D Literaturverzeichnis.................................................................... 240
- contrast near-synonyms
- topographic profile SOM
- semantic proximity model
- show related collocation profiles
- mit ohne Synsemantika
Eine korpuslinguistische Denk- und Experimentierplattform für die Erforschung und theoretische Begründung von systemisch-strukturellen Eigenschaften von Kohäsionsrelationen zwischen den Konstituenten des Sprachgebrauchs.
© 2001-2007 Institut für Deutsche Sprache, Mannheim.
Für die Weiterentwicklung von Methoden der Kookkurrenzanalyse ist es von grundlegender Bedeutung, die zur Zeit noch weitestgehend unbekannten systemisch-strukturellen Eigenschaften von Kohäsionsrelationen zwischen Wörtern oder Wortgruppen der deutschen Sprache möglichst weit aufzudecken, zu systematisieren und theoretisch zu begründen. Als empirische Basis für dieses Forschungsvorhaben wurde im Programmbereich Korpuslinguistik des Instituts für Deutsche Sprache auf der Grundlage eines Korpus der Gegenwartssprache von ca. 2,2 Milliarden laufenden Textwörtern eine Kookkurrenzdatenbank zu über 220.000 Wörtern aufgebaut. Diese enthält für jedes Wort die Ergebnisse von bis zu fünf verschiedenen Kookkurrenzanalysen (mit unterschiedlicher Parametereinstellung) in Form von Hierarchien von ähnlichen Verwendungen (Clustern). Es werden bis zu 100.000 Verwendungen pro Wort und Analyse gespeichert.
Die laufenden Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Untersuchung der Ähnlichkeit von Kookkurrenzprofilen (Modul Related Collocation Profiles), auf die Modellierung semantischer Verwandtschaft (Modul Modelling Semantic Proximity), auf die Ermittlung und Visualisierung von relevanten Gebrauchsaspekten (Modul SOM: Self-Organizing Maps) und auf die Kontrastierung von Beihnahe-Synonymen (Modul Contrasting Near-Synonyms).
Neben ihrem eigentlichen Zweck, der Erforschung der Eigenschaften von Kohäsionsrelationen für die Weiterentwicklung von korpuslinguistischen Analyse- und Erschließungsmethoden, eignet sich die Datenbank womöglich auch als Hilfsmittel bei der lexikografischen Arbeit. So kann man darin in der Regel - unter Berücksichtigung des zugrunde liegenden Korpus, der gewählten Analyseanordnung und der Tatsache, dass es sich hierbei um die Veröffentlichung von Zwischenergebnissen laufender, nicht abgeschlossener Forschungsarbeiten handelt - schnell den ersten flüchtigen Überblick über das Kookkurrenzverhalten einzelner Lexeme gewinnen.
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Wir gehen noch einmal zurück auf die Unterscheidung von Kontiguitäts- und Similaritätsbeziehungen. Wenn man darauf verzichtet, in der Unterscheidung zwischen genetischer und Lehnverwandtschaft sicher zu gehen, und sich damit begnügt, historische Verwandtschaft von typologischer Ähnlichkeit zu unterscheiden, dann kann es genügen, den Grad zu messen, zu welchem zwei Sprachen sich in arbiträren Eigenschaften, also im Vokabular, ähneln. Man wendet also statistische Methoden auf den Wortschatz an. Das wird wie folgt gemacht:
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Inhaltsverzeichnis
- Einleitung [1]
- Notwendigkeit einer allgemeinen theoretischen Wissenschaft (Prinzipienlehre) neben der Sprachgeschichte wie neben jedem Zweige der Geschichtswissenschaft 1. Nähere Bestimmung ihrer Aufgabe 1. Prinzipienlehre zugleich Grundlage für die Methodenlehre 3. Übertragung der in der Naturwissenschaft üblichen Betrachtungsweise auf die Kulturwissenschaft 3. Die Sprachwissenschaft unter den historischen Wissenschaften der vollkommensten Methode fähig 5. Zusammenwirken psychischer und physischer Faktoren in aller Kulturentwickelung 6. Kulturwissenschaft immer Gesellschaftswissenschaft 7. Kritik der Lazarus-Steinthalschen Völkerpsychologie 8. Wechselwirkung der Seelen aufeinander nur indirekt durch physische Vermittelung möglich 12. Verwandlung indirekter Assoziationen in direkte 15. Eigentümlichkeiten der Sprachwissenschaft gegenüber andern Wissenschaften 16. Wissenschaftliche Behandlung der Sprache nur durch historische Betrachtung möglich 20.
- Kap. I. Allgemeines über das Wesen der Sprachentwickelung [23]
- Gegenstand der Sprachwissenschaft 23. Organismen von Vorstellungsgruppen die Grundlage aller Sprechtätigkeit 26, die Träger der geschichtlichen Entwickelung 29. Erfordernisse für die Beschreibung eines Sprachzustandes 31. Ursache für die Veränderungen des Usus die gewöhnliche Sprechtätigkeit 32. Entwickelungsstadien 32. Klassifizierung der Veränderungen 34. Anfänge der Sprache 35.
- Kap. II. Die Sprachspaltung [37]
- Analogieen aus der organischen Natur 37. Fassung des zu lösenden Problems 39. Veränderung und Differenzierung 40. Verkehrsverhältnisse 40. Spontaneität und Beeinflussung 41. Unabhängigkeit der einzelnen Differenzierungen von einander 42. Das Bild einer Stammtafel unzutreffend 43. Allmähliche Abstufung der Dialektunterschiede 44. Sprachtrennung 46. Die Lautverhältnisse das eigentlich Charakteristische 47. Kunstsprache, Dichtersprache 47. Unbegrenztes Wachstum der mundartlichen Verschiedenheiten 48.
- Kap. III. Der Lautwandel [49]
- Die bei der Erzeugung der Sprachlaute tätigen Faktoren, Bewegungsgefühl und Tonempfindung 49. Mangel eines Bewusstseins [X] von den Elementen des Wortes 50. Das Wort eine kontinuierliche Reihe von unendlich vielen Lauten 51. Kontrolle des Gesprochenen 52. Grenzen des Unterscheidungsvermögens 53. Ablenkungen von der durch das Bewegungsgefühl angezeigten Richtung unvermeidlich 54. Verschiebung des Bewegungsgefühles 55. Ursachen der Ablenkung 56. Bequemlichkeit Nebenursache, Bewegungsgefühl Hauptursache 57. Kontrolle durch das Lautbild 58. Verhältnis des Einzelnen zu seinen Verkehrsgenossen 59. Lautliche Veränderungen, die nicht auf Verschiebung des Bewegungsgefühles beruhen 63. Konsequenz der Lautgesetze 87.
- Kap. IV. Wandel der Wortbedeutung [74]
- Bedeutungswandel auf Unterschiebung beruhend 74. Usuelle nnd okkasionelle Bedeutung 75. Abstrakte und konkrete Bedeutung 75. Mehrfache Bedeutung 76. Mittel, welche abstrakten Wörtern okkasionell konkrete Bedeutung geben 78. Mittel zur Spezialisierung der Bedeutung 81. Abweichung der okkasionellen Bedeutung von der usuellen auch dadurch möglich, dass erstere nicht alle Elemente der letzteren einschliesst 82. Übertragung auf das räumlich, zeitlich oder kausal mit der usuellen Bedeutung Verknüpfte 83. Notwendigkeit einer Bestimmung für das Hinausgreifen über die Schranken der usuellen Bedeutung 83. Verschiedenheit des Verhältnisses zwischen usueller und okkasioneller Bedeutung in verschiedenen Sprachen 84. Veränderung des Usus aus der okkasionellen Modifikation entwickelt 84. Arten des Bedeutungswandels: Spezialisierung 87, Beschränkung auf einen Teil des ursprünglichen Inhalts 91, Metapher 94, Übertragung auf das räumlich, zeitlich oder kausal mit der älteren Bedeutung Verknüpfte 97, andere Arten 100, Kombination der verschiedenen Arten 102. Bedeutungswandel in Wortgruppen 103. Abhängigkeit des Bedeutungsinhalts von der Bildungstufe des Einzelnen 103 und des ganzen Volkes 104.
- Kap. V. Analogie [106]
- Stoffliche und formale Gruppen 106. Proportionengruppen: stofflich-formale 107, etymologisch-lautliche 108, syntaktische 108. Wirksamkeit der Proportionengruppen bei der Sprechtätigkeit (Analogiebildung) 109, auf syntaktischem Gebiete 110, in Wortbildung und Flexion 112. Abweichung des analogisch Gebildeten vom Usus 113. Analogiebildung auf dem Gebiete des Lautwechsels 117.
- Kap. VI. Die syntaktischen Grundverhältnisse [121]
- Definition des Satzes 121. Mittel zur Bezeichnung der Verbindung von Vorstellungen 123. Subjekt und Prädikat, psychologisches und grammatisches 124. Mittel zur Unterscheidung beider: Tonstärke, Wortstellung 126. Konkrete und abstrakte Sätze 128. Scheinbar eingliedrige Sätze 129. Verba impersonalia 130. Negative Sätze 133. Aussage- und Aufforderungssätze 133. Fragesätze 135. Satzerweiterung 138. Doppeltes Subjekt oder Prädikat 138. Herabdrückung des Prädikats zu einer Bestimmung 139. Unterschiede in der Funktion der Bestimmung 142. Prädikatives Attribut 142. Prädikat zum Prädikat 142. Verhältnis mehrerer Bestimmungen 142. Erweiterungen durch Verwendung eines Satzes als Subj. oder Obj. 145. [XI] Vereinigung von Selbständigkeit und Abhängigkeit 145. Indirekte Rede 146. Satz als Apposition zu einem Nomen 147, Nomen zu einem Satz 147. Parataxis 147. Stufenweise Annäherung an Hypotaxis 149. Übergang von Aufforderung und Frage in Hypotaxis 150.
- Kap. VII. Bedeutungswandel auf syntaktischem Gebiet [151]
- Vergleichung mit dem Wandel der Wortbedeutung, Unterschied zwischen allgemeiner syntaktischer Beziehung und der Beziehung zu einem bestimmten Worte 151. Genitiv und regierendes Subst. 152. Objektakkusativ 153. Rektion der Präpositionen 155. Apposition und gen. partitivus 155. Subjekt zu Verben 156. Substant. und adjektivisches Präd. oder Attribut 157. Konjunktionen 158.
- Kap. VIII. Kontamination [160]
- Begriff 160. Kontamination auf lautlichem Gebiet 160, auf syntaktischem 163ff. Momentane Anomalieen 163, usuelle 163ff. Negation 175. Pleonasmus 172. Ellipsen 173.
- Kap. IX. Urschöpfung [174]
- Bedingungen zur Urschöpfung noch jetzt vorhanden 174. Sie hat niemals ganz aufgehört 175. Anwendung der auf andern Gebieten des Sprachlebens gewonnenen Erfahrungen auf die Urschöpfung 176. Der junge Sprachstoff hauptsächlich Bezeichnungen für Geräusche und Bewegungen 177. Interjektionen 179. Ammensprache 181. Lautsymbolik 182. Die ersten Urschöpfungen ohne grammatische Kategorie 182, bezeichnen ganze Anschauungen 183, werden zunächst ohne Absicht der Mitteilung hervorgebracht 184. Unfähigkeit des Urmenschen zu willkürlicher Hervorbringung von Sprachlauten 185. Reproduktion notwendig für den Begriff der Sprache 187. Unterschied der menschlichen und tierischen Sprache 187.
- Kap. X. Isolierung und Reaktion dagegen [189]
- Möglichkeit eines allgemeingültigen Systems der Gruppierung für jede Entwickelungsperiode 189. Wechsel in diesem System 189. Isolierung 190. Das System lediglich bedingt durch Übereinstimmung in Lautgestalt und Bedeutung 190. Ursachen der Isolierung 190. Zerstörung der etymologisch-lautlichen Gruppen 190, der syntaktischen 191, der formalen und stofflichen a) durch den Bedeutungswandel 194, b) durch den Lautwandel 196. Reaktion mit Hilfe der Ausgleichung 198. Beseitigung der durch die Stellung im Satze entstandenen Doppelformigkeit 199. Ausgleichung zwischen lautlich differenzierten Formen aus gleichem Stamme oder Wörtern aus gleicher Wurzel (stoffliche Ausgleichung im Gegensatz zu der formalen) 201. Ungleichmässigkeiten im Eintreten derselben in Folge fördernder oder hemmender Umstände 202: Lautliche Momente 203, grössere oder geringere Festigkeit des Zusammenhanges 205, Intensität der gedächtnismässigen Einprägung 207, Mitwirken der formalen Gruppierung 208. Verwandlung eines zufällig entstandenen bedeutungslosen Unterschiedes in einen bedeutungsvollen 209. Verwandlung von Elementen des Wortstammes in Flexionsendungen 215. Unabsichtlichkeit aller lautlichen Differenzierung 216. [XII]
- Kap. XI. Bildung neuer Gruppen [217]
- Tilgung von Unterschieden durch den Lautwandel 217. Gänzlicher Zusammenfall 217. Znsammentreten unverwandter Wörter zu stofflichen Gruppen: einfachste Art der Volksetymologie 218. Kompliziertere Art der Volksetymologie durch lautliche Umformung 220. Verdeutlichung durch Zusammensetzung 222. Zusammenfall auf formalen Gebiete und Folgen dieses Zusammenfalls a) bei funktioneller Gleichheit 223, b) bei funktioneller Verschiedenheit 229.
- Kap. XII. Einfluss der Funktionsveränderung auf die Analogiebildung [233]
- Eintritt in eine andere Gruppe verändert die Richtung der Analogiebildung 233. Folgen der Verwandlung eines Appellativums in einen Eigennamen 233. Übertritt in eine andere Wortklasse 234. Verschmelzung einer syntaktischen Verbindung zu einer Worteinheit 235. Erstarrung 235. Einwirkung des Bedeutungswandels auf die Konstruktion 237. Umdeutung einer Konstruktion unter dem Einflusse einer synonymen 238.
- Kap. XIII. Verschiebungen in der Gruppierung der etymologisch zusammenhängenden Wörter [242]
- Die Gruppierung der etymologisch zusammenhängenden Wörter und Formen in den Seelen einer späteren Generation muss vielfach anders ausfallen, als es der ursprünglichen Bildungsweise entsprechen würde; die Folge davon ist Analogiebildung, die aus dem Gleise der ursprünglichen Bildungsgesetze heraustritt 242. Beispiele 242. Verschmelzung zweier Suffixe 245. Verschiebung der Beziehungen in der Komposition 247. Verschiebung in dem Verhältnis der verschiedenen Bedeutungen des gleichen Wortes 249.
- Kap. XIV. Bedeutungsdifferenzierung [251]
- Ursachen der Entstehung eines Überflusses in der Sprache 251. Tendenz zur Beseitigung alles Überflusses 251. Blosse negative Beseitigung und positive Nutzbarmachung 253. Lautdifferenzierung zum Zwecke der Bedeutungsdifferenzierung nur scheinbar 254. Doppelwörter 255. Verwandte Vorgänge in Folge partieller Gleichheit der Bedeutung 260. Syntaktische Differenzierung 261.
- Kap. XV. Psychologische und grammatische Kategorie [263]
- Die anfängliche Harmomie zwischen psychologischer und grammatischer Kategorie wird im Laufe der Zeit gestört und sucht sich dann wieder herzustellen; die Beobachtung dieser Vorgänge gibt Belehrung über die ursprüngliche Entstehung der grammatischen Kategorieen 263. Die einzelnen Kategorieen: Geschlecht 263, Numerus 269, Tempus 273, Genus des Verbums 278.
- Kap. XVI. Verschiebung der syntaktischen Gliederung [282]
- Widerstreit zwischen psychologischer und grammatischer Gliederung 282. Zweigliedrigkeit und Vielgliedrigkeit 282. Psychologisches Prädikat 283, Subjekt und Bindeglieder 284. Satzglieder, die regelmässig psychologisches Subj. oder Präd. sind 284. Umschreibungen zur Vermeidung des Widerstreits 285. Ausgleichung des Widerstreits 285. Psychologisches Verhältnis der adverbialen Bestimmungen 286. [XIII] Seltenheit des Widerstreits in Sprachen von geringer formaler Ausbildung 287. Rollentausch zwischen dem Bestimmten und der Bestimmung 288. Auseinanderreissung des grammatisch eigentlich Zusammengehörigen: Adjektivum und abhängiger Genitiv 290, Substantivum und Genitiv 291, Verbum und Adverbium 292, Infinitiv und davon abhängiges Glied 293. Entstehung der Verbindungswörter 293. Verwandlung von indirekter Beziehung in direkte 294. Ein Glied, das zu zwei verbundenen Gliedern gehört, wird zum ersten gezogen und zu der Verbindungspartikel in Relation gesetzt 295. Verschiebungen im zusammengesetzten Satz 296ff. Übergang von Abhängigkeit zur Selbständigkeit 297. Umkehrung des Verhältnisses von Haupt- und Nebensatz 298. Durchbrechung der Grenzen zwischen Haupt- und Nebensatz 299.
- Kap. XVII. Kongruenz [304]
- Kongruenz ausgegangen von solchen Fällen, in denen die Übereinstimmung des einen Wortes mit dem andern ohne Rücksichtnahme auf dasselbe sich ergeben hat, und von da analogisch auf andere Fälle übertragen 304. Fälle, in denen sekundäre Entstehung der Kongruenz historisch verfolgbar ist 304. Schwanken der Kongruenz zwischen zwei Satzteilen 307. Erste Grundlagen der Kongruenz 310.
- Kap. XVIII. Sparsamkeit im Ausdruck [313]
- Sparsamere oder reichlichere Verwendung der sprachlichen Mittel vom Bedürfnis abhängig 313. Die Ansetzung von Ellipsen ist entweder auf ein Minimum einzuschränken oder aber anzuerkennen, dass es zum Wesen des sprachlichen Ausdrucks gehört elliptisch zu sein 313. Ergänzung aus dem Vorhergehenden oder Folgenden 314. Ergänzung aus der Situation 322.
- Kap. XIX. Entstehung der Wortbildung und Flexion [325]
- Entstehungsweise der etymologischen Gruppen 325. Normale Entstehungsweise alles Formellen in der Sprache ist die Komposition 325. Entstehung der Komposition aus den verschiedenartigsten Wortgruppen 326. Relativität des Unterschiedes zwischen Kompositum und Wortgruppe 328. Die Ursache, wodurch eine Wortgruppe zum Kompositum wird, ist nicht engerer Anschluss in der Aussprache oder Akzent, sondern eine Isolierung der Verbindung gegenüber ihren Teilen 329. Enstehung von Kompositis aus kopulativen Verbindungen 331, aus der Verbindung eines Substantivums mit einer Bestimmung 333, eines Verbums mit einem Adverbium 340, mit einem Objektsakkusativ 341, mit einer präpositionellen Bestimmung 342. Komplexe, die ohne zusammengeschrieben zu werden doch Eigenschaften eines Kompositums zeigen 342. Koordination von Kompositionsglied und selbständigem Wort 343. Lautveränderungen mit isolierender Wirkung 344. Grenzen, innerhalb deren ein Kompositum noch als solches erscheint 346. Ursprung der Ableitungs- und Flexionssuffixe 347. Kritik der Analyse indogermanischer Grundformen 350.
- Kap. XX. Die Scheidung der Redeteile [352]
- Die Scheidung der Redeteile beruht nicht auf streng durchgeführten logischen Prinzipien 352. Berücksichtigt sind dabei Bedeutung an sich, [XIV] Funktion im Satzgefüge, Verhalten in Bezug auf Flexion und Wortbildung 352. Kritik der üblichen Einteilung 852. Zwischenstufen und Übergang zwischen den einzelnen Redeteilen 355ff. Subst. und Adj. 355. Nomen und Verbum 360. Partizipium 361. Nomem agentis 362. Nomen actionis 363. Infinitiv 364. Adverbium und Adjektivum 366. Präpositionen und Konjunktionen 369.
- Kap. XXI. Sprache und Schrift [373]
- Vorzüge und Mängel der Schrift gegenüber der Rede 373. Leistungsfähigkeit der üblichen Alphabete 374. Verdeckung der mundartlichen Verschiedenheiten durch die Schrift 378. Unfähigkeit der Schrift als Kontrolle gegen Lautveränderungen zu dienen 381. Verselbständigung der Schrift gegen die Aussprache 381, im Zusammenhange mit der Entwickelung zu grösserer Konstanz in der Schreibung 382. Mittel zur Erreichung dieser Konstanz 382. Beseitigung des Schwankens zwischen gleichwertigen Lautzeichen 383. Einwirkung der Etymologie 385. Zurückbleiben der Schrift hinter der Aussprache 388.
- Kap. XXII. Sprachmischung [390]
- Sprachmischung im weitern und engern Sinne 390. Mischung verschiedener Sprachen, Mundarten, Zeitstufen 390. Zweisprachigkeit 391. Zwei Hauptarten der Beeinflussung durch ein fremdes Idiom 392. A) Aufnahme fremden Sprachmaterials 393ff. Veranlassungen zur Aufnahme fremder Wörter 393. Stufen der Einbürgerung 393. Behandlung des fremden Lautmaterials 394. Assimilierung der schon aufgenommenen Wörter 396. Mehrfache Entlehnung des nämlichen Wortes 397. Wiederangleichung eines Lehnwortes an sein Original 397. Konkurrenz mehrerer Sprachen bei der Entlehnung 398. Pleonastische Verbindung eines einheimischen Suffixes mit einem fremden 399. Entlehnung von Ableitungs- und Flexionssuffixen 399. B) Beeinflussung der inneren Sprachform 401ff. Dialektmischung 402. Entlehnung aus einer älteren Sprachstufe 403.
- Kap. XXIII. Die Gemeinsprache [404]
- Die Gemeinsprache nichts Reales, sondern nur eine ideale Norm 404, bestimmt durch den Usus eines engen Kreises 404. Schriftsprache und Umgangssprache 405. Bühnensprache 406. Regelung der Schriftsprache 407. Diskrepanz zwischen Schrift- und Umgangssprache 410. Natürliche und künstliche Sprache 411. Verschiebungen in dem Verhältnisse der Individuen zur Gemeinsprache 413. Zwischenstufen zwischen Gemeinsprache und Mundart 417. Entstehung der Gemeinsprache 418.
- Register [423]
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- 43/2010 - Linguistik online 43, 3/2010
- 42/2010 - Linguistik online 42, 2/2010
- 41/2010 - Neue Perspektiven auf das Verhältnis zwischen linguistischer und didaktischer Grammatik - New Prospects on the Relationship of Linguistic and Didactic Grammar
- 40/2009 Linguistik online 40, 4/2009
- 39/2009 Fortschritte in Sprach- und Textkorpusdesign und linguistischer Korpusanalyse II - Proceedings in Language and Text Corpus Design and Linguistic Corpus Analysis II
- 38/2009 Fortschritte in Sprach- und Textkorpusdesign und linguistischer Korpusanalyse I - Proceedings in Language and Text Corpus Design and Linguistic Corpus Analysis I
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- 26/2006 Linguistik online 26, 1/2006
- 25/2005 Linguistik online 25, 4/2005
- 24/2005 Dialekt/ologie an der Jahrtausendwende - Dialect/ology at the Turn of the Millenium
- 23/2005 Übersetzung - Translation
- 22/2005 Vermischtes III - Miscellaneous III
- 21/2004 Sprache und Geschlecht III - Language and gender III
- 20/2004 Dialektologie des Schweizerdeutschen - Dialectology of Swiss German
- 19/2004 Morphologie - Morphology
- 18/2004 Vermischtes II - Miscellaneous II
- 17/2003 Lernen und Lehren (in) der Computerlinguistik - Learning and Teaching (in) Computational Linguistics
- 16/2003 Sprachliche Zweifelsfälle. Theorie und Empirie - Grammatical Uncertainties. Theoretical and Empirical Aspects
- 15/2003 Chat-Forschung - Chat Analysis
- 14/2003 Linguistik und Kulturwissenschaft - Linguistics and Cultural Studies
- 12/2002 Vermischtes - Miscellaneous
- 11/2002 Sprache und Geschlecht II - Language and Gender II
- 10/2002 Fremdsprachenlernen - Foreign Language Teaching
- 9/2001 Deutsch als Fremdsprache - Teaching German as a Foreign Language
- 8/2001 Sprachkontaktforschung und Areallinguistik: Europa - Language Contact and Areal Linguistics: Europe
- 7/2000 Sprachgruppen im Alltag - Language Groups in Everyday Life
- 5/2000 Gesprächsforschung: neue Entwicklungen - Conversation Analysis: New Developments
- 4/1999 Syntax und Morphologie - Syntax and Morphology
- 3/1999 Lexikographie - Lexicography
- 2/1999 Sprache und Geschlecht - Language and Gender
- 1/1998 Computer-vermittelte Kommunikation - Computer-mediated Communication
Linguistik online 44, 4/2010
- Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Vorwort/Editorial (PDF)
- Gabriele Diewald/Marijana Kresic (Hannover): Ein übereinzelsprachliches kontrastives Beschreibungsmodell für Partikelbedeutungen (Abstract) (PDF)
- Magdalena Szulc-Brzozowska (Lublin): Zur semantisch-pragmatischen Erweiterung der Abtönungsfunktion bei polnischen Modalpartikeln aus kontrastiver Sicht (Deutsch-Polnisch) (Abstract) (PDF)
- Marek Nekula (Regensburg): Grammatikalisierung und Marginalisierung "enklitischer Partikeln" im Tschechischen (Abstract) (PDF)
- Michael Schümann (Bern): Der russische Partikel-Konjunktiv und der deutsche würde-Konjunktiv im Vergleich (Abstract) (PDF)
- Steven Schoonjans/Kurt Feyaerts (Leuven): Die Übersetzung von Modalpartikeln als Indiz ihres Grammatikalisierungsgrades: die französischen Pendants von denn und eigentlich (Abstract) (PDF)
- Klaus Hölker (Hannover): Frz. quoi als Diskursmarker (Abstract) (PDF)
- Anna-Maria De Cesare (Basel): On the Focusing Function of Focusing Adverbs: A Discussion Based on Italian Data (Abstract) (PDF)
- Johanneke Caspers/Ton van der Wouden (Leiden): Modal Particles in Dutch as a Second Language. Evidence from a Perception Experiment (Abstract) (PDF)
- Rosemarie Lühr (Jena): Partikeln in indogermanischen Sprachen (Abstract) (PDF)
Linguistik online 43, 3/2010
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Innocent Chiluwa (Ota, Nigeria): The Pragmatics of Hoax Email Business Proposals* (Abstract) (PDF)
- Samuel A. Dada (Ado-Ekiti): Language Use and Communication Artifacts in GSM Adverts in Nigeria* (Abstract) (PDF)
- Felix Abídèmí Fábùnmi (Ilé-Ifè?): Vigesimal Numerals on Ifè? (Togo) and Ifè? (Nigeria) Dialects of Yorùbá (Abstract) (PDF)
- Joachim Grzega (Eichstätt): Sinatra, He3nry und andere moderne Enzyklopädisten. Synchron und diachron vergleichende Anmerkungen zur Eigen- und Fremdbenennung von Wikipedia-Autoren (Abstract) (PDF)
- Isabel Moskowich (A Coruña): Morphologically Complex Nouns in English Scientific Texts after Empiricism (Abstract) (PDF)
- Joseph Nkwain (Yaoundé): Does Language Contact Necessarily Engender Conflict? The Case of Cameroonian Quadrilinguism (Abstract) (PDF)
- Gabriela Olivares-Cuhat (University of Northern Iowa): Relative Importance of Learning Variables on L2 Performance (Abstract) (PDF)
- Rezension zu: Ahrenholz, Bernt (ed.) (2010): Fachunterricht und Deutsch als Zweitsprache. Tübingen: Narr. Klaus Peter (Bern) (PDF)
Linguistik online 42, 2/2010
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Rafael García Pérez (Madrid): Lexical Polysemy: Lexicographic Implications (Abstract) (PDF)
- Britta Juska-Bacher (Basel): Wortgeografischer Wandel im Schweizerdeutschen. Sommersprossen, Küchenzwiebel und Schmetterling 70 Jahre nach dem SDS (Abstract) (PDF)
- Oladipo Salami/Kehinde A. Ayoola (Ile-Ife): The 'War' of Appropriate Pricing of Petroleum Products: The Discourse of Nigeria's Re¬form Agenda (Abstract) (PDF)
- Stathis Selimis/Demetra Katis (Athens): Motion Descriptions in English and Greek: A Cross-Typological Developmental Study of Conversations and Narratives (Abstract) (PDF)
- Rezension zu: Noah Bubenhofer (2009): Sprachgebrauchsmuster. Korpuslinguistik als Methode der Diskurs- und Kulturanalyse. Berlin/New York: Walter de Gruyter. (= Sprache und Wissen 4). Sibylle Reichel (Bern) (PDF)
Linguistik online 41, 1/2010
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Vorwort/Editorial (PDF)
- Mathilde Hennig (Gießen) & Isabel Buchwald-Wargenau (Leipzig): Ausdrucksarten - ein neuer Zugang zur Wortschatzvermittlung im DaF-Unterricht? (Abstract) (PDF)
- Sabrina Ballestracci (Pisa): Der Erwerb von Verbzweitsätzen mit Subjekt im Mittelfeld bei italophonen DaF-Studierenden. Erwerbsphasen, Lernschwierigkeiten und didaktische Implikationen (Abstract) (PDF)
- Barbara Ivancic (Bologna): Grammatische Terminologie im Kontrast. Einige Überlegungen aus der Sicht des DaF-Unterrichts in Italien (Abstract) (PDF)
- Maja Häusler & Zrinjka Glovacki-Bernardi (Zagreb): Grammatikvermittlung in neueren kroatischen DaF-Lehrwerken (Abstract) (PDF)
Linguistik online 40, 4/2009
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Mohammad Aliakbari (Ilam) & Nabi Karimi Allvar (Tehran): Communication Strategies in the Written Medium: The Effect of Language Proficiency (Abstract) (PDF)
- Arua E. Arua & Modupe M. Alimi (Gaborone, Botswana): The Creation of Students' Academic Slang Expressions in the University of Botswana (Abstract) (PDF)
- Korakoch Attaviriyanupap (Nakhon Pathom): Linguistische kontrastive Studien Deutsch-Thailändisch: Eine Bestandsaufnahme (Abstract) (PDF)
- Mahdi Dahmardeh (Warwick): Communicative Textbooks: English Language Textbooks in Iranian Secondary School (Abstract) (PDF)
- Hilke Elsen (München): Prototypeneffekte im Grenzbereich von Phonologie und Morphologie (Abstract) (PDF)
- Rezension zu: Müller, Natascha/Kupisch, Tanja/Schmitz, Katrin/Cantone, Katja (2007): Einführung in die Mehrsprachigkeitsforschung. 2. Auflage. Tübingen: Narr. (= Narr Studienbücher). Wolfgang Heydrich (Bochum) (PDF)
Linguistik online 39, 3/2009
Fortschritte in Sprach- und Textkorpusdesign und linguistischer Korpusanalyse II
Proceedings in Language and Text Corpus Design and Linguistic Corpus Analysis II
Heftherausgeberin/Editor of this issue: Annelies Häcki Buhofer
Redaktionelle Mitarbeit/Editorial cooperation: Christoph Schön
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Vorwort/Editorial (PDF)
- Hans Bickel/Markus Gasser/Annelies Häcki Buhofer/Lorenz Hofer/Christoph Schön (Basel): Schweizer Text Korpus - Theoretische Grundlagen, Korpusdesign und Abfragemöglichkeiten (Abstract) (PDF)
- Marcel Dräger (Basel): Auf der Suche nach historischen Phrasemen - oder: Wörterbücher als Korpora (Abstract) (PDF)
- Rolf Duffner/Alain Kamber/Anton Näf (Neuchâtel): Europäisch eingestellt - Valenzforschung mit Parallelkorpora (Abstract) (PDF)
- Daniel Elmiger (Neuchâtel): Sprachliche Gleichbehandlung von Mann und Frau: Eine korpusgestützte Untersuchung über den Sprachwandel in der Schweiz (Abstract) (PDF)
- Natalia Filatkina (Trier): Historische formelhafte Sprache als "harte Nuss" der Korpus- und Computerlinguistik. Ihre Annotation und Analyse im HiFoS-Projekt (Abstract) (PDF)
- Alexander Geyken (Berlin): Automatische Wortschatzerschließung großer Textkorpora am Beispiel des DWDS (Abstract) (PDF)
- Silvia Hansen-Schirra (Mainz)/Sandra Hansen/Sascha Wolfer/Lars Konieczny (Freiburg): Fachkommunikation, Popularisierung, Übersetzung: Empirische Vergleiche am Beispiel der Nominalphrase im Englischen und Deutschen (Abstract) (PDF)
- Antonie Hornung (Zürich/Modena): Soziologische Fachtexte aus Korpusperspektive. Zum Auffinden indirekter Rede in den Annali di Sociologica/Jahrbüchern für Soziologie (Abstract) (PDF)
- Roland Marti/Bistra Andreeva/William Barry (Saarbrücken): Korpora bedrohter Sprachen als eierlegende Wollmilchsau? Das Beispiel GENIE (Abstract) (PDF)
- Uwe Quasthoff (Leipzig): Korpusbasierte Wörterbucharbeit mit den Daten des Projekts Deutscher Wortschatz (Abstract) (PDF)
- Chantal Rittaud-Hutinet (Paris): Comment exploiter les 'corpus-surprise' ? (Abstract) (PDF)
Linguistik online 38, 2/2009
Fortschritte in Sprach- und Textkorpusdesign und linguistischer Korpusanalyse I
Proceedings in Language and Text Corpus Design and Linguistic Corpus Analysis I
Heftherausgeberin/Editor of this issue: Annelies Häcki Buhofer
Redaktionelle Mitarbeit/Editorial cooperation: Christoph Schön
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Vorwort/Editorial (PDF)
- Andrea Abel/Stefanie Anstein/Stefanos Petrakis (Bozen): Die Initiative Korpus Südtirol (Abstract) (PDF)
- Odete Pereira da Silva Menon/Edson Domingos Fagundes/Loremi Loregian-Penkal (Paraná): The VARSUL Database (Abstract) (PDF)
- Marina Petkova (Fribourg): Das Korpus des Projekts "Mischphänomene zwischen Dialekt und Standardsprache in der Deutschschweizer Diglossie". Über die Schwierigkeit, selten vorkommende Phänomene zu dokumentieren (Abstract) (PDF)
- Petr Porízka (Olomouc): Olomouc Corpus of Spoken Czech: Characterisation and Main Features of the Project (Abstract) (PDF)
- Sixta Quassdorf (Basel): HyperHamlet - Intricacies of Data Selection (Abstract) (PDF)
- Stefano Rastelli (Pavia): Learner Corpora without Error Tagging (Abstract) (PDF)
- Tobias Roth (Basel): Verteilte Korpusabfragesysteme (Abstract) (PDF)
- Karina Schneider-Wiejowski (Bielefeld): Sprachwandel anhand von Produktivitätsverschiebungen in der schweizerdeutschen Derivationsmorphologie (Abstract) (PDF)
- Review: Parodi, Giovanni (ed.) (2007): Working with Spanish Corpora. London/New York: continuum Sönke Matthiessen (Frankfurt/Oder) (PDF)
Linguistik online 37, 1/2009
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Christa Dürscheid & Sarah Brommer (Zürich): Getippte Dialoge in neuen Medien. Sprachkritische Aspekte und linguistische Analysen (Abstract) (PDF)
- Dinha T. Gorgis (Jadara University) & Aladdin Al-Kharabsheh (Hashemite University): The Translation of Arabic Collocations into English: Dictionary-based vs. Dictionary-free Measured Knowledge (Abstract) (PDF)
- Angelika Hennecke (Köln): Zum Transfer kulturspezifischer Textbedeutungen. Theoretische und methodische Überlegungen aus einer semiotischen Perspektive (Abstract) (PDF)
- May Lai-Yin Wong (Hong Kong): Concord Patterns with Collective Nouns in Hong Kong English. With Illustrative Material from the International Corpus of English (Hong Kong Component) (Abstract) (PDF)
Linguistik online 36, 4/2008
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Mahamane L. Abdoulaye (Niamey): Distance and Visibility: Two Systems in Hausa Deixis (Abstract) (PDF)
- Akin Odebunmi (Ibadan): Pragmatic Strategies of Diagnostic News Delivery in Nigerian Hospitals (Abstract) (PDF)
- Tèmít?´p?´ Olúmúyìwá (Akungba-Akoko): The Functional Motivation of the High Tone Syllable in Yorùbá: A Critique (Abstract) (PDF)
- Patrizia Pierini (Rome): Opening a Pandora's Box: Proper Names in English Phraseology (Abstract) (PDF)
- Katrin Schaad & Esther Zollinger (Zürich): Warum Vorschulkinder nicht zurückgrüssen müssen. Beobachtungen zu Spezifika des kindlichen Sequenzmusters in der Grusshandlung (Abstract) (PDF)
Linguistik online 35, 3/2008
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Mohammad Aliakbari & Arman Toni (Ilam): The Realization of Address Terms in Modern Persian in Iran: A Sociolinguistic Study (Abstract) (PDF)
- Maria Constantinou (Nicosie): Moments (inter)discursif et emplois métaphoriques du champ dérivantionnel de "ciment" dans la presse Chypriote-grecque. Une approche pragmatico-sémantique (Abstract) (PDF)
- Pablo Gamallo Otero (Santiago de Compostela): The Meaning of Syntactic Dependencies (Abstract) (PDF)
- Alfred Lameli & Christoph Purschke & Roland Kehrein (Marburg): Stimulus und Kognition. Zur Aktivierung mentaler Raumbilder (Abstract) (PDF)
Linguistik online 34, 2/2008
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Dele Femi Akindele (University of Botswana, Gaborone): Sesotho Address Forms (Abstract) (PDF)
- Chariton Charitonidis (Köln): Polysynthetic Tendencies in Modern Greek (Abstract) (PDF)
- Ali Rouhani (Allameh Tabatabaii/Shahrekord): An Investigation into Emotional Intelligence, Foreign Language Anxiety and Empathy through a Cognitive-Affective Course in an EFL Context (Abstract) (PDF)
- Hassan Soleimani (Payame Noor University)/Saeed Ketabi/Mohammad Reza Talebinejad (Isfahan University): The Noticing Function of Output in Acquisition of Rhetorical Structure of Contrast Paragraphs of Iranian EFL Universitiy Students (Abstract) (PDF)
Linguistik online 33, 1/2008
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Adeyemi Adegoju (Ile-Ife): A Rhetorical Analysis of the Discourse of Advertising Herbal Medicine in Southwestern Nigeria (Abstract) (PDF)
- Gefion Fix/Jürgen Dittmann (Freiburg i. Br.): Exzerpieren. Eine empirische Studie an Exzerpten von GymnasialschülerInnen der Oberstufe (Abstract) (PDF)
- Akin Odebunmi (Ibadan): Pragmatic Functions of Crisis - Motivated Proverbs in Ola Rotimi's The Gods Are Not to Blame (Abstract) (PDF)
- Claudia Pichler (Klagenfurt): Die Bedeutung von Infinitiv und Konjunktiv als Modi der Nicht-Mitteilung (unter besonderer Berücksichtigung des Italienischen) (Abstract) (PDF)
- Rezension zu: Warnke, Ingo H. (ed.) (2007): Diskurslinguistik nach Foucault. Theorie und Gegenstände. Berlin/New York: Walter de Gruyter. (= Linguistik - Impulse & Tendenzen 25) Daniel H. Rellstab (Bern) (PDF)
Linguistik online 32, 3/2007
Deutsch als Zweitsprache in Dialektumgebung
German as Second Language in a Dialect-Speaking Environment
Heftherausgeber/Editors of this issue: Elke Hentschel & Iwar Werlen
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Andrea Abel (Bozen): Werkstattbericht über das Projekt "Die Südtiroler SchülerInnen und die Zweitsprache: eine linguistische und sozialpsychologische Untersuchung" (Abstract) (PDF)
- Stefanie Anstein (Bozen): Korpuslinguistische Fallstudien zum Südtiroler Standardschriftdeutsch - das Projekt "Korpus Südtirol" (Abstract) (PDF)
- Andrea Ender/Wei Li/Katharina Straßl (Bern): Das Projekt "Deutsch als Zweitsprache in Dialektumgebung" (Abstract) (PDF)
- Mathilde Gyger (Liestal): Hochdeutsch im Kindergarten (Abstract) (PDF)
- Annelies Häcki/Hansjakob Schneider/Christine Beckert (Basel/Aarau): Mehrsprachige Jugendliche im Umgang mit Dialekt und Hochsprache in der Deutschen Schweiz (Abstract) (PDF)
- Romano Müller/Nora Dittmann-Domenichini (Bern): Die Entwicklung schulisch-standardsprachlicher Kompetenzen in der Volksschule. Eine Quasi-Längsschnittstudie (Abstract) (PDF)
- Magdalena Putz (Bozen): Indikatoren für Verstehen, Missverstehen und Nichtverstehen in Gesprächen (Abstract) (PDF)
- Claudia Maria Riehl (Köln): Varietätengebrauch und Varietätenkontakt in Südtirol und Ostbelgien (Abstract) (PDF)
- Helmut Spiekermann (Freiburg i. Br.) Standardsprache im DaF-Unterricht: Normstandard - nationale Standardvarietäten - regionale Standardvarietäten (Abstract) (PDF)
Linguistik online 31, 2/2007
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Maria Constantinou (Limassol): Traduire l'ironie. L'exemple d'une œuvre romanesque de N. Kazantzaki et ses traductions française et anglaise (Abstract) (PDF)
- Pernilla Danielsson (Birmingham): What Constitutes a Unit of Analysis in Language? (Abstract) (PDF)
- 'Rotimi Taiwo (Ile-Ife)/'Foluke Salami (Ile-Ife): Discourse Acts in Antenatal Clinic Literacy Classroom in South-Western Nigeria (Abstract) (PDF)
- Muhammad Ilyas Saleem (Whitehaven): Bilingual Lexicography: Some Issues with Modern English Urdu Lexicography - a User's Perspective (Abstract) (PDF)
Linguistik online 30, 1/2007
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF)
- Béatrice Akissi Boutin (Toulouse le Mirail/Cocody-Abidjan): Possessive pour in the French Lexicon of the Ivory Coast and Language Contact (Abstract) (PDF)
- Chariton Charitonidis (Cologne): Greek -ízo Derivatives: A Conceptual Analysis (Abstract) (PDF)
- Mahmood Hashemian (Isfahan)/Mohammad Reza Telebi Nezhad (Isfahan): The Development of Conceptual Fluency & Metaphorical Competence in L2 Learners (Abstract) (PDF)
- Geraldine Horan (London): "Er zog sich die 'neue Sprache' des 'Dritten Reiches' über wie ein Kleidungsstück": Communities of Practice and Performativity in National Socialist Discourse (Abstract) (PDF)
Linguistik online 29, 4/06
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Korakoch Attaviriyanupap (Bern/Nakhon Pathom): Der Erwerb der Verbflexion durch thailändische Immigrantinnen in der Schweiz. Eine Bestandsaufnahme (Abstract) (PDF)
- Werner Bellwald (Basel)/Stefan Würth (Berg): Suän, Zetti, Wüer - Namen im Umkreis der Oberwalliser Flurbewässerung (Abstract) (PDF 1: Text) (PDF 2: Abbildungen [21,8 MB])
- Elke Hentschel (Bern)/Heidi Keller (Osnabrück): Cultural concepts of parenting. A linguistic analysis (Abstract) (PDF)
- Brigitte Jostes (Berlin): Europäische Union und sprachliche Bildung: Auf der Suche nach einem europäischen Kommunikationsraum (Abstract) (PDF)
- Ahmad R. Lotfi (Esfahan): Agreement in Persian (Abstract) (PDF)
- Björn Rothstein (Stuttgart): Deonomastika von Städte- und Ländernamen aus lexikographischer Perspektive (Abstract) (PDF)
Linguistik online 28, 3/06
Korpuslinguistik im Zeitalter der Textdatenbanken
Corpus linguistics in the era of text data banks
Heftherausgeber/Editors of this issue: Anton Näf/Rolf Duffner
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Vorwort der Herausgeber (PDF)
- Rolf Duffner (Neuchâtel)/Anton Näf (Neuchâtel): Digitale Textdatenbanken im Vergleich (Abstract) (PDF)
- Gottfried Kolde (Genf): Korpuslinguistik - Corpus linguistics - Les linguistiques de corpus: Unterschiedliche Stile der Einführung in diese Disziplin? Lektüreerfahrungen eines der Einführung in die Korpuslinguistik bedürftigen weil blutigen Anfängers (Abstract) (PDF)
- Wolfgang Teubert (Birmingham): Korpuslinguistik, Hermeneutik und die soziale Konstruktion der Wirklichkeit (Abstract) (PDF)
- Raphael Berthele (Bern): Zur linguistischen Sinnsuche in- und ausserhalb von schriftsprachlichen Korpora. Eine Replik auf Wolfgang Teuberts Beitrag (Abstract) (PDF)
- Hans Bickel (Basel): Das Internet als linguistisches Korpus (Abstract) (PDF)
- Anton Näf (Neuchâtel): Satzarten unterscheiden - Kann das der Computer? Syntaktische Explorationen anhand von COSMAS II (Abstract) (PDF)
- Alain Kamber (Neuchâtel): Funktionsverbgefüge - empirisch (am Beispiel von kommen) (Abstract) (PDF)
- Rolf Duffner (Neuchâtel): Satzadverbien - korpusbasiert (Abstract) (PDF)
- Anna Reder (Pécs): Kollokationsforschung und Kollokationsdidaktik (Abstract) (PDF)
Linguistik online 27, 2/06
Neue theoretische und methodische Ansätze in der Phraseologieforschung
New Theoretical and Methodological Approaches to Phraseology
Heftherausgeber/Editors of this issue: Erla Hallsteinsdóttir/Ken Farø
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Erla Hallsteinsdóttir (Odense)/Ken Farø (Kopenhagen): Neue theoretische und methodische Ansätze in der Phraselogieforschung. Vorwort zu Linguistik online 27, 2/06 (PDF)
- Jan-Philipp Soehn (Tübingen): On Idiom Parts and their Contexts (Abstract) (PDF)
- Christiane Hümmer (Potsdam): Semantische Besonderheiten phraseologischer Ausdrücke - korpusbasierte Analyse (Abstract) (PDF)
- Ken Farø (Kopenhagen): Ikonographie, Ikonizität und Ikonizismus: Drei Begriffe und ihre Bedeutung für die Phraseologieforschung (Abstract) (PDF)
- Katerina Stathi (Berlin): Korpusbasierte Analyse der Semantik von Idiomen (Abstract) (PDF)
- Britta Juska-Bacher (Zürich): Phraseologische Befragungen und ihre statistische Auswertung (Abstract) (PDF)
- Erla Hallsteinsdóttir (Odense)/Monika ajánková (Bratislava)/Uwe Quasthoff (Leipzig): Phraseologisches Optimum für Deutsch als Fremdsprache. Ein Vorschlag auf der Basis von Frequenz- und Geläufigkeitsuntersuchungen (Abstract) (PDF)
- Vida Jesenek (Maribor): Phraseologie und Fremdsprachenlernen. Zur Problematik einer angemessenen phraseodidaktischen Umsetzung (Abstract) (PDF)
- Antje Heine (Leipzig/Helsinki): Ansätze zur Darstellung nicht- und schwach idiomatischer verbonominaler Wortverbindungen in der zweisprachigen (Lerner-)Lexikografie Deutsch-Finnisch (Beschreibung eines Forschungsvorhabens) (Abstract) (PDF)
- Richard Almind/Henning Bergenholtz/Vibeke Vrang (Aarhus): Theoretical and Computational Solutions for Phraseological Lexicography (Abstract) (PDF)
- Patrick Leroyer (Aarhus): Dealing with phraseology in business dictionaries: focus on dictionary functions - not phrases (Abstract) (PDF)
- Elisabeth Piirainen (Steinfurt/Westfalen): Phraseologie in arealen Bezügen: ein Problemaufriss (Abstract) (PDF)
Linguistik online 26, 1/06
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Eric A. Anchimbe (Munich): The native-speaker fever in English language teaching (ELT): Pitting pedagogical competence against historical origin (Abstract) (PDF)
- Korakoch Attaviriyanupap (Bern/Nakhon Pathom): Ausspracheabweichungen im Hochdeutsch thailändischer Immigrantinnen in der Deutschschweiz (Abstract) (PDF)
- Chariton Charitonidis (Köln): Verbalternationen und Verbspaltung im Neugriechischen (Abstract) (PDF)
- Doris Grütz (Weingarten): Leseleistung und Rezeptionsstrategien bei Mädchen und Jungen in der Sekundarstufe I (Abstract) (PDF)
- Sylvie Porhiel (Pleyben): Le détachement en position initiale: rôle phrastique ou discursif/textuel? Exemple du syntagme à propos de X (Abstract) (PDF)
- Rotimi Taiwo (Ile-Ife): Response Elicitation in English-medium Christian Discourse (ECPD) (Abstract) (PDF)
Linguistik online 25, 4/05
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Michaël Abecassis (Oxford): French of the present and the past: the representation of the Parisian vernacular in Maurice Chevalier's songs (Abstract) (PDF)
- Enrique Huelva Unternbäumen (Brasilia): Zur semantischen Basis der Numerusdistinktion im gesprochenen Portugiesisch Brasiliens (Abstract) (PDF)
- Gunde Kurtz (Kaiserslautern): Deutsch als "leicht zu erlernende Fremdsprache" (Abstract) (PDF)
- Nikolaus Ruge (Caen): Zur morphembezogenen Überformung der deutschen Orthographie (Abstract) (PDF)
- Mohammad Reza Talebinezhad / Aram Reza Sadeghi Beniss (Isfahan): Non-academic L2 Users: A Neglected Research Pool in ELT in Iran (Abstract) (PDF)
Linguistik online 24, 3/05
Dialekt/ologie an der Jahrtausendwende
Dialect/ology at the turn of the millenium
Heftherausgeberin/Editor of this issue: Helen Christen
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Vorwort der Herausgeberin (PDF)
- Jürgen Macha (Münster): Entwicklungen und Perspektiven in der Dialektologie des Deutschen: Einige Schlaglichter (Abstract) (PDF)
- Sara Hägi (Bonn)/Joachim Scharloth (Zürich): Ist Standarddeutsch für Deutschschweizer eine Fremdsprache? Untersuchungen zu einem Topos des sprachreflexiven Diskurses (Abstract) (PDF)
- Claudia Bucheli Berger (Zürich): Passiv im Schweizerdeutschen (Abstract) (PDF Filegrösse: 5MB)
- Matthias Friedli (Zürich): Si isch grösser weder ig! Zum Komparativanschluss im Schweizerdeutschen (Abstract) (PDF Filegrösse: 5MB)
- Janine Steiner (Zürich): Also d'Susi wär e ganz e liebi Frau für de Markus! Zur Verdoppelung des indefiniten Artikels in der adverbiell erweiterten Nominalphrase im Schweizerdeutschen (Abstract) (PDF)
- Natacha Frey (Zürich): W-Wort-Verdoppelung im Schweizerdeutschen (Abstract) (PDF Filegrösse: 5MB)
- Nadja Kakhro (St. Petersburg/Zürich): Die Schweizer Wenkersätze (Abstract) (PDF)
- Jürg Fleischer (Berlin/Zürich): Relativsätze in den Dialekten des Deutschen: Vergleich und Typologie (Abstract) (PDF)
- Katrin Häsler/Ingrid Hove/Beat Siebenhaar (Bern): Die Prosodie des Schweizerdeutschen - Erkenntnisse aus der sprachsynthetischen Modellierung von Dialekten (Abstract) (PDF)
Linguistik online 23, 2/05
Übersetzung: Theorie und Praxis bilingual vermittelter Kommunikation in der Diskussion
Translation: Theory and Practice of Bilingual Communication - a Discussion
Heftherausgeberin/Editor of this issue: Gesine Lenore Schiewer
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Vorwort der Herausgeberin (PDF)
- Radegundis Stolze (Darmstadt): Textwahrheit und Übersetzen. Beobachtungen an neueren Bibelübersetzungen (Abstract) (PDF)
- Ismail Icen (Mersin): Problembezeichnung und Problemerlebnis - Gedanken zum problematischen Selbstverständnis einer Übersetzungswissenschaft (Abstract) (PDF )
- Elia Yuste (Zürich): Computer-aided technical translation workflows - man-machine in the construction and transfer of corporate knowledge (Abstract) (PDF)
- Maureen Ehrensberger-Dow (Zürich)/Susanne J. Jekat (Zürich): Languages in contact: The influence of language activation and competing language patterns on translation performance (Abstract) (PDF)
- Jana Laukovà (Banská Bystrica): Zur Rolle der Dolmetschnotizen beim Konsekutivdolmetschen. Ein Erfahrungsbericht (Abstract) (PDF)
- Marianne Derron Corbellari (Neuchâtel): Die Übersetzung des Historischen Lexikons der Schweiz. Ein Unternehmen von sprachpolitischer Bedeutung (Abstract) (PDF)
Linguistik online 22, 1/05
Vermischtes III
Miscellaneous III
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Christa Dürscheid (Zürich): Medien, Kommunikationsformen, kommunikative Gattungen (Abstract) (PDF)
- Aino Kärnä (Helsinki): Ein altes Problem: Partikeln in der Grammatik - ja, aber wie? (Abstract) (PDF)
- Bernard Mulo Farenkia (Yaoundé/Saarbrücken): Kreativität und Formelhaftigkeit in der Realisierung von Komplimenten: Ein deutsch-kamerunischer Vergleich (Abstract) (PDF)
- Susanne Katharina Schleif (Leipzig): TestDaF oder ZOP? Welche Prüfung sagt mehr über die Studierfähigkeit aus? (Abstract) (PDF)
Linguistik online 21, 4/04
Sprache und Geschlecht III
Language and gender III
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Korakoch Attaviriyanupap (Bern/Nakhon Pathom): Wie 'Haar' zu 'Maus' wird: Geschlechtsbezogene pronominale Referenz im Thailändischen (Abstract) (PDF)
- Doris Grütz (Weingarten): Der geschlechtsspezifische Zugriff auf Lesestrategien - Ergebnisse einer Untersuchung im Rahmen unterrichtsdidaktischer Forschung (Abstract) (PDF)
- Anjali Pande (New Delhi): Undoing Gender Stereotypes in Hindi (Abstract) (PDF)
- L. Oladipo Salami (Ile-Ife): Deference and subordination: Gender roles and other variables in addressing and referring to husbands by Yoruba women (Abstract) (PDF)
Linguistik online 20, 3/04
Dialektologie des Schweizerdeutschen
Dialectology of Swiss German
Herausgeber/Editor: Beat Siebenhaar
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Vorwort des Herausgebers (PDF)
- Charles V. J. Russ (York): Die Mundart von Bosco Gurin (Abstract) (PDF)
- Lorenz Hofer (Basel): Sprachliche und politische Grenzen im (ehemaligen) Dialektkontinuum des Alemannischen am Beispiel der trinationalen Region Basel (Schweiz) in Karten von SprecherInnen (Abstract) (PDF Filegrösse: 5MB)
- Felicity Rash (Queen Mary, London): Linguistic Politeness and Greeting Rituals in German-speaking Switzerland (Abstract) (PDF)
- Raphael Berthele (Freiburg i. Ue.): Wenn viele Wege aus dem Fenster führen - Konzeptuelle Variation im Bereich von Bewegungsereignissen (Abstract) (PDF)
- Stephan Schmid (Zürich): Zur Vokalquantität in der Mundart der Stadt Zürich (Abstract) (PDF)
Linguistik online 19, 2/04
Morphologie
Morphology
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Emmanuel Aito (Regina): Morphologie dérivationnelle et construction de sens (Abstract) (PDF)
- Fabienne H. Baider (Nicosia)/Henriette Gezundhajt (Toronto): Le suffixe -esque : grammaticalisation de l'atypique (Abstract) (PDF)
- Dagmar Bittner (Berlin): Zur Historie der nominalen -er-Bildungen. Ist die Suffixidentität sprachwandlerischer Zufall? (Abstract) (PDF)
- Jacques Poitou (Lyon): Prototypentheorie und Flexionsmorphologie (Abstract) (PDF)
Linguistik online 18, 1/04
Vermischtes II
Miscellaneous II
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Petra Saskia Bayerl (Gießen): Disambiguierung deutschsprachiger Diskursmarker: Eine Pilot-Studie (Abstract) (PDF)
- George Echu (Yaounde/Bloomington): The Language Question in Cameroon (Abstract) (PDF)
- Maxi Krause (Caen): Konkurrenz, Komplementarität und Kooperation im Bereich der Präpositionen und Verbalpartikeln oder Wie lange noch müssen Präpositionen und Verbalpartikeln in Grammatiken ein Schattendasein führen? (Abstract) (PDF)
- Francina Ladstätter (Zürich): Die "unsichtbare Hand" in der Sprache. Eine kritische Betrachtung von Kellers Sprachwandeltheorie (Abstract) (PDF)
- Charles Ofosu Marfo (Hong Kong): On tone and segmental processes in Akan phrasal words: A prosodic account (Abstract) (PDF)
- Michael Richter (Lüneburg): Ideen zur Veranschaulichung von Aussagen mit Modalverben. Sprachwissenschaftliche Annahmen - für den Unterricht aufbereitet (Abstract) (PDF)
- Eric Russell Webb (Kalamazoo, Michigan): Voice alternation as passive lenition: in French (Abstract) (PDF)
- Enrique Huelva Unternbäumen (Brasilia): Vorbereitende Bedingungen von Sprechakten und mentale Räume (Abstract) (PDF)
Linguistik online 17, 5/03
Learning and teaching (in) Computational Linguistics
Lernen und Lehren (in) der Computerlinguistik
Herausgeber/Editor: Kai-Uwe Carstensen
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Editor's preface (PDF)
- Kai-Uwe Carstensen/Michael Hess (Zurich): Problem-based Web-based Teaching in a Computational Linguistics Curriculum (Abstract) (PDF)
- Pius ten Hacken (Swansea): Computer-Assisted Language Learning and the Revolution in Computational Linguistics (Abstract) (PDF)
- Susanne J. Jekat/Gary Massey (Zurich/Winterthur): The Puzzle of Translation Skills. Towards an Integration of E-Learning and Special Concepts of Computational Linguistics into the Training of Future Translators (Abstract) (PDF)
- Eric Keller/Brigitte Zellner Keller (Lausanne): How Much Prosody Can You Learn from Twenty Utterances? (Abstract) (PDF)
- Manfred Klenner (Zurich)/Henriëtte Visser (Heidelberg): What exactly is wrong and why? Tutorial Dialogue for Intelligent CALL Systems (Abstract) (PDF)
- Paola Merlo/James Henderson/Gerold Schneider/Eric Wehrli (Geneva): Learning Document Similarity Using Natural Language Processing (Abstract) (PDF)
- Gerold Schneider (Zurich/Geneva): Learning to Disambiguate Syntactic Relations (Abstract) (PDF)
- Anne Vandeventer Faltin (Geneva): Natural language processing tools for computer assisted language learning (Abstract) (PDF)
- Rezension zu: Willée, Gerd/Schröder, Bernhard/Schmitz, Hans-Christian (eds.) (2002): Computerlinguistik. Was geht, was kommt? Sankt Augustin. (= Sprachwissenschaft, Computerlinguistik und Neue Medien 4). Kai-Uwe Carstensen (Zurich) (PDF)
Linguistik online 16, 4/03
Sprachliche Zweifelsfälle.
Theorie und Empirie
Grammatical uncertainties.
Theoretical and empirical aspects
Herausgeber/Editor: Wolf Peter Klein
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Vorwort des Herausgebers (PDF)
- Wolf Peter Klein (Berlin): Sprachliche Zweifelsfälle als linguistischer Gegenstand. Zur Einführung in ein vergessenes Thema der Sprachwissenschaft (Abstract) (PDF)
- Gerd Antos (Halle a. d. Saale): "Imperfektibles" sprachliches Wissen Theoretische Vorüberlegungen zu "sprachlichen Zweifelsfällen" (Abstract) (PDF)
- Marek Konopka (Mannheim): Zweifelsfälle in der Wortstellung im 18. Jahrhundert (Abstract) (PDF)
- Rosemarie Lühr (Jena): Morphologische Varianz in der Sprache Friedrich Schillers (Abstract) (PDF)
- Tabea Becker (Dortmund) / Corinna Peschel (Wuppertal): "Wir bitten Sie das nicht misszugeneralisieren". Sprachverhalten in grammatischen Zweifelsfällen am Beispiel trennbarer und nicht-trennbarer Verben (Abstract) (PDF)
- Rolf Thieroff (Osnabrück): Die Bedienung des Automatens durch den Mensch. Deklination der schwachen Maskulina als Zweifelsfall (Abstract) (PDF)
- Heide Wegener (Potsdam): Normprobleme bei der Pluralbildung fremder und nativer Substantive (Abstract) (PDF)
- Jörg Kilian (Braunschweig): Wörter im Zweifel. Ansätze einer linguistisch begründeten kritischen Semantik (Abstract) (PDF)
Linguistik online 15, 3/03
Chat-Forschung
Chat Analysis
Herausgeberin/Editor: Elke Hentschel
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Gabriela Burri (Bern): Spontanschreibung im Chat (Abstract) (PDF)
- Lela-Rose Engler (Berlin): Einsatz eines didaktisch gelenkten Chatrooms im Fremdsprachenunterricht (Abstract) (PDF)
- Klara Krautgartner (Salzburg): Techniques d'abréviation dans les webchats francophones (Abstract) (PDF)
- Martin Luginbühl (Zürich): Streiten im Chat (Abstract) (PDF)
- Christiane Pankow (Göteborg): Zur Darstellung nonverbalen Verhaltens in deutschen und schwedischen IRC-Chats. Eine Korpusuntersuchung (Abstract) (PDF)
- Beat Siebenhaar (Bern): Sprachgeographische Aspekte der Morphologie und Verschriftung in schweizerdeutschen Chats (Abstract) (PDF)
- Petra M. Vogel (Bern): Passiv in deutschsprachigen Chats. Eine Korpusanalyse (Abstract) (PDF)
Linguistik online 14, 2/03
Cultural analysis within linguistics - Is linguistics part of cultural studies?
Kulturanalyse in der Linguistik - Ist Linguistik eine Kulturwissenschaft?
Herausgeberin/Editor: Antje Hornscheidt
Inhaltsverzeichnis/Table of contents: (PDF )
- Editor's Preface (PDF)
- A
- Theoretical considerations
- Terry Threadgold (Cardiff): Cultural Studies, Critical Theory and Critical Discourse Analysis: Histories, Remembering and Futures (Abstract) (PDF)
- Gertraud Benke (Wien): Applied linguistics - a science of culture? (Abstract) (PDF)
- Antje Hornscheidt (Berlin): Sprach(wissenschaft)liche Kulturen. - Plädoyer für eine linguistische Partizipation an einem konstruktivistisch begründeten, kulturwissenschaftlichen Projekt transdisziplinärer Forschung am Beispiel der Interkulturellen Kommunikation (Abstract) (PDF)
- Ernest W. B. Hess-Lüttich (Bern): Interkulturelle Medienwissenschaft und Kulturkonflikt (Abstract) (PDF)
- B
- Practical and empirical investigations
- Birte Asmuß (Sønderborg): Zur interaktiven Aushandlung von Teilnehmerkategorien in interkultureller Kommunikation (Abstract) (PDF)
- Doreen Siegfried (Berlin): Die Konstituierung von Interkulturalität in der deutsch-schwedischen Wirtschaftskommunikation (Abstract) (PDF)
- Anita Fetzer (Stuttgart): 'No Thanks': a Socio-Semiotic Approach (Abstract) (PDF)
Linguistik online 13, 1/03
particulae collectae
Festschrift für Harald Weydt zum 65. Geburtstag
Herausgeberin / Editor: Elke Hentschel
Inhaltsverzeichnis / Table of contents: (PDF )
- Vorwort (PDF)
- Abraham, Werner (Wien): Ergative diagnostics: temptatio redux (Abstract) (PDF)
- Blühdorn, Hardarik (Mannheim): Zur Semantik der Konjunktion als. Paradigmatische und syntagmatische Aspekte (Abstract) (PDF)
- Ehlers, Klaas-Hinrich (Frankfurt/Oder): Eugen Lerchs "Wissenschaftsdiplomatie" - Eine Fallstudie zur frühen Rezeption des Strukturalismus in Deutschland (Abstract) (PDF)
- Foolen, Ad (Nijmegen): Niederländisch toch und Deutsch doch: Gleich oder doch nicht ganz? (Abstract) (PDF)
- Fries, Norbert (Berlin): de ira (Abstract) (PDF)
- Harden, Theo (Dublin): Die Tanzerei und das Gesinge. Einige Verdachtsmomente zur Ableitung pejorativer Nomina im Deutschen (Abstract) (PDF)
- Hentschel, Elke (Bern): Es war einmal ein Subjekt (Abstract) (PDF)
- Hess-Lüttich, Ernest W.B. / Wilde, Eva (Bern): Der Chat als Textsorte und/oder als Dialogsorte? (Abstract) (PDF)
- Hölker, Klaus (Hannover): Delokutivität, Possessive und die italienischen Verwandschaftsbezeichnungen (Abstract) (PDF)
- Kabatek, Johannes (Freiburg im Breisgau): Oralität, Prozess und Struktur (Abstract) (PDF)
- Nekula, Marek (Regensburg): Franz Kafkas Deutsch (Abstract) (PDF)
- Pfeiffer, Waldemar (Frankfurt/Oder): Von der linguistisch bezogenen Fremdsprachendidaktik zur interkulturellen Fremdsprachenpädagogik. Ein Essay (Abstract) (PDF)
- Rosenberg, Peter (Frankfurt/Oder): Vergleichende Sprachinselforschung: Sprachwandel in deutschen Sprachinseln in Russland und Brasilien (Abstract) (PDF)
- Rost-Roth, Martina (Berlin): Fragen - Nachfragen - Echofragen. Formen und Funktionen von Interrogationen im gesprochenen Deutsch (Abstract) (PDF)
- Trabant, Jürgen (Berlin): Sprache und Revolution (Abstract) (PDF)
Linguistik online 12, 3/02
Vermischtes
Miscellaneous
Herausgeberin / Editor: Elke Hentschel
Inhaltsverzeichnis / Table of contents: (PDF )
- Olaf Bärenfänger (Bielefeld): Merkmals- und Prototypensemantik: Einige grundsätzliche Überlegungen (Abstract) (PDF)
- Gabriela Burri / Denise Imstepf (Bern): Kontrastive Grammatik Berndeutsch / Standarddeutsch - Einige ausgewählte Aspekte (Abstract) (PDF)
- Antonio María López González (Posnan) La sociolingüística de los medios de comunicación (Abstract) (PDF) This article contains slavic characters, which only are shown in its pdf-version.
- Goran Mijic (Salt Lake City): Scientific Haze (Abstract) (PDF)
- Michael Richter (Kleve): Der Fokus im Mittelfeld (Abstract) (PDF)
Linguistik online 11, 2/02
Sprache und Geschlecht II
Language and gender II
Herausgeberin / Editor: Elke Hentschel
Inhaltsverzeichnis / Table of contents: (PDF )
- Vorwort der Herausgeberin (PDF ) / Editor's preface (PDF )
- Sprachen im Vergleich / Languages in comparision:
- Yisa Kehinde Yusuf (Botswana): Sexism, English and Yoruba (Abstract) (PDF)
- Uwe Kjær Nissen (University of Southern Denmark): Aspects of translating gender (Abstract) (PDF)
- Sprachbeschreibung in historischer Perspektive / Language description from a historical perspective:
- Ursula Doleschal (Klagenfurt): Das generische Maskulinum im Deutschen. Ein historischer Spaziergang durch die deutsche Grammatikschreibung von der Renaissance bis zur Postmoderne (Abstract) (PDF)
- Sylvie Durrer (Lausanne): Les femmes et le langage selon Charles Bally: "des moments de décevante inadvertance"? (Abstract) (PDF)
- Empirische Untersuchungen / Empirical Research:
- Melanie Greve / Marion Iding / Bärbel Schmusch (Osnabrück): Geschlechtsspezifische Formulierungen in Stellenangeboten (Abstract) (PDF Filegrösse: 6MB)
- Regula Bühlmann (Bern): Ehefrau Vreni haucht ihm ins Ohr... Untersuchung zur geschlechtergerechten Sprache und zur Darstellung von Frauen in Deutschschweizer Tageszeitungen (Abstract) (PDF)
Linguistik online 10, 1/02
Fremdsprachenlernen / Foreign Language Teaching
Herausgeberin / Editor: Elke Hentschel
Inhaltsverzeichnis / Table of contents: (PDF )
- Abermals: Fremdsprachenlernen. Vorwort der Herausgeberin (PDF )
- Again: Foreign Language Teaching. Editor's preface (PDF )
- Programmatisches / Keynote:
- Theo Harden (Dublin, Irland): 'Verstehen' heißt nicht 'mögen' (Abstract) (PDF )
- Einzelfragen / Individual questions:
- Mohammad R. Talebinezhad and Mohammad Aliakbari (Isfahan, Iran): ESL, EFL, EIL Revisited: Investigation, Evaluation and Justification of a Shift in the Current ELT Models in Iran (Abstract) (PDF )
- Merle Jung (Tallinn, Estland): "Bei Tische halte ich mich unter." Sprachspielerische Texte und ihre Anwendung im DaF-Unterricht (Abstract) (PDF )
- Doris Gruetz (Weingarten, Deutschland): Die Vorlesung - eine fachsprachliche Textsorte. Hilfen zur Rezeption im Rahmen Deutsch als Fremdsprache am Beispiel der Fachkommunikation Wirtschaft (Abstract) (PDF )
- Torsten Schlak (Osaka, Japan): Adressatenspezifisches Lernstrategientraining im DaF-Unterricht: Eine empirische Untersuchung (Abstract) (PDF )
- Grammatikprobleme / Grammatical problems:
- Michael Richter (Kleve, Germany): Scope and semimodal verbs (Abstract) (PDF )
- Elke Hentschel (Bern, Schweiz): Unnötige Regeln (Abstract) (PDF )
- Kontrovers diskutiert / Target paper:
- Thomas Studer (Freiburg, Schweiz): Dialekte im DaF-Unterricht? Ja, aber... Konturen eines Konzepts für den Aufbau einer rezeptiven Varietätenkompetenz (Abstract) (PDF )
Linguistik online 9, 2/01
Deutsch als Fremdsprache
Teaching German as a foreign language
Herausgeberin: Elke Hentschel
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort der Herausgeberin
- Programmatisches
- Wolf Peter Klein: Fehlende Sprachloyalität? Tatsachen und Anmerkungen zur jüngsten Entwicklung des öffentlichen Sprachbewusstseins in Deutschland (Abstract)
- Schwerpunkt: Deutsch als Fremdsprache
- Harald Baßler und Helmut Spiekermann: Dialekt und Standardsprache im DaF-Unterricht. Wie Schüler urteilen - wie Lehrer urteilen. (Abstract)
- Yves Bertrand: Deutsche Unflektierbare aus französischer Sicht. Zum Beispiel wieder (Abstract)
- Lela-Rose Engler: Deutsch lernen über das Internet (Abstract)
- Kjell T. Heggelund: Zur Bedeutung der deutschen Modalpartikeln in Gesprächen unter besonderer Berücksichtigung der Sprechakttheorie und der DaF-Perspektive (Abstract)
- Erfahrungsberichte
- Barbara Feuz: Dialektale Varietät als Fremdsprache unterrichten. Ein Erfahrungsbericht (Hörprobe)
- Christa Knapp: DaF-Praktikum in China. Ein Erfahrungsbericht
- Rezension zu: Ulrike A. Kaunzner (1997): Aussprachekurs Deutsch. Ein komplettes Übungsprogramm zur Verbesserung der Aussprache für Unterricht und Selbststudium. (Torsten Leuschner / Jeroen Van Pottelberge)
Linguistik online 8, 1/01
Sprachkontaktforschung und Areallinguistik: Europa
Language contact and areal linguistics: Europe
Herausgeber: Torsten Leuschner
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort des Herausgebers
- Programmatisches
- P. Sture Ureland: Eurolinguistik und Europäistik als Fächer der Universitäten
- Schwerpunkt: Deutsch und seine Nachbarsprachen
- Luc de Grauwe: "Isn't it good, Norwegian wood?" Verweiswörter und jüngere Entlehnungen aus dem Nordischen ins Westgermanische
- Ryszard Lipczuk: Deutsche Entlehnungen im Polnischen - Geschichte, Sachbereiche, Reaktionen (PDF )
- Torsten Leuschner: Hochdeutsch-nordischer Phraseologietransfer in areallinguistischer Sicht. Gleichgültigkeitsausdrücke zwischen Sprachkontakt- und Sprachstrukturgeschichte (PDF )
- Kontrovers diskutiert
- Jeroen Van Pottelberge: Sprachbünde: Beschreiben sie Sprachen oder Linguisten?
- Marek Lazinski: Was für ein Perfekt gibt es im modernen Polnisch? Bemerkungen zum Artikel "Gibt es ein Perfekt im modernen Polnisch?" von H. Weydt und A. Kazimierczak (Linguistik online 4, 3/99) (PDF )
- Rezensionen zu: Ulrich Ammon / Klaus J. Mattheier / Peter H. Nelde (eds.) (2000), Sociolinguistica 14: Die Zukunft der europäischen Soziolinguistik (Jeroen Darquennes)
- Rezensionen zu: Sarah G. Thomason (2001), Language Contact: an Introduction (Torsten Leuschner)
- DFG-Projektbeschreibung
- Zur Funktion der mündlichen L2-Produktion und zu den damit verbundenen kognitiven Prozessen für den Erwerb der fremdsprachlichen Sprechfertigkeit
- On the Functions of L2 Speech Production and Related Cognitive Processes for the Acquisition of L2 Speech Competence
- Über die Autoren
Linguistik online 7, 3/00
Sprachgruppen im Alltag
Language Groups in Everyday Life
Herausgeber / Editor: Harald Weydt
Inhaltsverzeichnis / Table of Contents
- Vorwort des Herausgebers
- Mirja Saari: Schwedisch als die zweite Nationalsprache Finnlands: Soziolinguistische Aspekte
- Ulrike Ziebur: Die soziolinguistische Situation von Chilenen deutscher Abstammnung
- Constanze Klug: Was Hänschen nicht lernt... Der Streit um die Sprache in der Schule als Manifestation des kastilisch-katalanischen Sprachkonflikts
- Joachim Grzega: On the Description of National Varieties: Examples from (German and Austrian) German and (English and American) English
- Irena Regener: Selbstidentifikation via Varietätengebrauch. Sprachverhalten und Spracheinstellungen in der Berliner Sprachgemeinschaft der 90er Jahre
- Birte v. Wiarda: Rußlanddeutsche Jugendliche in Meckenheim oder Der Zusammenhang von Sprache und Identität
- Roland Terborg: The Usefulness of the Concept of Competence in Explaining Language Shift.
Linguistik online 6, 2/00
Partikeln / Particles
Herausgeber/editors: Harald Weydt & Svetlana Poljakova
Inhaltsverzeichnis / Table of Contents
- Vorwort der HerausgeberInnen
- Marcela Adamíková: Lexikalische, syntaktische und prosodische Mittel der Differenzierung von KONTRAST und KORREKTUR am Beispiel des Slowakischen (abstract)
- Imke Mendoza: Zur Geschichte von Partikeln: russisch uzhe und uzh (abstract)
- Valja Janewa: Objektklitika und Informationsstrukturierung im Bulgarischen (abstract)
- Diana Pili: Some considerations on the structure of VP in Italian: Manner adverbs, movement patterns and the interpretation of indefinites (abstract)
- Karin Pittner: Verschiedene Arten der Art und Weise: zu ihrer Positionierung im Deutschen und Englischen (abstract)
- Ursula Brauße: Die Partikel allein. Klassifizierungs- und Bedeutungsprobleme (abstract)
- Gabriele Graefen: Ein Beitrag zur Partikelanalyse - Beispiel: doch (abstract)
- Renate Pasch: Zur Bedeutung von geschweige (denn) (abstract)
- Svetlana Poljakova: Fokusdomäne von Gradpartikeln im Deutschen und Russischen (abstract)
Linguistik online 5, 1/00
Gesprächsforschung: neue Entwicklungen
Conversation analysis: New developments
Herausgeberinnen/editors: Anita Fetzer & Karin Pittner
Inhaltsverzeichnis / Table of Contents
- Vorwort der Herausgeberinnen/Editors' note
- Interkulturelle Kommunikation:
- Christiane Meierkord (Erfurt): Interpreting successful lingua-franca interaction. An analysis of non-native-/non-native small talk conversation in English (abstract)
- Katarína Miková (Banska Bystrica): Manager im Deutschunterricht und Studenten in Unternehmen. Erfahrungen mit einem fachbezogenen Projektunterricht. (abstract)
- Ingrid Piller (Hamburg): Language choice in bilingual, cross-cultural interpersonal communication (abstract)
- Gender:
- Anita Fetzer (Stuttgart): "Vordergründig war ich für die gar nicht frau": Zur sprachlichen Repräsentation von Geschlecht (abstract)
- Peter Kunsmann (Berlin): Gender, Status and Power in Discourse Behavior of Men and Women (abstract)
- Angewandte Gesprächsforschung:
- Anita Fetzer (Stuttgart): "Was muss ich machen, wenn ich will, dass er das da macht?" Eine interpersonal orientierte Gesprächsanalyse von Experten/Laien-Kommunikation (abstract)
- Dorothee Meer (Bochum): Möglichkeiten angewandter Gesprächsforschung: Mündliche Prüfungen an der Hochschule (abstract)
- Ulrich A. Schmidt (Bochum): Bewerbung und Vorstellungsgespräch aus dialoglinguistischer Sicht. Einige Vorbemerkungen zur Aufarbeitung eines von der Linguistik vernachlässigten Arbeitsgebietes (abstract)
- Pragmatik und Grammatik:
- Karin Pittner (Bochum): Sprechaktbedingungen und bedingte Sprechakte: Pragmatische Konditionalsätze im Deutschen (abstract)
- Über die AutorInnen/About the authors
Linguistik online 4, 3/99
Syntax und Morphologie
Syntax and Morphology
Inhaltsverzeichnis / Table of Contents
- Jörg Fehr (Berlin): Morpho-Phonologie der japanischen Verben: Eine Optimality-Theory-Analyse der Assimilationsform
- Hang Ferrer Mora (València): Los modos oracionales en la gramática española: rasgos morfológicos, sintácticos, semánticos y pragmáticos para una taxonomía
- Anja Voeste (Berlin): How to explain Historical Processes of Consolidation in 18th Century Morphology: the German Adjective Declension
- Heide Wegener (Potsdam): Die Pluralbildung im Deutschen - ein Versuch im Rahmen der Optimalitätstheorie (PDF-Version)
- Harald Weydt/Alicja Kazmierczak (Frankfurt/Oder): Gibt es ein Perfekt im modernen Polnisch?
- Bernd Wiese (Berlin): Unterspezifizierte Paradigmen: Form und Funktion in der pronominalen Deklination
Linguistik online 3, 2/99
Lexikographie
Lexicography
Herausgeber / Editor: Mitar Pitzek
Inhaltsverzeichnis / Table of Contents
- Wolf-Peter Klein (Tallinn): Orthographie und Phonetik im Blickpunkt deutscher einsprachiger Wörterbücher. Zur Geschichte und Gegenwart des lexikalischen Formbewusstseins
- Undine Kramer (Berlin): "Sees., Segeln, Seemannssp., seem., Schifffahrt, Schiffbau und Sport" oder 'Besondere' Lexik im allgemeinen einsprachigen Wörterbuch
- Mitar Pitzek (Belgrad): Allgemeines einsprachiges Wörterbuch und Wörterbuchtypologie
- Uwe Quasthoff & Christian Wolff (Leipzig): Korpuslinguistik und große einsprachige Wörterbücher
- Gregor Retti (Innsbruck): Ein Internetfragebogen zur Verifizierung von Lexikoneinträgen
- Diana Stantcheva (Berlin): Zum Stellenwert der Phraseologie im einsprachigen deutschen Bedeutungswörterbuch des 20. Jahrhunderts
Linguistik online 2, 1/99
Sprache und Geschlecht
Language and Gender
herausgegeben von / edited by: Antje Hornscheidt
Inhaltsverzeichnis / Table of Contents
- Editor's note
- Victoria L. Bergvall: An Agenda for Language and Gender Research for the Start of the New Millennium
- Kathryn Remlinger: Widening the Lens of Language and Gender Research: Integrating Critical Discourse Analysis and Cultural Practice Theory
- Anne Pauwels: Feminist Language Planning: Has it been worthwhile?
- Elisabeth Burr: 'Comme on est mal dans sa peau, on peut se sentir mal dans ses mots.' Selbstverständnis der Frauen und französische Sprachpolitik
- Iris E. W. M. Bogaers: Managing Gender through Meta-Talk
- Rezension zu: Gisela Schoenthal (Hrsg.): Feministische Linguistik - linguistische Geschlechterforschung. Ergebnisse, Konsequenzen, Perspektiven (Antje Hornscheidt)
- Review of: Victoria L. Bergvall, Janet M. Bing, Alice F. Freed (eds.) (1996): Rethinking Language and Gender Research. Theory and Practice (Jenny Neumond)
- Zu den Autorinnen / About the authors
Linguistik online 1/98
Computer-vermittelte Kommunikation
Computer-mediated communication
Inhaltsverzeichnis / Table of contents
- Hillary Bays (Paris): Framing and face in Internet exchanges: A socio-cognitive approach
- Jörg Fehr (Berlin): Beobachtungen zum Kommentieren in Mailinglisten
- Julia Gousseva (Tucson, Arizona): An experience in cyberspace communication: listserv interaction in a freshman composition class
- Sandra Harrison (Coventry, UK): E-mail discussions as conversation: moves and acts in a sample from a listserv discussion
- Elke Hentschel (Osnabrück): Communication on IRC
- Karin Wenz (Kassel): Formen der Mündlichkeit und Schriftlichkeit in digitalen Medien
Debatte
...
Gegenstand
"Orientalistik" ist heute vor allem der Oberbegriff für eine Gruppe von philologischen Fächern, die ein enormes Spektrum an Themenfeldern abdeckt. Orientalisten erforschen in der "Ägyptologie", "Assyriologie", "Semitistik" oder "Hethitologie" klassischerweise die alten Sprachen und Hochkulturen des Orients, beschäftigen sich inzwischen aber genauso mit aktuellen sprach-, literatur- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen der Länder des modernen Orients.
Dabei setzen die verschiedenen Institute unterschiedliche Schwerpunkte. Einige konzentrieren sich auf die islamisch geprägten Regionen ("Islamwissenschaft", "Arabistik", "Turkologie", "Iranistik"), andere wiederum beziehen auch den christlichen Orient mit ein. Manche richten ihren Blick noch weiter nach Osten. So sind Lehrstühle für "Buddhismuskunde", "Indologie", "Mongolistik", "Tibetologie", "Sinologie", "Japanologie" und "Südostasienkunde" ebenfalls in orientalistischen Seminaren beheimatet. Zuweilen wird auch die "Afrikanistik" als orientalistisches Fach verstanden.
Die Dinge sind nicht immer, was sie scheinen. Im allgemeinen halten wir die Welt für das, was unsere Sprache aus ihr gemacht hat. Aber war es auch wirklich immer unsere Sprache? Wie sehr unsere heutige Kultur auf falscher Wortgläubigkeit ausruht, zeigten während der letzten Jahrzehnte eine Reihe sprachgeschichtlicher Untersuchungen sowohl zu 'heiligen Texten' als auch zu höchst profanen Wortrelikten aus vorgeschichtlicher Zeit. Unsere religiöse wie unsere weltliche Wirklichkeit bestehen zu einem ungeahnt großen Teil aus Fehllektüren, Übersetzungs- und Überlieferungsfehlern. Das "echte" Wort ist häufig älter als die Sprache, Schrift oder Kultur, die sich heute ihren jeweiligen Reim darauf machen müssen. Die Etymologie erweist sich somit als eine Schlüsselwissenschaft zur Selbstreflexion der modernen Kultur - und nicht zuletzt als ein starkes Argument für Humanität und Toleranz.
...
- Einführung in die Linguistik des Deutschen
- Informations- und Übungsmaterialien zur (neuen) deutschen Orthographie
- Bibliographien zu Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache
Einführung in die Linguistik des Deutschen
Die hier zur Verfügung gestellten Materialien wurden in mehreren Einführungsseminaren am Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Philipps-Universität Marburg erprobt. Sie basieren zum großen Teil auf dem Grundkurs Sprachwissenschaft, hrsg. von Johannes Volmert, München (Fink) 1995, ³1999. Materialien ohne Bezug zu Volmert sind mit einem * gekennzeichnet. Alle Dateien liegen im Format PDF vor.
- Wozu Beschäftigung mit Sprache?* (1 Seite, 16 KB)
- Teildisziplinen der Linguistik (in Auswahl)* (1 Seite, 8 KB)
- Wichtige Nachschlagewerke zur deutschen Sprache* (3 Seiten, 34 KB)
- Sprache und Sprechen (3 Seiten, 161 KB)
- Phonetik (1 Seite, 34 KB)
- Lautinventar des Deutschen* (1 Seite, 42 KB)
- Phonologie (4 Seiten, 65 KB)
- Wortbildung (2 Seiten, 25 KB)
- Syntax (6 Seiten, 49 KB)
- Semantik (7 Seiten, 339 KB)
- Pragmatik* (4 Seiten, 30 KB)
- Sprachvariation* (3 Seiten, 160 KB)
Bibliographien zu Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache
- Allgemeine Literatur zur Theorie des sprachlichen Wandels
- Allgemeine Literatur zu Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache
- Spezielle Literatur zu Entwicklungstendenzen der deutschen Gegenwartssprache:
- Grammatik (Morphologie und Syntax)
- Wortschatz
- Anredeverhalten
- Feministische Sprachkritik und Sprachpolitik
- Sprachentwicklung in Ostdeutschland seit 1989
Die Linguistik geht zurück auf altindische Sanskrit-Gelehrte und die hellenische Kultur. In der europäischen Lehre blickt die Sprachforschung auf eine lange Tradition des Studiums der Rhetorik, Grammatik und der Herkunft der Sprache, der Etymologie, zurück.
...
Im Arbeitsbereich Linguistik des Fachbereichs Deutsch finden Sie Texte und Unterrichtsmaterialien zu den folgenden Arbeitsbereichen:
Rechtschreibung | Neue Rechtschreibung | Grammatik | FAQ's - Häufig gestellte Fragen - Frequently Asked Questions | Wortgrammatik | Satzgrammatik | Rede- bzw. Textwiedergabe | Semantik | Wortfelder | Pragmatik | Kommunikation | Nonverbale Kommunikation | Sprechakte | Soziolinguistik | Center-Map | Überblick | Varietätenlinguistik | Gesprächsanalyse | Überblick | Transkription | Sprecherwechsel | Formen des Gesprächs | Textlinguistik | Kohäsion | Kohärenz | Textsorten | Textanalyse
ELiSe ist eine elektronische Zeitschrift von Sprachwissenschaftlern der Universität Duisburg-Essen/Campus Essen. Beitragende sind ehemalige und jetzige Essener SprachwissenschaftlerInnen sowie Kolleginnen und Kollegen von außerhalb, die einen Bezug zur Universität Duisburg-Essen haben - sei dies durch einen hier gehaltenen Vortrag, ein Seminar, einen Forschungsaufenthalt, eine wissenschaftliche Kooperation oder Ähnliches. ....weiterlesen....
Die Zeitschrift erscheint im PDF-Format.
ELiS_e-AUSGABEN1/2006
ELiS_e-BEIHEFTE1/2005
Letzte Änderung: Freitag 12.3.2010
EINZELTEXTE - Jahrgang 6/ Heft 1 / November 2006
- Annette Becker de Niño - Sprachstandstests und Sprachförderung in Integrationskursen (PDF - ca. 320 KB)
- Katja Hribar - Testen im DaF-Unterricht an slowenischen Gymnasien. Empirische Untersuchung (PDF - ca. 360 KB)
- Jörg R. J. Schirra & Klaus Sachs-Hombach - Bild und Wort. Ein Vergleich aus bildwissenschaftlicher Sicht (PDF - ca. 490 KB)
- Patrick Voßkamp - Weshalb vor dem Schreiben das Sprechen kommt - Fragen zur Bedeutung der mündlichen Kommunikation im Lokaljournalismus. Vorstellung eines Dissertationsprojektes (PDF - ca. 260 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 5/ Heft 2 / Dezember 2005
- Rebecca Jung - „Wer so was glaubt, muss verrückt sein!“ Überlegungen zum Thema ‘Religion’ im interkulturell orientierten Deutsch-als-Zweitsprache-Unterricht mit muslimischen Lernern (PDF - ca. 230 KB)
- Marios Chrissou - Zur Strukturierung und methodischen Gestaltung von E-Mail-Projekten im DaF-Unterricht (PDF - ca. 330 KB)
- Petra Storjohann - Sinnrelationen in Wörterbüchern - Neue Ansätze und Perspektiven (PDF - ca. 540 KB)
- Christoph Chlosta, Peter Grzybek - Varianten und Variationen anglo-amerikanischer Sprichwörter - Dokumentation einer empirischen Untersuchung (PDF - ca. 390 KB)
- Abdullah Incekan - Rezension zu Rosemarie Neumann; Gisela Blomberg; Ahmend Begik; Heidrun Pschor-Rothbart; Andrea Schäfer; Zühre Sahin-Schmidt: Türkisch am Krankenbett - Lehrmaterialien für die Kursstufen I, II und III. (PDF - ca. 280 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 5/ Heft 1 / Mai 2005
- Hanna Rutishauser - Türkische Lektüren - Bemerkungen zum Stil wissenschaftlicher Arbeiten türkischer Germanistinnen und Germanisten (PDF - ca. 373 KB)
- Rupprecht S. Baur - Die Stellung der deutschen Sprache und des bilingualen Unterrichts in Russland (PDF - ca. 226 KB)
- Claus Wenderott - Zur Entwicklung des Bilingualen Lehrens und Lernens in Deutschland (PDF - ca. 199 KB)
- Anatolij I. Schapowalow, Jurij A. Schapowalow - Einige Aspekte typischer Schwierigkeiten in der sprachlichen Ausbildung Deutsch im Rahmen eines bilingualen Studiengangs (PDF - ca. 265 KB)
- Rupprecht S. Baur, Natalja Merkisch - Gibt es Kriterien für einen guten bilingualen Unterricht in Deutsch als Fremdsprache? (PDF - ca. 241 KB)
- Rupprecht S. Baur, Anna Stuckert, Claus Wenderott - Analyse von bilingualem Unterricht auf der Grundlage von Gütekriterien (PDF - ca. 291 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 4/ Heft 2 / Dezember 2004
- Jochen Vogt - Das Schweigen der Vögel Über ein sehr berühmtes Gedicht von Goethe (PDF - ca. 291 KB)
- Peter Braun - „Mit uns, lieber Professor, bleibt es beim alten, unentwegt.“ Über die Sprache in der Literatur bei Theodor Fontane (PDF - ca. 146 KB)
- Ludmila Bondareva - Das sprachliche Weltbild in der Autobiographie von F. Lewald „Meine Kinderjahre“ (PDF - ca. 134 KB)
- Jürgen Klüver & Christina Stoica - Literarische Rationalität und Künstliche Intelligenz: Eine etwas andere Form der Analyse von Kriminalgeschichten (PDF - ca. 327 KB)
- Franciszek Grucza - Dein Deutsch - Äußere (ökologische) Determinanten von Lehrwerken für Deutsch als Fremdsprache (PDF - ca. 152 KB)
- Elsayed Madbouly Selmy - Interkulturelles Lernen im Fremdsprachenunterricht - Ein Vorschlag für die Deutschlehrerausbildung (PDF - ca. 232 KB)
- Rupprecht S. Baur & Christoph Chlosta - Missverständnisse und Tabus als Beispiel für Interkulturelle Kommunikation zwischen Deutschen und Russen (PDF - ca. 158 KB)
- Marios Chrissou - E-Mail-Projekte im DaF-Unterricht (PDF - ca. 157 KB)
- Tatiana Tambovkina - Die subjektive Theorie einer russischen Pädagogikstudentin über das Selbstlernen der deutschen Sprache (PDF - ca. 150 KB)
- Claudia Benholz - Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an der Universität Duisburg-Essen. DFG-Projekt - Modellmaßnahme - Angebot im didaktischen Grundlagenstudium (PDF - ca. 137 KB)
- Gabriele Boorsma, Yurdakul Çakir & Eva Lipkowski - Kinderreime für die Sprachförderung von Grundschulkindern in der Zweitsprache Deutsch und andere Zwecke. Erste Erfahrungen aus dem letzten (?) Bünting-Projekt (PDF - ca. 162 KB)
- Doris Schleier - Mit SIMSALABIM gegen „Fischers Fritze ...“ (PDF - ca. 108 KB)
- Ulrich Schmitz - Miniatur zur Zeitung (PDF - ca. 267 KB)
- Hans-Jürgen Badziong - Das Organ der Seele. Zur Argumentation Samuel Thomas von Soemmerrings (PDF - ca. 948 KB)
- Viktoria Gawrilowa - Zeit und Mensch (Reflexionen) (PDF- ca. 211 KB)
- Hugh Ridley - Einiges zur Geschichte und Theorie des Kreuzworträtsels (PDF - ca. 159 KB)
- Wang Jingping - Pfirsich- und Pflaumenbaum sagen nichts. Der Pfad unter dem Baum sagt alles. (PDF - ca. 166 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 4/ Heft 1 / Juli 2004 - gewidmet K.-D. Bünting zum 65sten Geburtstag
- Rüdiger Brandt - Rechtschreibung und Kontexte: Otfrid, Notker, Jan Hus (PDF - ca. 413 KB)
- Burkhard Schaeder - Büntig+preisen, büntlich+tun, büntisch+sein. Getrennt oder zusammen? (PDF - ca. 273 KB)
- Henning Bergenholtz - Sprachpolitik. Also: Deutsch sprechen Deutsche in deutschen Landen. Aber warum schreibt man manchmal Deutsch und manchmal deutsch? (PDF - ca. 310 KB)
- Nadja Mlinarzik-Gutt - Regeln, Regelungsvarianten und Prinzipien bei ausgewählten Orthographen in der Geschichte der Rechtschreibung (PDF - ca. 431 KB)
- Frank Unterberg - Sprache ist machbar: Anmerkungen zu Joachim Heinrich Campe und der Sprache wissenschaftlicher Arbeiten (PDF - ca. 313 KB)
- Michael Schmidtke-Nikella - Romantik und Pragmatik des Wortes Freundschaft: Wortverwendung und lexikalischer Eintrag (PDF - ca. 271 KB)
- Gothild Thomas - Antrag zur Aufnahme in ein deutsches Fremdwörterbuch (PDF - ca. 260 KB)
- Mierke Witczak - Synonymie als Mittel zur Differenzierung temporaler Bedeutungen? Eine Untersuchung am Beispiel der Temporaladverbien damals, einst und früher (PDF - ca. 279 KB)
- Peter Raster - Die kategoriale Bedeutung der Verben aus der Sicht der indischen Grammatiktradition (PDF - ca. 323 KB)
- Ulrike Pospiech - Über das Sprechen und Schreiben über Sprache. Vorüberlegungen zu einer Grammatik für den Sprachgebrauch (PDF - ca. 294 KB)
- Wolfgang Eichler - Sprachbewusstheit und grammatisches und stilistisches Formulieren: Falsche Kollokationen und verformelter Sprachgebrauch in Oberstufenaufsätzen (PDF - ca. 263 KB)
- Ute Jekosch - Auditive Sprachqualitätsmessung: Ein modernes Anwendungsgebiet von Sprach- und Kommunikationswissenschaften im Zusammenhang von Informations- und Kommunikationstechniken (PDF - ca. 262 KB)
- Tamara Potemina - Fachtext von heute: traditionell "trocken" oder modern "aufgelockert"? (PDF - ca. 292 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 3/ Heft 2 / Dezember 2003
- Elsayed Madbouly Selmy - Internationalismen im Arabischen - im Vergleich mit dem Deutschen. Eine empirische Studie (PDF - ca. 670 KB)
- Wolfgang Heydrich - Normativität in der Sprachwissenschaft (Thesen) (PDF - ca. 400 KB)
- Claudia Benholz - Förderunterricht für Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft an der Universität Duisburg-Essen (PDF - ca. 370 KB)
- Bäcker/ Baur/ Iordanidou/ Kis/ Ostermann/ Wenderott - Integration durch Sprache - Bericht über die 31. Jahrestagung des Fachverbandes Deutsch als Fremdsprache (FaDaF) 2003 (PDF - ca. 325 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 3/ Heft 1 / Juni 2003
- Astrid Buschmann-Göbels - Universalgrammatiken im 17. und 18. Jahrhundert in England: Eine längst vergessene Tradition? (PDF - ca. 120 KB)
- Rod Gardner - Rezipientenpartikeln in der englischen Konversation: Mm, Mm hm (Uh huh) und Yeah (PDF - ca. 140 KB)
- Franz Schindler - Permjakovs System der semantischen Beschreibung von Sprichwörtern. Eine Kritik zu Peter Grzybeks "G. L. Permjakovs Grammatik der sprichwörtlichen Weisheit" (PDF - ca. 170 KB)
- Ch. Chlosta/ T. Ostermann/ Ch. Schroeder - Die "Durchschnittsschule" und ihre Sprachen: Ergebnisse des Projekts Sprachenerhebung Essener Grundschulen (SPREEG) (PDF - ca. 950 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 2/ Heft 2 / Dezember 2002
- Michael Fritsche - Kollektivsymbolik in den Nationalbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Ein Vergleich zwischen Deutschland und Südosteuropa (PDF - ca. 200 KB)
- Christian Krekeler - TestDaF und DSH - ungleiche Sprachtests im Vergleich (PDF - ca. 300 KB)
- Thomas Nier - International vergleichende Diskurs- und Argumentationsanalyse. Vorstellung eines Forschungsprogramms (PDF - ca. 190 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 2/ Heft 1 / Juli 2002 - zugeeignet Peter Braun zum 75sten Geburtstag
- Peter Braun im Gespräch mit Edgar Kamphausen und Hannes Krauss - Über Lehr- und andere Lebenserfahrungen (PDF - ca. 160 KB)
- Peter Braun - Curriculum Vitae (PDF - ca. 144 KB)
- Hermann Cölfen & Sabine Walther - Angewandte Gesprächsforschung: Über Probleme und Chancen linguistischer Gesprächsanalyse in der Hochschule und beruflichen Praxis (PDF - ca. 228 KB)
- Fredrik J. Heinemann - Narrative Technique in Errol Morris's The Thin Blue Line (PDF - ca. 264 KB)
- Christoph Schroeder - On the structure of spoken Turkish (PDF - ca. 232 KB)
- Resolution zur PISA-Studie und dem bildungspolitischen Umgang mit ihren Ergebnissen (PDF - ca. 132 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 1 / Heft 2 / Dezember 2001
- Peter Raster - Wortarten des Deutschen aus der Sicht der indischen Grammatiktradition (PDF - ca. 594 KB)
- Claus Wenderott - Sprache - Geschichte - Sprachgeschichte. Friedrich Engels als Sprachhistoriker (PDF - ca. 146 KB)
- Vulf Plotkin - Über die Rolle von genetischen, arealen und ethnokulturellen Faktoren in Entstehung und Evolution des Jiddischen (PDF - ca. 181 KB)
- Joachim Raith - Die /r/-Realisation im Ruhrgebiet. Oder T. Harden revisited (PDF - ca. 140 KB)
- Projektgruppe SPREEG - Was Kinder sprechen! Überlegungen zu einer Sprachenerhebung an Essener Grundschulen (PDF - ca. 196 KB)
- Ljasat Dalbergenova - Kontrastivanalyse der Ausdrucksmittel der Kausalität im Deutschen und Kasachischen: Expose eines Promotionsprojektes (PDF - ca. 157 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 1 / Heft 1 / Juni 2001
- Christoph Schroeder - Kolloquium "Zum Erhalt und zur Förderung von Mehrsprachigkeit", Universität Essen, 8.12.00 (PDF - ca. 31 KB)
- Rupprecht S. Baur / Claudia Benholz - Erklärung der Teilnehmer am Essener Kolloquium zum Erhalt und Zur Förderung von Mehrsprachigkeit (PDF - ca. 30 KB)
- Wilfried Stölting - Zweisprachigkeit, gesellschaftliche Mehrsprachigkeit und die Stellung der Migrantensprachen (PDF - ca. 54 KB)
- Heidi Rösch - Zweisprachige Erziehung in Berlin im Elementar- und Primarbereich (PDF - ca. 132 KB)
- Rupprecht S. Baur - Die Didaktik der Herkunftssprachen in zweitsprachlicher Umgebung als Aufgabe der Lehrerbildung an deutschen Universitäten (PDF - ca. 86 KB)
- Birgit Smieja - Von der Sprachverschiebung zum Sprachtod: Können Botswanas Minoritätssprachen gerettet werden? (PDF - ca. 1,24 MB)
- Marios Chrissou - Deutsche und neugriechische Phraseologismen mit animalistischer Lexik. Eine kontrastive Analyse auf der Wörterbuch- und der Textebene (PDF - ca. 227 KB)
EINZELTEXTE - Jahrgang 0 / Heft 1 /Dezember 2000
- Johannes Meyer-Ingwersen - /-Animate, +Human/ (PDF - ca. 330 KB)
- Rupprecht S. Baur/ Claudia Benholz - Nachruf auf Dr. Johannes Meyer-Ingwersen (14.10.1940 - 09.02.2000) (PDF - ca. 20 KB)
- Paul Derks - Der Burgen-, Orts- und Flurname Altena und seine Verwandten. Namen - Namengeschichte - Namenauslegung. Ein Forschungs-Bericht. (PDF - ca. 630 KB)
- Christoph Chlosta - Zu Sigrun Schroth: "'Ich muß mal!' Eine Lese- und Lernbuch zu 73 Redensarten." Regensburg 1997 (PDF - ca. 75 KB)
Beiheft Jahrgang 5/ Heft 1/ Dezember 2005
- Ines Hansla - Die Stellung der deutschen Sprache in Estland - Eine soziolinguistische Studie (PDF - ca. 875 KB)
Beiheft Jahrgang 4/ Heft 1/ Dezember 2004
- Ulrike Pospiech - Schreibend schreiben lernen - Über die Schreibhandlung zum Text als Sprachwerk - Zur Begründung und Umsetzung eines feedbackorientierten Lehrgangs zur Einführung in das wissenschaftliche Schreiben (PDF - ca. 2010 KB)
Beiheft Jahrgang 2/ Heft 1/ August 2002
- Christoph Chlosta, Mathi Vijgen - Bericht zur Internationalisierung der niederländischen Deutschlehrerausbildung für die Sekundarstufe I - Eine Erhebung und Diskussion der Ideen und Ausführungen zur Internationalisierung der Fachgruppen Deutsch an niederländischen Hogescholen. (PDF - ca. 890 KB)
Beiheft Jahrgang 1/ Heft 1 /Dezember 2001
- Werner Schöneck - Das Wörterbuch - ein Spiegel der Zeit?! - Soziokulturelle Implikationen, politisch-ideologische Perspektiven und Reflexe der Sprachveränderung in lexikographischen Beständen, Beschreibungen und Strukturen. Versuche zur Kritik der praktischen Lexikographie - Teil 1
- Beiheft 1.1 (PDF - ca. 6 MB) - Lexikographische Bestände: Exemplarisch-evaluative Studien an Rechtschreibduden seit 1915.
- Beiheft 1.2 (PDF - ca. 5,5 MB) - Dokumentation: Streckenkorpus
Linse 2.0 - The Next Generation
Wir begrüßen Sie auf der neu gestalteten LINSE-Homepage. Nachdem die LINSE seit gut 10 Jahren im Netz ist, immer wieder an- und umgebaut wurde und etliche Millionen Besucher unser Angebot genutzt haben, wurde es Zeit für eine grundlegende und umfassende Renovierung.
Eine neues Layout, eine klare Strukturierung und Themendarstellung sowie die verbesserte Präsentation der verschiedenen Inhalte sollen die Arbeit mit und an der LINSE noch attraktiver machen. Unter dem Dach der LINSE finden Sie
- Arbeitsmaterialien für Studium, Lehre und Forschung
- Kooperierende Institutionen (Zeitschriften, Redaktionen, Arbeitsgruppen)
- mit den LINSE-Links die umfassendste Sammlung von kommentierten Links zu Sprache und Linguistik
- Portale zu E-Learning-Angeboten für die Linguistik
- Tagungsankündigungen und aktuelle Fachinformationen
Über die Erneuerung hinaus möchten wir mittelfristig die Voraussetzungen für eine erweiterte Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen schaffen. Außerdem möchten wir in einem stärkeren Maße Audiomaterialien (z. B. Podcast, Interviews) anbieten.
Wie in den ersten Tagen der LINSE gilt auch heute: LINSE ist work in progress und lebt vom Engagement der Redaktionsmitglieder und der zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die uns mit immer neuen Materialien versorgen - vor dem Hintergrund ständig knapper werdender materieller und personeller Ressourcen ist dies für alle Beteiligten eine besonders große Herausforderung.
In Zeiten der Eventkultur, Reformen und Reförmchen ist es umso wichtiger, Bewährtes zu verstetigen und zu verbessern, statt immer wieder die Fassaden potemkinscher Dörfer in neuen Farben erstrahlen zu lassen. Und weil man selbst nicht alles am Besten kann, haben wir bei der Neugestaltung auf professionelle Hilfe gesetzt: An dieser Stelle danken wir den Schülerinnen und Schülern der Gestaltungstechnik des Berufskollegs Platz der Republik für Technik und Medien in Mönchengladbach für deren beeindruckende und unkomplizierte Unterstützung des LINSE-Relaunchs. Besonderer Dank gilt dabei auch den engagierten Klassenlehrern. Einen ausführlichen Projektbericht über die Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg finden Sie in Kürze.
Weiterhin viel Vergnügen auf unserer Homepage wünscht
die LINSE-Redaktion
Themen:
Allgemeinbildung | Computerlinguistik | Gegenwartssprache allgemein | Gesprächsforschung | Grammatik | Hypertext-Bibliographie | Internet | Lernsoftware | Lexikographie | Literaturwissenschaft | Multimedia | Pragmatik | Psycholinguistik | Schrift / Schreiben / -lernen | Schule & Computer | Semantik | Soziolinguistik | Sprachdidaktik / -lernen | Sprache in Massenmedien | Sprache in neuen Medien | Spracherwerb | Sprachgeschichte | Sprachpolitik | Sprachwissenschaft allgemein | Sprachwissenschaft einführend | Studium und Beruf | Text und Bild | Text / Hypertext / Hypermedia | Textlinguistik | Unternehmenskommunikation
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7. Sprachliche Bedeutung
7.1. Zur Bedeutung von 'Bedeutung'
In der Sprachtätigkeit werden Bedeutungen geschaffen; das ist es, worauf es in dieser Tätigkeit ankommt. Die Significantia schaffen wir nur, weil wir anders die Significata nicht haben können. Ich hatte am Anfang von Kap. 6.1 gesagt, der zentrale Teil der Sprachtheorie sei die Theorie des sprachlichen Zeichens. Nun können wir weitergehen und sagen, der zentrale Teil der Sprachzeichentheorie sei die Theorie der sprachlichen Bedeutung. Für den Sprecher/Hörer ist das Significans nur ein Mittel zum Zweck. So muß es für den Linguisten auch sein: er untersucht das Significans nicht um seiner selbst willen, sondern weil er anders keinen Zugang zum Significatum hat.
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- 7.1. Zur Bedeutung von ‘Bedeutung’
- 7.2. Significatum, Designatum, Denotatum
- 7.3. Facetten des Bedeutungsbegriffs
- 7.3.1. Kontextsensitivität
- 7.3.2. Gebrauchsbedingungen
- 7.3.3. Bedeutungspostulate
- 7.3.4. Prototypische Begriffe
- 7.4. Methodische Fragen
- 7.5. Semantik und Syntax
- 7.6. Illokutive und propositionale Akte
- 7.7. Referenz und Prädikation
- 7.7.1. Einführung
- 7.7.2. Referenz
- 7.7.3. Prädikation
- 7.8. Stufen der semantischen Interpretation
- 7.8.1. Von der langue zur parole
- 7.8.2. Die Relevanz des Significatums
- 7.8.3. Formale semantische Repräsentation
- 7.9. Ganzheitliche Semantik
Der Deutsche Akademische Austauschdienst gibt seit etwa 30 Jahren Germanistenverzeichnisse für zahlreiche Länder in Printform heraus. Bisher sind Germanistenverzeichnisse für etwa 30 Länder erschienen und je nach Stand der Germanistik in den jeweiligen Ländern auch schon mehrfach neu aufgelegt worden. Im Frühjahr 1998 hat der Deutsche Germanistenverband eine Anregung von Fotis Jannidis und Gerhard Lauer aufgegriffen und begonnen, ein Online-Verzeichnis der deutschen Hochschulgermanistik im Internet zu etablieren, das seit Sommer 1998 zur Verfügung steht.
...
Ergänzt wird die Suchmaschine durch einen Katalog, der menügesteuert zu den Daten führt (z.B. durch die Suchfolge: "Land" -> "Hochschule" -> "Fachgebiet" -> "Namensliste" oder "Fachgebiet" -> "Forschungsgebiet" -> "Land" -> "Namensliste").
Anzahl der Einträge: 36 (26.06.2007)
- Bruhns, Philipp (2006):
- Sprachliche Hemisphärendominanz in funktionellen Systemen des Neokortex - Umsetzung einer theorienübergreifenden psycholinguistischen Perspektive und ihre Überprüfung mit funktioneller Magnetresonanztomographie
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Bull, Patricia C. J. (2005):
- Law and society in a time of transition: Die Reform des Scheidungs- und Sorgerechts in den Vereinigten Staaten von Amerika
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Chong, Li (2003):
- Bilingualer Spracherwerb in deutsch-chinesischen Familien in einem englisch-chinesischen Umfeld: Eine Erhebung in Hongkong
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Eggerdinger, Iris (2003):
- "Domine, ut videam - Herr, mach, daß ich sehe!" Stoff- und motivgeschichtliche Untersuchungen zu Carl Orffs "Kleinem Welttheater" "Der Mond"
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Eßer, Barbara (2004):
- EARS: Ein Hörprüfverfahren für Kinder
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Gaiser, Carolin (2003):
- Das Potential und Design von Universaltheorien
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Gartz, Nina (2006):
- Die Bekämpfung der Adipositas in den USA
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Guesdon, Jolanta (2004):
- Akzent und Metrum am Beispiel der litauischen syllabotonischen Poesie des 20. Jahrhunderts
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Hellmann, Claudia (2004):
- Die amerikanischen Präsidentschaftswahlkämpfe von 1864 bis 1896 in den Karikaturen von Thomas Nast
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Hendrich, Andreas (2003):
- Spurenlesen: Hyperlinks als kohärenzbildendes Element in Hypertext
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Hünemörder, Markus (2003):
- The ‘Deepest Piece of Cunning’: Conspiracy Theory and the Society of the Cincinnati, 1783-1790
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Kastner, Barbara (2005):
- Der Buchverlag der Weimarer Republik 1918-1933: Eine statistische Analyse
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Kaufmann, Caroline (2006):
- Zur Semantik der Farbadjektive rosa, pink und rot: Eine korpusbasierte Vergleichsuntersuchung anhand des Farbträgerkonzepts
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Ketterl, Hans-Peter (2004):
- Politische Kommunikation: Analyse und Perspektiven eines sich verändernden Kommunikations-Genres
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Kroos, Christian (2004):
- A system for video-based analysis of face motion during speech
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Krunic, Danica (2004):
- Nutzung des Internets in den Geisteswissenschaften und der Kulturvermittlung: Konzeption eines Fach- und Kulturportals der Goethezeit: Das "GOETHEZEITPORTAL"
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Laubach-Kiani, Philip (2004):
- Becketts Welten im "Off": Eine textgenetisch orientierte Analyse der Raumsemantik in den Dramen Samuel Becketts
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Liu, Lezhong (2005):
- A Corpus-based Approach to the Chinese Word Segmentation
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Mády, Katalin (2004):
- Akustische, artikulatorische und perzeptive Parameter in der Konsonantenproduktion nach Zungenteilresektion
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Mainka, Michael (2002):
- E-Learning im Deutschunterricht - Beispiel Telelernen: Grundlagen und Anwendung
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Manson, Richard (2005):
- White Men Write Now: Deconstructed and Reconstructed Borders of Identity in Contemporary American Literature by White Men
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Olaverri Monreal, Cristina (2006):
- Lokalisierung und Internationalisierung von Fahrerinformationssystemen
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Pohl, Monika (2004):
- Untersuchungen zur Darstellung mittelalterlicher Herrscher in der deutschen Kaiserchronik des 12. Jahrhunderts: Ein Werk im Umbruch von mündlicher und schriftlicher Tradition
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Rolletschek, Gerhard (2007):
- Term-driven E-Commerce
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Romatka-Hort, Regine (2005):
- Gehen. Schauen. Schreiben: Eine phänomenologische Theorie zur Auffassung von Wirklichkeit und Authentizität als Deutung von Peter Handkes "Mein Jahr in der Niemandsbucht"
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Schamlu, Mariam (1984):
- Patentschriften - Patentwesen: Eine argumentationstheoretische Analyse
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Schuhmann, Antje (2005):
- race_gender_class. Zur kolonialen Kultur des Nationalen. Eine feministische Kritik
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Sebastian, Birte Carolin (2005):
- Die Rezeption Goethes in "Le Globe": Von Weimar nach Paris
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Strohmaier, Christian M. (2005):
- Methoden der lexikalischen Nachkorrektur OCR-erfasster Dokumente
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Voltmer, Leonhard A. G. (2005):
- Werkzeuge für Rechtsdatenbanken: Über computerlinguistische Verfahren zur Untersuchung, Speicherung und Kommunikation rechtlichen Wissens
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Wen, Xin (2004):
- Das mitthematisierte Erzählen bei Jurek Becker
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Zeise, Tina (2006):
- Worte und Vinyl: Kommunikative Aspekte der Rapmusik in Deutschland
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Zugmann, Patrizia (2003):
- In der Schwebe: Subjektivität und Ästhetik in Botho Strauß‘ Dramen "Besucher", "Schlußchor" und "Das Gleichgewicht"
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
- Zwingenberger, Meike (2004):
- Soziales Kapital: Communities und die Bedeutung sozialer Netzwerke in den USA
- Dissertation, LMU München: Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
Das Thema Satzverknüpfung hat sich in den letzten Jahren in der Linguistik als wichtiges Thema für die Beschreibung der Schnittstellen zwischen den verschiedenen Bereichen im Rahmen einer modularen Sprachauffassung etabliert. Der vorliegende Band präsentiert theoretisch und methodisch unterschiedliche Herangehensweisen und unterschiedliche Teilaspekte des Themas. Er versammelt Beiträge aus sprachgeschichtlicher, syntaktischer, diskurssemantischer, lexikalischer und korpuslinguistischer Perspektive und ermöglicht auf diese Weise Einsichten in das Funktionieren des Zusammenhangs zwischen den Ebenen.
Kurzbeschreibung
Das Lexikon erfaßt in bisher einzigartiger Vollständigkeit sowohl die moderne als auch die traditionelle Sprachwissenshaft. Mit rund 3500 Stichwörtern und ausführlichen weiterführenden Literaturangaben bietet es für Studierende, Lehrende und Forschende eine kaum entbehrliche Orientierungshilfe.
Original: "Reflections on Language"
Noam Chomsky geht es in seinen Reflexionen über die Sprache darum, dem interessierten Laien verständlich zu machen, warum die Linguistik auch für ihn von Interesse sein kann. Anhand seines Modells einer Sprachstruktur versucht Chomsky eine Theorie der menschlichen Natur aufzustellen.
Inhalt: Chomsky geht auf die kognitiven Bedingungen und die allgemeine Bedeutung von Sprache ein. Er stellt die These auf, dass über die nähere Betrachtung der natürlichen Sprache und ihres Aufbaus spezifische Merkmale der menschlichen Intelligenz abgeleitet werden können. Das Phänomen Sprache ist für Chomsky der »Spiegel des Geistes« und gibt Einblick in die Strukturen des Denkens. Er erforschte die kognitiven Grundlagen der Sprachverarbeitung und ist von einer angeborenen und universellen Sprachkompetenz überzeugt, die aus Regeln zur Generierung grammatikalisch korrekter Sätze besteht.
Aufbau: Aus der Kritik am Deskriptivismus (eine in der Tradition des Behaviorismus stehende Variante des Strukturalismus) von Leonard Bloomfield (1887–1949) und Zellig Sabbetai Harris (1909–92) entwickelte Chomsky ein Grammatik-Konzept, das bis heute in modifizierter Form von großer Bedeutung für die Linguistik ist. Seine Reflexionen über die Sprache setzen sich aus zwei Hauptteilen zusammen.
Im ersten Teil, einer erweiterten Fassung seiner Vorlesungen an der McMaster University 1975, stellt er grundlegende Thesen über seine Sprachtheorie auf, um
im zweiten Teil einige Überlegungen über Sprache und ihre bisherigen Betrachtungsweisen anzustellen. Dabei kommt der Diskussion über die Sprache und ihren Strukturen eine zentrale Bedeutung zu. Chomsky vermittelt einen Überblick über die von ihm entwickelte generative Transformationsgrammatik und stellt einige zum Teil von der Linguistik anerkannte sowie vertiefte Thesen und Ansätze vor. So diskutiert er unter anderem die Sprachtheorien von B. F. Skinner (1904–90) und Ludwig R Wittgenstein.
Wirkung: Das Buch bietet eine gut struktierte Darstellung von fundiertem Überblickswissen und Detailfakten. Obwohl in einigen Grundthesen zur generativen Transformationsgrammatik durch die moderne Linguistik widerlegt, ist Chomsky ein noch heute gültiges Standardwerk gelungen, das erhellende Einblicke in die Methodik und die Grundfragen der Linguistik enthält.
S. Wa.
Aus dem Amerikanischen von Georg Meggle und Maria Ulkan
Erschienen: 10.04.1977
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 185
320 Seiten, Broschur
Umschlagtext
Diese Einführung gibt einen Überblick über die Teilgebiete der Linguistik: Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik. Die grundlegenden linguistischen Fragestellungen und Fachtermini werden anhand von Beispielen aus verschiedenen Sprachen behandelt, wobei die Autoren immer auf Anschaulichkeit Wert legen. Zur Illustration der Beschreibungstechniken und -methoden werden zahlreiche Sprachbeispiele herangezogen - auch aus außereuropäischen Sprachen. Das Buch will vor allem die Fähigkeit vermitteln, Sprachmaterial hinsichtlich linguistischer Fragestellungen analysieren zu können: Es enthält daher zahlreiche Übungsaufgaben mit Lösungshinweisen
Kurzbeschreibung
Dieses Werk bietet den Studierenden eine solide und ausbaufähige Grundlage für das Studium der Sprachwissenschaft im Allgemeinen und der deutschen Philologie im Besonderen. Die Darstellung gliedert sich - nach einer Einleitung über das Wesen der Sprache - in drei große Kapitel: Grammatik, Semantik und Pragmatik.
Der Verlag über das Buch
Eine solide Grundlage.
Deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte
Hrsg. von VILMOS ÁGEL, HELMUTH FEILKE, ANGELIKA LINKE, HERBERT ERNST WIEGAND
ISSN 0301-3294
ISSN (Internet) 1613-0626
Der Gegenstandsbereich der ZEITSCHRIFT FÜR GERMANISTISCHE LINGUISTIK (ZGL) ist die deutsche Sprache in Gegenwart und Geschichte in allen ihren Differenzierungen. Der Schwerpunkt liegt auf der Standardsprache der Gegenwart. Die ZGL veröffentlicht Aufsätze, Diskussionen, Berichte über wichtige Ereignisse im Fach und Kommentare zu ausgewählten Büchern. Besonders mit der jährlichen Liste "Neue Bücher" und der "Zeitschriftenschau" für ca. 80 internationale Zeitschriften möchte die ZGL der Integration des Faches "Germanistische Linguistik" dienen.
Kurzbeschreibung
Das Lexikon bietet in 60 Artikeln zu ca. 200 Termini eine Beschreibung der einzelnen Konzepte, in denen sich das Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts in Texten darstellt. Berücksichtigt wird dabei neben der synchronen Perspektive und der Kontinuität gegenüber der Tradition auch die epochenbezogene Dynamik, durch die das Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts ein Konzeptualisierungsangebot für spätere Zeiträume werden konnte.
Über den Autor
Gerda Haßler und Cordula Neis, Universität Potsdam.
Produktinfo
Gegenstand des Lexikons sind Konzepte, in denen sich das Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts darstellt und die in begrifflich geordneter Form vorgestellt werden (ca. 200 Termini in 60 Artikeln). Berücksichtigt wird dabei auch die epochenbezogene Dynamik, durch die das Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts ein Konzeptualisierungsangebot für spätere Zeiträume werden konnte. Es wird von einem Verständnis von Geschichte der Sprachwissenschaft als Problem- und Theoriengeschichte ausgegangen, die Entstehungsbedingungen, Kommunikationsräume und interdisziplinäre Wechselbeziehungen zu berücksichtigen hat. Ergebnisse begriffsgeschichtlicher Forschungen zum Sprachdenken des 17. und 18. Jahrhunderts werden vorgestellt. Terminologische Fragestellungen werden ebenso wie die Entfaltung von Konzepten in Texten berücksichtigt. Eine ausführliche Dokumentation der begrifflichen Ausprägung in mehreren europäischen Sprachen rundet die monographischen Darstellungen zu den einzelnen Begriffen ab.
Die Artikel unterteilen sich in die Rubriken "Schlüsselwörter des Bezeichnungsfeldes", "Authentische Definitionen" (aus dem Untersuchungszeitraum), "Darstellung des Begriffs und seiner Vernetzung mit anderen Begriffen", "Kontinuität und Rezeption", "Literaturhinweise" (Sekundärliteratur).
Kurzbeschreibung
Dieses Kollegbuch vermittelt einen Einblick in grundlegende Probleme der Interaktionsforschung und der Textlinguistik (insbesondere auch der Textsortenlinguistik). Zugleich stellt das Buch ein Kompendium dar für das praktische Umgehen mit Texten, sowohl für die Analyse von Texten unterschiedlicher Kommunikationsbereiche als auch - erstmals - für das Konzipieren und Gestalten von Texten in spezifischer Textsortenprägung.
Kurzbeschreibung
Originaltexte von Humboldt, Frege, Paul, de Saussure, Bühler, Wittgenstein, Trubetzkoy, Chomsky, Austin, Grice und anderen führt in die Kernbereiche und wichtigsten Theorien ein. Der Autor hat zu jedem Text eine Einführung geschrieben, die den Studierenden Hilfe zum Selbststudium und ihnen eine krtisch-vergleichende Lektüre ermöglicht.
Das Buch gliedert sich in folgende Gegenstandsbereiche:
Sprachtheorien; Sprache und Handlung; Diskurs und Konversation; Laute, Töne, Schriftzeichen; Wortform, Wortstruktur, Wortart; Satz, Äußerung, Text; Bedeutung. Transkripte, Lautinventare und Daten zu entlegeneren Sprachen ermöglichen praktische Übungen.
Über den Autor
Ludger Hoffmann, Universität Dortmund.
Der Band enthält klassische und hinführende Texte zu den Kernbereichen und wichtigsten Theorien der Sprachwissenschaft, u.a. von Humboldt, Frege, Paul, de Saussure, Bloomfield, Bühler, Wittgenstein, Trubetzkoy, Chomsky, Austin, Grice, Tomasello und anderen. Den Texten gehen einführende Darstellungen voraus, die mit aktuellen Bibliographien ausgestattet sind.
Das Buch gliedert sich in die Gegenstandsbereiche: Sprachtheorien; Sprache und Handlung; Diskurs und Konversation; Laute, Töne, Schriftzeichen; Wortform, Wortstruktur, Wortart; Satz, Äußerung, Text; Bedeutung. Transkripte, Aufgaben und Beispiele aus verschiedenen Sprachen ermöglichen praktische Übungen.
Der Reader hat sich als Arbeitsmittel zur Einführung in die grundlegenden Fragen der Sprachwissenschaft wie zur Vertiefung und Examensvorbereitung bewährt. Er liegt nun in einer dritten, aktualisierten und erweiterten Auflage vor. Hinzugekommen sind Texte zum Spracherwerb und zu neueren Theorien. Die didaktische Orientierung wurde - auch im Blick auf Bachelor-Studierende - verstärkt.
Wilhelm von Humboldts (1767-1835) grundlegende Schriften zu Literatur, Sprachwissenschaft, Philosophie und Politik sind jetzt auch in Einzelbänden zu beziehen. Die von 1903 bis 1936 von der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften durch Albert Leitzmann, Bruno Gebhardt und Wilhelm Richter herausgegebene 17-bändige Ausgabe der Gesammelten Schriften Wilhelm von Humboldts stellt bis heute die bedeutendste Humboldt-Werkedition dar. Nach wie vor vereinigt sie als Einzige die u. a. aus dem handschriftlichen Nachlass stammenden, breit gefächerten Arbeiten des großen Denkers. Sie werden, thematisch und chronologisch geordnet, in vier Abteilungen präsentiert: Werke (u. a. literarische, sprachwissenschaftliche, philosophische Abhandlungen), politische Denkschriften, Tagebücher und politische Briefe.
Kurzbeschreibung
Preußischer Staatsmann, Schulreformer, Philosoph und Sprachforscher - Wilhelm von Humboldt (1767-1835) wirkte auf vielen Gebieten. Seine liberalen, dem Neuhumanismus verpflichteten Ideen führten zu weit reichenden Veränderungen im preußischen Bildungswesen. Auf ihn gehen u. a. die Gründung der Berliner (später Humboldt-) Universität sowie des Humanistischen Gymnasiums zurück. Sie stehen ganz im Zeichen eines universalen Bildungsideals, das die Freilegung aller individuellen Kräfte v. a. durch die Beschäftigung mit der antiken Literatur sowie mit dem Medium Sprache, aber auch in der Auseinandersetzung mit anderen Wissenschaften, zum Ziel hat. Selbst mehrere europäische Sprachen beherrschend, galt von Humboldts größte Aufmerksamkeit der analytischen Erforschung sämtlicher Sprachen der Welt. Die von 1903 bis 1936 von der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften durch Albert Leitzmann, Bruno Gebhardt und Wilhelm Richter herausgegebene 17-bändige Ausgabe der Gesammelten Schriften Wilhelm von Humboldts stellt bis heute die bedeutendste Humboldt-Werkedition dar. Nach wie vor vereinigt sie als Einzige die u. a. aus dem handschriftlichen Nachlass stammenden, breit gefächerten Arbeiten des großen Denkers. Sie werden, thematisch und chronologisch geordnet, in vier Abteilungen präsentiert: Werke (u. a. literarische, sprachwissenschaftliche, philosophische Abhandlungen), politische Denkschriften, Tagebücher und politische Briefe . Das 17 Bände umfassende Set kann geschlossen bezogen werden, aber auch die Lieferung von Einzelbänden ist jetzt erstmals möglich.
Kurzbeschreibung
Mit dem 1836 posthum erschienenen Hauptwerk begründet Wilhelm von Humboldt die moderne Sprachphilosophie und Sprachforschung. Als Philosoph, Linguist und Politiker sein Leben lang mit der Erforschung der verschiedensten Sprachen beschäftigt, eröffnet er mit diesem Werk Perspektiven, die von der gegenwärtigen Linguistik wieder entdeckt werden. Der Text wird von einer ausführlichen Einleitung kommentiert und erstmals durch ein Namens-, Sach- und Begriffsregister erschlossen. Die Quellen Humboldts als auch die Sekundärliteratur (1837 - 1997) sind in zwei Literaturverzeichnissen zusammengestellt.
Kurzbeschreibung
Adjektive sind besonders dankbare Objekte der Erforschung des Bedeutungswandels. Denn ihre Bedeutungen ändern sich im Durchschnitt rascher als die anderer Lexeme. Das vorliegende Studienbuch stellt die Frage, in welcher Weise sich Bedeutungen von Adjektiven in den letzten 200 Jahren verändert haben. Dahinter steht die Absicht, allgemeine Muster und Prinzipen des Wandels zu entdecken und diese im Rahmen einer so genannten Invisible-Hand-Theorie zu erklären. Wer Bedeutungswandel erklären will, muss den Weg finden von den allgemeinen Kommunikationszielen der sprechenden Individuen über die sprachlichen Mittel, die sie dazu einsetzen, zu den sprachlichen Effekten, die dadurch auf lange Sicht erzeugt werden. Das Studienbuch zeichnet diesen Weg anhand zahlreicher Beispiele (vor allem aus Goethes Adjektiv-Wortschatz) nach und stellt eine konzise Einführung in den Gegenstand dar, die auch für den akademischen Unterricht und das Selbststudium geeignet ist.
Die Bedeutung eines Wortes ist die Regel seines gGebrauchs in der Sprache.
Daraus folgt: Bedeutungswandel ist ein Wandel der Gebrauchsregel. Damit sind wir bei unserem zweiten Schlüsselbegriff angelangt, dem des Wandels.
Kurzbeschreibung
Dieses Arbeitsbuch führt in die Grundlagen der Informationsverarbeitung ein und orientiert sich dabei speziell an den Bedürfnissen der Studenten der allgemeinen Sprachwissenschaft und der Computerlinguistik. Anhand von Beispielen werden die zentralen Begriffe, Aussagen und Beweise der Automatentheorie und der Theorie formaler Sprachen und Grammatiken eingeführt und erläutert. Der Bezug dieser Aussagen zur theoretischen Linguistik und zur maschinellen Sprachverarbeitung wird ebenfalls vorgestellt. Jedes Kapitel schließt mit Aufgaben zur Vertiefung des bisher Gelernten. Das Buch setzt keine spezifischen Kenntnisse voraus.
Kurzbeschreibung:
Dieses Lehrbuch ist eine umfassende und aktuelle Einführung in die wichtigsten Arbeitsfelder der Angewandten Linguistik. Ausgehend von Fallbeispielen, die für das jeweilige Arbeitsfeld typisch sind, führt jeder Artikel in das für die Bearbeitung der betreffenden sprach- und kommunikationsbezogenen Probleme notwendige Wissen an linguistischen Konzepten, Methoden und Erkenntnissen ein und illustriert dessen Anwendung und Reichweite an exemplarischen Problemlösungen. Übungen zu jedem Kapitel befinden sich mitsamt Texten, Transkripten, Audio- oder Videodaten sowie Lösungsvorschlägen auf einer beiliegenden CD-ROM und sind so angelegt, dass sie je in einer Unterrichtseinheit durchgearbeitet werden können.
Über den Autor
Dr. Michael Becker-Mrotzek ist Hochschuldozent am Institut für Deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik der Universität Münster.
Die Interpretationen zu Geschichten über Sprache aus drei Jahrtausenden zeigen, dass sich unser Denken und Wissen über Sprache nicht nur begrifflich in Form von Theorien konkretisieren lässt, sondern auch narrativ in Form von Erzählungen. Die narrative Objektivierungsweise hat gegenüber der begrifflichen ganz bestimmte Vorteile. Wir lernen die Sprache nicht in methodisch motivierten abstrakten Vereinfachungen kennen, sondern in konkreten kognitiven und kommunikativen Handlungszusammenhängen. Dadurch tritt sie für uns als ein sehr komplexes Phänomen in Erscheinung, das nicht leicht auf Begriffe zu bringen ist. Geschichten über Sprache fordern deshalb nicht nur unser allgemeines sprachtheoretisches Sinnbildungsvermögen heraus, sondern auch unsere hermeneutische Kraft, ihren kulturgeschichtlichen Stellenwert adäquat einzuschätzen.
Kurzbeschreibung
Wie kommt es, daß ein Wort wie "Neger" noch in den 80er Jahren (weitgehend) wertfrei verwendet werden konnte, während es heute, 25 Jahre später, als abwertend angesehen wird? Wie ist es möglich, daß dasselbe Wort auch heute noch mit dem Argument verteidigt wird, es bedeute doch lediglich "schwarz", wenn ihm zur gleichen Zeit der Status eines Schimpfwortes zugeordnet wird? Wieso sollte man Ausdrücke wie "Mohrenwäsche" besser vermeiden? Und was sagen unsere Wörterbücher zu all dem? Dieses Buch versucht, diesen Fragen auf den Grund zu gehen. Anhand von kulturgeschichtlichen Ansätzen wie (rassistischer) Diskriminierung und dem Konzept der political correctness sowie auf Basis sprachwissenschaftlicher Modelle wird aufgezeigt, wie sich die Bedeutung des Wortfeldes "Neger" verändert hat, warum dies passiert ist und auf welchen Zeitraum sich dieser Bedeutungswandel genauer eingrenzen läßt.
Grammatik, Semantik, Textlinguistik. Akten des 19. Linguistischen Kolloquiums, Vechta 1984. Band 1
von Wilfried Kürschner (Herausgeber), Rüdiger Vogt (Herausgeber)
Broschiert - 418 Seiten - M. Niemeyer, Tbg.
Kurzbeschreibung
Sprachwissenschaft ist die Wissenschaft von der Sprache. Linguistik wird manchmal in gleicher Bedeutung wie Sprachwissenschaft gebraucht, manchmal auch als Bezeichnung eines ihrer Teilbereiche. In diesem Buch werden die beiden Begriffe gleichbedeutend verwendet.
Kurzbeschreibung:
Ausgangspunkt ist die größte Einheit innerhalb von Texten, der Satz. Zunächst wird systematisch in die Syntax eingeführt. Als Modell dient dafür die Abhängigkeitsgrammatik. Auf das zentrale Syntaxkapitel folgen die Morphemik, einschließlich Wortbildung, das sprachliche Zeichen, Phonemik, Phonetik, Graphemik, Sprache und Sprechen, Semantik, Pragmatik und Textlinguistik. Exkurse führen zu weiteren modernen Forschungsrichtungen. Die praktische Analyse geht von einem Mustertext aus, der unter verschiedenen sprachwissenschaftlichen Aspekten betrachtet wird. Aufgaben und Lösungen ermöglichen die Überprüfung des Gelernten.
Kurzbeschreibung
Dieses Lehrbuch bietet eine umfassende, verständlich geschriebene Einführung in die germanistische Linguistik, die während des ganzen Studiums benutzt werden kann. Das einleitende Kapitel charakterisiert den Gegenstand ›Sprache‹ als ein soziales und historisches Phänomen und zugleich als eine biologisch und kognitiv fundierte Fähigkeit des Menschen. In den fünf folgenden Kapiteln werden die linguistischen Kerngebiete "Lexikon und Morphologie", "Phonologie", "Syntax", "Semantik" und "Pragmatik" behandelt. Diese Kapitel erläutern jeweils sprachwissenschaftliche Grundbegriffe, illustrieren sie an Beispielen aus dem Deutschen und geben einen Einblick in die linguistische Theoriebildung. Daran anschließend werden mit dem kindlichen Spracherwerb und dem Sprachwandel zwei Gebiete vorgestellt, die von großer Bedeutung für ein tieferes Verständnis der menschlichen Sprache sind. In alle Kapitel sind Übungen integriert, die zu selbstständiger Analyse und kritischer Reflexion anleiten, sowie bibliographische Hinweise. Eine weiterführende Schlussbibliographie, ein Glossar mit knappen Erläuterungen der wichtigsten Fachtermini und ein Sachregister schließen das Lehrbuch ab.
Über den Autor
Jörg Meibauer, Mainz - Ulrike Demske, Saarbrücken - Jochen Geilfuß-Wolfgang, Mainz - Jürgen Pafel, Stuttgart - Karl Heinz Ramers, Rostock - Monika Rothweiler, Hamburg - Markus Steinbach, Mainz.
Kurzbeschreibung:
Die Linguistik hat sich während der letzten 10 Jahre stark verändert: von einer traditionell ausgerichteten Sprachwissenschaft hin zu einer modernen Disziplin der Kognitionswissenschaft mit starken computerlinguistischen und neurowissenschaftlichen Bezügen. Das vorliegende Arbeitsbuch greift diese interdisziplinäre Neuausrichtung der Linguistik auf und stellt traditionelle und innovative Forschungsrichtungen in einen Zusammenhang. So werden zunächst die linguistischen Grundlagen dargestellt; im Anschluß daran führt der Band in neuere Bereiche der Linguistik ein, z.B. Klinische Linguistik, Psycholinguistik und Computerlinguistik. Der mit Graphiken, Übungsfragen und Glossar ausgestatte Band bietet so eine Einführung in die wichtigsten Teilbereiche einer modernen Lingustik. Prof. Dr. Horst M. Müller lehrt an der Universität Bielefeld
Kurzbeschreibung
Der berühmte Text stellt den Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit dem Strukturalismus dar. Die deutsche Übersetzung erschien 1931, die 2. Auflage von 1967 leitete im deutschsprachigen Raum die bis heute andauernde intensive Saussure-Rezeption ein.1916 veröffentlichten zwei Schüler Saussures drei Vorlesungen unter dem Titel "Cours de linguistique générale". Der Text beruhte auf den Mitschriften von drei Vorlesungen über allgemeine Sprachwissenschaft, die Saussure 1907 bis 1911 hielt.Der "Cours" wurde nicht nur zum Ausgangspunkt für eine Reihe von neuen linguistischen Disziplinen (wie Phonologie, strukturalistische Morphologie, strukturalistische Syntax, strukturelle Semantik, Glossematik), sondern beeinflußte auch traditionelle Richtungen wie die Sprachgeschichte, Dialektologie und Sprachphilosophie.Aus dem Nachwort:Wie jedes große Werk lebt auch der "Cours" dadurch weiter, dass er vielerlei Interpretationen zulässt... Seine Bedeutung kann aber wohl noch immer am treffendsten mit jener knappen Formulierung umschrieben werden, die Leonard Bloomfield schon 1923 in seiner Rezension gab:Der Wert des "Cours" besteht in seiner klaren und genauen Darstellung der fundamentalen Prinzipien. Das meiste von dem, was der Autor sagt, lag schon seit langem "in der Luft", die Systematisierung aber stammt von ihm. [...]Der entscheidende Punkt aber ist, dass de Saussure hier zum ersten Mal die Welt ausgemessen hat, in der die historische Grammatik des Indo-Europäischen (die große Errungenschaft des vorigen Jahrhunderts) nur ein einzelnes Teilgebiet darstellt; er hat uns die theoretische Grundlage für eine Wissenschaft von der menschlichen Sprache gegeben.
Kurzbeschreibung:
Wie ist Sprache mental und neuronal repräsentiert? Was für Prozesse laufen in unseren Köpfen ab, wenn wir Sprache produzieren und rezipieren? Wie erwerben wir Sprache? Darauf gibt diese Einführung verständlich und ausführlich Antwort. Sie vermittelt die Grundannahmen, Methoden und Zielsetzungen, erklärt ihre Arbeitsweise anhand repräsentativer Beispiele aus verschiedenen Bereichen kognitiver Sprachforschung. "Um sich in den Argumentationsstand der kognitiven Linguistik einzuarbeiten, ist kaum eine Arbeit so gut geeignet wie die von M. Schwarz". Der Deutschunterricht.
Korpuslinguistik deutsch: synchron - diachron - kontrastiv
Würzburger Kolloquium 2003
Hrsg. v. Johannes Schwitalla und Werner Wegstein
Die Beiträge befassen sich mit Fragen zur Korpustheorie und Korpuserstellung und unterschiedlichen Möglichkeiten der Korpusnutzung. Sie bieten beispielhafte Auswertungen von Korpora europäischer Sprachen in synchroner, diachroner und kontrastiver Perspektive. Der durchgängige Anwendungsbezug führt auch zu Fragen nach dem Urheberrecht, dem Vorgang des Lesens und der elektronischen Kodierungstechnik.
2005. XII, 335 Seiten. Kartoniert
88,00 €
Kurzbeschreibung:
Die Einführung gibt einen Überblick über gängige Ansätze in der Textlinguistik. Im einzelnen werden behandelt: Definition von Text und Abgrenzung von Nicht-Text, Textualitäts-Kriterien, Strukturierung von Texten, Zusammenhang zwischen Textthema und Textstruktur, die Texten zugrundeliegende Diskurswelt, Referenzbeziehungen zwischen Textbestandteilen und Diskursreferenten, thematische Progression in Texten, Probleme der Textsorten-Klassifikation. Das Buch enthält Textbeispiele, an denen die einzelnen Phänomene erläutert und diskutiert werden sowie Aufgaben zu den einzelnen Themen.
Kurzbeschreibung:
Die Einführung erläutert die Thematik und Zielsetzung der Sprachwissenschaft und führt in die linguistischen Kernbereiche - Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, linguistische Pragmatik - sowie die interdisziplinären Gebiete wie Psycho-, Neuro-, Sozio- oder Textlinguistik ein. In jedem Kapitel werden die Hauptprobleme, die theoretischen Richtungen und Analysemethoden mit Datenmaterial aus dem Deutschen und aus anderen Sprachen vorgestellt.
Kurzbeschreibung:
Das Buch bringt einen Überblick über die zentralen Bereiche linguistischer Referenzforschung. Referenz, verstanden als Bezug sprachlicher Ausdrücke auf etwas außerhalb der Sprache, ist vorwiegend innerhalb der Semantik, aber auch in der Logik, Syntax, Pragmatik und Textlinguistik ein Thema. Das Buch baut auf Vorlesungen und eigenen Untersuchungen auf. Es beginnt mit einführenden Grundannahmen, um dann speziellere Bereiche zu erfassen. Da es bis jetzt noch kein Lehrbuch zum Bereich der Referenz gab, kann somit endlich eine Lücke in der Studienliteratur gefüllt werden.
Über das Produkt
Der Band dokumentiert die Ergebnisse einer Tagung zur Wortbildung an der Universität Santiago di Compostela im Sommer 2006, die zwei Akzente in der Wortbildungsforschung setzen sollte. Zum einen sollten die Chancen der internationalen Besetzung genutzt werden, um typologischen und anwendungsorientierten Fragestellungen nachzugehen, wie sie sich in Sonderheit in der Gegenüberstellung der deutschen und der spanischen Verhältnisse ergeben. Zum anderen sollten damit bestehende Vernetzungen verstärkt bzw. neue Vernetzungen geschaffen werden, die für die weitere Forschung nutzbar gemacht werden können. Von daher erklärt sich auch die im Titel angesprochene Fokussierung auf Tendenzen und Kontraste. Nachdem die Erforschung der Wortbildungsregularitäten des Deutschen in den zentralen Bereichen zu erheblichen Fortschritten und weithin konsensfähigen Ergebnissen geführt hat, wendet sich die Forschung in den letzten Jahren verstärkt neuen Aspekten zu, wobei textlinguistische und in verschiedener Weise anwendungsorientierte Fragen eine erhebliche Rolle spielen, daneben aber auch andere, häufig theoriespezifischere Herangehensweisen gewählt werden. Wie viele andere Bereiche der Sprachwissenschaft hat sich auch die Wortbildungsforschung mit der neuen Möglichkeit auseinanderzusetzen, elektronische Korpora als empirische Basis zu nutzen. Zudem liegt es gerade bei einer transnationalen und im Gefolge auch germanistisch-hispanistisch transdisziplinären Tagung nahe, die typologisch vergleichenden Aspekte zu betonen, die ebenfalls in letzter Zeit erheblich an Bedeutung gewonnen haben. Mit der Schwerpunktsetzung auf den (deutsch-spanischen) Vergleich, auf textuelle und auf am Bereich DaF anwendungsorientierte Fragestellungen ergänzen die im vorliegenden Band dokumentierten Ergebnisse dieser Tagung die derzeit wieder recht lebhafte Diskussion um Fragen der Wortbildung.
Kurzbeschreibung
Dieses neue Studienbuch, das speziell für Studierende der Lehramtsstudiengänge entwickelt wurde, soll eine Alternative zu bisherigen Einführungen bieten, bei denen die Darstellung linguistischer Theorien, d.h. die Konzentration auf Strukturmodelle und Grammatik (bes. Syntax), meist im Vordergrund stand. Ein unverzichtbarer Bestandteil auch dieses Buches sind fünf Kapitel, welche Kerngebiete der Systemlinguistik behandeln: Phonetik und Phonologie (Kap. 3), Morphologie (Kap. 4). Wortbildung (Kap. 5), Syntax (Kap. 6) und Semantik (Kap. 7). Diese werden jedoch ergänzt durch fünf Kapitel, die gerade Studierende der Lehramtsstudiengänge besonders interessieren dürften: Eine allgemeine Einführung Sprache und Sprechen (Kap. 1), ein knapper Überblick über die Geschichte der deutschen Sprache (Kap. 2), eine Abhandlung zur Systematik der deutschen Orthographie (nach der Reform) (Kap. 8), ein Abriß zum primären Spracherwerb (Kap. 9) und eine Kurzdarstellung zum Erwerb der schriftsprachlichen Kompetenz (Kap. 10). Gerade diese Einbettung der Systemlinguistik in sprachhistorische und sprachdidaktische Themen akzentuiert den "Gebrauchswert" des Buches für zukünftige Lehrer aller Schulstufen und -arten.
Kurzbeschreibung
Das zweibändige Kompendium präsentiert die aktuelle internationale Forschung zur historischen Textgrammatik. In der handbuchartigen Publikation sind Arbeiten und Forschungsergebnisse einschlägig ausgewiesener Fachwissenschaftler und Fachwissenschaftlerinnen zusammengeführt. Aus historiolinguistischer Perspektive werden Themen aus dem Spannungsfeld zwischen Textgrammatik und Syntax diskutiert und so neue Impulse für eine sowohl empirisch als auch theoretisch fundierte Reflexion gegenwärtiger sprachhistorischer Forschung ermöglicht.
Über den Autor
Arne Ziegler, Karl-Franzens-Universität Graz, Österreich.
Produktinfo
Der Band umfasst Beiträge u.a. zu folgenden Schwerpunkten:
empirische Untersuchungen zu textgrammatischen und syntaktischen Phänomenen in den älteren Sprachstufen des Deutschen aus diachroner und/oder synchroner Perspektive; aktuelle Entwicklungen in historischer Grammatikarbeit; Anforderungen an ein zeitgemäßes Beschreibungsinstrumentarium für den sprachhistorischen Kontext; Texttypologien und ihre Bedeutung für diachrone Untersuchungen in Textgrammatik und Syntax; Referenzstrukturen und ihre Bedeutung für eine Historische Syntax; die Bedeutung von Textmusterbildungen in der sprachhistorischen Analyse.
Die Publikation soll insgesamt dazu beitragen, die Relevanz der Grammatikforschung für die Anforderungen einer zeitgemäßen Sprachgeschichtsforschung im Spannungsfeld zwischen Syntax, Morphosyntax, Textgrammatik und Pragmatik zu konturieren und etablierte Auffassungen zur Grammatikarbeit mit aktuellen Problemen zu konfrontieren. Insofern soll auch ein Beitrag zu einer systematischen Historischen Grammatik des Deutschen einschließlich ihrer methodischen Umsetzung geboten werden, so dass der Sammelband auch geeignet scheint, als Referenzwerk im Hinblick auf spezifische Fragen syntaktischer und textgrammatischer Arbeit in der Sprachgeschichtsforschung zu fungieren.